Entschuldigung wg. Verspätung

Liebe Leutln!

Der neue Herr Gmundl ist überfällig. Wir haben ihn nämlich zu vollmundig angesagt und vorangekündigt. Aber uns kam was dazwischen, dieser Herr:

Es war nämlich so: sauhaaasss, wir alle, das Team Gmundl, pudelnackert im Weissenbachtal, wie angekündigt. Weil die Sonne so heiss und stark herunterbrennt hat, haben wir jeweils ein Handerl aufs nackerte Pobackerl unseres Badenachbarn bzw. unserer Badenachbarin gelegt. Denn heuer ist das Motto: man erkennt die Mitglieder des Teams Gmundl an der weissen Hand auf gebräunter Pobacke. Mal was anderes als das ewige Arschgeweih! Also haben wir jetzt alle eine weisse Hand am knackigen Pöpschlein. Da muss man mit Neidern rechnen. Allermindestens. Ned wahr ned!

In der Tat: dem Auge des Gesetzes erschien unser Tun als wenig tugendhaft. Die Schendarmen wuchern dort nämlich ärger als die Schwammerln. Schwammerln findst keine. Aber wachende, äugende Gesetzeshüteräuglein lugen aus jedem Busch, hocken hinter jedem Baum. Jeder Strauch ein Beobachtungsorgan. Da kommt kein Nackerter unerwischt davon. Man wollte unsere Gesetzesbrecher-Personalien aufnehmen. Zwecks Verwaltungsstrafe, weil wir nämlich ein paar Meter ausserhalb der behördlich erlaubten Nackertheit dieser alten Arbeiterkultur gefrönt haben. Ausserdem ist Handerl auf Popscherl unsittlich, irgendwie.  Nämlich ned! Aber wie nimmt man ein paar Nackerten einen Ausweis ab? Wenn man nicht weiss, wo die nämlich ihna Gewand hingelegt haben.

Also haben die tapferen Schendarmen, die seit einiger Zeit nurmehr Polizisten sind, und tapfer verhindern, dass die Nackerten im Weissenbachtal die Kriminalstatistik verschlechtern, uns eingepackt in ihr Polizei-Töfftöff und wollten uns mitnehmen. Aber wie wir da so szammpfercht im Polizeitöfftöff gehockt sind, das ganze Team Gmundl nackert auf der Hinterbank, schön eng zsamdruckt, Unaussprechliches auf Unaussprechlichem, das war denen dann doch auch wieder unheimlich, irgendwie. Nämlich ned. Wir könnterten ja da hinten, und womöglich täterten wir auch, weil solchen mit einer weissen Hand am Popscherl kann man schliesslichendlich allerweilallerhand zutrauen, gell. Also habens uns wieder rauslassen. Wow, in dem Polizeitöfftöff wars sauhaaassssss, bist du deppppertttt. Da brauchst die nächsten vier Wochen ka Gwand, so dampfst aus allen Poren.

Ja, von diesem Schock haben wir, das Team Gmundl, uns erst erholen müssen. Zum Glück könnma sagen: nix is gschehn, guat is gangan. Gwand wiedergefunden, Verwaltungsstrafe war nix, weisse Hand auf jedem Hinterteil.

Noch was: auch wenn Sie noch so neugierig sind, wer wir sind, bitte, ziehens jetzt net willkürlich irgendwelchen Leutln die Hoserln oder die Rockerln runter. Das ghört sich ned, gell! Da könnt der Schendarm, der was jetzt nurmehr Polizist ist, doch noch einschreiten wegen Erregung öffentlicher Lustbarkeit. Ausserdem garantiert niemand, dass nicht auch ein braver ÖVPler, SPler oder Grüner ein weisses Handerl am braungebrannten Arschbackerl hat. Nur bei den Flern sieht man angeblich nix, weil braun auf braun is ka Konstrast, wie Herrn Gmundls roter Grossvater immer zu sagen pflegte. Sommers und winters. Weil ein Arsch, bleibt ein Arsch, egal ob braun, weiss oder sonnenbrand-gaggerlrot. Das is keine Farbfrage, das is a Karakterfrage.

Demnächst kommt jetzt wirklich das 100-Millionen-Ding. Wie ien Hammer wird es auf Gmunden runtersausen. Versprochen, gell! Weil wir nämlich halten, was wir versprechen, nämlich ned! Da kann uns auf Dauer ka Schendarm aufhalten. Nämlich ned!

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