ÖVP sells

Heute:
Bruno Beinhart blickt auf die Welt
Gastkommentare zu ÖVP, Bim, Leitl und Lichterlfest

Liebe Leserschaft!

ÖVP sells. Die Zugriffszahlen auf die diesbezüglichen Kommentare sind gigantisch. Hat uns selbst überrrascht. So mitten in der Urlaubszeit. Wir haben derzeit die dreifachen Zugriffe der sonst um diese Jahreszeit üblichen.

Das inspiriert auch unser Publikum. Wir können nicht alles bringen, bemühen uns aber, möglichst ein möglichst breites Meinungssprektrum abzubilden. Leider sind die meisten ÖVPler auf Tauchstation.Mit Ausnahme der Unzufriedenen natürlich.

Wir bleiben am Ball. Der Wahlkampf geht demnächst richtig los. Wir haben uns die eine oder andere Überraschung überlegt. Also lassen Sie sich überraschen!

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Das Gmundner Parfum

Ein satirischer Gastkommentar von Schwarzer Hans

Die Sensation:
Die Gmundner Kulturabteilung (Abteilung Satire) präsentiert eine eigene Parfum-Kreation „N° 15“.
Bitte diese Sensation nicht vor Mittwoch, 13. August  2015, veröffentlichen. Danke.

Gute Nachrichten für alle Lichterfest-Fans! Der charakteristische Duft des Lichterfestes soll nicht nur an einem einzigen Tag im August,  sondern  sofort den ganzen Tag lang getragen werden können. Das Gmundner Kulturreferat präsentierte heute stolz die erste eigene Parfum-Kreation: das  „N° 15“. In Erinnerung zum Lichterfest 2015, das zehntausend Gmundnern bis drei Uhr früh unvergessen blieb. Leider zogen es drei tausend Gmundner vor, Urlaub zu machen. Gerade sie sind die Zielgruppe für dieses neue Parfümlinie.

In einem Vorab-Test des Parfums durch die Tagespresse-Redaktion – unsere Partner in Wien, die heuer auf Urlaub in Gmunden waren – überzeugt der intensive Duft auf ganzer Linie. Die komplexe Komposition wird in der Kopfnote dominiert von sattem Achselschweiß, einer betäubenden Alkoholfahne und verspieltem Schweinehaxn-Mundgeruch.

In der Herznote findet sich blumiger Uringestank. Abgerundet wird „N° 15“ von einer exotischen Note von Erbrochenem. (Während dem Test des Parfums ist Redaktionshund Rocco aus der Redaktion verschwunden. Er wurde nach letzten Informationen mit starrem Blick in einem Reisebus nach St. Valentin gesehen. Wir sind dankbar für jeden Hinweis, Anm. d. Red.)

Das 15er-Parfum wurde bereits mehrfach online vorbestellt. Sehr zur Freude der Kulturabteilung. Damit kann dem Gmundner  Klo-Museum eine neue bessere Duft Note gegeben werden. Ein Sprecher sagt: „Es haut dich um, wenn du das riechst. Du bist wie betäubt. Wir haben bereits mehrere Flaschen ins KH-Gmunden geliefert, wo es verwendet wird, um Patienten in ein künstliches Koma zu versetzen.“

Auch der stilvolle TV-Werbespot zur Produkteinführung von „N° 15“ überzeugt. Zu Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ windet sich ein verschwitzter Lichterfest Besucher  in Zeitlupe durch einen Wald von Lautsprecheranlagen. Er wischt dabei seine Finger nach einem saftigen Schweinshaxn am Sommerkleid einer Frau ab, drückt im Vorbeigehen seine nasse Achsel auf die Stirn eines danach offenbar traumatisierten Kinds und stößt nach einem Schluck Bier herzhaft in das überraschte Gesicht einer Greisin auf. Danach wird die edle Parfumflasche eingeblendet. Gefolgt von dem Slogan: „Du musst kein verschwitztes O…..loch sein, um wie eines zu riechen.“

Kreiert wurde das Parfum vom neuen Kuturabteilungs-Mitarbeiter Jean-Baptiste Grindig. Er ist 1987 in den Slums von Steyrmühl ohne Eigengeruch auf die Welt gekommen und verfügt dafür über einen phänomenalen Sinn für widerliche menschliche Gerüche. „Der Jean-Baptiste spricht seit Wochen nur von dem perfekten 15er-Parfum. Wir wissen nicht, wie genau er arbeitet, er ist ein bisschen größenwahnsinnig und unheimlich, aber ein Genie“, so der Sprecher stolz.

Auf die Frage, was er nachts anziehe, antwortete der Gmundner Bürgermeister Krapf kokett und ganz im Stile von Marilyn Monroe: Nichts als Lichterfest No. 15.
Wie uns ÖVP-Insider mitgeteilt haben, wird es heuer im Wahlkampf nicht wie einst unter Köppl zur Verteilung von Frühstückssemmerln an alle Haushalte kommen. Vielmehr ist an eine flächendeckende Verteilung des neuen Parfums gedacht, da Anrüchiges gut zur bisherigen ÖVP-Politik passe.

Diese Mitteilung erfolgte in Kooperation des Schwarzen Hans mit DIETAGESPRESSE.COM


 Die Bimbimbim

Ein kurzes Einserkasterl von Stefan Moser

SRT – (gemunkelte) nackte Tatsachen:

* Wussten sie, dass die Fa. Stern die Durchbindung durch Gmunden nur braucht, um die Fahrzeuge in Vorchdorf warten zu können?
* Wussten Sie, dass es deswegen der Fa. Stern völlig egal ist, wenn niemand in den Zügen sitzt?
Dafür wird die Zerstörung einer schönen Kleinstadt gern in Kauf genommen, die Betreiberfirma hat ja genau Null Risiko da Null finanzieller Aufwand – zahlen eh alles die Anderen.
Die Gmundner Politikerspitze buckelt einfach und sagt schön brav ja zu allem.
Aber nicht mit der Gmundner Bevölkerung, die Wahlen werden es zeigen!


ÖVP Gmunden – zurück auf die Schulbank

Ein Gastkommentar von Marge Lila

Wie lange hat die ÖVP Gmunden schon die Mehrheit im Gemeinderat? Wie lange regierte sie mit absoluter Mehrheit die Stadt? Wie lange sitzen die Herren Krapf, Höpoltseder und Apfler schon im Gemeinderat? Lange genug, um von den Wählern zur Verantwortung gezogen zu werden für die erbärmliche Politik der letzten 12 Jahre.

Sie waren es schließlich, die auch „Ja“ sagten zu allen schlechten politischen Entscheidungen, die „Ja“ sagten zur totalen Verschuldung unserer Stadt, die beim Paktieren und beim Verschandeln unserer Stadt zustimmend dabei waren. Mag sein, dass der eine oder andere schön langsam zur Besinnung kommt und dem Wahltag mit Bauchschmerzen entgegen sieht. So ist das ja meistens, wenn man ein schlechtes Gewissen hat. Da der Herr Bürgermeister aus dem Lehrerberuf kommt, wird er diesen Zustand von seinen Schülern gut kennen. Das ganze Jahr nichts lernen und ganz zum Schluss, schnell, schnell so tun als ob man ein Musterschüler wäre, mit einem bangen Hoffen auf Gnade. Den Schülern nützt diese Strategie in den meisten Fällen nichts. Sie müssen die Konsequenzen tragen. Glaubt der Herr Bürgermeister wirklich, dass wir ihn und seine Partei nachsichtiger als unsere eigenen Kinder behandeln sollten? Nein, Parteien die schlechte Arbeit geleistet haben, sollen abgewählt werden. Diejenigen, die über Jahre alles abgenickt haben, gehören zurück auf die politische Schulbank. Wenn sie nachgelernt haben, dann und nur dann soll es die zweite Chance geben. Das ist Demokratie.

Eine Stadtregierung, die die Schulden der Stadt zwischen 1997 und 2014 verdreifachte, obwohl Gemeindeeigentum verkauft wurde, die nicht mit der Wimper zuckt und für die überflüssige Durchbindung der Lokalbahn durch Gmunden weitere EUR 6 Mio. Schulden macht, gehört auf die Schulbank zurück.
Sich aus der politischen Verantwortung zu stehlen und dies als „Neustart“ zu bezeichnen, ist feige.


Der aaarme Leitl!

Ein Gastkommentar von borgare

Also ich ärgere mich, wenn man so auf Herrn Dr. Leitl losgeht.
Dem muss ja das Lachen vergehen!
Arbeitslosigkeit muss nicht sein, ich kann das beweisen.

80.000 Arbeitslose sollen sich mehr um Almosen bemühen. Sie sind damit den ganzen Tag beschäftigt und fallen sofort aus der Statistik. Das ewige “so was macht man nicht” ist ganz einfach nicht zeitgemäß.

70.000 Frauen und Männer sollen, natürlich ganz freiwillig, überlegen ob in der Erotikbranche nicht mehr zu holen ist, als dieses fade Herumlungern vor dem AMS. Leute frisch ans Werk, Amnesty International ist voll auf eurer Seite.

100.000 sollen auswandern. China braucht Menschen! Denkt bitte an all die beruflichen Chancen beim Kraftwerkbau oder beim Verteilen von Atemmasken in Peking. Hier ist geradezu unternehmerisches Denken gefragt.

16.000 könnten Nonnen oder Mönch werden. Das wäre dem Christoph wohlgefällig und würde die Statistiken schönen.

40.000 sollen Ziegelfabriken aufmachen und sich am Unternehmerdasein erfreuen. Es gibt ohnehin schon so viele Einmann-Betriebe und das muss ausgebaut werden. Vor allem aber raus aus der Statistik.

Und der Rest (ich kann leider nicht so gut rechnen), die haben halt Pech, weil sie nicht so viel geerbt haben und nicht so tüchtig sind wie unser Christoph.


 

 

 

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