Pressekommentar zu Gmunden

Liebe Leserleins!

Vor kurzer Zeit hatten wir hier einen Exklusiv-Kommentar des zeitweise in Gmunden lebenden Schriftstellers Michael Amon, der nicht nur eine Unmenge von Zugriffen generierte, sondern auch viel Staub aufgewirbelt hat. Diesmal hat der Autor in der österreichweiten Tageszeitung DIE PRESSE zugeschlagen. Hier der Link zu diesem Artikel, der die Gmundner Verhältnisse zum Anlass nimmt, sich über die Frage der österreichweiten Geldvergeudung Gedanken zu machen (bitte auf die folgende Überschrift klicken!):

Die Spatenschwinger von Gmunden

Wünsche je nach Standpunkt und politischer Verquickung viel Vergnügen oder viel Ärger bei der Lektüre! Auf jeden Fall äusserst lesenswert! Da der Artikel unserer Meinung nach wirklich wichtig ist, gehen wir heute auch schon zwei Stunden früher online mit dem Blog. Uff, echt heavy, musste total zeitig raus aus dem Betterl. Brrr. Wie heisst es beim Snoopy: Was kann das schon für ein Tag werden, der morgens mit dem Aufstehen beginnt!

Hier jetzt noch ein paar der Postings vom Kommentarteil zur grossen Rechtschreibaffäre. Ist eine echt gspassige Diskussion. Und danke an alle, die mir mit ihren Postings helfend beigesprungen sind! Frau mag es sehr, wenn die Leserleins sie mögen. Die meisten zumindest. Allen kannst es eh nicht recht machen, gell!

Die Beiträge in umgekehrter Reihenfolge des Eintreffens!


peipino
Gesendet am 22.10.2014 um 4:10 nachmittags

Liebe Gmundl Redaktion !
Ich bin sehr froh daß es Euch gibt und glaube daß Ihr für Gmunden die ‘Rettung in letzter Minute ‘ wart .
Ich bin hier geboren und lebe nun bald 70 Jahre hier .
Was an bewußter und mutwilliger Zerstörung unter der Ägide Köppls jedoch passiert ist, wird für diese einstmals schöne Stadt und deren Umgebung noch dramatische Konsequenzen haben.
Bevor Ihr im Netz aufgetaucht seid, war es ja leider für kaum jemanden in Gmunden möglich, kritische Worte dazu zu äußern.
Ich habe dies manchmal Ansatzweise versucht und damit berufliche und private Nachteile zu spüren bekommen. Und der Geist dieser korrupten ‘Verbandelung ‘ der Politik mit gewissen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kreisen herrscht hier leider immer noch.
Man hört im kleinen Kreis offene und kritische Meinungen. Wenn dieselben Personen dann in der Öffentlichkeit ihre Meinung vertreten möchten, sind die drohenden Nachteile meist ein gravierendes Hindernis .
Einem großen Teil der Gmundner Bürger muss man jedoch den Vorwurf machen, daß sie sich die offizielle Meinung der Köppl-ÖVP unkritisch einreden ließen und weiterhin lassen.
Genau wie Ihr von Gmundl völlig richtig feststellt, daß Asamer von allem Anfang an gar nie an den Bau eines Hotels gedacht hat, sondern das Hotelprojekt nur als Aufhänger für den rein spekulativen Vertrieb von Luxuswohnungen vorgeschoben hat. geschieht dies nun mit der Verlängerung der Vorchdorferbahn durch Gmunden. Neben so gravierenden Irreführungen wie der geradezu absurden Bedarfserhebung ist die Bezeichnung ” TRAM ” eine Frechheit.
Es keine Straßenbahn geplant, sondern ein ZUG!!!!!

Die Bedarfserhebung kann jeder für sich mit ziemlicher Genauigkeit selber machen. Er braucht nur die derzeitigen Fahrgastzahlen an Ort und Stelle beobachten.
Traurig ist, daß sich die Landespolitiker, die dafür zuständig sind, von derartig kleinkarierten Argumenten der Betreiber überzeugen lassen und generös unser sauer verdientes Volksvermögen mit solchen Sinnlosigkeiten vergeuden.
Der Gipfelpunkt für mich ist ja die Werbung mit der ” Baustellenbesichtigung “.
Vielleicht hat diese Blödheit auch ihr Gutes, und die Gmunden Besucher kriegen ihren Schreck, wenn sie nach Fertigstellung des Klosterplatzes feststellen können, wie man das Ambiente dieses einstmals schönen Platzes zerstört hat.

Eine Chance dieses “Jahrhundertprojekts” zumindest ab dem Klosterplatz doch noch zu verhindern, wäre vielleicht eine Information an den neuen Finanzminister Schelling. Dieser scheint mir einer wenigen in der Politik zu sein, der nicht auf Parteienzuruf hört und ohnedies die Beendigung des Förderunwesens auf seine Fahnen geheftet hat.
Könntet ihr nicht eine ganz offizielle Information mit entsprechenden Unterlagen an das Finanzministerium schicken?
Jedenfalls vielen Dank für Eure intensive und hervorragende Arbeit!

Meinen Vorschlag euren Blog Nichtinternetnutzern nahe zu bringen, versuche ich umzusetzen, indem ich immer mehrere Ausdrucke mit habe und zur Verteilung bringe. Habe großes Interesse festgestellt.

Über den Vorschlag werden wir nachdenken. Problem: der Schelling ist nicht zuständig. In keiner Weise. Dazu kommt, dass der jetzt wahrscheinlich ganz andere Sorgen hat. Der muss nämlich ein von den Vorgängern verwüstetes und demoralisiertes Ministerium wieder auf die Reihe bekommen.
Babsy Blitzschnell f. d. TG


AndyB
Gesendet am 22.10.2014 um 3:48 nachmittags

Mit der zunehmenden Leserzahl des Blogs (so schön das auch ist) erhöht sich allerdings auch zwangsläufig die Zahl der Dumpfbacken und Dumpfbacken-Postings. Das ist eine allgemeine Feststellung, die sich auf alle möglichen Foren bezieht und keine Anspielung auf Postings in diesem Blog.

Das immer wieder über “anonyme” Poster diskutiert wird, kann ich nicht nachvollziehen.

Es gibt keine anonymen Poster im Internet. Jeder Poster ist nachvollziehbar, egal welchen Namen er benutzt. Besonders in diesem Blog, wo man sich mit einer “echten” E-Mail Adresse anmelden muss.
Wenn jemand bei sich selbst angestellt ist oder nicht von anderen abhängig ist, ist es ein leichtes, mit “echten Namen” zu posten.
Ist man bei sich selber angestellt und/oder vertritt die Meinung der regierenden Partei, dann ist es doch kein Problem seinen Namen zu benutzen und sich über die “anonymen” Poster abfällig zu äußern.
Bin ich bei der Gemeinde angestellt oder in einem der Partei zugehörigen Unternehmen, dann sieht die ganze Sache doch völlig anders aus.
Schreibe ich kritische Kommentare, dann muss ich mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Das müsste eigentlich jedem klar sein.

Ich könnte natürlich auch mit meinem richtigen Namen schreiben und damit kokettieren, bezahlt dann einer der Namenskritiker mein Gehalt, wenn ich dadurch meinen Job verliere?!
Außerdem halte ich es persönlich für sehr fragwürdig, mit “echten Namen” durch das Internet zu geistern. Ob nun bei Facebook, Google oder wo auch immer, das Internet vergisst nichts!
Schon viele haben ihren Job verloren und einige haben sich sogar umgebracht, weil sie mit ihrem Namen gepostet haben und nicht selten einen Shitstorm ausgelöst haben oder beschimpft/bedroht wurden.

In anderen Ländern ist es übrigens völlig normal, selbst in großen Zeitungen, anonym Leserbriefe zu schreiben. Dort steht dann unter dem Leserbrief : (Name und Anschrift der Redaktion bekannt). Eine völlig normale Sache also.
Wir sollten damit das “Anonym-Posten-Thema” für alle Zeiten abschließen.

Ich bin kein Rechtschreibfetischist und mache selber Fehler. Ebenfalls überprüfe ich keine Postings auf Rechtschreibfehler.
Obwohl ich mir es manchmal nicht verkneifen kann, wenn es wirklich schlimm wird.
Sätze wie : “dan komst tu zu mir un ich schenke dich ein Kafe” sind keine Seltenheit.

Ich war lange Jahre Admin in einem großen Chat und da bekommt man wirklich zu spüren, was wirkliche Rechtschreibfehler sind.
Die meisten Fehler in Chats und im Internet sind übrigens völlig banale Fehler. Die (größtenteils) Jugendlichen kennen anscheinend kein denn, wenn, dann, meinen, deinen, seinen mehr.
“Eyyyy alter, wen du große Töne spucken tust, dan kom ich ma vorbei, dan tue mein Bruder mitbringen un sein Hund und dan werden wir sehen tun” ist ein krasses Beispiel dafür.
Allerdings waren auch äußerst lustige Dinge dabei, die ich leidenschaftlich gesammelt habe. “Ich glaub ich hab ne Vatermogana” ist ein schönes Beispiel oder “Wieso heißt Du eigentlich Tina18, obwohl Du erst 15 bist, Kevin heißt und ein Kerl bist?”
Ich schweife schon wieder ab …. *seufz* …

Ok, im Falle Babsy kann ich es allerdings nachvollziehen. Wenn mich einer als blöde, dämlich, dumm etc. bezeichnet, dann auch noch ein verworrenes Posting folgt, dann muss man auch das Echo vertragen können.
Ist mir auch vor ein paar Tagen passiert, wo ich auch mit aller Härte zurück geschlagen habe, auch mit Hinweis auf mangelnde Rechtschreibung.
Ich habe fertig ……. eh schon wieder viel zu viel geschrieben …..

fiel Ehrfolg un ein schön Abent
PS:
Dieser Beitrag wurde von einem unbekannten Indianerstamm im brasilianischen Urwald auf Rechtschreibfehler überprüft und für gut befunden.


Aussensicht
Gesendet am 22.10.2014 um 9:41 vormittags

Liebes Gmundl Team,

es ist ja nicht so, dass es nicht von den engagierten Bürgerleins schon beim Grünberg Ideen gegeben hätte für einen “Tourismus” am und um den Grünberg. Welcher aber von Hrn. Murray abgelehnt wurde soviel ich weiss – gerne kann ich das Konzept zur Verfügung stellen falls interessant. Hier bitte ich aber um die Anonymität gell, weil von irgendwas müssen wir auch leben tun.

Ansonsten – nur weiter so. Ich tu euch lieben tun für diesen Blog !

Bitte schick uns ruhig die Ideen an gmundl1@yahoo.com! Wir werden das dann in geeigneter Form veröffentlichen. Danke & liebe Grüsse
Babsy Blitzschnell f. d. TG


Das war es wieder einmal für heute! Aber keine Sorge, wir haben schon die Themen für die nächsten Tage in der Pipeline. Nee, das hat nichts mit den Trinkgewohnheiten Ihrer Babsy (piperln) zu tun, gell! Weil eine trinkende Babsy schreibt nicht, und eine schreibende Babsy trinkt nicht.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

 

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