Frauenlos

Heute:
Babsy Blitzschnell über Frauenlos/frauenlos
Einserkasterl von Hans Heideringer mit Fragen an Frau Rumpf
Gastkommentar von Marge Lila zu Geschenken
Gastkommentar von Roter Falke zu Rücktrittskultur

Liebe Leserleins!

Es scheint Frauenlos zu sein, dass die OÖ-Landesregierung frauenlos sein wird. Von der heimatlichen Macho-Vereinigung der FPÖ war nichts anderes zu erwarten. Drei Landesräte, drei Männer. Dazu spielt wahrscheinlich der Gabalier auf, der sich ja jetzt als völlig neutraler Strache-Bewunderer geoutet hat. Aber gut, wer Gabalier hört, ist selbst schuld.
Aber auch Herr Entholzer, enorm erfolgreiche SP-Politiker, denkt nicht daran, seinen Platz zu räumen. Schon gar nicht zugunsten einer Frau. Nein, man bleibt fest entschlossen hocken. Der Anschober hat es ja vorgemacht. Und der Entholzer ist nicht der Einzige in der SPÖ, der keine Sekunde lang auf den Gedanken verschwendet, sich aus Amt und Würden zu entfernen, weil man eine Wahl voll und total verloren hat. Nicht wegen der Flüchtlinge, sondern aus eigener Schuld. Wenn manche nichts können, eines können sie: fest am Sesserl kleben und den Karren, der ohnehin schon im Dreck steckt, noch weiter hinein zu fahren.

Charakter ist halt ein wenig auch eine Glückssache. Der eine hat ihn, der andere nicht. Es gibt Leute, deren Wort gilt, und es gibt Leute, deren Wort man am besten gleich vergisst. Mag es noch so wohlgedrechselt sein (was es im Regelfall ohnehin nicht ist). Da können die Parteimitglieder sich in hellen Scharen abkehren, egal, nein: gut so. Ist man endlich die lästigen Frager und Kritiker los. Dass man damit schon bisher schlecht gefahren ist, zählt nicht. Wichtig ist das eigene Pöstchen.

Ihre Babsy beschleicht das Gefühl, es werde sich nichts ändern im Land. Egal wer da ans Ruder kommt. Egal in welcher Farbenkombination. Sie haben es nicht kapiert. Auch die FPler nicht, die uns dauernd einreden, sie wüßten haargenau was wir denken und wollen. Nichts wissen sie.  Politiker sind lernunfähig, sogar, wenn man sie abwählt. Sie selbst sind nie schuld.

Die Erneuerung unserer demokratischen Institutionen ist notwendiger denn je. Umso weniger werden wir sie in nächster Zeit erleben. Selbst die grössten Politversager versuchen sich im Amterl zu halten. Eine peinliche Selbstentblössung, die nur den Selbstentblössern nicht peinlich ist.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

Fragen an Frau Rumpf

Einserkasterl von Hans Heidinger

Zum GK von Frau Dr. Elisabeth Rumpf seien folgende Fragen erlaubt:

War Frau Dr. Elisabeth Rumpf im Jahr 2013 – dem Jahr der Zustimmung des Gemeinderates zur SRT – Gemeinderätin der GRÜNEN?

Nachdem sie jetzt – 2015 – die Frage nach Offenlegung von Planungsunterlagen, Finanzierungskonzepten, Förderungszusagen etc., etc. stellt, hat sie also damals, uninformiert,einer 57 Millionen – Steuergeldverschwendung zugestimmt?

Wenn´s anders war, würde ich mich über eine erklärende Antwort – wie´s wirklich war – freuen!


 

Einem geschenkten Gaul…???

Gastkommentar von Marge Lila

Bürgermeister verschenkt Hauskanal-Anschlüsse!
Hurra! Wir haben den Nikolaus zum Bürgermeister gewählt!

Ein neuerliches Baustellenfest wurde den Anrainern der RegioTram beschert. Wie schon vorauszusehen, werden die Gmundner derzeit mit SRT-Baustellenfesten förmlich überhäuft. Liebe Gmundner – it`s Partytime! Ein neuerlicher Dank an die Arbeiter wird ausgesprochen – sehr lieb. In 2 Wochen kommt dann das nächste feierliche “Dankeschön” an eh Alle, im Rahmen eines weiteren Baustellenfestes! Die OÖN werden sicher wieder gerne davon berichten.

Und siehe da – Geschenke wurden auch verteilt. Kanal-Hausanschlüsse werden verschenkt. Also, ich hätte da auch einen, der zu sanieren wäre. Sie auch? Bitte wenden sie sich umgehend an den Herrn Bürgermeister und den Herrn Sageder. Die verschenken die neuerdings. Nein, keine Hemmungen, die Herren zahlen das nicht von ihren Sparbüchern. Sie zahlen diese Kanal- Geschenke aus der Stadtkassa – also eh von ihrem Geld. Was? Ein super neuer Hauskanalanschluss für sie ist nicht drin? Warum? Ach ja, ihr Fall eignet sich nicht dazu das SRT-Image aufzupolieren. Nein, also, dann geht das nicht.

Anstelle von „Geschenken“ stehen den Anrainern Rechte zu, die auch von den SRT-Betreibern gewahrt werden müssten. Eigentumsrechte und Versicherungsschutz, das Recht auf Wahrung des Denkmalschutzes, und für viele besonders hart Betroffene auch das Recht auf erschütterungsfreies Wohnen. Anstelle von aus Steuergeld finanzierten “Geschenken” stünde den Gmundnern mehr Recht auf direkte Bürgerentscheidungen zu. Es wäre besser, der Bürgermeister und Herr Sageder würden sich als Verfechter der Rechte der Bürger verstehen und nicht als Nikoläuse, die sehr willkürlich Almosen an Arme und Rechtlose verteilt. Oder bestimmen jetzt Stern & Hafferl und deren Werbeagentur auch darüber, wer von unserem Steuergeld finanzierte “Geschenke” bekommt und wer nicht?
Das nennt man dann in Gmunden “neue Politik”.


Rücktritt fällig!

Ein Gastkommentar von Roter Falke

Gern tue ich es nicht machen. Aber ich melde mich schon wieder und beschwere mich.

Als kleines Mitglied derSPÖ will ich was hören von meiner Partei, warum man untergangen ist wie die Titanic, nur nicht so malerisch. Nichts sehe ich und nichts höre ich seit dem Wahltag. Was machen die hohen Herren Wahlverlierer, frage ich mich dauernd? Als kleines Mitglied darf man dumm sterben, bevor die einem was sagen. Warum werden wir Mitglieder nicht gefragt, wie wir uns das vorstellen mit dem Weitermachen. Weil es muss doch was geschehen! Nur „weiter so“, das kann nicht das Richtige sein. Da verdodelt man den Vizebürgermeister und einen Stadtrat, aber ich höre keinen Muckser von denen, die was das verursacht haben. Die was die Schuldigen sind, die zeigen sich nicht. So kann es aber nicht sein. Da muss man Ballast wegtun. Weil wenn wer so arg die Wahlen verloren hat, dann ist er nur noch Ballast für seine Partei.

Warum fragt uns keiner, was jetzt geschehen soll? Wie man die Schlappe wieder gut machen kann in den nächsten Jahren. Sonst wird es 2021 noch ärger sein. Da sind wir ausradiert.
Aber ein einfaches Mitglied, sowas wie ich, wird nichts gefragt, damit wir nicht so antworten tun, wie wir es uns denken, weil das tätert sehr peinlich sein. Da tätert es Schluss mit lustig sein.

Wann wird man endlich die Mitglieder was fragen, was sie sich jetzt wünschen tun? Der Herr Dickinger will immer die ganze Bevölkerung was fragen. Nur in der eigenen Partei fragt er lieber nicht viel die Leute, weil ihm die Antworten in keinem Fall gefallen täten. Wir Mitglieder wissen schon lang, dass was geschehen muss. Wir wissen auch was: unfähige Politiker aus ihren Ämtern entfernen. Weil so kann es nicht gehen, die Wahl verlieren und auf dem Platz bleiben, wo man es sich warm eingerichtet hat.

Ich habe wo das Wort „Rücktrittskultur“ gelesen gehabt. Ich glaub, das ist positiv gemeint: wenn man nach dem Mistbauen zurücktritt, dann ist das Rücktrittskultur. Nicht zurücktreten, das ist daher keine Kultur.
Wenn Dickinger bleibt, dann hat er keine Kultur, also keine Rücktrittskultur. Da bin ich mir völlig sicher. Die Verantwortlichen haben überhaupt keine geringste Kultur beim Zurücktreten. Aber noch sind wir ein paar Mitglieder, die was sich wehren können. Die was sich wehren werden. Sonst führen die Totengräber die SP endgültig in die Grube. Das kann man doch nicht wollen mögen!


 

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