Nix als Fragen …

Heute alles nicht ganz ernst:
Babsy schweift ab
SHOE an Kammerhofer
Karlheinz König über die grossen Fragen der Menschheit

 

Liebe Leserleins!

Die gestrigen Beiträge – Kammerhofers Löwenzahnaktion und die Überlegungen Ihrer Babsy bezüglich der Rom-Flieger-Glocken – haben Reaktionen hervorgerufen. Zwei davon bringen wir heute hier im Blog. Was bin ich froh, dass unsere Leserleins auch fleissige Schreiberleins sind. Das soll unserem Blog erst mal wer nachmachen! Der Gmundl-Blog macht kreativ, frei und lustig. Das soll uns mal wer nachmachen. Wenn ichs genau bedenke, wäre längst fällig, dass wir von der Sozialversicherung mit Geld überschüttet werden, weil wir aus gramgebeugten und krankheitsgefährdeten Menschen aufrechte Bürgerleins mit Mut, Witz und Charme machen und somit deren Immunsystem stärken, dass es geradezu ein Wahnsinn ist.

Jawohl! Hier wird über alles Mögliche und Unmögliche geschrieben, weil unsere Leserleins nicht mit einem Brett vor dem Kopf herumlaufen, sondern über den Tag und den Horizont hinaus sehen.
Wissen Sie, was ein echter Gmundner Snob ist? Jemand, der glaubt, dass das Brett vor seinem Schädel aus Teakholz ist. Und ein Grüner Snob? Das Teakholz ist aus Plantagenzucht.

Von wegen Gesundheit: ich überlege gerade, ob ich nicht einen Bärlauchschnaps erfinden soll. Oder gibt es den schon?

Dass Kammerhofer seinen Beitrag als Ode an den April gemeint hat, ehrlich, ich habe es nicht gemerkt. Ihre Babsy beschleicht das Gefühl, dass der Aprilscherz im Niedergang ist. Die sind alle zu nah am echten Leben gebaut. Ist nicht abwegig, die Sache mit den Löwenzähnen, oder? Herr Strache hat gegen die EU protestiert wegen des in der PRESSE verkündeten Schnitzelverbots, nein, eigentlich des Panierverbots mit Eierleins und Mehl und so. Wie es sich gehört in der österreichischen Küche. Man stelle sich eine EU-Einheitspanier für das Backhenderl vor. Igittigittigitt! Ist doch total real, dass man in Brüssel auf eine solche Idee kommt, gell, jetzt, wo ich rätseln muss, was einsame Grossbuchstaben auf Speisekarten zu bedeuten haben. Ich verteidige den Strache nicht gern, aber die EU schützt uns vor allem, nur nicht vor der EU und den Konzernen und der Arbeitslosigkeit und und und … dafür werden wir mit strengen Regeln im Alltagsleben gequält und getriezt. Auf so einen Realo-Witz darf der Strache reinfallen.

Man könnte meinen, da haben sich ein paar Grüne nach Brüssel verirrt, die Art von Grünen, die uns alles vorschreiben wollen – vom vegetarischen Pflichttag bis zum Binnen-I, das Ihre Babsy regelrecht hassen tut. FahrradInFahrerIn und so. Ich finds deppert. Das erregierte Binnen-I soll für Frauen stehen? Na geh! Ist noch keinem aufgefallen, dass das ein Phallus-Symbol der männlichen Herrschaft ist (kicher!)??? Ich will lieber die selbe Kohle bekommen wie Männer im gleichen Job, dann könnens zu mir von mir aus auch Herr Babsy sagen. So schaun mir aus, liebe der-die-das-Leserleins!

Auweia! Das war jetzt eine echte Abschweifung, gell. Aber zu Ostern darf ich das mal!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 Lieber Karl!

Ein kurzer Brief von SHOE

Lieber Karl !
Kann mir den Hinweis nicht verkneifen, dass junger Löwenzahn mit Kartoffeln , Käferbohnen und Kernöl zu einem Salat verarbeitet, eine absolute Delikatesse ist, die zudem noch sehr gesund ist. Deine Löwenzahnfarm kann daher bei entsprechender Verbreitung durchaus die neue Zukunft Gmundens als “Löwenzahnstadt” begründen. Die Nummer mit den Schwänen (+****Hotel) war ja wegen deren Ungeniessbarkeit nicht so erfolgreich! Die Gefäße zum Anrichten des Salats und jene zur Entsorgung der verdauten Löwenzahnrückstände werden schließlich auch in Gmunden hergestellt. Ein Musterbeispiel für vertikale Integrationsstrategie .


Die grossen Fragen

Überlegungen von Karlheinz König

wenn es um die wirklich grossen fragen der menschheit geht…

wie können unsere glocken nach rom fliegen, ohne dort chaos im flugverkehr anzurichten? die antwort ist verblüffend einfach: gar nicht, sie richten chaos an. deshalb dauert die ganze aktion auch so lange und ist nicht, wie eigentlich technisch möglich, innerhalb eines tages erledigt. während peter orthofer die entsprechung der österreichischen natur in einem strudel (in meinem falle mit topfen) suchte, so ist jene des italienischen glockenflugverkehrs die langnudel (spageti macer longus): zwei, ziel und quelle symbolisierende enden und dazwischen ein regelloses und vor allem dynamisch sich veränderndes gekurve. al dente bedeutet- entgegen der kulinarischen gemeinplätze- auch nicht bissfest sondern bezieht sich auf das zähnenkirschende zur kenntnis nehmen dieser unerwarteten wendungen und umwege. interessant in diesem zusammenhang ist die empfehlung des römischen glockenflugkontrollzentrums, die empfiehlt in der osterwoche die häuser bestimmter viertel nur in notfällen und dann nur mit helm zu verlassen: es kommt jedes jahr zu bedauerlichen unfällen durch glockenteile, die durch kollisionen herabfallen. dass in früheren jahren gelegentlich auch andere glocken an dieser veranstaltung teilgenommen haben und ihr klang sich dadurch durchaus zum nachteil verändert hat kann der geneigte besucher mehrmals täglich auf dem hauptplatz der sich dem heiligen st. swappus zugeneigten landeshauptstadt selbst erleben, ein für sensible gemüter oder gar musische menschen verstörendes erlebnis.

die einfachere erklärung lautet: die glocken verfügen, wie auch das christkind, über eine tarnvorrichtung und eine holomatrix die vortäuscht, dass die glocken weiterhin in ihren stühlen hingen. wahlweise wird dies auf atlantis oder ausserirdische zurückgeführt und ist gegenwärtig noch gegenstand intensiver forschung. die glockendichte indes wird durch eine teilweise verschiebung in den subraum reguliert …

was die lobenswerte löwenzahnspende des herrn kammerhofer angeht, so fielen mir spontan mehrere dinge dazu ein. zum einen der schrebergärtnernde nachbar meiner schwiegereltern der mit fast meditativem eifer täglich (von 0730 bis 0900) seinen dauercampingstellplatz von diesem invasiven bewuchs befreite (und meine schwiegermutter, die bei diesen gelegenheiten mit vollen backen pusteblumen über die militärisch exakt getrimmte, 110cm- plus minus 5mm- hohe thujenhecke zu pusten pflegte), zum anderen der brite, der- ehe unsere gallier und teefax mit dem entführten streitwagen drüberdonnern- feststellt, dass nach etwa 2000 jahren intensiver pflege sein rasen recht annehmbar sein würde. bei bedarf könnte ich übrigens ein paar brennnesseln (Urtica dioica) beisteuern (wahlweise mit zwei oder drei “n” oder auch mit bindestrich, je nach stand und benützung der rechtschreibreform*).

so. und jetzt gehe ich in den garten mähen. das moos mähen … :O)

*vor der reform der rechten schreibeart hab‘ ich den nötigen respekt. sie aber, sag’s ihr, kann mich dennoch …

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