Archive for 18. September 2014

Mal etwas anderes
18. September 2014

Liebe Leserleins!

Natürlich geht die Trambahnzug-Diskussion weiter. Aber heute machen wir eine kleine Verschnaufpause, gell! Nicht, weil Ihre Babsy ein Schluckerl braucht, nein, nicht, was Sie jetzt glauben, nur Tee ganz ohne was drin, weil die kalten Tage zuletzt, da hab ich Halsweh bekommen. Also Kräutertee, wähhhh, grauslich. Sie wissen ja: alles, was gesund ist, schmeckt entweder scheusslich, ist amtlich EU-verordnet oder macht keinen Spass. Aber da muss Ihre Babsy jetzt durch. Die Babsy-Augerln tränen vom vielen Mail-Lesen und vom Schnupfen. Der Bruno darf mir aber nicht helfen, haaapttschiiiii, sonst bekommt er auch was ab, klassische Tröpfcheninfektion. Vielleicht hats mir zu viel gezogen, Sie wissen schon, die Laufmaschen, da bekommt man auch kalte Fusserln. Aber gut, ich will unsere lieben Leserleins nicht mit meinen Befindlichkeiten belästigen.

Morgen gibt es wieder alles, was sich zwischen zwei Geleisen so abspielen kann. Heute aber eine Presseaussendung vom unabhängigen Gemeinderat Karl Kammerhofer. Wir unterstützen schliesslich alles, was der Bürgerlein-Nähe dient. Kommende Woche werden in den Gmundner Haushalten, die in der Aussendung erwähnten Fragebögen eintröpfeln. Man wird die dann auch vom Netz herunterladen können. Hinweise bringen wir rechtzeitig. Wir denken, es sollten möglichst viele Bürgerleins die Frageböden ausfüllen und zurückschicken, wenn schon mal ein Politiker sich die Mühe macht, so etwas zu machen und dabei auch noch eigenes Geld reinsteckt. Hut ab! Klingt bei mir blöd, weil ich keine Hüte trage, bin ja nicht die Queen, bin auch nicht in Ascot, und mag Hüte genau besehen überhaupt nicht.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

GR Kammerhofer Pressemitteilung

Kammerhofer_frageTeas

Ab morgen Donnerstag werden 5.000 dieser Teilnahmebögen an alle Gmundner Haushalte zugestellt.

 

Was SIE schon immer über Top-Themen Gmundens wissen wollten
aber die Gmundner Parteien die Bevölkerung niemals zu fragen wagten:

“Was meinen Sie zu den aktuellen Top-Themen Gmundens wie Stadtgestaltung, Tourismus, Parkplätze, Wirtschaft, Korruption und Ihre Meinung zu eventuell neuen Parteien in Gmunden ?“. Gemeinderat Karl Kammerhofer stellt nun öffentlich 16 solcher Fragen. Ihn interessiert was die Bürgerinnen und Bürger in Gmunden wirklich bewegt. Aus diesem Grund hat er dieser Tage an alle Haushalte Gmundens Teilnahmeunterlagen einer anonymen Befragung verschickt.

Wir haben Herrn Ing.Mag.Karl Kammerhofer gefragt was er bei seiner Aussendung unter einer „randomisierten (anonymen) Umfrage“ versteht? Seine Antwort:“Gmunden hat etwas über 13.000 Einwohner aber nur rund 5.000 Haushalte. Es ist daher purer Zufall wer in einem Haushalt den Fragebogen ausfüllt. Um ein mögliches Ungleichgewicht zu beseitigen, vergleiche ich die ohnehin anonymen Angaben über Altersgruppe und Geschlecht mit den offiziellen 2001er Daten der STATISTIK AUSTRIA. So sind beispielsweise rund 13% der Gmundner Bevölkerung über 65 Jahre und weiblich aber nur gute 6 % (also nur die Hälfte !) männlich und über 65 Jahre. Dieser Generation (zusammen rund 19%) stehen nur 16% Kinder unter 14 Jahren gegenüber. Das muss ich bei der Auswertung gegenüber den Daten der STATISTIK AUSTRIA natürlich berücksichtigen“.

Zur Frage nach der Finanzierung der 5.000 aufwendigen Briefe mit Fragebogen, Rückantwortkuvert und Naturbleistift meinte Herr Kammerhofer: „Ich will von Parteien und Interessengruppen unabhängig sein. Daher ersuche ich alle politisch interessierten Gmundnerinnen und Gmundner, mir bei meiner Informationsarbeit auch finanziell die Möglichkeit zu geben, weiterhin für sie tätig sein zu können. Auch kleine finanzielle Bausteine sind hier dabei hilfreich. Vorläufig habe ich alles vorfinanziert.“

Auf die Frage, was ihm als Gemeinderat am stärksten unter den Nägeln brennt, gab er zur Antwort: “Das demografische Ungleichgewicht! Gmundens Politik ekelt die Jugend (siehe Angaben der Statistik Austria) durch die extrem hohen Mieten förmlich aus der Stadt hinaus. Zwei Drittel des Gmundner Wohnbaus geht an den jungen Familien vorbei und dient nur dazu Gelder von sehr Wohlhabenden für Zweitwohnsitze bei gleichzeitigem Immobilienleerstand in Gmunden zu parken. Die wahre Rechnung zahlt die ansässige Bevölkerung auch für die Bereitstellung der Infrastruktur für diese Bauten durch überhöhte Wasser- und Kanalgebühren die seit Jahren schlechte Pflasterungen, schlechte Straßen und sonstige schlechte Infrastruktur durch eine bewusst fehlgeleitete Interessenpolitik verursacht – empört hinnehmen muss“.

Karl Kammerhofer
Gemeinderat in Gmunden
17. September 2014

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