Es ist zugig in Gmunden

Liebe Mitmenschen!

Bevor wir zur Sache kommen. Wir werden hier in Hinkunft keinerlei Kommentare zu Internet-Trollereien mehr abgeben. Wir werden sie einfach nicht freischalten und bei bereits bekannten Trollen automatisch über die Spam-Prüfung im Datennirwana entsorgen. Damit nehmen wir Trollen das Wichtigste: das Gefühl der eigenen Wichtigkeit. Unsere Leserschaft interessiert sich nicht für Wichtigtuer und sekkante Postings. Ende der letzten Durchsage zu diesem Thema.

Zuerst zu den Neuerungen hier im Blog.
Wir wollen nicht nur im Gmundner Themensumpf stecken bleiben. Daher in Zukunft mehr auch von ausserhalb. Eine nötige Horizonterweiterung. Damit zusammenhängend wird es jetzt bis zur Wahl im Herbst kommenden Jahres einen regelmässigen Gastkommentar des Gmundner Autors Michael Amon geben. Seine Bedingung: nicht nur über Gmunden schreiben zu müssen. Das trifft sich mit unseren Intentionen. Natürlich wollen wir dann ab Jänner im Wahljahr auch der Wählerschaft eine Orientierungshilfe bieten. Dazu ist einiges in Planung. Manches wird davon abhängen, ob die Gmundner Parteien ein echtes Interesse daran haben, eine offene und kontinuierliche Diskussion jenseits platter Parteipropaganda zu machen.
Ausserdem werden wir die Freischaltung von Postings restriktiver gestalten als in der Vergangenheit. Insbesonder den Versuch, Diskussionen zu monopolisieren. Oder mittels trotziger Rechthaberei ad absurdum zu führen. Einem Wunsch der Leserschaft nachkommend werden wir „trollige“ Postings noch aufmerksamer beobachten und wesentlich schneller unterbinden. Es ist der Leserschaft nicht zumutbar, hier mit verhaltensoriginellen Postings belästigt zu werden, die nichts zur Sache selbst beitragen.

Das war es dann auch schon in eigener Sache.
im Folgenden jetzt die gestern versprochene Auslese aus Leserbriefen und ein Schreiben zur RegioTram. Dazu haben wir uns auch erlaubt, eine interessante, öffentliche Diskussion von Facebook hier noch einmal zu veröffentlichen Wir finden, eine interessante Sache. Da sich in dieser Diskussion auch der zuständige Stadtrat, Wolfgang Sager (SP), zu Wort meldet, kann man hier einmal die Argumente im direkten Wettstreit erleben. Mache jede und jeder sich ein Bild, bilde sich eine Meinung.

Besonders dreist und anbiedernd, bar jeder wirklich kritischen Frage, war das Interview in den Tips mit einem Herrn Söllner, der dort als „Experte für Schienenfahrzeugstechnologie“ und GF Gesellschafter einer Firma namens „Urbania Traffic Solutions GmbH“ vorgestellt wird, die auf Verkehrslösungen im öffentlichen Naheverkehr spezialisiert ist und laut Firmenbuch über einen Beschäftigten verfügt. Was die Tips nicht erwähnen: Herr Söllner steht in einem geschäftlichen Naheverhältnis zu  Bim-Lieferanten wie Bombardier und Vossloh. Ein Mann, der natürlich grosses Interesse an dieser Art von Fahrzeugen hat. Was auch sein gutes Recht ist. Aber man sollte sagen, dass er dadurch natürlich bestimmte wirtschaftliche Interessen vertritt.
Das ist das, was uns am RegioTram-Projekt am meisten ärgert: die dahinter stehenden wirtschaftlichen Interessen, allesamt gespeist mit Steuergeldern, werden möglichst nicht erwähnt bis verschleiert.

So. Jetzt bin ich schon still und überlasse anderen das Wort.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

Zuerst ein Leserbrief von Ernst Grabner an die Tips.

Betreff: StadtRegioTram

Sehr geehrter Herr Promberger!
 
Bezug nehmend auf das heute Vormittag mit Ihnen geführte Telefonat, übermittle ich Ihnen im Anschluss (original) Antworten auf wichtige Fragen im Zusammenhang mit batteriebetriebenen Elektrobussen. An und für sich kennen Sie diese wichtigen Daten bereits, die für einen Einsatz von Elektrobussen in Gmunden beste Voraussetzungen bieten. Ich habe Sie am 11. September 2014 in meinem Büro über diese finanziell weitaus günstigere und im Hinblick auf die Topographie Gmundens  geeignetere Alternative informiert. Sie haben es jedoch – bewusst oder unbewusst – verabsäumt in einem Interview mit einem gewissen Herrn Söllner, zu lesen in der Tips von dieser Woche, diese Tatsachen ins Gespräch zu bringen. Daher müssen Sie sich von mir wiederholt den Vorwurf gefallen lassen, dass ich in Ihren Beiträgen bezüglich „StadtRegioTram“ jegliche journalistische Sorgfaltspflicht vermisse. Es kann natürlich sein, dass Sie aufgrund der regelmäßigen Inserateinschaltungen der Firma Stern & Hafferl – so auch wieder in der betreffenden Ausgabe auf Seite 4 – gar nicht anders können, als einseitig, vor allem aber unrichtig zu informieren. Nach dem Motto: „wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“.
 
Die Hoffnung nicht aufgebend, dass auch in der Tips in betreffender heiklen Angelegenheit irgendwann wieder einmal objektiv berichtet wird,
verbleibe ich
 
mit freundlichen Grüßen
 
Ernst Grabner    

Anhang 1

Sehr geehrter Herr DI Haider !
 
Bezugnehmend auf Ihre Anfrage übersende ich ihnen das Datenblatt über die Batteriebusse , die in Wien auf 2 innerstädtischen Linien seit über einem Jahr im Linienbetrieb eingesetzt sind.
 
Durch die Schnellladung mittels Stromabnehmer in der Endhaltestelle ( Dauer ca. 5-8 min ) , versorgt aus der Straßenbahnfahrleitung, wird ein ganztägiger Betrieb ermöglicht.
 
Das Bussystem mit der derzeitigen Fahrzeuggröße und Kapazität wird in Wien als Zubringer zu Straßenbahn und U-Bahn verwendet. Die Busse wurden mit einer Breite von 2,2 m für enge Straßen konzipiert.
 
Für die Einsatzmöglichkeit  eines derartigen Batteriebussystemes in Gmunden sind aus unserer Sicht Untersuchungen zur notwendigen Kapazität, auch in Hinblick auf die zukünftige Entwicklung,  und geforderter Linienführung vorzunehmen.
 
Wir hofffen,  mit dieser Erstinformation  gedient zu haben und verbleiben
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Ing. Andreas Schwendemann
Siemens Aktiengesellschaft Oesterreich
Leiter Vertrieb Schienenfahrzeuge Nahverkehr

Anhang 2 (Auszug):
 
Betreff: Erfahrungen mit den Elektrobussen ( Batterie betreiben City Busse ) in Wien
Sehr geehrter Herr ……….!
 
Die Reichweite beträgt 120 km. Die Aufladezeit beträgt 8 min. Im Sommer würden 2 min. auch reichen. Bei uns beträgt eine Runde 15 km. Wir laden jede Runde.
….
Unser Batteriebus schafft 16%. Die Länge der Steigung spielt keine Rolle.
Mfg
 
Dipl. – Ing. Wiesinger Peter
Abteilung Kraftfahrzeuge
 
Wiener Linien GmbH & Co KG


Debatte auf Facebook über RegioTram (=SRT)

Wolfgang Sageder
Zum SRT-Projekt: Verschwörungstheorien sind zwar manchmal amüsant, aber auf de Dauer dann doch eher ermüdend. 10 Jahre Vorplanungszeit sind selbst für Gmundner Verhältnisse schon an der Grenze zwischen „überstürzt“ und „flott“; ein „Zugprojekt“ in Gmunden kenne ich nicht (die Linzer würden sich auch bitter beschweren, wenn jemand ihre Straßenbahntriebwagen als „Zug“ bezeichnet) und die Fördermillionen werden über niemandem ausgeschüttet, sondern begleitet von einem strengen externen Controlling Stein für Stein, Kanalrohr für Kanalrohr und Schiene für Schiene nachvollziehbar für die Menschen unserer Stadt investiert.

Wilhelm Krausshar
Früher hats geheißen: Linz an der Tramway, jetzt heißts halt: Gmunden an der Regiotram!

Wolfgang Sageder
Es gibt schlimmeres

Monika Koenig
Lieber Herr Sageder ,

Sie sind also genervt von den ständigen Verschwörungstheorien in unserer Stadt.
Die Hartnäckigkeit in Ihrer Argumentation ist schon bestürzend . Sie hätten , wie alle anderen Regionalpolitiker durch den derzeitigen Wechsel , der die Chance bieten würde , nicht nur ein personeller , sondern auch ein ideeller zu sein , die Möglichkeit , klare und ehrliche Worte zu den begründeten Bedenken zu finden . Aber so ein Weihnachtswunder gibt es halt nur als naives Wunschdenken leidgeprüfter , ratloser Bürger .

Die Firma Stern und Hafferl hat und hatte naturgemäß lebhaftes Interesse am warmen Regen der Subventionen für den Öffentlichen Verkehr . Sie selbst verfügen als Verkehrsreferent hier über exklusive Informationen .
Es überhaupt infrage zu stellen , dass es diese Interessen gibt , ist schon unzulässig .( Ich hatte zuerst einen anderen Ausdruck gebraucht , ihn aus Gründen der Höflichkeit aber wieder verworfen .

Was heisst Verschwörungstheorien werden langsam fad ?
Gegen das was man uns rund um Lacus Felix jahrelang zugemutet hat , ist ja der „ Da Vinci Code „ ein Lärcherlschass . Und da war das Drehbuch noch wenigstens halbwegs clever gemacht .

Bei unserem „ Hotel- Projekt „ hat ja wohl so jede „ Verschwörung „ de facto wirklich stattgefunden , die nur irgendwie möglich war ! Zum Nachteil der wehr – und tw. auch ahnungslosen Bürger dieser Stadt .
Ahnungslos deshalb , weil unter williger Mithilfe der lokalen Medien kaum Bürgerinformation stattfindet , und wenn , dann ist sie so zurechtgezimmert und schöngefärbt , dass auch der Informationswilligste kaum in der Lage ist , sich ein klares Bild zu machen .
Das scheint auch durchaus beabsichtigt , denn hinter verschlossenen Türen werden Interessen bedient , die leider oft nur periphär und mehr zufällig da und dort auch die der Öffentlichkeit sind .

Die Fakten aus dem Hotelprojekt sprechen dahingehend eine laute und deutliche Sprache , und Sie können sie nicht wegargumentieren .
Es wäre aber schön , wenn alles das in der Vergangenheitsform (daraus ev. sogar lernend ? ) reflektiert werden könnte , und nicht jetzt im Zugprojekt eine Fortsetzung findet .

Sie verwehren sich zudem gegen die Bezeichnung „ Zug„ .

Sie gestatten , dass ich diese Bezeichnung weiterhin verwende , weil sie die einzig zutreffende ist .
Warum darf der Zug nicht der Zug sein der er ist ?
Weil rechtlich kein ‚ Zug ‚ durch die Stadt fahren darf ? Oder weil sich ‚ Tram ‚ einfach nicht so grauslich anhört , wie Optik und Platzbedarf später de facto sein werden ?
Fakt ist , dass die Vorchdorfer Bahn – für Sie wahrscheinlich eine Überland – Strassenbahn ? , für uns anderen immer ein Zug gewesen – jetzt in aberwitziger Art und Weise durch die Stadt verlängert werden soll . Die Zerstörung des Klosterplatzes spricht für sich und erfordert keinen weiteren Kommentar . Soll sich das durch die ganze Innenstadt ziehen ? DAS also ist in Ihren Augen eine Investition in die Zukunft ?
Und Sie vergleichen Gmundens putzige Gasserln mit der Linzer Landstrasse ?? —- ??

Auch bei diesem laufenden Projekt wurden die Bürger nicht ausreichend informiert . Frequenzberechnungen entsprechen nicht der Realität . Eine breite Diskussion in der Bevölkerung auf der Basis von ehrlichen Fakten und Planungen fand nicht statt . Wäre das nicht so , gäbe es ja wohl nicht erst jetzt nach Baubeginn diesen massiven Widerstand .
Die meisten Leute wissen in der Tat gar nicht , was da wirklich auf uns alle zukommt .
Auf „ Die Menschen in Unserer Stadt „ wie Sie in Ihrem Beitrag sagen .

Zu denen gehören Sie auch Herr Sageder , oder zumindest sollten Sie auch gehören , die lokalen Politiker , die sich so leichtfertig über Bedenken und Alternativvorschläge hinwegsetzen , als wären sie eine andere Spezies . Vielleicht würde sich das ändern , wenn persönliche Haftungen für schädigende Fehlleistungen rechtlich verankert würden . Ich würde das begrüssen .

Mit freundlichen Grüßen MK


Hier die Nachlese aus den Leserbriefen!

Gesendet: 11:59 Montag, 1.Dezember 2014
Betreff: Anonymität und Neugier

Anonymität und Neugier
 
Die meisten kennen sicher die Sitcom „Hör mal, wer da hämmert“. Der Running Gag in der Serie ist der Nachbar Wilson, dessen Gesicht teilweise verdeckt ist. Jeder Zuseher möchte wissen, wie diese Person aussieht. Als in der letzten Folge dann das ganze Gesicht des Darstellers gezeigt wird, ist es einfach nur ein wenig bekannter Schauspieler. Die ganze Spannung ist mit einem Schlag verpufft, die Auflösung bringt keine bedeutende Information.
 
Als ich auf diesen Blog aufmerksam wurde, war meine Neugierde auch sofort geweckt. Der erste Schritt, den ich nach dem Lesen des aktuellen Beitrages machte, bezog sich auf die Schreiber. Natürlich wollte ich sofort wissen, wer dahinter steckt. Lustigerweise kenne ich als Mühlviertler nur wenige Gmundner persönlich oder namentlich. Somit könnte ich mit der Information absolut nichts anfangen.
Es ist also menschlich und völlig natürlich, dass jeder wissen möchte, wer hinter dem Gmundl- Team steckt. Natürlich erkenne ich die Argumente der Anonymität an und respektiere sie. Ich wollte nur aufzeigen, dass wir Leser aufgrund des Formates keine andere Wahl haben, als neugierig zu sein.

Dazu passend noch ein Zitat einer guten Bekannten von mir: „ i bin net neigierig, i mecht´s anfach nur wissen.“
 
Ironika (echter Name ist der Redaktion bekannt)


 

Gesendet: 20:59 Montag, 1.Dezember 2014
Betreff: Kommentar Amon

Endlich hat einer dem Herrn Brandner die Ohren lang gezogen.
mfG  Hard Disk (echter Name ist der Redaktion bekannt)


Gesendet: 8:33 Sonntag, 23.November 2014
Betreff: geotraunkirchen

Liebes Gmundl – Team
Als sehr treues Leserlein von Gmundl com  – eine Bitte !
Mir, und ich glaube nicht nur mir hängen die Kommentare von geotraunkirchner  schon zum Hals heraus  !!
Gmundl  bitte geotraunkirchen  vorerst  “ abstellen “  !
Das sind zwar nicht meine Worte aber die meisten dieser Postings sind grob gesagt   Bull . . . . !
Liebe  Grüsse  und macht so weiter
Maxi (echter Name ist der Redaktion bekannt)


Gesendet: 17:54 Montag, 17.November 2014
Betreff: Bürgermeister -Rücktritt

Liebes Team Gmundl  !!
Ich bin kein  “ Jeden Tag  – E – Mailer und Poster “
Aber wenn heute kein Tag  ist – wann dann ??
Es ist geschafft  !! – der unselige Bürgermeister Köppl ist zurückgetreten  !! für mich und meine Familie  – wie Balsam für die Seele !
Wir wissen alle was dieser Mensch im Laufe seiner Amtszeit für einen Schaden für die Stadt Gmunden  “ erwirtschaftet “ hat !
Das  “ Team Gmundl “ hat meiner Meinung nach den wesentlichen Beitrag dazu geleistet  dass er endlich  “ den Hut nimmt “
Euch und auch Frau  Margareta Enser – de Groot  müsste für Eure Beiträge und Kommentare die Verdienstmedaille in Gold der Stadtgemeinde Gmunden verliehen werden .
Eure Recherchen und  “ zivilcourage`s “ Kommentare  ( mir unverständlich warum sich “ zivilcourage so füt die Regio – Tram einsetzt  )   haben sicher die Meinungsbildung der Gmundner Bevölkerung entscheidend beeinflusst und  letzt- endlich  zum Rücktritt des Bürgermeisters geführt
Wir dürfen jetzt aber nicht glauben dass nun alles überstanden ist !
Ich glaube die ÖVP Gmunden und – wie könnte es anders sein unser Herr L.H Pühringer ( hat sicher angeordnet  – Köppl  – zurücktreten ) – haben  noch irgend eine Gemeinheit vor !!
denn nachgeben und Einsicht steht sicher nicht im Parteiprogramm der ÖVP !!
Darum liebes  “ Gmundl Team “ – besonders wachsam sein !!
Noch einmal    –  Danke liebes Team Gmundl und besonders  Babsy Blitzschnell – ( Leider unbekannter Weise  ) aber man kann ja nicht alles haben !  für die Befreiung Gmundens von seinem
grössten Übel !!

Bleibt weiter so agil und versucht das Beste für unsere schöne Stadt Gmunden zu erreichen !!
Mit allerbesten Wünschen und freundlichen Grüssen 

maxi !! (echter Name ist der Redaktion bekannt)

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Eine Antwort

  1. Da tut sich ja einiges! Der 2 Ritter von der Hüpfburg wird da natürlich neugierig!
    Wie kommt zur Adel Info?
    2. Ritter von Hüpfburg

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