Silvesterhäppchen

feuerwerk_02

Heute:
Babsy Blitzschnell mit ein paar Silvesterhäppchen
GK von AndyB über Gmundner Jagdfreuden
GK von Ins-Stammbuch-Schreiber über Vollpfosten & Co.

Liebe Leserleins!

Wir wollten heute ja eine Ruhe geben. Ihnen, lieben Leserleins, und uns vom Team. Aber unsere Leserleins sind sowas von aktiv. Nicht nur, dass sie trotz der Feiertage freudig unseren Blog frequentieren, setzen sie sich auch noch hin und schreiben Kommentare. Also heisst es auch für uns: nicht faul sein, sondern in die Tasten klopfen. Frau stellt sich halt ein kleines Punscherl neben den Laptop. Aber so weit weg, gell, dass er beim eventuellen Umfallen keinen Schaden anrichtet der Punsch, gell! Weil über die Tastatur geleert ist er nicht mehr ganz so fein. Kennt man ja vom verschütteten Cola. (Wussten Sie, dass mehr Tastaturen durch Cola als durch ordnungsgemässe Benutzung kaputt gehen?)

Gleich am ersten Tag der Verleihung des Vollpfostens für das Lebenswerk hat unserer vielgeliebter Mundl schon unter Beweis gestellt, wie sehr er sich diesen Preis verdient hat. Da geht ein Gastronomen-Ehepaar in Pension und kündigt den Pachtvertrag für das Lokal (es geht ums Restaurant „Goldenes Schiff“), und was schreibt Brandner, die Edelfeder vom Traunsee? „… wirft das Handtuch.“ Also ehrlich: man sollte in der Redaktion mal ein paar Euronen locker machen und den Brandner auf einen Kurs schicken, in dem er lernt, was bestimmte Formulierungen bedeuten.

Laut Duden ist der Sinn der Redewendung „das Handtuch werfen“ nämlich: resignierend aufgeben, kapitulieren. Jawohl, jetzt wissen wir es: wer in Pension geht, der kapituliert. Und wir geben es resignierend auf, beim Lokalschurnalismus auf Besserung zu hoffen. Wer solche Meldungen auf diese Art fehlformuliert, darf sich nicht wundern, wenn in der Folge die Spekulationen über die Gründe des Aufhörens nur so wuchern. Wieder einmal hat der Mundl dieser Stadt einen echten Bärendienst erwiesen. Und dem verdienten Pächterpaar ebenfalls. Also, Herr Mundl (auf das fehlende „G“ am Beginn des Namens legen wir höchsten Wert!!!), bitte den verliehenen Vollpfosten gleich mal ordentlich polieren, damit er schön glänzt, gell, in der Finsternis des heimischen Schurnalismus.

So, liebe Leserleins, wir werfen jetzt auch das Handtuch für heuer. Äh, schon wieder falsch formuliert, Mundllesen macht irgendwie unpräzise, wir hüpfen natürlich freudig ins neue Jahr, und Ihre Babsy hört hier, an dieser Stelle, für heute mit dem Tippen auf. OK, ein paar Zeilen gehen sich trotzdem noch aus, gell!

Ein Schluckerl Punsch geht ebenfalls noch! Und: es ist der erste Silvester seit Ewigkeiten, da Ihre Babsy kein festes Schuhzeug braucht. Meine HiHeels hören es mit Freude. Strumpferln mit oder ohne Naht? Mal den Lover fragen. Aber ich kenn den seine Antwort eh schon, gell!

Einen guten Rutsch wünschen wir unseren Leserleins! Und noch was: zündets die Stadt nicht an mit Euren Privat-Feuerwerken. Überlasst das der Gemeinde, die gibt eh mehr als genug Geld für das Silvesterspektakel aus, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Jagdfreuden in Gmunden

Gastkommentar von AndyB

Ich muss doch im alten Jahr noch mal mein Schandmaul aufmachen!

Habe Folgendes bei Facebook – oder “Gesichtsbuch”, wie ich gerne sage – gesehen:

Tierparadies Schabenreith
29. Dezember um 16:08 ·

“GMUNDEN IST JAGDZONE! *** BITTE TEILEN ***

Hatte gerade (29.12.2015, 15:10) eine ziemlich aufgelöste Doris am Telefon: Sie wollte mit Besucherin Adele und BALDUIN gemütlich in Gmunden im Toskanapark spazieren gehen, als sie sich plötzlich mitten in einem Jagdgebiet befanden! Eine Meute von wildgewordenen Jägern schoss von Stegen und Booten aus sämtlichen Rohren auf alles, was auch nur nach Ente aussah.

HALLO? Der Toskanapark ist ein Erholungsgebiet, aber kein Jagdrevier für Schießwütige! Welche Behörde hat für so etwas ihre Genehmigung erteilt? Entspricht das den blumigen Ankündigungen der Tourismusgemeinde Gmunden: „Raus aus dem Alltag und ab nach Gmunden … was auch immer Ihnen hilft Ihre Lebensgeister neu zu wecken … lassen Sie sich von Gmundens Angeboten verführen“? Jagd in der Stadt? Mitten im Park? Sind die noch dicht? Das kann’s ja wohl nicht sein!

Vielleicht sehen das ja einige andere Gäste auch so – und überlegen sich, ob sie noch einmal zur „Erholung“ nach Gmunden kommen. Vielleicht interessiert es ja auch das Tourismusbüro Gmunden, was von dieser völlig wahnsinnigen Aktion zu halten ist? Einfach ein Mail an: gmunden@traunsee.at

Ich wette, diese Jagd gab‘s zum LETZTEN MAL!
(wütender Wuff)”

Teilweise kann ich diese Beobachtungen bestätigen. Vor Weihnachten dachte ich, es würde hageln, aber es waren Schrotkugeln, die mir um die Ohren flogen (und gegen das Dach des Hauses, neben dem ich stand). Das aus dem Park Richtung See geschossen wird oder vom Boot aus in Richtung Ufer, das ist eher ein “Normalzustand”.

Auch außerhalb der Jagdsaison habe ich schon “Jäger” beobachtet, die meine Anwesenheit mit einem “Stinkefinger” bedachten.

Anderes Thema:
Ich lese hier laufend etwas von “Klimawandel” ….. alles völliger Unsinn!

Die deutschen AFD/NPD Anhänger haben dafür eine einfache Erklärung :

AndyB_Klimawandel

Ansonsten wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.


Ein Posten Vollpfosten

Gastkommentar von Ins-Stammbuch-Schreiber

Zum Thema Vollpfosten & Gmundner Wählern sowie dem Viechtauer in den Gmundner Kaufleut’ Kassen:

Der noch immer in leiser Schockstarre (ob des einfach nicht zu fassenden Wahlergebnisses) verweilende Verfasser dieser Zeilen, kann sich der Vollpfostenverleihung an alle Gmundner ÖVP-WählerInnen, die einer abgehoben, mutige Bürger mit Drohungen eingeschüchtert habenden Gmundner ÖVP ihre Stimme gegeben haben, nur anschließen.

Welches Kraut die ÖVP ins Gmundner Trinkwasser mischen hat lassen, dass die Bürger mehrheitlich einer Partei, die Gmunden in den definitiv gegebenen Ruin geführt hat, nochmals das Vertrauen gegeben haben – ja diesem auch noch ein paar Lemming-Stimmen draufgelegt haben – kann man nur erahnen.

Es war höchstwahrscheinlich das äußerst stark das Denk- und Beurteilungsvermögen beeinträchtigende Kraut der Einlullung, der Verhaberung, der im Vorfeld der Wahlen schon mit für hinterher versprochenen Subventionen fein gesponnenen Vereinsmeiereien… und das der hinter vorgehaltener Hand klar ausgesprochenen Repressalien, sollten Bürger die es wagten gegen den Zug aufzumucken, dies weiter tun…

Nun ja.
Es ist wie´s ist.

Die ÖVP samt ihrem KöpplKrapf (viel Unterschied ist außer dem Alter bisher nicht festzustellen), wird es sicher schaffen, dass Gmunden endgültig ein Fall für die Gemeindeaufsicht wird.

Sich als einfacher Bürger am letzten Tag des Jahres 2015 von der (unabhängigen… lach…) Staatsanwaltschaft zu wünschen, dass diese die ungeheuerlichen Abläufe beim Vorchdorfer Zug und seiner Quer-durch-die-Stadt-Verlängerung mal unter eine nicht schwarz gefärbte Lupe nimmt, ist wohl genauso wenig wahrscheinlich wie dass die Züge, nach Fertigstellung der endgültigen Zerstörung dieser ehemals lebenswerten Stadt, tagtäglich voll mit all den regimentstreuen ÖVP Wählerchens des Jahres 2015 sein werden.

Eines noch im Abgesang des eigentlichen Todesjahres der Gmundnerstadt mit einem vorbauenden, hämisch-leisen Lachen:

Spätestens dann, wenn die Gmundner Kaufleut’ in der – wie heißt´s so schön im neuen Zugsamtsdeutsch – “Durchbindungsphase” – das Heulen des Viechtauers in ihren leeren Kassen statt deren Klingeln hören, werden zumindest diese ÖVP Stammwähler aufwachen und d’raufkommen, dass es so “goa net so g’scheit” war, den größten Bock aller Zeiten hier im Salzkammergut auch noch zum Sternderlgarten-Gärtner künftig dauersprießender Steuergelder für die Zugsbetreiberfirma, mit neuer Absoluter ausgestattet, wieder gewählt zu haben.

Prosit Neujahr und schönes, ungehemmtes Steuergeldweiterverschleudern!


 

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