„Volks“partei verschleudert 400 Millionen Bürgereigentum

Unsere lieben Leserchens sinds gwohnt, dassma manchmal was ankündigen tun tun, und dann tun mirs wieder verschieben. Weil nämlich die Dinge sich manchmal überschlagen. Oder die ÖVP. Und wenn dann nach einem solchernen Überschlag ein Totalschaden vorliegt, Verhikel im Strassengraben, Radln himmelwärts, dann müssma, ob mir wollen oder net, natürlich auf das aktuelle eingehen tun müssen.

Weil nämlich diesmal hats die ÖVP echt gschafft: voll gegen den Volksbaum geknallt, der was aus der Sicht der ÖVP mitten auf der falschen Strassen steht. Aber das tut so natürlich net stimmen tun. Des ist nur deshalb so, weil am Vehikel von der ÖVP die Windschutzscheiben verdreckt sind, oder verklebt mit dem Geld von ihnere Gönner. Oder der Scheibenwischer ist hin. Ka Geld für einen neuen, weil man alles verschleudert hat. Wie in der Gemeinde. Dafür tun die ÖVP-Gemeinderäte dann in der Nacht am Marktplatz schwer illuminiert ein Liederl gröllen tun: „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld.“ Auch a Art, die Innenstadt beleben zu tun.

Also, die ÖVP hats voll derworfen. Mit der „Therme“ und mit dem Strandbad. Hat mit einer einzigen (!) Stimme Mehrheit die vereinigte Opposition niedergestimmt. Dabei will das was heissen tun, wenn sich grün, rot, blau und gelöckert mal zsammtun und der selben Meinung sind. Noch dazu, wenn sich diese Meinung mit der von die Leut „da draussen“, wie manche Politiker immer so schön lallen tun, wenn sies Volks meinen, decken tut.

Da muss sich die ÖVP schon fragen lassen tun, wofür das V in ÖVP eigentlich noch stehen tut! Verrückt? Vergallopiert? Vergeudung? Verarschung? Die Leute wollen a ordentliches Hallenbad. Gell. Die pfeifen auf a angebliche Therme, weil das ist nämlich ein Etikettenschwindel, gell. Weil sowas braucht a natürliches Warmwasser. Und des gibts in Gmunden nur dort, wo die Geschirrspüler und Waschmaschinen ihr Abwasser ableiten tun. Aber dass das a so a richtig natürliches Warmwasser sein tun, mögert eigentlich niemand so recht behaupten. Gell! Aber mit dem Schmäh von der Therme, soll sein, mit dem könnterte man ja leben können tun. Weil: die Gmundner ÖVP lebt sowieso nurmehr vom Schmäh. Und die glauben auch noch, dass es keiner merken wird. Die werden sich wundern tun bei der nächsten Wahl.

Weil nämlich die Vorschläge der anderen Parteien sind net deppert. Vor allem wollen die Leute das auch: Erhaltung des Strandbades und Hallenbad auf der Toskana.

Weil nämlich die ÖVP hat auch noch gar nicht erklärt, was das bedeutet, wenn sie das Strandbad, das uns allen gehört, herschenkt. Und noch zehn Millionen drauflegt, weil wir hams ja. Wir die Bürger, ned die ÖVP. Die tuts nur herschenken tun. Sowas nennt man im allgemeinen Diebstahl. (Juristisch natürlich ned, weil ein Mandl mehr im Gemeinderat ist halt ein Mandl mehr, also tuts legal sein tun, aber legitim, ist es ned, gell! Und wer den Unterschied zwischen legal und legitim ned kennt, und das scheinen einige im Gemeinderat zu sein, soll halt mal im Wörterbuch nachschauen tun, im Fremdwortduden oder so.)

Dabei haben wir schon vor einigen Wochen vorgerechnet (im Blog „Höhere Mathematik & das 100-Millionen-Ding“), dass uns einfache Leut, die was wir nur als blökendes Stimmviehr wahrgenommen werden, die Therme in Wahrheit 30 Millionen Euro kosten tun wird. Mindestens. Weil nämlich das hergeschenkte Grundstück fast unbezahlbar viel teuer ist. Aber die ÖVP hat es ja mit dem Verschenken von Grundstücken, die der Allgemeinheit gehören. Die Österreichische VerschenkungsPartei. Blöd nur, dass von denen immer die beschenkt werden, die schon gnug Kohle im Keller haben. Schon komisch, gell!

Weil nämlich, und das hat bisher noch niemand gesagt, wenn das Grundstück hergeschenkt sein tut, und die 10 Mille auch noch nachgeschmissen sind, dann sind in Schilling mehr als 400 Millionen alte österreichische Alpendollar beim Teufel oder sonstwo. Jedenfalls nicht mehr beim Volk, bei den Bürgerinnen und Bürgern. Das gehört dann der Thermenholding, die was dem Land gehört. Und dann verscheppert das Land die Thermenholding, weil privat ja besser ist als der Staat. Dann gehört das, was früher uns allen gehört hat, einem Privaten. Wem auch immer. Und wenn sich das Bad dann nicht rechnet, und das kann man immer leicht vorrechnen, dann sind die teuren Grundstückeln futsch, weg. Dann wird nämlich zugesperrt – Therme und Stranbad und die Grundstücke sauteuer verscheppert. Dann machen ein paar Leute privat Kassa. Weil ja privat so was von viel besser ist als Staat. Blöd nur, dass wir alle, die was wir auch der Staat sind, dabei die Depperten sind und die Zeche zahlen. Die Österreichische VerarschungsPartei macht es möglich.

Mir alle tun ein ordentliches Hallenbad haben wollen tun. Und das Strandbad mit dem 50 Meter Becken wollen wir auch behalten tun. Und die günstigen Eintrittspreise im Sommer. Weil das für die Leute bei uns, die was net das Geld im Keller stapeln, und die was keinen eigenen Strand haben, wie der Herr Bürgermeister angeblich einen haben tut, die brauchen das nämlich. Weil das mit dem verbilligten Eintritt in der Therme für die Bewohner von Gmunden, das tut noch so ein riesiger Schmäh von der ÖVP sein tun. Weil das tut nämlich die EU ned erlauben, weil das verboten ist, weil es gegen das Diskriminierungsverbot verstossen tun tut, gell Herr Bürgermeister. Also verarschen Sie bitte die Leut ned mit solchen Humbug. Das mit den billigen Liftkarten für die Einheimischen hat schon in Tirol und so ned klappen getan.

Ausserdem sollten Sie, Herr Bürgermeister, vielleicht wieder einmal mit die Leut von anderen Parteien reden, oder überhaupt mit Leut, die ned von oben bis unten schwarz angmalt sind, damit sie vielleicht aufwachen tun und merken, dass die Leut des net wollen, dass sie mit einer läppischen Stimme Mehrheit alles unterdrücken, wegschieben, niederstimmen, was ned nach der Österreichischen VerarschungsPartei riecht. Gell. Vielleicht probieren Sie es einmal mit Aufwachen, unter das nicht parteiangehörige Volk (soll es geben!) mischen, und vielleicht mal umdenken, nachdenken, in sich gehen. Vielleicht kann der örtliche Pfarrer Ihnen a kleine Wallfahrt organisieren tun, damit Sie wieder ein bisserl eine Demut bekommen tun vor dem, was man den Souverän nennen tut. Das sind nämlich wir, gell, das Wahlvolk, das depperte Stimmvieh, das immer alles vergessen tun tut bis zur nächsten Wahl. Aber neuerdings funktioniert das nimmer mehr so gut, wie man auch schon in anderen Ländern sehen tun kann. Wird nix werden mit der Österreichischen VergesslichkeitsPartei.

So, das hat geschrieben werden müssen. Ob mir schon beim nächsten Mal das Märchen erzählen, das so wundersam auch nach Gmunden passen würde, obwohl es sich ganz woanders ereignet haben tut, wissen mir jetzt noch nicht. Weil es liegt so viel am Thementisch herum. Zum Beispiel gibt es ja auch a tolles neues Beispiel für die Besonderheiten der Gmundner Mathematik, weil nämlich die Köppelsche angewandte Kommunalmathematik langsam beginnt, alle Lebenssphären Gmundens zu durchdringen. Aber davon tun wir beim nächsten Mal ganz sicher was schreiben, weil es war gerade Schulanfang, und je früher unserer Erstklassler sich mit der Köppelschen KO-Mathematik auseinandersetzen, umso besser tut das sein. Weil dann sind sie fit für Lebenskampf und Bürgermeistersessel.

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