Archive for Juni 2012

Ankündigung
29. Juni 2012

Am Montag gibt es pünktlich für die Schulschlusswoche noch einmal einen richtigen Hammer vom Herrn Gmundl. „Das Gmundner 100-Millionen-Ding“ – da wird kein Auge trocken bleiben. Wenn die Gmundner Bevölkerung endlich rafft, was hier abgeht, müssen sich ein paar Leute gut anschnallen, damit sie nicht vom Parcours sausen.

Und jetzt ab ins Weissenbachtal, das Wochenende wird sauhaaass.

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Therme, Alte, Jugend
25. Juni 2012

Haaaasss war’s. Das Team Gmundl hat sich eine kurze Pause gegönnt und war splitternackert im Weissenbachtal baden. Wir Mäderln und Buberln quer durcheinander. In aller behördlich vorgeschriebener Unanstössigkeit. Eh klar. Obwohl: komisch ist es schon – überall lauern Schendarmen, welche es nimmer gibt, weil jetzt alle Polizisten sind. Die lauern, damit die Nackerten nicht die Gelegenheit ergreifen … – dabei jammern doch alle, dass es zu wenig Kinder gibt im Land. Angeblich ist es dort früher, bevor die behördlichen und amtlich ermächtigten FKK-Experten tagten, unheimlich wüst zugegangen. Wildfremde Menschen sollen einander sexuell beglückt haben. Gschnackslt habens – auf gut oberösterreichisch. Ohne Trauschein angeblich. Wo komma da hin. Und quer durcheinander auch noch. Swinging Weissenbachtal. Hier ist nur der Marsch erlaubt, nix swingin‘ Salzkammergut. Blasmusik schon, aber, stammel, stotter, doch nicht so.

Jedenfalls haben die Nackerten die spechtelnden Ortsansässigen unglücklich gemacht (weil sie nicht mittun haben dürfen?). Wenn der Nachbar seine Frau und die Kinder verprügelt, da schaumma fest weg. Da kommt keine Polizei, weil sie keiner holt. Aber wehe ein paar Nackerte fallen übereinander her, in Gottes freier Natur … Vielleicht sollte man es nur ohne Gummi und so erlauben, weil dann erholert sich die Bevölkerung zwar nicht vom Schock aber vom Pillenknick (siehe weiter unten über den Mangel an jungen Leuten).

Auf jeden Fall war es gemütlich, nackert, ruhig. Wenn jetzt auch noch die vielen Aufsichtsorgane, die überall herauslugen wie erregte Geschlechtsorgane, wenn die jetzt auch noch verschwinden täterten, weil schliesslich nichts geschehen tut, dann wird es erst richtig lustig. Wenn Sie also ein paar fröhliche Nackerte im Weissenbachtal sehen, könnte sein, dass wir vom Team Gmundl mitten unter ihnen sind. Aber nicht jede oder jeder Nackerte ist bei uns dabei, gell, sondern nur ein paar davon. Das ist die nackte Wahrheit!

Aber eigentlich wollte der Herr Gmundl über was ganz was anderes schreiben. Darüber, dass in den OÖN der Brandner (den wir sehr, sehr lieb haben, weil er unsere Welt retten will, das ist ohnedies total über drüber super ok, also nicht kränken, Herr Edmundl, ist nicht bös gemeint), also der Brandner hat darüber gejammert, dass die Stadt stirbt, wenn es keine Jungen mehr gibt. Da hat er schon irgendwie recht, der Edmundl. Blöd nur, dass zwar in Gmunden zu wenig junge Menschen leben, auf der Welt insgesamt aber die Menschheit eher ausufert. Z’viel Leute, egal ob jung oder alt. Wenn wir jetzt in den Industrieländern auch wieder anfangen, uns unkontrolliert zu vermehren, na Mahlzeit! Oder eigentlich: nichts mehr mit Mahlzeit. Weil uns das Futter ausgeht. Die Energie. Die Rohstoffe. Müsste ein Klimamönch eigentlich wissen. Aber vielleicht weiss er es ohnehin. Mehr junge Leute werden es in Österreich jedenfalls nicht mehr werden. Was vielleicht kein echter Schaden nicht ist, denn die, welcherne es gibt, haben es  schon schwer genug. Die sind vom Leben gezeichnet, bevor sie es noch richtig beginnen haben können. Wir sagen nur: Generation Praktikum. Und von dort gleich in die Generation Prekär. Prekär bleibt es dann auch bis zur Rente mit 75.

Klar wollen wir vom Team Gmundl auch gern, dass die Jungen, was wir ja selbst sind, sich Wohnungen leisten können. Aber mehr werden, das werden mir net mehr werden. Die Welt wird sich daran gewöhnen müssen, dass es irgendwann mehr ältere Leute gibt als junge. Das nennt man Zivilisation. Die Barbaren sind jung gestorben. Da gabs keine alten Leut. Wer nicht am Blinddarm verreckt ist, den hat der Säbelzahntiger erwischt, sobald man nicht mehr hatschen hat können. Also wollen wir keine Barbaren nicht sein. Wir wollen alle lang leben. Nur alt werden will keiner. Ist nicht von uns, vom Team Gmundl. Hat irgendein Filosof geschrieben. Name vergessen. Als ob ältere Leute keine Zukunft hätten. Die Aussage ist einfach Quatsch. Es gibt ohnedies genug junge Leute. Wir lassen sie nur nicht ins Land. Wir lassen sie hier nicht arbeiten. Und von wegen: wir geben nicht einmal den Jungen, die jetzt schon hier herumhocken, genug Arbeit und ein ordentliches Einkommen. Von Spanien oder Griechenland oder Portugal wollen mir gar nicht reden. Wenn mir die so dringend brauchen täterten, dann könnten wir sie holen. Tut aber keiner.

Wir brauchen kein Lacus Felix-Hotel. Bringt nur Billigjobs für Ostblöckler. Die Wette gilt!

Wir brauchen gute Jobs mit guter Bezahlung. Egal ob für alt oder jung. Für alle. Und da schauts mies aus. Verdammt mies. Bei der Gasche, die manche von uns bekommen, können sie sich nicht einmal das Wohnen in der Jugendherberge leisten. Da bleibt nur Hotel Mama. Generation Nesthocker. Wer rausfällt, bleibt über. Den klaubt keiner auf. Leitartikel schreiben ist klass. Klaro. Und leicht. Auch klaro. Sich einschränken, weil man dafür bezahlt wird: leiwand! Alle hacknstadn spanischen Jugendlichen macherten sofort auf Klimamönch, wenn sie dafür den Journalisten-KV kriegen bekommen täterten. Da schnallen sie sofort den ökologischen Gürtel enger. Weil jetzt habens nicht einmal einen Gürtel, und wenn, dann ist er schon auf null geschnallt. Die dampfen aus purer Verzweiflung CO2 aus jeder Pore. So ist es nämlich, Nudlaug! Also bitte nicht sudern über zu wenig Junge im Ort. Sondern schreiben: warum die Post zusperrt, die Züge saumässige Fahrpläne haben, die Spitäler „sparen“, die Gerichte sperren. Warum wir Milliarden für die Banken haben, und ein paar Mille für die Unis fehlen. Statt sudern, den jungen Leuten, die noch da sind, effektiv helfen. Muss halt die Gemeinde ein paar von den Millionen, die offenbar überall und überflüssig herumkugeln (Seilbahn, Bad, Hotel, 127-Euro-m2-Preis-Grundstück für Hrn. Asamer), herüberwachsen lassen. Zu den Jungen. Zu den Alten. Zu all jenen, die sich das Wohnen in Gmunden nicht leisten können – unabhängig vom Alter. Weil obdachloses Frieren im Winter ist keine Frage des Alters, sondern eine soziale Frage.

Eigentlich wollte der Herr Gmundl diesmal auch noch über die Therme schreiben. Aber was er da gehört und gelesen hat, das ist sowas von nämlich grenzwertig, so unbeschreiblich dämlich, dass er noch darüber nachdenken muss. Er weiss nämlich nicht: sind die so dumm oder stellen sie sich nur so dumm? Die was ihm das von der Therme und deren Finanzierung erzählen. Entweder schmettern die fröhlich ihren Blöd- und Flachsinn in die Welt hinaus und denken sich nichts dabei, oder sie denken sich was dabei, was eigentlich noch ärgererer wär. Nämlich ned! Auf bald – entweder nackert im Weissenbachtal oder wie auch immer vor dem Bildschirm bei unserem kleinen Blog, den was jetzt immer mehr Leutln lesen. Was uns wiederum glücklich macht, wenn wir sehen, dass es die Leute glücklich macht. Wenn wir in Gmunden die Menschen mit dem ganz speziellen Gmundl-Grinser auf den Lippen sehen, wie sie sich unsere WEB-Adresse zuflüstern, da wissen wir: das sind Gmundlianer. Da setzen wir selbst auch den Gmundl-Grinser auf, den speziellen. Und empfehlen Sie unseren Blog bitte weiter!

Und was wir noch sagen wollten: in den Postings von den Nachrichten (ja, ja, die OÖN), da treibt sich ein gewisser Garfield herum. Der sagt es den Gmundnern rein, fast so wie der Herr Gmundl. Wieso werden wir den Verdacht nicht los, dass da einer von den Nachrichten selbst die Sau raus lässt? So ganz ohne Rücksicht auf Redaktionslinie und so. Schreibt mächtig lustige Kommentare. Der Edmundl wird doch nicht gar heimlich einen faulen, gefrässigen Kater, der auf die CO2-Bilanz pfeift, zum Vorbild haben und ganz still und heimlich, nach Dienstschluss, ausserhalb des Journalisten-KVs, ganz ohne Pinke, mal Klartext schreiben und genüsslich CO2 verprassen? Also, wenn der Edmundl der Garfield ist, wir verpfeifen ihn nicht. Er soll es für sich behalten und weiterhin  online garfieldmässig herummosern. Wegen dem Spass und wegen der Wahrheit. Die ist nämlich nicht nur eine Tochter der Zeit (Khol, ÖVP), sondern auch eine Cousine der Notwendigkeit.

Ankündigung: Demnächst also die Therme. Ein paar Fragen zur Seilbahn und den Millionengeschäften, die rund um sie gemacht werden. Mei, freuen wir uns schon auf diese kommenden Blogs. Da wird kein Auge trocken bleiben.

Redaktionelle Anmerkung
14. Juni 2012

Mit großer Betroffenheit müssen wir vom Team Gmundl den überraschenden Tod des Gmundner SP-Politikers Hermann Zemlicka zur Kenntnis nehmen. Aus diesem Grund haben wir die ironischen Anmerkungen im Blog „Die Wahrheit über Asamer …“ entsprechend dem traurigen Anlaß geändert.

Unsere Kritik am Politiker Zemlicka halten wir nach wie vor für zutreffend. Unser Respekt und unsere Trauer gilt dem Menschen Zemlicka.

RIP

 

Die Wahrheit über den Asamer …
4. Juni 2012

Die meisten Menschen halten den örtlichen Schotterbaron Asamer, der ausserhalb der Grenzen von Gmunden als Barönchen gilt, für eher schlicht und vor allem politisch rechts gestrickt. Herr Gmundl muss tief betrübt gestehen, dass auch er, vermaledeit, so ähnlich gedacht hat. Und für ein bisserl antisemitisch haben manche den ganzen Clan auch gehalten, nachdem es ein weltmännisches Interjuh im profil gegeben hat, was schon einige Jahrln her ist. Aber wer in Lybien mit dem inzwischen abgemurksten Diktator Gadaffi Gschäftln gmacht hat, ok, auch der Kreisky hat den sein Öl wollen, der hat halt hin und wieder missverständliche Sachen gesagt. Sagen müssen. Wegen dem Gschäft und wegen der Araber (solange die Araber in Arabien bleiben). Zumindest der Vater ( “Die Juden treiben´s noch soweit, bis sie wieder eine am Deckel kriegen.”) hatte da ein etwas seltsames Gerucherl. Und der junge Asamer, inzwischen auch schon ein bisserl überstandig, gut, dem Prinz Charles geht es noch schlechter beim Warten auf die Krone, aber der wird wenigstens und vielleicht König. Der junge Asamer wurde nur banaler Schotterbaron und hat sich einst im ORF in irgendeinem Kulturschurnal auch von seiner kosmopolitischen Seite gezeigt. War übrigens das einzige Mal, dass dieser Clan ausserhalb von Gmunden und österreichweit wahrgenommen worden ist. Sagt alles über die Bedeutung unserer “Ober”schicht hier.

Aber jetzt ist die Stunde der Rehabilitierung gekommen. Die Wahrheit drängt mit Macht zum Durchbruch (Internationale). Der Vorwurf ist widerlegt, dass die Gmundner ÖVP mitsamt der FPÖ (die ist sowieso unzurechnungsfähig) und der SPÖ (unbeschreiblich jenseitig), dass die alle dem Asamer ein Grundstück billig zugeschoben haben, das sie dann dank Umwidmung zu einem Goldstückerl gemacht haben für den Asamer, nicht für die Bevölkerung. Nein, das ist endlich widerlegt. Weil Gewinne müssen privat bleiben, eh klar. Logo. Nona. Nein, das ist alles nicht wahr. Die Gmundner Parteien mit Ausnahme der Grünen sind Kryptokommunisten, Agenten der alten Sowjetunion, was auch immer. Und der Asamer ist der Chef dieser geheimen Zelle von linksradikalen Umstürzlern. Das ist seit der Offenlegung der wahren Pläne für Lacus Felix offensichtlich und nicht mehr abzuleugnen. Der Asamer ist ein Roter, und der Köppl wird am nächsten 1. Mai beim Maiaufmarsch wieder auf dem Dreiradler mit SPÖ-Fahne mitfahren.

Die Idee mit den 15 Chalets rund um einen Schotterbaronteich ist grenzgenial. Wie der SP-Dickinger zurecht jubelnd ausrief: “Ein Durchbruch!” (Naja, ein Blinddarmdurchbruch ist auch ein Durchbruch.) Aber jetzt gilt es, alles Zweifel von sich zu werfen. Die Reichen werden endlich zur Kassa gebeten: für eine mickrige Hütte in einer schäbigen Reihenhaussiedlung rund um eine See-Erweiterung sollen sie gerüchteweise 1,5 bis 2 Mille in Euro hinlegen. Da erblasst jede Reichensteuer. Die werden echt abgenegert (sagt man so asamer-politisch korrekt?). Und hocken dann wie die Affen am Schleifstein nebeneinander. Wie die Hendln am Spriessl. Nichteinmal ein Fleckerl Rasen zwischen Hütte und See zum Äusserln gehen. Man fragt sich: werden die alle in den See brunzen? Das soll artgerechte Millionärshaltung sein? Wo sind sie jetzt, die Bürgerinitiativen? Asamer als Reichenquäler! Köppl als Baubehörde genehmigt ein Straf- und Umerziehungslager für reiche Schweine! Man fragt sich nur: wo bleiben da Organisationen wie 4-Pfoten oder der Tierschutzverein? Wenigstens die Maggi Entenfellner könnte sich um die dort Eingepferchten kümmern! Amnesty muss her! Gegen die Baupläne protestieren! Wehret den Anfängen, kann man da nur sagen.

Und zu allem Überfluss, werden die ehemals Gestopften, die so deppert waren und sich eines der Chalets gekauft haben, auch noch tagtäglich vorgeführt. Nicht nur, dass sie sich gegenseitig in den Teller spucken können, jeden Schaas eines Nachbarn in der Nase spüren werden (volles Aroma, lang im Abgang); nicht nur, dass sie wie Hinz und Hunz im Sozialbau aufeinanderpicken, dass sich abends die Fernseherklänge von Musikantenstadel, Pilcher-Verfilmung und die lärmstrotzenden, doofdummen Kulturangebote am Rathausplatz in ihrer kleinen, algenüberwucherten und stinkenden Lagune zu einem gar erbaulichen Ohrenschmaus mischen, mehr noch: Wenn die öffentlichkeitsscheuen Millionäre an warmen Tagen ruhig in der Sonne dösen wollen, werden sie zum Schauobjekt der Massen. Denn die Brücke, welche die Einfahrt der Lagune überspannt und von der Promenade zu den öffentlichen Badeplätzen führt, ist der beste Aussichtsplatz auf die Reichen in ihren Chalets, den man sich nur vorstellen kann.

Die Massen werden sich also über diese Brücke wälzen, um zu sehen, wie richtige Reiche leben. Sie werden zum Spaß in ihre Boote hinunterspucken, wenn die Reichen langsam aus der Lagune unter der Brücke hindurch in den See hinaus tuckern. Und sie werden von Mitleid überwältigt sagen: „Geld stinkt doch.“ Erstmals in der Geschichte wird man die Reichen bedauern und erkennen: ein Chalet allein macht nicht glücklich. Kleine Kinder werden den Bewohnern Schwanenfutter zuwerfen (das der Asamer frisch abgepackt am Rathausplatz in einem kleinen Stand verkaufen wird). Der Dickinger wird verächtlich von der Brücke hinunterschauen auf seine Nichtwähler und all die Geldsäcke, die man ausgenommen hat wie Truthähne und immerfort murmeln: „Was für ein Durchbruch.“ Die Menschen werden altes Brot in kleine Würfel schneiden und den reichen Schluckern hinhalten, garniert mit Lockrufen: “Putt, putt, putt! Will das kleine Millionärchen ein Stückerl Brot haben? Puttputtputt!” Und statt des Traunsteins, ohne den kein echter Gmundner existieren kann, werden sie auf einen riesigen Hotelkobel gaffen, die Millionäre in ihren Hendlställen, die irgendein Zyniker “Chalets” getauft hat.

Schlussendlich hat die ÖVP doch noch ihr Ziel erreicht: die Reichensteuer wird nicht kommen. Denn die Leute werden Mitleid haben mit den verarmten Geldbesitzern. Wer will schon so leben? Artfremd gehalten, ein kleines Elektroboot statt einer großen Yacht, von den Einheimischen mit Abfällen gefüttert und vom Nachbarn drangsaliert, dessen nächtliches Schnarchen durch die kleine Bucht hallert und noch den letzten Schwan vertreibt. Da ist es auch kein Trost, dass die Stadt ein Ortsschild mit der Aufschrift “Klein-Monte-Carlo” aufgestellt hat. Die Millionäre werden freiwillig ihrem Reichtum entsagen, weil das nämlich kein Leben nicht ist, was der Asamer ihnen da angedreht hat. Und wenn der letzte Millionär geflüchtet sein wird, dann wird die SPÖ im Gemeinderat dagegen stimmen, dass man aus den Chalets Sozialwohnungen macht. Denn das sei echt unsozial. Stattdessen wird sie beantragen, dass man die parteiintern bereits eingeführte Lederhosenpflicht auf alle Bewohner Gmundens ausdehnt, weil parteioffizielle Visionäre der SP-Gmunden im Auftrag der Stadt eine Lederhosenfabrik aus Mitteln des AMS planen (ihre Prognose: eine Million Hosen in fünf Jahren). Aus den Chalets kann man noch immer ein großes Wirtshaus machen. Inklusive Ausnüchterungszelle und Aufwachräumen.

Wenn der derzeit noch jubelnde Dickinger bei der nächsten Wahl so richtig baden geht, und das wird er, dann weiss man wenigestens wo: im Klein-Kleintraunsee. Der Asamer wird sterben vor Lachen, während der Köppl mit Gummiente und Schwimmflügerln in der Lagune plantscht. Vielleicht kauft der Asamer sich vom Geld der Ex-Millionäre dann ganz offiziell die ÖVP, so wie der Stronach-Franzl das mit dem BZÖ vor hat. “Ich kenne keine Parteien mehr”, wird er dann rufen, “sondern nurmehr Asamers!” Gmunden wird endlich in “Asamer Lizum” umgetauft, frei nach der Tiroler Axamer Lizum (die ist wenigstens schneesicher) und in er Hoffnung, dass die Touristen das verwechseln. Wenigstens ein Mal. Jeden Sonntag wird er am Rathausbalkon stehen, gönnerhaft den ausbleibenden Touristen zuwinken, dabei den Segen “Krethi et Plethi” spenden. Als nächstes Projekt wird die Traun so verbreitert und vertieft, dass auch die grossen Kreuzfahrtsschiffe bis zum Traunsee fahren können. Das wird dann ein echter Hit für die Massen: Halbtageskreuzfahren über den Traunsee für sechstausend Leute auf einmal. Der Plan könnte von der SPÖ sein … (blöd nur, wenn das Schiff dann die Hotelinsel rammt, aber dem Fortschritt muss man Opfer bringen, und die Werbung wäre unbezahlbar.)

Weil wir in Gmunden sind, und weil der Herr Gmundl seine Gmundlheimer kennt, ein zweckdienlicher Hinweis für alle, die es nicht gemerkt haben: das ist eine Satire. Eine Verarschung. Ein Fake. Die vorgestellten Hotelpläne leider nicht. In Laakirchen könnens gar nicht so viele Feh-Taschentücher herstellen, als wie man lauthals und tränenreich drauflos heulen möchtert.

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