Fehlschläge

Heute:
Gastkommentar von mitdenkendes Gmundner Bürgerlein
zum Thema Wohnen und Stadtverschandelung

Liebe Leserleins!

Jetzt heisst es seit einigen Tagen für alle, die von Gmunden nach Pinsdorf wollen, einen depperten Umweg zu fahren. Da wird jetzt nicht nur mehr Sprit verbraucht, weil man einen Umweg fahren muss. Das auch. Aber die Verkehrsplanung war total perfekt: man produziert auch noch Staus, die zusätzlichen Dreck produzieren und die Luft noch mehr verpesten. Ein geradezu genialer Schachzug, um das Autofahren noch ökologischer zu gestalten.
Man gibt 45 Mille rund um den Neubau des Bahnhofs aus, aber eine ordentlich ausgebaute Unterführung, die nicht nur zu Fuss oder per Rad benutzbarist, war nicht drin. Brauchen wir nicht. Wozu auch. Die Kreuzungen der Umfahrung sind total überlastet, die Ampeln falsch geschalten, nämlich zu kurz, um keinen Stau zu erzeugen. Gut Luft!
Wann begreift man endlich, dass eben nicht alle Menschen aufs Fahrrad umsteigen werden und auch nicht können? Und zu Fuss nach Pinsdorf ist auch nicht das Gelbe vom Ei, gell! Dass man gleichzeitig eine Art Roboterbahnhof baut, befreit von Menschen und menschlichen Ansprechpartnern, sagt auch einiges.

Man arbeitet systematisch an einer Ausweitung des Autoverkehrs: Schliessung von Postämtern, grenzwertige Umfahrungen, gekappte Bahnlinien für den Güterverkehr (ÖSPAG). Man kann sich nur noch wundern.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

Preisfrage: Was hat sich mit heutigem Tag beim gmundl-Blog geändert?
Die ersten drei Postings mit der richtigen Antwort bekommen während des kommenden Wahlkampfs vom Azubi-Bürgermeister einen Schal umgehängt.


 

Leistbares Wohnen durch Miet-Kauf und Stadtverschandelung?

Ein Gastkommentar von mitdenkendes Gmundner Bürgerlein

Miet-Kauf soll leistbares Wohnen sein? Es täte mich interessieren, wer von unseren Politikern in Miet-Kauf-Wohnungen haust. Das gesetzliche Miet-Kauf-Modell ist nur von Vorteil für die Wohnungsgenossenschaften. Hier in Gmunden ist man ja sehr verbandelt mit OÖ Wohnbau (ehemalige Wohnungsfeinde, ähh Wohnungsfreunde…). Die knallen hier in Gmunden ein scheußliches Wohnhaus nach dem anderen hin. Schwarz-weisse Klötze, billig und nochmals billiger! Ganz Gmunden wird verschandelt mit diesen Trauerklötzen, trist und nochmals trister!
Bahnhofstraße und gleich vis-à-vis in der Rustonstraße. Ein Graus!
Dann Plentznerstraße, 3 schwarz-weiße Wohnklötze, dicht nebeneinander gebaut, jeder sieht dem anderen in die Wohnung. Herrlich!

Die schöne, noch unverbaute Wiese neben Friedhof – Bräugütlgebiet wird mit Sicherheit auch noch mit diesen Klötzen verschandelt werden. Aber Hauptsache es gefällt ja dem „Azubi-Bürgermeister“.
Und wahrscheinlich werden es auch Miet-Kauf-Wohnungen. Wie schon im Beitrag von gmundl geschrieben, es geht um leistbares Wohnen – für jedes Alter!

Fakt ist, dass das Miet-Kauf-Modell keine günstige Finanzierung einer Eigentumswohnung ist.
Die Miete, die bezahlt wird, reduziert nicht den späteren Kaufpreis.
Man kann zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht absehen, wie hoch der spätere Kaufpreis sein wird.

Fazit: In diesen Klötzen wird es dann ein ewiges Ein- und Ausziehen geben, wenn sich Jungfamilien die monatlichen Belastungen nicht mehr leisten können. Sehr kinderfreundliches Modell!

Zuletzt möchte ich die Herren Politiker ersuchen, einmal nachzudenken, wie viel die Menschen verdienen und auch darüber nachzudenken, einen Stopp der Verschandelung Gmundens zu setzen, indem wirklich einmal überlegt wird, welche Baugenossenschaften in unserem Gebiet bauen sollten, resp. auch einmal Baugenossenschaften aus dem Salzkammergut heranzuziehen, die das Kleinod Salzkammergut noch schätzen. Es gibt nämlich noch Baugenossenschaften, die sich etwas denken, wenn sie eine schöne Landschaft verbauen. Das wäre z. b. die Firma Kieninger.


 

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2 Antworten

  1. >

    Ist da was schief gegangen? Im Posting fehlt der ganze Text! Nur das „grösser als“-Zeichen thront uneinnehmbar im Blog …
    Wenn es ein Fehler ist, bitte nochmals posten!
    Babsy Blitzchnell f. d. Team Gmundl

  2. wenns ums thema wohnen geht hier ein link zu einer sendung des BR2

    [audio src="http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bP/_-9S/52Ff52ry/150408_2105_Dossier-Politik_Wenn-Stadtluft-arm-macht---Wie-bleibt-Wohne.mp3" /]

    die probleme sind ja durchaus ident.

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