Nachwehen

Heute:
Babsy über Wahl-Nachwehen
GK Hans Heidinger vs. Elisabeth Rumpf
GK Möchte zur SPÖ-Werner über die Gmundner SPÖ

Liebe Leserleins!

Noch immer beschäftigen die Wahlen in Wien und OÖ Gemüter und Gremien. Das wird noch einige Zeit so bleiben.

Heute ein paar Auffälligkeiten in Sachen Grüne bei der Wiener Wahl. Zuerst muss Ihre Babsy sich wundern, wie die Grünen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen. Es nutzt nichts, die Wiener Spitzenkandidatin hat dummerweise ihren Rücktritt angekündigt für den Fall von Verlusten. Dann kamen die Verluste. Weniger Prozente, weniger Mandate. Dann hat man versucht zu erklären, dass man mehr Stimmen habe als beim letzten Mal, aber leider durch die gestiegene Wahlbeteiligung weniger Prozente. Ja, so ist das im Leben, liebe Wiener Grünen. Verlust ist Verlust, den kann man nicht schön rechnen. Auch nicht damit, es seien nur Leihstimmen gewesen. Da werden zwei Sachen übersehen: jede Stimme ist prinzipiell nur geliehen, nämlich bis zur nächsten Wahl. Und: es gibt ja jede Menge roter Stimmen, die bei den letzten Wahlen aus Frust über die SP bei den Grünen „geparkt“ worden sind. Da ist ein Teil wieder zur SP geflossen. Also, nicht jammern, einen besseren Wahlkampf führen. Zum Beispiel einen mit Inhalten. Aber jetzt die Wahlverliererin Vassilakou auch noch mittels Parteibeschluss vom Rücktritt abzuhalten, das ist nicht sehr vertrauensbildend.

Eine Sache am Wiener Ergebnis der Grünen ist auch für Gmunden interessant. Der Begegnungszonen-Fetischismus dürfte bei der Wiener Grün-Wählerschaft nichts besonders gut angekommen sein. Denn sie haben nicht nur auf der GR-Ebene verloren, sondern auch bei den Bezirksvertretungswahlen. Besonders stark verloren die Grünen rund um die Begegnunszone in der Mariahilfer Strasse. Scheint so, als ob das Thema Begegnungszone bei den Grün-Wählerleins nicht wirklich gut ankommt, sondern mehr ein Hobby von ein paar Ideologen ist. Das könnte auch eine Erklärung für das schlechte Abschneiden der Gmundner Grünen sein: kein Mensch, und schon gar nicht Grün-Wählerleins, will in der Theatergasse bzw. Kammerhofgasse in einer Begegnungszone bummeln, wo auch noch ein Zug durch- bzw. drüberfährt. Die Mahü ist ein enorm breiter Boulevard mit sehr, sehr viel Platz. Und schon dort will man keine „Begegnungen“ haben.

Noch eine Sache gibt es, die auch für OÖ zutrifft: die Wiener Grünen haben am Schluss nurmehr darum gebettelt, man möge sie wählen, um rot-grün zu ermöglichen. Den selben Unsinn hat vorher schon Rudi-Koalitionslos-Anschober in OÖ begangen, als er um die Fortsetzung von scharz-grün bettelte und nicht erhört wurde. Da haben die Wiener Grünen nur etwas mehr Glück gehabt. Rot-schwarz mit nur einer Stimme Mehrheit ist nicht wirklich realistisch. Häupl pokert halt darum, wieviel oder eigentlich wie wenig er den Grünen geben muss. Die Schwarzen sind sein Joker, so wie in OÖ die SP nur der Joker der FP ist.

In Wien kommt ziemlich sicher rot-grün. In OÖ ist die Sache noch etwas unklarer. Der Anschober-Wunsch nach schwarz-rot-grün kommt kaum. Aber wir wollen auch an schwarz-blau nicht wirklich glauben. Noch immer scheint uns eine plausible Wahrscheinlichkeit gegeben zu sein, dass Pühringer nur einzelne Arbeitsabkommen ohne Koalition schliesst und mit wechselnden Mehrheiten arbeitet. Aber womöglich weiss nicht einmal Pühringer, was da heraus kommen soll am Ende der Verhandlungen.

Schönen Tag allen Leserleins!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Heidinger vs. Rumpf in Sachen Regio

GK von Hans Heidinger

Sehr geehrte Frau Dr. Rumpf!
Es ist Ihnen unbenommen, auf meinen Beitrag zu antworten oder auch nicht. Gesprächsverweigerung ist ja auch in Sachen B(W)ahnsinn SRT bis jetzt ein probates Mittel gewesen um das Projekt am Leben zu erhalten und gegen den Willen des Großteils der GmundnerInnen durchzupeitschen.
Noch einmal: Ich möchte Sie in keiner Weise beleidigen, fassen Sie bitte die folgenden Worte als konstruktive Kritik auf.
Auf meinen letzten Beitrag haben Sie so geantwortet, wie wir es in Österreich von PolitikerInnen gewohnt sind: Sie stellen Gegenfragen und beantworten gestellte Fragen, wenn überhaupt, nur ausweichend und nicht informativ.
Ja, ich habe mich mit dem Thema B(W)ahnsinn sehr intensiv und schon länger beschäftigt, bei verschiedensten Stellen recherchiert – aber erst nachdem der B(W)ahnsinn beschlossen worden war also seit 2013! Bei Ihnen wäre eine derartige Recherche gar nicht notwendig gewesen, wenn Sie die Versammlungsprotokolle der Vereine, bei denen Sie Mitglied sind oder die Gemeinderatsprotokolle der Sitzung, wo die Causa besprochen wurde, aufmerksam oder überhaupt gelesen hätten.
Ich habe Ihnen auch nie den Vorwurf gemacht, dass Sie zu einer Sache die oder jene Meinung haben; mich stört nur, dass man ein Jahr nach Beschlußfassung des B(W)ahnsinns als Politikerin plötzlich Entscheidungsunterlagen einfordert, die für jedes Projekt in dieser Dimension selbstverständlich sind und die von den politischen Mandataren durchzuarbeiten gewesen wären. Und nicht als Rechtfertigung für sein Handeln sich auf„Naivität“ und „mangelnde Auseinandersetzung mit dem Thema“ beruft. Beides sind eigentlich Attribute, die einem verantwortungsvollen politischen Handeln fremd sein sollten.
Bei mir haben die Alarmglocken geläutet, als ich die zitierte Schlagzeile in salzi.at gelesen habe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich eigentlich geglaubt, dass dieser B(W)ahnsinn das Schicksal aller Großprojekte in Gmunden erleiden wird. Aber wahrscheinlich waren die Argumente dieser Betreiber besser als die Argumente der Betreiber vom „Lacus Infelix“.
Nein, ich bin nicht politisch aktiv geworden , habe auch nicht gegen die Verschwendung „meiner“ Steuergelder protestiert und habe auch keine Aktionen gegen den B(W)ahnsinn unternommen und habe auch keine Notwendigkeit – zu dieser Zeit – dafür gesehen. Ich hatte ja 2009 eine Partei – als meine Vertretung – gewählt, mit deren Zielen ich mich identifizieren konnte: Gegen Monsterprojekte, gegen sinnlose Steuergeldverschwendung, für sinnvollen Öffentlichen Verkehr, gegen Umweltzerstörung, für lebenswertes Gmunden, für Transparenz in der Information………….etc.
In meiner Naivität – hier passt das Wort – habe ich mir gedacht, dass eine – wenn auch selbsternannte Ökopartei – doch noch draufkommen wird, welcher B(W)ahnsinn hier inszeniert wird und noch rechtzeitig die Reissleine ziehen. Als einzelnes Individuum habe ich mich nicht dazu berufen gefühlt, hier politisch und aktionistisch tätig werden zu müssen. Für solche Aufgaben sind – meiner naiven Meinung nach – politische Parteien als Ausführende besser geeignet.
Wer ich bin? Ein Bürger dieser Stadt, der sich den Frust über die Art und Weise, wie Sie, ein vom Wähler ursprünglich zur Verfügung gestelltes Mandat, ausgeübt haben!
Was ich will? Beantworten Sie nur meine freundlich gestellten Fragen oder erzählen Sie mir, wie es wirklich war.
Was ich als politisch aktiver Bürger nun in Angelegenheit B(W)ahnsinn Regiotram unternehmen werde?
Leider kann ich nichts mehr unternehmen, weil der „Zug“ im wahrsten Sinn des Wortes, dank Ihnen und Ihren damaligen(?) ParteikollegInnen, schon „abgefahren“ ist.
Obwohl, ganz stimmt diese Aussage nicht: Ich habe schon was unternommen – nämlich am 27.9.15 eine andere Partei gewählt.


Wie weiter?

Gastkommentar von Der Möchte-gern-zur-SPÖ-Werner

Wie soll es weitergehen mit der Sozialdemokratie in Gamundien?
Hollo liebe Freunde und Gen.!!
Ich der rote Werner, hab a Idee. Habe mich bereits im Gmundl vorgestellt.
Ich bin ein Frühpensionist der eigentlich nie viel gearbeitet hat. Daher auch wenig Geld. Bin ein alter SPÖ:ler aber beim Mitgliedbeitrag zahlen habe ich Schwierigkeiten( Habe auch Gerichtspfändungen) Bin einfach kein Bezahler.
Hätte immer Zeit für die Partei könnte mich überall einbringen. Hab einen Spezi an frühpensionierten Polizisten der kennt schon viele Leute. Wir könnten ein sogenanntes kleines Netzwerk bilden..
Beim Baumax hat die Führung früher schon Leute entlassen. Die sollen etwas am Kerbholz gehabt haben.
Zur Sache: Jetzt durch die Schließung und Übernahme soll es wieder zu Arbeitsplatzverlusten kommen. Diese Leute sind aber völlig unschuldig. Man sollte den Arbeitnehmern die unschuldig den Arbeitsplatz verlieren unbedingt helfen! Die SPÖ Gmunden soll ein örtliches lokales Arbeitsplatzkonzept entwickeln. Auf Klardeutsch, sich Gedanken machen wie man neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Das wäre die Kernaufgabe einer Arbeiterpartei.
Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wäre dringend notwendig.
Die Themen der Gmundner SPÖ sind natürlich nicht die, die Sorgen der Gmundner Bevölkerung wieder spiegeln.
Es kann natürlich nicht sein, auch wenn ich selber nie viel gearbeitet habe, daß in Gmunden alle bei der Partei unterkommen. Zum Beispiel Frühpensionisten , Leute die am ‘Arbeitsplatz Schwierigkeiten hatten, sogenannte Studenten die mit Parteijob versorgt werden und so weiter.
Der Herr Dr. Dickinger ist ein Opfer des Systems. Wenn er bessere Leute zusammenbilden dürfte hätte das Wahlergebnis 30% plus gelautet.
Er selber ist ja ein gescheiter Kopf, aber ein Systemopfer, der jetzt geopfert wird!
Das schadet aber der Partei, weil er einen Intellekt hätte. Die anderen wurden bereits hinausgemobbt. Siehe Mag Frais,Mag.Kammerhofer usw.
Sogenannte Studenten ohne Abschluss bringen der Partei nichts. Da fällt nur Futtergeld an.
Mit einem Wort gesagt, ich kenne mich da aus, weil ich auch immer Geldschwierigkeiten habe.
Die Partei muß mit dem Sparen beginnen, weil die öffentlichen Mittel die sowieso zu hoch ausbezahlt werden durch den Stimmenverlust sich reduzieren werden..
Eine Bitte ans Gmundl Team! Die Bezahlung von den Lokalpolitikern ermitteln und veröffentlichen. Auch die der kleinen Funktionäre Sitzungsgeld usw.
Und einen kleinen Check,was war die Leistung.

Da möchte gern zur SPÖ Werner! Freundschaft


 

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