Wir sind bimbim!

adventkerze_3Heute:
Babsy B. zu diesem undjenem
Gastkommentar von AndyB

Liebe Leserleins!

Es ist vollbracht. Wir sind bimbim. Ob das gleichbedeutend mit gaga ist, wird die Zukunft weisen. Aber gut, wenigstens einmal war die RegioBahnWahnBimZug schön voll. Zum ersten und zum letzten Mal ist wohl auch so mancher Politiker damit gefahren. Da ist sich Ihre Babsy sicher. Platz wird in Zukunft jedenfalls genug sein, in dieser endlos langen Bimbamzugsgarnitur. Da kann Ihre Babsy dann beim Grellinger ihre geliebten Indianerkrapfen kaufen und genüsslich im Zug verspeisen. Gerempelt werde ich da sicher nicht. Die durchschnittlich fünf Fahrgäste werden sich recht einsam fühlen. Ein wenig wie ein kleiner Satellit im weiten All. Aber soll sein. Die Zukunft wird es weisen, wie lange Ihre Babsy im Zug ihre Indianerkrapfen mangels berauschender Fahrgastzahlen unangerempelt futtern kann.
Schön, dass die Politiker so schön eröffnen tun. Um unser Geld ist denen nichts zu teuer.
(Bilder anklicken für Originalgrösse!)

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Was gibt es sonst im Dorf? Die FP-Obfrau Enzmann hat den „Runden Tisch“ zum Dammbruch erklärt. Wir können das nicht ganz nachvollziehen. Ehrlich nicht. Da ist alles vom runden Tisch auf die lange Bank geschoben worden. Das Lacus Felix ist zwar mit ziemlicher Sicherheit tot, aber es gibt kein neues Modell. Da müsste eine Zielvorgabe von der Gemeinderatsmehrheit oder wenigstens von dem von ihre gestellten Bürgermeister kommen. Da kommt aber nichts.
Jetzt ist auch klar, warum die ÖVP sich dagegen stemmt, die Grundstücke ins direkte Gemeindeeigentum zurück zu überführen. Die wollen ihre sattsam bekannte undemokratische Nummer der Umgehung der Gemeindeordnung weiterhin durchziehen. Rechtswidrig, wie wir meinen und im neuen Jahr auch belegen werden. Die wollen weiterhin mit ihrer knappen Mehrheit jedem x-beliebigen „Investor“ das Grundstück zuschieben. Kleines Problem: solange der von Asamer angestrengte Prozess zur Streichung des Rückkaufs läuft, geht nichts.

Wenn der neue Bürgermeister ein wenig Führungskraft und irgend eine Idee für die Zukunft hätte, wäre dieser aufgezwungene weitere Stillstand die einmalige Chance, ein neues Konzept erarbeiten zu lassen. Einen städtebaulichen Bewerb auszuschreiben, wie man das alles gestalten könnte. Wie man ein Umfeld schafft, in dem ein Hotel sich rechnen kann, und ob das überhaupt denkbar ist. Eine wirklich objektive Machbarkeitsstudie wäre als Ergänzung dazu an der Zeit. Dann kann man endlich Köpfe mit Nägeln machen. Dann kann man überlegen, wie und mit wem man das finanziert. Dann kann man auch über den FP-Vorschlag des Rückkaufs der anderen Grundstücke auf solider Basis diskutieren. Der Vorschlag ist ja nicht jenseitig, sondern hat durchaus eine Logik.
Aber wenn man so weiterwurschtelt wie bisher, dann dann ist der angebliche Dammbruch einer, in dem die Gemeinde absäuft. Macht nichts, auf den brachliegenden Geländen versickert eh alles.

Die Vanille-Kipferln von meinem Cousin sind endlich da. Schmatz. Die weltbesten. Ganz sicher! Geniessen Sie, liebe Leserleins, Ihre weltbesten Vanille-Kipferln!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 Fragen über Fragen

Ein Gastkommentar rund um RegioBimBam von AndyB

Babsy enttarnt!!
Ich habe sie gesehen, live und wahrhaftig …. bei der Neu-Eröffnung des Klosterplatzes!
Sie war leicht zu erkennen, denn sie beobachtete mit Argusaugen das Geschehen.
Man konnte deutlich ihre Verzweiflung sehen, wie sie ihre hart erarbeiteten Steuergelder in den Mündern von würschtelverschlingenden Zwangsbesuchern verschwinden sah.
Als die Würstl dann noch mit ihren Zwangsabgaben ….. ääääh … Freisteuern ….. hmmmm … jetzt hab ich’s … mit Freibier nachgespült wurden, sah ich eine klitzekleine Träne an ihrem linken Auge blitzen.
Da wusste ich, das ist Babsy, wie sie leibt und lebt und …. sie hatte mein Mitgefühl ….

Frierende Schulkinder weinten an der Schulter ihrer Mütter und schluchzten verzweifelt: Mama, mir ist kalt, wieso muss ich hier her kommen.

Jaja, es ist alles nicht einfach …… in diesen Zeiten.

Beim Werbefilmchen von S&H drängten sich mir noch einige Fragen auf, auf die Babsy bestimmt eine Antwort weiß:

1. quietscht die Bahn immer so in den Kurven?
2. ist die im Film gezeigte Geschwindigkeit des Zuges die “normale” Geschwindigkeit? (mir fiel da spontan ein alter Witz ein : “Ist ihr Fahrzeug schon einmal überholt worden? … sagte der Mann in der Werkstatt. “Ja”, meinte der Fahrer, “schon oft, sogar schon von Fußgängern …..”)
3. laufen diese Leute mit den leuchtenden Schutzwesten immer neben, vor und hinter dem Zug her? Auch später dann durch die Stadt?
Was braucht man da für eine Ausbildung und sind da noch Stellen frei?

Es ist schlimm, aber ich kann mein Schandmaul nicht halten ….

Wieso drängte sich mir beim Lesen vor Babsy`s Beitrag der Satz auf:
“Wer nichts wird, wird Wirt …. und wenn es selbst damit nicht klappt, dann geht man in den Gemeinderat und entwirft ein Projekt, wo man dann letztendlich doch wieder Wirt wird?”

Wieso kam mir das nur in den Sinn? Ich habe keine Ahnung. Irgendein Unsinn, der wahrscheinlich keinen Bezug zur Realität hat. Vielleicht sollte ich doch mal zum Doktor gehen …… oder so oder ganz anders …. ist ja auch egal.


Und zwei Postings von gestern. Umgekehrte Reihenfolge des Einlangens, gell!

AndyB
Gesendet am 14.12.2014 um 3:12 vormittags | Als Antwort auf nonicknofun .

Das bedeutet aber doch nicht, die Seezugänge wären nicht vorhanden, auch wenn sie im Parkchaos versinken!
Die ganze Innenstadt ist praktisch ein Seezugang, vom “Rathaus Platz” bis zur Kirche. Die “Bräuwiese” habe ich dabei nicht mal berücksichtigt.

Es ging mir alleine um die Größe des Seezuganges, gemessen an der Bevölkerung, nicht um den Tourismus.
Beim Tourismus ist wahrscheinlich der Schuss nach hinten los gegangen, mit der Ortsumfahrung ….. (meine persönliche Einschätzung), denn eigentlich hätte eine Ortsumfahrung genau das Gegenteil bewirken müssen.

Im übrigen fahre ich öfter mal nach Traunkirchen, in den Sommermonaten und habe eigentlich (fast) immer einen Parkplatz gefunden.

Sie wissen doch sicher wo man in Gmunden einen freien Zugang zum See hat? Zwischen Altmünster und der Innenstadt? Na? Einen einzigen : den Toscana Park und der nächste Zugang befindet sich auf der anderen See Seite.

Beide will man nun bebauen bzw. teilweise bebauen.

Wie ich schon einmal berichtet habe, haben mich schon öfter Touristen angesprochen : “Wie sie denn zum See kämen? Es wären ja fast alles nur Privatgrundstücke, Zäune und Mauern”.

Aber wie ein Politiker mal gesagt hat : “Der See würde der “Industrie” gehören und nicht dem Bürger.” ……


Traunseewiener
Gesendet am 13.12.2014 um 10:53 nachmittags

Der lange Wurm

Zu der Regio-Bim möchte ich einen weiteren Gedanken ins Spiel bringen: abgesehen von der Art wie das Projekt durchgepeitscht wurde, finde ich eigentlich nicht die durchgehende Regio-Bim an sich schlecht, sondern die Fahrzeuge! Die sind einfach zu globig für Gmunden.
In Wien lebend und in Gmunden aufgewachsen, fällt mir genau das ins Auge, wenn ich nach Gmunden zurückkome: Dieses lange Ding sieht nach Wien aus? Wozu bin ich denn jetzt die 265 km gefahren? Da kann ich gleich in Wien bleiben.
Wieso kann man da nicht mit zarteren Wagen fahren, etwa mit einem keinen Triebwagenund je nach Bedarf mit angehängten Wagen? Auch die Station am Klosterplatz könnte etwas dezenter sein.
Grundsätzlich scheint mir zumindest aus historischer Sicht nichts gegen Schienen durch Gmunden zu sprechen.Zur Zeit der Budweiser Pferdebahn liefen schin mal Schienen über die Traunbrücle (ich weiß, ist natürlich jetzt sehr lange her, , und auch das ursprüngliche Projekt von S&H sah das ja bereits vor 100 JAhren vor. Wäre interssant, ob es da noch alt Plöne und Skizzen gibt, wie das damals hätte aussehen sollen. Sicher nicht so globig. Vielleicht hätter man sich stilistisch daran orientieren können. Damit es nach Gmunden aussieht. Nicht nach Linz oder Wien!
Und offen gesagt sind Autos und Busse auch nicht so schön in der Innenstadt – nur haben wir uns längst daran gewöhnt. Also eine Verkehrswende tendenziell etwas weg vom Auto scheint mir da schon die Zukunft zu sein – auch wenn die Akzeptanz bei vielen Projekten erst später kommt (wie bei der Wiener Mariahilfer Strasse) -nur: es scheint mir in Gmunden nicht ausreichend durchdacht und nicht ausreichend demokratisch (Information und Befragung)!

regio_neu_3Auch wir halten die Grösse der Züge für den springenden Punkt. Das ist leider völlig aus dem Ruder gerannt. Der Grund ist einfach, und wir haben ihn hier auch deutlich ausgesprochen: es wurde kein Verkehrskonzept für Gmunden gemacht, sondern die “Gmundner” Lösung ist in Wahrheit eine, die nicht Gmunden, sondern S&H dient. Die wollen ihr RegioTram-Monpol aufbauen, und das möglichst mit einer einzige Art von Zügen. Egal, wie das dann in Gmunden aussieht.
Was die Busse betrifft, da kommt es darauf an, welche Busgrössen man einsetzt. Es gibt kleine City-Busse, die sind nicht viel grösser als der klassische VW-Transporter oder ein Mercedes-Vito. Die sind gleich viel dezenter als die jetzt verwendeten Grossbusse.
Dass der Individualverkehr weitgehend aus der Stadt verbannt gehört, ist für uns völlig klar und steht ausser Diskussion.
InGmunden wird leider vieles nicht gut durchdacht oder zu Ende gedacht. Auch wenn die Vorlaufzeit zehn Jahre ist …
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

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4 Antworten

  1. Vor Genehmigung der Wahnbahn durch Gmundens Kommunalpolitiker, gefolgt von den Landespolitikern, wagte ich es, Status Quo kundzutun, was meine Beliebtheitswerte auf den Nullpunkt sinken ließ. Die Wahrheit ist eben nicht angenehm. Vor der Genehmigung der Wahnbahn hätte Gmundens Bevölkerung schon aufwachen und etwas dagegen unternehmen müssen – zB mit Bau eines maßstabgetreuen Modells – Gewicht außer Acht lassend – aus Material XY. Wäre dieses Modell – lustiger wäre es natürlich mit Menschenfuß bewegt, aber die Gmundner Hauptwohnsitzler gehen 1x/Jahr für 2 Minuten in den Keller lachen, ergo undurchführbar – durch Trauntor bewegt worden, wären Gmundens Dienstnehmer – ergo Kommunalpolitiker – nicht zu nichtdenkenden Handerlhebern mutiert und hätten dieses Wahnprojekt befürwortet.

  2. Lieber Blitzschnelle Babsy!
    Vom Team Gmundl erwarte ich mir objektive Fakten und davon gab’s bisher ja einige. Aber zu den Bildern und den Bemerkungen über dem (angeblich) zu geringen Platz für Fußgänger muss ich doch anmerken, dass nunmehr – im Gegensatz zu früher – vor dem (alten) Wohnhaus Putz ein breiter Gehsteig vorhanden ist. Ist das nun Irrtum oder Desinformation? Es gilt jedoch die Unschuldsvermutung.

    Das war natürlich keine Desinformation. Kann vor allem jede und jeder selbst überprüfen. Man fühlt sich dort am Gehsteig ziemlich beengt, wenn der Zug an einem vorbeirattert. Leuten mit Platzangst würde ich nicht empfehlen, dort herumzuspazieren, wenn gerade die Regio vorbeirattert.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  3. Lieber Andy B.!
    Wenn´s nicht so traurig wäre, könnte man über Ihre Frage, ob die neue Stadtbahn immer in den Kurven so quietscht, fast lachen. Andererseits ist die Frage aber ein erschreckender Beweis für die Uninformiertheit der Bevölkerung, wie es in Gmunden zugeht.
    Leider weiß ich nicht wo Sie wohnen, schließe aus Ihrer Frage aber auf ein gewisses Interesse an „quietschenden Zügen“. Es kann Ihnen leicht geholfen werden!
    Besuchen Sie bitte die Kuferzeile; dort erleben und hören Sie, wie es sich mit 5 Kurven und der jetzigen Strassenbahn lärmmäßig verhält.
    Ab 4 Uhr 58 erleben Sie bei über 70(!) täglichen Fahrten bis 21 Uhr ein tolles Quitschen und Schlagen, das auch Sie zufriedenstellen wird.
    Hervorgerufen wird diese Lärmbelastung durch eine von Gemeinde, Land OÖ und Stern & Hafferl im Jahre 2004(!) verpfuschte „Sanierung“ der Kuferzeile und des Gleiskörpers der Strassenbahn.
    Bis heute war es trotz unzähliger Gespräche und Vorsprachen nicht möglich, eine wirksame Lösung zu finden; für eine Reparatur des Pfusches stehen bis heute natürlich keine Mittel zur Verfügung.
    Aber seit den „Eröffnungsfeierlichkeiten“ für den neuen Stadtzug weiß man ja ohnehin, wem sich die Gmundner Politiker wirklich verpflichtet fühlen. (In diesem Zusammenhang: siehe Foto in der Kronenzeitung vom Sonntag, 14.12.)
    Das absolut Traurige an der ganzen Malaise ist, dass diese „Politiker“ ab nächsten Herbst keine Rolle mehr spielen werden, der Schaden, den sie bis dorthin aber anrichten, wohl nicht mehr zu reparieren sein wird.

    • Ich bezog mich alleine auf den „Werbefilm“ von der Probefahrt der neuen Regio Bahn … äääh … Zug und dort „quietschte“ die Bahn in der Kurve. Die Frage war also rein „hy­po­the­tisch“.

      Ansonsten bin ich bestens über die Bahn informiert und habe selbst schon über die Sanierung und andere Untaten geschrieben …..

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