Archive for 25. Oktober 2014

Kabale und Hiebe
25. Oktober 2014

Liebe Leserleins!

Man könnte das Geschehen in Gmunden durchaus mit unserer heutigen Überschrift charakterisieren, einer leicht ironisch abgewandelten Anleihe bei Fritzl Schiller („dicht, Dichter, am dichtesten“ – was trifft zu? aus dem neuen Deutsch-Test zur Zentralmatura). Bei all den Machenschaften und Durchstechereien, die man mitunter unter voller Berücksichtigung der Unschuldsvermutung vermuten könnte. Tun wir natürlich nicht, klaro.

Der Gastkommentar von Michael Amon in der PRESSE hält sich jetzt schon den zweiten Tag unter den fünf meistgelesenen in der Online-Ausgabe. Freitag mittags erklomm er sogar Platz zwei. Da sage einer, Gmunden interessiert niemanden. Wenn die alle nach Gmunden fahren zwecks Besichtigung der Bau- und sonstigen Sünden, hey Murray, aufwachen!, aufpassen!, dann brauchen wir vielleicht doch noch ein Hotel. Und ein ausgebautes Strassenbahnnetz, um die Besucher zu allen Scheusslichkeiten zu kutschieren. Weil es aber so schnell kein Strassenbahn-Netz geben wird, muss vorläufig der Bus herhalten.

Hier übrigens nochmals der Link (anklicken!):
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4194637/Die-Spatenschwinger-von-Gmunden

Wir bringen also heute nochmals Beiträge aus der Online-Presse. Einerseits eine Diskussion zwischen Josef Aigner und Michael Amon. Dann noch die anderen Beiträge. Also viel Vergnügen! Dahinter dann einige Überlegungen unserers bewährten AndyB und zwei weitere Beiträge aus dem Kommentarteil. Da werden neben der Tram-Frage auch andere Fragen von allgemeiner Bedeutung gestellt. Auch dazu viel Vergnügen!


Diskussion zum Gastkommentar in der PRESSE von Michael Amon:

Josef Aigner
25.10.2014 00:15

Anmerkungen zur „Info“
Bei Ischl liegt Michael Amon mit seiner spitzen Bemerkung, auch dort müsste „dieser Logik folgend“ ein Staßenbahnnetz geplant werden, ganz richtig. Ein in Salzburg beheimatetes Konsortium und der Club Salzkammergut-Lokalbahn plädierten schon im vergangenen Jahrzehnt mit Unterstützung der Bürgermeister für eine Wiedererrichtung der demontierten alten Lokalbahn zwischen Ischl und Salzburg. Ihnen schwebt ein in das Salzburger S-Bahnsystem integriertes, modernes Nahverkehrsmittel für die Region vor.
Amon meint, dass Bim und Ansiedlung Junger nichts miteinander zu tun hätten.
Eine Fehleinschätzung: Die neue Bim erschließt im kurzen Takt das boomende Siedlungsgebiet in den vorgelagerten Orten Gschwandt und Kirchham, ist für Junge also ein großer Anreiz sich leistbar in Seenähe, anzusiedeln. Hier gehts nicht nur um Gmunden, sondern um die Entwicklung einer Region.
Dass die Nachbargemeinde Altmünster nicht an Bim und Citybusse angeschlossen ist, ist ein Übel. Der Anschluss ein Gebot der Zukunft.
Zum Schluss ein Zitat von einem etwas berühmteren, aber ebenso kritischen Kollegen Michael Amons: Thomas Bernhard. Es stammt aus seinem letzten Leserbrief an die Salzkammergut-Zeitung kurz vor seinem Tod: „Diese Straßenbahn ist eines der Wahrzeichen der Stadt und ich benütze sie regelmäßig mit dem größten Vergnügen. (…) Mit der Erhaltung der Straßenbahn und ihrer Weiterführung wäre Gmunden nicht nur seiner Zeit gemäß, sondern dazu auch noch weit voraus.“ Wie wahr!
Antworten Antworten michaelamon


 

michaelamon
25.10.2014 01:03

Re: Anmerkungen zur „Info“
Lieber Josef Aigner!
Sie wissen so gut wie ich, daß die geplanten Zugsgarnituren aber schon gar nichts mit der alten Nostalgie-Bahn, dem Gmundner „Wahrzeichen“, auf das Bernhard Bezug nimmt, zu tun haben. Statt des Stephansdoms einen Wolkenkratzer-Dom … Lassen wir Thomas Bernhard aus dem Spiel, der kann sich nicht mehr wehren. Wie und ob der auf die neue Straßenbahn reagiert hätte, die von vielen als Eisenbahn mitten in der Stadt gesehen wird, wissen wir beide nicht.
Im übrigen zählt in einer funktionierenden Demokratie nicht der Grad der „Berühmtheit“, sondern die Qualität des Arguments. D’accord?
Ich bin sofort für ein flächendenkendes Straßenbahnnetz im Großraum Gmunden. Die Frage ist nur: wer soll das bezahlen?
Und wie in meiner Antwort auf einen anderen Poster schon steht: warum hat man sich nicht längst getraut, die Durchfahrt durch Gmunden, wie in Orten an den oberitalienischen Seen, tagsüber zu sperren?
Die Gmundner Stadthäuptlinge waren bis jetzt nicht einmal in der Lage, ein ganzjähriges Parkverbot am Rathausplatz durchzusetzen, einem der schönsten Plätze direkt am See. Von Oktober bis April ist dieser einmalige Platz mit Benzinkutschen zugestellt.
Ob ein Bevölkerungszuwachs in Gschwandt & Co. erfolgt, wissen wir nicht. Da müßte jede Menge landwirtschaftlich genutzter Boden dran glauben. Weiterer Landfraß wäre vorprogrammiert. Stattdessen hat man jahrelang Grundstücksspekulation mittels Luxuswohnsitzen ermöglicht. Und Gmunden städtebaulich verkommen lassen.


Erich Klinger

Re: Info
Herr Amon, Sie widersprechen sich, wie auch in Ihrem Artikel, in dem Sie schreiben: „Die Grundsatzfrage, ob dieses Projekt sinnvoll ist, klammere ich aus.“ Obwohl Sie vorgeben, nur die politischen Usancen, die mit dem Projekt „Stadt-Regio-Tram“ und dessen Finanzierung einher gingen, zu beschreiben, beziehen Sie sowohl in Ihrem Kommentar als auch in Ihrer Antwort an Josef Aigner klar Stellung gegen das Vorhaben, zitieren dabei Argumente von GegnerInnen und bezeichnen die künftig zum Einsatz gelangenden Garnituren als Verschandelung der Altstadt. Sie täuschen Unvoreingenommenheit vor, Ihre Wortwahl und Argumentationen besagen jedoch etwas Anderes. Daher erübrigt sich auch die naheliegende Frage, warum Sie in Ihrem Kommentar nicht auf einen der vielen durchaus kompetenten Befürworter des Projektes, beispielsweise einen Otfried Knoll, Bezug nehmen. Oder darauf, wie sehr die an sich schöne Stadt Gmunden vom Autoverkehr beeinträchtigt ist. Obwohl in den letzten Jahren und Jahrzehnten wesentlich größere Summen für Umfahrungen ausgegeben wurden, als nun für die naheliegende Verknüpfung zweier Schienenbahnen zum Tragen kommen, deren
Sinnhaftigkeit Sie letztlich eindeutig in Frage stellen. Die Stadt-Regio-Tram als Chance für die Region anzusehen, kommt Ihnen nicht in den Sinn. Regionalbahnen mit attraktivem Angebot werten die Regionen auf. Das hat sich allerdings in einem Land, wo man Straßenprojekte ungeachtet der Kosten als Zukunftsinvestion sieht, noch nicht herumgesprochen.


michaelamon
25.10.2014
Antwort an Erich Klinger
RegioTram: Vergeudung & Kosten der Feigheit
Sorry, mit schwarz-weiß kann und will ich in dieser Frage nicht dienen. Man kann das Konzept der RegioTram nicht auf einen so einfachen Ja/Nein-Nenner bringen. Daß die RegioTram die Altstadt verschandelt, ist kein Argument gegen die RegioTram, sondern ein Argument dagegen, wie ohne jede städtebauliche Phantasie unglaublich häßliche Haltestellen (großspurig Bahnhof genannt) errichtet werden sollen. Dem allzu früh verstorbenen Jörg Mauthe (ÖVP!), würden die wenigen Haare zu Berge stehen, wenn er das sehen würde. Wenn Ihnen dieser Name noch was sagt; ich hatte die Ehre, für dessen Wiener Journal viele Jahre schreiben zu dürfen. Er war der Erste, der gegen die Verschandelung von Land, Dorf und Stadt gekämpft hat.
Das war übrigens eines der besonders verhaltensorignellen Argumente für die RegioTram: die behindert den Straßenverkehr in der staugeplagten Stadtdurchfahrt so massiv, daß man die dann endlich sperren muß und eine Begegnunszone machen kann.
Man gibt, diesem „Argument“ folgend, also 30 Mille für eine Tram aus, weil die verantwortlichen Politiker politisch zu feig sind, die Stadtdurchfahrt (trotz der von Ihnen erwähnten Umfahrungen) tagsüber einfach zu sperren. Dafür bin ich sofort. Wie soll aber dereinst eine Begegnungszone in der engen Innenstadtdurchfahrt funktionieren, wenn sich über 30 m lange Züge durchquetschen? Die Theatergasse ist nicht die Wiener Mariahilfer Straße. Nicht jeder differenziert-skeptische Blick auf ein Projekt ist gleich totale Gegnerschaft.


Trabi
25.10.2014

Re: Lokalbahnausbau ist klug und zukunftsweisend
In Gmunden gibt es den Verein „Pro Strassenbahn“ mit ca 6000 Mitgliedern. Wer ist wohl Obmann des Vereins? Wer weiss es? Richtig geraten – Gmundens BGM, der sicher noch nie einen Fuss in die Bim setzte nach dem Motto: „Was soll ich da bei dem Pöbel. Ausser mich zu wählen, ist der für NICHTS gut“.
Günther Neumann fährt auch nicht mit Bim zB zum „Hofer“ zum Shoppen – 2. Station nach seinem Domizil – sondern mit Auto, obwohl er seine Einkäufe locker öffi-mässig transportieren hätte können.
Nur aus Stärke der Vereinsmitglieder „Pro Bim“ müssten die Fahrten vom „steilsten Stolz von Gmunden“ – gnädig hochgerechnet – min 3,5 Millionen sein, ohne Schüler plus Bahnnutzer im Verkehrsverbund.
Nicht nur Nostalgiebahn GM-Strassenbahn, sondern auch Vorchdorferbahn transportieren öfter als oft nur Luft – ergo Null Personen – ausser Fahrer/in.
Wie dämlich sind oberösterreichische Politiker, so eine Wahnidee zu unterstützen oder will Hupf-Sepp seinem unfähigsten BGM zum Weiterüberleben helfen, während die Mühlkreisbahn vor sich hinvegetiert – 200.000 Arbeitsplätze in Linz – viele Einpendler aus Mühlviertel – bei ca 193.000 EW. Gmunden hat nichts mehr zu bieten, ausser dass dieTraun aus Traunsee hinausrinnt.


petlah
24.10.2014

Schilda… Lokalbahnausbau ist klug und zukunftsweisend
Dieser Lokalbahnplan ist so absurd, ja peinlich.. man wähnt sich in Schilda. Nein, nicht nur absurd, es ist ein schweres Vergehen gegen den Steuerzahler…
Peter Lahnsteiner


Der Architekt
24.10.2014
Wen wundert´s…
Über die Art der Investitionen in die Straßenbahn wundert sich nur, wer die Vorgänge um das mittlerweile wohl schon berüchtigte „lacus felix“ – Hotel mit allen unerquicklichen Nebenschauplätzen nicht kennt.
Die Eingeweihten dagegen wissen schon, was sie am Gmunder Bürgermeister so haben….


Und hier aus dem Kommentarteil unseres Blogs:

AndyB
Gesendet am 24.10.2014 um 3:04 nachmittags

Ich habe mir die Postings der letzten Tage mal “durch den Kopf gehen lassen” …
jaja, ich habe auch einen Kopf …
Sollten sich Personen aus anderen Ländern in diesen Blog verirren, dann werden sie sicherlich schockiert sein, und ich kann es nachvollziehen.
Wir leben hier in einer Demokratie, und jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung …… sollte man denken. Der ortsunkundige Leser wird aber den Eindruck haben : “naja, die leben ja eigentlich in einer Diktatur, wo man aus Angst vor Repressalien seine Meinung nicht schreiben darf.”
Ich wiederhole: Ich meine damit keinesfalls, wir würden in einer Diktatur leben.

Einige Schreiber posten, sie würden hier anonym (dass es anonym im Internet nicht gibt, habe ich ja schon ausführlich beschrieben) schreiben, aus Angst ihren Job zu verlieren oder andere gesellschaftliche Nachteile befürchten zu müssen etc.
Schreiber aus anderen Städten, Privilegierte oder Befürworter hingegen kritisieren diese “Anonymen” oder bezeichnen sie als feige etc. Die Konsequenzen, die es für die Betroffenen hätte, sehen sie nicht, oder wollen sie nicht sehen.
Das müsste einem schon arg zu denken geben.
In einer großen Stadt kann man seine Meinung frei äußern und auch den “Bürgermeister” und die Regierenden öffentlich kritisieren, selbst wenn man bei der Stadtverwaltung arbeitet. Evtl. bekommt man sogar eine Antwort von der Pressestelle oder vom Bürgermeister selbst. Hier prallt grundsätzliche jede Kritik ab und an eine Stellungnahme hier oder an anderer Stelle …. *laut lache* …. daran ist nicht mal im Traum zu denken.

Bei manchen “Zuständen” (Vetternwirtschaft/Ausschreibungen (???), erpressbar durch Unternehmen etc.) in dieser Stadt, hätte man den Bürgermeister – in anderen Ländern – schon lange aus der Amt gejagt, und in einigen Ländern wäre gar Schlimmeres passiert.
Da sollten sich einige Leser mal Gedanken machen und ihre Meinung mal überprüfen.

Kurz noch was zum Artikel :
Aigner ist eine Lachnummer und disqualifiziert sich schon selber durch seine lächerlichen Kommentare.
“Indem man sagt, die Bahn sei bislang weitgehend leer gefahren, ist doch mit Verlaub widersinnig. Wenn kaum einer Bahn fährt, schreit das doch nach einer Veränderung, oder?”

— sicher …. sicher … Herr Aigner … lol
Das würde bedeuten: würde ich ein Museum in Gmunden betreiben, das schlecht besucht ist, dann müsste ich noch ein zweites bauen. Oder wenn ich eine Gaststätte besitze, die schlecht läuft, dann müsste ich sie vergrößern oder gar eine zweite eröffnen …..
Hoffentlich bringe ich Aigner jetzt nicht auf den Gedanken, wir müssten 2 Bahnen bauen, und die würden dann so richtig bummvoll.
Seine Empörung über die “unzumutbaren” 700 m Fußweg für Schüler und andere Reisende ist schon als “putzig” zu bezeichnen.
Zitat Aigner: “Ich kenne eigentlich kein Beispiel dafür, dass man bei gut funktionierenden Lokalbahnen wie in der Schweiz oder den Salzburger Nebenbahen Passagiere zwischendurch 700 m zu Fuß gehen lässt, um sie vor Verfettung zu bewahren.”

Lassen wir die “Verfettung” mal außen vor, aber da ist der Herr Aigner aber nicht weit herum gekommen ……
Ich kenne eine Menge Städte, in denen man 700 m und mehr bis zum nächsten Verkehrsmittel gehen muss.
Ich nenne da mal als Beispiele: Düsseldorf und andere Städte im Ruhrgebiet, London (!!) (da gibt es zwar die U-Bahn, aber wenn man in eine andere Richtung muss …… waaaaah …. diese U-Bahn war jetzt keine neue Idee für Gmunden …. *schwitz*), Londoner Flughäfen (oft weit mehr als 700 m und dann noch mit Gepäck).

Ohjeeee, meine Mutter droht mir schon mit dem Nudelholz : “Geh jetzt endlich mal von dem Ding weg und mach Deine Hausaufgaben und iss deinen Teller leer!!!” …. “Aber Mutter, ich bin doch schon über 40 Jahre alt und bin Würgermeister *hilflos guck* …. “Mir doch egal, so lange du die Füße unter meinem Tisch …..” ….. “jaja, ich mach das Ding ja schon aus ….”

Zum Abschluss nach ein Zitat aus meiner Chat-Zitate-Sammlung :
“mich intresiren deine Agumete nich ich mache eh was ich will”


holgerson
Gesendet am 24.10.2014 um 11:13 vormittags

wenn wir schon dabei sind.
das architekturbüro des in diesem artikel
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Bauprojekt-in-Gmundner-Innenstadt-stoesst-auf-Widerstand;art71,1511293
erwähntem hauses auf stelzen, welches – wenn man nach der aussage eines verantwortlichen geht- nicht so gebaut werde hätte sollen (wer’s glaubt)
ZITAT
” “Wir ahnten nicht, dass das so aussehen würde”, sagt ein zerknirschter Gemeinderat. “Da wurden wir ausgetrickst, und das passiert uns kein zweites Mal.” ”
ZITAT ENDE
hat rein zufällig in dem ÖVP “magazin” “wir für gmunden” vom April 2014 eine werbung auf seite 14 geschaltet.
das magazin kann man auf
http://gmunden.ooevp.at/uploads/media/Wir_f%C3%BCr_Gmunden_April_2014.pdf
herunterladen.

schon komisch. wird ja nicht ein kleines dankeschön gewesen sein.


Hans Heidinger
Gesendet am 24.10.2014 um 8:21 vormittags

Jetzt habe ich mich über das Posting von Herrn Aigner so geärgert, dass ich glatt den 2. Teil seiner Suada übersehen habe, in der er ja wirklich die Lösung des Problems bereits anspricht und die richtigen Massnahmen empfiehlt: Einstellung der unrentablen und durch Millionen geförderten Vorchdorferbahn und Einstellung der unrentablen und durch Millionen geförderten Strassenbahn. Also genau die Vorgangsweise zu wählen, die die Stadtgemeinde bei nicht ausreichend frequentierten Citybuslinien bereits angewandt hat.
Die Strassenbahn verbleibt als Touristenattraktion – zB. wie die “Gisela” – der notwendige Verkehr zwischen den Stadtteilen wird mit einem gut durchdachten, kostengünstigen E-Busnetz abgewickelt.
Die Zerstörung der historischen Innenstadt unterbleibt!

Und:
Ceterum censeo, “RegionalZug durch Gmunden” esse delendam!


Hans Heidinger
Gesendet am 24.10.2014 um 8:10 vormittags

Wenn die bisherigen Fahrgastzahlen zB.der Strassenbahn so nebensächlich sind, dann frage ich mich schon, wieso von den Betreibern – Stadtgemeinde, Land OÖ und Stern & Hafferl – wissentlich falsche und manipulierte Fahrgastzahlen in der Potenzialanalyse und in den Jubelbroschüren verwendet werden.
Noch immer wird von momentanen Fahrgastzahlen von ca. 890 täglich gesprochen, die tatsächlich gezählte und jederzeit beweisbare Zahl liegt aber bei ca. 300. Warum wird hier wohl gelogen und die Notwendigkeit für einen Stadt-/Regionalzug bewußt falsch dargestellt?
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage, wie wohl das Land OÖ in Kenntnis der falschen Zahlen gehandelt hätte.Es gilt hier sicher die “Unschuldsvermutung”, im normalen Geschäftsleben würde man so eine Vorgangsweise zumindest “sehr bedenklich” und vielleicht auch sogar – vorsichtig formuliert – betrügerisch(?) nennen. Oder wie kann man sonst eine Vorgangsweise bezeichnen, mit der durch wissentlich falsche Fakten Subventionen und Aufträge lukriert werden?

Und::
Ceterum censeo, “RegionalZUG durch Gmunden” esse delendam!


So, liebe Leute und Mitmenschen. Das war es für heute wieder. Wir versuchen gerade, Herrn Amon dazu zu überreden, noch einmal einen Kommentar hier für uns zu schreiben – über RegioTram, und wie er wirklich zu diesem Projekt steht. Daumen halten, dass es uns gelingt, gell! Weil was immer er dazu sagt – lt. Aigner, hehe, würde er auch gegen die Einstellung der Tram und der Vorchdorfer Linie schreiben. Was der Aigner nicht so alles weiss, gell, da staunen wir vom Team nur noch. ein echter Hellseher. Aber wie man weiss, lag schon Nostradamus gewaltig daneben. Warum also sollte es dem Nostradamus von Gmunden besser ergehen? Eben!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

 

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