Tramway-Eisenbahn auf Kollisionskurs?

Liebe Leserleins!

Im Moment schwappt die Bahn-Zug-Tram-Wahn-Diskussion echt über die Ufer des Traunsees. Aber richtig echt. Die Zugriffe schwappen auch über. Montag und Dienstag allein weiter über 1.000 Zugriffe. Wir können es selbst nicht glauben.

Mehr Information als hier bekommt man nirgendwo!

Unsere Leserleins hauen sich dafür echt ins Zeug. Da vergisst sogar eure Babsy ein Schluckerl von was Gutem hinunterzuschlucken. Ausserdem will frau nicht den Alkoholkonsum verharmlosen, gell, sondern mehr dem Genuss huldigen. Der liegt aber nicht in der Menge, sondern in der Zeit – schön langsam trinken, nicht zuviel. Sonst gehts auf Leber und Gemüt. Aber der „Sicilian Railroad“ würde so schön zum Thema passen. Ist alles drin: Sizilien (Mafia!) und Bahn. Ist einfacher zu mixen als das Gmundner Bahn/Tram/Wahn/Oderso-Konzept: 4 cl Benedictine, 2 cl frischer Blutorangensaft. Aber Achtung: ab dem fünften Glaserl entgleist sogar der Gmundner Monster-Train.

Ein Stammposter hat sich viel Arbeit gemacht und das neue Strassenbahnzugerlchen in eine Stadtaufnahme montiert (die Montage kommt diesmal also nicht aus unserer Werkstatt!). Was dabei herauskommt, schaut eher erschreckend aus. Stadtbildadäquat, wie man das auf ganz gescheit nennt, ist das wohl nicht, was da durch die Stadt rattern soll, oder? Also eurer Babsy wird da ziemlich schwummerlich, und nein, lieber Herr Dickinger, bei mir ist es sicher nicht der Alkohol. Aber hier nun das Bild, das uns unser liebes Leserlein find-out2 zur Verfügung gestellt hat (Danke für die Bastelarbeit!):

regiozug_1

Niedliches kleines Fahrzeug, gell! Ein echter Tatzelwurm. Ein Traum für jeden Steuergeldinkassanten. Fehlt nur noch, dass das Ding Feuer speit. Aber kommt vielleicht noch zwecks Tourismus und so. Weil eine Nostalgie-Tram für die Touristen ist das jedenfalls nicht mehr. Mit der guten alten Bim hat das auch nicht mehr viel zu tun. Da hat man der Bevölkerung eher keinen reinen Wein eingeschenkt, gell, weil unter Verlängerung der Gmundner Strassenbahn haben die Leute sich was anderes vorgestellt. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die Wogen jetzt so hoch gehen.

Wie schon gesagt: wir im Team gehen es gemütlich an. Wir schauen mal, wohin die Diskusssion läuft, dann werden wir irgendwannwiewo unseren Senf dazu geben. Aber eines halten wir jetzt schon fest: es ist untragbar, dass der Bürgermeister der Stadt gleichzeitig Aufsichtsrats-Chef (Chef!!!!) der privaten (!!!) Strassenbahngesellschaft ist, die mit Sstadt und Land Geschäfte macht und Steuergelder lukriert. Mehr Unvereinbarkeit geht nicht! Als Aufsichtsrats-Chef hat Köppl für möglichst grosse Gewinne einzutreten (= möglichst viel Geld von Stadt und Land einkassieren, denn das Fahrgeld bringt es nicht). Als Bürgermeister hat er dafür zu sorgen, dass die Gemeinde und auch das Land möglichst sparsam mit Steuergeldern umgehen. Was da auf der Strecke bleibt ist offensichtlich: die Steuerzahlerleins. Langsam aber sicher wird es zum Ärgernis: Köppl ist der Laufbursche der örtlichen Familienclans. Den Asamers ein Grundstückerl, den Neumanns eine Eisenbahn. Neidisch könnt man werden. Ich hätt mir als kleines Mädl echt den Köppl zum Papa gewünscht, aus heutiger Sicht, dann hätt ich vielleicht meinen Lieblingswunsch erfüllt bekommen: eine Eisenbahn. Manko: ich heiss nicht Neumann. Aber so hats immer geheissen: ist ein Madel, bekommt Puppen. Was ich immer enttäuscht war, echt! Sage also niemand, ich sei kein Eisenbahnfan. Ganz im Gegenteil. Es muss nur die richtige am richtigen Ort sein.
Wo man hingreift in dieser Stadt: immer diese Verquickung von Geschäft und Politik. Ein ewiges Ärgernis.

Wir stellen also hiermit wieder die geposteten Kommentare hier vorn in den Blog ein, das macht es leichter, sie zu lesen. Morgen bringen wir dann im Sinne unseres umfassenden Informationsverständnisses einen längeren, sehr interessanten und informativen offenen Brief von Gemeinderat Colli (FP) an den zuständigen Verkehrslandesrat Entholzer (SP). Leserleins, für Spannung ist gesorgt!

Prost, Mahlzeit, Sizilien!
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


leonardo dv
Gesendet am 09.09.2014 um 9:58 vormittags
Servus Bruno!
Selbst in Eisenbahnforen werden die „Luftkapazitäten“, die in Gmunden geplant sind kritisch diskutiert.
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?5,6741102

Für den Fall, dass es wieder einmal heißt nur die FPÖ sehe das so ….

Der „Mehrwert“ der historischen Tram bleibt auch aus, da aus Eisenbahnerkreisen verlautet, dass die alten Triebwagen die engsten Radien des Neubaus nicht schaffen. Wenn nun die Remise in Gmunden wegkommt und alle Triebfahrzeuge in der Riesenhalle/-werkstätte in Vorchdorf eingestellt sind, wie sollen dann die historischen Fahrzeuge weiter durch Gmunden verkehren??


exgmundner
Gesendet am 09.09.2014 um 8:17 nachmittags

Geldbeschaffungsaktion des Bahnbetreibers durch öffentliche Mittel:
Wer wird die wesentlichen Baumaßnahmen/Aufträge für diese Straßenbahn beauftragt bekommen – wohl nur jene Firma, die die Straßenbahn/ den Zug betreibt…. und die Grünen sind in der Landesregierung natürlich dabei, da hilft man dem Landespepi. dem Köpplheinzi und der Stern$Hafferl Bahn/Bau/Elektro-Gruppe mitsamt Energieaward-Subventionsmitteilhabern – einfach eine klassische Steuerzahlergeldabkassierei mitsamt späteren Steuerzahlersubventionsbeiträgen, da nicht lebens/gelderhaltungsfähig!


frids
Gesendet am 09.09.2014 um 7:10 nachmittags

Servus,
weils irgendwie zum Thema passt hab ich mir gedacht ich teil den folgenden Link mit euch…
http://ooe.orf.at/news/stories/2667518/

Schönen Abend noch,
frids


Erni der Seehund
Gesendet am 09.09.2014 um 2:57 nachmittags

Werter Parteivorsitzender Erich Josef Langwieser!

Ja, es ist Ihnen offensichtlich etwas entgangen und was Ihr Demokratieverständnis anbelangt lasse ich die Unschuldsvermutung gelten. Auch die GRÜNEN, mit Ihnen als Parteivorsitzenden können sich einmal irren. Ich hoffe für Sie, dass Sie vom Betreiber dieses Projektes ebenfalls, so wie die Öffentlichkeit, mit falschen Zahlen gefüttert und getäuscht wurden, damit Sie sich zu gegebener Zeit auf diese Irreführung ausreden können. Denn die alles entscheidenden und ausschlaggebenden Fahrgastzahlen beruhen auf einer nachweisbaren LÜGE. Sollte aber aus Ihrer Sicht es gestattet sein für so ein (wie von den Befürwortern bezeichnet) Jahrhundertprojekt lügen zu dürfen, wäre dies für mich einmal mehr der Beweis, dass viele Politiker an Unseriosität und Unfähigkeit kaum zu überbieten sind, zumal teilweise, in diesem konkreten Fall jedoch zur Gänze, mit öffentlichen Geldern unverantwortlich großzügig herumjongliert wird – und das ist mir kotzzuwider. Kann man darüber hinaus von einer seriösen, unabhängigen politischen Entscheidung für dieses Projekt sprechen, wenn maßgebende politische Entscheidungsträger im Aufsichtsrat der Betreiberfirma sitzen?

Wenn Sie betonen, dass es in unseren Nachbarländern so viele verkehrsfreie Innenstädte gibt und Ihnen daran liegt auch in Gmunden eine solche zu realisieren, bin ich ganz und gar bei Ihnen. Aber es kann doch nicht Ihr ernst sein, dass die Wunderwuzzi-Lösung für Gmunden in einem 32 Meter langen und 50 Tonnen schweren Regionalzug durch die Gmundner Altstadtgassen liegt. Da würde man doch den Teufel mit dem Toifel vertauschen. Und wenn Sie Linz mit Gmunden vergleichen, dann glaube ich dass zwischen der über 20 Meter breiten Landstraße und noch breiteren Wienerstraße zur knapp über 5 Meter schmalen Kammerhofgasse und Theatergasse mit den morbiden Bausubstanzen schon ein beträchtlicher Unterschied besteht. Dass theoretisch am Reißbrett vieles möglich ist, bestreite ich nicht. Aber so ein Projekt muss man doch zu Ende denken und da ist vor allem ein sensibler Weitblick gefordert.

Die Plattform „Gegen eine Durchbindung mit einem Regionalzug durch die Gmundner Altstadt“ (Kammerhofgasse, Rathausplatz, Theatergasse) ist absolut für eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich und für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, jedoch auf eine weitaus günstigere, effizientere und vor allem für das Stadtbild schonendere Art und Weise. Elektrisch betriebene Citybusse die von der Firma Siemens je nach Bedarf in den verschiedensten Größen und den unterschiedlichsten Ausstattungen angeboten werden, wurden bis jetzt von keinem Politiker in Gmunden als viel geeignetere Alternative erkannt oder zumindest in Erwägung gezogen. Vielmehr hat man den Eindruck, dass dieses Verkehrsmittel die Politiker meiden, wie der Teufel das Weihwasser – warum eigentlich? Es wird doch keine Gehirnwäsche durch Lobbyisten stattgefunden haben?

Diese elektrisch betriebenen Busse haben sich in Wien seit einigen Jahren bestens bewährt – für Reichweite, Steigfähigkeit und Aufladedauer, bestehen nicht die geringsten Probleme. Nicht böse gemeint – auch Sie, sehr verehrter Herr Parteivorsitzender, könnten mit so einem öffentlichen Verkehrsmittel Ihr schlecht gewartetes Moped im Eck stehen lassen und von der Au bequem in die Stadt schnurren. Sämtliche Stadtteile Gmundens könnten mit diesem Verkehrsmittel abgedeckt werden und kein Bürger dieser Stadt wäre benachteiligt, weil er nicht direkt an der starren Eisenbahnlinie wohnt.

Und bitte nicht immer verniedlichend von einer Straßenbahn, Tramway oder Bim reden. Eine Bim (Abkürzung von Bimmelbahn) macht sich durch ein klingel- oder glockenähnliches Geläute bemerkbar. Die Vorchdorferbahn jedoch, wie es sich für einen Zug gehört, durch ein lautes Pfeifsignal – jeden Tag mehrmals hörbar zwischen Gröberleiten und Schloss Weyer.


AndyB
Gesendet am 09.09.2014 um 2:32 nachmittags

Mir schwillt so langsam der Kam an ….. hab ich jetzt erst gelesen : Wir bekommen also die Straßenbahn, damit die Brücke, Straße und Leitungen saniert werden und das ist dann Teil einer “Gesamt-Verkehrskonzeptlösung”.

Ich hätte noch einen Vorschlag für eine “Gesamt-Verkehrskonzeptlösung”.

Vielleicht findet sich noch ein Bordellbetreiber, der die Straßenbeleuchtung erneuert, als Gegenleistung für die Erlaubnis dieses Bordell zu eröffnen. Ein Bordell würde auch für mehr Fahrgäste sorgen und wäre auch ein “Erlebensfaktor” und eine “Belebung” der Innenstadt.

“Schatz, ich fahre mal eben mit der Straßenbahn ins Bordell.
Prima, bring auf dem Rückweg bitte Brot und Zwiebeln mit ….”

Mir fallen da bestimmt noch mehr Beispiele ein. Ich werde sie dann posten *droh* ….


peipino
Gesendet am 09.09.2014 um 1:30 nachmittags

Betrifft: Kommentar Langwiesner

Liebe Gmundl Redaktion !
Euer Kommentar über die “Zug ” Diskussion ( und die einiger Blogger) ist völlig richtig !
Die Grün Gruppierung hat sicherlich einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet um das schwachsinnige ( vielleicht eher betrügerische !? ) Projekt des “Hotels”
zu Fall zu brińgen .
Eigentlich waren die Grünen die einzigen , die sich in dieser brisanten Angelegenheit persönlich engagiert und wirklich effektive Resultate erzielt haben . Mit ganz entscheidender Hilfe von Gmundl natürlich !!!!

Was da aber deren “Chef ” von sich gibt , entbehrt nicht nur jeglicher Logik und Vernunft ,sondern ist politisch mehr als ungeschickt !!!
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren ,dass er dabei stehende Redewendungen der “Grün-Philosophie ” nachplappert , ohne sich über die dahinter stehenden Sachverhalte in irgendeiner Form Gedanken zu machen!

Die Grünen wären gut beraten sich einen Chef zu suchen der überlegte Argumente , gut formuliert von sich gibt .
Auch wenn dem Herrn Langwieser dabei weiterhin “kotzübel” ist , wird dies die politische Landschaft in und um Gmunden verschmerzen können.
Und für die politischen Interessen der Grünen wird es sich mit Sicherheit positiv auswirken . Und damit auch für die Interessen und Angelegenheiten der Gmundner Stadt und deren Bürger .
Bei der Einstellung der derzeitig maßgebenden Parteien und deren
Proponenten und den Ergebnissen ihrer Politik wird mir nämlich kotzübel !!!!!


Wilhelm Krausshar
Gesendet am 09.09.2014 um 8:23 vormittags

Hat irgend jemand über begleitende verkehrsberuhigende Maßnahmen nachgedacht wie kostenlose Park-and Ride Anlagen beim Bahnhof oder in der Gschwandt? Zusammen mit einem temporären Fahrverbot in der Innenstadt? Nein??? Ja warumerl denn nicht?


find-out2
Gesendet am 09.09.2014 um 7:33 vormittags

Lieber Bruno Beinhart!
Ja, die Zahlen stimmen, sie stammen direkt vom Betreiber und sind von Gemeindevertretern bestätigt.


Zivilcourage
Gesendet am 09.09.2014 um 7:16 vormittags

Antwort auf Erni der Seehund

Danke, dass Sie Obergscheit mich, Ihrer Ansicht nach mit Unwissenheit befafteten Bürgerlein so umfassend aufgeklärt haben. Jetzt warte ich noch auf die Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum (Buddha`). So Gscheite, wie Sie sollten wir mehr davon haben, dann ersparen wir andere, “unwissentliche” Bürgerleins uns das Nachdenken.


Soweit die Leserleins. Und danke für die in zivilisiertem Tonfall verfassten Beiträge! So haben wirs gern.

Einigen Unmut hat die Wortmeldung des Vorsitzenden der Gmundner Grünen hervorgerufen. Ist hier im Blog nachzulesen. Einige Leserleins haben uns darüber hinaus per Mail gefragt, warum die Grünen sich nicht zu dem Wahnsinn vom vergangenen Wochenende zu Wort gemeldet haben. Von Freitag nachmittag bis Sonntag nachmittag tagsüber permanenter Hubschrauber-Lärm, Abgase en masse und dann am Sonntag morgen noch zwischen sieben und acht Uhr (!!!) Böllerschüsse oder Prangerschützen-Lärm, der einem durch Mark und Bein gefahren ist. Wenn man weiss, dass laut allen Umfragen und Studien der Lärm einer der grössten Stressfaktoren der Gegenwart ist, dann fragt man sich wirklich, was in die Verantwortlichen gefahren ist, die sowas genehmigen.
Glaubt der Tourismusdirektor wirklich, dass so ein Dauerlärm zum beworbenen stillen Alpensee passt? Und wie ist das mit der Luftverschmutzung durch sinnloses Hubschraubern? Und was sagen die Grünen zu einem solch umweltschädlichen, die Menschen in ihrer Erholung schwer störenden Unsinn? Diese Art von motorisiertem Spektakel ist sowas von aus der Zeit gefallen. Wer das Gedröhne braucht, kann sich ja alle vierzehn Tage ein Formel 1-Rennen im Fernsehen reinziehen, Kopfhörer drüber und rummmmms bis das Trommelfell platzt. Aber nicht die Mitmenschen belästigen, gell!

Gibt es hier im Ort eigentlich etwas, was nicht im Argen liegt?
Babsy Blitzschnell auf dem Weg nach Sizilien zum Studium der dortigen Clan-Gewohnheiten

Und hier was für die Ohren zum Erholen, passt auch zum Thema – Honky Tonk Train Blues. Die Angabe der Interpreten ist auf You Tube nicht ganz korrekt. Links spielt die Ende der 1960er wichtigste Progressive-Rock-Band „The Nice“ (mit Organist Keith Emerson, hier am Klavier) und rechts das Oscar Peterson-Trio (vermutlich im HIntergrund erweitert um das Modern Jazz Quartett für Trumpet & Co.).

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7 Antworten

  1. Ich für meinen Teil bin ein Gegner der „Eisenbahn“ (Strassenbahn ist für mich immer noch die derzeit existierende). Warum?
    Für mich wirkt – wie hier von Vorrednern schon oft erwähnt – dieser Bau als Steuergeldverschwendung, bzw. Gschäfterlmacherei zwischen
    den Clans und dem Ortschef. Fahrgastzahlen, die mehr als unrealistisch scheinen sowie ein unausgereiftes Nahverkehrskonzept dahinter.

    Meine Vorschläge: Die Innenstadt wird zur Fuzo, befahrbar bis 09:00 für Lieferanten. Ausarbeitung eines Linienbusnetzes, dass
    JEDEN Stadtteil abdeckt und mit Elektrobussen betrieben wird. Vor allem eine leistungsfähige Linienführung in Richtung
    unterm Stein bzw. Kirtagberg aah Entschuldigung – Grünberg. Das ganze abgestimmt auf die regionalen Anbindungen (Laakirchen … )

    Mit dieser Umwegrentabilität sollte sich auch die Brückensanierung ausgehen, ohne dass wir dem Stern folgen müssen ins Tramwayland.
    Von einer Positionierung als (Vorsicht Unwort!) nachhaltiger Verkehrsstadt ganz zu schweigen.

  2. Leute habt ihr es noch immer nicht begriffen? Diese kleine Tram/Bim ist unsere Zukunft, unsere einzige Chance auf wirtschaftliches Überleben! Nur so haben wir alle ein besseres Leben und leben im Land wo Milch und Honig fließen (eh schon wissen)…

    Ohne diese, dringend notwendige, Anbindung an die Zivilisation werden die Leute aus Falkenohren, und anderen Metropolen, ihre Toten daheim beerdigen, nicht bei unserem Downtown Pompfüneberer im Austria! Ja wollen wir das denn??

    Dieser 32 Meter lange Heilsbringer wird alles gut machen, die Lösung all unserer Probleme sein! Ganz klar Oida! Voi geil! Ja glaubt ihr da blade aus der Sauwoad lügt uns an???

    Da die meisten dem gesunden Sarkasmus in unserem Land negativ gegenüberstehen, noch mal für die Verblendeten:

    Gmunden ist eine von ganz wenigen, erlesenen Städten in Europa die mit einem Hauptplatz am See gesegnet sind. Wollt ihr denn wirklich, dass dieses fast einzigartige Stadtbild so verschandelt wird? Ja seid’s es wahnsinnig?!?!?

    Ja natürlich, es brechen goldene Zeiten an durch die Tram – Leute seid doch nicht so naiv!

    Die Mehrheit der Gmundner war schon immer, und ist nach wie vor, GEGEN diesen Wahnsinn! Freunde das ist keine Kronenzeitung-Rhetorik und auch keine Brandl Zitation, sondern FAKT!

    Ich möchte endlich einmal hören (Zivilcourage hoach zua): WAS BRINGT UNS GMUNDNERN DIESE DURCHBINDUNG??? Noch dazu in Relation zu den Kosten??? Was haben beispielsweise wir Bewohner im Cumberland davon und, GANZ BESONDERS, welchen Nutzen haben die Geschäfte in der Stadt davon? Was erhofft ihr euch?

    Haben wir nicht ganz andere Baustellen? Beispielsweise die Erarbeitung eines touristischen Angebotes, welches eventuell sogar (jetzt kommt mein lieblings Unwort) nachhaltig ist 😀

    Und NEIN!!! die Stadt-Regio-Tram bringt KEINE TOURISTEN (schon gar nicht aus Falkenohren)

  3. Lieber Herr Krausshar!
    Die ÖBB hat sich Gedanken gemacht und baut am neuen Hauptbahnhof 164 Park&Ride Plätze, das sind 3 x soviel, wie im Moment zur Verfügung stehen.
    Damit bieten die ÖBB einen tollen Service für die potentiellen Fahrgäste – die künftigen Fahrgäste des B(W)ahnsinns – aus der Gegend Gschwandt und Kirchham, die über die neue Umfahrung in 5 Minuten den neuen Bahnhof erreichen und sicher einen Parkplatz vorfinden.
    Außer es handelt sich um Masochisten, die lieber mit einem 32m Zug in geschätzt 35 Minuten eine Sightseeing-Tour durch das Weyer und die Innenstadt in Gmunden, mit erhebenden Erlebnissen beim Steilstück entlang des Gmundner Villenviertels, unternehmen wollen. Nicht zu vergessen der Anmarsch zu den verkehrstechnisch und benutzerfreundlich angelegten Bahnstationen entlang der Vorchdorfer Bahn.
    Man sieht, alles genau überlegt und durchdacht! (Zumindest von den ÖBB)

  4. Einfach zum Nachdenken …
    ————————————
    Haben die HAUSEIGENTÜMER entlang der pfiffig 2-gleisig geplanten Tatzelwurm-Trasse schon mal überlegt, was ihnen passiert, WENN DER ZUG DURCH GMUNDEN REALITÄT WERDEN SOLLTE?

    Wenn sie z.B. notwendige Fassadensanierungsarbeiten, Dachdeckungen, Hausmauernfärbelungen etc. an ihren Häusern durchführen müssen?

    Ein Gerüst zum Beispiel am Kammerhof oder sonst einem der Häuser in der Theatergasse oder auch in der Kuferzeile aufgestellt, wird den polit-trickreich an der Bevölkerung vorbei geplanten ZUG DURCH GMUNDEN dann stoppen.

    Die feine Lösung dieses Problems:
    Ein Schienen-Ersatzverkehr muss her.

    Damit die 3 oder 4 Hanseln, die mit dem 32 Meter Zug-Monster wegen der Gerüste nicht mehr weiterfahren können, ihre Fahrkarten nicht umsonst gekauft haben.

    Das kostet garantiert eine Lawine.
    DEN HAUSEIGENTÜMERN!

    Die Rechnungen dazu werden dann in einer buchhalterischen „Stern-Stunde“ mit Freude vom Zugbetreiber an die Hausbesitzer verschickt.

    Das wird kosten – je nach Dauer der Arbeiten an den Häusern – zig-zig Zehntausende Euro und mehr!

    Ist bemerkenswert, dass ein Nahverkehrsunternehmen, das den Steuerzahler mit handfester Unterstützung der Politik als Cash-Cow für den Ausgleich der Defizite seiner Linien andauernd am Melken hat, auch dann noch Kohle machen wird, wenn der Zug still steht ….

    Mit ZUG freien Grüßen verbleibt
    bis bald:

    Ein sehr, sehr nachdenklicher
    Vilosofio

  5. Noch schöner wirds wenn die wagen mit werbung zugekleistert sind. ein notwendiges übel um dem sprudelnden fahrkartenverkauf -und damit den einnahmen- einen kick zu geben.
    dann fährt eine plakatwand mit zig metern länge durch gmunden.
    wird zu wahlzeiten lustig. wenn riesige konterfeis unser politiker und innen durch
    gmunden ziehen.

    hosianna in der höhe.

  6. Jetzt melden sich die wirklichen Amateure zu Wort!!

    Wenn ich mir die Aufregung um die Strassenbahn so überlege, warum plötzlich dieses Engagement von Verkehrsamateuren?? Jede Bahn ist besser als dieser Durchzugs-Autoverkehr. Neulich donnerte sogar ein Asamer Laster mitten in der Stadt an mir vorbei, sodass mich die Druckwelle fast erfasste. Ich getraue mir kein fachliches Urteil abzugeben über die Strassenbahn, ich bin kein Verkehrsexperte, die anderen Gmundner Bürgerleins aber auch nicht. Jetzt schreien sie auf, vor allem die FPÖ (Wahlkampf??). Was wäre die Alternative zu keiner Stassenbahn? Wieder Autodurchzugsverkehr u. Förderung des Individualverkehrs durch die Stadt. Mich kotzt es an, immer von einer Tourismusstadt zu sprechen, wo man ausser Lärm und Verkehr nichts mehr in Gmunden antrifft.

    Strassenbahn hin oder her, im Vergleich zur Verschacherung des Seebahnhof-Grundstückes an Asamer ist diese Angelegenheit ein Lercherl u. vor allem juristisch nicht so fadenscheinig. Dass in Gmunden Politik und Wirtschaft aufs engste verquickt sind, möchte ich nicht in Abrede stellen. Aber , das hängt mit unserem einbetonierten Parteiensystem u. Interessenbünden zusammen, welche kaum eine Diskussion auf sachlicher Basis und Kompromissbereitschaft zulassen. . Dies ist ein österreichweites Phänomen, welches zu bekämpfen schon Gescheitere gescheitert sind. Es müssen sich halt die Bürgerleins sachkundig engagieren, wenn es die Politik nicht schafft. Aber wie die Erfahrung gezeigt hat, reagieren die meisten aus dem Bauch heraus und massen sich enorme Sachkenntnis an.
    Ich erlaube mir zu urteilen, dass der öffentliche Verkehr die Zukunft ist und der Individualverkehr aus der Stadt weg muss, wenn man sowohl als Einwohner als auch als Besucher noch einigermassen Lebensqualität haben will.

    Liebe Bürgerleins, macht Euch einmal schlau, was geschieht, wenn das vertraglich abgesicherte Rückkaufsrecht durch die Stadt bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 25. September durch ÖVP u. FPÖ wieder verbockt wird? Das ist ein Verkehrswert von 60-70 Millionen Euro, welcher an Asamer an öfffentlichen Steuergeldern verschenkt werden soll. Da fallen die öffentlichen Steuergelder für die Strassenbahn, die jeder nützen kann, relativ gering ins Gewicht… ;

    Ich erlaube mir sogar zu mutmassen, dass die Strassenbahndiskussion seitens der FPÖ von dem schwelenden Problem des nach Korruption stinkenden Deals des Rückkaufsrechtes der Stadt des Seebahnhofareals ablenken soll. Heimlich still und leise soll das Rückkaufsrecht der Stadt durch die ÖVP und FPÖ verbockt werden. Aber wir wachsamen Bürgerleins passen auf. Darauf kann sich die Babsi noch einen Schluck von der Grünen Mamba vergönnen.!!!

  7. Antwort auf Zivilcourage
    Jetzt ham ma den Salat – jetzt sind Sie beleidigt und beleidigen mich, nur weil ich Ihre Fragen schlüssig beantwortet habe. Fakten die einen nicht in den Kram passen tun besonders Menschen weh die glauben, dass sie schon alles wissen und nichts mehr dazulernen brauchen.
    Das Leben ist ein ständiger Lernprozess – ich für meinen Teil lerne gerne dazu. Ihnen würde diese Einstellung auch nicht schaden.

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