Grenzenlos

Heute:
Bruno Beinhart über Grenzen, Zäune, Merkel
GK von Dummie „Dummie kennt si nimmer aus“
GK von Grüne Mamba

Liebe Leserschaft!

Herr Hiesl, ÖVP, seit kurzem Pensionist, davor Strassenbaulandesrat. Das ist der, dem auf Steuerkosten rund 500 (in Worten: fünfhundert) Spaten geschenkt worden sind. Der Mann ist stolz auf die vielen Feste (auch von den Steuerzahlern berappt), die er bei Eröffnung diverser Betonmarker in der Landschaft feiern liess. Jetzt hat er stolz seine Abschiedsbilanz präsentiert. Ein Dokument des Schreckens. Noch immer regieren Leute unser Land, die ihre Verdienste in Kubikmeter Beton, in Quadratkilometern verbauter, versiegelter und damit verschwundener Natur messen. Die Ernüchternde Bilanz von 20 (zwanzig) Jahren Hiesl sehen so aus:

beton_hiesl
In der Tat: das bleibt was. Ob es etwas ist, auf das kommende Generationen besonders stolz zurückblicken werden? Das darf bezweifelt werden. Wir wünschen Hiesl ein langes Leben, aber man sollte ihm dieses Taferl dereinst in den Grabstein meisseln. Ich jedenfalls wollte so einen Epitaph nicht haben.

An den Grenzen geht der Irrsinn weiter, während unsere Regierung sprachkreativ unterwegs ist. Das obszöne „Z“-Wort kommt ihr dabei nicht über die Lippen. Für wie dumm hält man die Leute? Wir hätten da noch ein paar Vorschläge: Durchgangs-Verlängerungs-Einrichtung, Aufenthalts-Erleichterungs-Planke, Sichtschutzvorrichtung oder Hilfen zur Orientierung auf Weitwanderwegen.

Dass jetzt versucht wird, der deutschen Kanzlerin Merkl die Schuld an den Massenausflügen nach Europa zu geben, ist verlogen und scheinheilig. Mag sein, dass ihr „Wir schaffen das“ etwas gar zu viel Optimismus versprüht hat. Aber Auslöser der jetzigen Welle war das nicht. Die hat sich seit Jahren angekündigt und seit Monaten abgezeichnet. Der eigentliche und letzte Auslöser des Stroms Richtung Norden ist ein banaler und von Europäern und Amis zu verantwortender: man hat die Hilfsgelder für die bestehenden Flüchtlingslager im arabischen Raum drastisch gekürzt. Das führt dort zu derart unhaltbaren Zuständen, dass die Leute sich auf den Weg nach Europa, konkret nach Deutschland und Skandinavien machen.

Dass enige Flüchtlinge mit ziemlich hohem Anspruchsdenken unterwegs sind, kann man leider auch nicht negieren. Wenn ich – Allah möge mir das ersparen – nach Saudi-Arabien flüchten muss, kann ich an den dortigen Grenzübergängen auch nicht erwarten, mit Wiener Schnitzerl, Schweinsbraten, frisch gezapftem Gösser und einem Doppler Gemischten Wiener Satz gelabt zu werden, einen Arbeitsplatz vorzufinden und nach drei Jahren als Hilfshackler wohlhabend zu sein. Auch ein feines Kamelragout mit Beaujolais wird mir vermutlich nicht serviert werden. Wäre mir auch völlig egal. Ich wäre froh, mein Leben gerettet zu haben.

Die auch vom Roten Kreuz und den ÖBB bestätigte Tatsache, dass den Menschen aus dem arabischen Raum unser Toilettesystem nur wenig bekannt ist (die kennen meist nur die Flachtoiletten, Sie wissen schon, zwei Griffe zum Anhalten, und sich dann schön nach hinten fallen lassen in der Hoffnung, dass die Griffe das aushalten und man das Loch in der Mitte trifft …), weist auf einen Einschulungsbedarf auch in anderen Gebieten hin. Jetzt gibt es von der ÖBB Broschüren auf arabisch. Richtig sch… oder so. Immerhin ein Einstieg ins europäische Wertesystem.

Die Hoffnung auf den kommenden Winter könnte sich als ziemlich gewagt erweisen. Experten erwarten, dass dann zwar die Balkanroute „austrocknet“, aber vermehrt Leute über die Ägis Richtung Italien flüchten. Das wird zu noch mehr Todesopfern bei den Überfahrten führen. Das Mittelmeer entwickelt sich zu einer Leichenhalde. Viel Spass beim Schwimmen im nächsten Sommer! Wir baden im Blut anderer. Stark verdünnt. Aber doch. Ob der Mensch es jemals lernen wird, sich wie ein Mensch zu verhalten?

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Dummie kennt si nimmer aus

Gastkommentar von Dummie

I bi a Dummie, der ned Bescheid woas, wohlgemerikt koa Dummy!

I kenn mi nimmer aus. So gscheide Leit mit an akademischen Titel und so san füa die Strassenba, und da sagen da Gmundl, die BIG und die FPÖ, die haben alle koa Vernunft. Wia soi i des versteh? Da Landeshauptma, da Büagamoasta vo Gmunden, olle schwarzen Gemeinderäte, da san sogar Juristen drunter, san füa die Strassenbah.
Weil i koa Auto hab, bin ich füa die Strassenbah, da kann i dann mei Radl eilodna, brauchs net heben (hüft oan eh koaner beim Eisteigen wegen Personaleinsparen!), und ka mit dem Zug bis Ischl mit dem Radl foarn und brauchs ned einiheben. Vo Ischl foa i dann am Wolfgangsee mit dem Radl zum Baden, denn der is vü wärmer als der Traunsee und des tuat mein Ischiasnerv guat. Für mi is die Strassenbah super, weil i kann ma koa Auto leisten.
Also, san die alle deppert die füa die Strassenbah san, wia `s da Gmundl sagt??. Na er sagt des a wengerl vornehmer, er sagt, se san gegen die Vernunft. Ja was haben denn die glernt auf der Uni, alle Akademiker in der ÖVP, bei de Roten und bei de Grüan, dass alle gegen die Vernunft san.?
I sag einfach für mi, weil i ma koa Auto leisten ka, is die Strassenbah guat, dann ka i mit dem Radl mit der ÖBB furtfahrn, sogar baden zum Wolfgangsee.. Und füa die Umwelt, sagn`s soll des a guat sei, die liaben Enkerl werden`s uns danka.


Sperrer als Reibebaum?

Gastkommentar von Grüne Mamba

Antwort auf Hans Heidingers Attacke auf Josef Sperrer

Es erforderte viel Geduld, ihren Kommentar zu lesen, ihre ewige Attacke auf die Grünen mit dem Thema Strassenbahn. Haben Sie noch nicht begriffen, dass das Projekt sowieso mit der Mehrheit der ÖVP hätte beschlossen werden können und auch wurde,?. So schlecht kann das Projekt ja nicht sein, denn die Mehrheit der Gmundner haben wieder die ÖVP gewählt und ihr somit die absolute Entscheidungsgewalt erteilt. Desgleichen könnte man Stern und Hafferl nicht als den Grünen zugehörig bezeichnen, sondern als tief schwarz. Also, suchen Sie sich einen anderen Reibebaum, Ihre Argumente sind auf schwachen Beinen und eher langweilig. Nachdem Sie zuerst die ehemalige Grüne Frau Dr. Rumpf angegriffen haben, die Ihnen als Diskussionspartnerin verständlicherweise nicht mehr zur Verfügung steht, suchen Sie sich Josef Sperrer als Reibebaum aus.

Zu Ihrer Information, die Grünen wurden aufgrund des Wahlergebnisse in dien Ausschüssen auf die beratende Funktion reduziert und sind für die Entscheidungen der Stadtpolitik nicht verantwortlich. Also, wo anders anklopfen wegen Beschwerden, nämlich wie schon in der Vergangenheit, bei der allmächtigen ÖVP!!


 

 

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