Es geht rund!

Heute:
Bruno Beinhart über Unrundes
GK von Marge Lila über Erlaubtes
GK von Staatsanwalt über Pfeifen aller Art
GK von Dr. Linzer über Schilderwechsel
GK Merkerkarli über das Postenparadies

 

Liebe Leserschaft!

Unsere gestrigen Überlegungen zum (Kriminal?)Fall Pfeiffer (es gilt jedewede Unschuldsvermutung) hat eingeschlagen. Ein irres Echo gefunden. Nun trudeln alle möglichen Hinweise und Beobachtungen ein. Die wir nicht bringen können. Denn wir können all die Vorwürfe nicht überprüfen. Mangels Kapazität. Aber wenn nur ein Bruchteil stimmt, darf man gespannt sein. Darauf, ob die Korruptionsstaatsanwaltschaft endlich mal mehr macht, als Dinge auf die lange Bank zu schieben; nix zu untersuchen; das Köpferln statt in die Akten in den Sand zu stecken. Oder sonst eine Staatsanwaltschaft die Dinge versanden lässt. Zu klären gibt es auf jeden Fall mehr als genug. Obs geklärt wird? Eine gute Frage! Die Peiffer-Sache hat ein „Grüchle“, wie die Schwaben so zutreffend sagen.

Nichts läuft rund. Aber es geht rund. Jetzt auch in Frankenburg. Wir sind hier im Team ja grundsätzlich der Meinung, dass eine Aufteilung der Belastung durch Flüchtlinge sinnvoll ist. Auch sinnvoll, das notfalls von oben zu dekretieren. Jetzt hat es Frankenburg erwischt. Und das wirft Fragen auf. Denn gleichmässige Verteilung ist ok, auch eine zwangsweise. Aber darf eine Verteilung auch doof sein? Wir denken, eine Zwangsverteilung muss auf Gemeindeebene stattfinden. Nicht auf Bezirksebene. Denn sonst kommt es wieder zu unzumutbaren Belastungen für einzelne Gemeinden. Einige im Bezirk schrauben sich, andere werden stark belastet.

Am Beispiel Frankburg: denen drückt man im ersten Schritt rund 250 Flüchtlinge aufs Aug. Frankenburg hat rund 4.850 Einwohner. Die Quote für die Zwangsverteilung beträgt 1,5 %. Das hiesse eigentlich: Frankburg  muss 73 Leute aufnehmen. Bekommen haben sie fast das Vierfache. Weil die Quote für den Bezirk gerechnet wird. Welcher Schwachkopf ist auf diese Idee gekommen? Wer macht solche Gesetze? Eine unfähige Regierungskoalition in einem Anfall von Verzweiflung! So werden wiederum Massenquartiere geschaffen. Und die Bevölkerung von Frankenburg trägt die vierfache Belastung dessen, was man für zumutbar hält. Dann darf man sich nicht wundern, wenn die an sich hilfsbereite Bevölkerung murrt und sauer ist. Wenn die Stimmung kippt. Eine Art der Quotenregelung, die ungerecht ist und der Vernunft widerspricht.

Dafür hat die EU sich so in die Scheissgasse manövriert, dass sie jetzt Herrn Erdogan nicht nur drei Milliarden in den Hintern schiebt, damit er das Flüchtlingsproblem löst (was natürlich nicht gelingen wird). Sondern auch noch die Visfreiheit für Herbst 2016 verspricht. Und die Weiterführung der Beitrittsverhandlungen. Einfach irre! Schon die Staaten der Ostereweiterung haben die EU-Kriterien nicht erfüllt. Detto die baltischen Staaten. Und die Türkei ist noch ein deutliches Stück weiter weg von westeuropäischen Standards.

Gleichzeitig weist sich erneut, dass die Länder der Osterweiterung nur am Pinke aus Brüssel (also an unserem Pinke und dem der Deutschen etc.) interessiert sind. Der Rest geht denen am Arsch vorbei. Die Deutschen und Österreicher und Skandinavier sollen die drei Milliarden blechen. Die Polen, Ungarn, Tschechen, Slowaken und die baltischen Staaten winken freudig ab: „Wir zahlen nix.“ Was beweist: denen geht es nur um eines. Die Kassen der EU plündern und ihre Hacknstadn als Billigstlöhner in die westlichen EU-Staaten zu exportieren. Mit einem gemeinsamen Europa hat das nichts zu tun. Hier wird abgecasht, solange die Depperten (=Österreich, Deutschland & Co.) es sich gefallen lassen.

Wen wird es wundern, wenn uns eines Tages die ganze EU um die Ohren fliegen sollte? Mich nicht! Das einzig Runde sind in diesen Tagen die Euro-Münzen, die in Richtung der ewigen Handaufhalter rollen.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Rechtsstaat?

Gastkommentar von Marge Lila

„Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt“ (Napoleon Bonaparte)
… und für die Stadtregiotram …?

„Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt“- ein wirklich dummer Spruch des großen Napoleon. Letztlich ist er ja auch über seinen grenzenlosen Krieg gestolpert (wie das mit der Liebe war, weiß ich nicht). Für so manche selbsternannte Napoleons in Gmunden sollte das eine Warnung sein. Wenn diese jetzt in napoleonischer Manier meinen „Für die SRT-Schiene ist alles erlaubt“, dann müssen wir darauf vertrauen können, dass unsere gewählten Vertreter dem Einhalt gebieten. Nein, für die SRT ist nicht alles erlaubt! Auch die Erbauer und Eigentümer dieses „Jahrhundertwerkes“ haben die Rechte der Anrainer zu respektieren. Umso mehr als wir Bürger kräftig dafür zur Kasse gebeten werden. Wenn die Stadtgemeinde jetzt wider besseres Wissen den Bau der SRT nicht unterbricht, dann ignoriert sie Recht und Ordnung und die Interessen der Bürger und der Anrainer.

Die Strategie der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG – möglichst schnell Fakten schaffen, um Anrainer dann mit diesen Fakten unter Druck zu setzen und ihnen den Rechtsweg abzuschneiden – ist nicht erlaubt. Es ist nicht erlaubt, auch wenn eine Hand voll SRT-treuer Geschäftsleute meint, geschädigte Anrainer sollten auf ihre Rechte für die „Heilige Kuh“ SRT verzichten. Es ist nicht erlaubt, auch wenn so mancher Zeitungsschreiber unbescholtene Menschen in der Öffentlichkeit anschwärzt.

Allen „Napoleons“ in Gmunden sei ins Stammbuch geschrieben: Der Code Civile prägt Frankreichs Rechtsordnung heute noch. Dort aber, wo der Kaiser der Franzosen meinte, er müsse sich an keine Regeln halten, ist er kläglich gescheitert. Wir wollen doch niemand nach St. Helena schicken müssen, oder? Die bisherige Vorgangsweise der Politik und der Straßenbahnhelden würde schon Gründe genug für eine Verbannung so mancher Herren liefern.


Peifen überall

Gastkommentar von
STAATSANWALTSCHAFT-SCHAFFT-ES-ODER-NICHT

ZU ES PFEIFFT ….

Jaja. Die D´rüberfahrer, Abkassierer, Verschleierer, Abstauber, SchäfchenRechtzeitigInsTrockeneBringer,… die sitzen überall.

So wie Herr Pfeiffer und die Zielpunkt-Eigentümerfamilie agiert haben, dürfe das der REICHE NEUE MANN Stil sein.

In dieser kleinen, exklusiven, politisch bestens vernetzten Abzockergesellschaft auf Kosten der breiten, brav hackelnden Bevölkerung.

Es wird interessant sein zuzusehen, ob auch in diesem Fall das bisherige Credo der (Korruptions-) Staatsanwaltschaft gilt: Augen zu und lassen wir doch den Zug abfahren…

Frei nach dem Wegschau-Motto:
Da kann ma gar nix mehr machen…ist doch eh schon passiert … ;-(


Schilderwechsel

Gastkommentar von Dr. Linzer

Hallo Gmundl!
Ich pendle unter der Woche nach Linz zur Arbeit und muss über die Landwiedstrasse zur Arbeit. Auf der Höhe vom “Schweighart” vor der Abiegung nach Oed war letzte Woche noch ein Zielpunkt. Heute ist es ein Unimarkt! Das ging ja schnell! Frage mich, wo der Hr. Pfeiffer so schnell die Schilder her hatte?? Aber die Sache mit den Weihnachtsbriefen zeigt, dass er nicht mehr so die komplette Kontrolle hat.
Kann nur mit den Leuten mitfühlen, mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich, als ein großer Schweizer Pharmakonzern die Weihnachtsfeier mit den Worten eröffnete, der Wiener Standort wird mit Ende Februar geschlossen!
Das war ein echter Burner!
Ihr macht einen sehr guten Blog – danke euch !
Dr. Linzer


Postenparadies

Gastkommentar von Merkerkarli

Da Wunder Wuzzi Sageder tut Wunder wuzzeln. Siehe Tips Ausgabe. Die beste Leistung war die Verkehrsbeschilderung die dem Gmundl Team mittels Fotos zugespielt wurde.
In Gmunden gibt’s jetzt einen Gemeinderat, einen Frühpensionisten, der zum Arbeiten zu krank ist, aber als Gemeinderat nicht zu krank ist. Gibt es da eine Widerspruch? Oder können auch kranke Persönlichkeiten Gemeinderatstätigkeiten ausüben. Ausschuss und so?
Es ist schon eine traurige Geschichte mit der Zielpunktpleite. Wenn so viele Menschen unverschuldet ihren Arbeitsplatz verlieren und den ihnen zustehenden Lohn nicht bekommen.
Im Gegensatz laufen da Leute herum in Gmunden, die sich Frühpensionisten nennen und stolz sind, daß sie fast ihr ganzes Leben in Pension sind ohne jemals viel eingezahlt zu haben.
Bei den wirklich unschuldigen Arbeitsplatzverlierern, Zielpunkt vermutlich auch Schirnhofer usw. weiß auch der Sozialminister nicht, wie man da helfen könnte.
Laut TV gesetzlich nicht möglich nicht direkt zuständig. Man würde gerne helfen, wenn man könnte.
In Wien hat man sehr viele junge Frühpensionisten, die schon mit 30 in Pension sind. Der Sozialminister wollte diese vor der Wahl wieder ins Arbeitsleben eingliedern. Jetzt ist es still geworden.
Ja ja man hat ja sein Posterl, das ist gut so und so!
Das ist Österreich ein Paradies aber nur für manche, nicht für alle.
Da Mekerkarli mekert!


 

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