Es fährt ein Zug nach Nirgendwo?

Lieber Leserleins!

Die Gmundner Tram-Zug-Wahn-Traum-oder-so-Bahn spaltet Gmunden. Die Kontroverse ist heftiger als beim auch schon ziemlich umstrittenen Asamer-Hotel-Bau-zu-Babel. Da wird aus einer Schluckspechtin eine überarbeitete Abstinenzlerin. Echt! Unser Mail-Postkastl quillt über. Wir kommen nicht nach mit dem Beantworten. Und sehen selbst noch immer nicht klar. Das gross Problem ist: die Zukunft ist immer ungewiss. Wir könnten jetzt etwa vorhersagen: in 30 Jahren wird plötzlich dank neuer Technik eine irre Menge an Energie zur Verfügung stehen, man wird die Wärme/HItze des Erdkerns nutzen können. Die Städte werden untergehen im Individualverkehr mit E-Autos, weil der Strom fast nichts mehr kosten wird. Tolle Prognose, und wer will uns HEUTE das Gegenteil beweisen? Man lese sich die Voraussagen der Zukunftsforscher mal durch. Da würden wir heute längst in überdachten Städten mit geregeltem Klima leben, in Hänge- und Schwebebahnen herumsausen, weite Reisen per Pipelines (Rohrpost) unternehmen. Alles nicht wahr geworden. Wenn Ihre Babsy noch einmal auf die Welt kommt, wird sie auch Zukunftsforscherin und Prognostikerin. Oder beides Zusammen plus einem Gewerbeschein für Astrolologie.

Habe am Sonntag ein Interview mit dem Messner gelesen. Ja, der mit den vielen 8000ern. Der hat gesagt, jetzt mit 70 geht er nicht noch einmal in die Politik (er sass für die Grünen im EU-Parlament), denn Politiker, die Entscheidungen treffen, sollen auch selbst noch die Folgen zu spüren bekommen. Keine schlehcte Idee!

Wir führen hier nun mal die Diskussion zur Bim-Monster-Lieblich-Schrecklich-Tram weiter. Wir haben im Team das Thema beplappert, von allen Seiten betrachtet. Wir wissen noch immer nicht recht, wessen Argumente die besseren sind. Aber eines hat sich herauskristallisiert: wenn es wirklich darum geht, die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten, und wenn es beiden „Streit“parteien damit ernst ist, dann gäbe es eine sehr einfache, relativ schnell zu realisierende Möglichkeit: man einigt sich darauf, die Stadtdurchfahrt so schnell als nur möglich tagsüber zu sperren. Zum Beispiel als Probebetrieb im Advent. Dann müssen beide Seiten Farbe bekennen: die Tram-Gegner, in dem sie durch Zustimmung beweisen, dass es ihnen nicht darum geht, wie ihnen von manchen vorgeworfen wird, dass sie nur mit ihren SUV-Säuferautos weiter durch die Stadt gurken wollen (wobei viele der Tram-Gegner, die wir kennen, gar kein SUV haben, gell!). Und die Kommunalpolitiker könnten damit beweisen, dass es auch ihnen ernst ist mit dem Vorrang der Lebensqualität vor Verkehrsströmen durch die Stadt. Und dass sie den Mut haben, eine solche Massnahme zu beschliessen und umzusetzen. Da würden wir uns gern überraschen lassen!

Hier nun wieder einige interessante Beiträge. Davor jedoch eine neue Fotomontage jenes Gmundner Bürgerleins, find-out2, das uns schon einmal mit einer Montage beglückt hat. Hier sieht man mal, wie sich zwei Trams ausmachen, wenn sie sich in den engen Strassen der Innenstadt treffen.

regiozug_3a

Und noch ein Bild, dazu schreibt find-out2: „Der Zug reicht vom Trauntor bis ins Schedenig-Haus hinein!“

regiozug_2

Und jetzt noch ein paar schriftliche Äusserungen.


Leonardo DV
Lieber Gmundl!
Jetzt wissen wir es! Schienen erhöhen die Sicherheit für Radfahrer in der Enge der Altstadt!
„Ist die Straßenbahn im Zentrum gefährlich für Radfahrer und Fußgänger?
Sowohl die Erfahrung mit Straßenbahnlinien in Fußgänger- und verkehrsberuhigten Zonen als auch
die Verkehrsunfallstatistik lassen diesen Schluss nicht zu. Dass schon das bloße Vorhandensein von
Schienen für eine gewisse Grund-Achtsamkeit dieser Verkehrsteilnehmer sorgt, stellt sogar einen
Sicherheitsaspekt dar.“
Und verbraten wird das Geld auch, der Schuldenberg der öffentlichen Hand wächst für die Baumafia!
Würden die Gelder, wenn nicht in Gmunden, dann anderswo eingesetzt?
Die Förderungen sind alle projektbezogen und kein Geldgeschenk. Das bedeutet, dass die Gelder im
Falle des Verzichts Gmundens anderswo investiert werden würden. Projekte, die begehrlich auf die
für Gmunden reservierten Mittel blicken gibt es zwischen Bad Ischl und Linz zuhauf. „
Quelle:
Ja, wenn man etwas will, gibt es nur mehr eine Wahrheit! Macht weiter mit dem Versuch Hintergründe aufzuzeigen. Die Fragen sind sachlich nicht einfach zu klären. Demokratiepolitisch ist die Vorgangsweise zu diesem Thema das nächste Waterloo für die handelnde Politik.

Karl Kammerhofer
am 9:01 Donnerstag, 11.September 2014:

Lieber Freundin, lieber Freund und liebe Schienengegner,

Ihr habt völlig Recht. Ich versuche aus dem Ballawatsch das Beste für Gmunden zu machen. Und so meine ich es auch.

1)  Sicherheit Infrastruktur
Keiner findet es unnormal nach zwei Jahren sein perfekt funktionierendes I-Phone  und nach 5 max. 7 Jahren seinen 1,0 bis 1,5 Tonnen PKW gegen einen neuen auszutauschen. Dir muss ich ja nicht sagen, dass hier beim Auto de facto immer ein Jahresnettoeinkommen eine kleinen Angestellten draufgeht  ( 70 % Wertverlust). Genau die selben Leute finden eine 100 jährige Infrastruktur (Gas, Wasser Kanal, Elektro, Telekommunikation und die Fundamente einer Brücke) nicht beachtenswert. Es geht da erst einmal um die Sicherheit der Infrastruktur darum sollte man ein durchgerostetes Auto nach 20 Jahren ja auch nicht mehr nutzen. Bei der Infrastruktur sieht man nicht sofort die Schäden. Wenn dann was passiert , dann gibt es Geschrei und Gezeter aber niemals die richtigen Konsequenzen.
2)  Erhaltungskosten Infrastruktur und Nationalökonomie
Die Kosten von 40 Jahren verschlampter Infrastruktur, die ständigen Reparaturen, Stillstandskosten und schließlich doch die unkoordinierte Erneuerung ( einmal ist das Gas undicht, ein Jahr später der Kanal etc) und letztlich die Generalerneuerung kosten samt Aufzinsung (oder ist es doch Abzinsung?) mehr als eine sofortige Erneuerung. Die Erneuerung ist nationalökonomisch, regionalökonomisch und vor alle lokal wirtschaftlich die kostengünstigste Lösung. JETZT im Wirtschaftsabschwung eine mehr als 100 Jahre alte Infrastruktur zu erneuern, macht ökonomisch, technisch und in Sachen Betriebssicherheit  100% Sinn. Kostenbeispiel: Alleine die Sanierung des Holzsteges zum Seeschloss hat uns rund € 200.000 gekostet. Nur Sanierungen sind wie Fässer ohne Böden. Das war aber nur die Reparatur der Holzbrücke ohne Fundamente.
3)  Die Kosten für Gmunden : € 14.419 monatlich sogar bei 4% Zinsen. Alles zusammen: für neue Brücke, neue Infrastruktur und SRT
Ich habe bisher rein von den nationalökonomischen Aspekten des Nutzens gesprochen. Auch wenn ich die Bahn völlig ausklammere, macht die Erneuerung der Infrastruktur (wahrscheinlich 90% der Kosten, je nach Blickwinkel, da bei den Bahngarnituren auch der Bund mitmischt) nationalökonomisch Sinn. Erst jetzt will ich zum Nutzen von Gmunden kommen. Gmunden zahlt tutti completo weder € 30 noch € 6 Mio. Durch Zuschüsse verringert sich der Kostenfaktor für Gmunden € 3 bis max €4 Mio in den nächsten Jahren. Wie gesagt tutti completo. Infrastruktur und die Bahn .Aber nur wenn wir auch Bahn wollen. Das kostet Gmunden monatlich € 14.419.- (30 Jahre und sogar 4% Zinsen bei drei Mio). Da soll mir doch bitte jemand sagen, wie er für € 14.419 monatlich auch nur die Brücke und die Infrastruktur auf 700 Meter Innenstadt erhalten will (Erneuerung gar nicht gerechnet). Dieses Chance vorbeigehen zu lassen, wäre mehr als bescheuert.
4)  Innenstadtverkehr:
Alles so lassen wie es ist, Begegnungszone oder gar Fußgängerzone? Wir sind uns einig. In Gmunden kann es mit diesem Durchzugsverkehr nicht so bleiben wie er ist. Bleibt über Begegnungszone oder Fußgängerzone. Ich meine, derzeit sowohl als auch. Langfristig (ab 2020 ) muss es heißen: die Innenstadt ist Fußgängerzone von 10 bis 18Uhr und vorher und danach Begegnungszone. Ich kenne die Wohnstraßen in mittelgroßen Städten in Deutschland da funktioniert das klaglos. Auch in kleinen. In Lindau (nur doppelt so gr0ß wie Gmunden) am Bodensee fährt der richtige Zug sogar DIREKT in die Innenstadt. Mehr Innenstadt geht da nicht. Die haben in diese Straßen Grüninsel und Schanigärten eingebaut, dass es gar nicht möglich ist viel schneller als 10 -15 km/h zu fahren. Das gleiche habe ich in GRADO und im Elsass erlebt. Kein Problem. Die Franzosen verschärften die Situation für die Autofahrer in den kleinen romantischen Städten auch noch durch Kopfsteinpflaster und abenteuerliche Einbahnregelungen. Da vergeht einem das Autofahren. Aber man kommt mit dem Auto überall hin. Aber halt sehr mühsam. Der Durchzugsverkehr wird echt behindert..Die Parkplätze am Stadtrand sind groß und billig. Der Weg vom Parkplatz in die Stadt war immer schön und romantisch. Es geht wenn man will und man das Glück hat eine mittelalterliche Stadt zu leben. In Gmunden sogar an einem See den man in das Verkehrsgeschehen einbinden könnte.
5)  Eine Bahn, ein Lockführer und rund 200 Arbeitnehmer und Schüler kommen sicher und rasch nach Gmunden
Bleibt die 32 Meter Straßenbahn. Die Eltern aus Vorchdorf, Kirchham, Gschwandt und aus den Vororte Siedlungen Gmundens hatten bisher die Möglichkeit selbst mit dem PKW zu fahren oder ihre Kinder in Busse zu stecken, mehrfach umsteigen zu lassen und das zumindest zwei mal am Tag. Künftig geht das ganz einfach: nicht mehrere Busse sind unterwegs, mit mehrmaligen Umsteigen, sondern eine Bahn mit rund  200 erwachsenen Fahrgästen, Schülern und einem Lokführer ( jetzt sind wir auch bei den Betriebskosten). Von der Bahnstation zu Hause fast bis zur Schule und zum Arbeitsplatz. Und wenn die Kinder am Nachmittag Musikschule oder Förderunterricht haben, geht das auch ganz einfach: einsteigen alle  20 Minuten/halbe Stunde und sicher hin und her fahren. Und das ist gut so.
6)  Gmunden: Die Alternative zu 300 Tonnen, 700 Meter Stau und riesige Abgasmengen mehrmals am Tag
Bleibt zuletzt mein Lieblingsthema warum ich mich so intensiv engagiere. Ohne diesen Umbau gibt es keine Stadterneuerung: weder materiell noch geistig. So unlogisch das klingen mag.  Dieser Umbau der Stadt ist das Symbol der Erneuerung. Nicht mehr oder weniger. Aus meiner Sicht. Die rote 32 Meter Garnitur für 2 Minuten alle halb Stunde ist mir allemal lieber als der grau/beige/schwarze  stinkende 700 Meter Stau  (300 Tonnen in beide Richtungen) mehrmals am Tag. Diese Logik ist nicht meine Logik, sondern die Logik des IST Zustandes. Wenn wir den IST Zustand ändern wollen, dann müssen wir mehrere Zeichen setzen. Das eine Zeichen kostet Gmunden weniger als € 15.000 im Monat und wir sparen damit viel, viel Geld und Unannehmlichkeiten und das zweite Zeichen haben WIR ALLE anlässlich der GR – Wahl im Herbst 2015 zu setzen.

Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile – das gilt gerade jetzt für die Neugestaltung Gmundens
Das Problem ist: keiner stellt griffige Berechnungen an und kommt mit Fakten. Die einen die es besser wissen müssten, schwingen lieber ihre Spielzeugschaufeln, die anderen polemisieren mit  Zahlen um die es nicht geht. Wir haben Gmunden in seiner Gesamtheit und Zukunft zu sehen und nicht in noch so logischen Teilaspekten  Die Spielzeugschaufelschwinger merken gar nicht wie die Leute wegen dieser nutzlosen Shows verärgert sind und sich von einer solchen Politik abwenden..

LG Karl Kammerhofer (unabhängiger Gemeinderat)


So, lieber Leserleins, das wäre es für heute wieder einmal. Viel Spass beim Lesen, oder viel Ärger, je nach Geschmack.
Wir kommen wieder, keine Frage!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl
PS: Danke der Nachfrage. Ich habe nicht aufgehört mit meinen Longdrinks, aber der Dickinger hat mir in einer Email vorgeworfen, dass ich zu tief ins Glas schaue. Ich will ihm aber als gutes Beispiel vorangehen, daher trink ich ein paar Tage nur ganz wenig (was ich immer schon getan habe) und (was ich nicht getan habe) schweige ein paar Tage darüber. Keine Sorge: die nächsten Rezepte kommen bestimmt. So wahr mir gerade wieder eine Laufmasche … (ich habs mit allem versucht: billig, mittel, teuer – alles Mist! Die wollen uns Frauen ausnehmen, sch…. Industrie!).

Und hier noch ein kleines Erbauungsliedchen (mit deutlichem Bezug zur Gmundner RegioTram???):

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3 Antworten

  1. Vielleicht kann man dem unabhängigen ( von was oder wem wird er wohl unabhängig sein) Gemeinderat, Herrn Kammerhofer, einmal erklären, dass Zuschüsse und Subventionen auch von uns Steuerzahlern kommen und nicht vom Christkind!
    Und wir werden – wie er ankündigt – im Herbst 2015 ein Zeichen setzen: „Gemeinderat“ Kammerhofer wird dann nur mehr eine Fußnote – vielleicht nicht einmal mehr das – in der Geschichte der Stadt Gmunden sein!

  2. Welch ein intelligenter Kommentar von Leonardo DV

    Leonardo, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!.

    1. Fahrradfahrer und Fussgänger werden nicht von der Strassenbahn niedergefahren, sondern immer nur von Autos. Fast täglich liest man von angefahrenen Fussgängern und Radfahrern, oft noch mit Fahrerflucht.

    2. Verbraten wird das Geld sowieso fürs Bauen, ganz wurscht wo . Das Steuergeld bekommt der Steuerzahler eh nicht mehr zurück. Es wird sich immer jemand von den Einflussnehmern und Politikern finden, der tüchtig zulangt.

    3. Was den Titel des Beitrages von Babsy Blitzschnell anlangt, finde ich den Titel schon ein starkes Stück: „Ein Zug nach nirgendwo“. Wohnen in Gschwandt, in Kirchham oder Vorchdorf keine Leute? Ich weiss, die Leute haben nicht den selben Status wie die typischen Gmundner von altem Stand und Adel. Aber vor allem in Vorchdorf gibt es einige florierende Betriebe, dort zu arbeiten und vielleicht zu pendeln sich manche grosskopferte Gmundner herablassen müssen. Sind die Vorchdorfer, die Kirchhamer, die Gschwandtner Menschen, die im Nirgendwo wohnen? Wenn es ein gutes Verkehrsmittel gibt, werden sich im Nirgendwo noch mehr Menschen ansiedeln. Denn in Gmunden kann man ja kein Geld mehr verdienen, es eher ausgeben. Big Spenders sind immer willkommen in Gmunden.,

    Geschätzte Zivilcourage! Bitte genau lesen, gell! Die Überschrift ist mit einem Fragezeichen versehen, gell! Ich behaupte also nichts, sondern stelle eine Frage. Die kann jede und jeder dann nach eigener Einschätzung der Lage beantworten. Noch was: ich und wir alle im Team teilen nicht die etwas überhebliche Selbsteinschätzung manchner Einwohnerleins von Gmunden. Ja, ich bremse auch für Ebenseer, Vorchdorfer, Kirchhamer, Geschwandtner und grundsätzlich für Menschleins aller Art, aller Geschlechter, Hautfarben und jeder sexueller Ausrichtung (die was man auf der Strasse normalerweise eh nicht gleich erkennt). Und ich vermeide, so gut es geht, mit dem Töfftöff (kein SUV, die müssten nämlich SAUF heissen) in die Stadt zu fahren. Was ich da schreibe, gilt für alle im Team!
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  3. Sehr geehrter Herr Kammerhofer

    Zu 1) Sicherheit Infrastruktur :

    es geht also viel mehr um die Infrastruktur. Wir brauchen also eine … äääh …. Straßenbahn, da die Stadt Gmunden nicht die finanziellen Mittel hat, die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen durchzuführen.

    Zu 4) Innenstadtverkehr:

    Die Innenstadt ab 2020 zur Fußgängerzone zu machen? Bedeutet das dann, die Schienen werden wieder herausgerissen?

    Eine Fußgängerzone ist eine Fußgängerzone und da fährt auch keine Bahn durch und da liegen auch keine Schienen! Eine Fußgängerzone könnte man sogar kurzfristig errichten und nicht erst 2020.

    Das es Ausnahmen gibt, wo Züge durch die Innenstadt fahren, bezweifle ich nicht, aber sind und bleiben Ausnahmen.

    Sie preisen hier die Vorzüge von schönen kleinen romantischen Städten – ohne Verkehr – plädieren aber im Grunde genau für das Gegenteil. Eine Innenstadt, durch die 50 Tonnen Züge fahren, ist alles andere als romantisch.

    Zu 5) Eine Bahn, ein Lockführer (wen oder was lockt der Lockführer denn? 200 Arbeitnehmer in die Bahn?) und rund 200 Arbeitnehmer und Schüler kommen sicher und rasch nach Gmunden

    Sind die vorher nicht nach Gmunden gekommen? Es wird immer so getan als würde ein Jahrhundertprojekt Vorchdorf – Gmunden entstehen. Dieses Projekt gibt es schon!!

    Lokführer, Arbeitnehmer, Schüler etc. kommen auch jetzt schon nach Gmunden. Es sind nur knapp 500 m die sie gehen müssen, um in die Innenstadt zu kommen. 700 m bis zum nächsten Verkehrsmittel!

    Es geht also um ganze 700 Meter!!! 700 Meter die die Innenstadt verschandeln, unwiederbringlich!

    Das Jahrhundertprojekt Vorchdorf – Gmunden ist eine Illusion!. Das Projekt müsste heißen : „Gmunden – Gmunden oder wie ich meine Stadt saniere ohne Geld zu haben“.

    6) Gmunden: Die Alternative zu 300 Tonnen, 700 Meter Stau und riesige Abgasmengen mehrmals am Tag
    Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, werden die Abgasmengen nicht weniger, sondern eher mehr. Durch die Staus, die diese …. äääh … Straßenbahnen verursachen, bleiben die Autos länger in der Stadt. Also gibt mehr Abgase, statt weniger.

    Die einzige Alternative wäre eine reine Fußgängerzone, das wäre völlig abgasfrei.

    „das zweite Zeichen haben WIR ALLE anlässlich der GR – Wahl im Herbst 2015 zu setzen“

    Welche Wahl?? Was können die Bürger denn wählen?

    Die Bürger können wählen zwischen Not oder Elend!

    Die ÖVP. die den ganze Schlamassel verursacht haben? Die SPÖ und die FPÖ, die den meisten Unfug mit getragen oder sogar unterstützt haben?
    Die Grünen, die sich durch das Posting im Blog praktisch selbst disqualifiziert haben? Die Grünen haben wenigstens Versuche unternommen, diverse unsinnige Projekt zu verhindern, aber ansonsten ist mit denen auch nichts los.

    Was wählt man also? Die Verursacher, die Unterstützer? Not oder Elend?!

    Die FDP in Deutschland hat mit dem Wahlplakat „Niemand braucht die FDP!“ geworben. Die Quittung : die Wähler haben gesagt : „stimmt“ und sie sind praktisch in die Bedeutungslosigkeit gekickt worden, aus der sie nicht mehr heraus kommen.

    „Die Spielzeugschaufelschwinger“ schwingen inzwischen ihre Schaufeln schon unter Polizeischutz. Was müssen die für ein schlechtes Gewissen haben und was für ein Bild vom Gmundner Bürger. Hier sieht man, wie weit sich die Politik schon vom Bürger entfernt hat, wenn man meint, man brauche inzwischen schon Polizeischutz, um sich vor den „militanten“ Bürgern zu schützen …..

    Wie heißt es so schön in der PDF, die Leonardo DV gepostet hat :
    „Traditionell der Zeit voraus“ ……..

    Das mit Fussgängerzone ist auch uns neu. Wir haben bisher immer nur von einer „verkehrsberuhigten Zone“ von der Grabenkreuzung bis zum Klosterplatz gehört. Was immer das sein soll, wenn eine 50-Tonnen-Miniaturbim durch die Stadt zuckelt.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

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