Internes, RegioTram, Spiritismus u. a.

Liebe Leserleins!

Wir werden derzeit mit Emails zugedeckelt. Liebe Leute – wir können das unmöglich alles beantworten. Deshalb hier ein paar Worte an alle.
Zuerst einmal Dank für die vielen Aufmunterungen, Mutmachungen und die vielen Dankeschöns. Wir machen klarerweise weiter. Stand nie zur Debatte. Es gibt noch einiges zu tun.
Wir bekommen auch viele Tips und Hinweise auf diverse Merkwürdigkeiten. Keine Sorge, bei uns verschwindet nichts, wir vergessen nichts. Wir bringen alles, wenn es Hand und Fussi hat, gell! Wir achten auch streng darauf, dass unsere Informationsquellen nicht aufgeblattelt werden können. Wir sind da sehr sorgsam. Pythagoras etwa hat im Namensfeld seinen Echtnamen reingeschrieben, das Posting aber mit Pythagoras gezeichnet. Da uns nicht klar war, ob er jetzt anonym oder mit Namen posten will, haben wir sicherheitshalber den Echtnamen im Kopf des Postings entfernt und durch das Pseudonym ersetzt. Sicher ist sicher. Die Sicherheit unserer Leserleins hat immer Vorrang.

Unser bewährter AndyB hat uns gestern eine Online-Debatte aus salzi geschickt, die wir nicht kannten. Wir lesen das nämlich nicht, haben genug mit dem eigenen Blog zu tun. Dank an Karl Kammerhofer, den Ihre Babsy ja gern täglich einmal abbusseln würde, er ist ein toller Typ, aber er darf leider auch nicht wissen, wer sich hinter der Babsy verbirgt. Also nichts mit Abbusseln. Womöglich wärs ihm ja auch peinlich, von einer jungen Dame mit Indianerkrapfen-Spuren im Gesicht abgebusselt zu werden, bei der auch noch die Laufmaschen ein eigenes Leben leben. Aber Dank an ihn dafür, daß er diesen Blog so tapfer verteidigt gegen dumme Postings auf salzi. Dank auch allen anderen Posterleins, die sich dort für uns ins Gefecht geworfen haben.
Ich mein, die Frau Köppl, die was für den Herrn Köppl in die Bresche springt, kann leicht Namensnennung verlangen, weil der Herr Köppl wird die Frau Köppl nicht in Schwierigkeiten bringen, wenn sie ihn verteidigt. Wenn aber die Frau Köppl was am Herrn Köppl zu kritisieren hätte (rein politisch natürlich), da würde ich gern sehen, wie sie als Frau Köppl das in den OÖN oder auf salzi postet, oder ob sie dann nicht doch lieber als Esmeralda, Kunigunde, Almsusi oder so posten würde, gell!
Diesen Postings entnehmen wir, dass unser hochverehrter Herr Höchtl, der hier mittels ironisch gemeinter  Rechtschreibkorrektur durch den Kakao gezogen wurde (haben nicht alle als satirisch verstanden, naja, Satire wird oft nicht als solche wahrgenommen), dass Herr Höchtl dort schon einmal heftig auf uns eingeschlagen hat. Sein gutes Recht, auch wenn die Argumente ziemlich schwächeln. In 98 % der Mails an uns steht drin: bitte sagts nicht, wer euch das geschrieben hat, ich bekomm sonst Probleme. Aber das habe ich dem Herrn Höchtl ohnedies schon zu erklären versucht. Jedenfalls wirft er uns dort Zensur vor, weil wir ein Schreiben von ihm angeblich nicht veröffentlicht hätten.
Lieber Herr Höchtl! Wir wissen nicht, wohin sie dieses Schreiben gemailt haben. An uns jedenfalls nicht. Oder ob Sie es als Kommentar posten wollten und dabei ein falsches Knopferl angeklickt haben. Keine Ahnung. Kommt vor. Bei uns jedenfalls ist dergleichen nie eingelangt. Wir veröffentlichen natürlich auch Kritik. Auch dumme, gehässige oder einfach nur schlechte Kritik. Haben ja auch ihre letzte, die wir uns zu verulken erlaubten, veröffentlicht. Keine Sorge, wir stellen uns jeder Diskussion. Uns Zensur vorzuwerfen ist derart lächerlich, dass es schon an, na das schreib ich jetzt lieber nicht, … grenzt. Wir jedenfalls sind es nicht, die mächtige Parteifreunde anderswo anrufen, um örtliche Kritiker von vermeintlich höheren Instanzen mittels Auftragsentzug bestrafen zu lassen. Kritik mit der Drohung der Existenzgefährdung zu bekämpfen.
Wir sind hier weit und breit die einzigen, die eine breite Diskussion ermöglichen und zulassen. Wir bringen gern widersprechende Standpunkte und Meinungen. Wir haben aber natürlich dann auch das Recht, dumme Äusserungen auch als solche zu kommentieren und zui bezeichnen, gell! Das gilt ganz allgemein, ist nicht auf eine bestimme Person gezielt.
Der Vorwurf, wir würden hier Leute beschimpfen, den Herr Höchtl erhebt, ist aber auch wieder ein wenig, ich schreibs nicht, auf jeden Fall …. einigen wir uns auf: jenseitig! Wir gehen nie auf die Person, immer auf das Argument.
Wir bezeichnen nie eine Person als dumm, sondern immer nur Äußerungen oder Taten. Wenn wir die Person direkt betiteln, mit einer Beifügung beehren, dann nur, wenn es nicht anders geht. Einen überforderten Politiker muss man eben als überfordert bezeichnen. Einen rücktrittsreifen ebenso. Wir haben das Gefühl, Herr Höchtl hält Kritik am Bürgermeister von Haus aus für Majestätsbeleidigung, Kritik an Politikern für Beschimpfung. Aber bei den deftigen Fehlgriffen, die unseren Politikern unterlaufen, hilft halt nur noch deftige Kritik. Wir begründen das dann aber auch immer. Im Gegensatz zu Herrn Höchtl haben wir hier nie eine konkrete Person als „blitzdumm“ bezeichnet, gell!
Aber, lieber Herr Höchtl, wenn Ihre bei uns nie eingelangte Meinungsäusserung bei Ihnen noch vorrätig ist, posten Sie sie bitte im Kommentarteil. Sie können gewiss sein, dass wir sie veröffentlichen werden. Sogar ohne Rechtschreibkorrektur.

Ja, dass mal zu den letzten Ereignissen. Wir bringen hier noch zwei wichtige Kommentare vom Sonntag. Dann kündige ich an, dass wir morgen etwas ganz Sensationelles bringen werden. Ich deute nur an: wir haben eine bekannte Spiritistin ersucht, uns zu helfen. Und sie war erfolgreich. Mehr darüber morgen.
Und für Dienstag planen wir dann einen Bericht über die neuesten Vorgänge rund um die Gmundner Hotelfrage: den Streit der Parteien wegen der Sondersitzung dazu, den FP-Antrag auf Landesebene und die FP-Forderungen auf Gemeindeebene.

Weil es mir gerade einfällt:
Sehr verwundert hat mich, das nur so am Rande, und weil es gerade ein Thema ist, die Forderung des Grünen Rudi Anschober, man möge ganzjährig die Sommerzeit beibehalten, weil das Geld spart und Energie und überhaupt. Gegen den halbjährlcihen Zeitwechsel bin ich ja auch. Aber, lieber Herr Anschober! Ich dachte bis jetzt immer, die Grünen denken irgendwie naturnah. Ich halte die ganze Zeitumstellung für überflüssigen Unsinn (darum ist die Sommerzeitumstellung auch so langlebig, wenn die EU sich mal auf etwas einigt, dann meist auf irgendeinen Blödsinn, leider, denn ich bin Europa-Fanin). Alle Vorhersagen über Energieeinsparungen durch die Sommerzeit waren falsch, das Papier nicht wert, auf dem sie standen (soviel übrigens zu Prognosen!). Die zugehörigen Studien schon gar nicht. Überteuerte, sündteure Makulatur. Jetzt errechnet wer, dass eine dauerhafte Sommerzeit 85 Millionen spart. Angeblich. Würde sich im Ernstfall auch als falsch herausstellen. So wie die skurrilen Energiespar-Ferien. Alles Holler.
Aber das eigentlich Ärgerliche: die Uhrzeit, wie wir sie verwenden, wurde von unseren Vorfahren mit Grund und Hirn so festgelegt, wie sie winters ist. Dann entspricht sie nämlich dem Lauf der Natur mit höchstem Sonnenstand etc. Warum glauben wir Menschen dauernd, der Natur ihren Lauf vorschreiben zu müssen? In diesem Fall: den Menschen eine Zeit vorzugeben, die dem natürlichen Empfinden und Abläufen widerspricht? Muss denn wirklich alles ökonomisch „gestreamlined“ (scheusslicher Germano-Anglizismus!) werden? Lassen wir es doch ganzjährig bei der alten Winterzeit. Unterwerfen wir doch nicht alles und jedes irgendwelchen behaupteten ökonomischen „Vernunfts“gründen. Noch dazu, wo diese sich all zu oft als Illusion erwiesen haben. Von einem Grünen erwarte ich mir da wirklich etwas anderes. Wenn die Leute nicht fähig sind, sich im Sommer ihre Zeit anders einzuteilen als im Winter, ist das noch lange kein Grund, alles gegen die Läufe der Natur umzustellen. Keine Ahnung, von welchem Beelzebub manche Grüne derzeit geritten werden. Oder kann mir wer erklären, was das mit dem Urlaub für Arbeitslose sein soll? Arbeitslose haben andere Sorgen, als sich in Rimini im Sand zu wälzen. Viele von ihnen können sich nicht einmal die Billigstangebote (7 Tage Bibione mit Vollpension um 250 Eronen) leisten. Ich kenne viele Arbeitslose, die haben diesen Vorschlag als zynisch empfunden. Von Leuten, die keine Ahnung haben, wie und von was arbeitslose Menschen leben. Grüne Bobos sind das Letzte, was wir derzeit brauchen. Auch Realos wie Anschober können Traumtänzer sein. Da sind mir grüne Fundis (auch so ein Klischee), beim – eh schon wissen wo – lieber. Die haben wenigstens noch Grundsätze und lassen sich nicht mit jenem Sessel plakatieren, auf dem sie dann viele Jahre kleben bleiben wollen. Den Uhu brauch nämlich ich. Laufmaschen, Strümpfe und so. Die Stamm-Leserleins wissen, was ich meine.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Hier mal das Posting von Herrn Höchtl in den online-OÖN vom März 2014:

Anton Höchtl sagt:    
31. März 2014 um 17:48    
An Gmundl stören mich 3 Sachen:
1. Man kann jede Meining vertreten. Man sollte sich dann aber auch dazu bekennen und sagen wer man ist.
2. Viele Beiträge gehen ins Persönliche und strotzen vor Beleidigungen und Herabsetzungen.
3. Ich habe diese Meinung auch schon an die Website Gmundl geschrieben. Ich kann meinen Kommentar nirgends finden. Kann es sein, dass Gmundl gegen andere Meinungen sehr intolerant ist, sich selbst aber unter der Anonymität jede Freiheit zugesteht und abweichende Ansichten nicht veröffentlicht?
Insgesamt wäre für Gmunden eine kritische Auseinandersetzung mit dem Hotelprojekt gut. Dazu gehört aber eine Diskussionskultur und der Respekt vor anderen Meinungen. Bei Gmundl habe ich Zweifel, ob beide Voraussetzungen gegeben sind.


Ganz lustig auch dieser Meinungsaustausch:

regina Köppl sagt:    
31. März 2014 um 07:38    
Sg.Hr.Ing. Kammerhofer !
Einen “Gmundl” kanns ruhig geben, er kann auch alles schreiben (mit Niveau) oder auch auf salzi.tv berichten, nur wer etwas von sich gibt und über andere richtet, egal über welche Partei oder Person, der sollte soviel Mut haben, unbedingt seinen RICHTIGEN Namen dahinter zu stellen. Wo liegt da bitte das Problem? Intelligente Menschen stehen zu ihrer Meinung und zu ihrem Namen. Mit freundlichen Grüßen Regina Köppl

Michael d. sagt:    
31. März 2014 um 17:44    
Sehr geehrte Frau Köppl,
das Problem ist sollte man hier unter seinem richtigen Namen posten, kann man sich sicher sein, dass das dann irgendwann Konsequenzen hat.
Ich kann mich nur gut an die Causa Hametner erinnern. Zwei Tage nach dem tragischen Ereignis saß ich im Brandl und konnte miterleben, wie am Nachbartisch munter über Herrn Hametner und seine Familie hergezogen wurde.
Aber vom “Dummen Gerede” abgesehen kann man sich sicher sein, dass Kritik sicher irgendwann auch andere Konsequenzen hat.
Irgendwann braucht man halt nen Platz im Altersheim oder will eine Baugenehmigung oder ähnliches…durch die Blume wurde das ja auch Anainern der Seilbahn so mitgeteilt.
Wenn man in Gmunden seine Meinung kundtut wird man denunziert und hat mit Benachteiligungen und Stolpersteinen zu rechnen.


 

Und hier zwei Postings aus unserem gmundl-Blog:

Vilosofio
Gesendet am 26.10.2014 um 7:14 nachmittags

ETIKETTENSCHWINDEL die ZWEITE ….
—- oder wie aus einem Zug,
mit einem Schalterumlegen eine so genannte „Bim” wird 🙂 ….

Gefunden im Stadt-Perlen-Reihe Büchlein Nr. 4810:
„Wie man Bürger für blöd verkauft”:
—————
Bürgerfrage:
Herr Zug-Projekt-Betrieber: Das ist ja doch ein Zug und keine Straßenbahn …

Der Zug-Projekt-Betreiber:
Das ist nicht so. Denn bis zum Seebahnhof wird dieses Gerät als Zug geführt. Ab dem Seebahnhof wird dann ein Schalter umgelegt und so wird aus dem Zug eine Straßenbahn.

Der Bürger:
Das müssen sie mir jetzt genau erklären…

Der Zug-Projekt-Betreiber:
Das ist ja ganz einfach: Ein Zug pfeift und eine Straßenbahn bimmelt und daher brauchen wir nur das Signal ändern. Wir müssen das sogar. Denn ein Zug dürfte ja nicht durch die Stadt fahren….
—————
WAS SOLL MAN DAZU NOCH SAGEN ….

Mit nachdenklichen, ZUG freien Grüßen und der guten Hoffnung, dass es im Wahljahr 2015 die entsprechende Antwort darauf gibt:

VILOSOFIO


Pythagoras
Gesendet am 26.10.2014 um 4:08 nachmittags

Liebes Gmundl Team,

ich bedanke mich bei ihnen sehr herzlich über die seriöse und wahrheitsgetreue Darstellung der RegioZug Steuerverschwendung. Endlich schreibt eine Informationsgruppe „angstfrei” über die tatsächlichen Beweggründe und „ korrupten Vernetzungen“ für diesen Jahrhundertwahnsinn.

Als Bürger von Gmunden, welcher seit mehr als 25 Jahren mehrmals pro Tag nach Vorchdorf fährt, kann ich nur feststellen und bezeugen, dass der Regionalzug “Gmunden Vorchdorf – Gmunden“ maximal 1 – 3 Personen pro Zug befördert – großteils ist aber nur der Zugführer/ Zugführerin, welche/r den leeren Zug von Gmunden nach Vorchdorf und zurück nach Gmunden lenkt im Regionalzug. Nur an Schultagen ist der Zug am Morgen und zu Mittag mit 20 – 50 Schülern besetzt.

Sie sollten auch wissen, dass ca. 65 % der Fahrgäste in diesem Zug Schüler sind, was auch von Stern& Hafferl nicht bestritten wird.

Ich würde den Politikern sehr herzlich empfehlen, sich einmal beim Bahnübergang „ LAIZING“ vor Kirchham, am Vormittag und am Nachmittag jeweils 1 Stunde am Parkplatz vor dem Fußballplatz Kirchham zu positionieren uns selbst eine Zählung vorzunehmen.

Auch wenn man noch so viele “abhängige Journalisten” für dieses an Dummheit zu überbietende Projekt gewinnt, wird es nicht über Nacht ein gutes Projekt.

Wie dumm und verwegen dürfen Politiker eigentlich wirklich sein?

Ich bitte sie höflich , mit ihren Recherchen und Veröffentlichungen mitzuhelfen, nun endlich diesen „ Gmunder Sumpf“ trocken zu legen.

Pythagoras


 

 

 

 

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4 Antworten

  1. ETIKETTENSCHWINDEL DIE DRITTE

    oder … über:

    TATZELWURMS NAMENSGEBUNGSNOTSTAND,
    UNABHÄNGIGE HOFBERICHTERSTATTER,
    NAHVERKEHRSVISIONEN DER GMUNDNER STADTPOLITIK,
    DEM GLÜCK UND UNGLÜCK EINER ZUGBETREIBERBAUFIRMA…
    …und des Verfassers WÜNSCHEN AN DEN HAUSVERSTAND:
    ————————————————

    Prolog:
    Langsam gehen den Zug-Projekt-Betreibern bzw. Zug-Projekt-Befürwortern beim Finden von verniedlichenden Bezeichnungen für den geplanten, TATZELWURM = ZUG die Phantasien bzw. Ideen aus :-).

    Wurde doch jahrelang den Bürgerleins Gmundens vorgegaukelt, dass es „ja eh nur eine klitzekleine Straßenbahn-Durchbindung“ sein wird….

    Dann, nach dem es einfach nicht mehr zu verheimlichen war, dass es doch tatsächlich der Vorchdorfer ZUG und kein Straßenbähnchen vom Zuschnitt der defizitären – aber putzigen – Stadtbim ist, der da durch Gmunden auf 4 Schienen rollen soll, …. da wurde der ZUG auf das bemühte Kunstwort-Dreigestirn „Stadt.Regio.Tram“ umgepempert, ….

    …. und zwischendurch, als sich auch das Stadt-Regio-Trämchen als kommunikativ geschickter – aber letztlich nix anderes als bewusster kommunikativer SCHMÄH – und als solcher nicht mehr verbergen ließ,…

    … ja zwischendurch wurde plötzlich – am Beispiel der berühmten „politikertauglich aufbereiteten“ Fahrgast-Potential-Analayse, die bitte sehr auf: „Potentialanalyse StadtRegionalBahn Gmunden“ sinnigerweise getauft wurde,… ja da wurde es auf ein Mal plötzlich DOCH NOCH EINE BAHN!

    Zwar immer noch kein Zug – aber immerhin in der offiziellen Diktion „eine Bahn“.

    Für alle gehorsam schreibenden JournalistInnen aus dem oberösterreichischen klein- und großformatigen Tageszeitungswald möchte der Verfasser noch anmerken:

    Einige von Ihnen werfen penetranter- und unrichtiger Weise den Bürger vor, diese hätten jahrelang Gelegenheit gehabt, gegen den Zug etwas zu unternehmen … und es hätten ja alle still geschwiegen.

    Meine Herrn und Damen Hofberichterstatter:
    ES WURDE FALSCH (auch durch SIE – UND GANZ BEWUSST DIE WAHRHEIT VERSCHLEIERND), IMMER VON EINER „STRASSENBAHN BERICHTET… NIEMALS VOM VORCHDORFER ZUG, der es tatsächlich ist!

    Gegen die Straßenbahn hat kein Bürger Gmundens was, trotz des Dauerdefizites, das diese einfährt.

    Aber es gibt eine quer durch die sozialen Schichten Gmundens gehende, massive Ablehnung GEGEN ein sinnlos überdimensioniertes ZUG-PROJEKT.

    Also lassen Sie bitte – verehrte JournalistInnen – die „Kirche im Dorf“ und unterstellen Sie – wenn’s leicht geht – nicht mehr den Bürgern Gmundens, sie hätte „eh alles gewusst“.

    NIX HABEN WIR GEWUSST.
    ES WURDE „EH ALLES VERHEIMLICHT“ …. und SIE als JournalistInnen HABEN IHREN VORAUSEILENDEN ANTEIL DARAN GEHABT …

    So schaut es in Wahrheit aus!

    FAKT IST: Es ist ein ZUG … und keine BimmelBimmel-Straßenbahn…

    Das musste VILOSOFIO jetzt auch mal los werden.
    Denn diese halbseidenen Unterstellungen seitens der Journaille nerven einfach.
    Besonders, wenn es strengstens nach journalistisch-politischer Handlangerei weit abseits von fairem und unparteiischem Berichterstatten riecht!

    ————————————

    Aber jetzt zum VILOSOFISCHEN KOMMENTAR zu Stadtrat Sageders Wortmeldungen in den OÖN / nachrichten.at vom 27. 10. 2014:

    Herr Sageder meinte da unterhalb eines Bildes, das höchst raffiniert gebastelt ein Feuerwehrauto VOR DEM ZUG über die Traunbrücke rasend und nicht dahinter her zuckelnd zeigt (sonst käme nämlich das Einsatzfahrzeug nicht mehr voran, weil der Zug ja im Ernstfall nicht aus seinen Schienen hupfen kann) …

    …. also, der Herr Verkehrsstadtrat meinte da im Text unter dem ZUG FOTO:

    …. So werde die Straßenbahn in dem Postwurf (Anm. des Verfassers: der Postwurf der Zug-Projekt-Gegner) stets als „Zug“ bezeichnet, was völliger Nonsens sei, betont Sageder: „Ein Zug kann in Gmunden weder technisch noch rechtlich durch die Stadt fahren, weil er viel zu groß, zu breit und zu schwer ist. Die Straßenbahn / Stadt -Regio-Tram hingegen ist nicht größer und länger als zwei jener Überlandbusse, die schon jetzt pausenlos die Stadt queren.“

    ————

    SUPERGENIALDETAILGENAU BEOBACHTET, GMUNDEN DANKT ES IHNEN, sehr geehrter Herr Stadtrat:

    Also: Weil „rechtlich kein Zug durch Gmunden fahren darf“, taufen wir die Vorchdorfer Zugsgarnitur am Seebahnhof zu einer Stadt.Regio.Tram um.

    Aber ich bitt‘ Sie, Herr Stadtrat:
    Bloß wegen der Umtauferei wird das UNDING trotzdem nicht kleiner und nachher weniger defizitär werden – oder sehen SIE diese Probleme mit einer Namensänderung als gelöst an?

    Auf Deutsch heisst das also Ihre Worte ernst nehmend, dass quer durch Gmunden jeweils 2 ZUGSGARNITUREN mit 32 Metern Länge und damit im Format von 4 Überlandbussen, im Viertelstundentakt und das Ganze dann noch mit maximal 3 bis 4 Hanseln pro Garnitur besetzt, die Stadt verstopfen?

    DAS KANN DOCH NICHT WIRKLICH IHR ERNST SEIN…ODER?????

    NUR WEIL „ES“ AUF 4 SCHIENEN FÄHRT, nehmen Sie also diese 4 Überlandbusse großen Züge in Kauf, die im 15 Minutentakt und um Kosten von weit mehr als 36 MIO EURO Gmunden dann dauerblockieren würden?

    Möge der Wähler sich bitte jetzt schon ein Bild von diesem Nonsens machen und mit seiner Stimme im polit-taktisch zugtrassenbaufrei erklärten Jahr 2015 den ZUG auf’s Abstellgleis am Klosterplatz schicken.

    Herr Stadtrat: Denken Sie doch bitte ein Mal kurz, so zwischendurch. als Pause vom Zug-Projekt-Betreiben, einfach ein Mal über ein E-Bus- oder Hybrid-Bus-System, das die Bürger dorthin bringt, wo sie auch hin fahren müssen, nach.

    DAS WÄRE DOCH WAS.

    VILOSOFIO WÜRD‘ SICH DAS SOOO VON IHNEN WÜNSCHEN!

    ALLE WÄREN GLÜCKLICH.

    SIE WÜRDEN – VIELLEICHT – WIEDER GEWÄHLT WERDEN,
    DIE BÜRGER GMUNDENS UND DIE STEUERZAHLER HÄTTEN
    SICH VIEL GELD ERSPART,…

    … Hoppla … EINE hätte es dann doch erwischt …

    Die von Politikers Gnaden auserkorene, künftige Zug-Betreiber-Firma….
    (zur Erinnerung, das ist dieses Unternehmen, dass die Potentialanalyse der künftigen Fahgastzahlen intern jubelnd als:
    „POLITIKERTAUGLICH AUFBEREITET“
    bezeichnet hat …)

    OK… auch da könnte man was tun:
    Die Zugbetreiber-Baufirma könnte ja dann, nach einer detaillierten, fair verfassten Ausschreibung für ein neues Gmundner E-Bus-System oder ein vielleicht noch besseres Hybrid-Bus-System, (vorausgesetzt sie würde diese faire Ausschreibung gewinnen) – diese dann auch betreiben.

    Wäre zwar sicher nicht so ein fetter Happen wie der Bau der Zugtrasse (mit all den feinen Möglichkeiten, sich – bedingt durch (un-)vorhergesehene 🙂 Bauprojekt-Schwierigkeiten über Nachtragsofferte dann ein supersattes Zubrot zu verdienen … ),…

    …es wäre auch kein so fetter Happen, wie das jahrzehntelange Betreiben einer genial-defizitären ZUG-VERBINDUNG QUER DURCH GMUNDEN, deren Abgang natürlich nicht die handelnden Politiker zahlen, sondern den der Steuerzahler blecht, ….

    …und es wäre kein so fetter Happen, wie die jetzt schon einkalkulierten, zusätzlichen Einnahmen aus Steuergeldern, die durch das Betreiben garantiert künftig notwendiger, weil den ZUG ergänzender Buslinien, zu lukrieren möglich wären.

    Der Leser fragt sich jetzt vielleicht: wozu denn Buslinien, wenn es eh einen ZUG geben soll?

    NUN: Der ZUG FÄHRT NACH DEN SCHIENEN UND NICHT NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER MENSCHEN. Also wird die Zugbetreiberfirma dann sagen: HOPPLA … die Menschleins müssen ja noch dort und dort und da und da hin gekarrt werden… da machen wir ein paar neue Buslinien…. DIE NATÜRLICH – Sie haben richtig geraten, liebe Leser – AUCH DER STEUERZAHLER BLECHEN WIRD!

    Soweit so schlecht … ABER:
    Muss es denn immer eine politisch nach links und rechts bestens vernetzte Privatfirma sein, die der nachhaltige Nutznießer solcher eindeutig vom Steuerzahler finanzierter Projekte ist?

    Oder kann es – JA SOLLTE es – nicht mal auch der steuerzahlende GMUNDNER BÜRGER SEIN, der von seinem Geld was haben darf?

    Nämlich eine schöne Stadt, OHNE ZUGBLECHLAWINE und OHNE OBERLEITUNGEN, die soweit das Auge reicht, die Stadt verunstalten?

    Oder ein sinnvolles, günstiges Bus-Netz (wurscht ob E- oder Hybrid…., das kann man alles noch genau prüfen)…

    Vilosofio kommt da grad‘ was in den Sinn:

    I HAVE A DREAM ….

    Denkt mal allesamt ein klein wenig nach….

    ES GEHT!

    YES WE CAN
    (…ABER BITTE NICHT die roten 32 Meter DOSEN auf 4 Schienen!)

    Ein ZUG freies Gmunden, weitsichtige Politiker und faire JournalistInnen
    wünscht sich ein um Gmunden besorgter:

    VILOSOFIO
    ——————————————————

    P.S.: Betreffend der Beschwerde von Stadtrat Sageder, es gäbe ja keine Baukostenüberschreitungen beim Baulos Seebahnhof bis Klosterplatz….

    Die 2,2 MIO Baukostenüberschreitung für das ZUG-Baulos Seebahnhof bis Klosterplatz steht in einem Quartalsbericht Ihrer „rathauseigenen“ ZUGSERRICHTUNGS-SRT GESELLSCHAFT…. Einfach mal nachlesen…

    P.P.S:.: Sollte noch wo ein Tippfehlerchen hängen geblieben sein, so bitte ich alle „Deutschprofessoren“ unter den werten Lesern, um gnädige Nachsicht….
    Hab jetzt keine Zeit mehr, den Text ins Lektorat zu senden 🙂 Besten Dank!

  2. von Zivilcourage (197) · 27.10.2014 09:38 Uhr

    Citybus funktioniert eben nicht

    Habe schon gesagt, dass der Citybus in der Stelzhamerstrasse eingestellt wurde, d.h. also zu Fuss gehen oder Taxi.

    Es scheint ein Neidgefühl aufzukommen gegen eine Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren Pionierarbeit geleistet hat u. wesentlich zum Aufstieg von Gmunden beigetragen hat. Öffentlicher Verkehr, auch die ÖBB, müssen von Steuermitteln gefördert werden, er ist Teil der Infrastruktur u. Teil des Volksvermögens. Er gehört uns allen, ob Sie Gebrauch davon machen oder nicht.

    Es sei noch erwähnt, dass zur Bankenrettung in Österreich 19 Milliarden Euro!!! Steuermittel eingesetzt wurden, in Deutschland sogar 250 Milliarden Euro. Warum machen Sie sich als kleines Gmundner Bürgerlein solche Sorgen wegen 30 Millionen? Allein die niedrigen Zinsen kosten dem braven Sparer jährlich Milliarden. Also bringen Sie die Summen in eine Relation.

    • Ich muss mich doch schon sehr sehr wundern und mehr als das ….

      Wie man doch seine Meinung ändern und drehen kann, wie es einem in den Kram passt.

      Als eiserner Verfechter gegen das Lacus Felix, inklusive aller damit verbundenen Verquickungen von Privatinteressen eines Unternehmers und der Politik, haben Sie endlose Postings geschrieben.

      Plötzlich schreiben Sie ganz andere Dinge, wie:
      „Es scheint ein Neidgefühl aufzukommen gegen eine Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren Pionierarbeit geleistet hat.“

      Aha …. das ist ja interessant. Wieso haben Sie das nicht bei Asamer geschrieben?

      Dass keine öffentlichen Ausschreibungen stattgefunden haben, dass der Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ praktisch eine Werbeplattform der Firma ist, und auch noch der Bürgermeister im Vorstand sitzt, das nehmen wir dann billigend in Kauf.
      Dass man gedroht hat, den Firmensitz zu verlegen, falls das Projekt platzen würde – wie es zu lesen war – das ist dann auch völlig in Ordnung.

      Das wäre so, als würde die Zigarettenmarke X einen Verein „Pro Rauchen“ gründen, wo der Gesundheitsminister im Vorstand sitzt.

      Wir brauchen also nur das Wort „Hotel“ gegen das Wort „Straßenbahn“ auszutauschen und schon sind Sie völlig anderer Meinung.

      Merkwürdig ……

      Besser „altmodisch“ denken, als sein Fähnlein in den Wind hängen …..

      Lieber AndyB!
      Wir würden Zivilcourage nicht unterstellen, ihr Mäntlein in den Wind zu hängen. Sie ist halt Strassenbahnfan und blendet alles andere aus. So unser Eindruck. Ihre Argumentation mit Neid bzw. eh schon wurscht, wenn noch weiter Mille verschwendet werden, können aber auch wir allerdings beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es ist aber natürlich ihr gutes Recht, das so zu sehen.
      Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  3. von Zivilcourage (196) · 27.10.2014 09:09 Uhr

    Sageder hat Recht

    – Antwort auf STR Sageders Argumente in den OÖN über die Strassenbahn

    Diesen Argumenten ist nichts hinzuzufügen. Es ist erstaunlich, wie altmodisch viele einheimische Gmundner denken. Wie lange können sich die Menschen im Jahrhundert der zu Ende gehenden fossilen Brennstoffe noch leisten, mit riesigen SUVs durch die Innenstädte zu karren? Bis heute hat man dem stinkenden Verkehr durch Gmunden keinen Einhalt geboten.
    Antwort auf „mynachrichten“:
    Sie sind wohl ein Pinsdorfer, weil Sie sich so aufregen wegen des Bahnübergangs, hat aber mit der Strassenbahn nichts zu tun.

    Apropos Citybus: In der Stelzhamerstrasse sollte einmal ein Bus fahren, ist eingestellt worden. So ist das, wenn es nicht genügend Passagiere gibt, wird nach dem Profitprinzip gehandelt. Aber öffentl. Verkehr darf nicht nach Gewinnprinzipien gemessen werden, auch der Transport von Schülern ist wichtig, denn die viel propagierte Bildung unserer Jugend ist unsere Zukunft….
    Denken Sie 50 Jahre voraus,gibt es dann noch Autos unserer Vorstellung? Und der Klimawandel,wer kann den verantworten?

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