Woche des Schreckens

Heute:
Babsy Blitzschnell über eine schreckliche Woche

Liebe Leserleins!

Es hätte eigentlich ein beschwingter Sommer werden sollen. Nicht allzu heiss mit lauen Abenden. So hätte es Ihre Babsy gern gesehen. Aber viele zählen das Jahr 2016 schon jetzt zu einem der beschissensten seit der Jahrtausendwende. Die Beweise, dass diese Behauptung stimmen könnte, häufen sich.

Wir jagen hierzulande von Unwetter zu Unwetter. Unterbrochen von Schwülität. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Aber Jammern muss erlaubt sein, wenn wir uns die Liste der prominenten Toten dieses Jahres ansehen. Noch mehr erlaubt ist dieses Jammern, wenn wir uns die Serie von Attentaten vor Augen halten.

Allein die letzte Woche, die wird es hoffentlich zur beschissensten Woche im beschissensten Jahr der bisherigen 20xx-Serie bringen. Alles andere würde bedeuten, dass uns heuer noch viel grimmigere Ereignisse bevorstehen. Das möge uns erspart bleiben.

Also diese Woche vom vorigen Freitag bis heute: 84 Tote beim Anschlag in Nizza. Ein Angriff auf Zugpassagiere in der Nähe von Würzburg. Drei Schwerverletzte. Und gestern spätnachmittags in München: ein Deutschiraner killt neun Menschen und begeht dann Selbstmord. Motiv derzeit noch unklar, aber in München herrschte stundenlang der Ausnahmezustand. 2.300 Polizisten jagten die anfangs vermuteten drei bis vier Attentäter.

Eine Woche wie aus dem Bilderbuch für Alpträume. Anders kann man das kaum beschreiben. Der Terror rückt näher. Wir werden uns auf diese Situation einstellen müssen. Der IS ist auch eine Selbstmordsekte. Aber eine, bei der die Mitglieder nicht fassbar sind, weil sie sich selbst zu solchen erklären. Verhindern wird man solche Taten nicht können. Wir sollen so zu einer Gesellschaft des Misstrauens gemacht werden, zu einer Gesellschaft, in der keiner mehr dem anderen über den Weg traut, so der andere ein bisserl eine dünklere Hautfarbe hat, nach Moslem aussieht oder gar einer ist.

Dagegen müssen wir uns stellen. Aber da sind auch die moslemischen Glaubensorganisationen gefragt. Die müssen sich endlich und eindeutig von allen solchen Umtrieben distanzieren. Und sich fragen, ob ihre Form des Islam, wie sie ihn lehren, mit unserem Staatswesen und unserer Demokratie vereinbar sind. Die Religionsfreiheit hat dort ihr Ende, wo sie unsere freie Gesellschaft zerstört. Auch die staatlichen Behörden müssen da endlich tätig werden. Wer sich nicht aktiv vom Terror distanziert, entsprechend predigt, dem ist schlichtweg die staatliche Anerkennung zu entziehen. Auch sind alle Vereine, die offenbar mit der islamofaschistischen AKP sympathisieren, schleunigst nach den Vorschriften des Vereinsrechts zu untersagen.

Warum haben die Parteien bisher immer nur fundamentalistische Islamisten bei Wahlen auf ihren Listen (wenn auch meist auf unwählbarer Stelle) platziert? Es gibt genug aufgeklärte, europäische Moslems, die für eine klare Trennung von Religion und Staat eintreten. Nur solche haben etwas auf Listen von demokratischen Parteien zu suchen.

Wir werden uns ausserdem viel mehr als bisher um die Integration der Flüchtlinge kümmern müssen. Sie einfach nur mit Kürzungen bei der Mindestsicherung zu drangsalieren ist zu wenig und wird sich in ein paar Jahren als fataler Fehler beweisen.

Ja, meine Sommerscherze, die ich vorbereitet hatte, verschimmeln in meinem Witzkisterl. Vielleicht im nächsten Jahr …

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

PS.: Morgen geht es weiter mit der Regio!


 

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