Archive for 11. November 2014

Gemeindrätliches – Eine erste Stellungnahme
11. November 2014

Liebe Leserleins!

Hier eine erste Stellungnahme von GR Karl Kammerhofer zur gestrigen Gemeinderatssitzung. Bitte auch den nächsten (früheren!) Blog-Beitrag zu beachten, der seit heute morgen online ist – da gehts ums Wasser, also irgendwie um die Wurst! (Nein, nicht diese, da sind wir übersättigt. Wir werden jetzt Vegetarier! Zumindest für ein paar Tage.)
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Der unabhängige Gemeinderat KARL KAMMERHOFER (jetzt Mitglied bei den GRÜNEN) wirkte nach der Sitzung sehr gelöst und erleichtert. Nach dem Grund gefragt, musste er zuerst überrascht lachen und meinte dann: „ Heute ist gleich dreifach Wahrheit gesprochen worden.

1)   Wahrheit: die Mehrheitspartei steht mit Wort und Tat dazu, den Sinn und Geist unser oberösterreichischen Landesverfassung zu missachten: nämlich Grundstücksverkäufe nur mit 2/3 Mehrheit zu ermöglichen. Sie will unverhohlen mit ihrer einfachen Mehrheit unsere Landesverfassung mit einem KG/Vereinstrick aushebeln. Dies Ansicht  über den Geist einer  Verfassung, erinnert mich an die schlimmsten Momente unserer Republik im vorigen Jahrhundert – allerdings, wegen der relativen Unbedeutendheit  der handelnden Akteure – diesmal allerdings nicht mit den damaligen Konsequenzen.

2)   Die Wahrheit der Selbsttäuschung: Die Mehrheitspartei gründete zum heutigen Tag eine neue Religion. Sie glaubt daran, ein acht Jahre totes/verwestes Pferd namens Lacus Felix durch  Magier aus fernen Landen (Investoren) wieder lebendig machen zu können. Das Wahrzeichen, die Erscheinung und Symbol dieser Religion ist der  STROHHALM. Er war auch heute wieder Gegenstand der neuen Form dieser religiösen Erörterung im Gemeinderat.

3)   Nicht ist Wahrhaftiger als das Einfache: Nicht nur Gemeinderäte anderer Parteien, ich und Juristen, denen man keine Nähe zu ROT und GRÜN nachsagen kann, kennen die Lösung: eine Bank will Rechtssicherheit, Klarheit und keine Unannehmlichkeiten mit einer ganzen Stadt. Wäre es nicht gescheiter, wenn diese Bank unserer Gemeinde ein Angebot macht, mit welchem Preis sie die belasteten Grundstücke an Gmunden verkaufen will. Punkt. Dann hätte die Bank Ruhe. Gmunden hingegen könnte  diese wertvollen Grundstücke in Rahmen einer europäischen Ausschreibung mit Architekten, Investoren und interessierten Bürgern einer gestalterischen, ökologischen und wirtschaftlichen Nutzung zuführen und das eingesetzte Geld, mit der Sicherheit von Seegrundstücken, wieder doppelt hereinbekommen. Dies zum Vorteil der ansässige Bevölkerung, unseren Gästen und der (touristischen) Wirtschaft. Wie ich aus einer Wortmeldung des Herrn Bürgermeisters entnehmen konnte, war auch ihm dieser Gedanke nicht unsympathisch“. Abschließend meint Herr Kammerhofer

„So gesehen könnte alles rasch zu einem guten Ente geführt werden, wie damals in Berlin vor 25 Jahren, – und so wird es auch kommen – es gibt keine andere sinnvollere, friedlichere, nachhaltigere und wirtschaftlichere Lösung “


Bitte weiter nach unten scrollen zum ersten Blog-Beitrag von heute über Wasserfälle.

 

Alle kochen nur mit Wasser …
11. November 2014

… die Frage ist bloss: mit welchem?

Lieber Leserleins!

Heute also nochmals Wassergeschichten aus Ohlsdorf, deren Umfeld immer misteriöser wird. Die Fragen türmen sich zu Fragengebirgen. Offen bleibt, wer bereit ist, diese Gebirge mit Antworten zu erklimmen. Wir bringen heute wiederum die Postings von gestern. Heute von besonderer Bedeutungsschwere, weil es wassermässig jetzt ans Eingemachte geht. Denn die hier geäusserte Fachmeinung wirft in der Tat eine Menge Fragen auf. Aber jedes Leserlein möge sich seinen eigenen Reim machen, auch wenns ein wenig technisch wird.

Wenn es sich zeitlich ausgeht, kommt heute noch ein zweiter Blog über die montägliche Gemeinderatssitzung. Die gestrigen Äusserungen des Rechtsanwaltes der Stadtgemeinde Gmunden, Mizelli, werfen ebenfalls mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Denn wenn Mizelli davon spricht, dass ja die Anwälte der Asamers die Verträge verfasst hätten, und die Auftraggeber der Verfasser für eventuelle Unklarheiten verantwortlich seien, damit auch schlechte Karten hätten, weil die Unklarheiten dann zu ihren Ungunsten entschieden würden, dann wundert man sich nur noch. Wäre es nicht die Aufgabe von Mizelli gewesen, schon in der Phase der Vertragserrichtung für Klarheit zu sorgen, unklare Stellen zu beseitigen? Oder hat man auf seine Ratschläge nicht gehört und in treuer Jagdkameradschaft brav und unter Ignorierung seiner Ratschläge unterschrieben, was die Asamers vorgelegt haben? Beides wäre gleichermassen skandalös. Es gilt natürlich allseitig die Unschuldsvermutung.

Fragwürdig bleiben weiterhin die unseres Erachtens auffälligen Unvereinbarkeiten: die Schwester von Mizelli ist Stadträtin der ÖVP in Gmunden, Gmunden bezahlt Mizelli (während die Asamer-Anwälte den Vertrag verfassen), der Boss der Kanzlei Schneditz, Mizelli u. a. sitzt ebenfalls im Stadtrat, und schweigt vor sich hin? Oder fand er alles ok? Im Rechtsausschuss soll sich der rote Vizebürgermeister und Nichtjurist Dickinger „dastessn“, während die Juristen „unklare“ Verträge durchwinken? Immer deutlicher wird, wie die ÖVP hier Schindluder zu Lasten der Stadt und der Steuerzahlerleins getrieben hat.

Wie erwähnt: wir hoffen späestens am Abend noch mit einem Bericht über den gestrigen Gemeinderat online zu sein. Aber gut Blog braucht Weile, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmund

LATEST NEWS: Um 10 Uhr geht eine Stellungnahme von Gemeinderat Karl Kammerhofer zur gestrigen Sitzung bei uns online.


 

 

 

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