Europäischer Nonsens u. a.

Heute:
Bruno Beinhart über Europäischen Nonsens u. a.
Gastgedicht von Ebelke „Der Erlkönig fährt Regio“
Gastkommentar von Gegenstrom zur Spitalsreform
NUR HEUTE: Kammerhofers Flohmarkt

Liebe Leserschaft!

Zuerst was Grundsätzliches in eigener Sache. Das Netz (vor allem die angeblich „sozialen“ Medien) ersäuft in Verschwörungtheorien. Derzeitiger Renner: frei erfundene Gerüchte und Erzählungen rund um die Flüchtlinge. Weder können noch wollen wir all den Unsinn, der da durchs Netzt wurlt, überprüfen und nachrecherchieren. Wir haben daher eine pragmatische Lösung beschlossen: wenn uns Kommentare geschickt werden, in denen diese Gerüchte weiterverbreitet werden, dann werden wir diese Kommentare nicht veröffentlichen. Die meisten dieser Geschichten erwiesen sich bei der Überprüfung durch Journalisten von Qualitätsmedien als nicht haltbar. Vieles wurde auch von angeblich involvierten Stellen (Polizei, aber auch Handelsketten) dementiert. Weder wurden Billa- oder Sparläden ausgeraubt, noch wurden Flüchtlinge von NGOs mit sündhaft teuren Handys ausgestattet. Der Weiterverbreitung solcher Gerüchte wollen wir hier kein Forum bieten. Wir ersuchen alle Poster und Übersender von Kommentaren daher, nur nachweisbare Ereignisse (wie die Schlägerei zwischen Angehörigen verschiedener afghanischer Volksgruppen diese Woche in Leoben)  zum Gegenstand von Betrachtungen zu machen.

Wie wahrscheinlich allgemein bekannt ist, hat die EU vor einigen Monaten beschlossen, 120.000 Flüchtlinge europaweit aufzuteilen. Nun können wir jubelnd vermelden: es ist im Gange. Mit dem gestrigen Tag ist die Zahl der verteilten Flüchtlinge auf 159 geradezu angeschwollen. Wenn das kein Zeichen der europäischen Einigung und Solidarität ist!
Da diese Sache derart erfolgreich läuft, hat die EU der Türkei jetzt angeblich (Quelle: FAZ, Die Welt) angeboten, ihr 400.000 syrische Flüchtlinge abzunehmen. Dies solle die Türkei ermuntern, die Dreckarbeit für die EU zu übernehmen. Man legt ja auch noch lächerliche drei Milliarden Euro auf den Tisch des Hauses Erdogan, damit dieser Herr mehr Geld hat, seine gefährlichen Machtspielchen weiterhin zu spielen.

Also gut. 120.000 sollten verteilt werden. 159 sind untergebracht. Bleiben nur noch 119.841 Menschen über. Dazu könnten jetzt also weitere 400.000 kommen, macht 519.841 Leute, die wir über Europa zusätzlich verteilen sollen. Jetzt eine einfache Schlussrechnung, wie sie in der vierten Volksschulklasse üblich ist: wenn die EU in drei Monaten 159 Menschen verteilt, wie lange braucht sie dann für 519.841? 9.808 Monate! Das sind 817 Jahre. Man könnte sagen: die Eurokraten haben Europa als beinahe tausendjähriges Reich konzipiert. Wie man weiss, haben 1000jährige Reiche die bemerkenswerte Eigenschaft, es meist gerade mal auf ein Dutzend Jahre zu bringen.
Nach letzten Schätzungen (so genau weiss man das ja mangels Grenzkontrollen nicht) sind derzeit zwischen 3,5 und 4 Millionen Flüchtlinge irgend wo in Europa unterwegs, interniert, untergebracht oder untergetaucht. Im Gegenzug wird jeder europäische Bürger von den jeweils eigenen Staaten penibelst überwacht. Echt gut, dass der Staat wenigstens alles über seine eigenen Bürger weiss!

So wurde jetzt auch noch die Flugdatenspeicherung beschlossen. Fünf Jahre werden nun alle aufgezeichneten Daten von Flugreisenden aufgehoben: Kreditkarte, Name, Adresse, Passnummer, Fingerabrücke. Was halt so anfällt. Und dazu auch so interessante Details wie Essensbestellung im Flugzeug. Klaro, wer Schweinsbraten futtert ist kein Terrorist, so die einfache Logik. Und wenn der Herr Islamo-Terrorist eine Kriegslist anwendet, was bei Allah und beim Barte des Propheten jederzeit erlaubt ist? Sich listig ein Schweinsschnitzel bestellt und es angeekelt ins Flugklo spült? Schon ist nicht nur das unreine Fleisch weg, sondern auch der Terrorverdacht. Aber der Altösterreicher, der sich in einem Austrian-Flieger einen Tafelspitz von Do & Co. bestellt, halal, äh, halali, den hat der Staat am Schlafittchen. Kann nur ein Islamo-Terrorist sein der Schweinefleischverweigerer. Wenn mann dann auch noch Bartträger ist, wird man in Schwechat von der Cobra freudig und überschwänglich freundlich empfangen.

Die Staaten sammeln immer mehr Daten ihrer Bürger. Bei jedem Attentat wächst der staatliche Datenhunger. Man glaubt, je mehr Daten man hat, umso mehr und eher würde man die islamistischen Böslinge finden. Mir kommt das so vor, als wenn ich im Heuhaufen eine Nadel suchen würde. Weil ich sie nicht und nicht finden kann, häufe ich immer mehr Heu an, im Irrglauben, damit die Nadel leichter zu finden. Nee, es ist umgekehrt: das allzuviele Heu langsam abtragen, dann findet man mit viel Glück vielleicht auch die Nadel.

Die Slowakei, die inzwischen die gigantische Menge von 802 Flüchtlingen beherbergt, hat Klage beim EuGH eingereicht. Gegen die gleichmässige Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Ungarn ist gleich am Tag darauf nachgezogen. So haben wir es gern: das europäische Geld kassieren, aber sonst auf Europa scheissen. Heute bedrohen Figuren wie Orban und Regierungen wie die in Polen die europäischen Werte weitaus mehr, als durchgeknallte und durchknallende islamistische Terrorgruppen. Die europäischen Werte von Orban & Co. sind schwer reaktionär und entsprechen jenen „Werten“, die uns in den Ersten Weltkrieg gehetzt haben: blinder Nationalismus und autokratische Herrschaft. Diejenigen, die sich die meisten EU-Gelder einnähen, sind jene, die am weitesten weg sind von der europäischen Idee. Polemisch gesagt: die ehemaligen Ostblock-Staaten sind die europäischen Staaten mit der ärgsten Abkassierermentalität. Da geistern Restbestände einer pseudokommunistischen Versorgungshaltung durch die Hirne: die EU soll blechen, wir nehmen gerne! Und: Nehmen ist seliger als Geben.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Der Erlkönig fährt Regio

Gastgedicht von Ebelke

Der neue Regio-Zug, frisch importiert aus Spanien, trägt den trefflichen Namen “Erlkönig”. Dazu bietet sich die Goethe’sche Ballade in etwas abgeänderter Form an:

Was rattert so spät durch Nacht und Wind?
s’ ist Stern & Hafferls liebstes Kind!
Mit Schwertransport kam nun die Bahn
Vergang‘ne Nacht in Vorchdorf an.

O Bürger, was birgst du so bang dein Gesicht?
Gefällt dir etwa die Regio nicht`?
Die ganz mit Folie bepickt
Nun in den Testbetrieb geschickt

O Bürgerlein, komm fahr mit ihr,
gar schöne Spiele spiel ich mit dir.
Manch Millionen setz ich in den Sand,
S&H verdient sich manch gülden Gewand.

O Bürger, o Bürger, hörest du nicht
Was Krapf & CO dir säuselnd verspricht?
Er will sie, ihn reizt ihre schöne Gestalt
Und bist du nicht willig, dann halt mit Gewalt.

Dem Bürger grauset’s, er rennet davon
Alles voll Masten und voller Beton!
Erreicht den Stadtplatz mit Mühe und Not
Doch zu spät- die Stadt ist tot.


Aufklärungsbedürftige Spitalsreform

Gastkommentar von Gegenstrom

Es wäre aufklärungsbedürftig, warum die “Spitalsreform” so einstimmig im Landtag durchgewunken wurde.
Da wurde als Vorbedingung eine KH-Unfallabteilung-Erreichbarkeit innerhalb von 30 Minuten vom verständigen der Rettung bis zum Erreichen des KH vorgegeben – die Grünen haben 13.000 Unterschriften gegen die Schließung in Gmunden gesammelt (OÖ-weit 120.000) – die SP hat mit ihren Betriebsräten und der Kollegenschaft eine Demonstration in Linz veranstaltet – die “Grüne” Schwarz war persönlich in Gmunden und hat sich vom ehemaligen Verwaltungsdirektor und ärztlichen Leiter erklären lassen, dass man z. B. von Neukirchen, St.Konrad etc. sicher EINE ganze Stunde braucht, um in Vöcklabruck die Unfallabteilung zu erreichen. Da hat Frau Schwarz dann erklärt: “da können wir nicht mitstimmen.”
Doch es geschehen noch Wunder, oder wie sonst die Absichten gekippt sind, dass dann bei der Abstimmung ALLE Angeordneten der Schließung zugestimmt haben – irgend ein Zuckerl wird schon zu verteilen gewesen sein, um die 13.000 bzw. 120.000 Unterschriften und die Kollegenschaft der Ordensspitaler (den Gespag-Häusern und dem Rote-Kreuz wurden ja Aktionen verboten) völlig zu negieren – und zu verraten.
Man muss auch dazu sagen, dass der ehemalige Gmundner Bürgermeister absolut keinen Finger gerührt hat, dem war ja das Träumer-Hotel wichtiger, um sich den LH warm zu halten.


Der hierblogs gut bekannte Grün-Mandatar Karl Kammerhofer veranstaltet heute einen Flohmarkt, da er von seinem Haus in eine Wohnung wechselt.

Kammerhofers

Erinnerung zum Kunst- & Designerflohmarkt

Diesen Samstag, 5.Dezember
10-17 Uhr

in Gmunden in der Freygasse 12

kammerhofer_01

kammerhofer_02


 

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