Eine Woche Bahn …

Liebe Leserleins!

Wir können mit Fug und Recht sagen: diese Woche wurden die Verantwortlichen von einem Zug geradezu überrollt. Dies war die bisher stärkste Woche, was die Besuche auf unserem Blog betrifft. Sagt wohl alles.

Inzwischen stellen sich viele, viele neue Fragen im Zusammenhang mit der Bahnzugsanbindungssache. Wir werden uns damit in der nächsten Woche beschäftigen. Denn inzwischen sind Fragen aufgetaucht, wie weit über die unmittelbare Sinnhaftigkeit des konkreten Projekts hinausgehen. Liebe Leserleins und Bürgerleins: lasst euch überraschen.

Hier noch ein Beitrag unseres bewährten AndyB.


AndyB
Gesendet am 12.09.2014 um 1:24 nachmittags

Ich habe es ja schon vor ein paar Tagen geschrieben : als nächstes kommt wieder die Therme ins Spiel. Bitte gebt mir den Namen : Hellseher.

Vielleicht kommt ja auch jetzt ein Angebot von einem “Astro Sender” und ich kann auch so Sätze wie : “Ich bin jetzt auch schon in Dir drin” von mir geben und Steine für 100 Euro verkaufen. Bitte entsprechende und seriöse Angebote hier posten …….

Ich frage mich, wie groß ist eigentlich die Geduld der Bevölkerung und was noch alles geschehen muss, bis sie Köppl und Konsorten endlich mal zum Teufel jagen.

Nahezu alle Projekte sind wirr, nicht durchdacht, Verschwendung von Steuergeldern, unsinnig, beruhen auf Fantasie und Wunschdenken oder schlicht auf Lügen. Die Verquickung von Politik und Wirtschaft kommt noch dazu.

Bei “Verkehr-Gesamtkonzept” kommt mir immer wieder in den Sinn : Wieso fährt eigentlich kein Bus mehr auf den Gmundner Berg? Immerhin ist es ein beliebter Ausflugsort! Dazu kommen noch Bewohner, die Gäste von Urz`n, Naturfreundehaus, Mitarbeiter der Reha Klinik und die Patienten der Klinik und derer Besucher und Angehörige.

Lohnt sich nicht? Aaaaach stellt euch nicht so an, das kann man doch hochrechnen und schönrechnen. Damit kennt ihr euch doch aus!

Vielleicht ist ja das nächste Projekt eine Verlängerung der Bahn bis zum Gmundner Berg? Ich halte hier inzwischen nichts mehr für ausgeschlossen.

Bei “Bahn” fällt mir noch ein : solche langen Bahnen verbinden im Ruhrgebiet, Düsseldorf, Dortmund etc. Großstädte und verkehren alle 30 Minuten und selbst die sind nicht mal ausgelastet, außer zu den Hauptverkehrszeiten. Außerdem fahren die auf Schienen der DB und nicht auf Straßen.

Hier wird nicht eher Ruhe sein, bis auch der letzte Seezugang und das letzte freie Grundstück asphaltiert und bebaut ist.


Das wärs für heute. Wochenendruhe. Naja, vielleicht am Sonntag, wenn wir es zeitlich schaffen, die neuen Fragen zur Bahn und dem Drumherum.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

 

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Eine Antwort

  1. Kann Hellsehen zwischen Vorchdorf und Gmunden zu Schwarzsehen führen?

    Die Vorgeschichte:
    Von einem Gmundner Bauunternehmen, das sich sehr geschickt netzwerkend auf politisch zugeschobene Baugruben und parallell dazu auf das (ebenfalls politisch“ bestens „geförderte“) Betreiben von Nahverkehrsunternehmen spezialisiert hat, wurde eine Studie in Auftrag gegeben.

    Zur Info für die Steuerzahler zwischendurch:
    Die „Nahverkehrslinien, die die Bau-& Verkehrsfirma zum Wohle der Bürger“ betreibt, sind allesamt allesamt defizitär.

    Das geschäftliche Minus dieser Linien wird brav jedes Jahr von der Politik aus Steuergelder abgedeckt. (Eh klar – ist ja nicht das Geld der Politiker!)

    Das muss sich „Otto-Normal-Bürger“ auf der Zunge zergehen lassen.
    DIE machen MINUS und WIR blechen das.

    Also: Genau diese Firma hatte sich ein neues „Steuerzahler-Melk-Projekt“ mit dem„ ZUG DURCH GMUNDEN“ vorgenommen.

    Um bei dieser Sache ans Steuergeld zu kommen, braucht es einen „guten Grund“ für die Politik, damit diese auch in diesem Fall den Geldhahn öffnet.

    Den „guten Grund“ lieferte die Bau- & Nahverkehrsfirma in Form einer „Fahrgastzahlen-Prognose-Studie“, die bei einem Grazer Büro in Auftrag gegeben wurde.

    Diese sogenannten „Experten“ nahmen das „Fahrgastzahlen-Hochrechnungs-projekt“ in Angriff und lieferten eine schlicht und einfach als „haarsträubend“ zu bezeichnende Studie künftiger Fahrgastzahlen für die Strecke zwischen Vorchdorf und Gmunden.

    Da wird mit Auslastungs- & Fahrgastzahlen im Einzugsgebiet jongliert, die nur unter folgenden Umständen eintreten könnten:

    Wenn alle grünen Wiesen zwischen Vorchdorf und Gschwandt entlang der bestehenden Bahntrasse für Neuansiedler zugebaut werden. (Ist da vielleicht eine weitere „Sternstunde“ für das Gmundner Bau-&Nahverkehrsunternehmen im Hintergrund geplant 🙂 ?

    Weiters die Neuansiedler allesamt kein Privatauto haben, ausschließlich mit dem Zug – und das nur nach Gmunden – fahren.

    ALSO: Vilosofio hegt zwar Sympathie für Hellseherei – aber da sieht sogar der Schreiber dieses Beitrages SCHWARZ!

    —————
    Nachstehend für SIE, WERTE LESER und die hier hoffentlich auch lesenden Politiker zur Meinungsbildung, eine ganz andere Studie:

    Diese Studie aus dem Jahr 2005 nahm weltweit Eisenbahn-Neustrecken, die zwischen 1969 und 1998 geplant und gebaut wurden, unter die Lupe.

    In über 90 Prozent der Fälle wurde die Anzahl der Passagiere, die die Strecke nützen würden, viel zu hoch veranschlagt.

    Obgleich diese überhöhten Prognosen weiterhin öffentlich kritisiert wurden, sind die Fahrgastzahlen-Prognosen im Lauf dieser dreißig Jahre nicht genauer geworden.

    Im Schnitt überschätzten die Planer die Passagierzahlen bei Neubauprojekten um 106 Prozent! EINHUNDERTSECHS PROZENT !!!!

    Die Durchschnittskosten der Zugstrecken lagen um 45 Prozent über den vorhergesagten Kosten.

    (Zitat: Daniel Kahneman, Nobelpreisträger Wirtschaft 2002, gefunden in “Thinking Fast and Slow”, 2011).
    ————–

    FAZIT: Vilosofio kommt für Gmunden und die Steuerzahler beim ZUG PROJEKT vom HELL- ins SCHWARZ-SEHEN.

    Das ist nicht nur politisch gemeint.
    Denn da könnte man in Anbetracht der drohenden ZUG-KATASTROPHE quer durch Gmunden auch mehr als ROT SEHEN!

    Ergänzend dazu für Sie werter Leser, ein Bild das als Symbol für den drohenden ZUGWAHNSINN durch Gmunden steht.

    Man darf gespannt sein, ob die handelnden Politiker doch noch die NOTBREMSE ziehen.

    Bevor es die WÄHLER bei den Gemeinderats- bzw. Landtagswahlen im Jahr 2016 machen.

    Mehr politischen Hausverstand, mehr kritisches Hinterfragen von von Prognosen und Studien zum Thema und vor allem sinnvollen Umgang mit Steuergeld wünschen sich die Bürger!

    Auf EIN ZUG FREIES GMUNDEN
    und ein flexibles, weitaus günstigeres E-BUS Netz in unserer Stadt.

    VILOSOFIO

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