Archive for November 2012

Vom Geheimprotokoll zur Realität
27. November 2012

Tschuldigung, dass mir eine Weile nix gepostet haben tun. Aber mir waren so was paff sein tun, dass mir es selbst nicht glauben haben wollen tun können.
Da tust dir einen Scherz erlauben tun, eine Satire, und dann – bumsti, die ÖVP tut es wahr machen tun. Weil dort die echten Macher sitzen tun, die tun die totale Umsetzungeskompetenz haben. Auch wenn es niemand glauben wollen tun tut.

Jo, manchmal tunma uns was ausdenken tun, und dann, au Backe, tut es wirklich geschehen tun. Die ÖVP tut wirklich vor nix zurückschrecken tun.

So wie mir das sehen tun, tut Altmünster die kleine Welt sein tun, in der das grosse Gmunden seine Probe abhalten tun tut. Die haben nämlich jetzt wirklich, mir tuns selber noch immer nicht glauben wollen tun, aber die haben jetzt die totale Bürgerbeteiligung eingeführt haben tun. Mit 16 enorm repräsentativen Bürgerinnen und Bürgern von Altmünster, die was nach allen Regeln der Mathematik und Statistik total repräsentativ sein tun. Plus/minus ungefähr 50 Prozent Normalabweichung halt, aber das tut die Demokratieverbesserer von der ÖVP net stören tun, weil es ja total demokratisch sein tut, wenn man 16 Leute fragen tun tut und behauptet, die tun für die anderen ungefähr 9.500 Leut repräsentativ sein tun. Des muss man sich einmal trauen tun. Wenn das der Mathe-Lehrer vom Herrn Gmundl noch hören tätert, dann tätert er sofot tot umfallen. Aber in dem Fall tut er zum Glück schon tot sein tun, kann also nimmer umfallen tun.

Jetzt tunma wissen, wieviel Leute der Köppl einspannen tun wird. Tut eine ganz einfache Schlussrechnung sein: wenn 16 Leut für 9.500 Altmüsteraner stehen tun, wieviele Leut tun dann für 13.000 Gmundlianer stehen tun?
Ja, da tun die Köpfe rauchen tun beim Rechnen tun. Hier also die Lösung (wenn mir uns verrechnet tun haben sollten tun, dann bitte um Korrektur):
21,8 Leutln, da samma schon gschpannt, wer die 0,8 sein wird tun müssen dürfen. Dem müssens irgendwo irgendwas absägen. Wenn mir also demnächst den Köppl sehen tun tun, wie er im Baumarkt eine Kettensäge einkaufen tun tut, dann nicht, weil er einen Eissalon aufsperren tun wird tun (uijegerl, das tätert womöglich erst gefährlich sein tun, weil die jüngste Justizhistorie tut ja zeigen tun, dass Kettensäge und Eissalon eine ungsunde Mischung sein tun können). Nix Eissalon, sondern Bürgerbeteiligung tut am Plan stehen tun, wenn der Köppl den Baumax mit einer Kreissäge verlassen tun wird tun. Da wird man dann locker sagen können tun dürfen: Ein Köppl hat gekreist, und ein Demokratiezwerg ist geboren worden sein tun. Ned einmal ein Zwerg. Ein Demokratiekrüppel, ein Wort was hier nicht politisch unkorrekt sein tun tut, sondern die nackerte Wahrheit sein tut. Während bei der Eissalon-Baronin (wie die Bulewardpresse die Dame genannt haben tut) sind zwei Menschen auf der Strecke geblieben sein, beim Köppl nur die Demokratie, wenn er das neue Repräsenativ-Modell einführen tun tut. Zwas brauchma dann noch a Opposition, die was eh nur gegen den Köppl ist. Da werden dann die 21,8 Bürgerleins die Darsteller der Köppelschen Demokratie-Parodie sein. Während dem Köppl sein Namen immer länger werden tun tut: Kim il Köppl Potjomkin. Da werma a großes Schiff brauchen, wenn wir eines nach ihm benennen wollen, damit mir den ganzen Namen draufbringen werden tun.

Mir sind unseren lieben Leserleins noch eine Menge Geschichten schuldig. Keine Panik bekommen tun, wir tun arbeiten wie die Verrückten, damit wir was weiterbringen tun. Aber wir tun auch Geld verdienen gehen tun und Prüfungen ablegen und rechererchieren. Wir tun unheimlich viel tun tun. Darum schaffma ned immer alles rechtzeitig, auch ned als Team. Weil wir alle viel tun tun. Dafür tun wir an ein paar echten Knüllern arbeiten tun: was aus dem 100-Millionen-Ding geworden sein tut, die endlose Seilbahn-Story und dann eine echte, neue, original Gmundner Bombe, bei der kein Auge trocken und keine Euro in der Gemeindekassa bleiben tun tut. Von der bis jetzt noch nix in die Öffentlichkeit durchgesickert sein haben tut. Da werden ein paar Leute ordentlich Augen machen tun, wenn wir diese Story gebracht haben tun werden. Da werden ein paar sauber das grosse Schlottern bekommen. Weil das ist eine Geschichte, so unglaubich, dass sie nur in Gmunden geschehen werden tun kann.

Bis bald & wie immer: tschüss!

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Bürger gehts scheissen! Ein Geheimprotokoll.
9. November 2012

Ein bisserl verspätet simma dran, wir vom Team Gmundl. Weil mir haben das schon für Montag oder so versprochen haben tun. Aber mir ham länger gebraucht haben tun das zu prüfen, den Gmundner Unechtheitstest hamma machen tun müssen. Weil nämlich das tut eine Satire sein tun. Bitte alle mitschreiben tun: S-A-T-I-R-E.

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Mir vom Team Gmundl haben ein Geheimprotokoll aus der Ö VP für gewöhnlich nahe stehend tuenden Kreisen  zugespielt bekommen haben tun, das was zeigt, dass es sich dort abspielen tut, das mans nicht glauben tun will. Gmundenleaks. Wir haben natürlich wie das grosse Vorbild die Namen unkenntlich machen tun getan, bis auf was der Namen vom Bürgermeister sein tut, denn hamma stehen lassen tun, weil den tätert auch anonüm jeder erkennen können tun. Die anderen Namen hamma neu vergeben haben, weil damit man denen ned was antun kann. Ausserdem wollen wir selbst auch ned irgendwo im Eksil brummen tun müssen dürfen, so wie das der Wikileaks-Assange tun machen darf müssen. Im Brandl tätert man sich ja noch ein paar Stunden einsperren tun lassen mit genug Prowiant und Alk. Aber wenn mir auf der Dampf-Gisela See-Eksil beantragen tun müssterten, tätert das ned so gspassig sein tun. Aber wir tun eh ned wissen tun, obs am Traunsee noch a christliche Seefahrt geben tun tut, wo man Peule gehen kann tun, und wo einen keiner suchen und finden tun kann. Aber das ganze Jahr dann am Traunsee im Kreis herumfahren tun müssen sollen, das tut auch ziemlich fad sein tun. Vielleicht tut uns aber auch im Ernstfall die Ebenseer Befreiungsfront befreien tun und nach Ebensee in Sicherheit bringen tun. Ebensseer Botschaft tuts leider keine nicht geben in Gmunden, wohin man flüchten tun machen könntert.

Aber jetzt zu den Geheimen Protokollen derer von und zu Köppl. Ungekürzt, unkorrigiert, original (bis aufd Namen, gell!). So wies einer von der ÖVP zu Papier bringen getan hat. Mir können nix für die Deutschfehler dafür, gell!

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Schlechde Stimmung. Der Köppl had an roden Kopf. Die Gemeinderäte sind nichd alle ned da, und die was welche da sind, sind ganz ruhig. Mir tun seit einer viertel Stunde beschlussfähig sein tun, was aber wurscht sein tut, weil mir ex niks beschliessen dürfen. Dafür tun mir den Köppl haben, für Beschlüsse. Weil einer muss das Sagen haben und braucht sich auch nicht zu verantworten für was.

Köppl meldet sich zu Wort und erteilt es sich: „Mir tun des Volg sein tun, ja! Weil darum tumma Volkspartei heissen. Und wenn der Dickinger was anderes behauptet, ist er ein, ein, wehe das sagt einer weiter, dann ist er ein Arschloch. Weil mir sind nämlich des Volg, ned der Dickinger. Der ist ein Queruland und eine Arschgeigen. Unter uns kann man das so sagen. Immer tut er alles besser wissen und will die Bürger fragen, welche aber eh wir sind! Also soll er gefälligst uns fragen. Da hinten, ned dauernd schwetzen! Vom Grampelhuber red ich glei gar ned, der hat fast gsagt, i bin der Selbstmörder vom Stadtamtsdirektor. Wenn ich den sein Namen nur hör, lauf ich blau an wie a Forellen. Ich bin das Volg! Dass das klar ist! Wir samma das Volg sein tun. Aber ich bin der erste im Volg. Darum bin ich Burgamasta und ihr seids die Abnicker. Ja, jetzt alle üben. Schön alle einmal mit dem Kopf nicken, und noch einmal, und weils grad so schön geht, ein dritter Nicker. Geh, Schlaubach, ned Nickerchen, das ist einschlafen, sondern Nicker, das ist Ja-Sagen. Die erste Bootschaft ist also: mir sind das Volg. Da machen mir ein Plakat damit. Mein Gsichterl, das kennt man, und drunter: Er ist das Volg. Das soll uns der Dickinger einmol nachmachn. Der wird nie das Volg sein. Und das zweite Plakat, da samma mir alle drauf, ich in der Mitten und a bisserle grösser, Schniedelwutz, aufpassen, das geht dich auch was an, und da schreibma auch wieda rauf: Mir sind das Volg. Dann soll jemand das Gegenteil beweisen.

Ausserdem müssen wir jetzta noch festlegen, wer bei Gemeinderatsbeschlüssen die Rolle vom beteiligten Bürger übernimmt, weil mir machma jetzt Bürgerbeteiligung. Da Schlaubach steht für die Frauen in Stadt und Land. Der Schniedelwutz … SCHNIEDELWUTZ!!! Du übernimmst die Jugend. Mein Sohnemann, schön, so an Nachwuchs in der Politik zu haben, da weiss man, was man wem vererben kann, weil mir werden den Burgamasta in Zukunft vererben, dann hamma keine Scherereien mit den anderen Parteien, die was welche nur Posten haben und verteilen und Erbschaftssteuer einführen wollen. Mein Sohnemann vertritt die Pensionisten. Und ich vertritt den Rest vom Volg. Wenn mir jetzt wissen wollen, was das Volg denkt, dann können mir uns selba fragen. SCHNIEDELWUTZ!!! Ned schwetzen, du hast a Verantwortung als Bürgerbeteiligter für die Jugend. Wenn uns noch wer einfollt, vom Volg, der was jetzt net repäsentativ bürgerbeteiligt ist hier, dann übernimmt das der Asamer, weil der weiss genau wie der Stronach-Franzi, wo die einfachen Leut der Schuh drucken tut, wenn sie sich noch Schuh leisten können, oder wenns ihnen die Schuh no ned auszogen hat vor lauter Bürgerbeteiligung.
Liebe Freunde, Gerinnungsgenossen, ich dank euch allen für die lebhafte Diskussion und die einstimmige Zustimmung. So machen mir es. Es lebe das Volg! Es lebe der Burgamasta! Hoch soll i leben! I bin niemandem a Rechtfertigung schuldig, weil i nämlich die Mehreren bin!“

Köppl noch immer kopferlrot. Erschöpft. Schlaubach wischt ihm mit einem Feh-Taschentuch den Schweiss von der Stirn. Schniedelwutz tippt wie verrückt auf seinem Smartfon umadumm. Der Pardeivorstand spendet sitting ovations. Köppl dankt nochmals gerührt und spendet sich selbst standing ovations. Alle brechen in laute Rufe aus: Mir sind das Volg. Wir sind die beteiligten Bürger! Es lebe der Burgamasta! Es lebe sein Sohn Kim-il-Köppl. Es lebe die Erbfolge! Mir sind das Volg. Wers ned glaubd, kann scheissen gehen. Mir sind das Volg und zeigen der vereinten Oppostion wos langgeht.

Asamer spendiert eine Runde Zement für alle. Köppl wird auf den Schultern der Gemeinderäte einmal rund ums Rathaus getragen. Dabei rufen die Träger immer wieder laut im Chor folgende Worte in zufälliger Reihenfolge: „Seilbahn!“ „Asamer!“ „Hotel!“ „Strandbad herschenken!“ „Seebahnhof herschenken!“ „Volg!“ „Gehts scheissen!“ „Dickinger geh ham!“ „Grampelhuaber bleib zhaus!“ „Grüne nach Moskau!“ „Mir sind des Volg!“

Vor dem Brandl steht einsam, verlassen und unbeachtet Landeshauptmann Pühringer und versteht die Welt nimmer: „I bin das Volk! Die spinnen, die Gmundner ÖVPler!“

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Soweit das hochgeheime und brisante Dokument, welches uns direkt aus der ÖVP zugespielt worden sein tut. Mir ham natürlich die Unechtheit sofort prüfen lassen tun. Es tut kein Zweifel bestehen, dass der ÖVB das zuzutrauen ist, dass sie sich fürs Volk halten tut. Wir tun also von einer spezifisch Gmundner Echtheit des Dokuments ausgehen tun. Weil selbst wenns ned wahr sein tut, möglich sein tuts in Gmunden allerweil, sonst täterts des alles ned geben tun, was es in Gmunden geben tut, gell! Und sonst täterts anderes geben, was mir braucherten, was es aber ned geben tun tut.

Tschüss!

Vorankündigung: Bürger gehts scheissen!
2. November 2012

Wie schon angekündigt worden sein ist, gibts wahrscheinlich ab Montag die hochgeheime Abschrift vom Mitschnitt des letzten Parteivorstands der ÖVP geben tun.. Titel: Wie die ÖVP die Gmundner Demokratiereform diskutiert. Untertitel: Bürger gehts scheissen!

Ausserdem sind mir der verehrten Leserschaft noch ein Märchen schuldig sein tun. Jojojo, mir tun schon wissen tun, dass den Bürgern dauernd Märchen erzählt werden tun. Aber unser Märchen tut wahr sein tun. Es tut nur deshalb ein Märchen sein tun, weil es hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen gespielt tun hat. Aber es kann über vorkommen tun, dass sowas geschehen tut. Mir tun uns schon fragen tun, ob es ned so ist, dass in Gmunden auch so ein Märchen sich ereignen tun tut. Oder sich ereignen tun tun könntert.

Bitte liebe Bürgerleins: tuts auch das Flugblatt von der vereinigten Opposition (Allianz für Gmunden) lesen tun, gell! Weil da tun schon auch a paar gescheite Sachen drin stehen. Man tut es gar ned glauben wollen tun, dass Gmundner Politiker auch was gescheites schreiben tun können. Aber offenbar hat die ÖVP bei den anderen was freisetzen tun getan: nachdenken tun, auf die Leute hören tun, Ideen haben tun. Weil das tut ja der allergrösste Schmäähhh der ÖVP sein tun, dass sie Ideen haben tun tun und die anderen nicht. Die ÖVP tut keine Ideen nicht haben, sondern Wahlkampfsprücherln. Die tuns vor Wahlen streuen tun, dann wissens nicht, wie sies wieder einsammeln sollen tun lassen. Dann tut die Opposition schuld sein tun, wenn die ÖVP für ihre Schmäähhs ned gnug Geld haben tut, und die Bevölkerung angefressen sein tut auf die Schwarzen, weil sie von denen dauernd verarscht werden tun tun. Und wer will schon verarscht werden tun.

Tschüss bis Anfang nächster Woche.

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