Haasss is

Heute:
Jede Menge Gastkommentare
und ein paar Antworten darauf von uns

Liebe Leserleins!

Dass Ihre Babsy dieses Wochenende Dienst schieben darf, ist eine echte Härte, gell! Aber bitte, frau tut, was sie kann. Denn unsere Leserleins schreiben fleissig. Also muss Ihre Babsy auch entgegen ihren Absichten fleissig sein.

Unseren Verschandelungsknüller verschieben wir auf Mittwoch. Der läuft uns nicht davon. Heute ein paar Gastkommentare und Kasterln mitsam unseren/meinen Antworten. Herr Amon bastelt am Kommentar zu Griechenland, der sehr erhellend ausfallen soll. Der ist für Dienstag geplant.

Jetzt wollen wir hoffen, dass es kühler wird, und zwar ohne die angekündigten Unwetter.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 Fahrgäste gesucht

Ein Gastkommentar von Hans Heidinger

Es ist faszinierend, wie man Fakten im Laufe der Zeit in den Hintergrund einer Diskussion drängen kann und sie dadurch vollkommen irrelevant erscheinen läßt.
Tatsache ist, dass die Vorchdorfer Bahn momentan werktags von ca. 350 Fahrgästen (abgehend und ankommend zusammengezählt), davon 200 Schüler – die meisten bleiben in der Traundorfschule –, frequentiert wird. Die Schüler, die nicht die Traundorfschule besuchen, werden momentan mit Schulbussen direkt zu ihren Schulen befördert, ohne Umsteigakrobatik absolvieren zu müssen.
Von den 150 verbleibenden Fahrgästen sind maximal – wie Beobachtungen zeigen – 40-60 Kandidaten dafür, weiter als bis zum Klosterplatz zu fahren.

Auf der anderen Seite der Traun existiert noch eine Strassenbahn, die momentan werktags von durchschnittlich 240 Fahrgästen (am Franz-Josefs-Platz ankommend und abfahrend zusammengezählt) benützt wird. Beobachtungen am Franz- Josefs-Platz zeigen, dass fast alle Fahrgäste in der Innenstadt bleiben und kein Potential für eine Durchbindung eines Zuges aus Richtung Vorchdorf darstellen.

Woher die Fahrgäste kommen sollen, die aus der Innenstadt und aus den Wohngebieten entlang der bestehenden, anachronistischen Strassenbahntrasse – z.B. dem “Villenviertel” – den Weg ins “Einkaufszentrum” Klosterplatz oder ins ” Naherholungsgebiet” Gschwandt finden werden, wird sich nicht nur dem Kritiker dieses Wahnsinns verschließen. Auf diese Frage gibt anscheinend auch die “Potentialanalyse” keine befriedigende Antwort – was nicht verwunderlich ist!

Außer, es ist erklärte Absicht, dass für Fahrgäste, die vom Stadtplatz bis zum Klosterplatz fahren und für 40-60 Fahrgäste täglich aus Richtung Gschwandt, ein Projekt um – ich weiß nicht, wie die richtige Zahl lautet und wiederhole die allgemein verwendete – 57 Millionen Euro gegen den Willen der Bevölkerung “durchzuziehen”.

Übrigens: Meines Wissens nach, existiert ein Durchfahrtsverbot für die Innenstadt für LKW´s über 7,5 to. Ziel- und Quellenverkehr ausgenommen. Dass der neue Zug aber 60 to auf die Waage bringt – auch das ist so eine Zahl, die herumgeistert – ist hoffentlich nur ein böser Traum.


Gemeinsamkeiten

Gastkommentar von Poli-Ticker

WAS DIREKTE DEMOKRATIE, KLEINKINDER, EIERTÄNZE, FUTTERTRÖGE und GMUNDEN gemeinsam haben….

Zum Thema, warum Vze.Bgm. Dickinger (der selbsternannte Verfechter direkter Demokratie in Gmunden 🙂 just beim Monsterprojekt ZUG QUER DURCH GMUNDEN keine Bürgerbefragung befürwortet, geschweige denn initiiert hat:

Herr Dickinger hier in Gmunden ist halt politisch so selbständig, wie ein Kleinkind, das an der Mutter Rockzipfel hängt.

Unsere „Hobbypolitiker” hier vor Ort „hängen am Kittl“ ihrer Landespolitiker, die leider Politik auch nur als Zeitvertreib und wegen der guten Gagen – aber sicher nicht zum Wohle der Menschen in diesem Lande – machen.

So muss halt der KleinChristian hier vor Ort schön brav das tun, was dem sich grade megadynamisch-peinlich plakatierend lassenden, mit nordkoreanischer Frisur und ebensolchem „ unfehlbarem Zug-D´rrrrrüberfahrgehabe“ ausgestattete rote Landesrat, beim Plauscherl mit den Sternenfirmen der Traunseestadt sich so reindrücken hat lassen.

Und das ganze Desaster Hand in Hand in einem hin- & und herlavierenden peinlichen Polka-Eiertanz – mit seinen Schwarzen, Blauen und Grünen Kollegen.

Weil man „muss ja“ nach der Wahl mit den anderen Fraktionen wieder gut = zum Schaden der Bevölkerung !!! – zusammenarbeiten.

So wird die abenteuerliche Amateurpolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte halt „immer irgendwie“ den Bürgerleins vor Ort – auch unter Zuhilfenahme bewusster Verschleierung und Lügenkonstrukte, wie sie beim Zugprojekt an der Tagesordung waren und sind … „verkauft”.

Auf dass man sich um die wahre Verantwortung gegenüber den steuerzahlenden Bürgern möglichst gut – halt einfach ohne gröberen Gesichtsverlust – bis zur nächsten Wahl r´überdrücken kann.

Dass dem, mit dem Zugprojekt in Gmunden definitv entgleisten Landesrat mit der wohl schnittigst-koreanischen Parteisoldatenfrisur Österreichs, jede Bodenhaftung (Hand in Hand mit den schwarzen Lokal- & Politgranden Gmundens und Oberösterreichs, die sich farblich passend als die wahren Totengräber Gmundens geoutet haben) abhanden gekommen ist, wird selbst dem „dümmsten Steuerzahler“, einfachsten Bürgern und allen „auf Schiene gebrachten, sogenannten einfachen Parteimitgliedern der „SPÖVP Einheitsparteien” beim Verfolgen dieses Blogs von Woche zu Woche immer klarer.

Wie fest die Parteien, als sich selbst erhaltende Futtertröge für ihre Mandatare und Funktionäre auf Steuerzahlers Kosten, samt aller ihrer jeweiligen politischen Vorfeldorganisationen wie Arbeiter- & Wirtschaftskammer, Gewerkschaften und Industriellenvereinigung, etc… unser Land im Griff haben, lässt sich am Trauerspiel rund um das Zugprojekt in Gmunden (wenn man – wie es hier auf http://www.gmundl.com passiert – genauer hinsieht) ablesen. (Von den RotSchwarzGrünBlauen Parteiakademien die als SteuergeldWaschmaschinen zugunsten der Parteien fungieren, davon reden wir hier gar nicht, … )

Der Würgegriff ist so stark, dass selbst einer von der maßgeblichen Bürgermeisterpartei der letzten Jahrzehnte = ÖVP pleitegewirtschafteten Stadt noch ein Monsterprojekt zum weiteren, auf Jahrzehnte nachhaltig wirksamen Schaden aller Steuerzahler zugemutet wird.

Die peinliche Marketing-Massnahmen-Präsentation des amtierenden Bürgermeisters unter “Assistenz”seiner „Wirtschaftsstellen-Leiterin” im lokalen Hofberichterstattungs-TV, sind nur als ein vorläufig letzte Mosaiksteinchen im unrühmlichen Gesamtbild einer total planlosen Orts- und Landespolitik zu werten.

Es wird spannend sein zuzusehen, wie lange die Kaufmannschaft und Wirtschaft Gmundens – und vor allem wieviel an Sand – sich da noch in die Augen streuen lässt…

Dass es in diesem Morast aus politischer Ideen-, Plan- und Visionslosigkeit ein Leichtes ist, dass sich eine Gmundner Privatfirma, die auf Nahverkehrs-unternehmen, die (wohlgemerkt!!! allesamt vom Steuerzahler teuerst subventioniert werden) spezialisiert hat, sich hineinsetzt und ein sinnlos teures, verkehrstechnisch die Stadt zerstörendes und an den wahren Verkehrs-bedürfnissen der Menschen vorbei fahrendes Monsterprojekt aufsetzt und es den Hobbypolitikern in Land und Stadt unter Zuhilfenahme falscher Fahrgastzahlen „perfekt verkauft“, ist der bedauerliche Kollateralschaden, den unsere sogenannten Politiker an Gmunden und unserem Volksvermögen drauf und dran sind zu verursachen.

Zum Abschluss auf den Rockzipfl von eingangs zurückkommend:
„Politiker werden ist goa net schwer …. Politiker sein, dagegen sehr!”

Und wenn man dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, dann sollte man, bitte sehr, das durch geschickte Wahlpropaganda errungene – jedoch immer geliehene  – politische Amt doch nicht mit damit automatisch einhergehender Kompetenz, Weitsicht und Fehlerlosigkeit in Entscheidungen verwechseln.

Das passiert mit der heran rollenden ZUGKATASTROPHE zum Schaden der Gmundner Stadt und aller Steuerzahler leider höchstwahrscheinlich auf nachhaltigste Weise.

Und das Ganze höchstwahrscheinlich auch noch ohne, dass es eine AMTSHAFTUNG FÜR WISSENTLICH GETROFFENE POLITISCHE FEHLENTSCHEIDUNGEN, DIE EIN STEUERGELD-GRAB OHNE ENDE SEIN WERDEN, geben wird.

Auf letzteres kann der leidgeprüfte Steuerzahler und Bürger vielleicht ja doch noch hoffen.

Denn dass beim ZUG DURCH GMUNDEN belogen, getäuscht und getrickst wurde, dass es wirtschaftlichere Alternativen und bessere Lösungen gibt, das wissen mittlerweile auch die Hobby-Politiker der Traunseestadt und des Landes Oberösterreich.


Rätselhaft?

Gastkommentar von Karlheinz König

der mensch ist rätselhaft?
aber nein, dem ist nicht so, liebe babsy. denn es gibt zwei verlässliche triebfedern des menschen allgemein und des österreichers im besonderen: die eine lässt uns wählen, was uns persönlich den größtmöglichen nutzen zu bringen verspricht (meist also zuerst wahlversprechen und hinterher entlarvte wahlversprecher). die andere drängt uns- wenn wir keinen nutzen für uns selbst erkennen können- dazu, jene option zu wählen die den anderen den geringstmöglichen nutzen bringt.
dein einwand (ich höre eine sich hochziehende augenbraue), dass viele menschen sehr wohl sachlich fundierte etscheidungen treffen würden ist grundsätzlich richtig. aber sie haben keine keine organisierten mehrheiten mithilfe derer sie regieren könnten … ;O)

Aus philosophischer Sicht ist und bleibt der Mensch ziemlich rätselhaft. Eben weil soviele Entscheidungen nicht rational erfolgen. Wir sind nun einmal Ergebnis der Evolution, tragen das Erbe unserer Ahnen in uns, und noch immer dominieren angeborene Verhaltensweisen plus Reptiliengehirn unsere Entscheidungen. Wenn man der modernen Gehirnforschung glauben darf, dann sind 70 – 80 % unserer Entscheidungen von unbewußten oder vorbewußten Vorgängen und Irrationalismen geprägt. Und die sind ihrem Wesen nach irrational. Selbst noch die scheinbar rationalste Entscheidung ist das nur in geringem Ausmass. Mit ein Grund, warum die Zivilisation nur eine dünne, verletzliche Schicht ist (frei nach Freud). Die Stimme der Vernunft ist schwach, der Zustand der Welt zeigt es deutlich.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Schuldenberge

Ein Gastkommentar von Margareta Enser-de Groot

Antwort an Steinlaus – Schuldenprogramme

Natürlich konnte ich nicht alle Faktoren aufzählen, die der Staatskasse ein Loch gerissen haben und noch weiter reissen werden. Ein Faktor, der noch nicht absehbar ist, sind die Folgekosten der Hypo mit den Haftungen, die derzeit gar nicht realistisch einzuschätzen sind (es sollen angeblich mindestens noch 23 Milliarden – Italien – dazukommen). Das allein würde die Staatsverschuldung auf über 300 Milliarden hochtreiben. Für einen Normalbürger eine unvorstellbare Summe! Die dafür verantwortlichen Politiker haben sich längst aus der Verantwortung gestohlen und sitzen heute wieder auf lukrativen Posten in der Wirtschaft (Haider`s Schicksal ist bekannt, der ÖVP Ex-Finanzminister Pröll hat die Verstaatlichung der Hypo-Schulden laut Griss-Bericht zu verantworten, aber worin besteht seine Verantwortung?).

Vergessen haben Sie noch die Anschaffungskosten für die unnötigen Abfangjäger und deren Betriebskosten von – mir in Erinnerung – 26.000 Euro pro Tag. Es wurde ein Volksbegehren mit über 700.000 Unterschriften abgehalten, die Politik hat darauf gar nicht reagiert. Wozu soll dann eine Volksbefragung in GM über die Strassenbahn gut sein? Wäre doch nur eine weitere Geldverschwendung, wenn sie ohne Resultat bliebe. Nur um gmundl´s Neugier zu befriedigen? Aber gmundl und die Strassenbahngegnerpartei zusammen mit der FPÖ könnten, so wie Herr Kammerhofer auf eigene Initiative und vor allem auf eigene Kosten. es gemacht hat – eine Befragung der Bevölkerung selbst initiieren..

Verglichen mit den Themen, die uns die Welt ( Klimawandel , Überbevölkerung, Nahrungsknappheit, Kriegsgefahr) und Europa vorgeben, erlaube ich mir einen Vergleich:: in Gmunden haben wir nur ein leichtes Kopfweh…..

Wenn Herr Kammerhofer eine Umfrage startet und selbst bezahlt, dann ist das seine Sache. Er wird wissen, warum er das tut bzw. getan hat. Aber zu verlangen, man solle solche Befragungen selbst zahlen, ist schon ein wenig schräg, gell. Damit könnte man viele Bürgerinitiativen leicht “abdrehen”. Und ganz nebenbei bemerkt: die Befürworter eines zugfreien Gmundens haben einiges auf eigene Kosten gemacht – Aussendungen, Inserate, ein Alternativ-Konzept erarbeiten. So wie übrigens auch die Hotel-Gegner – da wurde auch einiges selbst finanuziert. Aber eine Abstimmung zu finanzieren, das ist wirklich nicht Aufgabe von Bürgerbewegungen.

Das mit den leichten Kopfweh kann man natürlich immer sagen. Aber diese leichten Kopfweh sind das örtliche Symptom für die globale Unfähigkeit der Politik, die grossen Probleme zu lösen. Wer schon nicht in der Lage ist, die vergleichsweise einfachen lokalen Probleme zu bewältigen, scheitert angesichts der Weltlage erst recht. Oder glaubt irgend wer, dass die Obamas, Putins und Merkels der grossen, weiten Welt sich in irgend einer Weise von unseren Provinzpolitikern unterscheiden (ausser, dass sie mehr Pinke und noch mehr unkontrollierte Macht haben)?

Und bitte net immer so nebenbei auf den gmundl-blog einhauen, nur weil wir in Sachen Regio-Tram eine andere Meinung und Einschätzung haben, gell! Sonst sind wir uns eh oft ziemlich einig. Und wir sind keine Koalitionspartner der Regio-Gegner, der FPÖ oder sonst einer Gruppierung, also werden wir den Teufel tun, und mit irgend jemandem gemeinsam eine Abstimmung veranstalten. Wir versuchen nur, hier eine Plattform zu bilden und zu bieten. Dass diese nicht von allen in gleicher Weise intensiv genutzt wird, bedauern wir sehr. Die Gmundl-Verweigerer begeben sich damit der Möglichkeit, eine Öffentlichkeit für ihre Anliegen zu schaffen. Immerhin ist unsere lokale Reichweite grösser als die der überregionalen Qualitätszeitungen. Die wichtigen Diskussion finden hier statt. Dankenswerterweise auch mit Ihren Kommentaren!
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Natürlich beschäftigt sich unser Alfred E. Neumann jun. auch mit den grossen Fragen des Lebens. Mit den ganz grossen natürlich! Das Universum zu verstehen, ist ihm ein grosses Anliegen, wie man am heutigen Beitrag sieht.

ich_freu_mich_leere_universum


 

 

 

 

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