Parkdeck keck?

Liebe Leserleins!

Wir faulenzen jetzt doch ein wenig über lange Wochenende. Bitte um Nachsicht, dass Postings und neue Kommentare & Infos die seit Donnerstag eingelangt sind, erst in den nächsten Tagen freigeschalten bzw. im Blob als Kommentar erscheinen.

Heute ein schon seit Anfang der Woche vorliegender Beitrag von Karl Kammerhofer zur Frage des Parkdecks im Stadtteil Weyer mit Seesicht bzw. mit Sicht aufs Parkdeck vom See.

Schöne Feiertage noch an einem lauschigen Plätzchen!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 Geniale Verkehrslenkung

Ein Gastkommentar von Karl Kammerhofer

Eine geniale Verkehrslenkung, die wirtschaftliche Auslastung und eine spannende geologische Herausforderung!

1)   Die geniale Lenkung des motorisierten Individualverkehr aus OÖ – massiv an schönen Tagen – gleich direkt zum Seeufer in den Gmundner Ortsteil Weyer.

Wir wollen ja alle bekanntlich, dass sich der motorisierte Individualverkehr bei schönen Wetter nicht am Gmundner Stadtrandrand (wenn überhaupt) breitmacht, sondern direkt an die schönsten Platzerl in unserm Land geleitet wird? Natürlich gleich ganz, ganz nahe zum See. Warum sollte ein schön geputzter PKW am Sonntag am Grünbergparkplatz nicht auch einmal Seesicht genießen können? Und ein Amigo aus den eigenen Reihen kommt dadurch auch zu einem € 100.000 Zusatzeinkommen. Frei von Risiko und Arbeit. Von wegen „Leistung muss sich lohnen“. Es ist doch  harte Arbeit da noch anständig geblieben zu sein. Die grün/blau/rote Neidgenossenschaft stänkert ja schon wieder.

2)   Die Auslastung
Na ja die Auslastung des Parkplatze war am gestern am Sonntag, 26.April mehr als erfreulich. Es war auch herrliches Frühjahrswetter. Herrlich zum Wandern. Immerhin konnten von den drei Parkebenen zumindest ein Parkdeck (das untere) um 17 Uhr zumindest zu drei Viertel gefüllt werden . Böse Zungen behaupten um 12:00 waren es  nur 50% (beim unteren Deck).

Aber was war heute am schönen föhnigen Montag? Na immerhin habe ich 10 PKWs am unteren Parkdeck  gezählt. Na super, das gibt Hoffnung, dass zumindest an 20 Tagen im Jahr ein mehrstöckiges Parkdeck zu 100% gefüllt wird. Na, eine 5-8%ige Jahresauslastung samt Verschandelung ist ja auch nicht ohne.  Zur Großfilteranlage(Seilbahnstation) im 60er Jahre Design kommt den auch noch das passende Parkdeck. Ja, nach dem es  mit LACUS FELIX nicht so wird wie man wollte, muss man halt an anderer Stelle unsere Stadt und das Seeufer verschandeln.

3)   Die spannender geologische Herausforderung, vor allem CO2 neutral.
Die gute Nachricht, man will das Parkdeck nicht in die Höhe bauen sondern unterirdisch. Wahrscheinlich glauben diese Blitzgneisser das ist dann CO2 neutral. Das wird geologisch und bautechnisch spannend. Also, man baggert sich einmal auf einer riesigen Fläche die ersten 7 bis 12 Meter durch den rutschigen Gatsch nach unten und sichert das alles tief mit langen, langen Spundwänden tief unter die Wasserlinie. Natürlich hat das alles dann keinen Einfluss auf Einfamilienhäuser auf der Traunsteinstraße. Da kann auch nichts ins Rutschen kommen. Vor allem kann es auch nicht zu einem Wassereinbruch kommen und der Hochwasserschutz wird total sein. Na klar. Kennen wir ja eh wie das  in der Traunsteinstraße so läuft –  wenn wieder einmal für einen Amigo gebaut wird.

Da wünsch ich ein Glück auf !

Ing.Mag. Karl Kammerhofer
K.J.v. Freygasse 12, 4810 Gmunden
http://www.architekturamwasser.at


 

 

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