Hey Big Spender – Köppl als großer Verschenker

Wir ham uns ein bissl verspätet, weil nämlich so viel los ist und so viel zu rescherschieren ist, dass ma nimmer nachkommen. Weil wir wollen unseren lieben und heftig mehr gewordenen Leserinnen und Lesern logo und klaro keine Schmähs erzählen. Sondern wir wollen informieren und kommentieren. Mir sagen nämlich auch unsere Meinung, weil dann kann man sich orientieren. Kann man dafür sein tun oder anderer Meinung sein tun. Das ist gut so. Weil nämlich nur so tun wir weiterkommen können. Wir vom Team Gmundl müssen ned immer recht haben tun. Aber wenn man sich nix traut, kann man auch nicht herausfinden können tun, wie die Dinge wirklich laufen in Stadt und Land.

Wir fragen uns zum Beispiel: warum hat der Köppl (mitsamt der Gmundner ÖVP) die grossen Spendierhosen an? XXXXXL-grosse Spendierhosen. Weil wenn man ein Grundstückl um 128,– Euro verkauft, wo jeder, der ned deppert ist, weiss, dass es 400, 500, vielleicht 700 pro Kwadratmeter wert ist, da fragt man sich: warum tut er das tun? Damit sich das Hotel rechnet? Kann nicht sein, weil dafür dürfen ja Wohnungen und die Arme-Millionärs-Bucht mit den anmutigen Chalets gebaut werden, damit sich das Lacus Infelix rechnen tun tut. Für das was es übrigens noch immer keinen Baubescheid gibt. Ausserdem haben wir in der Gmundner HAK gelernt, hallöchen an die Professorenschaft, dass sich Wirtschaftsprojekte aus sich selbst heraus rechnen müssen. Wenn sichs nur ausgehen tut, weil die Öffentlichkeit was brennen tun tut, dann ist es kein wirtschaftliches Projekt. Das ist dann ok, wenn es um soziale Sachen geht. Rechnen sich ned, eh klar. Aber ein Hotel ist kein Sozialprojekt, oder?

Dann tut der Köppl gegen die Stimmen aller anderen Parteien und gegen die meisten Leut hier das Strandbad mitsamt dem Grund herschenken tun. Weil ma ned kleinlich sein tun wollen, legma auch noch zehn Mille (fast 140 Millionen Schilling!) dazu. Mir tuns ja habn tun!

Warum diese Grosszügigkeit? Soll da wer saniert werden? Auf unsere Kosten? Und wer soll da saniert werden? Zweckdienliche Hinweise ans Team Gmundl wären erwünscht. Ausserdem gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Für jeden und jede. Eh klar. Tunma doch gesetzestreu sein tun, gell!

Weil ma gerade vom Hotel schreiben getan haben: glaubt wirklich wer, dass das Hotel gebaut wird? Wir hoffen ja noch immer, dass das Hotel ein grosser Schmäh ist. Weil zuerst wollte der Asamer es nicht selbst finanzieren, hat Investoren gesucht. Gfunden hat er offensichtlich keine. Weil sich das Hotel nämlich auch mit den Geschenken vom Köppl ned rechnen tun tut. Und jetzt wird angeblich der Asamer das Hotel selbst finanzieren. Wenn man dem Standard aber glauben darf, hat der Asamer gesagt: „Die Finanzierungsstrukturen wurden neu aufgesetzt, weil sich die Rückflüsse aus Lybien verschoben haben.“ Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man sowas Umschuldung, weil es bei der Liquidität ein Problemchen gibt, man ist nicht ganz flüssig, ein wenig klamm. Portokassa gut gefüllt, aber am Konto ist es ein wenig mau. Wo soll da das Geld für den Hotelneubau herkommen? Aber schön isses natürlich schon, wenn man dann ein schönes, grosses, leeres Grundstück hat, das nix viel Euro gekostet hat, und jetzt viel mehr Euro wert sein tut, als es gekostet hat, weil man bauen darf. Da sind dann auch die Finanzierungsstrukturen besser abgesichert, weil man das Grundstück als Sicherheit hat. Gell!
Immerhin tun in der Asamer-Holding laut Standard 176 Mille Anleihe- und Bankverbindlichkeiten auf die Rückzahlung warten, und für die Tochterfirmen tut ma mit läppischen 318 Millionen bürgen. Auch a Geld, das noch verdient und irgendwann rückgezahlt werden muss. Wenn Adam Riese und Standard sich nicht irren tun. Zsammgerechnet tun sich da ganz schön ordentliche  fast 500 Millionen Euronen errechnen tun. Was nämlich wiederum fast 7 (sieben) Milliarden Schilling sein tun. Ein ordentlicher Batzen Geld. Der Asamer hat 5450 Mitarbeiter. Wennma richtig gerechnet ham, ist dann jeder Arbeitsplatz mit einkommadrei Millionen Schilling (1.300.000 öS) oder fast 91.000 Euronen Verbindlichkeiten unterlegt, weil auch die Bürgschaften normalerweise für eine Schuld stehen tun. Die Tochterfirma macht Schulden und die Mutter/Holding bürgt. Da macht man sich schon so seine Gedanken. Zum Glück ist der Asamerkonzern laut Standard rohstoffreich und finanzstark. Trotzdem hat laut Standard die OMV angeblich mit Lieferstopp gedroht, weil sie nicht durchschaut haben, wie der Konzern wirklich aufgestellt ist.

Tjatjatja. Bleibt die Frage: warum tut der Köppl so gern Grundstücke herschenken tun? Warum tut der Köppl so grosszügig sein tun mit Sachen, die ned ihm gehören, sondern uns, den Bürgerleins? Und kommt Lacus Infelix wirklich?

Demnächst die neuesten Gerüchte rund um die Seilbahn … und ein Märchen wollten wir auch noch erzählen. Bitte tuts Geduld haben tun, liebe Leut, mir tun einfach länger brauchen tun, vor lauter Sachen, die ma uns anschauen müssen, und über die geschrieben werden wollen will.

Vorher aber tut es noch – und zwar gleich am Montag – einen zweiten Artikel geben. Weil nämlich zwei von uns sich ins Zeug gehaut haben taten und was geliefert haben tun. Der Montag wird ganz, ganz stark sein werden, versprochen. Titel: Wie Köppl die Bürger verarscht.

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