Ein Sieg der Vernunft!

Liebe Leserleins!

Ihre Babsy kann die Freude darüber, dass der Wahnsinn rund um das – von uns zurecht so genannte – Lacus Infelix endlich ein Ende hat. niocht verhehlen. Dies ist kein laut zu bejubelnder Sieg, es hat sich schlicht und ergreifend die Vernunft durchgesetzt. Gewonnen haben nicht die angeblichen Gegner eines Hotels, sondern Gmunden als Stadt, der Traunsee und seine landschaftliche Schönheit, die Vernunft über den Versuch einer kleinen Gruppe, sich öffentliches Eigentum billigst anzueignen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen, die der gesamten Bürgerschaft zugute kommt. Es gibt also klarerweise ein paar wenige Verlierer: den Asamer-Clan, der bis zuletzt ein verurteilenswertes Verwirrspiel betrieben hat und den Bürgermeister, der diesem Verwirrspiel nicht längst Einhalt geboten hat. Ein Bürgermeister, der seit 18. 8. 2014 über die Liquidationsbeschlüsse der Hotel-Gesellschaften der Asamers Bescheid wusste (mitsamt ein paar wenigen Parteifreunden) und die grosse Mehrheit der Volksvertreterinnen und -vertreter dumm sterben hat lassen. Die erst hier aus dem Blog erfahren haben, was Sache ist. Ein Bürgermeister, der sich nicht zu dumm war, selbst anfangs der Woche noch das dreiste Spiel mit angeblich neuen Investoren mitzuspielen. Erst als auch diese „Investoren“ sich als, wie soll man sagen, nur beschränkt liquide erwiesen, zog er in letzter Sekunde die Notbremse, unter dem Druck sowohl der öffentlichen Meinung, die durch unseren Blog geschaffen worden ist, als wohl auch unter dem Druck jener ÖVP-Gemeinderäte, die längst nicht mehr an die Sache glaubten. Das deutliche Abstimmungsergebnis lässt vermuten, dass der Bürgermeister die ÖVP-Mandatarinnen nur mehr mit Mühe auf Linie halten konnte.

Natürlich wird der Bürgermeister jetzt der Bevölkerung erklären müssen, warum er solange an einem Projekt festgehalten hat, von dem seit Jahren klar war, dass es eine Luftnummer ist. Dieses Projekt ist nicht daran gescheitert, dass es Hotelgegner gab. Es ist daran gescheitert, dass offenkundig seit Jahren niemand mehr ein Interesse hatte, dieses Hotel zu errichten. Auch und besonders die Asamers nicht, die – laut Kronenzeitung – ja bis zum Schluss die Fäden gezogen haben. Es ging ausschliesslich darum, sich ein öffentliches Grundstück billiger unter den Nagel zu reissen. Nur böswillige Menschen werden einen Zusammenhang sehen zwischen einer hohen Parteispende der Asamers an die Bundes-ÖVP ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, als das Hotelprojekt angeleiert worden ist, und dem selbigen Hotelprojekt. Hier gilt die Unschuldsvermutung.
Der Bürgermeister wird erklären müssen, warum er dem Kasperltheater eines Herrn Freunschlag so lange gläubig zugeschaut hat, den Kasperliaden dieses Möchtegern-Investors, in dessen „GPM Lacus Felix GmbH“, die derzeit noch nicht wie die Asamer-Firmen in Liquidation ist, sich Verbindlichkeiten von 4 Millionen angehäuft haben, denen (wenn wir die Bilanz richtig interpretieren) nur die aktivierten Planungswerte für das Hotel in etwa der gleichen Höhe gegenüberstehen. Abschreibungsbedarf vermutlich 4 Millionen, und das würde dann die Insolvenz bedeuten. Überhaupt muss man damit rechnen, dass auch die in Liquidation befindlichen Hotel-GmbHs der Asamers die Liquidation nicht ordentlich beenden werden können, sondern in der Insolvenz landen, jetzt, da das einzige werthaltige Asset, das Seebahnhof-Grundstück, von der Gemeinde zurückgekauft wird.

Der Beschluss ist im gestrigen Gemeinderat mit 29 pro und 7 Gegenstimmen bei einer Enthaltung gefallen. Dass die ÖVP-Mehrheit in dieser Frage eine geheime Abstimmung durchgesetzt hat, ist ein weiteres trauriges Kapitel in dieser insgesamt traurigen Geschichte. Ein demokratiepolitisches Trauerspiel, das schon im Jänner mit einer zweifelhaften Abstimmungsmehrheit (auf einmal galt eine einfache Mehrheit statt 2/3-Mehrheit für eine Verlängerung des Vertrags mit den Asamers) begann, dann von einem Ausschluss der Öffentlichkeit während der Debatte um den Rückkauf gefolgt wurde und nunmehr darin gipfelte, dass man der Volksvertretung die sofortige Information über die Lage bei den Asamer-Firmen vorenthalten hat.
Es hätte die Bevölkerung doch sehr interessiert, wer nach wie vor der Meinung ist, dass man unter diesen Umständen noch immer am Projekt festhalten kann. Immerhin könnte es doch sein, dass man einer solchen Person (und ihrer Partei) bei der nächsten GR-Wahl nicht mehr die Stimme geben will. Dazu kommt, dass es sich bei dieser Frage keineswegs um eine Gewissensentscheidung gehandelt hat, die womöglich sogar noch von tiefen moralischen Überlegungen getragen ist. Nein, das war eine im Grunde sehr banale Vernunftsentscheidung auf der Basis von Tatsachen und jahrelangen Erfahrungen mit diesem Projekt. Wer jetzt noch für dieses Projekt gestimmt hat, ist für eine Funktion im Gemeinderat, seien wir ehrlich, nicht ausreichend qualifiziert. Man hätte also gerne gewusst, wer hier bis zuletzt in einer Art Nibelungentreue den Asamers die Leiter gemacht hat. Dann könnten die Wählerleins bei der nächsten Wahl eine klare Entscheidung treffen: diese Personen will ich nicht mehr im Gemeinderat sehen, die Partei, der sie angehören, und die diese Leute wieder zur Wahl stellt, wählen wir nicht.
Die ÖVP steht nun unter dem Generalverdacht, dass ein nicht unbedeutender Teil der Fraktion für das Projekt gestimmt hat – entgegen aller Vernunft und der Erfahrung der letzten Jahre. Darunter wird die ÖVP bei der nächsten Wahl insgesamt zu leiden haben. Die Niederlage des Bürgermeisters wird auch in der ÖVP jene stärken, die mit dem Regime Köppl schon lange nicht mehr einverstanden sind. Man wird sehen, ob Köppl unter diesen Umständen tatsächlich wagt, noch einmal anzutreten – oder ob die ÖVP ihn gar dazu nötigt, nochmals zu kandidieren, damit er selbst, der all die Jahre ziemlich viel vermurkst und auch in seiner Partei viele Leute verärgert hat, die Wahlniederlage einfahren muss.
Die Zeit ist reif für einen neuen Bürgermeister! Und sie ist reif für eine Mehrheit jenseits der ÖVP.

Klar sei auch ausgesprochen: die Sache ist noch nicht ganz zu Ende. Es ist abzuwarten, ob seitens der Asamers nicht ein weiteres Mal versucht wird, die wegschwimmenden Felle (=Seebahnhofgrundstück) doch noch für sich zu retten. Ausserdem beginnt nun die Debatte darüber, ob Gmunden in Hinkunft ein Hotel braucht und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten, damit ein solches Hotel im Gegensatz zu den Hotelbauten der letzten Jahrzehnte finanziell überleben kann. Zuerst ist zu klären, wie die Stadt sich diesbezüglich aufstellt, erst dann kann man sinnvoll über Standorte diskutieren. Wir werden zu dieser Diskussion sicher einiges beitragen.
An dieser Stelle gilt unser Dank allen Leserleins, die uns immer wieder ermuntert haben, trotz starken Gegenwinds und einiger Versuche in der Lokalpresse, uns zu schaden, diesen Blog weiterzuführen. Wir danken unseren Leserleins für die Treue, die Informationen, die sie uns immer zukommen haben lassen. Und wir sind geradezu gerührt, dass wir am gestrigen Tag, dem Tag vor einer GR-Sitzung, die Gmundner Geschichte geschrieben hat, die Hauptinformationsquelle unserer Leserleins waren. Es war der Tag mit der zweithöchsten Besucherzahl seit Bestand dieses Blogs. Das zeigt, wie wichtig wir inzwischen für viele Bürgerleins geworden sind, die sich objektiv informieren wollen. Denn bei all unseren Stellungnahmen gehen wir zuerst einmal immer davon aus, dass wir die Bürgerleins objektiv informieren müssen. Da wir aber, anders als manche lokale Pressemenschen, unsere Meinung und unsere Haltung nicht in der Garderobe abgegeben haben, beziehen wir in manchen Fällen auch energisch einen Standpunkt und vertreten ihn dann entsprechend. Wir nehmen an, dass auch das von vielen Leserleins geschätzt wird, auch wenn sie nicht immer unsere Meinung teilen. Aber die politischen Eunuchen, die in den als Zeitung getarnten Anzeigenblättchen herumlungern, sind uns ein warnendes Beispiel. Wer sich jahrelang vor den Mächtigen krümmt, wird eines Tages den aufrechten Gang verlernt haben.

An dieser Stelle wollen wir uns auch bei dem von uns oft kritisierten SP-Vizebürgermeister Dickinger herzlich bedanken. Er hatte die Courage, unseren gestrigen Blog in der Gemeinderatssitzung sowohl an die Volksvertreterleins als auch an die erschienenen Besucherleins zu verteilen.

Wir versprechen, auch in Hinkunft unserer Linie – ecke überall an, wenn es sein muss – treu zu bleiben. Wir haben uns mit allen angelegt, wenn wir der Meinung waren, dass es etwas zu kritisieren gibt: mit der FPÖ, weil sie in der Hotelsache umgeschwenkt ist; mit den Grünen, weil ihr Gmundner Vorsitzender eine ziemlich dumme Erklärung zur RegioTram abgegeben hat; mit der SPÖ wegen ihrer späten Haltungsänderung in Hotelfragen; mit der ÖVP auf fast allen Gebieten – unvermeidlicherweise, denn sie hat die eigentliche politische Macht in Gmunden. Wir halten es da mit den Worten eines unserer Mentoren: „Für unabhängige Schreiber ist der beste Platz der zwischen allen Stühlen.“

In dieser schönen Stunde gönnt sich die Babsy heute im Kreise des Teams Gmundl ein gutes Flascherl Schampus. Wir haben ihn nicht eingekühlt, damit auch der noch immer marode Bruno ein Schluckerl mit uns trinken kann. Wir trinken nicht auf einen Sieg, sondern auf die Vernunft und auf all jene, die nun doch zu dieser Vernunft gefunden und entsprechend abgestimmt haben – egal welcher politischen Couleuer auch immer sie sind.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

Nachwort:
Es ist uns gelungen, für morgen einen für seine bissigen, treffenden, beliebten und für manche berüchtigten  Kommentare in Standard und Presse bekannten Gmundner Schriftsteller in den Blog einzuladen. Wir konnten ihn überreden, sich in der Sache Hotelbau zu Asam in einer vorläufig abschliessenden Betrachtung hier im Blog zu äussern. Wir versprechen schon heute: da wird kein Auge trocken bleiben. Er hat zuerst ein wenig gezögert, denn immerhin wurde er von einem Provinzschurnalisten fälschlich und gegen jeden journalistischen Anstand als Verfasser dieses Blogs denunziert. Da er aber vor vielen Jahren in einem anderen Zusammenhang die Figur des Herrn Gmundl erfunden hat (für eine Jugendzeitung der Gmundner SPÖ namens „exil“), hat er sich dann doch bereit erklärt, hierselbst einen Kommentar exklusiv für uns zu schreiben. Er wird sich kein Blatt vor den Mund nehmen. Er kann es sich erlauben, mit offenem Visier die Dinge beim Namen zu nennen, so wie er das auch mit jenen weit Mächtigeren ausserhalb Gmundens hält, die er in Standard und Presse über die Klinge seines scharfen Wortwitzes springen lässt. Dieser Autor wird vom ehemaligen SPÖ-Politiker Walter Thaler (ehem. 2. Landtagspräsident von Salzburg und Bürgermeister von Zell am See) in seinem Buch über österreichische Autoren in einem Atemzug mit Josef Haslinger oder Robert Menasse als einer jener genannt, die in Standard und Presse bzw. in ihren Romanen „ständig Einspruch erheben“ gegen die „Verluderung des politischen Systems“.

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7 Antworten

  1. Liebes Gmundl-Team!
    Diese beiden Fotos hat der „Schwarze Student“ aufgenommen, als die Firma Asamer daran ging, den denkmalgeschützten Seebahnhof zu zerstören. Die Bildunterschrift könnte lauten: Wo Asamer drauf steht, ist Zerstörung drin.

    Hallo! Da ist bei den Links was schiefgelaufen. Die verweisen auf ein Verzeichnis auf Deinem Computer, das noch dazu Deinen Namen trägt. Darum haben wir die Links gelöscht, wir wollen Dich ja nicht outen. Also bitte die Bilder eventuell direkt an uns schicken: gmundl1@yahoo.com
    Babsy

  2. Herzlichen Glückwunsch zu eurem großartigen Erfolg und vielen Dank für eure Beharrlichkeit in der Causa Lacus infelix. Nicht nur uns fällt ein Stein vom Herzen, sondern auch zukünftige Generationen werden euch dafür loben und preisen, dass dieses Wahnsinnsprojekt, das unsere Stadt für allezeit verschandelt hätte, dank eures Einsatzes verhindert worden ist. Unseren schönen Seebahnhof, mit dem mich viele Kindheitserinnerungen verbinden, kann uns natürlich keiner mehr zurückgeben. Aber bitte macht so weiter wie bisher und lasst euch von niemandem der Gottoberen in die Suppe spucken! Schließlich seid ihr das einzige regionale Forum, wo normale Bürgerleins ihre Meinung kundtun dürfen, nachdem salzi.at wohlweislich (freiwillig?) seine Kommentarfunktion geschlossen hat.
    Leider könnt ihr euch jetzt nicht allzu lange auf euren Lorbeeren ausruhen, denn es ist ja höchste Zeit, das nächste Wahnsinnsprojekt (Narrenzug) zu verhindern und zu retten, was noch zu retten ist. Viel Erfolg und alles Gute!

  3. Gott sei Dank kann ich es mir leisten, unter meinem Klarnamen zu posten, ich bin jobmäßig nicht abhängig von dieser Brut, und die Gmoa kann mir nichts mehr antun, was sie mir nicht schon angetan hat. Wurde schon von vorn (Asamer-Betonbunker) und hinten zugebaut, mehr geht nicht, bei aller psychopathischen Kreativität unserer Baubehörde…

    Zum Seebahnhof: ein schönes Café bzw. Restaurant/Gasthof hätte man in das historische Gebäude integrieren können, gemeinsam mit einem Pferdeeisenbahn-Museum. (Habe das Pendant im Mühlviertel besucht, ein schönes Ausflugsziel für Familien – und LEISTBAR!)
    Dazu noch ein schöner Gastgarten bei den alten Bäumen… man wird ja wohl noch träumen dürfen…
    Übrigens, wo ist der Dampfersteg geblieben? Noch ein Opfer auf dem Altar des Narrenturms.

  4. Sehr geehrte Gmundl Redaktion!

    Ich gratuliere sehr herzlich zum Erfolg !

    Nämlich der endgültigen Verhinderung des ‚Lacus Infelix‘ Projektes .

    Eure Leistung ist besonders hervor zu heben ,bei einer derartig ’schweigsamen ‚
    Opposition in Gmunden . Ich meine damit eine sicherlich sehr große Anzahl von Bürgern , die die korrupten Vorgänge in Gmunden wohl nicht gutheißen , aber nicht den Mut haben oder aus anderen ( zu verstehenden Gründen ) sich nicht öffentlich aufzutreten getrauen .
    Vielleicht lockt euer Erfolg diese Bürger aus der Reserve und man kann in Zukunft mit offener Unterstützung rechnen . Für die Angelegenheiten Gmundens wäre dies sehr wichtig . Und für die im nächsten Jahr stattfindende Wahl ebenfalls !
    Ein Wechsel in der Zusammensetzung des Gemeinderates wäre dringend nötig.
    Dieser politische ‚Filz‘ der sich in Gmunden entwickelt hat gehört aufgelöst .
    Ich bin sicher , dass eine vernünftige Gruppierung von ehrlichen , idealistisch eingestellten Bürgern große Chancen hätte .
    Gratulieren muss man auch den mit euch zusammen arbeitenden Unterstützern.
    Man kann sich vorstellen ,wie viel Arbeit es bedeutet diese genauen Recherchen durch zu führen. Diese waren so gut und zutreffend ,dass sich die
    ‚ Berater ‚ des Asamer Clans und der ÖVP mit ihren fadenscheinigen Argumenten die Zähne daran ausgebissen haben !
    Euer Auftreten wird sicher sehr entscheidend sein , wenn es eine Chance geben soll um den ‚ Zug durch Gmunden ‚ noch zu stoppen !
    Dies wird für Gmunden ganz entscheidend sein ! Welche wahrscheinlich letalen Auswirkungen dabei auf Gmunden zukommen , zeichnen sich schon jetzt ab , wenn man sich die Baustelle am Klosterplatz ansieht . Es ist erschütternd wie dieser einmal harmonisch gestaltete Platzt zerstört wird ! Nun ein Bahnhofsplatz alla Attnang Puchheim ! Wenn sich dies entlang des “ Bahndamms “ durch Gmunden fortsetzt , adieu schöne Stadt !
    Und dies alles wegen der Profitgierige einiger sich ‚alteingesessen‘ bezeichnender Gmundner und der Fehleinschätzung von völlig verbohrten und unfähigen Politikern !
    Dies ist nochmals eine Steigerung der katastrophalen ( Wohn ) Baupolitik in den letzten 20 Jahren in Gmunden ! Nur die politischen und wirtschaftlichen Proponenten haben gewechselt !
    Dabei wäre ein radikaler Wechsel in der Zusammensetzung des Stadtparlaments nötig . Und zwar quer durch allen Parteien !
    Bei der politischen Kultur in dieser Stadt ist aber zu zweifeln , ob dies passieren wird .
    Ein Bürgermeister der bewusst entscheidende Informationen zurück hält und im Aufsichtsrat ( noch dazu als Vorsitzender ) einer 100% Tochtergesellschaft eines Unternehmens sitzt , das sich um eine Millionensubvention bewirbt , über die die Politik entscheidet , hat schon ungeheure „Steherqualitäten “ was das Aussitzen von massiven Vorwürfen betrifft.

    Nachdem ihr schon soviel bewegt habt ,darf man hoffen , das auch dies vielleicht gelingen wird.
    Meine und die Unterstützung von vielen ( und immer mehr werdenden ) Gmundnern habt ihr !

  5. Dem Herrgott sei’s gedankt, dass dieses unselige Projekt endgültig gescheitert ist. Damit ist viel Schaden von Gmunden und der Traunseelandschaft genommen worden! Ein herzliches Dankeschön auch der Gmundner Zukunft, dem Gmundl und allen, die sich in Form von zahllosen Postings und in anderer Weise ein volles Jahrzehnt lang gegen dieses schreckliche Hotelprojekt gestemmt haben und dadurch als Verhinderer diffamiert worden sind.

  6. von Zivilcourage

    Der Spruch „wann der Asamer was wü, dann gschiacht des“ ist entkräftet

    Ich war bei der GR Sitzung u konnte die Mimik unserer Gemeinderäte beobachten, denn sie waren diesmal die Protagonisten ,wir das Publikum .An der Körpersprache konnte ich manche erkennen, die gegen den Rückkauf gestimmt haben. Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas, es hatte auch eine unterhaltsame Komponente.
    Es ist noch einmal glimpflich ausgegangen, weil die Bevölkerung Initiativen gegründet hat, sich gesetzlich u. europarechtlich kundig gemacht hat,in Mundpropaganda andere Bürger gewarnt hat u. auf die Lokalpolitiker eingewirkt hat. Auf den Druck der Bevölkerung, die enteignet werden sollte, brachen die Fronten der Befürworter dieses Wahnsinnsprojektes zusammen. Es hat sich also gelohnt, für Gerechtigkeit zu kämpfen,es lohnt sich immer, wenn man es versucht.Der alte Spruch von vielen Einheimischen: „Des is alles umasunst,wann der Asamer was wü, dann gschiacht des“ hat sich nicht bewahrheit .Es ist gefährlich, die Intelligenz der Bürger zu unterschätzen.

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  7. In die große Freude über den Sieg der Vernunft, die Rettung des wildromantischen Seebahnhof-Spitz‘ mit seinem uralten Baumbestand und dem Kriegerdenkmal mischt sich bei mir auch viel Wut und Trauer über die brutale Zerstörung des historischen und DENKMALGESCHÜTZTEN Seebahnhofs.

    Dieser wurde in einer Nacht- und Nebelaktion von der Fa. Asamer dem Erdboden gleichgemacht.

    Zur Erinnerung an dieses unwiederbringliche Baudenkmal:

    Und so sieht es dort aus, wo Köppl und Asamer werken – es wächst kein Gras mehr: http://www.salzi.at/images/articles/2010_09/18875/u1_seebahnhof_gmunden_abriss_DSC_1304.JPG

    P.S. die sieben Gemeinderäte, die nach wie vor für den Bau des Narrenturms eintreten, mögen bitte Flagge zeigen und sich melden, ich schenke ihnen auch ein Schwanen-Ei (natürlich aus Schokolade)…. ;-)))
    P.P.S. vielleicht fallen sie ja auf das Schwanen-Ei aus Schoko herein, die Hellsten dürften sie ohnehin nicht sein…..

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