Umbruch

Heute:
Wahlbeobachtender Gastkommentar von Michael Amon
GK von Stefan Gärber über wirklich bewegende Themen
GK von AndyB über ein schlechtes Omen

GK von Unterseiner über Konzeptlosigkeit
Ganz kurzes Einserkasterl von gxxx und pxxx
GK von Werner der Gemeinderat werden möchtert
GK von Dagobert Zehschütz über Politeinkommen
Gastkommentar von Marge Lila über Feigheit
Lobender Gastkommentar von CountDown und Aufruf
Aufruf der Grünen an die Gmundl-Leserschaft

Liebe Leserleins!

Die Schlacht ist fast geschlagen. Wer auf dem Wahlkampfschlachtfeld liegen bleibt, entscheiden die Wählerleins. Ihr, liebe Wählerleins, geht bitte zahlreich wählen und geniesst diese paar Sekunden staatsbürgerlicher Macht. Die nächste Gelegenheit, die Landespolitik zu beeinflussen kommt er in sechs Jahren wieder. Also entscheidet klug, liebe Wählerleins. Lasst euch bitte nicht von Emotionen des Augenblicks leiten! Flüchtlingsströme fliessen, wie der Name sagt, vorbei. Das hat das Fliessen so an sich.

Mehr will Ihre Babsy heute nicht mitteilen. Es gibt auch so genug Lesestoff. Wir beginnen mit dem letzten Wahlbeobachtungskommentar von Michael Amon. Dann folgen weitere interessante und höchst kontroverse Beiträge. Mögen sie in die Überlegungen zur Wahlentscheidung mit einfliessen.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Umbruch

Wahlbeobachtender Gastkommentar von Michael Amon

Nur Begleitmusik
Wenn man den Umfragen nur halbwegs glauben kann, dann wird der morgige Wahltag zu einem Umbruch in der Parteienlandschaft führen. Wie es aussieht, darf man die Tendenz der Umfragen ernst nehmen. Der enorme Aufschwung der FPÖ in den letzten Tagen mag zwar der Flüchtlingsproblematik geschuldet sein, aber der Stimmenzuwachs der FPÖ (auch auf nationaler Ebene) ist seit langer Zeit zu beobachten, der hat nicht erst vor vierzehn Tagen eingesetzt. Interessant auch, daß viele FPÖ-Wähler das Führungspersonal der Partei nicht an verantwortlicher Funktion werken sehen wollen. Es sind verzweifelte Proteststimmen, die vor allem die „Altparteien“ (zu denen eigentlich auch und gerade die FPÖ zählt!) abstrafen wollen, im Wissen, daß von der FPÖ keine Verbesserungen oder gar umsetzbare Vorschläge zu erwarten sind. Man will vor allem seine Ängste und die Unzufriedenheit demonstrieren. Das ist auch der Grund, warum der ÖVP-Wahlkampf immer mehr auf Pühringer eingeengt worden ist. Man weiß, daß die Menschen Pühringer einem Haimbuchner jederzeit vorziehen würden. Ob das Kalkül aufgeht, ist eine andere Frage. Die Macht der Bilder von Flüchtlingskolonnen ist enorm, deckt alle anderen Fragen zu. Da ist es egal, daß man dieses Problem auf Landesebene nicht lösen kann. Die Wählerschaft will offenbar Blut sehen, jetzt und hier.

Wenn SP-Entholzer jetzt beteuert, die Umfragen seinen nur Umfragen und oft falsch, hat er zwar recht, klingt aber trotzdem nach seinem Vorgänger Haider, der Gleiches von sich gab, und am Ende tatsächlich fulminant verlor. Es nützt auch kein Hinweis auf die falsche Vorhersage für die vorwöchige Wahl in Griechenland. Die Stimmung hierzulande ist eindeutig und fast mit den Händen zu greifen. Der Wahlkampf der SPÖ war wenig gelungen. Es war halt beispielsweise nicht besonders schlau, Haimbuchner als Rentenklau und sozialen Halsabschneider vorführen zu wollen, und dazu Zitate aus einem Buch zu verwenden, das er herausgegeben hat. Dumm gelaufen, denn die inkriminierten Stellen waren weder von ihm geschrieben noch Parteipositionen, sondern stammten aus Diskussionsbeiträgen von anderen Autoren. Eine aufgelegter Elfer für die FPÖ, die jetzt, kurz vor der Wahl, in ganzseitigen Inseraten die SPÖ als Verbreiterin von Lügen vorführt.

Aber all das ist nur Begleitmusik. Die Gründe für die momentane Entwicklung liegen viel tiefer. Man hat in den letzten zwanzig Jahren eine Ego-Gesellschaft geschaffen, den Leuten „bereichert euch“ eingehämmert, der ökonomische Zweck heilige jedes Mittel. Profitiert haben davon nicht die kleinen Leute und Mittelstand, sondern große Konzerne und mächtige Seilschaften in Wirtschaft und Politik (bis hinunter auf die kommunale Ebene). Deren Verhaltensweisen wurden immer skrupelloser, überschritten alle Grenzen. Das Vertrauen ins bestehende System sank dauerhaft. Ein Weltkonzern wie VW, der systematisch Gesetze bricht und seine Kunden betrügt und das dann auch noch zu vertuschen versucht. Dutzende Tote bei Unfällen, weil Auto-Konzerne ein paar Cent pro Auto sparen wollten. Ein Nationalbankchef, der Prüfberichte über die sich abzeichnende größte Pleite der Zweiten Republik nicht liest, nämlich die über die systemrelevante Hypo-Alpe-Adria. Er verweist darauf, die ÖNB hätte ohnehin nichts machen können, das sei eine Sache der Finanzmarktaufsicht. Dort saß er aber auch im Aufsichtsrat. Aber er war halt nirgendwo im Verteiler. Oder man denke an die globale Manipulation jenes Leitzinssatzes (LIBOR), der weltweit die Berechnungsgrundlage für Kreditzinsen ist. Die paar globalen Big-Player haben gnadenlos ihre Kundschaft abgezockt. Verbrecher im Nadelstreif umgeben uns. Die Politik schaut teils tatenlos zu, ist teils selbst involviert. Man nehme nur den Chef der EU-Kommission, der als Regierungschef von Luxemburg jene EU-widrigen Steueroasen schuf, die er nun untersuchen und beseitigen soll. Daß er vorige Woche bei einem Hearing stumm wie ein Fisch blieb und alle Verantwortung von sich wies, war nicht besonders vertrauensbildend aber bezeichnend für den Zustand der Institutionen und ihrer Repräsentanten.

Wir leben in einem System, das ich seit einiger Zeit als eines der „kollektiven Verantwortungslosigkeit“ bezeichne. Viele Menschen reagieren darauf nur noch mit Wut oder Trotz. Sie wählen FPÖ, nicht um etwas zu ändern, sondern um ihre Wut hinauszuschreien. An positive Änderungen glauben diese Menschen nicht mehr. Sie erwarten solche Änderungen von der FPÖ auch nicht, aber es tut gut, sich auf diese Art abzureagieren. (Deshalb ist diesen Leuten bei der Wahlentscheidung auch schnurz, daß es die FPÖ und Haider waren, die Milliarden verjuxen ließen.) Es nützt nichts, die FPÖ als unfähig und korrupt (siehe Vorgänge unter blau-schwarz) vorzuführen. Das wissen die Leute ohnehin, sie halten das ganze System für verrottet. Und leider muß man sagen: es ist verrottet. Die FPÖ ist nicht die Lösung, sondern ein Symptom.

Die FPÖ hat leichtes Spiel, sie setzt auf die Ängste der Leute und verstärkt sie bewußt. Das ist Teil ihrer Strategie. Da hilft es nichts, ihr Verhetzung vorzuwerfen. Damit trifft man nicht die FPÖ, sondern die Menschen. Die haben ihre nachvollziehbaren Ängste und fühlen sich nicht als Verhetzer, sondern selbst als Gehetzte. Der Vorwurf gegen die FPÖ, sie betreibe Hetze, kann noch so berechtigt sein, er hilft nicht weiter. Denn die Ängste bestehen fort und die Menschen beziehen diesen Vorwurf auf sich selbst. Denn sie fühlen tagtäglich die Verschlechterung der Lebensumstände, seit eineinhalb Jahrzehnten kaum Realeinkommenszuwächse, teilweise deutliche Rückgänge. Das alles bei steigenden Lebenshaltungskosten, unleistbaren Wohnungen etc. Der Mittelstand ist bedroht, das bißchen Wohlstandsgewinn, das die „kleinen Leute“ in den letzten Jahrzehnten bis Mitte der 1990er-Jahre verzeichnen konnten, erodiert. Sie erleben die EU und ihre Institutionen sowie die Regierung als einen Haufen korrupter und unfähiger Politiker, die noch dazu die Leute mit sinnlosen Vorschriften quälen, während für die „Großen“ zum Schaden der Menschen dereguliert wird. Im Rahmen der österreichischen „Anti-Sozialdumping-Gesetze“ wird eine unglaubliche Bürokratie geschaffen, die von den großen Firmen relativ einfach zu handhaben ist. Auf der Strecke bleiben die kleinen Betriebe, die sich im Dickicht immer undurchschaubarer Fallstricke verheddern. Während die Großen bewußt Gesetze brechen, sie wissen Horden von Anwälten und ihre eigenen Rechtsabteilungen hinter sich, ringen die Kleinen verzweifelt um ihre Existenz, wenn sie mit absurd hohen Strafen für irrtümlich begangene Fehler bestraft werden.

Vor diesem Hintergrund inszeniert die FPÖ sich als „soziale Heimatpartei“, beschwört (wie die nachhoppelnde ÖVP) das „Hoamatland“. Eine verlogene Heimatfolklore greift in einer immer unbegreifbarer werdenden Welt um sich. Die Menschen tanzen bei diesem Tanz auf dem Vulkan mit, um sich zu betäuben. Tief drinnen ahnen und fühlen sie, daß dieser Rückzug eine Selbsttäuschung ist, kein Problem löst, einen bloß auf das Vergessen und Akzeptieren der Umstände verweist. Aber man wiegt sich eine zeitlang in der Illusion, diese beinahe mittelalterliche Idylle könne zurückgeholt werden. Alles Fremde stört diese Illusion, macht zusätzlich Angst. Die Idylle ist letzten Endes keine und immer bedroht. Ein Zurück ins idealisierte Weltbild des Mittelalters (stabile Stadtkerne, örtlicher Handel und Handwerk florieren, die Regeln sind klar und einfach) gibt es aber nicht. Kann es nicht geben. Auch das wissen die Menschen tief in ihrem Inneren, und den Schmerz über die Unmöglichkeit, diese Idylle wieder zu erschaffen, prägt ihr politisches Verhalten. Natürlich bedarf es hier der Aufklärung im klassischen Sinn, im Sinne der Worte von Kant als „Ausweg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Dieser Ausweg ist aber auch nicht zum Nulltarif zu haben. Der erfordert Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten, massives politisches Engagement für eine Änderung der Richtung des Mainstreams.

Wie sollen die Menschen das schaffen in einer Gesellschaft, die ihnen im Berufsleben immer mehr abfordert, die wenig Zeit für Ruhe und Nachdenklichkeit bietet? Eine Gesellschaft, in der man versucht, die Menschen mit Konsumräuschen und Idioten-TV zu betäuben? Eine Gesellschaft, in welcher der Techno-Lärm, seuchenhaft im öffentlichen Raum als „Event“ verbreitet, für Ruhe in den Gehirnen sorgt. Eine Gesellschaft, die immer mehr Akademiker züchtet und dabei gleichzeitig die Bildung abschafft? Wer sich mit 200 Beats in der Sekunde das Hirn wegdröhnt, ist meist denkunfähig. Nicht Nachdenken wird gefördert, sondern geistige Leere, begleitet vom Soundtrack des dumben Stampfens elektronisch generierter Töne oder vom Soundtrack volksverblödender „Volks“musik, die Versatzstücke moderner Rockmusik verwendet, sie ihres Tiefgangs entkleidet, und die Leute zum Schunkeln bringt, auf daß sie der Illusion erliegen, diese Flucht aus dem Alltag würde ihnen in irgendeiner Weise das Leben erleichtern.

Es ist diese Lebenssituation, mit der man die politischen Verwerfungen der Gegenwart erklären muß. Tiefgreifende Änderungen müssen von unten wachsen, von Leuten, die sich weder einschüchtern noch betäuben lassen. Das politische System und unser aller Wohlstand, und sei er noch so gering, steht auf der Kippe. Wahlergebnisse der zu erwartenden Art sind der äußere Ausdruck dieses Zustands.

Praktische Fragen
Ich möchte mich neben den grundsätzlichen Fragen heute auch noch mit einer ganz schlichten Frage beschäftigen: Wie schaut es mit der Wahl des Bürgermeisters in Gmunden aus?

Auf der ganz praktischen Ebene ist das vor Ort eine wichtige Entscheidung. Durch den bedauerlichen Verzicht der BIG auf eine/n eigene/n Kandidaten/in wird die Sache noch unübersichtlicher, als sie ohnehin schon war. Niemand kann genau sagen, ob Krapf ankommt, ob es ihm gelingt, das belastende Erbe von Köppl vor den Wählern abzuschütteln. Nach der Papierform müßte er trotz der großen, zu erwartenden Verluste der ÖVP in den zweiten Wahlgang kommen. Die große Frage ist: wer kandidiert gegen ihn, wer schafft es in den zweiten Wahlgang. (Ich gehe vom wahrscheinlichsten Fall aus, daß Krapf im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit aber die meisten Stimmen bekommt.)

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Kann Frau Enzmann den Schub Richtung FPÖ nutzen und diese Stimmen auch für sich lukrieren? Kann Dickinger deutlich besser abschneiden als seine Partei, denn nur dann hat er eine Chance, in den zweiten Wahlgang zu kommen? Gelingt dem Grünen Sperrer eine Überraschung? Auch er müßte weit über seine Partei hinaus Stimmen für den BM gewinnen.

Wenn man (wie ich) von einem fulminanten Ergebnis der BIG ausgeht, dann schwimmen eine Menge Wählerstimmen „frei“ herum: BIG, Neos, Löcker. Das kann sich durchaus auf 20 % oder etwas mehr summieren und BM-wahlentscheidend sein. Werden BIG-Wähler im ersten Wahlgang einen BM ankreuzen?
Schwer zu sagen. Die FPÖ teilt mit der BIG die Gegnerschaft zur Regio. Aber viele BIG-Wähler sind eher nicht sehr FPÖ-affin. Die Kandidaten von Schwarz, Grün und Rot sind dagegen in Sachen Regio einbetoniert. Wer partout gegen die Regio wählen will, kann keinen der drei anderen Kandidaten wählen. Darauf setzt auch die FPÖ, die in den letzten zwei Wochen wieder voll das Thema Regio spielt. Einerseits um den Zufluß zur BIG gering zu halten (was nicht gelingen wird), andererseits um BIGler für die BM-Wahl zu gewinnen (mit deutlich mehr Aussicht auf Erfolg).
Nach der Papierform ist Frau Enzmann die Gegenkandidatin von Krapf im zweiten Wahlgang.

Jetzt stellt sich für Leute, die sich eine volle Entmachtung der ÖVP wünschen, und das sind nicht so wenige, die Frage nach dem taktischen Wahlverhalten im ersten Wahlgang. Die Fragestellung ist einfach: Wer hat im zweiten Wahlgang die besten Chancen gegen Krapf?
(Die Erörterung der persönlichen Qualifikationen für den BM möchte ich bewußt unterlassen. Mit Dickinger bin ich befreundet, mit Sperrer gut bekannt. Frau Enzmann und Krapf kenne ich nicht persönlich. Mein Bild von den handelnden Personen wäre da nicht frei von persönlichen Erfahrungen und Präferenzen.)

Dickinger? Ich gebe ihm wenig Chancen. Er ist für viele Leute Teil jenes Systems, das man nicht mehr will. Krapf kann den Charme des Neulings versprühen und damit seine Schwächen übertünchen. Dem hat Dickinger nicht viel entgegenzusetzen, auch wenn er mit dem dezenten Hinweis auf seine Jungfamilie hier korrigierend gegenzusteuern versucht hat. Aber Krapfs Lächeln überstrahlt das locker. Es ist Dickinger nicht gelungen, sein Bild in den Köpfen der Menschen nachhaltig zu verändern. Eine solche Imagekorrektur braucht zwei bis drei Jahre Vorlaufzeit. Hier rächt sich die mangelnde Kommunikation über die eigene Parteizeitung. Wer sechs Jahre keine Zeitung herausbringt, und dann (noch dazu stark verspätet, drei oder vier Tage vor der Wahl) das erste Mal nach sechs Jahren wieder sein Medium unter die Leute bringt, darf und kann keinen Meinungsumschwung erwarten. Sagen wir es klar und deutlich: Krapf würde Dickinger locker schlagen.

Frau Enzmann? Ihr größtes Handicap wäre im zweiten Wahlgang die Tatsache, Kandidatin der FPÖ zu sein. Selbst wenn Krapf im ersten Wahlgang unter 40 % grundeln sollte, reicht es mit den Stimmen jener, die die FP heftig ablehnen, zum BM.  Man kann zwar eine Überraschung nicht ausschließen, aber sie ist doch recht unwahrscheinlich.

Sperrer? Wahrscheinlich wäre er der aussichtsreichste Kandidat im zweiten Wahlkampf. Ein integerer Mensch, von dem man weiß, daß er den Job bewältigen würde. Ein Mensch, der ein hohes Risiko eingehen würde, da er im Gegensatz zu Krapf (Lehrer mit Rückkehrrecht) und Dickinger (Parteiangestellter) sein florierendes Unternehmen und damit seine Existenzgrundlage in andere Hände legen müßte, was ein nicht unbeträchtliches Problem darstellt. Dazu gehört Mumm und Courage. Die hat er schon bewiesen, als er sich in Sachen Asamer-Hotel mit Köppl und der ÖVP massiv angelegt hat. Dazu kommt ein unschlagbares Asset: Sperrer ist ein Bürgerlicher im besten Wortsinn. Für das bürgerliche Lager in jeder Hinsicht wählbar. Sein großes Problem: der Regio-Kurs der Grünen. Er ist zwar kein Hard-Core Fan, wie andere in seiner Partei, aber er wird diesen Kurs nicht ändern (können). Ist er damit für jene Wähler, die gegen die Regio sind, im zweiten Wahlgang wählbar? Oder entsteht womöglich durch den Überraschungseffekt (wer außer den Grünen rechnet schon mit Sperrer im zweiten Wahlgang?) eine völlig neue Dynamik? Das bürgerliche Gmunden läuft zu Sperrer über, die Sozialdemokaten haben ohnehin keine Alternative mehr, ein Teil der BIG-Wähler des ersten Wahlgangs wählt Sperrer als das kleinere Übel in Sachen Regio. Krapf hat das Nachsehen.

Meine ganz persönliche Einschätzung: in einem zweiten Wahlgang hätte Sperrer die größten Chancen, Krapf und der ÖVP das Bürgermeister-Amt abzujagen. Ich gehe sogar noch weiter: er hat, und das ist meine ganz persönliche Einschätzung, als einziger Kandidat eine Chance, Krapf zu besiegen. Das Problem ist nur: wie und mit welchen Stimmen kommt er in den zweiten Wahlgang?

Für taktische Überlegungen im ersten Wahlgang ist also jede Menge Platz. In diesem Fall sind sie sogar unumgänglich, wenn man das Ziel hat, die ÖVP für die nächsten sechs Jahre von den Schalthebeln der Macht zu entfernen. Was sowohl der ÖVP als auch Gmunden gut tun würde. Denn auch wenn Krapf jetzt viel von Zusammenarbeit und besserem Klima spricht, im Hintergrund lauern noch immer die alten Cliquen und Seilschaften, die Hardliner und jene, die jahrzehntelang gewohnt waren, die ÖVP für ihre Interessen einzusetzen. Auch hier klar gesagt: die in Gmunden unübersehbare und enorm schädliche Verbandelung von Politik und Wirtschaft wird nur dann aufgebrochen werden können, wenn die ÖVP für einige Jahre nur wenig an den Schalthebeln der Macht herumfuhrwerken kann.


Worüber gesprochen wird

Gastkommentar von Stefan Gärber

Themen die die Menschen wirklich bewegen

Als Kandidat der SPÖ Gmunden nutzte ich gerne die Chance, mit den GmundnerInnen über meine Ideen für die Gemeinde, aber auch über Probleme der Menschen selbst zu sprechen. Während sich viele dafür bedankten, dass man sich als Kandidat einfach vorgestellt hatte, berichteten einige davon, mit welchen Problemen sie in ihrem Alltag zu kämpfen haben. Probleme, die die Gegenwart, aber auch die Zukunft betreffen.

Der Bogen spannt sich bis von sehr banalen Anliegen, wie eine Straßensanierung oder eine Verkehrsberuhigung für die Nachtstunden bis zur Wohnung, die einen Großteil des Einkommens verschlingt. Ein anderes Thema, das dabei öfters unterkam, ist das Problem der Arbeitssuche. Eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern, bei der es als Risiko gesehen wird, weil sie in der Arbeitszeit ausfällt, oder ein Mann, der nach einem Arbeitsunfall verzweifelt einen Job sucht.

Hingegen ist die Stadt-Regio-Tram, die in den Medien diskutiert, wird gar nicht so das Thema. Es polarisiert, es gibt Befürworter und Gegner, aber es ist bei Weitem nicht das große Thema. Für viele geht es um ihre eigene Existenz. Es sind Themen die vor allem die Existenz eines jeden betreffen über die gesprochen wird. Ob ich mir meine Wohnung noch leisten kann, ob ich meinen Arbeitsplatz noch habe oder bald wieder eine Arbeit finde und ob meine Kinder eine gute Zukunft haben werden.

Stefan Gärber ist Gemeinderatskandidat der SPÖ-Gmunden


Schlechtes Omen für die Grünen?

Gastkommentar von AndyB

Ich war gestern auf dem Markt und verspeiste genüsslich einen Krapf …… äääh …. Bauernkrapfen. Gegenüber standen die Grünen und verteilten grüne Stoffbeutel an die Besucher.

Ein Besucher nahm den Stoffbeutel der Grünen und steckte ihn in eine Papiertasche der ÖVP.

Was sagt uns das?
Welche Auswirkungen hat das auf die Wahl?
Ist das schon ein erster Trend für das Wahlergebnis?
Und überhaupt oder weshalb oder warum oder warum nicht?
Werden die Grünen von der ÖVP in die (Papier)Tasche gesteckt?
Fragen über Fragen, die mich nicht schlafen lassen ……

Ok, der Jutebeutel der Grünen ist vielfach verwendbar. Die kleine Papiertüte der ÖVP könnte man über den Kopf stülpen und sich “Sehschlitze” rein machen. Damit kann man dann am Sonntag unerkannt durch die Stadt laufen und ein paar Tränen vergießen ….. ohne das es jemand sieht.

Ist eine Stimmabgabe eigentlich möglich, wenn man eine ÖVP-Papiertüte auf dem Kopf hat? Das wirft schon wieder neue Fragen auf.


Konzeptlos

Gastkommentar von Unterseiner

Eines ist sicher, die Gmundner ÖVP bewegt sich nicht in Richtung direkte Demokratie. Alle sind froh das der Köppl nicht mehr ist. Aber er hat wenigstens gegrüßt. Das tun die Neuen auch nicht mehr Franz Josef Park Zerstörung ist zur Zeit das Hauptaugenmerk der Gmunder ÖVP Keine einzige Partei hat ein Konzept für weniger Schulden in Gmunden alle wollen bauen. Alles Gratis Freifahrten, Gratisbaden alles soll frei werden . Wer soll das alles zahlen Leistbares Wohnen 1 m2 Wohnraum kostet bei regulärer Entrichtung
einfach eine gewisse Summe Arbeiter, Planer sollen ja auch ihre gerechte Entlohnung haben. Firme haben eine technischen materiellen Aufwand. Die Verantwortlichen Politiker betrügen mit solchen Stichworten
die Wähler. Aber richtige Darstellungen sind von keiner Partei gekommen. Die Vollziehung solcher Schlagworte sollte nachvollziehbar sein.


Empfehlung

Ganz kurzes Einserkasterl von gxxx und pxxx

Wir möchten der Big und den Grünen die Daumen halten, und bitten die ‘Wähler um Stimmen für diese Listen weil sie die Besten sind.


Was wählen?

Ein Gastkommentar von Roter Falke

Ich stimme dem Alten Sozi zu. Wirklich, so kann es nicht weitergehen! Nur verstehe ich nicht, warum er noch einmal die SPÖ wählt. Denen habe ich bei jeder Wahl eine Chance gegeben. Aber das war echt nicht wirksam. Wie viele Chancen brauchen die noch? Es wird immer schlechter alles, Rente und so. Die FPÖ wähl ich nicht, weil da bin ich mir zu gut dazu. So tief bin ich noch nicht hinunter gesunken, die zu wählen. Da bin ich jetzt verzweifelt, weil es schwer ist, was zu finden, was man wählen kann ohne sich genieren müssen. Denn genieren will ich mich nicht für meine Wahl. Es ist schon traurig, wenn einer immer gewußt hat, was er wählen will, und es jetzt nicht mehr weiß. So geht es mir nämlich. Jetzt muß ich bis Sonntag nachdenken, was ich tu. Ich will keinen Blödsinn wählen, weil da könnte ich gleich die SPÖ wählen und müßte nicht nachdenken.

Aber die brauchen richtig eine Niederlage, die sich gewaschen haben tut. Sonst machen die dauernd so weiter. Arbeiterpartei ist das keine mehr. Aber die FPÖ auch nicht. In Gmunden gibt es keine Arbeiterpartei mehr, weil auch die Hackler werden immer weniger in Gmunden. Gibt bald gar keine gute Arbeit mehr hier. Wohnen ist auch sauteuer geworden. Das Geld ist immer weniger wert, und man kann schauen, wo man bleibt. Die wollen nur Stimmvieh haben, was ich aber nicht bin.

Ändern werden die sich nicht mehr. Das sind keine echten Roten mehr, nicht alle aber viele davon in der SP. Wenn sie am Bauch liegen ändert sich vielleicht etwas. Glauben tu ich es nicht mehr. Die verlieren jedes Jahr Wahlen seit Jahren und nichts ändert sich.


Bewerbung

Gastkommentar von Werner der Gemeinderat werden möchtert.

Werner der Sozialdemokrat
Bewerbung als Parteifunktionär!
Ich bin der Werner, bin bereits Mitglied der SPÖ und möchte mich bei der Sektion Gmunden Stadt als Gemeinderat einbringen.
Lebenslauf_ Ich bin eigentlich a Wiener aber sehe Gmunden als meine Heimat.
Hab schon viel Pech in meinem Leben gehabt. Keine Arbeit, mußte schon viel Alimente wegen meines außerehelichen Kindes bezahlen. Wenn ich nicht bezahlen konnte hatte ich gleich die Gerichtspfändung. Mit der Arbeit habe ich es wenn ich ehrlich bin nie so richtig gehabt.. Gott sei dank wurde mir über einen Spezi in die Frühpension verholfen. Danke an die S/Ö. Habe natürlich immer Zeit und könnte mich überall einbringen,
Ich hatte auch eine Drogenentwöhnung, da könnte ich mich bei den Süchtigen als Berater nützlich machen. Hab ja den ganzen Tag Zeit. Auch Fremden könnte ich helfen wenns irgendwie möglich ist. Ich habe auch einen Frühpensionierten Polizisten als Spezi der ist leider in einer anderen Gemeinde wohnhaft er erzählt immer das er einen guten Draht überall hin hat. Er soll schon Funktionär sein weil er auch so viel Zeit hat wie ich. Er erzählte mir das er Swingerclubergahrung hätte. Privates beiseite ist ja nicht wichtig. Daheim fühle ich mich nicht wohl weil meine Frau immer zunimmt. Darum wäre es für mich ganz wichtig wenn ich mich als Sozialdemokrat einbringen könnte.
Da die Gmundner SPÖ bekannt ist für soziale Gerechtigkeit, bitte ich diese mir eine Schanze zu geben.Ich habe schon mehrere Briefe an verschieden sPÖ Stellen geschrieben leider habe ich noch keine Antwort bekommen. Insgesamt waren es12 Stellen. Hoffentlich sind nicht alle verloren gegangen.
Liebes Gmundel Team bitte helft mir das ich bei der SPÖ Gemeinderat werden kann. Ich wäre gerne der Sex Gemeinde Rat Hoffentlich gehen meine Wünsche in Erfüllung
Werner der Gemeinderatkanditat ersucht um Blitzaufstellung sonst ist es zu spät.


Verdienst doppeldeutig

Fragender Gastkommentar von Dagobert Zehschütz

Was verdient der Bürgermeister in Gmunden?
Was verdienen die Vize ‘Bürgermeister in Gmunden?
Was verdienen die Stadträte in Gmunden?
Was verdient ein Gemeinderat in Gmunden?
Was verdienen die Ausschußmitglieder in Gmunden?
Wieviel kostet es dem Steuerzahler das die Politfunktionäre bezahlt werden können????? Verwaltungskosten und so weiter?????
Wichtige Fragen der ehrlichen Steuerzahler für die Arbeitsleistung unserer Politiker( Beispiel viele Politiker wollen gar nicht mit ihren Wählern sprechen.
Auch bei den Entscheidungen nicht einbinden. Beispiel ist da die ÖVP Gmunden.
Auch die Neuen nicht. Die anderen machens ihnen nach und sind auch nicht viel besser. Es wird nur von Bürgernähe gesprochen aber in der Praxis sieht sogar bei den Grünen nicht recht rosig aus wenn es nicht der Parteilinie entspricht ist vor bei mit dem Demokratiedenken der Parteien.
Wäre es möglich wenn im Gmundl Blogg eine Blattform gebildet würde, die symbolisch über die Höhe der Politikergehälter entscheiden könnte.
Dann die Höhe der Gemeindemandatare symbolisch von den Teilnehmern festgestellt wird. Dann würde man sehen was die Steuerzahler bereit sind für ihre Mandatare zu bezahlen.

Freundliche Grüsse
von Dagobert Zehschütz


Feigheit vor dem Wähler

Gastkommentar von Marge Lila

Vorsicht – Feigheit vor dem Wähler, Mut ist angesagt!

Mut zeigt sich einerseits im beherzten Eintreten für die eigene Überzeugung, anderseits auch in der Ablehnung von Handlungen oder Entscheidungen, die man für falsch hält. Der/die Mutige widersteht dem Gruppenzwang und Mainstream. Beides hat mir persönlich in Gmundens Politik in den letzten Jahren gefehlt und fehlt mir auch in der Gegenwart. Beispiele gefällig?

Wir haben einen Bürgermeister, der 6 Jahre lang nicht den Mut gefunden hat, sich offen gegen falsche Entscheidungen seiner Partei auszusprechen. Erst jetzt, ganz kurz vor der Wahl, und das nur unter enormem Druck, eröffnet er uns diese, seine wahre Meinung. Wir erfahren jetzt, dass ein Therme im Strandbad nicht gut ist (nicht einmal ein Hallenbad, weil leider unfinanzierbar – das sagt er aber lieber nicht), wir erfahren erst jetzt, dass ein ordentliches Hotel zur Toscana gehört, wir hören erst jetzt, dass es doch ganz gut wäre, eine direkte Verbindung nach Pinsdorf zu haben. Wo war bitte seine Meinung zu diesen und anderen Themen während der letzten 6 Jahre versteckt? Haben ihn die Parteifreunde gefesselt, geknebelt oder narkotisiert? Oder hat es ihm ganz einfach am Mut gefehlt, rechtzeitig aufzuzeigen? Jeder durchschnittlich intelligente Mensch konnte doch die negativen Folgen dieser politischen Entscheidungen erkennen.

Die fehlende Courage machte sich in dieser Wahlauseinandersetzung aber nicht nur im schwarzen Lager bemerkbar. Wieso bitte wurde denn von ÖVP, SPÖ und den Grünen die Stadtregiotram ganz einfach totgeschwiegen? Es wurde uns doch von den Herren (sind ja fast nur Männer, wie Babsi schon ganz richtig bemerkt hat) anfangs erklärt, dass das ein Jahrhundertprojekt sei. Ich habe dieses Jahrhundertprojekt auf keinem einzigen Plakat, in keiner Werbeeinschaltung gefunden. Diese einzigartige „Chance für Gmunden“ – einfach totgeschwiegen, einfach übergangen. Ich persönlich nenne so etwas Feigheit vor den Wählern.
Wieso haben der auf Bürgerbeteiligung pochende Herr SP-Vizebürgermeister und die so bürgerbewegten Grünen nicht auf einer verbindlichen Bürgerbefragung zur SRT bestanden? Wieso hat der Bürgermeister bei Amtsübergabe nicht darauf bestanden? Angst vor Linz? Angst vor dem Votum der Gmundner? Ich nenne das Feigheit vor den Bürgern. Ich nenne das Feigheit vor der „Obrigkeit“.

Die schwarz/rot/grüne Einheitstaktik in dieser Jahrhundertsache war es ganz offensichtlich, die SRT im Wahlkampf nicht zu erwähnen, die Vergangenheit zu übergehen. Wasser verschüttet – die Bürger sollen jetzt gefälligst den Boden wischen – wir reden einfach nicht mehr darüber und versprechen denen lieber allerhand. Alle, die Kritik äußern, stempeln wir als Jammerer und Verweigerer ab (siehe Seite 2 der ÖVP-Wahlkampfzeitung). In 6 Jahren weiß ohnehin keiner mehr, was wir heute sagen (außer das Archiv schlägt wieder zu). Ich nenne das Verantwortungslosigkeit.

Dieser fehlende Mut führt jetzt dazu, dass jede Auseinandersetzung, jede Kritik als kontraproduktiv abgetan wird. Derzeit wird von uns verlangt kritiklos und am besten still zu sein und uns zu freuen. Ein Ansinnen, das einer modernen, lebendigen Demokratie aber völlig widerspricht. Ich möchte nicht, dass diese Art der mutlosen Politik weitere 6 Jahre dauert. Aber, wer weiß?


Lob und Aufruf

Gastkommentar von CountDown

Bemerkungen zum Gastkommentar der B.I.G. „Mut statt Wut” als Replik auf meinen Beitrag – auch mit dem Hinweis auf den Beitrag „Wutrede” vom „Orakel von Gmunden” … sowie den einzigartigen Bildband Nr. 2 der „Reformpartnerschaft zur Zerstörung Gmundens”:

Gerade bei diesen, mehr als die Weichen stellenden Wahlen am 27. September geht es darum, rechtzeitig vorher zu mobilisieren und Klartext zu reden. Den aufgestauten Ärger – und ja auch Wut über die Abgehobenheit der noch im Amt befindlichen „Politiker” mit allem Nachdruck wo es geht auch zu artikulieren.

Ich finde den Beitrag von „Orakel von Gmunden” bestens und pointiert – spricht er doch genau das an, was sich in den Magengruben so vieler Bürger sich über Jahrzehnte aufgestaut hat:
Nämlich Ärger, ja auch Wut über eine Schwarz-Rot-Blau-Grüne Politikerkaste, die Gmunden (und das Land OÖ) als Selbstbedienungsladen und Spielwiesen ihrer ganz persönlichen Macht-&Einflusssphären in ruinöse Zustände geführt hat.

Mit Samthandschuhen wird es auch nach der Wahl nicht gehen, denn Schwarz/Rot/FPÖ und Grüne waren und werden auch weiterhin nicht zimperlich sein, auf Kosten aller Bürger und Steuerzahler ihre persönlichen Selbstverwirklichungs-Spielwiesen weiter zu betreiben.

Als altgediente Gmundnerin kann ich Herrn Kassmannhuber nach der Wahl (egal wie schlecht sie für Schwarz und Rot ausgehen wird) nur raten,
das politische Trickserhandwerk und die Schläue, wie im Land und in den Gemeinden Oberösterreichs von Schwarz, Rot, Blau und Grünen bisher gefuhrwerkt wurde und wird, rasch zu erlernen.

Warum?
Damit die eigenen, guten Gedanken und Konzepte der B.I.G. auch realpolitisch zum Nutzen ALLER BÜRGER (und nicht nur weniger “Auserwählter” umgesetzt werden können.

Ohne politische Professionalität in allen Fragen der Abläufe und vorausschauender, strategischer Interpretation und Schlussziehung von künftigen Aktionen der anderen Parteien, wird die B.I.G. – trotz aller ehrenwerten und sachlich richtigen Motive, Konzepte und Gedanken ihres Handelns – im politischen „every day business” Gefahr laufen, „unter die Räder” zu kommen.

Mut alleine wird nicht reichen, um mit dem Filz, den viel zu lange an der Macht regierend habende Systeme zum Vorteil ihrer Klüngel gewoben haben, aufzuräumen.
Es ist mehr als bedauerlich, dass die B.I.G. keinen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt hat.

Das wäre eine klare Ansage für einen echten Neuanfang gewesen – und ich bin mir sicher, dass dies tatsächlich noch viel mehr Zulauf an Wählerstimmen gebracht hätte.

Ja – das Nichtaufstellen eines Bürgermeisterkandidaten hat aus meiner Sicht den greifbar möglich gewesenen Erdrutschsieg in Gmunden gekostet und das von so vielen BürgerInnen erhoffte reinigende Erdbeben im Rathaus wahrscheinlich verhindert.

Trotzdem:
Hier mein Aufruf an alle GmundnerInnen, die ein Aufatmen in der Stadt, die einen echten Neustart, mit unabhängigen Kräften, die nur an Gmunden und sonst nichts interessiert sind, haben wollen:

Wählen SIE am kommenden Sonntag die B.I.G. !

Denn je stärker diese Bürgerinitiative sein wird, desto weniger können ÖVPSPÖ, FPÖ und GRÜNE über die Traunseestadt zum Schaden aller und zum Nutzen einiger Weniger in Zukunft d´rüberfahren.

PS.: P.S.:
Der Bildband 1 und der sensationellerweise ebenso hervorragende Bildband 2 über die „Reformpartnerschaft zur Zerstörung der Gmundner Innenstadt” von „find-out2″ sollte tatsächlich gedruckt werden. Danke für die Arbeit, die damit geleistet wurde. Ich rege an, ein Spendenkonto zu eröffnen, auf das Beiträge zur Realisierung dieser Bildbände eingezahlt werden sollten.
Damit nachfolgende Generationen nicht nur online, sondern beim Durchblättern dieser Bände erkennen können, was dabei heraus kommt, wenn eine ganze Stadt über Jahrzehnte von ROT, SCHWARZ, BLAU und GRÜN in den finanziellen und städtebaulichen Abgrund manövriert wurde bzw. noch immer wird.


Liebe Leserin des Gmundls,
lieber Leser des Gmundls,

in Zeiten der Unsicherheit, in Zeiten wo selbst ein ganz großer „seriöser“ Autokonzern uns Konsumenten betrügt, bedarf es zumindest kommunal einer moralischen
Konstante ohne Affären, Betrug und Korruption.

Die GRÜNEN  sind diese Konstante seit über 30 Jahren in Gmunden. Das haben sie in dieser Zeit unablässig und aktiv bewiesen. Der vierblättrige Klee ist heuer bei uns das Symbol für die Liste 4.

Kleeblatt

Wenn dieses Symbol auch für Dich und die Zukunft Gmundens wichtig ist , dann wähle bitte die Liste 4.

Die GRÜNEN Gmunden

  • So wählst du die Gmundner GRÜNEN in den Gmundner Gemeinderat:

4  (X)   GRÜNE (du kannst bis zu drei Vorzugsstimmen vergeben)

Hier ist Liste der Kandidaten der Gmundner GRÜNEN (bitte Vor- und Zunamen in der Spalte bei den Vorzugsstimmen anführen):

*Josef Sperrer, *Johanna Bors, * Otto Kienesberger, *Ulrike Harringer, * Erich Langwiesner, * Karl Kammerhofer, *Christiane Wehner-Suchanek, * Monika König, *Ulrike Feichtinger, *Johann Feichtinger, *Christine Kopp, * Arthur Kammerhofer, *Margareta Enser-de Groot, *Andreas Mülner, *Reinhard Kepplinger, *Tobias Bergthaler, *Ferdinand Bergthaler, *Michi Koch, *Norbert Bors, *Robert Hernler, *Walpurga Hörmandinger, *Hemma Moshammer, *Christa Seyr-Bergthaler, Bernhard Warnung.

  • So wählst du Josef Sperrer zum Gmundner Bürgermeister:

(X)  DI Sperrer Josef

  • Und so wählst Du die GRÜNEN in den oberösterreichischen Landtag:

4  (X)  GRÜNE

Auch hier kannst Du Vorzugsstimmen vergeben: z. B. Unserer Johanna Bors aus Gmunden.

Wir wünschen Dir mit dem grünen vierblättrigen Klee einen glücklichen Sonntag.
Herzlichst
Karl Kammerhofer


oevp_plakat_nie_dagegen


 

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