Einfache Frage …

Heute:
Babsy B. stellt Fragen
wichtige Information von find-out2

Liebe Leserleins!

Heute nur eine kurze, einfache Frage.

Im OÖ-Gesundheitsbudget fehlen jetzt schon zirka 25 Millionen Euro. Die Lücke wird weiter wachsen – die Menschen werden älter, aber eben leider nicht unbedingt gesünder (Letzteres ist auch kein Wunder, da der Druck in der Arbeitswelt unglaublich angestiegen ist).

Können wir es uns da wirklich leisten, nachgewiesen sinnlose Projekte zu finanzieren? Das Geld für Dummheiten wie die Regio beim Fenster hinauszuwerfen?

Einmal mehr hat übrigens BM Krapf unsere von an Anfang an verkündete Meinung bestätigt, er sei nur ein Lehrbub im BM-Amt. Wenn er anlässlich der Regio-Klausur begrüsste „… dass man an einer konstruktiven Arbeit und nicht an einer Grundsatzdiskussion interessiert sei“. Eigentlich unglaublich, eine solche Äusserung. Um was, wenn nicht um Grundsätzliches geht es, wenn man weitreichende Entscheidungen, seien sie rein politischer oder „bloss“ finanzieller“ Natur oder beides? Nachdenken, diskutieren, grundsätzliche Entscheidungen treffen – das ist Politik. Das sollte sich der Bürgermeister-Lehrbub hinter die Ohren schreiben. Natürlich ist die Regio-Problematik nicht ohne grundsätzliche Überlegungen zu lösen.
Ein wenig klingt diese Aussage leider nach „Pappn haltn, Beschlüsse ausführen“. Hinter dem freundlichen Gesicht des Herrn BM verbirgt sich Merkwürdiges.

Merkwürdiges auch erneut von SP-Stadtrat Sagder: „Wir wollen an dem gemessen werden, was wir machen und nicht an dem, was wir nicht machen.“ Also ehrlich, das ist voll daneben. Natürlich ist die Politik an beidem zu messen. In diesem Fall also einerseits an dem, was getan wird (Verschandelung der Stadt, Halbwahrheiten für die Bürgerleins, Privatisierung von Steuergeldern) und anderseits natürlich auch an dem, was nicht getan wird: Sparen, sorgsam mit Steuergeldern umgehen, die optimale Lösung finden. Kein Wunder, dass da der Wunsch der Regio-Betreiber besteht, ja nicht an dem gemessen zu werden, was sie nicht tun bzw. nicht getan haben. Also, liebe Leute, so leicht kann man sich aus dieser Nummer wirklich nicht rausschummeln.  Aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder: Die Massen stürmen die Regio, und es fahren dereinst in ferner Zukunft wenigstens soviele Leute mit der Regio, wie die Betreiber heute behaupten, dass derzeit schon fahren würden. Aber da gehört schon ein starker Wunderglaube dazu. Eher machen die Ortspfarrer diverser Bekenntnisse aus Wasser Wein …

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


WICHTIGE INFORMATION

von find-out2

Kleine Ergänzung zum Gastkommentar von peipino

Die Zählung – ich betone Zählung, nicht Schätzung – der Fahrgäste, die an Wochen- und Schultagen Mitte September 2014 mit der Straßenbahn zwischen Franz-Josefs Platz und EnergieAG Turm bei 74 Fahrten täglich unterwegs waren, betrug 259!
Das sind 3,5 Fahrgäste pro Fahrt!
Um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, die Zahlen wären überholt, erfolgte diese Woche wieder eine Zählung (Wir wissen schon: keine Schätzung!) unter den selben Kriterien wie im September 2014.
Die Anzahl der Fahrgäste betrug diesmal 233!
Das sind 3,15 Fahrgäste pro Fahrt!
Die Betreiber der Durchbindung behaupten seit Jahren gebetsmühlenhaft, dass täglich durchschnittlich 890 Fahrgäste zu verzeichnen sind und dass mit einer Verdoppelung der Fahrgäste nach Durchbindung zu rechnen ist.

Kein weiterer Kommentar!

Übrigens: Die Zählprotokolle stehen auf Anforderung zur Kontrolle zur Verfügung.

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3 Antworten

  1. Im Raum Gmunden zB sind über 80-jährige so gesund, dass 50-jährige froh sein müssten, hätten die ihre medizinischen Werte bzw ihre Vitalität. Es kann immer etwas passieren, aber auch Jüngeren wie Ausrutschen auf einem Prospekt vor „Müller“ im „SEP“ – wie auch vor ca 2 Jahren mir passiert – und sich (schwer) verletzen.
    Ich finde es unverantwortlich, dass blutige Laien von Krankenkassen ohne entsprechende Einschulung gezwungen werden, Medikationen zu verabreichen, die laut Beipackzettel nur medizinisches Fachpersonsal verabreichen dürfte. Alles selbst erlebt und in Totgmunden – wo offenbar schon jeder gegen jeden ist, könnte man nicht einmal eine Person fragen, die sich auskennen müsste, wie man das Prozedere bewerkstelligen könnt.l

  2. na, aber so dumm finde ich den Spruch von SP-Stadtrat Sagder nun nicht :
    „Wir wollen an dem gemessen werden, was wir machen und nicht an dem, was wir nicht machen“

    Sagen wir mal so …. ääääh …. was machen sie denn so oder haben sie denn gemacht? Na? Eben! Nicht viel und teilweise dubiose Entscheidungen gefällt, die Stadt verschandelt und ansonsten nicht viel vernünftiges.

    Wenn sie nun daran gemessen werden wollen, na dann ist das doch eine tolle Sache. Besser in die Sch…. *ääääh* …. in die Dings packen kann man schon kaum noch oder : wer solche (Partei)Freunde hat, der brauch keine Feinde mehr.^^

    Und der Leerbub Krampf …. *hmm* wie schreibt man das denn nun wieder …. ich werde langsam senil und vergesse viel ….. das Glas ist halb leer …. gut … der Leerbub geht eh bald wieder in die Schule und daher sollte man sich um ihn weniger Sorgen machen ……

  3. In diesem Beitrag auf sazi.tv

    http://salzi.tv/video/StadtRegioTram-Klausur-mit-Anrainern-des-zweiten-Bauabschnittes/ab4cc360958f74ee0f48118f9ab90875

    erfährt man bei Minute 2:21, dass es ein sechsstelliges Marketing-Budget -wenn ich’s richtig verstanden habe- alleine für die Zeit der Innenstadt-Baustelle zur Verfügung steht.

    Also, Geld spielt keine Rolle.

    Und Zugriff auf das Geld haben nur jene, welche jemanden kennen, welcher jemanden kennt.

    Gute Nacht

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