Archive for 26. Mai 2013

Best of Postings – In eigener Sache 3
26. Mai 2013

Hier eine Auswahl der interessantesten Postings zur Berichterstattung der OÖN. Erschienen auf nachrichten.at. Wir veröffentlichen sie ohne Kommentar.

Garfield
Herr Brandner, Sie und ihr Kollege
Sperrer machen keinen investigatitiven Journalismus, sondern ducken nur. Sonst wärd ihr beide auf Niveau „Gmundl“.

„Gmundl“ macht das schon völlig richtig. Im Provinzdorf Gmunden darf man keine eigene Meinung haben, sonst wird man geächtet, wenn man dazu steht.

 

 

holzauge

Gut finde ich dass man „gmundl.com“ so richtig bekannt macht, auch Kammerhofers Internetauftritt wurde in die Öffentlichkeit gebracht. Wenn in den meisten Gemeindestuben nicht genehme Meinungen niedergemacht werden ist es erfrischend wenn man andere (wenn auch zuwenig) Meinungen lesen kann. Die Befindlichkeiten so mancher Provinzpolitiker ist zum kotzen, wenn man nichts verträgt soll man zurücktreten.

Zivilcourage

Politiker kritisieren, wozu es viele Grund dafür gibt, darf man denn das? Ist das nicht Majestätsbeleidigung? Da die lokalen mit Maulkorb verpassten Printmedien grösstenteils ein älteres Publikum (in Gmunden ist die Bevölkerungsstruktur so) erreichen, das meist über keinen Internetzugang verfügt, wird die öffentlich Meinung immer noch weitestgehend von den verfügbaren Printmedien wie OÖN o.TIPS geprägt, die nur harmlose Berichte bringen, die die Bevölkerung einlullen. Die Herren Politiker wollen es nicht wahrhaben, dass eine neue Generation (darunter auch einige ältere, die sich trauen) heranwächst, die sich umfassend online informiert. Also, so einfach geht das nimmer, Ihr Herren Selbstdarsteller,viele Menschen sind untereinander schon gut vernetzt u. tauschen sich aus. Also warm anziehen, liebe Politiker, es sind schon Hausherren gestorben… Auch den Big Boss von Raiffeisen International Stepic hat es erwischt, und der hat sicher einen höheren Intelligenzquotienten als…..

Kopfnuss
Mut sollte belohnt werden,
und nicht bestraft.

Die Demokratie lebt von den Mutigen,
die für notwendige Veränderungen kämpfen.

mynachrichten1

Meinungsfreiheit wird ja von etablierten eher

mißgebraucht, manmal mistgebraucht.
Behörden sollten ihre Stellung nicht mißbrauchen, aber da wird leider nicht kontrolliert und man kann auch eine Behörde nicht direkt anzeigen.
Tatsache ist, Politik muss viel transparenter werden.
Auch Behörden müssen viel tranparenter und direkter sein.
Nur so kann der Bürger, der ja oft betroffen ist oder zumindest Steuer zahlt verhindern, dass etwas missbraucht wird.
Meinung wird von Geld geprägt und vielfach auch über Medien, die ja wirtschaftliche Ziele verfolgen regelrecht manipuliert.
Aber ein Blog dient wohl nur dazu, das auszusprechen, was auch einmal diskutiert werden muss und es soll bitte nicht so weit kommen, und das schon gar nicht von sozialistischer Seite, dass man andere anzeigt wegen Lappalien.

Da hätte Dickinger wegen seiner Habsburg Sager schon oft….

Toleranz und Diskussion beleben die Demokratie und Information ist immer gut.

Savonarola

Möge Gott dem Gmundl ein langes Leben schenken, auf dass er weiterhin auf die Ungereimtheiten im Gmundner Rathaus hinweisen kann und dass er uns weiterhin über das informieren wird, was die regionale Presse uns gewissentlich vorenthält und verschweigt. Danke Gmundl für Deinen Mut und Dein Engagement!

Racer

Unsere Politiker

müssen froh sein, daß ihnen nur verbal ans Bein gepinkelt wird!!!

Garfield

Gmundner, strafft endlich euer

Rückgrat und sammelt eure Gehirnzellen. Startet eine Unterschriftenliste, um endlich eure Dienstnehmer kollektiv loszuwerden. Bis zur nächsten Wahl könnt ihr nicht mehr warten bei dem Desaster, dass auch ihr mitverschuldet habt.
Weiters, schnallt euch Knieschützer über und rutscht in die Nachbargemeinden um Aufnahme. Wenn ihr Gmundner eure Looser los seid, habt ihr keinerlei Personalressourcen. Da müsst ihr Unterschlupf in den Nachbargemeinden suchen, falls die euch Hinterwäldler überhaupt aufnehmen.

Floko1982

Brrr, … kritische Bürger, die sich den Mund nicht verbieten lassen, …. der Alptraum jedes Politikers, …..weiter so Gmundl, ….

wilderer

Die Wahrheit tut weh!
Und daß sich dazu die Sozi einspannen lassen zeigt, welcher parteiübergreifender Sauhaufen in Gmunden herrscht!

metschertom

Den Politikern gehört auf die Finger geschaut! Und wenn einer mal hinschauen mit hinhauen verwechselt solls mir auch recht sein! Denn eine Mimose ist keiner von denen.

holzauge

Ja genau

das ist richtig und wenn einer etwas aufdeckt versucht man ihn Mundtod zu machen. Die Blogs in gmundl.com sind absolut lesenswert.

In eigener Sache 2 – keine Stellungnahme
26. Mai 2013

Wir haben diskutiert. Wir haben beschlossen, keine Stellung zu nehmen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Leute Fragen und Behauptungen nicht unterscheiden können.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker sich selbst in die Luft jagen. Wir werden aber auch keine Erste Hilfe leisten.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker Selbstmord mit Anlauf begehen. Wir werden aber auch keine Beihilfe zu diesem Selbstmord leisten.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker dabei erwischt werden, Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker dabei ertappt werden, bei internen Parteikonflikten zu merkwürdigen „Lösungen“ zu greifen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn versucht wird, Kritiker zu kriminalisieren.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn politische Konflikte von der Presse unter Mithilfe …….. Politiker personalisiert werden. (Statt den Punkterln möge das jeweils lesende Mitglied des Souveräns eine passende und politisch korrekte Beifügung seiner Wahl einfügen.)

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn lokale Medien auf Recherchen verzichten und unbewiesene Behauptungen als Tatsachen ausgeben.

Wir nehmen keine Stellung dazu, dass wir keine Stellung nehmen.

Im übrigen sind wir der Meinung, dass die Seebahnhofgründe endlich zurückgekauft werden müssen.

In eigener Sache 1
26. Mai 2013

Manifest

1.) Dieser Blog ist eine literarische Kunstaktion. Wir sehen uns in der Tradition aktionistischer und sozial engagierter Kunstbewegungen (z. B. WochenKlausur des nunmehrigen Grün-Abgeordneten Zinggl). Auch andere künstlerische Strömungen sind uns Vorbild: Dadaismus, Surrealismus oder Ironische Front. Unser Thema ist die Intervention in den öffentlichen Raum an der Schnittstelle von alten und neuen Medien, Öffentlichkeit und Politik.

2.) Kunst für sich selbst ist seit der Moderne sinnlos geworden.

3.) Unser Mittel ist die Sprache. „Herr Gmundl“ ist eine Kunstfigur. Seine Sprache ist eine Kunstsprache. Sie werden von uns als Gruppe geschaffen und beziehen sich auf den öffentlichen Raum (siehe Punkt 1).

4.) Wir erforschen die Reaktion der Öffentlichkeit auf unsere Interventionen.

5.) Kunst muss verändern.

6.) Unsere Form der Intervention erfordert Anonymität. Die Erforschung der Reaktion auf Interventionen im öffentlich Raum erfordert, dass der Forschende sich unerkannt unter den auf die Intervention reagierenden Menschen bewegen kann.

7.) Hauptakteure im öffentlichen Raum sind Personen der Politik. Ihrem Verhalten gilt daher unsere besondere Aufmerksamkeit. Ihr Reaktionen sind jene, welche die Bürgerinnen und Bürger am heftigsten zu spüren bekommen und am meisten fürchte nmüssen. Politiker müssen sich darum auch gefallen lassen, mit unangenehmen Fragen belästigt zu werden. Der Souverän hat ein Recht auf Antworten. Wir sind nicht der Souverän. Wir sind eine Teilmenge. Wir verleihen einem Teil des Souveräns Stimme. Wir wollen und können nicht den Anspruch erheben, für alle Bürgerinnen und Bürger zu sprechen, das wäre eine totalitäre Gesinnung.

8.) Interventionen in den öffentlichen Raum sind notwendig. Ohne sie erlahmen die demokratischen Institutionen, werden womöglich gar ausgehebelt.

9.) Kritischer Journalismus ist auf regionaler Ebene praktisch nicht vorhanden, er ist meist zur Hofberichterstattung degeneriert. In dieser Lücke bewegen wir uns und versuchen, sie zu schliessen.

10.) In vielen politischen Parteien ist die demokratische Diskussion tot. Es geht oft nur noch um Machterhalt, Funktionärspfründe und Dorfkaisertum. Wir wollen diese Diskussion durch unsere Interventionen wieder beleben.

11.) Unsere Interventionen sollen die Zivilcourage fördern. Dazu ist manchmal ein Umweg nötig. Und sei es der über die Anonymität. Wie viele Beispiele auch der Gegenwart zeigen, werden kritische Stimmen gern zum Schweigen gebracht. Wir wollen aufzeigen, wie diese Mechanismen funktionieren. Dadurch werden jene Politiker, die versuchen, uns zum Schweigen zu bringen, selbst zum Kunstwerk, Ausstellungsgegenstand. Dies ist die wahrscheinlich sinnvollste Verwendung, der man solche Politiker zuführen kann. Sie erfüllen dann endlich einen öffentlichen Zweck und richten keinen Schaden mehr an. Sie werden als die kenntlich, die sie wirklich sind.

12.) Man wird uns nicht zum Schweigen bringen. Wir werden umso erfolgreicher sein, je mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte wahrnehmen: sie haben uns mit NLP zugemüllt. Wir müllen sie mit gmundl-Sprache zu.

13.) Die Grenze zwischen Ironie, Politik und tieferer Bedeutung ist eine undeutliche. Wir bekennen uns zu dieser Undeutlichkeit. Umso deutlicher sollten unsere Interventionen sein. Was paradox aussieht, ist in Wahrheit wechselseitige Ergänzung.

14.) Es lebe der Gemeinplatz. Für ihn müssen wir nichts mehr tun. Das erledigt bereits die aktuelle Politik.

15.) Es lebe die Satire. Auch für sie müssen wir nur wenig tun, denn die Stichworte liefert die Politik. Danke! Wir müssen aus den gelieferten Worten nur noch Sätze deichseln, damit die Menschen erkennen, was sich hinter den hohlen Worten verbirgt.

16.) Wir sind ausschliesslich unseren Leserinnen und Lesern verpflichtet.

17.) Die Politik hat sich von den Menschen „da draussen“ entfernt. Wir wollen mit unseren Interventionen darauf hinweisen, dass das wirkliche Leben ausserhalb der Zirkeln politischer Inzucht stattfindet.

18.) Wir werden das tun-Wort niemals in ein Kästchen einsperren tun.

 

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