Mitteilung des Teams

12. Januar 2017 - Leave a Response

Liebe Leserleins!

Nach langer interner Diskussion habe wir beschlossen, dass wir den Blog neu ausrichten wollen.

Um das ausführlich besprechen und gut hin bekommen zu können, haben wir uns zu einem längeren „Urlaub“ aufgerafft.

Der Blog wird für sechs bis acht Wochen geschlossen und keine Beiträge bringen. Dann – so hoffen wir – sind wir wieder in alter Frische da.

Babsy Blitzschnell
Bruno Beinhart
Das gesamte Team Gmundl


Auszeit

Gastkommentar von peipino

Liebes Gmundl Team!

Eine Auszeit oder ein wohlverdienter Urlaub sei Euch herzlichst vergönnt!

So wie ich hoffen aber viele, dass es wirklich nur darum geht und Ihr dann gestärkt und mit neuen Ideen und Inspirationen den Blog wieder „anwerft“!
Wir würden es sehr bedauern, wenn dies nicht der Fall wäre.
Ihr habt in den letzten Jahren viel informiert und damit viele, wichtige Dinge bewegt.
Bei der inferioren „objektiven Berichterstattung“ der lokalen Presse (OÖN) seid Ihr ein wichtiger Bestandteil der hiesigen Informationsmöglichkeit!

Also dann!! Wir warten auf Euch!


 

Tram-Verein

5. Januar 2017 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell kurz am Wort
GK Besorgte Gmundnerin zu Geschenken

Liebe Leserleins!

Die Wellen gehen hoch wegen der bemerkenswerten Definition des Begriffs „Geschenk“ durch den Strassenbahnverein Gmundens. Der Versuch eines Redaktörs der OÖN, einen engagierten Bürger der Stadt als „Verschwörungstheoretiker“ zu diffamieren, hat viel Empörung hervorgerufen. Eigentlich sollte dieser Redaktör seine Tastatur abgeben und sich einen Job suchen, in dem er weniger anstellen kann. In der Politik würde man sagen: rücktrittsreif der Herr. Aber mit der Rücktrittskultur in Österreich sieht es bekanntlich ziemlich schlecht aus.

Wir bringen heute noch einen Gastkommentar zum Thema und verabschieden uns bis Montag. Weil wir wollen die letzten Feiertage für längere Zeit noch ein wenig geniessen. Tun Sie es auch, liebe Leserleins! Tun Sie es auch!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Geschenke und Blindheit

Gastkommentar von Besorgte Gmundnerin

Preisfrage: Wenn mich ein männliches Wesen zum Abendessen in ein gutes Lokal einlädt und als Bedingung stellt, dass ich nachher mit ihm ins Bett hüpfe – ist seine Einladung dann ein Geschenk oder eher eine Chuzpe, oder gar eine Form von Aufforderung zur Prostitution, weil ich ja eine Gegenleistung erbringen muss?

Nun, was würden Sie sagen? Zumindest Chuzpe. Ich würde es Prostitution nennen, wenn ich als Frau mich auf einen solchen Deal einlasse.

Womit wir bei der Frage sind, wie das „Geschenk“ des BIM-Vereins an die Stadt, das mit ein paar Bedingungen gekoppelt ist, zu bewerten wäre. Einfach nur eine Chuzpe? Oder eher ein Geschäft mit Gegenleistungen? Dann sind wir bei der Prostitution. All jene, die im Gemeinderat für die Annahme dieses „Geschenks“, das eben keines ist, stimmten, haben sich und die Stadt in diesem Sinne, böse gesagt, prostituiert.

Die Gegenstimmen kamen von der FPÖ und von der BIG. Dass die ÖVP, eng personell verwoben mit dem Strassenbahn-Lobby-Verein, der eigentlich ein S&H-Lobby-Verein ist, für die Annahme dieses seltsamen „Geschenks“ stimmte, wundert nicht wirklich. Über die Zustimmung der SPÖ auch nur ein Wort zu verlieren, ist längst verlorene Liebesmüh. Deren Funktionäre sind damit beschäftigt, die „Macht“frage in ihrer zu einem Flohzirkus geschrumpften Parteiparodie zu klären.

Aber was mich echt verwundert, ist die Tatsache, dass die Grünen in Sachen Regio-BIM ihr Gehirn an der Garderobe abgegeben haben. Ich meine damit nicht ihre grundsätzliche Zustimmung zur SRT. Über die kann man diskutieren, auch wenn ich persönlich glaube, dass die Grünen hier einer Selbsttäuschung und dem Klang des Wortes „Öffi“ bereitwilligst auf den Leim gegangen sind. Aber was mich als potenzielle Grünwählerin wirklich verstört, ist, dass die Grünen jetzt jedem, aber wirklich jedem Unsinn, der rund um die Regio lanciert wird, brav ihre Zustimmung geben. Wo ist die Kontrollpartei geblieben? Sehen die Grünen nicht, welche Unvereinbarkeiten hier existieren? Dass das ganze „Geschenk“ ausschliesslich dazu dient, mittels des Bim-Vereins den Einfluss von Stern & Hafferl weiter aufrecht zu erhalten?

Wenn die Grünen weiterhin glauben, jedem Unsinn, der rund um die SRT gemacht wird, brav beistimmen zu müssen, dann wird sich ihr Abstieg, der sich schon bei der letzten Gemeinderatswahl in Gmunden anbahnte, weiter fortsetzen. Die grosse Frage ist, wer die Nutzniesser sein werden …

Ausserdem sollte der Verein „Pro Strassenbahn“ sich endlich in „Pro Stern & Hafferl“ umtaufen. Das wäre ein gelungener Beitrag zur Wahrheitsfindung.


 

Keine Verschwörung – nur grottenschlechter Schurnalismus

4. Januar 2017 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell nochmals zur
Causa Nr. 1 dieser Tage

GK Reinhold Kassmannhuber
„Eitelkeit – nicht Verschwörung“

Liebe Leserleins!

Wir sind sowas von froh, dass wir korrekt berichtet haben, was die Fragen von Ing. Hausherr in Sachen „Schenkung“ an die Gemeinde durch den Verein Pro Gmundner Strassenbahn betrifft. Wer sich wirklich objektiv informieren will (was nicht heisst, dass wir keine Meinung haben), der ist bei unserem Blog richtig. Wir sind niemandem verpflichtet ausser unseren Leserleins und dem Willen, die Menschen mit brauchbaren Infos und Einschätzungen der Lage zu versorgen. Dass wir das offenbar halbwegs zusammen bringen sieht man an den Zugriffen auf unseren Blog. Sogar jetzt zwischen den Feiertagen haben gestern und vorgestern rund 1.000 Menschen auf unsere Seite zugegriffen.

Das ist für einen kleinen, unabhängigen Blog, der nicht wie andere über finanzstarke Gönner verfügt, sensationell. Es ist das Vertrauen unserer Leserleins, das uns trägt. Auch wenn diese naturgemäss nicht in allen Fragen unserer Ansicht sind – aber sie wissen, dass unsere Infos zuverlässig sind. Das waren sie immer – und wir beweisen das seit Jahren vom Hotelbau zu Asam bis zu diversen anderen „Investoren“-Grotesken. Auf den Gmundl ist Verlass. Darum sind wir bei jenen, denen wir zuverlässig auf die mehr oder meist weniger wohllackierten Zehennägel steigen, nicht gut angeschrieben. Was wir als Lob sehen, gell!

Natürlich gibt es keine von OÖN-Brandner herbei fantasierte Verschwörung, das ist selbst eine Verschwörungstheorie, die Herr Schurnalist sich da zusammen konstruiert hat. Es ist einfach nur elendiglich schlechter Journalismus, Schurnalismus eben.

Sagen wir es mal laut und deutlich: wer sich in einem „normalen“ Beruf derartige Fehl- und Minderleistungen erlaubt, ist seinen Job los. Nur in manchen Berufen und in öffentlichen oder sonstigen geschützten Bereichen ist es möglich, derart grottenschlechte Arbeit abzuliefern, ohne Konsequenzen tragen zu müssen. Dort haben auch noch Machthaberer die Möglichkeit, ihre schützende Hand über ihre Vasallen und Söldnerheere zu halten.

Und nochmals sei wiederholt: das ist keine Debatte über die Regio und deren Sinnhaftigkeit. Diese Frage wird in den nächsten Jahren von den praktischen Ergebnissen entschieden und beantwortet. Dann wird sich zeigen, wer die Dinge richtig eingeschätzt hat: die Pro-Fans oder die Skeptiker und Gegner der Hochstapler-Eisenbahn quer durch Gmunden. In ein paar Jahren werden wir sicher wissen, wer die Genies und wer die Vollidioten waren, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Es ist Eitelkeit und keine Verschwörung

Gastkommentar von Reinhold Kassmannhuber

Für den Straßenbahnverein ist es eine schöne Sache, wenn ein Schild mit Lob und Dankbarkeit für jahrelanges Lobbying an einer Hauswand in Gmunden prangt. Ehre wem Ehre gebührt. Wie wird man so geehrt?

Im Jahr 2013 versprach der Verein dem Gemeinderat 120.000 € um die Entscheidung für die Bahndurchbindung den Mandataren zu erleichtern. Eine schöne Sache, zumal die Abstimmung für die SRT positiv verlaufen ist; wie eigentlich üblich, gab es keine Bedingung für die Schenkung.
Nun legt im Jahr 2016 der Straßenbahnverein einen Schenkungsvertrag vor, der die Gemeinde zwingt, eine Weiche mit der Schenkung von 100.000€ zu finanzieren. Wenn die Stadt nach dem Willen des Straßenbahnvereines gestaltet wird, die Haltestelle Rathausplatz dem Verein passt und die Öffentlichkeitsarbeit für die SRT dem Verein genehm ist, werden noch weitere 30.000€ nachgelegt.

Es ist kein Verschwörungsgerücht, das im Artikel der OÖN krampfhaft konstruiert wird. Es ist die persönliche Eitelkeit der Protagonisten des Vereins: Gmunden und deren Gemeinderäte mit diesem Schenkungsvertrag vorzuführen. Der unmoralische und rechtlich eher nicht durchsetzbare Vertrag wurde nun, zu unguter letzt, im Gemeinderat mehrheitlich angenommen. „Hauptsache geschenkt, wird scho passen“, war auch die mehrheitliche Ansicht des Rechtsausschusses.
Passt aber nicht: Die Weiche wurde zu 80% vom Land finanziert, daher hat das Land Anspruch auf 80.000€. Die Verkehrszone Rathausplatz mit der Haltestelle wurde mit Bürgerinnen und Bürgern, Gemeindeverantwortlichen und dem Architekten in einem Bürgerdialog ausgezeichnet gestaltet. Worüber der Verein jedoch höchst unzufrieden ist – zuviel Platz und und viel zu wenig Haltestelle! Übrigens: Dieser Bürgerdialog, der von Dr. Retzl begleitet wurde, war das sehr erfolgreiche Pilotprojekt für eine Bürgerbeteiligung.

Gerne nehmen wir das Geld! Ohne Bedingungen, genau so wie 2013 versprochen.
Das Halten von Versprechen sollte doch ein höheres Gut als Eitelkeit sein.

Reinhold Kassmannhuber
BIG

Reinhold Kassmannhuber ist Gemeinderat der B.I.G. und Gmundner Baustadtrat.


 

Verschwörung oder Medienskandal?

3. Januar 2017 - Leave a Response

Heute:
Babsy Bliitzschnell über eine neuerliche
schwere Fehlleistung in den OÖN
EK von GT: Lob für Gmundl

Liebe Leserleins!

Die Gmundner Edelfeder reitet wieder getragen vom beflügelten Pegasus. Erraten – es ist jener Schurnalist, der auch „Mundl“ gerufen wird und keineswegs mit dem „Gmundl“ verwechselt werden sollte. Der ehemalige Klima-Mönch hinterlässt in der lokalen Presselandschaft einen schurnalistischen Schadstoffabdruck, der alle Klimaabkommen ad absurdum führt.

Unser OÖN-Mundl konstruiert völlig faktenfrei einen Skandal und eine Verschwörungstheorie, wo keine ist. Er hat vermutlich was beim Begriff „postfaktisch“ übersehen. Wir haben hier im Gmundl Herrn Ing. Hausherr die Möglichkeit gegeben, FRAGEN rund um einen Gemeinderatsbeschluss zur Regio zu stellen. Berechtigte Fragen eines Bürgers, die es nicht verdient haben, auf unqualifizierte Art und Weise und beinhart an den Fakten vorbei von einem Schurnalisten verächtlich gemacht zu werden.

Was uns besonders ärgert: wir versuchen hier im Blog gegen das Gerede von der „Lügenpresse“ anzukämpfen. Lohnschreiberlinge wie Herr Brandner, die angeblich Verschwörungstheorien bekämpfen, fördern und produzieren mit ihrer im besten Fall unprofessionellen Vorgangsweise selbst solche. Nur seriöser Journalismus, der keinen wirtschaftlichen oder politischen Interessen folgt und verpflichtet ist, kann den Unsinn von der „Lügenpresse“ widerlegen. Dem seriösen, unabhängigen Journalismus erweisen Schurnalisten wie die Gmundner Edelfeder einen Bärendienst.

Zu den Fakten. Wir hoffen, wir übesehen keine der Fehlinformationen, die Herr Brandner da in die Welt streut, denn es sind deren ziemlich viele. Aber probieren wir es mal.

Brandner behauptet völlig recherchefrei, dass Ing. Hausherr Mitgründer und damit Mitglied der BIG sei. Da hat der Mundl wohl nicht tief genug geschürft (wir nehmen nicht an, dass er seine Leserleins bewusst und absichtlich falsch informiert – das wäre dann nämlich wirklich „Lügenpresse“). Herr Ing. Hausherr ist gewählter Funktionär in der WKO (Konkret: Vorsitzender der OÖ Fachvertretung der Fahrschulen und Vorstandsmitglieder der WK-Österreich im Verband der Fahrschulen), und zwar auf einem Ticket des Wirtschaftsbundes. Wie auch Herr Brandner erkennen können sollte, ist der Wirtschaftsbund eine Teilorganisation der ÖVP, Ing. Hausherr also ÖVP-Mitglied. Leicht hätte er bei korrekter Ausübung des Journalistenhandwerks auch feststellen können, dass Herr Ing. Hausherr nicht Mitglied der BIG ist.

Des weiteren unterstellt der Herr Schurnalist, dass Ing. Hausherr behauptet hätte, VP-BM Krapf und VP-Gemeinderat Reingruber seien Vorstandmitglieder des Vereins Pro Gmundner Strassenbahn. Ist der Mann ein Fall jener 25 % der Österreicher, die nicht sinnentnehmend lesen können? Ein Pisa-Schurnalist sozusagen? Denn Ing. Hausherr führt völlig korrekt an, dass Reingruber Rechnungsprüfer im Verein ist, Krapf dagegen „Beiratsmitglied“. Wobei anzumerken ist, dass das Vereinsstatut weder die Institution „Beirat“ vorsieht, noch die Funktion „Beiratsmitglied“ anführt. Es ist also völlig unklar, welche vereinsrechtlichen Rechte ein Beiratsmitglied hat.

Was Brandner unterschlägt: laut Vereinsgesetz zählen Rechnungsprüfer sehr wohl zum Vorstands (allerdings ohne Stimmrecht), da sie das Recht haben, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen. Sollte man recherchieren können, bevor man Falschinfos und Verschwörungstheorien in die Welt setzt.

Weiters wirft Brandner Herrn Hausherr vor, er unterstelle die missbräuchliche Verwendung von Landesmitteln durch den Verein (indem diese angeblich vom Land an den Verein, und von dort wieder an die Gemeinde fliessen). Diese Behauptung wurde nie – wie man leicht hier im Gmundl nachlesen kann – aufgestellt. Ing. Hausherr hat lediglich die Frage gestellt, ob es sein könnte, dass hier Landesmittel gesetzwidrig im Kreis geschickt werden. Man wird wohl noch fragen dürfen. OK, der Herr Brandner vielleicht nicht, weil der muss angeblich noch einen Hauskredit bei einem scharzen Bankinstitut abstottern. Aber nein, das glauben wir nicht. Natürlich hat das keinen wie immer gerarteten Einfluss auf Brandners Schreiberei und seinen schafren schurnalistischen Blick, wie wir hier ausdrücklich betonen wollen. Es ist nur ein zufällige Koinzidenz, aus der man natürlich keine Schlüsse ziehen kann und darf.

Besonders ärgerlich ist, wie Herr Brandner, der eigentlich eine öffentliche und mediale Kontrolle der Mächtigen leisten sollte, einfach die Argumente der ÖVP (und des weisungsgebundenen Stadtamtsdirektors) übernimmt. Denn erstens ist es keineswegs sicher, dass es rein rechtlich zulässig war, dass Krapf und vor allem Reingruber bei dem in Frage stehenden GR-Beschluss wirklich mitgestimmt haben. Das wäre rechtlich zu klären. Der Hinweis des Stadtamtsdirektors, dass das ohnehin wurscht sei, weil es auch ohne diese beiden Stimmen eine Mehrheit gegeben hätte, fällt unter „Nachsitzen in Sachen demokratisches Verständnis“. Herr Brandner apportiert diese eigentlich ungeheure Äusserung kommentarlos und brav wie ein Hunderl.

Was Politiker und Schurnalisten à la Mundl einfach nicht begreifen wollen: nicht alles, was rechtlich gerade noch so geht, ist demokratiepolitisch vertretbar. Unvereinbarkeiten ergeben sich nicht einfach nur aus gesetzlichen Vorschriften, sondern sind auch eine Frage des demokratischen Verständnisses. Die Art, wie in Gmunden politische Funktionen, ÖVP, Teile der Wirtschaft und Entscheidungen miteinander verwoben sind, erfüllt alle Kriterien der Unvereinbarkeit, wenn man diesen Begriff ernst nimmt. Es geht nicht immer nur darum haarscharf entlang von Gesetzen zu handeln, sondern schon den leisesten Hauch der Befangenheit zu vermeiden. Gerade in Sachen Regio liegt da vieles im Argen. Man denke nur daran, dass Ex-BM Köppl gleichzeitig BM war und im Aufsichtsrat genau jener Stern-und-Hafferl AG sass, die Hauptnutzniesser aller Gemeinde- und Landtagsbeschlüsse zur öffentlichen Förderung der Regio war. Unvereinbarer geht es nicht mehr.

Unvereinbarkeit ist nicht nur eine gesetzliche Regelung. Sie ist eine politische Haltung, eine Anforderung an die Polit-Hygiene. Das sensible und überkorrekte Wissen um Unvereinbarkeiten und entsprechendes Handeln unabhängig von unzulänglichen Vorschriften ist eine Grundhaltung, die heute von Politikern zu erwarten ist. Ebenso wie die Bürgerleins erwarten können, das Journalisten ihre Arbeit ordentlich machen. Anstatt einen unbescholtenen Bürger der Erfindung von Verschwörungstheorien zu bezichtigen. Einen Bürger, der nur berechtigte Fragen gestellt hat.

Ein ordentlicher Journalist sollte die Sinne der Leserleins für solche Grauzonen schärfen, das Ad-absurdum-Führen von Unvereinbarkeitsregeln anprangern und bekämpfen, aber nicht verharmlosende Pseudoinformationen verbreiten und den Mächtigen ihr Gemauschel erleichtern.

Noch etwas: dieses ganze Thema hat mit der Frage, ob die Regio eine sinnvolle Investition ist oder nicht, überhaupt nichts zu tun. Es geht darum, ob und wie hier in der Stadt eine Hand die andere wäscht. Da stellt sich kritischen Bürgerleins in völliger Unschuldsvermutung schon die Frage, ob diese permanente wechselseitige Handwäsche vielleicht dringend nötig ist. Damit alle Pfoterln immer schön sauber ausschauen.

BM Krapf hat noch fast fünf Jahre Zeit bis zur nächsten Wahl. Er sollte mal gründlich darüber nachdenken, ob es für einen zukünftigen Wahlerfolg nicht notwendig ist, endlich wirklich transparente Verhältnisse zu schaffen und auch jene Unvereinbarkeiten endlich zu beseitigen, die dem Geist unbefangener, freier Entscheidungen widersprechen. Es wäre auch zum Wohle Gmundens und all seiner Bürger. Dazu gehört übrigens auch, die personelle Erneuerung konsequent weiterzuführen und die alten Seilschaften endlich von den Hebeln der Macht zu vertreiben, für eine ordentliche Trennung zwischen politischen Funktionen und wirtschaftlichen Interessen in der ÖVP zu sorgen. Eine Herkules-Aufgabe, zugegeben. Aber Krapf ist ja ein gut trainierter Sportler, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Lieber Gmundl,

Einserkasterl von GT

bloß nicht nachlassen – es braucht unabhängige Medien mehr denn je !

Alles Gute

GT


 

Wie war 2016?

31. Dezember 2016 - Leave a Response

2016_2017_feuerwerk

Heute:
GK Michael Amon zum Jahr 2016
Eine Frage von Gegenstrom zum Sternsingen

Liebe Leserleins!

Ich fasse mich kurz: das Team Gmundl wünscht allen Leserleins einen guten Rutsch ins neue Jahr, das hoffentlich besser wird als das in ein paar Stunden abgelaufene.

Wir bringen einen Kommentar des Gmundner Autors Michael Amon, der heute – leicht gekürzt (http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5142563/Brexit-Trump-und-viele-tote-Helden_Vergesst-2016) – in der PRESSE erschienen ist. Bei uns finden Sie den Kommentar in der Originalfassung.

Auf Wiedersehen 2017!

Babsy Blitzschnell und das Team Gmundl


Brexit, Trump und viele tote Helden: Vergesst 2016!

Was war das für ein bescheidenes, unerfreuliches Jahr, das morgen zu Ende geht. Eigentlich kann es 2017 nur besser werden.

 (Die Presse)

Es gibt Jahre, die würde man am liebsten aus dem Kalender streichen. Die Rede ist vom Jahr 2016. Was für ein besch…eidenes Jahr. Man kann diese zwölf Monate unter sehr unterschiedlichen Aspekten bewerten: vom persönlichen Wohlgefühl bis zum Zustand der Welt im allgemeinen reicht das mögliche Spektrum.

Man kann das Jahr von einem politischen Standpunkt aus als extrem verheerend einschätzen: Brexit, Trump und der deutschnationale Mantel-und-Degenheld Hofer als neuer Fixstern am Polithimmel des kleinen Österreichs. Ob man die Möglichkeit, hierzulande mehrmals zu einer HBP-Wahl zu schreiten, als Belastung einstuft oder als kleine Entschädigung dafür, dass die Damen und Herren Abgeordneten zum Nationalrat sich vor einiger Zeit eine Verlängerung ihres Arbeitsvertrages (genannt Legislaturperiode) um ein Jahr genehmigt haben, ist Mentalitätssache. Immerhin konnte der so im Laufe seines Lebens um ungefähr drei bis vier Wahlgänge betrogene Bürger in kurzer Zeit beinahe völlige wahltechnische Kompensation erlangen. So er jedesmal zur Urne schritt, um dortselbst seine Stimme zu beerdigen. Dass viele Bürger sich nur noch bis zum nächsten Postkasterl anstatt zur Wahlurne schleppten, ist eine der großen Innovationen, die wir 2016 erleben durften, stößt nun aber einigen sauer auf. Etwa der FPÖ, deren Wähler, wie sich heuer zeigte, teilweise bereit sind, an alle möglichen Verschwörungstheorien von Chem-Trails bis Zaubertinten zu glauben, es aber mit dem Ausfüllen von Wahlkuverts nicht so haben. Ob die postalische Abstinenz durch eine bildungsbedingte Briefallergie oder eher durch höhere Sportlichkeit (Fechten hält fit) gegenüber den bekannt verweichlichten Linken von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen bedingt ist, soll an dieser Stelle nicht entschieden werden. Das Problem der Briefwahl wird sich durch die weitere, konsequente Schließung von Postämtern ohnehin von selbst lösen.

Und Positives? Dass ein Role model der Austria Tabak ab 2017 wie eine Dampflok durch die Welt schmauchen und Österreich vertreten wird, wird von einer Mehrheit der Österreicher goutiert, sonst wäre VdB nicht gleich mehrmals gewählt worden. Noch mehr Österreicher machte die Tatsache, dass  der nunmehrige Ex-Kanzler Faymann zurückgetreten wurde, zumindest für kurze Zeit glücklich. Allerdings steht ein beunruhigendes Menetekel an die Wand geschrieben: Faymann schleimt sich quer durch Europa in der Hoffnung, einen lukrativen Posten in Brüssel zu ergattern. Dass „du sagen, ich fahren“ eine ausreichende Qualifikation für Spitzenjobs in der EU ist, steht ohnehin außer Zweifel, wenn man sich so manche wankende Gestalt der europäischen Spitzenpolitik ansieht.

Es gibt natürlich Dinge außerhalb der Österreichs, über die sich schwer bis gar nicht scherzen lässt. Terror, Krieg und Massenflucht – die Welt war schon lange nicht mehr in einem so unerfreulichen Zustand. Kein Wunder, dass wir in Europa das Gefühl nicht loswerden, vom außenstehenden Krisenbeobachter zum Betroffenen mitten im Krisengeschehen geworden zu sein. Zukunftsangst macht sich breit. Die europäischen Institutionen erwiesen sich 2016 einmal mehr und besonders heftig als nicht handlungsfähig und völlig erneuerungsresistent. Nationalismus und autoritäre Staatsmodelle feiern unfröhliche Urständ. Das Modell der westlichen, liberalen Demokratie verliert spürbar an Attraktivität. Viele suchen das Heil wieder einmal bei irgendeinem „starken Mann“ und geben damit – ohne es zu bemerken – den Weg frei zu einem autoritären Kapitalismus, in dem ihnen, den Wählern gegen das „Establishment“, erst recht von genau diesem „Establishment“ das Fell über die Ohren gezogen werden wird. Das Milliardärs-Kabinett von Trump ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie Rechtsradikale und Populisten ihre eigene Wählerschaft verhöhnen. Beispiel Nummer zwei: der Politzinnober, den eine Kaste zynischer britischer Politiker jetzt rund um den Brexit aufführt – das Schicksal eines ganzen Landes als makabere Politwette dekadenter Oberklasse-Schnösel in einem altenglischen Herrenclub. Nein, die politischen Ereignisse des Jahres 2016 geben nicht viel Anlass für ein positives Resümee.

Trotzdem könnte man – sanguinisches Temperament und einige persönlichen Glücksfälle vorausgesetzt –zu einer optimistischen Einstufung des Jahres kommen. Das aber ist nicht wirklich die Sache des Schreibers dieser Zeilen. Dem bleibt auch angesichts persönlichen Erlebens nur die Flucht in den Sarkasmus. Denn noch mehr als die großen, politischen Verwerfungen, vor denen sich unser kleines Leben abspielt, sind es die ganz individuellen Einschläge links und rechts der eigenen Existenz, die bestimmen, wie man ein Jahr erlebt. In meinem Fall: Helden meiner Jugend starben heuer in einem Tempo weg, dass man sich morgens vor den Nachrichten fürchtete. Ich erspare mir die Aufzählung der 2016 hinweg gerafften Musiker, die ihre Zeit und damit auch mich geprägt haben, die den Soundtrack geliefert hatten zu vielen Stationen meines Lebens. Glaubte ich an ein Jenseits, stellte ich mir die Frage, welcher skrupellose Typ sich da oben eine erstklassige All-Star-Band zusammenstellt. Schande über ihn! (Frauen würden nie so bedenkenlos handeln, glaube ich halt!)

Heuer hat es einige wirklich Große erwischt, jetzt also doch Namen, von Bowie über Prince und Cohen bis hin zu weniger bekannten Leuten wie Paul Kantner, Otis Clay oder Mose Allison. Die Helden gehen, wir bleiben noch ein Weilchen. Wir müssen ohne sie ein paar weitere Runden drehen. Es wird Zeit, erwachsen zu werden!

Ein positiver Ausblick auf 2017? Mein Horoskop verspricht mir „den Himmel auf Erden“, und dass, was immer ich anpacke, in meinem „Händen zu Gold wird“. Sogar von einer „überraschenden Beförderung“ ist die Rede. Was bei einem Freiberufler wie mir wohl wirklich sehr überraschend wäre. Aber vielleicht ist es bloß eine gesponserte Vorhersage  des Transportwesens. Wichtiger aber für mein Lebensgefühl ist, dass die Rolling Stones noch ein Weilchen über die Bühne staksen und Mick Jagger noch ein paar Jahre vor dem Mikrofon herum hüpft, auch wenn seine Bewegungen langsamer und seine während der Konzerte absolvierte Laufstrecke stetig kürzer wird. Vielleicht klappt es 2017 sogar mit dem Chemie-Nobelpreis für Keith Richards. Der Mann hat es sich verdient. Niemand hat mehr zu unserem Wissen über die Möglichkeiten beigetragen, den Einsatz von Pharmazeutika zu überleben. Dann könnte aus 2017 sogar ein halbwegs passables Jahr werden – so auf der ganz persönlichen Ebene. Für den Globus insgesamt aber sehe ich schwarz, solange die Menschheit es schafft, schneller Ursachen zu schaffen, als deren Wirkungen zu begreifen.

DER AUTOR

Michael Amon (* 1954 in Wien) lebt als freier Autor in Gmunden und Wien. Der Romancier und Essayist ist außerdem geschäftsführender Gesellschafter einer kleinen Steuerberatungskanzlei. Der vierte Band seiner „Wiener Bibliothek der Vergeblichkeiten“ (Echomedia-Buchverlag), „Der Preis der Herrlichkeit“, erscheint im Frühsommer 2017. Zuletzt erschienen: „Panikroman“ (Klever-Verlag), Psychogramm eines Börsenhändlers.

http://michaelamon.com


EK Frage von Gegenstrom

schade das die Sternsinger nicht in die Miller von Aichholzstrasse und OKA-Siedlung kommen – haben diese zu viele Hausnummern oder zu viele Bewohner?

Anm. d. Red.: Wir wissen es auch nicht, leider. Tatsache ist, dass die Sternsinger heuer einen halben Tag weniger unterwegs sind – jedenfalls wenn die Angaben im Pfarrblatt stimmen. Vielleicht gibt es auch bei den Sternsingern inzwischen ein Personalproblem …???


Sternsingerleins

28. Dezember 2016 - Leave a Response

Liebe Leute!

Auch heuer gilt wieder: spendet, wenn die Sternsinger kommen.

Hier wieder die Termine wann wo gejodelt wird:

Öffnet die Herzen und die Geldbörseln!

29. 12. ab 9 Uhr
Franzl im Holz, Himmel(!!)reichstrasse, Sammerleitenweg, Laudachseestrasse, Mitterbergweg
Lembergweg, Schlagenstrasse
Tagwerkerstrasse, Springerstrasse, Crennevillestrasse, Brucknerstrasse, Kapellenweg
Pentznerstrasse, Werkplatzstrasse

29. 12. ab 13 Uhr
Cumberlandpark, Pflegeheim
Am Bäckerweg, Blumauerweg, Cumberlandstrasse
Lerchenfeldgasse, Satoristrasse
Bräugütlweg, Burgfriedweg

30. 12. ab 9 Uhr
Habertstrasse, Seilergase, Kirchenplatz, Kalvarienberg, Wunderburgstrasse
Klosterplatz, Georgastraße, Schiffslände
Mauergasse, Traunbrücke
Weyerstrasse, Annastrasse, Schmidtgasse, Gaswerkgasse
J. v. Freygasse, Im Gsperr
Hochmüllergasse, Grünbergweg, An der Pferdeeisenbahn

30. 12. ab 13 Uhr
AU (vordere), Auwald
Linzerstrasse ab Marienbrücke
Au (hintere) und Grafinger
Welfenstraße, Freiw. Schützenstraße
Fischerweg, Moränenweg, Föhrenweg
In der Schörihub, Obere Schörihub
Fichtenweg, Englhofstrasse, Fichtenweg

2. 1. ab 9 Uhr
Quellenweg, Brunnenweg, Moosgasse
Graben, Theaterstrasse, Rathausplatz, Sparkassengasse, Kammerhofgasse
Kirchengasse, Schwanthalergasse, Badgasse, Salzfertigergasse, Rinnholzplatz, Schleifergasse, Fran Josef-PLatz, Fäberbergasse, EsplanadeSternsingergasse, Kuferzeile, Arkadenhaus, Lehengasse, Kaltenbrunnerstrasse
Marktplatz, Kolpingplatz, Traungasse, Kösslmühlgasse, Johannesgasse, Feillingergasse

2. 1. ab 13 Uhr
Theresienthalstrasse, Altmühlweg
Ohlsdorferstrasse
Pfarrhofgasse, Herakhstrasse, Schlachthausgasse, Spitalgasse
Linzerstraße, Vogelsanggasse
Kurzmühl, Mühlleiten
Grillparzerstraße
Fadingerstraße, Sudetenplatz

3. Jänner ab 9 Uhr
Vordere Trausteinstrasse, Roithstrasse
Unterm Wald, Ackerweg, Am Sonnenhang
Hintere Traunsteinstrasse
Bahnhofstrasse, Keramikstrasse, Gräberfeldweg
Krottenseestraße, Hofgarten
Aribachweg, Ebenweg
Scharnsteinerstraße
Koaserbauerstraße
Obere Krottenseestraße

3. Jänner ab 13 Uhr
Schlösslgasse, Rustonstrasse, Stelzhammerstrasse
Kliemsteinstrasse, Wolfsgruberstrasse, Am Weinberg
Rennweg, Am Hochkogl, Bergstrasse
Moosbergweg, Sonnenpark

4. Jänner ab 9 Uhr
Anton-Schosserstrasse, Höflmayrstrasse, Liesengutstrasse, Traunleitenstrasse, Molkereistrasse
Fischillstrasse, Aubauerstrasse, Feldstrasse, Seeholzstrasse, Einnehmerstrasse
Schiffnerstrasse, Tastelbergweg, Schmideggasse
Pappenheimstrasse, Feuersteinstrasse, Sternstrasse, Danglstrasse, Keimstrasse, Schillerstrasse


 

Unvereinbarkeiten

27. Dezember 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy verliert ein paar Worte
EK von Gegenstrom „Danke“
GK von Norbert Hausherr „Unvereinbarkeit – die Zweite“

Liebe Leserleins!

Wir hoffen, Sie alle hatten ein geruhsames Weihnachtswochenende! Möge nicht gleich wieder Hektik einkehren.

Heute ein weiterer Kommentar zu einer weiteren Unvereinbarkeit, wie sie halt in Gmunden so üblich sind, gell! Ein neuer Fall für die Gemeindeaufsicht? Vergessen wir die! Wie die neuesten Meldungen zeigen, wird auf Prüfer jede Menge Druck ausgeübt, damit Kritik an der ÖVP milde wird oder ganz verschwindet. Da muss es schon massivste Probleme geben, damit die Gemeindeaufsicht einschreitet – siehe Sankt Wolfgang. Vielleicht wäre es angebracht, als ersten Schritt die Aufsichtsmodalitäten zu ändern, sodass SP und VP nicht jeweils ihre „eigenen“ Gemeinden bzw. Bürgermeister kontrollieren. Aber das könnte ja glatt in Transparenz und Demokratie ausarten.

„Lesen und staunen“ können wir nur sagen.

Allen, die sich freigenommen haben, wünschen wir erholsame Tage!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Danke!

Einserkasterl von Gegenstrom

Danke für Berichte über aufklärungsbedürftige UNGEREIMTHEITEN in Gmunden – bleibt eurer Linie treu! Ein gesegnetes Weihnactsfest allen!


Unvereinbarkeit – die Zweite

Gastkommentar von Norbert Hausherr

Im Punkt 39 (vormals 40) der letzten Gemeinderatssitzung in Gmunden ging es um die Zustimmung zu einer Förderung der Stadt Gmunden durch den Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“. Da jedoch mehrere Gemeinderäte auch Vorstandsmitglieder des Vereins sind, hätten diese nicht abstimmen dürfen, siehe Gemeindeordnung §64:

§ 64 Befangenheit
(1) Die Mitglieder der Kollegialorgane der Gemeinde sind von der Beratung und der Beschlußfassung über einen Verhandlungsgegenstand ausgeschlossen:

1.in Sachen, in denen sie selbst, der andere Eheteil, die Lebensgefährtin oder der Lebensgefährte, die eingetragene Partnerin oder der eingetragene Partner, eine verwandte oder verschwägerte Person in aufoder absteigender Linie, ein Geschwisterkind oder eine Person, die noch näher verwandt oder im gleichen Grad verschwägert ist, beteiligt sind;
2.in Sachen ihrer Wahl- oder Pflegeeltern, Wahl- oder Pflegekinder, ihres Mündels oder Pflegebefohlenen;
3.in Sachen, in denen sie als Bevollmächtigte einer Partei bestellt waren oder noch bestellt sind;
4.wenn sonstige wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, ihre volle Unbefangenheit in Zweifel zu setzen.

Der Vorstand des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“ setzt sich wie folgt zusammen:

VORSTAND
gewählt bei der Generalversammlung am 4. März 2016
Obmann: Dipl.-Ing. Otfried KNOLL
Obmann-Stv.: Dipl.-Ing. Helmut KOCH
Kassier: Dir. Richard STÜRMER
Kassier-Stv: Ing. Helmut ZWIRCHMAYR
Schriftführer: Ing. Günter NEUMANN
Schriftführer-Stv.: Robert SCHREMPF
Rechnungsprüfer: GR. Mag. Katharina MIZELLI
GR. Manfred REINGRUBER
Beiräte (alphabetisch): KommR. Dipl.-Ing. Jochen DÖDERLEIN
Klaus HÖLZL
Dipl.-Ing. Otto KIENESBERGER
Bgm. Mag. Stefan KRAPF
Prof. Dipl.-Ing. Dr. Herbert LÖCKER
Dir. Andreas MURRAY
StR. Wolfgang SAGEDER
Organisationsreferent: Torsten VEIT

Mir liegt auch die Vereinbarung zwischen dem Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ und der Stadtgemeinde vor, daher stellen sich drei Fragen:

1. Woher stammt das Geld, das der Verein so großzügig der Stadtgemeinde spendet, ist das vielleicht ein Teil der Landesförderung?
2. Warum dürfen offensichtlich befangene Gemeinderatsmitglieder, die im Vorstand des Vereins sind, über den Punkt 39 abstimmen?
3. Ist es legal, wenn sich der Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ Einfluss bei der Meinungsbildung des Gemeinderates erkauft?

Auffällig ist, dass genau die Fraktionen, die auch im Vorstand des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“ vertreten sind, diesen Punkt beschlossen haben. Ich halte diese Verknüpfung für rechtlich bedenklich, schädlich für das Ansehen der Politik und nicht geeignet, neutrale und sachliche Entscheidungen zu treffen.

Besonders bedenklich ist, dass GR Katharina Mizelli als Rechnungsprüferin und Gemeinderat Reingruber überprüfen sollen, ob die Bedingungen des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“ von der Stadt erfüllt wurden.

Wie werden sich die beiden verhalten, wenn eine Bedingung nicht eindeutig erfüllt wurde, unterstützen die dann die Interessen der Gemeinde oder des Vereins?

Dieser Fall wird wahrscheinlich auch die Gemeindeaufsicht beschäftigen.


Auch rund um Weihnachten hat der Tod wieder reichlich unter den Musikern gewütet. Zuerst der gebürtige Gmundner Weltklasse-Cellist Heinreich Schiff, dann Rick Parfitt von den Status Quo und zuletzt George Michael. Mögen uns die Noten und die Töne nicht ausgehen!

Heinrich Schiff würdigen wir mit einem Link auf ein von Friedrich Gulda für ihn komponiertes Werk für Cello und Orchester. Rick Parfitt mit dem ersten Hit der Status Quo „Pictures of Matchstick Men“. Zu George Michael ist uns – bei allem Respekt – nicht wirklich etwas eingefallen, was nicht völlig abgenudelt und im Formatradio zu Tode gespielt worden ist. Also lassen wir es lieber mit einem Link zu einem seiner Mainstream-Hits.


Alles Gute!

24. Dezember 2016 - Leave a Response

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Wir wünschen allen Leserleins

ein friedliches Weihnachtsfest!

Team Gmundl


Frohe Weihnachten!

23. Dezember 2016 - Leave a Response

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Liebe Leserleins!

Wir wollen heute nicht schon wieder durch den Gmundner Sumpf waten. Und wir werden es heute auch nicht machen. Nur so viel: wir waren die Ersten, die über die seltsamen Umtriebe des mulitfärbigen und nunmehrigen Fraktionschefs der Gmundner ÖVP, Siegfried John, rund um die Bräugütlgründe berichtet haben. Die neuesten Entwicklungen kommentieren wir nächste Woche. Ein Rücktritt von John wäre fällig. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

Aber jetzt mal ein paar Tage Weihnachtsfrieden, gell!

Wir wünschen allen, die uns mögen, ein schönes Fest und Ruhe im Herzen. Jenen, die uns hassen, wünschen wir ebenfalls ein schönes Fest indem Ruhe in ihren Herzen einkehren möge. Es ist nämlich der Hass, der den Zustand dieser Welt so katastrophal macht.

Wir sind am kommenden Dienstag wieder online – ausser wir haben vorher Lust, Zeit und Laune, was zu schreiben.

Babsy Blitzschnell, Bruno Beinhart und das ganze Team Gmundl


Anmerkung: am Dienstag gibt es hier einen Gastkommentar über einen weiteren, höchst seltsamen Fall von politischer Unvereinbarkeit in Gmunden.


 

Aufklärungsbedürftig!

22. Dezember 2016 - Leave a Response

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Heute:
Babsy Blitzschnell über Aufklärungsbedürftiges
rund um die Bräugütlgründe
GK Roter Hias über eine einst stolze Partei

Liebe Leserleins!

Eigentlich wollten wir so kurz vor Weihnachten nicht durch die Sumpflandschaften Gmundens waten. Aber die Vorgänge rund um die Bräugütlgründe sind höchst aufklärungsbedürftig.

Wenn die OÖN (wir haben vor ihr über die Vorgänge berichtet) für offenkundiges Fehlverhalten von Stadtrat John die (natürlich bedauerliche) schwere Erkrankung seiner Frau als Entschuldigung anführt, dann beleidigt das die Intelligenz der OÖN-Leserschaft und der Gmundner Bürgerleins. Insbesondere, der Vorwurf der OÖN an die anderen Fraktionen, die Tatsache dieser Erkrankung und den damit einhergehenden Druck auf John nicht erwähnt zu haben, ist mehr als jenseitig. Jeder von uns muss auch unter schwierigen Bedingungen seine Leistung erbringen – und wenn es aufgrund der Umstände nicht möglich ist, dann sind die Aufgaben zu delegieren. Insbesondere in der Politik. Denn der ganze Vorgang hat in Wahrheit ein „Gerüchle“ (wobei natürlich die Unschuldsvermutung gilt). Hier geht es nämlich nicht um Kleinigkeiten, sondern um viel Geld, um leistbares Wohnen und die Verbauung eines Erholungsgebies. Da ist auch unter schwierigen Umständen akkurat und ordentlich vorzugehen.

Dass STR John agiert, als sei er Bürgermeister, Gemeinderat und die Summe aller Bürgerleins in einer Person, gehört abgestellt. Kein Wort in den OÖN darüber, wie STR John im Gemeinderat mit „niederstimmen“ gedroht hat. Dann neben dem Artikel einen eher müden Kommentar mit ein wenig milder Kritik (Tenor: „Dududu, du Schlimmer du!“) und ein bisserl Gemurmel über Gmundner Zustände abzudrucken, ändert an der wie immer eher verschleiernden als aufdeckenden Berichterstattung auch nichts mehr.

Wir werden dieses Thema nicht aus den Augen verlieren. Wer es sich in diesen Tagen antun will, tiefer in die Sache einzudringen, der/die findet auf der Seite der „Grünen Distel“, der Dialog-Plattform der Gmundner Grünen, einige hoch interessante Dokumente zur Causa Verkauf der Bräugütl-Gründe:
http://gruene-distel.net/wordpress/braeuguetlgruende-dokumente-artikel/

Wie immer in Gmunden kommt es zu einer auffälligen Anhäufung von Zufällen und merkwürdig intransparenten Vorgängen. Auch die Doppelrolle des Gmundner Rechtsanwaltes Schneditz-Bolfras als Gemeinderat und Vorsitzender des Rechtsausschusses, der gleichzeitig die Vertragsgestaltung für die kaufende Wohnbaugesellschaft gemacht hat, wirft Fragen auf: wessen Interessen vertritt er wirklich? Ist hier nicht eine deutliche Unvereinbarkeit gegeben? Bis heute steht ja auch die Frage im Raum, wie ein Vertrag mit den Asamers in Sachen Seebahnhof den Rechtsauschuss passieren konnte, in dem ein Fachmann wie Schneditz-Bolfras Mitglied war – ein Vertrag, der wegen seiner vielen rechtlichen Ungereimtheiten nun schon seit geraumer Zeit Gegensatz einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Gemeinde und den Asamers ist. Wozu hochkarätige Rechtsanwälte im Rechtsausschuss des Gemeinderates, wenn sie dann scheinbar nicht in der Lage sind, die Gemeinde vor schlechten Verträgen zu schützen?

BM Krapf hat noch viel zu tun, bis in der Stadt Gmunden endlich „ordentliche“ Zustände herrschen anstatt Gemauschel und Tricksereien zu Lasten der Bürgerleins.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Zu „Niedergang einer stolzen Partei“!

Gastkommentar von Roter Hias

Liebe Parteigenossen!
Der Genosse roter Hias bittet euch: schaut nach Altmünster (Bürgermeisterin hiflt beim Bierausführen. Gatte ist Bierfahrer, sammelt durch die Mithilfe Erfahrung
von der wirklichen Arbeit). Das schadet keinem Genossen. Tuts Leute rein,
die Arbeit schätzen, anstatt lebenslange Pension zu geniessen.

Schaut nach Ebensee, Bad Ischl Goisern, Hallstatt, Obertraun u. s. w.

Es gibt im Sazkammergut genug positive Beispiele für Genossen, die hervoragende Arbeit leisten. Tuts euch lösen von den Gmundner Funktionören, die nichts leisten für die SPÖ und schon gar nichts tun für die Gmundnerinen und Gmundner.
Auf einem Gemeindefunktionärsposten sitzen, gelegentlich einen Berichterstatter einen Artikel in der Tips, Rundschau usw. schreiben lassen, ist keine Leistung. Diese Blätter werden nach der Zustellung in den Mistkübel geworfen, damit keine Umweltverschmutzung entsteht.
Auch des Gemeinderblatterl, des so schwarz ist, dass mans fast nicht lesen kann oder will
und wo man hie und da halt auch andere Stadträten die Möglichkeit der Berichterstattung gibt. Diese ja auch immer schwarzgefällig sind.
Freundschaft vom Roten Hias


 

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