Nachdenkliches

Liebe Leserleins!

Ihre Babsy sinniert heute ein wenig vor sich hin, denn so Manches macht sie nachdenklich.

Wenn zum Beispiel der Touristik-Chef Murray ankündigt, man wolle sich jetzt um eine Konzept für die Toskana kümmern und sich um einen entsprechenden Auftrag bemühen. Leutln, das ist eine gefährliche Drohung! Das bisherige Wirken war nicht besonders erfreulich oder gar erfolgreich. Insgesamt sehr unerspriesslich, gell! Man denke an die Hotelsache. Wahrscheinlich wird bei dem die Toskana zum ganzjährigen Veranstaltungsgelände für Hansi Hinterseer-Konzerte.

Oder ein anderes Thema. Die ÖVP feiert es als tollen, riesigen, umwerfenden Erfolg. Schwallt von einer Win-Win-Situation. Von was die Rede ist? Dass die Gemeinde die Bräugütlgründe jetzt verkaufen muss, die einst unter BM Hermann günstig erworben worden sind, um die Sanierung der Schulen finanzieren zu können. Das wird jetzt – ja, wir lesen richtig – als Win-Win-Situation und Triumpf der „Nachhaltigkeit“ abgefeiert. Das nennt man nun wirklich Verdrehung der Tatsachen. Weil man finanziell in den letzten zwei Jahrzehnten unter BM Köppl mit den Mitteln geurasst hat, ohne dass man davon irgend etwas in Gmunden sieht, fehlt jetzt das Geld für die Sanierungen. Das war also weder nachhaltig oder gar eine Gewinnersituation, sondern ein Zwangsverkauf, damit man endlich die Schulen in Ordnung bringt. Dafür hat man völlig unnötig einen urhässlichen Zubau zur Musikschule eingefädelt. Der Stern & Hafferl will ja nicht nur Bim-Fahren, sondern auch Häuser bauen. Damit Sie Ihre Babsy nicht missverstehen: Musikschulen sind eine gute Sache. Aber es gibt in Gmunden mehr als genug Räumlichkeiten für Konzerte und Vorspielen. Man hatte sich die Bauschande rund um die Villa Klusemann ersparen und mit dem Geld die Schulsanierungen in Angriff nehmen können. Aber da hätte man halt keinen Spatenstich machen können, gell, und dann auch kein Eröffnungs-Banderlabschneiden. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, was die ÖVP unter „Nachhaltigkeit“ und „Win-Win“ versteht: alles, was wir „Looser“ nennen.

Dass man jetzt auch noch ein Parkdeck in einer landschaftlich heiklen Lage hinknallen will, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. SPÖ und FPÖ sind übrigens gegen ein Parkdeck an dieser Stelle (also dort, wo jetzt zu ebener Erde die Gebührenparkplätze sind). Sie schlagen vor, das auf den Michlgründen, die der Stadt gehören, zu errichten. Dort stört es nicht und wäre nicht nur für zwei oder drei Monate im Jahr. Man kann nur hoffen, dass dieser sinnvolle Vorschlag umgesetzt wird. So sich herausstellt, dass überhaupt ein entsprechender Ganzjahresbedarf gegeben ist. Aber so, wie wir die Gmundner ÖVP kennen, wird sie auch da wieder die schlechteste und teuerste Lösug wählen. Die Steuerzahler habens ja!

So sinniert also Ihre Babsy vor sich hin, warum sich in Gmunden immer wieder das Dümmste, das Haarsträubendste und die Verschwendung von Steuergeldern durchsetzt. An der Seeluft kann es nicht liegen, am Traunsteinblick hoffentlich auch nicht (sonst müsste man den See trockelegen und den Traunstein abtragen – uff, bitte sofort vergessen, bevor der Stern & Hafferl sich dafür einen Auftrag von der Gemeinde holt). Ich sinniere und sinniere, aber aus dieser Stadtpolitik will einfach kein Schuh werden, wie man so landläufig sagt.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

Einserkastl von Leonardo DV

Wenn ich das Bild der Villa Klusemann im Kommentar sehe, kommt mir eine Idee. Anstatt am Bahnhof Engelhof eine neue Remise für Stern zu bauen, könnte man doch wie einst die Pferdebahn durch die Annastraße, dann anschließend durch den Luisen-Park die Schienen legen und das neue Gebäude der Musikschule als Remise verwenden! Vom Stil her absolut passend. Der Gestaltungsbeirat würde sicher zustimmen.


Einserkastl von Sabian

Hallo,
ich lese ja ständig den Gmundl, und vermutlich habe ich das doch überlesen…aber was sagt Ihr dazu, dass am Grünberg nun 5 Wohnungen gebaut werden von denen auch 2 schon verkauft sind? Das gibt mir zu denken…viele Wohnungsschlüssel, viele Autos usw…wer hat das genehmigt? Die Straße da rauf hätte eben nie gebaut werden dürfen.


Ehrlich, ist uns neu. Vielleicht wissen andere Leserleins mehr darüber! Meldet euch, ihr Kundigen!

 

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