Diskussion

Liebe Leserleins!

Ich fasse mich heute kurz. Es findet inzwischen eine lebhafte Diskussion über die gestrige Frage bzw. den Vorschlag von SP-VizeBgm. Dickinger statt. Wir geben sie hier vorn im Blog nochmals wieder.

Wir als Team haben uns noch keine Meinung dazu gebildet. Die bisherigen Beiträge entsprechen in etwa der Bandbreite der Meinungen, die es auch bei uns gibt.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Diskussion/Postings.

AndyB

ääääh ….. ist das Parken auf der Esplanade nicht immer am Samstag und Sonntag „gebührenfrei gestellt“ und sind die Parkplätze am Toscana Park nicht immer gebührenfrei?!

Ich bekomme dort immer einen Parkplatz (an der Esplanade), wenn nicht grade Veranstaltungen oder Märkte sind.

Es stellt sich mir eher die Frage : Was soll ich in der Innenstadt? Mir leere Geschäfte ansehen?

Die Idee mit einer Art “Straßenfest” und abgesperrter Straße ist im Grunde ja nicht so schlecht. Nur müsste es erst einmal einen Grund geben, überhaupt dort zu erscheinen.

Wie ich das so einschätze, da wird eine Art Straßenfest eher wieder in einem Saufgelage für die gelangweilte Jugendliche enden und nur wenig Impulse für die “normalen” Geschäfte der Innenstadt bieten.

Immerhin ein Versuch ….. allerdings fehlt mir der Glaube ……. und es fehlt an entsprechend interessanten Geschäften.

Man wird keine “tote” Innenstadt dadurch beleben. Das wird nur durch eines schlüssiges Gesamtkonzept gelingen.


Hugo von Wald und See

Wenn der Dr. Dickinger eine Veranstaltung machen will braucht er nichts sperren. Die Veranstaltung kann auf der Esplanade durchgeführt werden. Da wird keiner am Vorbeifahren gehindert. Da sind genug Flächen Grünflächen vorhanden wo Platz für Veranstaltungen ist. Auch keine Parkplätze brauchen den Autofahrern weggenommen werden. Wäre besser gratis Zusatzparkplätze in der Innenstadt zu schaffen statt sinnlose Verkehrsinseln tote Flächen die durch diese sinnlosen Veränderungen reduzierten Parkflächen, Wiederherstellung der verlorenen Parkplätze in der Innenstadt. Natürlich Gebührenfrei, der Autofahrer wird ja so wie so schon zu viel gemelkt. Begegnungszonen für Alle Autofahrer Fußgeher Radfahrer. Keiner darf ausgeschossen werden.
Hugo von Wald und SEE


Dagobert Zehschütz

Hoffentlich wählt den Dr. Dickinger keiner wenn er die Brücke sperren will. Sollen die Leute eventuell rüberschwimmen wenns Wasser so kalt ist.
Dann ist die Sache mit dem Schwimmbad hinfällig.
Parkgebührverzicht für 4 Stunden ist zu wenig. Die Parkgebühr ist ja von Leuten eingeführt worden die dann selber die Parkgebühr nicht bezahlt haben. Der Steuerzahler wurde betrogen. Zwar handelt es sich um kleine Beträge aber immerhin. Gott sei dank ist einer von diesen Spezialisten zurückgegetreten. Das war das Beste was dieser Politiker für Gmunden gemacht hat.
Gute Idee vom Dr. Dickinger, leider etwas spät, weil schon viele Geschäfte wegen der Parkgebührengeierei zugesperrt haben.
Wenn die Straßenbahn gebaut wird kommen noch einige dazu.
Die Lösung ist Gratisparken überall in Gmunden.
Freundschaft
Dagobert Zehschütz


Statistikat2

Zum Beitrag Christian Dickinger:
Im Projekt “Vision Gmunden 2011″ und Projekt “Bürgerbeteiligung Generalverkehrsplan 2013″ wurden dutzende Vorschläge dieser Art gemacht. Beide Projekte wurden jedoch von den StadtRegionalBahn- Betreibern im Rathaus nur dazu schäbig missbraucht, diese Bürgerbeteiligung quasi nachträglich als Zustimmung zur StadtRegionalBahn zu benutzen. Keine einzigen Vorschläge wurden umgesetzt; war ja auch nicht der Zweck dieser Bürger- Desinformation! Stadtrat Sageder betreibt ja das StadtRegioBahn- Projekt nach eigenen Aussagen schließlich schon seit 2003.
Also Herr Dickinger: Setzen Sie diesen Vorschlag um; und zwar SOFORT! Natürlich ist das EINE der Ideen, die OHNE StadtRegionalBahn umzusetzen sind. Übrigens: Viel Vergnügen bei der Abstimmung mit dem Experten SR Sageder.


Hans Heidinger

Wie ich es mir gedacht habe: Eine total unwichtige Frage hochstilisiert zur möglichen “Rettung” der Innenstadt.
Ich weiß eigentlich nicht wo das Problem ist: Wenn sich Gmunden ein paar Millionen Euro für den Zug-Wahnsinn, hunderttausend Euro für sinnloses Marketing für die Zerstörung der Innenstadt durch eine Durchbindung der Vorchdorferbahn leisten kann, dann werden doch ein paar Euro für kostenloses Parken am Samstag auch noch vorhanden sein!
Wichtiger wäre eine Erklärung durch den Herrn Vizebürgermeister, warum ein 32 m langer Zug mit 186 möglichen Plätzen durch die Innenstadt fahren muß und nicht, ob die Innenstadtkaufleute ihre Kunden- Parkmünzen in Zukunft zahlen oder nicht zahlen müssen.


Christian Dickinger

Sehr geehrter Herr Heidinger!
Ich “missbrauche” diesen Blog nicht, ich mache “Gebrauch” von der Möglichkeit, ab und zu mit der “Gmundl-Community” in Kontakt zu treten! Dies steht mir als Kommunalpolitiker und Bürger wohl eben so “zu” und “offen” wie Ihnen. Ich habe einen konkreten Vorschlag unterbreitet und höflich um einen Kommentar ersucht. Ich bitte um Gedankenaustausch, “Kritik” und “Feedback”! Wir müssen “weg” von der “Hinterzimmerpolitik” und die offene, intellektuell redliche Kommunikation pflegen, ohne Scheuklappen und parteipolitische Voreingenommenheit. Auch Rumpf und Kammerhofer argumentieren seriös und sachbezogen. “Wir” betrachten und schätzen diesen BLOG als jenes Forum, wo dies möglich ist. Welches Thema “aufgeworfen” wird, sollte aber doch demjenigen/derjenigen überlassen sein, der/die sich zu Wort meldet, “brennen” tut’es dort und da in unserer schönen Stadt.
LG, Christian Dickinger


Gernot Grübel

Das Gratis-Parken am Rathausplatz ist nur für die paar dort Parkenden interessant, die ohne zu bezahlen länger parken können. Für die Innenstadt ist das nicht attraktiv. Es wird – so meine Vermutung – mehr Autofahrer geben, die (dann) keinen Parkplatz finden.

Die “Sperre der Traunbrücke” und der autofreie Bereich bis zur Grabenkreuzung wäre einen Versuch wert, da die Attraktivität des Bereiches für die Fußgänger steigen würde.

Offen bleibt die Frage, wie attraktiv Bad-, Kirchen- und Traungasse bzw. Markt- und Rathausplatz für Fußgänger (Stichwort: fehlende Geschäfte) sind. Das Gratis-Parken am Rathausplatz macht diese Situation nicht attraktiver.


die LithographinCristina Schiwek

Sehr geehrter Herr Dickinger !

Da ich am Marktplatz wohne kann ich mir nur schwer vorstellen das kostenlose Parkplätze, wenn auch zeitlich eingeschränkt, wirklich von Erfolg gekrönt sind. Schon jetzt ist der Platz proppenvoll und wird ohnehin von denen “belebt” die glauben doch noch einen Parkplatz zu ergattern, die Parkflächen so lange umkreisen bis sie einsehen das es, meistens, nichts wird und ihr Fahrzeug dann einfach irgend wo am Gehsteig oder mitten in der Fahrbahn stehen lassen.

Es ist mir schleierhaft warum immer noch so viele derart verbissen daran festhalten das Autos gleich Kundenfrequenz ist. Ich bin mir sicher das viel mehr Menschen in die Innenstadt gehen wenn es weniger Autos gibt. Natürlich gibt es Fahrten die sich nicht vermeiden lassen. Aber die paar Meter vom Seilerparkplatz und der Habertstraße können es ja nicht sein sich von einem regulären Einkauf in der Innenstadt abhalten zu lassen.

Schon jetzt ist der geschrumpfte Markt am Marktplatz eher ein Hohn als alles andere. Wenn man hier einkauft muß man dauernd zur Seite gehen weil jemand mit seinem Auto durch die Einkaufenden direkt vor ein Geschäft fahren “muß” oder wegen sonstiger, “wichtiger Obliegenheiten” nicht ein paar Schritte zu Fuß gehen kann.

Das beste Beispiel ist für mich der Mondscheinbummel. Und keiner beschwert sich das man nicht mit dem Auto hineinfahren kann. Die Menschen kommen wegen dem Angebot und dem Flair, daß da wirklich vorherrscht.
Ich glaube einfach das die Menschen flanieren wollen, mal nicht dauernd auf die Kinder aufpassen wegen der Autos oder gar mal die Cafehäuser am Marktplatz und Rinnholzplatz zu besuchen ohne dauernd von Autos umkreist zu werden.

Mehr Flair durch mehr Verkehr ist für mich der falsche Denkansatz.

Zur Sperrung der Traunbrücke mache ich mir Gedanken wenn ein Gesamtkonzept vorliegt welche Aktivitäten da für uns Gmundner angedacht sind.

Mit freundlichen Grüßen
Cristina Schiwek


Schlumpf

Nicht böse sein. Ich hatte etwas mehr erwartet als die Wiedergabe der Presseaussendung, welche man schon vor ein paar Tagen in den OÖN und auf salzi.at lesen konnte.

Ja, dann versucht man das gratis Parken. Das wird nicht reichen. Es fehlt -wie immer in Gmunden- ein Gesamtkonzept. Gratis Parken kann ich im SEP-Einkaufspark bzw VARENA auch. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal. Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Naturerlebnis (See, Berge) mit dem Einkaufserlebnis (das derzeit nicht vorhanden ist).

Viel wichtiger ist eine 100%ige Kundenorientierung.

In den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten wurde das Hauptaugenmerk auf die Befindlichkeiten der Innenstadt -Geschäftsleute gelegt. Es gilt jedoch noch immer “Der Kunde ist König”.
Die Millionen Euro, welche bis jetzt für die Innenstadt ausgegeben wurden -und in Zukunft werden- sollten vermehrt für die Kunden ausgegeben werden.

Es ist nicht verständlich warum die Stadt (vielleicht in Kooperation mit Schulen oder dem Technologiezentrum) es nicht schon längst geschafft hat, eine Online-Vekaufsplattform (mit Tageszustellung im Umkreis Gmunden) auf die Beine zu stellen. Die Kaufleute müssen ihre Verkaufsmöglichkeiten verbreitern.

Innenstadtbelebung am Wochenende (Musik und Halligalli) ist wünschenswert, wird den Geschäftsleuten jedoch nicht viel bringen.

Wenn man das ganze wirklich ernsthaft angehen will muss man sich Experten (wenn schon nicht international, dann zu mindest nicht aus Gmunden) anhören und sich “best practice” Beispiele aus vergleichbaren (nicht 100tausend Einwohner) Städten ansehen.

Ich glaube nicht das es nach dem Motto “Da a bisserl, dort a bisserl” gehen wird.


 

 

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3 Antworten

  1. Ich möchte noch einen anderen Aspekt in dieses Thema bringen.

    Haben wir eigentlich hier keine „risikofreudigen“ Unternehmer, die mit neuen Geschäftsideen Leben in die (Innen)Stadt bringen?

    Ich denke da z.B. an den legendären „Börni Börger“ in Bad Ischl. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Menge Leute die extra deshalb nach Bad Ischl fahren (trotz Parkgebühren).

    Damit ist nicht gemeint, man sollte jetzt 10 Hamburger Läden in Gmunden eröffnen …..

    Es gibt mit Sicherheit interessante Dinge aus allen möglichen Bereichen, die eine Innenstadt bereichern würden. Eine Apotheke, Drogerie oder ein Schuhgeschäft sehe ich jetzt nicht unbedingt als etwas, was Kunden in Massen in die Innenstadt treibt.

    Auf der anderen Seite gab es auch schon einige durchaus ausgefallene Geschäfte, die in kurzer Zeit wieder verschwunden waren.

    Liegt es nun an dem Gmundner, der eigentlich neuen Dingen eher skeptisch gegenüber steht, dass solche Geschäftsideen eher auf fruchtlosen Boden fallen?
    Oder mangelt es an Ideen/Investoren für derartige Objekte?

    Gut, wir haben den Weihnachtsmarkt am Schloss Orth oder den Keramik Markt in Gmunden. Das sind Dinge, die über die Grenzen von Gmunden bekannt sind.

    Dabei finde ich es persönlich schon sehr fragwürdig für einen Weihnachtsmarkt Eintritt zu verlangen, aber das ist eine andere Sache.

    Der Keramik Markt lockt mich jetzt auch nicht unbedingt mehr, da seit Jahren jedes Jahr die gleichen Händler mit den gleichen Artikeln vertreten sind.

    Aber das ist halt meine persönliche Meinung. Fakt ist halt, es sind Events, die über die Grenzen von Gmunden bekannt sind – egal wie man dazu persönlich steht.

    Ich hätte da noch ein paar andere Ideen, wie z.B. besondere Musikevents, die es so in Österreich nicht gibt. Da möchte ich aber nicht ins Detail gehen. Ich will ja nicht andere Leute reich machen^^.

    Alles was den Ort Gmunden bekannter macht (und dabei auch noch Geld in die Kassen spülen würde) wäre eine Überlegung wert. Damit meine ich allerdings keine überdimensionierte Bahnverbindung oder Finanzskandale, sondern ehe positive Dinge.

    Auf der anderen Seite sehe ich allerdings Bedenken seitens der Politik. Wer schon bei einer Bahnhaltestelle an „Großstadtflair“ denkt, der wird mit außergewöhnlichen Events schon seine Probleme haben.

    Ich hoffe, ich habe wenigstens ein paar Denkanstöße gegeben.

    Da kann ich als Babsy nur sehr, sehr subjektiv antworten. Mein Eindruck ist, dass es in Gmunden an Qualitätsbewusstsein mangelt. Dabei hätten wir hier ein durchaus kaufkräftiges Publikum, da Gmunden eine Stadt mit vielen Beamten (Lehrer, BH) ist. Auch gibt es noch einen ganz gut verdienenden Mittelstand. Diese Schicht, die anderswo für Qualität sorgt, ist hier in Gmunden nicht sehr qualitätsorientiert. Wir haben kein einziges Restaurant, in das man mit Leuten, die halbwegs was vom Essen verstehen, wirklich gehen könnte. Der Grabner, der es versucht hat, ist pleite gegangen (jetzt kann man sagen, er war nicht gerade an idealer Stelle). Aber was unsere Traunseewirte bieten, ist teilweise von grotesker und beschämender Qualität. Selbst am Wolfangssee im Weissen Rössl isst man um Grössenordnungen besser. Die Gastronomie ist noch nichteinmal richtig in den 1970er-Jahren angekommen (wenn ich älteren Bekannten glauben darf, ich habe das ja nicht selbst erlebt).
    Die paar Hauberln, die hier im Ort vergeben worden sind, waren (wiederum mit Ausnahme Grabner) offenbar erkauft oder kamen durch Freunderlwirtschaft zusammen.
    Beim Unglückshotel hat man immer von einem „Leitbetrieb“ gebrabbelt. Wie notwendig wäre ein solcher qualitativer Leitbetrieb erst in der Gastronomie! Und wie relativ einfach und billig wäre das – im Vergleich zu dem Hotelschwachsinn – umzusetzen. Man darf es nur nicht den Asamer machen lassen. Was der gastronomisch aufgestellt hat, war halt Schotterbaron von 1950. Bekannte sind mal extra nach Ohlsdorf gefahren (als die dort gerade Hauben hatten) und waren entsetzt.

    Das “Naschmarkt” in Gmunden ist bemüht und kämpft tapfer. Hat aber mehr Bistro-Charakter (was eh schon viel ist für Gmunden, machen das toll mit dem Mittagessen, aber das ist natürlich keine Spitzengastronomie im eigentlichen Sinn, schon gar nicht ein Leitbetrieb, das wäre zuviel verlangt in so einem kleinen Lokal). Aber dort ist es offenbar nicht einmal möglich, täglich einen ordentlichen Beinschinken anzubieten – weil der Absatz in Gmunden zu schlecht ist. Da müssten die Gmundner, die es sich leisten können, konsequent dort einkaufen, statt Billigstfleisch und angebliche „Delikatessen“ bei Hofer und Lidl zu hamstern. Wer versucht, in Gmunden ein ordentlich „abgehangenes“ Beiried zu bekommen, landet verzweifelt beim Merkur, wo auch nur zwei oder drei Stück aus einer AMA-Produktion (also doch eher zweitklassig) herumliegen. Wenn man vier Stück braucht, weil man Gäste hat, ist schon Sense. Es wird nicht gekauft, also auch nicht ordentlich bestückt. Eine wirklich erstklassige Ware, die noch dazu nicht aus Massentierhaltung stammt (was sich eh ausschliesst), bekommt man hier nicht.
    Die Konditoreien sind – bei allem Bemühen – in Wahrheit auch zum Weinen, wenn man die heutigen internationalen Standards kennt. Vielleicht sollte die Gemeinde unseren Konditoren mal eine Studienreise nach Paris zu Pierre Hermé spendieren, da wäre das Geld besser angelegt als in diversen Sinnlosprojekten.
    Das nutzt aber alles nichts, wenn das Gmundner Bürgertum lieber die geistige Sepplhose anzieht und vor sich hin sumpert. Man hält lieber Gmunden für den Nabel der Welt. Wo sind hier die Menschen, die cosmopolitisch eingestellt sind, echte Weltbürgerleins, und nicht bloss Nachtrabende der globalisierten Verdummung? Ein paar gibts, aber die bleiben in ihren Hütten und wundern sich darüber, was hier so abläuft.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  2. Zu Frau Schiweks Kommentar:
    Ich stimme Ihnen zu. Das Parkproblem ist sekundär. Wesentlich ist es, einen Grund oder Anlass zu haben, die Innenstadt aufzusuchen. Der von Ihnen aufgezeigte Mondscheinbummel ist eine von mehreren Veranstaltungen, die Menschen anziehen, ohne dass sie ein etwas längerer Fußmarsch (z.B. vom Parkplatz) zum Stadtzentrum abhält.
    Das heißt: Zuerst ist zu diskutieren, welche Angebote (Geschäfte, Lokale, Attraktionen, Events, …) es in der Innenstadt geben soll und erst dann ist die verkehrstechnische Erreichbarkeit zu diskutieren.
    So gesehen ist die Diskussion um gebührenfreie Parkplätze leider eine als „politische Nebelgrantatenwerferei“ im Zuge des Vorwahlkampfes einzuschätzende Aktion zu sehen.
    Allerdings: Methodisch halte ich es für positiv, die „Bürgerleins“ derartige Fragen (halb)öffentlich diskutieren zu lassen .
    (Anmerkung: Halböffentlich deswegen, weil nicht jede und jeder im „gmundl“ diskutieren möchte)

  3. Sehr geeehrter Herr Doktor Dickinger ,

    Vom Ansatz her ist Ihr Vorschlag sicher in die richtige Richtung gedacht . Der trostlose Zustand der Innenstadt verlangt aber nach konsequenteren Lösungen .

    Es wäre interessant , zu sehen , wie sich die Besucher Frequenz verhält , wenn die ganze Innenstadt und die Brücke für den individuellen Autoverkehr gesperrt wäre . Und zwar nicht nur an Samstagvormittagen . Eventuell mit Zubringerbussen zu den Park & Ride Plätzen .
    In diesem Zusammenhang hätte sich auch die Frage nach einer Verlängerung der Strassenbahn zum sehr frequentierten Toscana Parkplatz gestellt .

    Ausserdem glaube ich , dass die Autofrage zwar eine wichtige ist , aber trotzdem nur ein Nebenschauplatz , und wir ein umfassendes Gesamtkonzept zur Erhöhung der Innenstadtattraktivität brauchen würden . Wer würde denn das Angebot nutzen , ungestört durch die Stadt bummeln zu können , wenn dort nicht zugleich Erlebnis auf ihn wartet ?
    Was ist eigentlich aus den Resultaten des brainstormings im Rahmen von “ Vision Gmunden “ geworden ?
    Ausserdem muss ich leider auch sagen , dass ich persönlich Ihre Bereitschaft zu “ Gedankenaustausch, Kritik und Feedback “ – wie Sie oben bürgernah anmerken – eher enttäuschend finde . Ich bin zu unterschiedlichen Themen an Sie herangetreten und habe bisher nicht ein einzigesmal Antwort von Ihnen bekommen . Auch nicht in allgemein gehaltener Form.
    Auch unter Berücksichtigung dass Sie noch anderes zu tun haben , als mails zu beantworten , ist das doch einfach zu wenig .
    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen , man hat den Eindruck , dass Ihrem In Erscheinung Treten immer etwas populistisches anhaftet und wenig Lösungspotential hat .
    Die Stadt hätte dringend nötig , dass sich das ändert .

    Was halten Sie von der Einrichtung eines expliziten online Bürgerforums als Plattform für Kritik , Anregungen , Lösungsvorschläge …. ?

    Mit freundlichen Grüssen , Monika Koenig

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