Preisrätsel für Investoren

Eine Bruno Beinhart-Rätselrallye mit nur einer Station

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Investor (und nicht ein „Inwestohr“, wie meine liebe Kollegin Babsy Blitzschnell die Geldmogule von Gmunden neuerdings nennt)! Sie haben soviel Pinkepinke, dass Ihnen die Geldscheine aus allen Körperöffnungen herauswachsen, weshalb es Ihnen beinahe egal ist, womit Sie Geld verschwenden. Aber eben nur beinahe. Sie sind vor die Wahl gestellt:

1.) entweder ein „Chalet“ zu kaufen, auf dessen „grosszügiger“ Sonnenterrasse Sie sich vom johlenden Publikum bei Ihrem Millionärs-Dolce-Vita fotografieren lassen dürfen. Selbiges Publikum, das einfache Volk, zieht nämlich gröhlend an Ihnen vorbei, auf einer Brücke, die Ihre „Bucht“ überspannt (siehe Bild unten). Ausserdem garantieren die Hotel“errichter“, dass Sie aus den Chalets mit Sicherheit nicht auf den Traunstein sehen, sondern auf einen wunderhässlichen Betonkobel namens „Hotel Lacus Felix“. Für dieses Rundum-Sorglos-Paket für Bescheuerte legen Sie 1,3 Millionen Euro hin und dürfen Sie sich an den Verlusten des Hotels weiden, indem Sie für die Beteiligung an diesem Hotel noch einmal 1,3 Millionen auf den Tisch der „Inwestohren“ legen. Sie löhnen also 2,6 Millionen für das zweifelhafte Vergnügen, von Krethi und Plethi angegafft zu werden, auf eine triste Hotelfassade zu gucken und gleichzeitig 1,3 Mille beim Hotel zu verlieren. Kurzum: ein echter Millionärstraum kann hier verwirklicht werden.

oder

2.) eine kleine Yacht aus den Restbeständen der Hypo-Alpe-Adria zu kaufen. Diese Restbestände werden derzeit verschleudert, um den Schaden für die Steuerzahler zu verringern (anstatt die Bude pleite gehen zu lassen, aber das ist eine andere Baustelle, dagegen ist das hier in Gmunden eine Kleinigkeit). Die kleine Yacht: Aicon 85 (wird der Frauscher nie bauen, schon gar nicht, solange der Asamer an der Werft beteiligt ist): 26,5 Meter lang, 82 Tonnen, 2 Dieselmotoren, 5 Kabinen mit insgesamt 5 Badezhimmern und zehn Betten. Baujahr 2008, technisch spielt das Schiffchen alle Stückerln: Radar, SAT-System, Autopilot. Fürs leibliche Wohlbefinden Eismaschine, Ledersofas, Vollklimatisierung, Jacuzzy, Grill, Bar, hydraulisch hebbare Sonnenplattform und noch einiges mehr. Kostet vernachlässigbare 1.750.000 Euro. Über Spritverbrauch und sonstige Betriebskosten spricht man in Ihren Kreisen nicht.

motoryacht_Aicon_85Chalets1a

Wie würden Sie sich entscheiden, um ein wenig mit Ihrem im Übermass vorhandenen Geld herumzuschmeissen und anzugeben? Unter allen richtigen Einsendungen von Millionär(inn)en/Milliardär(inn)en/Billiardär(inn)en verlosen wir einen feuchtwarmen Händedruck des Gmundner Bürgermeisters. Den Händedruck müssen Sie sich aber selbst besorgen – da machen wir es so, wie die Inwestohren: das Geld haben die anderen, wir beschränken uns auf leere Versprechungen. Als Nachweis für Ihren Reichtumsstatus akzeptieren wir jeden wie auch immer gearteten Bestätigungswisch vom Sozialamt, der RAIKA Landesbank OÖ, der Asamers, der Gmundner Inwestohren-Community oder der Gmundner ÖVP.

Ihr Bruno Beinhart für das Team Gmundl

Yachtinteressenten klicken hier: Verramschung Hypa-Alpe-Adria-Vermögen

Hotelinteressenten (jeder kann ja mal eine Lebenskrise haben) bitte schnellstens hier klicken und retten, was noch zu retten ist: Wagner-Jauregg/Klinische Psychologie – Leistungsangebot
In völlig hoffnungslosen Fällen von Psychosis megalomania duplex (Doppelte Grossmannssucht) wenden Sie sich bitte direkt an den Gmundner Bürgermeister oder ans Stadtamt Gmunden. Dort werden Sie geholfen.

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3 Antworten

  1. Der letzte Beitragschreiber hat vergessen, daß in Ebensee auch einige im Winterschlaft sind.
    Wir alle suchen eine Arbeit in der Gastronomie im Raum Gmunden.
    Verflixt alles im Winterschlaft. Im Sommer schlafens aber auch.

  2. Also zur Zeit sind die Hotels/Gasthäuser Moaristidl, Hoisn, Ramsau, Grünbergwirt, Gasthaus Steinmaurer im Winterschlaf. (Geschlossen) In Altmünster und Traunkirchen herrscht ebenfalls Winterschlaf. Der einzige Schwan der ein paar Gäste beherbergt Beim Freisitz Roith ist der Parkplatz fast immer leer. Und das Panoramahotel wollen wir gar nicht erörtern. Falls wir dort flüchten möchten finden wir keinen Fluchtweg. 0ije wenn der Lift ausfällt.
    Aufgrund der Begebenheiten sind die Beiträge vom Gmundl Team, der Berichterstatterin und dem Berichterstattern 100% nachvollziehbar.
    Außer Spekulationgeschäften von Wenigen braucht das Hotel niemand.
    Der Steuerzahler zahlt schon jetzt für die sinnlosen Planungen der Freunderl.
    Hört endlich auf mit dem Belasten der Bürger und Steuerzahler!
    Die zahlen eh schon genug. Der Schrabacher möchte die letzten Besucher mit Fußmärschen beschäftigen. Die wollen ja zum See.
    Wer hat hier von Wirtschaft eine Ahnung!

  3. Wie WAHR; wie WAHR was der Bruno da berichtet.
    Zur Ergänzung wollen wir mitteilen, dass der Vize-Bürgermeister Schrabacher bereits an der Entfernung der betagten Tagesausflugsgäste arbeitet. Er will die älteren Damen und Herren die zum Traunsee wollen, über die Kirchengasse zum Aufgehen und Abgehen kommandieren, bevor sie zum Traunsee dürfen. Das ist die Vorarbeit, dass die Zukunftsgäste vom Lacus Felix ihre Ruhe haben.
    Diese Aktion zeigt auch das Verständnis für Bürgernähe und Demokratie!
    Diese Kampagne lässt man sich auch 150.000 € für Freunderl kosten.
    Wäre besser wenn so mancher Gmunder Betrieb seine Leistungen für die Gäste verbessert. Wären auch mehr Leute da und würde gar nichts kosten.

    Das mit dem Runterhatschen müssen tun durch die Stadt hat unsere akkurat rescherschierende Babsy Blitzschnell schon in ihrem Beitrag vom 14. 2. kommentieren haben tun getan! Die Wirtschafts-Almösis von Gmunden tun nämlich ernsthaft glauben machen tun, dass sie damit die Innenstadt beleben tun können tun. Was ein totaler Quatsch sein tun tut, gell, weil da könntert man den Leuten höchstens Schuheinlagen und Hühneraugernpflaster verkaufen machen tun. Die Leute werden sich verarscht fühlen tun dürfen, wenn sie an einem der hasslichsten Orte der Innenstadt aus dem Bus geschmissen werden tun. Geniale Idee einiger besonders genialer Gmundner Wirtschaftstreibender. Und so genial wie die sein tun, tut die Innenstadt dann leider überwiegend auch ausschauen machen tun (wennmir von den wenigen lobenswerten Ausnahmen absehen tun tun!). Team Gmundl
    josef und maria

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