Archive for 28. Oktober 2014

Nochmals RegioTramBahnZug
28. Oktober 2014

Liebe Leserleins!

Wir müssen ein wenig umdisponieren. Den für heute geplanten Beitrag über unsere spiritistischen Begegnungen (ja, es geht um die RegioTram) verschieben wir auf Donnerstag, weil wir heute einen neuen Beitrag von Vilosovio bringen wollen, mit dem wir nicht so bald gerechnet hatten. Am Mittwoch bleibt es dabei, dass wir das Neueste rund um die Debatte Hotel/Asmaer/Grnndstücke bringen.

Wir möchten hier auf die Stellungnahme von Stadtrat Wolfgang Sageder (SP) in den OÖN zur Diskussion rund um die RegioTram hinweisen. Schade, dass er uns diesbezüglich bisher nichts geschickt hat. Wir hätten es gern hier gebracht, um das Meinungsspektrum voll abbilden zu können. Für solche Debatten sind wir hier ja das kompetentere Forum mit wesentlich mehr Wirkung.

Hier der dazugehörige Link zu den OÖN:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Hickhack-um-Regio-Tram-Argumente-bunt-und-unwahr;art71,1527833

Gestern ist uns übrigens ein kleiner Fehler unterlaufen: die Online-Diskussion mit Frau Köppl & Co. war natürlich auf salzi, nicht auf OÖN-online. Wir haben auch den gestrigen Blog entsprechend korrigiert. Es war der Stress, ehrlich, glauben Sie Ihrer Babsy, ich musste mich durch eine Flut von Emails wühlen. Waren zwar vom Team vorgesichtet worden, aber es bleibt noch immer genug zu tun über für mich, gell!

Damit vertschüss ich mich für heute.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

bim_gras


VILOSOFIO
Gesendet am 27.10.2014 um 8:54 nachmittags

ETIKETTENSCHWINDEL DIE DRITTE

oder … über:

TATZELWURMS NAMENSGEBUNGSNOTSTAND,
UNABHÄNGIGE HOFBERICHTERSTATTER,
NAHVERKEHRSVISIONEN DER GMUNDNER STADTPOLITIK,
DEM GLÜCK UND UNGLÜCK EINER ZUGBETREIBERBAUFIRMA…
…und des Verfassers WÜNSCHEN AN DEN HAUSVERSTAND:

Prolog:
Langsam gehen den Zug-Projekt-Betreibern bzw. Zug-Projekt-Befürwortern beim Finden von verniedlichenden Bezeichnungen für den geplanten, TATZELWURM = ZUG die Phantasien bzw. Ideen aus :-).

Wurde doch jahrelang den Bürgerleins Gmundens vorgegaukelt, dass es „ja eh nur eine klitzekleine Straßenbahn-Durchbindung” sein wird….

Dann, nach dem es einfach nicht mehr zu verheimlichen war, dass es doch tatsächlich der Vorchdorfer ZUG und kein Straßenbähnchen vom Zuschnitt der defizitären – aber putzigen – Stadtbim ist, der da durch Gmunden auf 4 Schienen rollen soll, …. da wurde der ZUG auf das bemühte Kunstwort-Dreigestirn „Stadt.Regio.Tram“ umgepempert, ….

…. und zwischendurch, als sich auch das Stadt-Regio-Trämchen als kommunikativ geschickter – aber letztlich nix anderes als bewusster kommunikativer SCHMÄH – und als solcher nicht mehr verbergen ließ,…

… ja zwischendurch wurde plötzlich – am Beispiel der berühmten „politikertauglich aufbereiteten” Fahrgast-Potential-Analayse, die bitte sehr auf: „Potentialanalyse StadtRegionalBahn Gmunden“ sinnigerweise getauft wurde,… ja da wurde es auf ein Mal plötzlich DOCH NOCH EINE BAHN!

Zwar immer noch kein Zug – aber immerhin in der offiziellen Diktion „eine Bahn“.

Für alle gehorsam schreibenden JournalistInnen aus dem oberösterreichischen klein- und großformatigen Tageszeitungswald möchte der Verfasser noch anmerken:

Einige von Ihnen werfen penetranter- und unrichtiger Weise den Bürger vor, diese hätten jahrelang Gelegenheit gehabt, gegen den Zug etwas zu unternehmen … und es hätten ja alle still geschwiegen.

Meine Herrn und Damen Hofberichterstatter:
ES WURDE FALSCH (auch durch SIE – UND GANZ BEWUSST DIE WAHRHEIT VERSCHLEIERND), IMMER VON EINER „STRASSENBAHN BERICHTET… NIEMALS VOM VORCHDORFER ZUG, der es tatsächlich ist!

Gegen die Straßenbahn hat kein Bürger Gmundens was, trotz des Dauerdefizites, das diese einfährt.

Aber es gibt eine quer durch die sozialen Schichten Gmundens gehende, massive Ablehnung GEGEN ein sinnlos überdimensioniertes ZUG-PROJEKT.

Also lassen Sie bitte – verehrte JournalistInnen – die „Kirche im Dorf“ und unterstellen Sie – wenn’s leicht geht – nicht mehr den Bürgern Gmundens, sie hätte „eh alles gewusst“.

NIX HABEN WIR GEWUSST.
ES WURDE „EH ALLES VERHEIMLICHT” …. und SIE als JournalistInnen HABEN IHREN VORAUSEILENDEN ANTEIL DARAN GEHABT …

So schaut es in Wahrheit aus!

FAKT IST: Es ist ein ZUG … und keine BimmelBimmel-Straßenbahn…

Das musste VILOSOFIO jetzt auch mal los werden.
Denn diese halbseidenen Unterstellungen seitens der Journaille nerven einfach.
Besonders, wenn es strengstens nach journalistisch-politischer Handlangerei weit abseits von fairem und unparteiischem Berichterstatten riecht!

Aber jetzt zum VILOSOFISCHEN KOMMENTAR zu Stadtrat Sageders Wortmeldungen in den OÖN / nachrichten.at vom 27. 10. 2014:

Herr Sageder meinte da unterhalb eines Bildes, das höchst raffiniert gebastelt ein Feuerwehrauto VOR DEM ZUG über die Traunbrücke rasend und nicht dahinter her zuckelnd zeigt (sonst käme nämlich das Einsatzfahrzeug nicht mehr voran, weil der Zug ja im Ernstfall nicht aus seinen Schienen hupfen kann) …

…. also, der Herr Verkehrsstadtrat meinte da im Text unter dem ZUG FOTO:

…. So werde die Straßenbahn in dem Postwurf (Anm. des Verfassers: der Postwurf der Zug-Projekt-Gegner) stets als “Zug” bezeichnet, was völliger Nonsens sei, betont Sageder: “Ein Zug kann in Gmunden weder technisch noch rechtlich durch die Stadt fahren, weil er viel zu groß, zu breit und zu schwer ist. Die Straßenbahn / Stadt -Regio-Tram hingegen ist nicht größer und länger als zwei jener Überlandbusse, die schon jetzt pausenlos die Stadt queren.”

SUPERGENIALDETAILGENAU BEOBACHTET, GMUNDEN DANKT ES IHNEN, sehr geehrter Herr Stadtrat:

Also: Weil „rechtlich kein Zug durch Gmunden fahren darf“, taufen wir die Vorchdorfer Zugsgarnitur am Seebahnhof zu einer Stadt.Regio.Tram um.

Aber ich bitt’ Sie, Herr Stadtrat:
Bloß wegen der Umtauferei wird das UNDING trotzdem nicht kleiner und nachher weniger defizitär werden – oder sehen SIE diese Probleme mit einer Namensänderung als gelöst an?

Auf Deutsch heisst das also Ihre Worte ernst nehmend, dass quer durch Gmunden jeweils 2 ZUGSGARNITUREN mit 32 Metern Länge und damit im Format von 4 Überlandbussen, im Viertelstundentakt und das Ganze dann noch mit maximal 3 bis 4 Hanseln pro Garnitur besetzt, die Stadt verstopfen?

DAS KANN DOCH NICHT WIRKLICH IHR ERNST SEIN…ODER?????

NUR WEIL „ES“ AUF 4 SCHIENEN FÄHRT, nehmen Sie also diese 4 Überlandbusse großen Züge in Kauf, die im 15 Minutentakt und um Kosten von weit mehr als 36 MIO EURO Gmunden dann dauerblockieren würden?

Möge der Wähler sich bitte jetzt schon ein Bild von diesem Nonsens machen und mit seiner Stimme im polit-taktisch zugtrassenbaufrei erklärten Jahr 2015 den ZUG auf’s Abstellgleis am Klosterplatz schicken.

Herr Stadtrat: Denken Sie doch bitte ein Mal kurz, so zwischendurch. als Pause vom Zug-Projekt-Betreiben, einfach ein Mal über ein E-Bus- oder Hybrid-Bus-System, das die Bürger dorthin bringt, wo sie auch hin fahren müssen, nach.

DAS WÄRE DOCH WAS.

VILOSOFIO WÜRD’ SICH DAS SOOO VON IHNEN WÜNSCHEN!

ALLE WÄREN GLÜCKLICH.

SIE WÜRDEN – VIELLEICHT – WIEDER GEWÄHLT WERDEN,
DIE BÜRGER GMUNDENS UND DIE STEUERZAHLER HÄTTEN
SICH VIEL GELD ERSPART,…

… Hoppla … EINE hätte es dann doch erwischt …

Die von Politikers Gnaden auserkorene, künftige Zug-Betreiber-Firma….
(zur Erinnerung, das ist dieses Unternehmen, dass die Potentialanalyse der künftigen Fahgastzahlen intern jubelnd als:
„POLITIKERTAUGLICH AUFBEREITET”
bezeichnet hat …)

OK… auch da könnte man was tun:
Die Zugbetreiber-Baufirma könnte ja dann, nach einer detaillierten, fair verfassten Ausschreibung für ein neues Gmundner E-Bus-System oder ein vielleicht noch besseres Hybrid-Bus-System, (vorausgesetzt sie würde diese faire Ausschreibung gewinnen) – diese dann auch betreiben.

Wäre zwar sicher nicht so ein fetter Happen wie der Bau der Zugtrasse (mit all den feinen Möglichkeiten, sich – bedingt durch (un-)vorhergesehene 🙂 Bauprojekt-Schwierigkeiten über Nachtragsofferte dann ein supersattes Zubrot zu verdienen … ),…

…es wäre auch kein so fetter Happen, wie das jahrzehntelange Betreiben einer genial-defizitären ZUG-VERBINDUNG QUER DURCH GMUNDEN, deren Abgang natürlich nicht die handelnden Politiker zahlen, sondern den der Steuerzahler blecht, ….

…und es wäre kein so fetter Happen, wie die jetzt schon einkalkulierten, zusätzlichen Einnahmen aus Steuergeldern, die durch das Betreiben garantiert künftig notwendiger, weil den ZUG ergänzender Buslinien, zu lukrieren möglich wären.

Der Leser fragt sich jetzt vielleicht: wozu denn Buslinien, wenn es eh einen ZUG geben soll?

NUN: Der ZUG FÄHRT NACH DEN SCHIENEN UND NICHT NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER MENSCHEN. Also wird die Zugbetreiberfirma dann sagen: HOPPLA … die Menschleins müssen ja noch dort und dort und da und da hin gekarrt werden… da machen wir ein paar neue Buslinien…. DIE NATÜRLICH – Sie haben richtig geraten, liebe Leser – AUCH DER STEUERZAHLER BLECHEN WIRD!

Soweit so schlecht … ABER:
Muss es denn immer eine politisch nach links und rechts bestens vernetzte Privatfirma sein, die der nachhaltige Nutznießer solcher eindeutig vom Steuerzahler finanzierter Projekte ist?

Oder kann es – JA SOLLTE es – nicht mal auch der steuerzahlende GMUNDNER BÜRGER SEIN, der von seinem Geld was haben darf?

Nämlich eine schöne Stadt, OHNE ZUGBLECHLAWINE und OHNE OBERLEITUNGEN, die soweit das Auge reicht, die Stadt verunstalten?

Oder ein sinnvolles, günstiges Bus-Netz (wurscht ob E- oder Hybrid…., das kann man alles noch genau prüfen)…

Vilosofio kommt da grad’ was in den Sinn:

I HAVE A DREAM ….

Denkt mal allesamt ein klein wenig nach….

ES GEHT!

YES WE CAN
(…ABER BITTE NICHT die roten 32 Meter DOSEN auf 4 Schienen!)

Ein ZUG freies Gmunden, weitsichtige Politiker und faire JournalistInnen
wünscht sich ein um Gmunden besorgter:

VILOSOFIO

P.S.: Betreffend der Beschwerde von Stadtrat Sageder, es gäbe ja keine Baukostenüberschreitungen beim Baulos Seebahnhof bis Klosterplatz….

Die 2,2 MIO Baukostenüberschreitung für das ZUG-Baulos Seebahnhof bis Klosterplatz steht in einem Quartalsbericht Ihrer „rathauseigenen“ ZUGSERRICHTUNGS-SRT GESELLSCHAFT…. Einfach mal nachlesen…

P.P.S:.: Sollte noch wo ein Tippfehlerchen hängen geblieben sein, so bitte ich alle „Deutschprofessoren“ unter den werten Lesern, um gnädige Nachsicht….
Hab jetzt keine Zeit mehr, den Text ins Lektorat zu senden 🙂 Besten Dank!


Zivilcourage
Gesendet am 27.10.2014 um 8:53 vormittags

Citybus funktioniert eben nicht

Habe schon gesagt, dass der Citybus in der Stelzhamerstrasse eingestellt wurde, d.h. also zu Fuss gehen oder Taxi.

Es scheint ein Neidgefühl aufzukommen gegen eine Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren Pionierarbeit geleistet hat u. wesentlich zum Aufstieg von Gmunden beigetragen hat. Öffentlicher Verkehr, auch die ÖBB, müssen von Steuermitteln gefördert werden, er ist Teil der Infrastruktur u. Teil des Volksvermögens. Er gehört uns allen, ob Sie Gebrauch davon machen oder nicht.

Es sei noch erwähnt, dass zur Bankenrettung in Österreich 19 Milliarden Euro!!! Steuermittel eingesetzt wurden, in Deutschland sogar 250 Milliarden Euro. Warum machen Sie sich als kleines Gmundner Bürgerlein solche Sorgen wegen 30 Millionen? Allein die niedrigen Zinsen kosten dem braven Sparer jährlich Milliarden. Also bringen Sie die Summen in eine Relation.


Zivilcourage
Gesendet am 27.10.2014 um 8:26 vormittags

Sageder hat Recht

– Antwort auf STR Sageders Argumente in den OÖN über die Strassenbahn

Diesen Argumenten ist nichts hinzuzufügen. Es ist erstaunlich, wie altmodisch viele einheimische Gmundner denken. Wie lange können sich die Menschen im Jahrhundert der zu Ende gehenden fossilen Brennstoffe noch leisten, mit riesigen SUVs durch die Innenstädte zu karren? Bis heute hat man dem stinkenden Verkehr durch Gmunden keinen Einhalt geboten.
Antwort auf “mynachrichten”:
Sie sind wohl ein Pinsdorfer, weil Sie sich so aufregen wegen des Bahnübergangs, hat aber mit der Strassenbahn nichts zu tun.

Apropos Citybus: In der Stelzhamerstrasse sollte einmal ein Bus fahren, ist eingestellt worden. So ist das, wenn es nicht genügend Passagiere gibt, wird nach dem Profitprinzip gehandelt. Aber öffentl. Verkehr darf nicht nach Gewinnprinzipien gemessen werden, auch der Transport von Schülern ist wichtig, denn die viel propagierte Bildung unserer Jugend ist unsere Zukunft….
Denken Sie 50 Jahre voraus,gibt es dann noch Autos unserer Vorstellung? Und der Klimawandel,wer kann den verantworten?


 

%d Bloggern gefällt das: