Ironie der Geschichte – Bimbim

13. August 2017 - Leave a Response

Ja, wir wissen, dass das Thema gegessen ist. Irgendwie zumindest. Aber es wird uns trotzdem noch lange beschäftigen. 

Ja, die Rede ist von der Gmundner Bim, Eisenbahn oder wie immer man den dutzende Tonnen schweren und zig Meter langen Stahl-Tatzelwurm mitten durch die Stadt nennen will. 

Die Befürworter dieses skurrilen und abartig teuren Unfugs haben u. a. auch mit der Innsbrucker Straßenbahn dafür geworben. Es wurde sogar extra ein Zug aus Innsbruck herangekarrt zwecks Demonstration, wobei es mangels Geleisen leider keine Fahrt durch die Innenstadt gab. Eine solche hätte das Projekt wohl gekillt, weil die Unsinnigkeit offensichtlich geworden wäre. 

Wie auch immer. Nun erreicht uns die Kunde, dass eine der Innsbrucker Linien eingestellt wird. Mangels Passagieren. 17 Leute pro Tag. 

Preisfrage: wie lange wird die Regio-Eisenbahn quer durch Gmunden rattern? 

Hier der aufschlussreiche Artikel im Standard:

http://derstandard.at/2000062528007/Innsbrucker-Strassenbahnlinie-6-droht-mangels-Auslastung-eingestellt-zu-werden

Viel Vergnügen an diesem verlängerten Wochenende. 

Für das Team Gmundl

Charlie Chip 

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Wir rühren uns wieder einmal

9. Juli 2017 - Leave a Response

Heute:
Ein paar Worte von uns über uns
Michael Amon über Pflegeprobleme
Wilhelm Kraushar über Investoren in der Wüste

 

Liebe Leserschaft!

Mitten im Hochsommer melden wir uns wieder einmal ganz kurz zu Wort.

Wie bekannt, arbeiten wir an einem neuen Konzept. Da zeichnet sich einiges ab. Wir hoffen Überraschendes.

Heute freuen wir uns, den Gmundner Autor Michael Amon wieder begrüssen zu dürfen. Er hat sich zu Wort gemeldet in Sachen „Pflege“. Treffsicher und schmerzhaft wie von ihm gewohnt. Ein Kommentar, den zu lesen sich lohnt.
Kleiner Tipp: wir sind mit Herrn Amon im Gespräch über unseren Wunsch, dass er bei uns eine regelmässige Kolumne übernimmt. Bis dahin wünschen wir ihm weiterhin gute Genesung und stetige Fortschritte!

Jetzt aber ab zum See, diesfalls zum Traunsee.

Für das Team Gmundl

Charlie Chip


Pflegeregress? Ja, bitte wieder her damit!

Kommentar von Michael Amon

Angesichts des Zustands der Pflege wäre ein Rückgriffsrecht der Hilfsbedürftigen auf den Staat wünschenswert.

Das Parlament hat den Pflegeregress abgeschafft. Eine sinnvolle Maßnahme, die dringender Ergänzung bedarf. Wichtiger noch als die Abschaffung des bisherigen Regresses bei der Altenpflege in Heimen ist die Etablierung eines neuen Rückgriffrechts der Hilfsbedürftigen auf jenen Staat, der das System der 24-h-Pflege etabliert und sich dabei nonchalant aus jedweder Verantwortung geschlichen hat. Denn die Zustände in der 24-h-Pflege spotten jeder Beschreibung. Der Autor dieser Zeilen weiß, wovon er schreibt, denn er ist leider gezwungen, sich dieses Systems zu bedienen, und jetzt ist er bedient.

Lesen Sie weiter auf PRESSE-Online:

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5247938/Gastkommentar_Pflegeregress-Ja-bitte-wieder-her-damit


Investorenwüste

Gastkommentar von Wilhelm Krausshar

Als gelernter Österreicher ziehe ich folgende Schlüsse aus der kurzen Ausschreibungsfrist für das Ensemble Schloss Ort-Toscana Congress:
Entweder man hat hinter den Kulissen schon etwas ausgehandelt zu Gunsten einer Immo-Verwertungsgesellschaft mit Parteinähe und es ist reine Augenauswischerei, oder es ist der Versuch, Zeitdruck aufzubauen, dass ein Wunderwuzzi vom Himmel herabsteigt, der die Politiker erlöst, ohne dass sie nachdenken müssen.
Für den Investor wesentlich ist: Was für Inhalte bietet Gmunden, dass sich eine Investition überhaupt rechnet. Und da ist manches Wüstengebiet bereits attraktiver!


 

Was sich tut

22. Mai 2017 - Leave a Response

Heute:
Was sich tut – Charlie Chip in eigener Sache

Liebe Mitmenschen!

Wir haben unser Logo ein wenig geändert. Warum? Weil in Gmunden etwas weitergeht. Weil wichtige Entscheidungen anstehen.

Ab sofort – und in scheinbar sehr kurzer Zeit – soll eine Nutzung für den ganzen Komplex „Villa Toscana-Landschloss Ort-Kongresshaus“ gefunden werden. Die gelernten Gmunderinnen und Gmunder ahnen oder befürchten Schlimmes. Also ist Einmischung angesagt. Was wir vom Team Gmundl hiermit tun. Denn natürlich gehört zu diesem Thema auch die Frage des Hallenbades für Gmunden. Für das wir heftig sind.

Wir hoffen, dass auch hier im Blog eine heftige Diskussion zustande kommen wird. Es geht nicht nur um die wirtschaftliche Zukunft Gmundens, sondern um das Flair der Stadt, um neue Lebensqualitäten (Hallenbad!!!) für die hier Lebenden.

Vorerst also das geänderte Logo. In Folge ein paar andere Neuerungen im Blog oder Wiederauflagen von Gewohntem. Es wird vorerst in lockerem Abstand wieder Kommentare zur Innenpolitik, zur Weltlage und zu Gmundner Themen geben. Im Herbst wird – wenn alles klappt – auch unsere Babsy Blitzschnell wieder zurück kehren. Und ich, der IT-Nerd Charlie Chip, werde mich erleichtert wieder in den Hintergrund verzupfen und das Schreiben bis auf einzelne Ausnahmefälle wieder sein lassen.

Eine schöne Zeit wünscht für das Team Gmundl

Charlie Chip


 

Erklärung & Der Phall Traunkirchen

14. Mai 2017 - Leave a Response

Internes
Der Phall Traunkirchen
EK Wo bleibt der Blog?

 

Schönen Tag, liebe Mitmenschen!

Nein, das ist noch nicht die endgültige Wiederkehr des Teams Gmundl. Aber ein erster, kleiner Schritt.

Denn noch immer diskutieren wir, wie es weitergehen soll, in welcher Form dieser Blog Bestand haben kann. Die Königsidee haben wir nicht gefunden. Aber ein paar gute Einfälle hatten wir schon. Das glauben wir jedenfalls.

Irgendwann im Sommer oder gegen Ende des Sommers soll es wieder richtig weitergehen. Bis dahin üben wir ein wenig, und die Leserschaft darf uns dabei über die Schultern gucken.

Daher heute

Der Phall Traunkirchen

Eigenartig sind sie, die Millionäre. Der Stronach hat uns sein Team hinterlassen. Auch schon was! Schlimmer ist das schon der Trump als US-Präsident. Und jetzt ein Millionär in Traunkirchen, der böse war, weil man ihn die Russenvilla nicht so umbauen ließ, wie er will. Und da der Herr weder US-Präsident ist noch örtlicher Bürgermeister, um es sich per Verordnung oder Dekret selbst zu richten, schmollte er. Und rächte sich an Traunkirchen. Er hatte einst im Waldviertel einen riesigen Steinpenis ausgegraben, den stellte er der Bevölkerung vor die Nase. Die rümpfte selbige, soweit die Leute nicht einfach nur grinsten.

Inzwischen hat Herr Millionär sich beruhigt und schenkt den Phall der Gemeinde, genauer gesagt einen erhofften Versteigerungserlös, der dann zugunsten Ärmerer verwendet werden soll. Der Phallus ist nämlich angeblich uralt, quasi antik.Penisneid ist nicht angesagt.

Und ganz ehrlich: lieber den Phallus im Garten als den Trump im Weißen Haus. Vielleicht sollte man den Trump in Traunkirchen aufstellen und den Phallus US-Präsident sein lassen. Was wäre der Unterschied fragt sich

Charlie Chip

PS.: Und solange der Traunstein den Traunkirchner Phallus überragt, ist ja nichts geschehen


Speziell unserer lieben Babsy gewidmet:


Wo ist der Blog?
Einserkasterl von Traunseewiener

Hallo, was macht ihr denn?
Gibt es bald wieder einen Gmundl-Blog?
Gmunden könnte ihn brauchen!

Lieber Traunseewiener,
wir arbeiten daran – siehe oben.
CC f. d. Team Gmundl


 

Er wird nicht glücklicher der See

31. März 2017 - Leave a Response

Sehr geehrte Mitmenschen,

wir sind noch da. Nicht in alter Schönheit, weil Babsy und Bruno fehlen. Neues Konzept haben wir auch noch nicht. Da wird diskutiert. Aber wir kommen wieder.

Gmunden derzeit eine einzige Baustelle. Wir werden sehen, wie es nachher aussieht.

Eines muss man sagen: seit Krapf am Ruder ist, wird in Gmunden gerudert. Es tut sich was. Hoffentlich Vernünftiges. Endlich Hochwasserschutz am Moosberg. Werden Krapf & seine ÖVP ihr Wahlversprechen um- und gegen einen merkwürdig agierenden Naturschutz und ein paar blinde Ideologen bei der Wildbachverbauung durchsetzen – nämlich die Anwohner vor der Tollheit der erstmaligen (!) Errichtung eines offenen Bachgerinnes mitten im inzwischen dicht besiedelten Wohngebiet rund um den Sonnenhang zu schützen! Und stattdessen wie versprochen eine Verrohrung des Auingerbachls durchsetzen? Nur so sind die Bewohner des Gebietes wirklich effektiv geschützt. Es wird auch davon abhängen, ob die gewählten Politiker sich gegen nicht gewählte Beamte durchsetzen, dem Willen der Bürger gegen stur agierende Wildbachverbauung, einen ebenso sturen Naturschutz und eine zögerliche BH (die sich nicht entscheiden will) zum Durchbruch verhilft.

Wir haben es hier mehrmals geschrieben: Krapf hat die Chance, ein bedeutender Bürgermeister Gmundens zu werden. Die Verrohrung des Moosbergs ist ein kleiner Schritt auf dem Weg dorthin. Die Nutzung der Chancen rund um den Seebahnhof ist ein verdammt grosser.

Charlie Chip für alle von uns

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Gastkommentar von Energiegenie

Scharnsteiner Bundes Strasse wird Scharnsteiner Radarstrafe…
HURRA: GMUNDEN ÜBERNIMMT 4 KM SCHARNSTEINER STRASSE. Endlich kommt das lukrative Stück in die Radarhoheit der Stadt-Sheriffs… Erfolgreich wird bekanntlich bereits geblitzt z.B. beim Gasthof Englhof… bei der ehemaligen „Bahnübersetz“ – Warum werden jedoch NIE diejenigen gestraft, die als GEISTERFAHRER beim Kreisverkehr zwischen Spar und Weinberghof in Richtung Seniorenenresidenz ausfahren…. Sind zwar auch extrem viele aber dies ist anscheinend nicht so lustig….
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Gastkommentar 2 von Gmundens Totenglöckchen
Ich vergass vorhin! Aus Törwang – Hauptort vom Sammerberg, Nähe Rosenheim – Vertriebene dank deren lieblichen Art. Das war einst ein Gewerke von Gmundnern : „wir haben hier einen Consulter“. Die GM-Einfaltspinsel wussten sicher nicht, was ein Consulter ist & wollten es nicht zugeben. Für Gmundner gesagt: soll einer einen gelben oder roten Pullover anziehen & fragt mich & ich rate zu einem gelben, bin ich ein Consulter!
Der Führer vom „BIG“, knapp gefolgt vom Sepperl aus Roitham – Vize-BM Schlair – waren einst ganz entzückt von diesem bayrischen Schaum!
Fact: Wenn ihr Törwanger noch einmal euer Klumpert auf unser Grundstück werft, dann gibt es eine Anzeige. Das mag in Törwang gang und gäbe gewesen sein, nicht in Österreich auf unserem Niveau. Schier, Sommer, Hauser, mein Vater – als Pioniere in dem Gebiet, schauen von Wolke 7 zu & sind entsetzt ob des abgeramschten Portfollios. Kein Wunder, warum selbst die Kinder diesen Ort meiden bei der Performance. Von echten Gmundnern ganz zu schweigen, die in der einzigen Stadt Österreichs – Wien – leben & so wie ich jedes Heimatgefühl verloren bei dem Status Quo!
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Gastkommentar 1 von Gmundens Totenglöckchen
Kein Wunder, warum Schwäne Gmunden verlassen bei DEM Niveau!
„Lacus Felix“ – eine never ending story mit Resultat, wo die Gmundner Verhandler von „Raika“ glatt über den Tisch gezogen wurden. Bei Ihrer Leistung bemerkten die politischen GM-Vertreter das nicht einmal & der ebenso einfältige Wähler – siehe ÖVP = „Partei der Dummen“.
Gott sei Dank ist „Altersheim“ Holzinger schon bezugsfertig, dass sie ihr Leben fernab von Mallorca auch vegetierend in Gmunden gestalten können. Die Altvorderen von uns wenigen intelligenten Gmundnern, mit Blick weit über Traunstein, meinen nur, dass die Eltern der mittlerweise greisen Holzinger-Schwestern entsetzt wären, was ihre Töchter bewirkten.
Der Hals wird immer grösser bei der handvoll intelligenten Gmundner mit Blick über Traunstein bzgl SRT. Dilletantischer kann man wohl nicht vorgehen als bei „BIG“ in der Causa. Kein Wunder, dass von den Betrieben am Klosterplatz Krapf, Neumann Günther, Kassmannhuber auf der Abschussliste stehen, knapp gefolgt von der greisen Ennser de Groot – zugezogen aus Wien, bei den „GM-Grünen“ beheimatet & auch sonst Gschaftlhuber, der die Diametralle am Klosterplatz gefiel. Was soll man da noch sagen!
Gott sei Dank starb Innenstadt weiter -> schlecht für Fr Innenstadtbelebungsstadträtin: „Marktplatz“ von Forstinger Geschichte, „Sternberger“ tot, „Cesare“ dahingesiecht.
Auch die tollen Neu-/Umbauten erzeugen nur Nichtlobeshymnen. Am Wörthersee, St Anton, Kitzbühl, Lech etc, wo sich der Quadratmeter Baugrund auf 6000 bis 7000 Euro beläuft, wären die 600 Euro/m2 auf „Parkhotelareal“ als Bettel einzustufen -> „arme Leute Gemeinde Gmunden“ & solch grässliche Gebilde wären da nicht vorzufinden wie in Gmunden, da dort Menschen mit Stil & Geschmack wohnen bzw Kommunalpolitiker mit Sinn für Ästhetik.
Wer von Gmundens Politikprovinzwursteln ist für Abriss & Neubau von „Lidl“ verantwortlich, um länger und höher als Lärmschutzwand für weiteren nichtbenötigten Wohnraum zu erstehen? Was wurde „Schwarz-Gruppe“ – dem drittgrössten Lebensmttelhändler weltweit – als Kompensation versprochen, um das durchzubringen – Abriss, Neubau, Umsatz? Einigen „SEP-Shop-Betreibern“ stiegen schon die Grausbirnen in die Höhe ob des zu erwartbaren weiteren Umsatzeinbruches bei dem Umbau. Bei „Billa“ zB war Belegschaft , die bis heute nichts davon wusste, so entsetzt ob Ressourcenvergeudung, dass zB eine auch als Kassierin Tätige zu mir meinte: „wenn ich nicht grad sitzen würde, wäre ich glatt umgefallen bei der Meldung“ -> knapp gefolgt vom Filialleiter! Wie weit fehlt es in Gmunden nur mehr an Hirnschmalz. Totgmunden eben!
Sehr erfreulich, dass am „Löcker & Co“-Grundstück Bäume gerodet werden – LOL. Die Satoristrasse ist in dem Bereich endgültig zerbröselt. Wer veranlasst bzw zahlt Wiederherstellung? Ausschauen tuts da nur mehr, auch auf Weg zu Kirche Ort, wie in Grammatgrauslich!
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Gastkommentar von Stefan Moser
liebes gmundl team!
…sehnsüchtig warten wir auf eure rückkehr…
ich wollte fragen ob ihr bis dahin meine homepage verlinken wollt?
steuerskandal-gmunden.at
lg
stefan moser

Unglücklicher See

5. März 2017 - Leave a Response

Schönen Tag,

Gmunden hat eine städtebauliche Jahrhundertchance: die Schaffung einer neuen Stadtstruktur, die Nutzbarmachung großer Areale für die Öffentlichkeit. Stefan Krapf könnte zu einem Jahrhundert-Bürgermeister werden, der diese Chance ergriffen hat.

Die Rede ist natürlich vom Seebahnhof und dem ganzen Gelände rund um das leichtfertig abgerissene Parkhotel und die Putzgründe.

Wir brauchen keine isolierten Konzepte für Esplanade und Seebahnhof, sondern ein gemeinsames, einheitliches, das diese Stadtteile miteinander verbindet. Dss würde Gmunden völlig neue Perspektiven eröffnen.

Wird BM-Krapf eine Legende, oder setzen sich zum Schaden der Stadt wieder einmal altbekannte Pressure-Groups durch? Wie weit geht die Erneuerung der Stadt-ÖVP wirklich? Rund um den Seebahnhof wird die Antwort gegeben.

Ihr

Charlie Chip

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Sehr geehrte Damen und Herren,
Es sind noch viele Fragen vor Beschlussfassung eines möglichen Ankaufes der Grundstücke der Asamer Toskana Hotelerrichtungs KG offen.
Zu Ihrer Information übermittle ich Ihnen die an den Adressaten des RLB Schreibens gestellten Fragen.
mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Rumpf, B.A. Drin
elisabeth.rumpf@aon.at
 Herrn  Mag.  Dr.  Christian  Mizelli
Mizelli  Gruber  Rechtsanwälte  GesBr
Kirchengasse  8 4810  Gmunden Gmunden,
21.  Februar  2017
Anfragen  zum  Schreiben  der  RLB  O.Ö.  vom  26.Jänner  2017
Sehr  geehrter  Herr  Dr,  Mizelli,
In  der  Causa  Lacus  Felix  habe  ich  Sie  als  Berater  der  Gemeinde,  der  immer  Auskunft und  Beantwortung  an  Sie  gerichteter  Fragen  bereitwillig  gegeben  hat,  kennengelernt. Wie  ich  aus  der  Überschrift  des  an  Sie  persönlich  gerichteten  Schreibens  der  RLB entnehmen  kann,  geht  es  wieder  um  Lacus  Felix. Dieses  Schreiben  wurde  vom  Bürgermeister  Mag.  Krapf  in  der  Gemeinderatssitzung am  16.  Feber  2017  vollinhaltlich  verlesen.  Mit  der  Angelegenheit  LF  I  und  II  in  meiner Tätigkeit  als  Gemeinderätin  von  Anbeginn  an  vertraut,  möchte  ich  Ihnen  einige  formal rechtliche  Fragen,  sowie  Fragen  zum  Inhalt  dieses  Schreibens  stellen:
1) Sie  werden  als  Vertreter  der  VFI&Co  KG,  die  laut  Schreiben  die  gesamten Grundstücke  des  LF  Hotel-  und  Wohnbauptojektes  erwerben  will,  tituliert.   Meines  Wissens  nach,  führt  der  persönlich  haftende  Gesellschafter,  der  Komplementär  VFI,  in  Person  des  Obmannes,  des  Geschäftsführers  der  KG.  nämlich  SAD Dr.  Pseiner  die  Geschäfte  der  KG  und  vertritt  diese  nach  außen.  (Gesellschaftsvertrag  Pkt  5.1).  Die  Kommanditistin,  die  Stadtgemeinde  Gmunden,  hat  durch  den Bürgermeister  zu  Geschäften  der  KG  die  Zustimmung  des  Gemeinderates  einzuholen,  bevor  sie  Weisungen  an  den  Komplementär  erteilen  kann  (Pkt  11.1). Und  haftet  die  Kommanditistin  gegenüber  Gläubigern  nur  mit  der  Pflichteinlage  von €  1000,-  (  Pkt.4.2.3).  Sie  haftet  für  Darlehens-  oder  Kreditaufnahmen,  und  sind  diese–  soweit  gesetzlich  vorgesehen-  durch  die  Gemeindeaufsichtsbehörde  zu  genehmigen  (5.7).
Frage:  in  welcher  Funktion  (  Rechtsberater  der  Stadtgemeinde?  der  VFI  &  Co  KG? Treuhänder  der  KG,  der  Asamer  Firmen?)  nahmen  Sie  an  den  „Geheimverhandlungen“  teil,  und  warum  wurde  das  Schreiben  an  Sie,  nicht  an  die  KG  oder  an  die Stadtgemeinde,  gerichtet?
Frage:  wer  will  kaufen?  –  die  KG,  wie  aus  dem  Schreiben  hervorgeht,  oder,  wie  kolportiert  wird,  die  Stadtgemeinde  selbst?   Dazu:  Ich  bin  der  Meinung,  dass  unbedingt  vor  Kaufsverhandlungen  die  Problematik  KG  (Verlust  des  ursprünglichen  steuertechnischen  Nutzens  einer  KG),  sowie  der Streitpunkt  2/3  Mehrheit  im  Gemeinderat  bei  Verkauf  von  Grundstücken  der  KG,  zu klären  ist!
2.) Der  Erwerb  der  von  der  Asamer  Toskana  Hotelerrichtungs  KG  an  die  RLB  verpfändeten  Grundstücke,  Liegenschaften  EZ  658,  53,  248  u.  207,  KG  42160,  iHv  € 7,6  Mio.,  ist  gekoppelt  an  die  Überweisung  dieses  Betrages  auf  ein  von  der  RLB  zu benennendes  Konto,  sowie  an  die  Aufforderung,  die  für  den  Wiederkauf  der  Seebahnhofgründe  227/1,2,3  hinterlegten  €  1  Mio  der  Asamer  Toskana  Hotelerrichtungs  KG,  und  nur  dieser,  zukommen  zu  lassen.  Dann  erst  sei  die  RLB  bereit,  die Pfandrechte  freizugeben  und  das  anhängige  Gerichtsverfahren  auf  227/3  durch  die involvierten  Rechtsanwälte  einer  auszuhandelnden  Vereinbarung,  die  das  anhängige  Verfahren  beenden  soll,  zuzuführen.
Fragen  zur  Verknüpfung  des  Kaufes  von  Liegenschaften  mit  anhängigem  Rechtsstreit:
–  Warum  soll  der  Gesamtbetrag  des  Wiederkaufes  nur  für  227/3  (Kaufpreis  € 100.000,-Klagswert  €  4.000,-)  der  Asamer  Toskana  Hotelerrichtungs  KG  zukommen?  Bezahlt  wurde  für  alle  3  Grundstücke!
–  Was  ist  mit  der  Lacus  Felix  Hotelerrichtungs-und  Verwaltungs  GmbH?  Seit  2014 befindet  sich  diese,  wie  die  Asamer  Toskana  Hotelerrichtungs  KG,  in  Liquidation? Ist  die  GmbH  bereits  liquidiert?  Die  RLB  erwähnt  diese  Asamer  Firma,  die  LF  Hotelerrichtungs-und  Verwaltungs  GMbH,  die  die  Grundstücke  227/1  und  2  von  der KG gekauft  hatte,  nicht  mehr.
–  Wer  könnte  dann  die  KG,  bei  eventuellem  Verlust  des  Prozesses  gegen  227/3  auf unrechtmäßigen  Wiedererwerb  klagen?
–  Wie  ist  die  rechtliche  Situation?  Wie  steht  es  um  den  Prozess,  wie  ist  der  Stand des  Verfahrens?
–  Was  ist  der  Nutzen  dieses  „Paketes“  für  die  Stadtgemeinde  Gmunden?   In  der  Gemeinderatssitzung  am  16.Feber  2017  lautete  TOP  12  „Antrag:  Der  Annahme  des  Angebotes  der  Raiffeisen  Landesbank  wird  die  Zustimmung  erteilt….“ Dieser  Antrag  wurde  verändert  auf  „  Zustimmung  zum  Schreiben  der  RLB…“ (Offensichtlich  ist  kurz  vor  der  Sitzung  bewußt  geworden,  dass  es  sich  noch  nicht  um ein  Angebot  handelt,  sondern  daß  dies  zur  Beschlußfassung  vorgelegte  Papier  nur ein  Schreiben,  ein  „Vorschlag“  –  nicht  an  die  Gemeinde,  nicht  an  die  KG,  sondern  an Sie  (in  welcher  Funktion?, siehe  obige  Frage)  gerichtet,  sein  könnte.  Daher  erfolgte m.M.n.  auch  kein  Antrag  auf  Zustimmung  zu  einem  KG  Geschäft  (nach  Anweisung des  RLB  –  Vorschlages  im  Papier),  sondern,  der  Gemeindrat  stimmte  mehrheitlich (mit  den  Stimmen  der  ÖVP,  FPÖ  und  SPÖ)  diesem  Schreiben  zu. Frage:  wie  ist  dies  rechtlich  zu  verstehen?
–  Wozu  hat  der  Gemeinderat  mehrheitlich  seine  Zustimmung  gegeben?
–  Ist  das  nicht  nur  eine  bloße  Kenntnisnahme  eines  Verhandlungspapieres  der  RLB  ?
–  Wozu  ist  das  Stadtamt  beauftragt?  Welche  Maßnahmen  der  Aufträge  an  „das Stadtamt  (Dr.  Pseiner  als  GF  der  KG,  als  SAD?)“  sind  rechtlich  abgesichert?
–  Wer  führt  weitere  notwendige  Verhandlungen  mit  Mandat  des  Gemeinderates? Viele  gemeinderechtliche  Fragen  sind  m.M.n.  offen  und  durch  diesen  Antrag  aufgebrochen.
In  Erwartung  Ihrer  geschätzten  Antworten
mit  freundlichen  Grüßen
Elisabeth  Rumpf
ergeht  zur  Kenntnisnahme  an:  Stadtgemeinde Gmunden,  Fraktionen,  ikd,  Dir.  Dr.  Schaller

 

Never ending Lacus Felix

17. Februar 2017 - Leave a Response

Heute noch immer eine Uraltgeschichte, die uns in immer neuen Töpfen serviert wird. Lacus Felix heisst das Thema. Kommt immer wieder zurück so wie ein Bumerang.

Charlie Chip

 

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Anfrage von Elisabeth Charlotte Rumpf, B. A. Drin. Gmunden

Immer wieder wurde in die Kerbe „Gmunden braucht ein Hotel“ von seiten der Touristik, Wirtschaft und Gemeinde geschlagen. Die Hoteldiskussion ging weiter. Und das Parkhotel blieb zugesperrt, weil ein Hotelbetrieb von seiten der Besitzerinnen nicht mehr gewünscht war. Im Rahmen der Toskana-Hoteldebatte waren schon Vorschläge für einen Hotelbau um den Seebahnhof gemacht worden. (siehe Salzkammergut Zeitung 24.9.1998). 2001 stellte eine Studentengruppe der Gesamthochschule Kassel 10 Hotelvorschläge vor, wobei einer davon große Ähnlichkeit mit Lacus Felix II aufweist, diverse Alternativvorschläge wurden veröffentlicht und diskutiert. Mit Mai 2000 wurde die „Lacus Felix Hotelerrichtungs-und Verwaltungs GmbH“ gegründet. Gesellschafter und GF ist Johann Asamer, und Dr. Manfred Asamerseit 2008 GF. Befindet sich seit 2014 in Liquidation. Und auch in der Stadtgemeinde wurde über ein Hotel auf dem Seebahnhofgelände, über einen Ankauf des Seebahnhofareals, sowie über einen Weiterverkauf eines Teils zur Errichtung eines Hotels diskutiert. Bereits 2005 wurde die Bevölkerung in den amtlichen Mitteilungen über das Projekt „Seehotel Lacus Felix“ mehrmals mit Hinweisen auf die Revitalisierung des Parkhotels mit 19 Wohnungen, auf die Schaffung von 25 leistbaren Wohnungen auf Teilen der ehem. Putzgründe, auf ein Hotel mit 150 Hotelzimmern mit ca. 300 Gästebetten mit einer geschätzten Auslastung von 60%, auf eine mit auf fünf Etagen beschränkte Hotelhöhe, informiert. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes auf Kerngebiet und SOBT 1 wurde September 2005 trotz negativer Äußerung der Wasserwirtschaft gegen die Stimmen der Grünen mehrheitlich im Gemeinderat beschlossen. 2007 erfolgte eine von der Stadtgemeinde beauftragte Neuvermessung der ÖBBGrundstücke durch Zivilgeometer DI Reinhard Vana (Vermessungsurkunde vom 1.2.2007) Mit Feber 2007 stellte die Verein zur Förderung der Infrastruktur der Stadtgemeinde Gmunden & Co KG ein Anbot an die ÖBB-Infrastruktur Bau AG zum Abschluß eines Kaufvertrages zum Erwerb der neu vermessenen Grundstücke Auf der Einladung zur Gemeinderatssitzung am Mittwoch, den 7.3.2007 wurde als TO-Punkt Nr. 4 angeführt:: „Beratung und Genehmigung des Baurechtsvertrages, abgeschlossen zwischen dem Verein zur Förderung der Infrastruktur der Stadtgemeinde Gmunden & Co KG und der Asamer-Hotelerrichtungs KEG, 4694 Ohlsdorf“ – es sollte also der Grund in Gemeindebesitz bleiben. Unmittelbar vor der Gemeinderatssitzung fand von 16 Uhr –17:50 Uhr ein Rechtsausschuß statt, in dem über „Beratung und Genehmigung des Grundverkaufes eines Teiles des angekauften Seebahnhofareals durch die VFI der Stadtgemeinde Gmunden & Co KG (Optionsvereinbarung) diskutiert und gegen eine Stimmenthaltung beschlossen wurde In der unmittelbar darauffolgenden Gemeinderatssitzung wurde der TO-Punkt 4 „Genehmigung des Baurechtsvertrages“ abgesetzt und neu formuliert . Er lautete nun „Beratung und Genehmigung der Optionsvereinbarung, abgeschlossen zwischen dem Verein zur Förderung der Infrastruktur d.St. Gmunden & Co KG und Herrn Hans Asamer, 4810 Gmunden“. Also Option des Kaufes eines Teils der ehemaligen ÖBBGründe zum Einkaufspreis (€ 128,-/m2) an KR Asamer.

Gegen die Stimmen der Grünen wurden am 7.3.2007 der Kaufvertrag VFI & Co KG mit der ÖBB, der Optionsvertrag mit H.Asamer, die Vereinbarung zwischen Stadtgemeinde Gmunden und Asamer-Toskana Errichtungs KEG sowie KR Asamer, und die Rahmenvereinbarung zwischen Stadtgemeinde Gmunden, VFI d.St. Gmunden & Co KG, der Asamer-Toskana Hotelerrichtungs KEG sowie Herrn KR Asamer beschlossen. Und das Projekt wird mit beworben, auch mit Steuermitteln. Am 25.4.2007 erscheint eine große Anzeige in der Rundschau „Neues Hotel schon ab 2009? Hans Asamers Hotelprojekt L.F. könnte schon im Oktober starten, Voraussetzung dafür ist eine Landesförderung“ Mit 26.6.2008 wird von der Stadt die Baubewilligung erteilt. KR Asamer nimmt die Option wahr und mit Kaufverträgen vom 5.8.2008, 8.10.2008 und 12.5.2009 gehen die Grundstücke 227/3 und 227/6 in den Besitz der AsamerToskana Hotelerrichtungs KG über. Die Grundstücke 227/1 und 227/2 werden der Lacus Felix Hotelerrichtungs und -verwaltungs GmbH einverleibt. Gebaut wird nicht, aber das alte Parkhotel ist dem Erdboden gleichgemacht. Sei es Wirtschaftskrise, sei es Unwirtschaftlichkeit, sei es mangelnde InteressentInnen für das Wohnprojekt – es wurde nicht gebaut! Dabei war von der Gemeinde alles in Bewegung gesetzt worden, um den Baubeginn zu ermöglichen: So intervenierten ÖVP Bürgermeister, ÖVP Landesräte, Landeshauptmann und ÖVP Nationalratsabgeordnete in Wien, um den Denkmalschutz des Seebahnhofes (seit 1998) aufzuheben. (Nachzulesen in der Missstandsfestellung der Volksanwaltschaft vom 4.April 2008). Und mit 29.8.2007 wird die Zerstörungsbewilligung vom BDA erteilt. Und die Gemeinde stellte einen Abrißbescheid aus. 2010 erfolgte der Abriß. Am 12.11.2008 fällt eine Zeitungswerbung ins Auge. Hier wirbt die Raiffeisenrealtreuhand (mit Foto einer Frau Christa Ortner) und die GPM-Group mit Sitz Höllmühlstrasse, GF Ing. Peter Freunschlag mit „Modern. Exclusiv. Einzigartig. Lacus Felix, Gmunden für Wohnungen.“ Eine GPM Lacus Felix GmbH wurde mit 17.1. 2008 gegründet. GF und 50% iger Gesellschafter ist Herr Freunschlag, die anderen 50% hält Dr. Richard Leasing. Herr Freunschlag ist also 2013 kein neuer Investor, sondern im Projekt ein altbekannter Beteiligter. Es wurde trotz vorliegender Genehmigungen nicht gebaut. Schon im Jahre 2009 ging es um eine Fristverlängerung der Vereinbarungen. In der Gemeinderatssitzung am 13.Juni 2009 erhielt eine Fristverlängerung nicht die Zweidrittelmehrheit (damals vom ikd auf Anfrage noch empfohlen), aber auch ein Rückkauf wurde durch Gegenstimmen der ÖVP und FPÖ verhindert. Es bestand ein Wiederkaufsrecht laut Kaufvertrag vom 5.8./8.9.2008, Pkt.XII lautend; „Die Lacus Felix Hotelerrichtungs-und Verwaltungs GmbH..räumt dem VFI …das Wiederkaufsrecht ein.., wenn die Lacus Felix Hotelerrichtungs- und Verwaltungs GmbH nicht bis spätestens 31.10.2010 die Hotelanlage „Lacus Felix“ in Entsprechung der genehmigten Pläne gemäß Baubewilligungsbescheiden der Stadtgemeinde Gmunden vom 26.6.2008 errichtet und betreibt“. Eine Pönale in Höhe von 2 Mio Euro war auch festgeschrieben. Also eine Patt-Situation: In der Bezirksrundschau Nr. 31 vom 30. Juli 2009 ist zu lesen: „Lacus Felix: Pro- Initiative wurde kürzlich gegründet“, mit einem Portrait von Bürgermeister Köppl, weiters war zu lesen, daß von Asamer bereits 5 Mill Euro investiert worden seienAsamer Familienholding und der Seehotel Lacus Felix GmbH geschlossene Rahmenvereinbarung neu wurde am 10.1.2011 unterzeichnet. Einige interessante Details daraus: Die mit 20.8.2010 eingetragene Projektgesellschaft Seehotel Lacus Felix GmbH,( mit Sitz Gmunden, Esplanade 25, später 2013 Bahnhofstraße 75, mit einem Mitarbeiter, der zugleich GF und Anteilseigner mit 76% ist, nämlich Herr Mag. Peter Hammerschmied, mit weiteren Anteilseignern, Dr. Manfred Asamer mit 23 % und KR Hans Asamer mit 1 %), sollte dieses Hotelprojekt durchführen, und Herr KR, bzw. dessen Gesellschaften Asamer Toskana Hotelerrichtungsgesellschaft KG, bzw Lacus Felix Hotelerrichtunge-und Verwaltungs GsmbH sollten als Projektwerber ausscheiden (siehe Rahmenvereinbarung neu S. 6) Weiters sollten die Liegenschaften an die Projektgesellschaft übertragen werden – was aber aus unbekannten Gründen nie erfolgt ist. Die Projektgesellschaft hat bis 31.12.2011 der Stadtgemeinde mittels eingeschriebenem Brief nachzuweisen, daß sie über ausreichende Finanzierung zur Errichtung des Projektes Seehotel Lacus Felix II in Höhe von € 8,000.000,- Eigenkapital verfügt,. Dazu gibt es eine Vereinbarung der Projektgesellschaft Lacus Felix GmbH mit Hans Asamer, daß dieser einen Gesellschafterzuschuß in obiger Höhe bis 31.12.2013 zu leisten hat. Mit 5.12.2011 gibt es dazu eine Bestätigung der RLB, daß Herr A. das Geld kriegt. Das war 2011. Die Frist für das Wiederkaufsrecht für die VFI& Co KG wird bis zum 31.12.2013 verlängert Und wieder wurde trotz Bewilligungen von Lacus Felix II kein Hotel gebaut In Weyer am rechten Seeufer, größtenteils im See, wurde in dieser Zeit allerdings eine große Villa für Kurt Asamer errichtet. Seit Juni 2013 versuchte nun Stadtrat Grampelhuber im Gemeinderat eine Abstimmung über die Inanspruchnahme des Wiederkaufsrechtes zur Abstimmung zu bringen. Die extra dafür anberaumte Gemeinderatssitzung am 26.11. 2013 wurde abgesagt, da am 20.11.2013 ein Schreiben der Asamer-Toskana-Hotelerrichtungsgesellschaft und der Lacus Felix- Hotelerrichtungs-und Verwaltungs GmbH, beide Ohlsdorf bei der Gemeinde eintraf. Darin wird mitgeteilt, daß am 24.9.2013 mit der Investorengruppe Freunschlag/Scheiblberger notarielle Abtretungsverträge zur Übernahme des Hotel- und Wohnbauprojektes Lacus Felix gefertigt worden seien. Diese seien aber noch nicht rechtskräftig, da vorher Bedingungen zu erfüllen seien..: Aus dem Firmenbuch: Firma FRSM Beteiligungs GmbH, Linz Höllmühlstraße 67, Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften und Beteiligungen, Gesellschaftervertrag vom 30.8.2013, eingetragen am 21.9.2013, Gesellschafter und GF Ing. Peter Freunschlag und Matthias Scheiblberger, eine Gesellschaft mit Kapital € 10.000,-, diese Firma soll die Lacus Felix Hotelerrichtungs-und Verwaltungs GsmbH übernehmen und somit die Grundstücke 227/1 und 227/2 (Information P. Hammerschmied) Firma SF Toskana GmbH, Linz, Höllmühlstraße 67, Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften und Beteiligungen, Gesellschaftervertrag vom 30.8.2013, eingetragen am 21.9.2013, Gesellschafter und GF Ing. Peter Freunschlag und Matthias Scheiblberger, eine Gesellschaft mit Kapital € 10.000,-, diese Firma soll Asamer-Toskana Errichtungsgesellschaft KG übernehmen und somit die Grundstücke 227/3 und 227/6 (Information P. Hammerschmied).

Folgende Bedingungen der Abtretung werden angeführt – Einstellung des Verfahrens bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft (Zur Klarstellung: die Sachverhaltsdarstellung der Grünen und somit die Korruptionsstaatsanwaltschaft befaßte sich nur mit dem Tatbestand der Untreue, einem wissentlichen Befugnismissbrauch der Gemeinderatsmitglieder, ersichtlich aus der Begründung der Einstellung des Ermittlungsverfahrens.:“Eine Untreue iSd § 153 StGB liegt nicht vor, weil ein wissentlicher Befugnismissbrauch der Gemeinderatsmitglieder bei der Abstimmung im Gemeinderat über den Verkauf der Grundstücke an Asamer und dem Verzicht auf die Pönale nicht gegeben ist, weshalb das Ermittlungsverfahren nach § 190 Z 1 StPO eingestellt wird“ (siehe Schreiben Wirtschafts-und KorruptionsStaatsanwaltschaft an die Stadtgemeinde vom 18.10.2013) ÖBB, Asamer, RLB und diverse Gesellschaften waren nie Inhalt der Sachverhaltsdarstellung und somit auch kein Ermittlungsgegenstand der Staatsanwaltschaft! Weitere Bedingung der Wirksamwerdung der Abtretung ist ein geänderte Wiederkaufsrecht: „ für den Fall, dass ein Baubeginn = Baustelleneinrichtung nicht bis zum 31.5.2014 erfolgt oder bis zum 31.8.2014 die Baugrube fertiggestellt ist oder bis zum 31.5.2016 das Hotel fertiggestellt ist-soferne bis dahin nicht eine Bausumme in Höhe von € 10 Mio erreicht ist-und das Wiederkaufsrecht durch VFI & Co KG ausgeübt wird, verzichtet die Asamer Toskana Hotelerrichtungs KG, die Lacus Felix Hotelerrichtungs und Verwaltungs GmbH , KR Asamer, die Asamer Familienholding GmbH, sowie die Seehotel Lacus Felix GmbH , also die Vertragspartner von Rahmenvereinbarung neu auf jede Einwendung und erheben keinerlei Schadensersatzansprüche“ Sie würden sogar mit dem Rückkaufpreis auf 1 Million € herabgehen. Viele Fragen und Interpretationsmöglichkeiten blieben offen: – wenn eine Bauhütte steht, ist das schon Baubeginn,? – wenn eine Baugrube ausgegraben ist, und wenn auf dem SO-BT 1 (= Sonderbaugebiet des Tourismus mit der Berechtigung 320 m² Wohnraum zu schaffen) 2016 ein Haus steht und bis dahin 10 mill Euro verbaut sind, verfällt dann das Wiederkaufsrecht endgültig? – in der Folge kein Hotel, keine Erholungsflächen für die Öffentlichkeit, wie groß wäre der Schaden für Gmunden?. – mit wem verhandelt die Gemeinde, die VFI & Co KG? Wem gewährt sie Fristverlängerung, mit wem schließt sie Verträge ab? Mit den Firmengruppen Asamer, mit KR Asamer, mit der Projektgesellschaft, mit Freunschlag und Co, oder mit der Raiffeisenlandesbank? – wie wrkt sich die bekanntlich hohe Verschuldung der Asamer-Firmen aus? Die im Grundbuch eingetragenen Liegenschaften Asamers (Parkhotelgelände) sind bei der RLB mit 13 Mio € hochbelastet) -wie ist die Finanzierung gesichert? Das von der Freundschlagfirma FRSM Beteiligungs GmbH vorgelegte Term-sheet Lacus Felix Hotel ist nur ein sheet, finanzkräftige Investoren sind weit und breit keine auzumachen. In der GR-Sitzung am 12.12.2013 wurden von StR Grampelhuber gestellte Anträge zum Wiederkauf der an Asamer verkauften Seebahnhofgründe durch die VFI & Co KG, sowie ein Antrag der Asamer Toskana Hotelerrichtungs KG auf Fristverlängerung mit 19 ÖVP, 4 FPÖ. 1 Liste Stadt gegen 8 SPÖ, 4 Grüne, 1 FPÖ Stimmen vertagt.

Im Gemeinderat am 20.01.2014 wurde mehrheitlich mit 19 Stimmen der ÖVP und 3 Stimmen der FPÖ gegen 8 SPÖ, 4 Grüne. 1 Liste Stadt und 1 Enthaltung (FPÖ) eine Zusatzvereinbarung zu Rahmenvereinbarung Neu. inklusive Grundstückstauschaktionen (z.B.227/6) mit einfacher Mehrheit (nach dem Erkenntnis des Amtes für Inneres und Kommunales – es handle sich hier um ein Rechtsgeschäft der VFI & Co KG und nicht um eines der Gemeinde) beschlossen. Mit 07.02.2014 wurde diese Zusatzvereinbarung rechtskräftig. Da wieder nicht mit dem Bau begonnen worden war, und eingeforderte Dienstbarkeitsverträge vom Bauwerber nicht vorgelegt worden waren, stand ein Antrag auf Wahrnehmung des Wiederkaufsrechtes durch die VFI & CO KG auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 3.Juli 2014. Dieser Antrag, wie Anträge der Grünen auf Neuplanung und Rückwidmung wurden nach mehrheitlicher Abstimmung in den nicht öffentlichen Teil verlegt und mehrheitlich beschlossen, diese Tagesordnungspunkte zu vertagen. Am 12.08.2014 erfolgte der Gesellschafterbeschluss, die Asamer Toskana Hotelerrichtungs GmbH, die LF Hotelerrichtungs und Verwaltungs GmbH, sowie die Seehotel LF GmbH in Liquidation zu schicken.Bürgermeister Köppl war informiert, gab aber diese Information nicht an den Gemeinderat weiter. Am 30.09.2014 erfolgte ein Aufruf an die Gläubiger durch den Notliquidator Hans Asamer in der Wiener Zeitung.und so wurde der Gemeinderat informiert. In der Gemeinderatssitzung am 02.10.2014 beschloss der Gemeinderat in geheimer Abstimmung mit 29 Ja-Stimmen, 7 Gegenstimmen und 1 Stimmenthaltung zuzustimmen, dass die VFI & Co KG das Recht zum Wiederkauf der an die Lacus Felix Hotelerrichtungs- und Verwaltungs GmbH und an die Asamer Toskana Hotelerrichtungs KG 2008 verkauften Grundstücke (227/1 mit 8.298m², 227/2 mit 1.998 m² und 227/3 mit 1.192 m² ) zum Preis von € 1.000.000,- wahrzunehmen habe. Unmittelbar nach Zustimmung zur Anweisung der Kommanditistin an den Komplementär VFI unterzeichnete der Obmann des VFI SAD Dr. Pseiner als GF der VFI & Co KG die bereits von KR Asamer unteschriebenen Kaufverträge, und veranlasste der Treuhänder Dr. Mizelli am 3.10.2014 die grundbücherliche Eintragung der VFI & Co KG als Besitzerin der lastenfreien Grundstücke 227/1,2 und 3. Die Verkäuferin nahm den Kaufpreis nicht an, er wurde daher gerichtlich hinterlegt. Am 31. Oktober 2014 brachte aus prozess-ökonomischen Gründen die Asamer Toskana Hotelerrichtungs KG (in Liquidation seit August 2014) eine Klage mit dem Begehren, das Eigentumsrecht der VFI & Co KG auf dem Grundstück 227/3 wieder zu löschen, beim Landesgericht Wels (Kaufpreis € 100.000, Klagswert € 4.000,-) ein. Diese Darstellung ist dem Wissen und der Recherchearbeit der Verfasserin entsprechend entstanden und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

 

 

 

Seebahnhof-Wunder?

9. Februar 2017 - Leave a Response

Hallo!

Eigentlich haben wir geschlossen. Babsy macht bis April oder Mai ihre Diplomarbeit fertig und ist dafür in Klausur untergetaucht. Bruno ist bis Herbst unabkömmlich. Wir anderen vom Team haben es nicht mit dem Schreiben. Eigentlich diskutieren wir, wie und ob es mit dem Blog weitergeht.

 

Aber Aktuelles zwingt uns, zumindest ein wenig zu bloggen.

Also mache ich die provisorische Aushilfe. Sehr einfach und rudimentär. Hauptsache, die Infos gehen raus!

Ich heisse Charlie Chip und bin für die Gmundl-Technik zuständig. Ich bitte also um Nachsicht und Milde!

Ab geht die Post!

 

Ihr Charlie Chip

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2.Presseaussendung

 

Fragen rund um das 12.500 m2 „Parkhotel“ Areal in Gmunden

 

 

Katz im Sack

 

So ist es!

 

 

 

 

 

Die Grundstücke die man für Gmunden kaufen willi

 

sind weder homogen noch wertmäßig richtig dargestellt.

 

 

 

a) Geologie: Auf großen Teilen des Grundstücks kann man überhaupt nicht oder nur unter besonderen Auflagen bauen. Sie sind de facto gelbe bzw. rote Zonen. Diese Teile sind geologisch sehr problematisch und nur durch hunderte Pfähle im Untergrund gesichert. So weit ich mich erinnere, gibt es Gutachten, dass Grundstückteile bei Bauvorhaben/Abgrabungen leicht ins Rutschen kommen könnten. Das sind natürlich sehr problematische Verhältnisse. Es könnten dadurch bei Baumaßnahmen auch Nachbarbauten in Bewegung kommen.

 

 

 

Geologisches Gutachten samt Stellungnahme der „Wildbachverbauung“ müssen vor Beginn der Kaufverhandlungen vorliegen. Absurd, auch für diese problematischen Grundstücke € 608/m2 zahlen zu wollen.

 

 

 

b) Standort: Die hinteren Teile des Grundstücks ( hinter der Kepplinger Liegenschaft) sind meiner Einschätzung keine € 608.-/m2 wert. Darüber hinaus haben die Anlieger Straßenrechte, die nochmals den Preis mindern.

 

 

 

c) Widmung: Was die restlichen Grundstücke betrifft, ist rechtlich vieles unklar. Niemand kann dort einfach bauen, da diese Grundstücksteile touristisch gewidmet waren. Niemand würde in Gmunden für einen touristisch gewidmeten Grund mehr als € 200-300/m2 zahlen. Kein wirklicher „Investor“ wäre so unklug, unter diesen Umständen einen Kauf anzudenken. Die Drohungen der Bank an Investoren zu verkaufen gehen ins Leere. Wenn unter diesen Umständen „Investoren“ trotzdem kaufen würden, müsste man wieder einmal damit rechnen, dass die Staatsanwaltschaft Handlungsbedarf hätte. Denn nur die Gemeinde selbst hat es in der Hand, „investorenfreundliche“ Widmungen für Teile der Grundstücke vorzunehmen. Die jetzigen Widmungen sind ohne Hotel-Querfinanzierung als Null und Nichtig anzusehen. Damit es klar ist: in Wahrheit bestimmt nur die Stadt den Wert dieser Grundstücke.

 

 

 

Unter diesen Umständen wären auch noch niedrigere Preise als € 360/m2 zu argumentieren. Die Bank muss so oder so verkaufen, um ihre Bücher in Ordnung bringen. Probleme, die ihnen der Luigi eingebrockt hat.

 

 

 

Noch etwas: Wir können uns sicher noch erinnern, als in der Ära Heinz Köppl vor ein paar Jahren beim Nachbargrundstück (das 11.500m2 Seebahnhofareal) ein Verkaufspreis von € 128.-/m2 an ASAMER als völlig gerechtfertigt dargestellt wurde. Das waren damals nahezu die selben Akteure, die heute der Bank, die uns letztlich alles eingebrockt hat, für ein nicht so hoch zu bewertendes Grundstück € 608.-/m2 an die Bank zu zahlen gewillt sind. Über die Schwindelei mit den € 360.-/m2 brauchen wir da gar nicht mehr reden. Wie argumentiert das Verhandlungsteam den fiktiven Wertzuwachs dieses Grundstückes von 475% seit 2010 ?

 

 

 

Einen schönen Abend in unserem schönen Gmunden

 

wünscht

 

Karl Kammerhofer

 

 

 

 

 

 

 

Ing.Mag. Karl Kammerhofer

 

Mitteilung des Teams

12. Januar 2017 - Leave a Response

Liebe Leserleins!

Nach langer interner Diskussion habe wir beschlossen, dass wir den Blog neu ausrichten wollen.

Um das ausführlich besprechen und gut hin bekommen zu können, haben wir uns zu einem längeren „Urlaub“ aufgerafft.

Der Blog wird für sechs bis acht Wochen geschlossen und keine Beiträge bringen. Dann – so hoffen wir – sind wir wieder in alter Frische da.

Babsy Blitzschnell
Bruno Beinhart
Das gesamte Team Gmundl


Auszeit

Gastkommentar von peipino

Liebes Gmundl Team!

Eine Auszeit oder ein wohlverdienter Urlaub sei Euch herzlichst vergönnt!

So wie ich hoffen aber viele, dass es wirklich nur darum geht und Ihr dann gestärkt und mit neuen Ideen und Inspirationen den Blog wieder „anwerft“!
Wir würden es sehr bedauern, wenn dies nicht der Fall wäre.
Ihr habt in den letzten Jahren viel informiert und damit viele, wichtige Dinge bewegt.
Bei der inferioren „objektiven Berichterstattung“ der lokalen Presse (OÖN) seid Ihr ein wichtiger Bestandteil der hiesigen Informationsmöglichkeit!

Also dann!! Wir warten auf Euch!


 

Tram-Verein

5. Januar 2017 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell kurz am Wort
GK Besorgte Gmundnerin zu Geschenken

Liebe Leserleins!

Die Wellen gehen hoch wegen der bemerkenswerten Definition des Begriffs „Geschenk“ durch den Strassenbahnverein Gmundens. Der Versuch eines Redaktörs der OÖN, einen engagierten Bürger der Stadt als „Verschwörungstheoretiker“ zu diffamieren, hat viel Empörung hervorgerufen. Eigentlich sollte dieser Redaktör seine Tastatur abgeben und sich einen Job suchen, in dem er weniger anstellen kann. In der Politik würde man sagen: rücktrittsreif der Herr. Aber mit der Rücktrittskultur in Österreich sieht es bekanntlich ziemlich schlecht aus.

Wir bringen heute noch einen Gastkommentar zum Thema und verabschieden uns bis Montag. Weil wir wollen die letzten Feiertage für längere Zeit noch ein wenig geniessen. Tun Sie es auch, liebe Leserleins! Tun Sie es auch!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Geschenke und Blindheit

Gastkommentar von Besorgte Gmundnerin

Preisfrage: Wenn mich ein männliches Wesen zum Abendessen in ein gutes Lokal einlädt und als Bedingung stellt, dass ich nachher mit ihm ins Bett hüpfe – ist seine Einladung dann ein Geschenk oder eher eine Chuzpe, oder gar eine Form von Aufforderung zur Prostitution, weil ich ja eine Gegenleistung erbringen muss?

Nun, was würden Sie sagen? Zumindest Chuzpe. Ich würde es Prostitution nennen, wenn ich als Frau mich auf einen solchen Deal einlasse.

Womit wir bei der Frage sind, wie das „Geschenk“ des BIM-Vereins an die Stadt, das mit ein paar Bedingungen gekoppelt ist, zu bewerten wäre. Einfach nur eine Chuzpe? Oder eher ein Geschäft mit Gegenleistungen? Dann sind wir bei der Prostitution. All jene, die im Gemeinderat für die Annahme dieses „Geschenks“, das eben keines ist, stimmten, haben sich und die Stadt in diesem Sinne, böse gesagt, prostituiert.

Die Gegenstimmen kamen von der FPÖ und von der BIG. Dass die ÖVP, eng personell verwoben mit dem Strassenbahn-Lobby-Verein, der eigentlich ein S&H-Lobby-Verein ist, für die Annahme dieses seltsamen „Geschenks“ stimmte, wundert nicht wirklich. Über die Zustimmung der SPÖ auch nur ein Wort zu verlieren, ist längst verlorene Liebesmüh. Deren Funktionäre sind damit beschäftigt, die „Macht“frage in ihrer zu einem Flohzirkus geschrumpften Parteiparodie zu klären.

Aber was mich echt verwundert, ist die Tatsache, dass die Grünen in Sachen Regio-BIM ihr Gehirn an der Garderobe abgegeben haben. Ich meine damit nicht ihre grundsätzliche Zustimmung zur SRT. Über die kann man diskutieren, auch wenn ich persönlich glaube, dass die Grünen hier einer Selbsttäuschung und dem Klang des Wortes „Öffi“ bereitwilligst auf den Leim gegangen sind. Aber was mich als potenzielle Grünwählerin wirklich verstört, ist, dass die Grünen jetzt jedem, aber wirklich jedem Unsinn, der rund um die Regio lanciert wird, brav ihre Zustimmung geben. Wo ist die Kontrollpartei geblieben? Sehen die Grünen nicht, welche Unvereinbarkeiten hier existieren? Dass das ganze „Geschenk“ ausschliesslich dazu dient, mittels des Bim-Vereins den Einfluss von Stern & Hafferl weiter aufrecht zu erhalten?

Wenn die Grünen weiterhin glauben, jedem Unsinn, der rund um die SRT gemacht wird, brav beistimmen zu müssen, dann wird sich ihr Abstieg, der sich schon bei der letzten Gemeinderatswahl in Gmunden anbahnte, weiter fortsetzen. Die grosse Frage ist, wer die Nutzniesser sein werden …

Ausserdem sollte der Verein „Pro Strassenbahn“ sich endlich in „Pro Stern & Hafferl“ umtaufen. Das wäre ein gelungener Beitrag zur Wahrheitsfindung.


 

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