Archive for August 2012

Von Leserbriefen, 100 Millionen und dem Koloss von Asam
31. August 2012

Liebe Leute!

Eigentlich wollten wir vom Team Gmundl uns ein paar richtig faule Tage machen, herumlungern und chillen. Aber is niks damit. Weil nämlich die lieben Bewohner unserer geliebten Heimatstadt unseren Blog gestürmt haben, nachdem wir das Tip-Inserat der Bürgerinitiative für die Gmundner Zukunft im Blog eingestellt und kommentiert haben. Leute, danke, dass ihr unseren bescheidenen Laden gestürmt habt.

Wer was sein will und wissen will und lesen will in Gmunden, die oder der liest jetzt regelmässig unseren Blog, weil da nämlich die Sachen stehen, die Gmunden wirklich bewegen. Die was uns was angehen. Wir sind so sakrisch dankbar und glücklich, wir könnten ganz Gmunden umarmen – gut, sagma fast ganz Gmunden. Weil da gibts ein paar Leute, die wollen ganz klaro net von uns umarmt werden, was auch absoluttotal in Ordnung so ist, weil nämlich wir die auch net umarmen wollen, schon gar net abbusseln. Grummelige Psychopathen etwa, egoistische Geldgierlinge, korrupte Politiker.

Übeforderte Politiker würdma schon gern umarmen, damit vielleicht was rüberfliesst von unserer tollen Energie auf die, damit die vielleicht aufwachen tun oder endlich was gspüren im Herzerl.

Es haben sich nicht alle gfreut über das Inserat der Bürgerinitiative. In den „Tips“ schreibt ein Herr Albert Mitter, der sich auch auf der Homepage des SV Gmundner Milch um selbigen Sorgen macht (am 30. 8. 2012), was eh so irgendwie ok ist, aber er macht sich auch Sorgen um das Hotel. Schon im März 2009 hat er in den Tips sich gesorgt, weil nämlich in Gmunden der Kwalitätsturismus verhindert wird, wenn kein Hotel gebaut wird. Dass bisher alle Hotels, und es gab einige, erfolglos waren, sagt er nicht, der Herr Mitter, der was meint, dass in Gmunden mit der Verhinderung des Hotelbaus der Kwalitätsturismus verhindert wird. Da lachen sogar die unglücklichen Hühner in ihren Batterien. Weil nämlich der Koloss von Asam genau das Gegenteil von einem wirklich kwalitätsvollen Hotel werden würden tätert. Sagma so: das Lacus Infelix ist die Beton werden wollende Verhinderung von Kwalitätsturismus.

Das Problem ist nämlich, dass nämlich in Gmunden gar kein Kwalitätsbewusstsein da ist für Kwalitätsturismus. Die wissen gar net, wie man Kwalität schreibt. Weil nämlich für einen guten Hotelbetreiber und so muss nämlich zuerst die Leidenschaft da sein für Hotelbetrieb, Gastronomie, und dann das Wissen. Wer aber nur a Geld verdienen will, wird nie verstehen, wie im Turismus Kwalität funktioniert. Dann wirft der Herr Mitter der Initiative auch noch vor, dass sie in Brüssel „petzen“ geht, weil die nämlich so unverfroren waren, denen in Brüssel zu erzählen, dass man es in Gmunden mit den Gesetzen nicht so genau nimmt, im Gegenteil, man nimmts sehr ungenau, und dass der Asamer, der nun wirklich nicht ein Kleiner ist, sich als Klein- und Mittelunternehmer (KMU) verkleidet hat, um an die Subventionen heranzukommen, die nur für KMU erlaubt sind.

Der Goliath hat sich als David verkleidet. Da wird der echte David doch berechtigterweise zur Steinschleuder greifen dürfen, um dem als David verkleideten Goliath, den man sowiesoklaro meilenweit sieht, weil er sich net wirklich kleiner machen kann, also, um dem Pseudodavid eine drüberzuziehen. Den Piekser von dem Steinderl spürt der gar nicht. Weil der angebliche David Asamer ist so was von gross im Vergleich, schon das Taferl mit der Aufschrift „David“, das er sich umgehängt hat, ist grösser als der ganze kleine echte David, was die Bürgerinitiative ist.

Wenn man also denen in Brüssel erzählt, dass der Goliath sich als David verkleidet, dann hat das gar niks mit „verpetzen“ zu tun, sondern damit, dass man sich um die Einhaltung von Gesetzen kümmert. Gell! Weil die nämlich auch für Leute gelten, die glauben, dass man mit Pinke alles kaufen kann, so wie der Franzi Stronach, der was sich jetzt einen Parlamentsklub kauft. Die ganze ÖVP zu kaufen, war ihm offenbar zu teuer, weil die für gar nix mehr gut ist. Weil die hat sicher ein lausiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Und weil die ausserdem schon den Schotterbaronen und -baronessen gehört. Die haben dafür lei gar niks bezahlt. Die ÖVP hat denen schon immer gehört. Die sind nämlich die ÖVP.

Man tut leider aber den Verdacht nicht loswerden tun, dass ein paar andere Parteien auch gern dem Asamer gehören tun würden. Aber was machert der mit zwei Parteien, solange eine auch für eine Mehrheit reicht! Interessant täterts erst dann so richtig werden, wenn der Franzi in Gmunden einkaufen anfangen tätert. Aber warum sollte er das tun? Was soll er denn da einkaufen, gibt ja net amal a gscheites Hotel. Und in sowas wie dem Koloss würde der Franzi Stronach nie absteigen, weil das nämlich keine Kwalität net ist. In Gmunden sagertens womöglich Herr Strohsack zu ihm, was ja nämlich sein richtiger Name sein tätert, aber da wär der Franzi ganz schwer verärgert und gleich wieder weg. Weil „waun di ned aumaul a Seulbaun“ (US-steirisch) zusammenbringen auf den Berg rauf, dann bringen die auch keine Kwalität zusammen.

Liebe Leute! Wir bleiben am Ball und werden schon bald über eine Menge Ungereimtheiten beim Lacus Infelix berichten, die was noch niemandem aufgefallen sind. Auch das Rätsel um das 100-Millionen-Ding müssen wir noch auflösen, für die, welche noch nicht ahnen, worum es dabei gehen tut. Und das sind viele, weil nämlich niemand über diese Sauerei, die da geplant ist?/war?, berichtet. Wobei niemand weiss, auch das Team Gmundl nicht, obs eine Riesendummheit oder eine echte Sauerei ist. Man kennt sich ja nicht mehr aus, an allen Ecken und Enden wimmelt es nur so von Unschuldsvermutungen. Man kann ja keine Zeitung mehr lesen, keine Nachrichten schauen, in kein Kabarett mehr gehen, ohne dass man sofort Unschuldsvermutetes serviert bekommt.

Also lieber Herr Albert Mitter: fahrens mal in die Schweiz oder nach London oder nach Paris oder Berlin oder Wien und schauen sie sich an, wie ein Hotel aussehen muss, dass was für Kwalitätsturismus geeignet ist. Mit Ihren 120 Euro pro Tag lauft da nämlich gar niks. Um dieses Geld bekommt man ein Hotel, da könnens drin den „Tod des Handlungsreisenden“ spielen lassen, aber keinen Kwalitätsturismus. Da könnens in einem Kwalitätshotel nicht einmal ausserhalb der Saison das Zimmer zahlen, zum Futtern und Einkaufen bleibt niks mehr über. So ist das, nämlich ned. Und wenn die Festwochenleute mal wirklich den „Tod des Handlungsreisenden“ aufführen tun wollterten, dann werdens dafür kein ganzes Hotel brauchen, auch ka halbes und schon gar net den Koloss von Asam. Da reicht a Kulisse. So wie ja ganz Gmunden immer mehr zur Kulisse wird. Nicht, weil die Bürgerinitiativen alles verhindern, sondern weil die Geldleute nur auf das schnelle Geld aus sind und keinen Geschmack haben und keinen Kunstsinn und von Kwalität auch niks verstehen. Darum nämlich gibt es hier kein echtes Kwalitätshotel und keinen Kwalitätsturismus. Wo niks ist, fliegt auch niks zu. Das weiss sogar die eine Schwalbe, die was noch keinen Sommer macht.

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Lacus Infelix oder Der Koloss von Asam
23. August 2012

“Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.”

Tourismusdirektor Murray

Inserat in den Tips vom 22. 8. 2012

Da hauts dich von den Socken, wennst das Konzentrat der Vorgänge so hingeknallt bekommst. Wer wundert sich noch, dass die Sitten – politisch, wirtschaftlich, persönlich – völlig verrotten und vergammeln, wenn niemand sich mehr um Recht und Gesetz scheisst, Hauptsache, die eigene Kassa stimmt!

Wieso kommen die noch immer durch, auch wenn rechtswidrig entschieden wurde?

Was ist der Naturschutz in diesem Land wert?

Was ist überhaupt noch was wert in diesem Land ausser die Konten der grossen Nullen, die was die vielen Nullen hinter der Eins sammeln wie unsereiner dreckige Socken?

Wer wagt wirklich noch zu behaupten, dass dieser Koloss von Asam wirklich gebraucht wird und sich rechnen könnte? Wo doch gerade am Feuerkogel Ausverkauf ist. Und die sind auch nicht deppert, denen was die Hütten dort gehören. Hat sich nicht gerechnet, sonst täterten sies nicht verkaufen. Wir wiederholen den Fremdenverkehrs-Murray seinere Worte: “Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.” Sollte man in allen Schulen rund um den Traunsee die Leutln auswendig lernen lassen:

“Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.”

Tourismusdirektor Murray

Wer hier die Schweine sind …
22. August 2012

Schon die Beatles haben das dichten getut:

Have you seen the bigger piggies
In their starched white shirts
You will find the bigger piggies
Stirring up the dirt
Always have clean shirts to play around in.

Damit nämlich klar ist, wer hier ein Schwein ist und wer nicht. Weil nämlich der Typ hat sich inzwischen von „fettes Schwein“ zu „fette Sau“ gesteigert, weil wir seine Schweinemail nicht freischalten. Er meint damit den Herrn Gmundl. Er bildet sich ein, dass der so aussieht. Als ob es ums Aussehen gehen tätert.
Weil wenn mir schon die Beatles zitieren, dann noch den John Lennon:

You can shine your shoes and wear a suit
You can comb your hair and look quite cute
You can hide your face behind a smile
One thing you can’t hide
Is when you’re crippled inside

Weil der was sowas schreibt über das Team Gmundl, der ist ein Seelenkrüppel. Ein Psychopath, sonst gar niks.
Er ist ausserdem auch zu dumm, um zu kapieren tun, dass wir vielere sind. Nicht einer.
Wie sehr muss der sich fürchten davor, dass jemand seine zwielichtigen Geschäfte durchkreuzt, dass ihm nurmehr Schweinekram einfällt.

Mehr tun wir dazu nicht mehr sagen. Wir haben den Kerl alser ganzer als Spam eingestuft. Mir werden also den seine psychopathischen Emails nicht mehr sehen tun werden. Ignorieren werden wir ihn ab sofort tun, weil nämlich das ist die einzige Art, wie man mit schweren Psychopathen umgehen tun tut. Das tut denen richtig weh. Tschüss und automatisch ab in den Papierkorb mit dem seinen Schweinekram.

Möge Gott seiner verkrüppelten Seele gnädig sein!

 

Frohbotschaften und Feuer am Dach
21. August 2012

Heut machen mir den Blog in zwei Teilen.

Frohbotschaften
Da bedanken wir uns bei all den vielen Leserinnen und Lesern unseres Blogs. Echt nett, dass so viele uns lesen tun. Heute hamma einen neuen Tagesrekord gehabt. Dieser Sommer ist ein Hammer, sowohl wegn der Hitzn als wegn der vielen Zugriffe. Rein statistisch hat jeder Dritte, der in Gmunden a Tastatur bedienen kann und a Maus, in den letzten drei Monaten einmal unseren Blog gelesen. Das ist sensationell. Mia wean glesn. Kein Wunder. Wir sind ja sowas die Gmundenleaks, nur kleiner und bescheidener als die grossen Wikileaks. Eh klar, ned wahr ned! Aber es spricht sich herum: hier wird ned gelogen, dass die Balken sich biegen. Hier wird was erzählt, was sonst nirgendwo wer schreiben tun tut. Jedenfalls ned so im Klartext wie unser Team. Aber wir sind halt wirklich den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet, die was sichs nicht richten können. Weil mia selber nämlich solche sind, nämlich ned. Und das geht nur, weil wir ein Team sind, und weil wir ned sagn, wer wir aller sind. Und wieviele. Und welcherne. Weil wir tun nämlich auch Väter und Mütter haben, und Brüdern und Schwestern, und wenn mir unsere Namen sagen täterten, na, die hätten wahrscheinlich alle Schwierigkeiten im Tschop, in der Arbeit. Weil nämlich, die, was welche die Macht haben, die vergeben auch die Tschops. Da bist gleich weg vom Fenster, welches der Tschop ist, wennsd das Maul aufreisst, wie die HERRschaften das zu nennen pflegen, wenn Machtlose sich wehren tun tun.

Darum lachma auch nur, wenn jemand uns anonüme Mails schickt (mit gefäktem Namen) und uns vorwirft, dass ma anonüm schreiben tun tun. Wie deppert muss man sein, um aus der eigenen Anonümität heraus den Vorwurf der Anonümität gegen uns zu erheben? Wie feig müssen manche vermeintlich Mächtigen inzwischen sein, uns Feigheit vorzuwerfen! Wie sehr fürchten die sich schon vor den Bürgerinnen und Bürgern?
Is eh klar, dass wir solche Mails nicht für den Blog freischalten. Schon gar nicht, wenn einer schreibt, er stelle sich das Team Gmundl als „fettes Schwein“ vor. Soll er ruhig, wenn ers braucht. Sagt auch was aus, wenn einer solche Fantasien hat. Soll er sich einen runterholen dazu. Aber deppert halt, dass mir mehrere sind und das in mehreren Gewichtsklassen. Von zart bis kräftig. So wie unser Blog. Zärtlich und heftig. Mir tun nämlich miteinander durch dick und dünn gehen, damit sich was ändert in der Stadt. Damit die Mächtigen und Es-sich-richten-Könner nimmermehr ganz so ruhig schlafen. Da tun dann nämlich alle anderen besser und ruhiger schlafen tun tun. So ist das nämlich ned. Und darum veröffentlichen wir so einen grauslichen Beitrag nicht. Weil wer so was schreibt, hat net verstanden, was Bürgersinn ist und Bürgergesellschaft und offene Diskussion. Wir tun nämlich ned nur deppert herumschimpfen, wir zeigen Missstände auf und stellen unangenehme Fragen. Wenn einer also so zu strampeln anfängt, dass er die Worte nicht mehr halten kann, Wortdurchfall bekommt und was von „fetten Schweinen“ schreibt, dann weiss man, wessen Geistes Kind so einer ist. Da isma froh, den nicht zu kennen und hofft, dem nicht im Dunklen zu begegnen. Das ist einer, der sich nicht unter Kontrolle hat.

Trotzdem versuchen wir vom Team Gmundl uns vorzustellen, wer sowas wie das mit dem „fetten Schwein“ schreibt. Da stellen wir uns eine Person drunter vor, die vor Angst bibbert, dass ihre Geschäfte, für die immer die Öffnetlichkeit zahlt, endlich mal gestört werden. Jemanden, der es sich bisher immer richten hat können. Irgendein Arschloch stellen wir uns da vor, dass sein ganzes Leben lang immer nur auf dem Egotrip war, dem die Mitmenschen bis heute scheissegal sind, weil er selbst ein Scheisskerl ist. Ein egoistischer Scheisskerl, der noch nie im Leben was für andere gemacht hat. Nur für sich. Andere hat er immer geschädigt. Ist über Leichen gegangen. Ein egoistischer arschlöchriger Scheisskerl und übler Geschäftemacher. Einer, der die Welt schlechter zurücklassen würde, als er sie vorgefunden hat, wenn es nur solche wie ihn gäbe. Da lernt man den Asamer lieben, weil der nämlich wenigstens für seine Projekte einsteht. Dazu steht, was er macht. Wahrscheinlich sogar glaubt, dass alles, was für ihn gut ist, auch für die Gmundner Menschen gut ist. Was halt leider ned immer stimmt.

Bitte, bitte uns auch weiterhin weiterempfehlen. Weil nur wenn mir viele werden, die sich was denken und das auch sagen, wird sich was ändern. Gell!

Noch was: wir plaudern natürlich ned aus, wer uns was erzählt hat. Das gilt auch für die Zukunft. Eh klar! Ohne den einen oder anderen Tipp hättma niks zum Schreiben.

 

Feuer am Dach

Feuer am Feuerkogel. Die verscheppern dort nämlich die angebliche Grundlage des Tourismus. Und der Murray, was welcher hier den Tourismusdirektor gibt, ist verzweifelt und warnt laut Krone: „Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.“ Weil aber der Murray wissen wird, was er sagt, stellen sich da schon ein paar Fragen! Wie ist das mit der Umgehung der Vorschriften bezüglich des Hotelprojekts ins Gmunden? Wie gut ist die touristische Nutzung des Lacus Infelix eigentlich abgesichert? Wir vom Team Gmundl wetten: gar ned. All die unterschriebenen Papierln sind das Papier net wert, auf dem sie stehen. Was macht denn ein Bürgermeister, wenn die Hüttn dann doch net läuft (wofür vieles spricht, allein schon die Erfahrungen der letzten 20 Jahre mit den Hotels in Gmunden, und jetzt die Sache mit dem Feuerkogel-Verkauf)? Soll ein Bürgermeister dann zuschauen, wie ein riesiger Hotelklotz, der die ganze Gmundner Bucht verschandelt, langsam verfällt? Und zwar gut sichtbar verfällt (ned so dezent wie das abgerissene Parkhotel), weil ja mitten in den See geklatscht auf eine künstliche Insel. Was macht da dann ein Bürgermeister (egal, wer es dann ist)? Er widmet um, läßt den Verkauf zu, damit er nicht mitten im See eine Ruine stehen hat, die was mindestens 200 Jahre braucht, damit sie wie eine alte Ruine aussieht, die man dann touristisch schon wieder vermarkten kann. Als Asamer-Ruine, in der Märchennacht 2212, das Märchen vom glücklichen Hotel, das ganz Gmunden und den ganzen Traunsee retten hätte sollen. A Märchen halt.

Vielleicht wäre das überhaupt ein ganz neues Tourismuskonzept für Gmunden: eine Dauerausstellung aller Märchen, die man uns erzählt hat, und aller Fehler, die man in Raumordnung, Stadtmarketing und Bauordnung sowie Stadtbildgestaltung machen kann. Dazu ein Priserl Grössenwahn (Tunnel) und das Klomuseum sowie eine nie wieder errichtete Seilbahn (letztere tätert man dann besonders gut nicht sehen).

Die besondere Frechheit ist jetzt, wenn der schwarze Landesrat Sigl sich jetzt auch noch einmischt. Der ist von der ÖVP, und die hat irgendwann doch den Slogan „mehr privat, weniger Staat“ bei jeder möglichen und vor allem unmöglichen Gelegenheit hinausgeblasen ins weite Land (und unser aller Eigentum an die Niedrigstbieter verschleudern lassen). Dieser Herr Landesrat verlangt jetzt von Ebensee, die Gemeinde soll gfälligst von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Gehts no? Wohl wo angrennt! Ebensee ist eine Abgangsgemeinde – wo sollen die das Geld hernehmen (und wiegesagt: wie war das mit den Privaten, an denen die Weltwirtschaft gesunden wird …???)? Für wie dumm halten manche die Bevölkerung?

Wenn man dann noch liest, dass angeblich 2013 eine Beschneiungsanlage auf dem Feuerkogel kommt, da fragt man sich schon, ob das wirklich Ernst gemeint ist. Dort oben müßtast nämlich vier oder fünf Meter Schnee aufspritzen, damit man gscheit skifahren kann, ohne sich gleich alle Knochen zu brechen, wenn es einen aufhauen tut. Weil nämlich vor lauter Felsen und Steinen nutzen dort a paar Zentimeter oder a halber Meter gar nichts. Und viel mehr kriegst da oben ned zsamm. Hat ja an Grund, warum der Skitourismus sich dort nie richtig etablieren hat können. Auf jeden Fall ist die Hüttengaudi auf dem Feuerkogel jetzt voll in Gang, zu Sonder-Ausverkaufspreisen. Eine Hütte ist angeblich schon verkauft. Der Rest wird folgen. Fragt sich nur: wie lang muss das Hotel Lacus Infelix stehen, bis dort die Hotel-Ausverkaufsgaudi beginnt? Weil wie der Murray so wahrheitsgetreu sagt: „Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.“

***

Vorankündigungen: jajajajaja, wir müssen noch den Rest vom 100-Millionen-Ding fertig erzählen tun müssen. Keine Angst, das kommt schon noch. Aber unsere Leserschaft liebt diesen Fortsetzungsstil. Ja, weil nämlich hier, beim Gmundl finden die echten Gmundner Reality-Soaps statt. Da bleibt kein Auge trocken und keine weisse Weste ungewaschen.

Dann kündigen wir schon an: es geht weiter mit der unendlichen Seilbahnstory. Weil es gibt da Gerüchte, die sind echt schlimm. Da werden ein paar Leute ein paar sehr unangenehme Fragen zu beantworten haben. Und wir werden sie stellen. Weils niemand anderer tun tut!

Rund um Lacus Infelix gibt es auch Neuigkeiten. Weil als ob die öffentliche Hand dort net eh schon genug Geld von uns allen (Billigverkauf der Grundstücke!) verjankert hättert, werden nämlich neue Vergünstigungen kolportiert, wo wieder mal Geld vom Staat ins private Tascherl wandert. Oder genauer gesagt: Geld, dass eigentlich vom privaten Börserl zahlt werden sollterte, wird jetzt von der öffentlichen Hand berappt, welche nämlich wir alle sind. Gsund schauma aus! Zumindest die, was welche sich selbst gsundstessn. Dafür kränkeln dann die öffentlichen Büdschähs, welche was wir zahlen müssen.

Das Millionending 1. Teil Die Rechnung
13. August 2012

Also, weil nämlich schon so viele so was von gespannt sind, was es mit dem Millionending auf sich hat, machen wir es besonders spannend und beginnen mit einer kleinen Rechnung. Die kann jedermann und jederfrau nachrechnen. Und schauen, ob das selbe Gleiche rauskommt hinten wie bei uns, wenn der Bleistift gespitzt und der Taschenrechner richtig heiss gelaufen ist.

Wir verraten auch gleich soviel: es hat was mit dem Hotel Lacus Infelix zu tun. Eh klar. Nona. Sowieso. Aber ned nur. Weil es geht nämlich ums grosse Ganze. Wie immer in Gmunden. Ganz gross ganz. Gell. Sonst tätert mas net tun in Gemunden. Weil nämlich, aber gut, hier mal die Rechnung:

Man nehme 80.000 und multipliziere das mit 40. Das ergibt 3.200.000. Der Mittelwert beträgt also 1.600.000 mal 40. Von dem rechnen wir 4 % (zwas das gut ist, erklären wir in Teil 2). Also legen wir unsere Murmeln: 4 % von 1.600.000 sind 64.000 Murmeln mal 40.
Was wiederum 2.560.000 Murmeln ergibt. Diese 2.560.000 4%-Murmeln ergeben zusammen mit den 3.200.000 Basismurmeln schon 5.760.000 Murmeln. Jetzt brauch ma an Mathematiker, der was die 5.760.000 mit 13,7603 multiplizieren kann. Jö, des is schwierig. Da werma an von den besseren HAK-Maturajahrgängen brauchen. Aber guad, wir versuchen es selbst. Der Rechner glüht, die Anzeige flackert, wir staunen: 79.259.328 steht da zu lesen. Das war die einfache Rechnung. Weil aber in der wahren Wirklichkeit Murmel auf Murmel gelegt wird, also im Ablauf der Zeit Murmeln automatisch (guad: fast automatisch) zu mehr Murmeln werden (der Finanzmathematiker nennt das Zinseszins), ist das nur a Überschlagsrechnung. Daumen mal Piiiiiieeeeeee. Autsch.

Die echte Formel für Hirnis und Einsteins geht nämlich so, ned wahr ned (aber unser Herr Bürgermeister soll sich damit ned belasten, der hat ja seine eigene Mathemathik erfunden, wie wir letztlich in diesem Blog aufgezeigt haben, und jetzt muss der Professor Zeilinger, der mit der Teilchenverschränkung, rennen und sich an Haxn ausreissen, damit der Köppl den Mathematik-Knobelpreis kriegt):

K_T = r \cdot \frac {q^T -1 }{i}

Und wer mit der Formel rechnet, kommt ned auf die Kleinigkeit von kaum erwähnenswerten 80 Millionen, sondern auf a Wengerl mehr (wie beim Fleischhauer mit dem Leberkäs: derfs a bisserl mehr sein?)

Da kommen dann nämlich 104 Millionen und a paar Zerquetschte (wie wir Millionäre 600.000 Eier nennen) heraus. Jo, das ist das Millionending. Und die 13,7603 sind fürs Ummadumrechnen von Euronen auf Schilling. Weil unter Schilling kann man sich das besser vorstellen von was ma eigentlich reden, ned wahr! Weil die Poltiker haben jetzt einen einfachen Schmäh erfunden: wenn wir Bürger was blechen, dann sind es nur ein paar Euro, und wenn sie uns was geben (was wir uns eh selber blechen), dann rechnen sie uns gern vor, wieviel das in Schilling ist. Weil das mehr hermacht. Täterten die nämlich die Rettungsschirm-Billiarden in Schilling umrechnen, die Österreicher scheisserten sich an vor Angst. Und weil das niemand will, weil wir ham ja an Fremdenverkehr, und da solls nicht stinken, machens das lieber nicht. Weil wenn dann was stinkt, kann es nicht das Geld sein, welches bekanntermassen nämlich nicht stinken tun tut.

Jawohl! 104 Millionen Schilling will die Gemeinde einem einzelnen Bürger der Stadt zahlen. Den was sein Sohn übrigens der Bezirksgeschäftsführer der ÖVP im Bezirk Gmunden ist. Gilt natürlich nicht nur die Unschuldsvermutung sondern auch die Nichtzusammenhangsvermutung. Also ganz ausdrücklich: reiner Zufall. Der Bezirksgeschäftsführer kennt den Köppl nur vom Sehen, und über sowas würden die nie miteinander reden. Weil die trennen nämlich Politik und Geschäft und Privates ganz streng. So wie ihre Parteifreundin Rauch-Kallat natürlich nie mit dem angetrauten Herrn Baron über Geschäftssachen wie Atemmasken (die was auch gegen ein Gerüchle helfen) geplaudert hätterte abends im Ehebett (man will eh gar ned wirklich wissen, was die zwei im Nähglischä palavern). Weil die trennen das nämlich auch. Trennkost. Und was Gott getrennt hat, kann die ÖVP ja ned einfach wieder zsammtun. Da is Verlass auf die ÖFPler, tschuldige ÖVPler. Ja, Fogel-F und Vahnen-V kann man schon mal verwechseln.Der Schüssel hats vorgemacht.

Auf jeden Fall: die Schwarzen reden niks, nie und niemals, miteinander über Gschäft und Politik und so, wenns privat sich einander treffen tun. Das glauben wir ihnen auch alle und allen.

Dass aber über sowas verhandelt wird,  hat der Herr Bürgermeister ja erst vor kurzem im ORF (Bürgeranwalt) ausgeplaudert. Nur den Betrag, hat er nicht gsagt. War ihm wohl entfallen. Peanuts. Wer merkt sich schon so eine Zahl.

Na, machts schon „klick“ bei ein paar Leuten, wovon hier die Rede ist? Fällt der Groschen, der Cent, die was hier eher viele, viele Millionen sind?

Derweil verraten wir nur so viel: die ÖVP hat das angeblich im Stadtrat mit ihrer Mehrheit auch schon irgendwie beschlossen. So im Grundsatz halt. Die anderen Parteien haben dagegen gestimmt. Man fragt sich nur: warum bleibt sowas geheim? Warum schreien da die anderen nicht laut auf? Wo ist die Befragung des Volks von Gmunden, Herr Dickinger? Immer tapfer raus zu die Leut und die Fakten und Zahlen auf den Tisch. Weil im Stadtrat dagegen stimmen, das nutzt nämlich ned überhaupt niks. Weil die ÖVP a Mehrheit hat. Auch im Gemeinderat. Die pegeln die anderen nieder, dass a Freud is. Und wer erst schreit, wenn er schon tot ist, den hört keiner mehr, gell!

Also vielleicht schreien die anderen Parteien endlich mal auf, bevor die Sau aus dem Stall raus ist. Pardon, sagt man so. Ist niemand konkret gemeint damit, ist nur a Redensart. Eine fasson dö parleehhh, wie wir Franzosen sagen. Weil wir vom Team Gmundel waren grad auf Sprachferien in Frankreich. Na guade Nacht, oder „bonsoa“ – wie man das schreibt, wissma ned, weil soweit samma net gekommen, weil uns die Millionen im Magen gelegen sind. Soviel Konjak kannst gar net saufn, als einem bei solchernen Gschäftn schlecht wird, net wahr ned.

Und jetzt denken wir alle schön nach und raten, worum es da geht. Die Auflösung kommt demnächst. Erster Preis: vierzig Jahre Gratisparken unter den fiktiven Seilen der virtuellen Seilbahn auf den realen Grünberg.

Tschüss.

Zum Kommentar vom bogare
10. August 2012

Mia wearn des mit da Unschärfe und de Quanten noch einmal erklären bei Gelegenheit. Ist eh ein Link zuar Wiki gelegt. Aber leider, leider, den verstehen fast nur Füsiker. Und ein oder zwei im Team.
Mir sind eh auf der Seiten von denen sein tun, die was den ganzen Asamer-Mist net haben wollen. Es ist ja schon a schlechter Witz, dass die Gemeinde des Grundstück fast verschenkt hat. Und jetzt auf der einen Seiten ein Loch graben und mit dem Aushub eine Insel aufschütten für das Hotel – die nennen diese Idee auch noch genial. Dabei klingt es eher nach Schildbürgerstreich. Klar: das Asamer-Hotel verschandelt die ganze Gegend. Aber wundert das wen? Der hat den Geschmack eines Schotterindustriellen. Schaut euch doch mal die diversen Hütten an, die der Asamer-Clan für sich selbst gebaut hat. Alles potthässlich. Entweder pseudolandstil oder pseudomodernbetonbunker. Die können es net besser, die sind so. Und das ist das Problem in Gmunden: der Geschmack von Leuten wie den Asamers oder Köppl oder oder prägt die Stadt. Den Köppl könnt ma wenigstens abwählen, aber den Asamer … da tätert ma halt ein paar andere Parteien in Gmunden brauchen, die Mumm haben und sich wirklich was trauen, net immer gleich in die Knie gehen vorm Schottergeld.
Und beim Millionending geht es um ganz was anderes – allerdings hat es angeblich auch was mit dem Lacus Infelix zu tun … das Geheimnis wird nächste Woche gelüftet!

Ankündigung
8. August 2012

Liebe Leute!

Das Team Gmundl ist ausser sich vor Freude. Luftsprünge! In der vorigen Woche ist ein ganzer Haufen Mitbürgerinnen und Mitbürger in unsere geliebte Heimatstadt zurückgekehrt – und was haben die guten Leute als erstes gemacht? Den Gmundl-Blog gelesen! Das haut uns um vor Freude. Wir eilen von Rekord zu Rekord und jauchzen, dass es sogar drüben in Ebensee noch gehört wird. Obwohl: wir sind gar nicht da, weil nämlich auf Urlaubsfahrten quer durch das passlose Europa. Einmal noch überall den Euro verstreuen, bevors damit vorbei ist. Man weiss ja ned, wie langs noch gut geht mit unserem Euro.

Wir haben Zugriffe, das glaubt man ned. Auf die Webseite nämlich ned. Wir wissen zwar nämlich ned wieviel auf andere Webseiten dieser Art zugegriffen wird, aber auf unsere da ist es enormösest. Unglaublich. Es spricht sich herum, wo man was Ordentliches zum Lesen kriegt. Infos und Interpretation und Spass, auch wenns oft traurig ist, was da so getrieben wird.

Also bitte noch ein wengerl Geduld. Wir sind unterwegs und kehren demnächst zurück ins gelobte Land, nach Gmunden. Dann hocken wir vom Team uns zsamm und legen die letzte Hand an – an den nächsten Blog. Denn jetzt kommt endlich das 100-Millionen-Ding. Warten und staunen Sie, liebe Leserleins! Der Hammer, der Urhammer, der Überdrüberhammer, wie da unser Geld beim Fenster raus und einer einzigen Person und deren Erben in den Rachen geworfen wird. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Obwohl, wenn man sich so anschaut, was täglich in den Zeitungen steht: entweder sind die meisten Politiker saumässig korrupt oder saumässig deppert, saudeppert, schweinsdumm, was auch immer. Sie können wählen: korrupt oder irrsinnig. Sie – damit meinen wir die Politiker. Weil nämlich wir, die Wählerleins, wir können ned wirklich wählen. Nämlich ned. Man braucht nur nach Kärnten schauen. Soviel Stecken können die dort gar ned haben, wie sie Dreck haben, der am Steckn sein müssen tätert. Gell. So schau ma aus!

Man will ja ned pauschal über alle Politiker herziehen. Aber dann sollen die, welche was niks angstellt haben, endlich die Pappen aufreissen und sich wehren. Was tun gegen ihre fröhlich-deppert-korrupten Kollegen. Ein paar, am besten alle Unschuldslämmer davonjagen.
Wär nämlich die beste Wahlwerbung, weil sonst nämlich kommen die Piraten, welche die was die Piratenfahne hissen würden über dem Gmundner Rathaus. Wär mal was anderes. Gell!

 

 

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