Wir bauen wieder

29. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell über das Glück am Bau
div. Gastkommentare zu Krieg, Radfahren und SRT-Humor

Liebe Leserleins!

Heute meldet sich Ihre Babsy wieder – nahtlos gebräunt. Aber natürlich nur ein bisserl, gell, weil die Sonne ist nicht wirklich gesund für unsere nordisch blasse Haut. Und ich verrate natürlich nicht, wo an den Gestaden des Traunsees sich die Nackerbatzln treffen. Sonst kommen alle Babsy-Schauen, und das wäre mir dann doch irgendwie peinlich, gell! Ja, ein bisserl Bräunen ist drin, auch wenn Ihre Babsy den Sommer nicht so besonders mag. Frau macht halt das Beste draus, gell!

Ja, jetzt sind sie wieder alle glücklich, die Betonierer und Innenstadtkaputtierer. Denn es wird wieder weiter gebaut am unsinnigsten Strassenbahn-Projekt aller Zeiten. Und wie wir gehört haben, hat man sich jetzt auch auf eine Verkehrs“lösung“ für die Zeit des Brücken-Neubaus festgelegt: durchgehend Einbahn, Innenstadt Richtung Traundorf. Da wundern wir uns nur noch. Was hätte gegen eine Ampellösung gesprochen, anstatt halb Gmunden zu einem jahrelangen Umweg zu zwingen? Aber Umwege sind scheinbar integraler Bestandteil Gmundner Verkehrs“konzepte“ (wir erinnern uns an die Abschaffung der Durchfahrt nach Pinsdorf, die jetzt um viel Geld erst recht ein bisserl hatschert nach errichtet werden muss). Hatte man Angst vor einem Stau? Na geh! Den wird es auch so geben, jede Wette! Die Gmundner Verkehrspolitik wird immer erratischer.

Am Mittwoch (oder auf jeden Fall noch diese Woche) wird unser lieber Bruno Beinhart einen neuen Schildbürgerstreich rund um die Regio hier vorstellen. Ich verrate nichts, schreibe nur das Wort „Huckepack“. Ja, liebe Leserleins, rätselt, was damit gemeint sein könnte! Bruno sorgt demnächst für die Auflösung! Willkommen in Schilda!

Dann gibt es auch noch diese Woche einen Bericht über einen veritablen Skandal: im Gefolge der Regio verschwanden einige Behinderten-Parkplätze sang- und klanglos. Das ist nicht Schilda, das ist asozial, mit Verlaub! Gell!

So, liebe Leserleins, Ihre Babsy verschwindet schon wieder in die Sommer-Hitze-Trägheit, gell. Weil die letzte Nacht war schon fast eine doppelte Tropennacht, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Straßenbahn, Radfahren, Sicherheit und eine Erkenntnis

Gastkommentar von Steinlaus

Durch die Verlegung von Schienen durch die Gmundner Innenstadt wird es zu schweren und schwersten Unfällen und Verletzungen von Radfahrern kommen. Um diese Gefahrensituation zu verdeutlichen sei nur ein Beispiel angeführt.

Wer sich mit dem Rad über die Grabenkreuzung stadtauswärts bewegt, muss die Schienen queren, weil ein Weiterfahren neben dem Gleis spätestens beim ehem. Hotel Krone unmöglich wird. Im spitzen Winkel über die Schienen nach links abzubiegen führt unweigerlich zum Sturz. Im stumpfen Winkel abrupt nach links zu ziehen, provoziert erhebliche Gefahr durch nachfolgende Autos. Dazu erhöht sich das Risiko signifikant, da man den Richtungswechsel anzeigen muss und daher nur eine Hand am Lenker hat.

Gleichgelagerte Situationen werden an den engeren Stellen, wie z. B. beim Kammerhof in verschärftem Maß auftreten. Diese Gefahren weg zu argumentieren oder herunterzuspielen, ist unverantwortlich. Die einzig seriöse und verantwortungsvolle Maßnahme, die Gmundens Verkehrspolitiker zum Thema Radfahren, Straßenbahn und Sicherheit noch treffen können, ist nicht die Produktion eines Films, sondern ein generelles Radfahrverbot auf jenen Strassen zu erlassen, durch die Schienenstränge laufen.

Damit ist allerdings nicht zu rechnen. Denn wie es scheint, sind es nicht nur die ideologisch geprägten Straßenbahnproponenten, denen es unmöglich ist, sich auch irgendwie objektiven Kriterien anzunähern und dadurch Gefahrenpotentiale zu erkennen. Auch Politiker, von selbst auferlegten Sachzwängen getrieben, sehen ihr Heil darin, die Risiken wegzudiskutieren.

Selten wurde der Begriff Verkehrslösung derart konterkariert wie durch die Gmundner Zugstrassenbahn. Aber etwas kam dabei klar zum Ausdruck – der Schaden, den ideologisch indoktrinierte Zeitgenossen anrichten können ist enorm. Immerhin ein Erkenntnisgewinn! Wenn auch ein sehr teurer!


Der Riesenhai vom Traunsee im Projektguide entdeckt

Gastkommentar von Doktor Hammerhai

Auf der Titelseite des Projektguides wurde eine Sensation entdeckt …
Erstmals zeigen die Verantwortlichen des SRT-Projektes (neben der sehr wenig sinnvoll erscheinenden Umsetzung des Projektes, das auch unter Umständen als humorähnlich gedeutet werden kann) ebensolchen Humor …
http://www.stadtregiotram-gmunden.at/index.php/newsreader/druckfrisch-projektguide-herbst-2016.html
Auf dem oben genannten Titelfoto (siehe Link) wurden die Umrisse eines etwa 3 – 4 Meter langen Haies eingebaut. Viel Spass beim Suchen (im Dreieck zwischen rechten und mittleren Brückenpfeiler bzw. unter den Möwen) …

regio_haiWir helfen finden: das gefährliche Raubtier lauert oberhalb des roten Pfeils aber natürlich unter Wasser auf Brückenstürzerleins. Schmatz!


Antwort an Wurl Wupper

Gastkommentar von Kriegsgegner

Lieber Wurl Wupper,
welch ein Name fuer so einen hochgestochenen Kommentar, wo ich als sehr einfach gestrickter Mensch Muehe hatte, dem zu folgen. Ich bin offensichtlich missverstanden worden.
Auch mir ist die freie Meinungsaeusserung ein hohes Gut in einem Staat.
Aber waeren Sie bereit, fuer diese Freiheit ins Gefaengnis zu gehen? Glaube nicht, also schoene Worte, nichts als schoene Worte.
Die Realitaet hat gezeigt, dass Geld die Welt regiert, dass ist so. Leider. Auch Tatsachen muss man zur Kenntnis nehmen. Besonders die EU unter der Fuehrung von Juncker, Merkel, und Co. hat uns gezeigt, dass sie sogar Buendnisse mit einem Staat eingeht, der die Menschenrechte verletzt, oder nicht? Welche salbungsvollen Worte finden Sie dafuer?


 

Schienen und Krieg

24. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell über Schienen
div. Gastkommentare

Liebe Leserleins!

Nach ein paar Tagen Pause gibt es heute eine Menge Lesestoff. Schön einteilen, gell, denn wir bleiben auf Blog-Sparkurs wegen unerwarteten Sommerausbruchs. Naja, immerhin fast 43 % haben bei den OÖN angegeben, dass die Hitze nicht so das Ihre ist. Dazu die Dunkelziffer. Ihre Babsy ist nicht allein. Wunderbar.

Dass es mit den Quer-durch-die-Stadt-Geleisen der Eisenbahn, die sich Regio-Tram nennt, Probleme geben wird, haben wir von Beginn an gesagt. Wir haben davor gewarnt, zu glauben, dass eine Begegnungszone in der Theater- bzw. Kammerhofgasse funktionieren könne. Auf Grund der beengten Platzverhältnisse haben wir von Beginn an höchste Gefahr für Fussgänger und Radfahrer prophezeit. Dass es aber auch schon jetzt im Bereich Klosterplatz jede Menge Unfälle mit Radfahrern geben würde, die dort „dank“ der Geleise schwere Stürze produzieren (es ist von zuletzt mehreren schweren Stürzen pro Woche die Rede), das haben nicht einmal wir geahnt.

Die Schuld jetzt den „dummen“ Radfahrern zu geben, ist reichlich gewagt. Vor allem, wenn sich geübte und passionierte Radfahrerleins über ihre verunglückten Kollegchens lustig machen. Auch am Klosterplatz sind die Platzverhältnisse eher eng, ein entsprechend schräger Winkel zum Anfahren der Geleise nicht überall möglich. Die Erklärungen der verkehrstechnisch immer dilettantischer agierenden Gmundner Politiker lassen auch Ihrer Babsy langsam den imaginären Hut hoch gehen.

Jetzt wird also ein Schulungsvideo zur sicheren Raddurchfahrt durch Gmunden geplant. Gehts noch? Muss jetzt jedes Gmundnerlein, jedes Besucherlein in Gmunden, eine Schulung besuchen, bevor es in die Stadt darf? Wird es einen Durchfahrts-Führerschein für Radfahrer geben? Ohne den darf man die Stadt nicht mehr mit dem Fahrrad betreten? Wie stellen die Politiker sich das vor?

Wenn es schon jetzt im Sommer solche Probleme gibt, da fragt Ihre Babsy sich, wie wird das bei Schneelage sein, wenn man die Geleise nicht richtig sieht? Metall, Gummieinfassung und Schnee – eine brisante Mischung für Radfahrerleins. Wenn sich heraus stellen sollte, dass die Unfälle systemimmanent durch die spezielle Geleisausführung in Gmunden verursacht werden, dann können sich die Verantwortlichen für diesen Murks noch auf ordentliche Schadenersatz-Forderungen einstellen. Da wird auch kein Schulungsvideo nutzen.

Baby Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Radfahr-Taliban

Gastkommentar von Kluger Radfahrer

Ich fahre gern Rad. Aber ich bin kein Fanatiker. Bei Regen, Schnee, Eis, Kälte oder anderen Wetterwidrigkeiten bleibt mein Rad im Keller. Basta. Ausserdem halte ich das Rad ausser auf Kürzeststrecken für kein besonders gutes Verkehrsmittel. Man muss das Rad mit Hirn einsetzen, nicht mit Ideologie, wie das die grünen Radfahr-Taliban machen. (Es sind solche ideologischen Verranntheiten, weshalb die Grünen bei Wahlen nicht vom Fleck kommen, und warum es für Van der Bellen so eng bei der BP-Wahl ist.)

Das Ergebnis dieser hirnlosen, ideologiegetriebenen Radfahr-Fantasterei erleben wir jetzt in Gmunden. Eine saudumme Begegnungszone, in der Schwache auf Starke treffen. Die Ergebnisse lassen sich vorhersehen: entweder eine nicht als solche genutzte Begegnungszone, oder Begegnungen der unliebsamen Art: stürzende Radfahrer, gefährdete Fussgeher. Das Gmundner Krankenhaus wird viel zu tun bekommen.

Es ist nicht die Unfähigkeit der Radfahrer, die zu den Unfällen im Geleisbereich führt. Es ist eine falsche Planung. Dass es auf der neuen Traunbrücke eine eigene Spur für Radfahrer geben soll, ist gut, aber wird nicht viel nützen. Kaum biegt man in die Kammerhofgasse ein, ist das Gefährdungspotenzial enorm. Gmunden ist nun mal nicht Wien oder sonst eine Grossstadt mit entsprechend grossen und breiten Verkehrsräumen.

Wie soll übrigens ein Tourist, der erstmals in Gmunden ist, von der Gefährlichkeit der Gmundner Geleis-Konstruktion erfahren? Werden alle Gäste Gmundens zur Besichtigung des Schulungsvideos (auf das ich echt gespannt bin) zwangsverpflichtet? Wie krank ist das alles eigentlich? Will Gmunden wirklich zu einem Synonym für Schilda werden?


Antwort an Babsy Blitzschnell

Gastkommentar von Schnorrersparer

Ich bin auch der Ansicht, dass man eine Krankenpflichtversicherung in Oesterreich haben soll, das wuerde aber heissen, dass viele Beamte eingespart werden koennten. (Werden die zum AMS geschickt?)
Ich befinde mich gerade in einem EU Ausland, sogar Gruendungsmitglied der EU, hier gab es noch nie eine von der Krankenkasse bezahlte Kur und auch keine REHA, kleine Spitaeler werden zugesperrt, Alters- und Pflegeheime zugesperrt, Pflegedienste nur auf das Notwendigste reduziert. Hier hat eine liberale Regierung das Sagen in Koalition mit den Roten, die brav mitmachen. Diese Entwicklung ist EUweit zu entdecken, die Partei der Arbeiter macht natuerlich mit. Was soll das kleine Oesterreich? In Gmunden Steuern sparen, damit sie fein abgeliefert werden koennen?. Sie werden mir natuerlich erwartungsgemaess widersprechen, aber so wie ich denken viele in Oesterreich, und da ich viel herumkomme, auch im EU-Ausland (die anderen Nationen interessieren sich sowieso nicht fuer das inzwischen in der Welt in eine Nebenrolle gedraengte Europa).
P.S.: Allerdings gibt es hier, wo ich mich gerade befinde, kaum Infektionen mit Krankenhauskeimen, die medizinischen Leistungen, wie Chirugie, Krebstherapie, stehen auf hoechstem Niveau, jedoch in grossen Schwerpunktsspitaelern. Ich bin auch der Meinung, dass nicht in jedem Dorf ein Krankenhaus stehen kann, wo einmal im Jahr eine Blinddarmoperation durchgefuehrt wird, die mangels an Routine vielleicht auch noch letal ausgehen kann.

Auch wir sind der Meinung, dass für bestimmte medizinische Behandlungen eine grosse Anzahl von Durchführungen ganz wichtig ist. Insofern kann nicht alles in einem Provinzspital abgedeckt werden. Trotzdem glauben wir, dass man entweder die regionale Spitalsstruktur, insbesondere im ambulanten Bereich, aufrecht erhalten – oder als Alternative wesentlich mehr Kassenarzt-Verträge heraus rücken muss. Die Überschüsse der OÖ-GebKrK gehen in Wahrheit zu Lasten der Patienten.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Antwort an Babsy Blitzschnell

Gastkommentar von Kriegsgegner

Wenn ich ungluecklich bin – denn gluecklich sein steht mir Ihrer Ansicht nach nicht zu angesichts der Kriegsgeschehen – wird kein einziges Kriegsopfer gerettet. Wenn Sie die Grauslichkeiten, die ueber und ueber in allen Medien (davon leben sie ja) gezeigt werden, auch noch verbreiten, darf ich wohl meine Meinung aeussern, dass ich ein Unbehagen verspuere. Ich ignoriere diese Geschehnisse nicht, aber nicht ignorieren heisst noch lange nicht, dass sich was aendert. Wenn Sie, Babsy oder Gmundl, eine Idee anbieten koennen, dass sich was aendert, bin ich sofort bei Ihnen.
Aber wenn Sie die Pipifax Geschichten von Gmunden nicht thematisieren koennten, worueber wuerden Sie schreiben? Das Strassenbahnthema ist ja auch schon ausgereizt, jetzt warten Sie, bis es Stern und Hafferl zerreisst oder die Gmundner Stadtpolitiker. Da gibt es wieder eine Sensation, aber geschehen wird denen nichts, da koennen Sie sicher sein. Diese Erfahrung hatten wir mit dem verflossenen Buergermeister, der Gmunden in eine Finanzmisere manoevriert hatte, er verabschiedete sich in die Pension, geniesst sein Jagdvergnuegen, zur Verantwortung wurde er nie gezogen.

Das Motto heisst: nicht aufregen, irgendwie geht es ja weiter. Die Geschichte hat gezeigt, dass es noch immer weiter gegangen in der Welt. Nur die Zuversicht nicht verlieren. Die Welt ist wegen Pipifax Ereignissen nicht untergegangen. (Dies ist uebrigens die Einstellung der Jungen, die sich wenig kuemmern um Politik sondern eher auf den Spassfaktor aus sind. Man muss die Jungen bei Laune halten durch laermige Grossveranstaltungen etc., Sorgen machen sich ja nur die Alten, die nicht mehr in sind. Vielleicht eine Alterserscheinung sich Sorgen machen?)

Natürlich darf jedermensch so glücklich sein, wie er will oder kann. Wie kommen Sie auf die etwas abwegige Idee, dass Ihnen angeblich meiner Ansicht nach „glücklich sein“ nicht zustehe? Habe ich nirgendwo geschrieben. Niemand kann sich täglich die Bürde der gesamten Welt auflasten. Aber man kann halt auch nicht die Augen zumachen vor dem, was geschieht. Und ich bin fest überzeugt: auf Dauer gibt es auch kein individuelles Glück, wenn die Welt insgesamt ziemlich beschissen dasteht. Denn das Unglück der anderen holt eine(n) irgendwann und irgendwo ein. Und seien es „bloss“ Flüchtlingssströme, die uns hier in Krähwinkel Ungemach bescheren.
Natürlich sind die Gmundner Probleme Pipifax-Probleme. Aber wie wir Menschen – Ihre Babsy nicht ausgeschlossen – nun mal sind: das, was direkt vor Ort geschieht, bewegt uns täglich und ärgert uns. Also ist die Kritik an der Regio für viele in Gmunden ein wichtiges Thema.
Natürlich liesse sich Vieles ändern. Die Neoliberalen haben es in den letzten 30 Jahren bewiesen: man kann die Welt umkrempeln, auf den Kopf stellen. In diesem Falle leider nicht zum Besseren.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Gmunden an der Vorchdorferbahn

Gastkommentar von Peipino

Neben dem finanziellen und wirtschaftlichen Fiasko, das die Bahn verursacht,scheint die gestiegene Unfallgefahr ein vernachläsigbarer Nebeneffekt?! Die Betroffenen Radfahrer werden dies sicher anders sehen! Ganz harmlos erscheint es jedoch den Gmundner „Verkehrsexperten“. Die Idee vom „Zugwolferl“ und „Mastenotto“ ein Schulungsvideo in Auftrag zu geben, um den verblödeten Radfahrern einen Nachhilfekurs im Radfahren zu liefern, ist der Beweis für deren Unfähigkeit.
Viel verständlicher wäre es gewesen, wenn sie sich auf den Standpunkt gestellt hätten, dass man auf einem „Bahnsteig eben nicht Rad fährt“. Zu einem solchen haben sie die Durchfahrt durch Gmunden nämlich gestaltet. Wenn dann einmal die Masten aufgestellt sind, wird sicher niemand mehr daran zweifeln!
Dass sich einige Kommentatoren in den OÖN finden, die den Radfshrern die geistigen Fähigkeiten absprechen eine solche Verkehrssituation zu bewältigen, läßt eher darsuf schliessen, dass diese dem persönlichen/beruflichen Dunstkreis von S&H nahestehen. Sollte es sich gar um Mitarbeiter des „jahrhundertprojekts“ Vorchdorferbahn handeln, dann ist deren Reaktion völlig klar. Wenn man stundenlang in einem leeren Zug zwischen Gmunden und Vorchdorf hin-und herfährt, ist das sicher eine stinklangweilige Aufgabe und man hat genügend Zeit fürs Kommentieren auch des größten Unsinns.
Dass der Herr John sich auch noch als Verkehrsexperte outet und meint, dass die kommende „Begegnungszone“ alle diesbezüglichen Probleme lösen wird rundet das Bild davon ab, wie in Gmunen Verkehrspolitik gemacht wird.

Einen Vorschlag hätte ich für die „Experten“:

Stellt’s Tafeln mit der Aufschrift auf: „Das Überqueren der Geleise verboten!“
Wird aber ohnedies nicht viel an der Situation in Gmunden ändern.
Bis das „Jahrhundertwerkl“ fertig ist, ist die Stadt ohnedies tot !


Da wird selbst ein überzeugter Pazifist zum Widerspruch gezwungen!

Gastkommentar von Karlheinz König

man muss solche bilder und videos nicht zeigen? natürlich nicht. man kann die menschheit sich auch weiterhin in ihrer schlagerselig heilen welt suhlen lassen, zufrieden in einer welt, die es nicht gibt textet die eav zu diesem thema und trifft punktgenau.
dass man derartige „grauslichkeiten“ wegen des ohnedies sattsam bekannten vorhandenseins derselben nicht zeigen müsse und der einzelne ohnehin über keine handhabe zur änderung verfügen würde, ist ein zynischer trugschluss. zynisch nur stellvertretend für eine unzahl anderer adjektive, die mich meine erziehung zu verwenden hindert.
ich meinerseits möchte auch beispielsweise das pulitzerpreisbild von Huynh Cong Út nicht missen, wenn auch in dem jahr in österreich weitaus wichtigeres geschah als in vietnam. etwa der im verhältnis zum facharbeiterlohn höchste benzinpreis. oder wenigstens das erdbeben. sicher aber das aufstellen zweisprachiger ortstafeln und der sogenannte ortstafelsturm. ja, in jedem österreicher steckt ein kleiner revoluzzer.

erstens ist die realität weder ein sprichwörtlicher ponyhof oder ein helene-fischer-schlager, in dem sich alles zum guten wendet wenn man die ungelegene realität nur entschlossen genug ignoriert. auch stimmt, zweitens, die bequeme prämisse der handlungsunfähigen schuldlosigkeit des einzelnen nicht. das sind schutzbehauptungen die implizieren, dass man, könnte man etwas bewirken, auch etwas dagegen täte. und genau das bezweifle ich.
ich erinnere nur an die grenzblockaden, die sich gegen temelin richteten. hunderte, tausende menschen haben teilgenommen im sicheren wissen, dass dem protest kein erfolg beschieden sein wird, schüssel sei dank, der sich im nahegelegenen hagenberg von der bevölkerung hat abschirmen lassen.

was ich damit sagen möchte ist: wenn man sich durch drohende erfolglosigkeit von der wahrnahme seiner verantwortung abhalten lässt, ist man an allem mitschuldig.


Trost für Kriegsgegner

Gastkommentar von Wurl Wupper

Lieber Kriegsgegner,

als kleinen Trost und vielleicht Impuls, darf ich aus einen uralten, bitter schönen Text zitieren:
„Wir ahmen nicht unsere Nachbarn nach, sondern versuchen ein Beispiel zu sein. Unsere Verwaltung begünstigt die vielen anstatt der wenigen; deshalb wird sie Demokratie genannt. Die Gesetze gewähren allen in gleicher Weise Gerechtigkeit in ihren privaten Auseinandersetzungen … Die Freiheit, der wir uns erfreuen, erstreckt sich auch auf das gewöhnliche Leben; wir verdächtigen einander nicht, und wir nörgeln nicht an unserem Nachbar herum, wenn er es vorzieht, seinen eigenen Weg zu gehen… Aber diese Freiheit macht uns nicht gesetzlos. Wir werden gelehrt, die Behörden und die Gesetze zu achten und nie zu vergessen, die zu schützen, denen Unrecht geschieht. Und wir wurden auch gelehrt, jene ungeschriebenen Gesetze zu befolgen, deren Gültigkeit nur in dem allgemeinen Gefühl für das liegt, was recht ist…
Wir sind frei, genauso zu leben, wie es uns gefällt, und doch sind wir immer bereit, jegliche Gefahr ins Auge zu sehen….Wir betrachten einen Menschen der am Staat kein Interesse hat, nicht als harmlos, sondern nutzlos. Zugeben, nur wenige sind fähig, eine politische Konzeption zu entwerfen und durchzusetzen, aber wir sind alle fähig sie zu beurteilen. Wir halten die Diskussion nicht für einen Stein des Anstoßes auf den Weg der politischen Aktion, sondern für eine unentbehrliche Vorbereitung zum weisen Handeln“ (Aus der Grabrede des Perikles 431 v.Chr., gefunden in K. Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Kapitel 10.IV, gekürzt)

Alles Liebe
Wurl Wupper


 

Leserleins am Wort

22. August 2016 - Leave a Response

Heute:
div. Gastkommentare

Liebe Leserleins!

Wir haben ein wenig pausiert. Unsere Leserleins nicht. Also bringen wir heute ein paar eingelangte Kommentare.

Bis Ende August bleiben wir gemütlich, gell. Also immer schön ohne Hast und Eile. Der Blog erscheint, wenn sich was Besonderes ergibt. Mit Schulbeginn in OÖ werden wir dann wieder regelmässig erscheinen, versprochen!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Geld verjubeln

Gastkommentar von Schnorrersparer

Ich weiss schon den Grund, warum man mit öffentlichem Geld so locker umgeht, nämlich am Beispiel der OOE Gebietskrankenkasse kann man das demonstrieren. Die OOEGKK hat sehr gespart und ist im Plus, da sie aber 22 Millionen Euro in den Ausgleichsfonds einzahlen muss, um die Wiener und Kärntner zu retten, käme sie schon wieder ins Minus. Wozu sparen? Es landet eh wieder irgendwo, wo man Lücken stopft mit dem ersparten Steuergeld, also es doch lieber in der eigenen Region ausgeben, bevor es die anderen verjubeln. So viel mir bekannt ist, sparen die Wiener GKK keinesfalls, aber sie müssen natuerlich auch viele Sozialfälle, Migranten, Arbeitslose, etc. versorgen, die alle nichts ins System einzahlen. Wie heisst es: jeder Sparer findet seinen Schnorrer.

So einfach ist es halt auch wieder nicht, gell! Wien ist eine Grossstadt mit spezifischen Problemen. Dort gehen alle hin – sowohl Patienten als auch Ärzte. Wien versorgt ganz Ostösterreich, das wird gerne vergessen. Und was das Sparen der OÖ-GKK anbelangt: da wird teilweise zu Tode gespart – im wahren Wortsinn. Die Spitalsreform ist gesundheitspolitisch ein totaler Flop. Die Versorgung mit Ärzten am „flachen Land“ ist ein Trauerspiel. Da kann man leicht Geld sparen. Das ganze System gehört geändert: weg mit den Gebietskrankenkassen und den vielen SV-Anstalten. Wir zahlen alle den selben Beitrag und erhalten total unterschiedliche Leistungen. Das ist völlig verrückt.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


In Ergänzung zu AndyB

Gastkommentar von Ramona

Hier ein Beitrag von Harald Lesch zum Thema Klimawandel und Energiewende anhand des Parteiprogrammes der AfD. Bitte ansehen, dauert nicht einmal 10 Minuten. Wunderbares Zitat am Ende des Beitrages von Immanuel Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“.

In diesem Sinne, alles Liebe von Ramona


Warum Grauslichkeiten?

Gastkommentar von Kriegsgegner

Lieber Gmundl,
warum geben Sie so ein Video heraus, wo man jeden Tag mit Grauslichkeiten über die Medien überschwemmt wird?. Da ich dieses Leid nicht verursacht habe, da ich es auch nicht ändern kann, habe ich beschlossen, wie Frau Lotte Tobisch, die kurze Lebenszeit einfach glücklich zu sein. Meine Mutter, die zwei Weltkriege in ihren jungen Jahren erlebt hatte, konnte sich im Fernsehen keine Kriegsgeschehnisse mehr ansehen (damals Golfkrieg), sie hat einfach abgedreht. Ich will das auch nicht mehr sehen, vor allem weil ich es nicht ändern kann. Aber schicken Sie das Video Herrn G.W. Bush auf seine Ranch, er hat mit dem Irak-Krieg begonnen und damit den ganzen Nahen und Mittleren Osten in ein Kriegsgebiet verwandelt.Die USA, die überall wo sie sich einmischen nur Chaos hinterlassen, nehmen aber keine Flüchtlinge auf, sondern rechnen mit dem Mitleid anderer Nationen, die dann helfen sollen. Es ist immer dasselbe, am Krieg wird verdient, und deshalb gibt es Krieg. Man könnte ihn beenden, wenn die Weltgemeinschaft sich einig wäre, keine Waffen mehr zu liefern. Aber das wäre ein Wunsch an das Christkind, das wird es nie geben.

Also kann das erstens jeder halten, wie er will. Man muss ja auf das Video nicht raufklicken, gell! Dann ist es so, dass wir vom Team Gmundl halt noch nicht so uralt sind, dass wir jede Hoffnung auf eine wenigstens kleine Verbesserung der Welt aufgegeben hätten, gell. Es ist schon ganz gut, hin und wieder darauf hin zu weisen, dass unsere Gmundner Probleme irgendwie Pipifax sind, gell! Und wir, das spreche ich für alle im Team, können nicht einfach nur glücklich sein, indem wir alles rundherum ignorieren. So funktioniert Glück nicht. Hat es nie und wird es nie, gell! Und der Aussprch von Frauch Tobisch, ich habe das zufällig im TV gesehen, ist reichlich aus dem Zusammenhang gerissen. Sie sprach nämlich von den Niederungen der kleinkarierten österreichischen Politik. Aber wir widmen allen Glücklich-Sein-Wollern das folgende Video. Viel Vergnügen und ganz viel Glück tun wir wünschen!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Soziales Miteinander in Gmunden

Gastkommentar von Gmundnes Totenglöckchen

Ingrid Pernkopf starb offensichtlich 3 Wochen nach ihrer OP an ihrem Geburtstag wegen Gehirntumor. Oft ist es nicht gut zu operieren statt Chemo- bzw Strahlentherapie. Nichts zu tun wäre oft besser -> grössere Überlebenschance!
Wie weit es an sozialer Empathie in Gmunden fehlt, offenbarte sich darin, dass „sogenannte“ wichtige, ehrenwerte Bürger Gmundens anprangerten, dass der „Grünbergwirt“ an Ingrid Pernkopfs Todestag offen hatte. Arbeiten bzw. Nachbarschaft & intakter Freundeskreis ist oft die beste Medizin, mit einem Verlust umzugehen.

Endete Zemlicka von der SPÖ nicht ebenso mit Kopftumor? Ich möchte mich bei Zemlicka posthum noch mit einer zweiten Person bedanken. Wir wussten nicht, wer er ist & waren sehr erstaunt, dass uns jemand bei unserem GM-Image auf einen Drink im „Wiener Cafe“ einlud. Wir waren reif für den „Pranger“ bzw „Scheiterhaufen“ am Rathausplatz!
(Anm. d. Red.: Hermann Zemlicka starb innerhalb kürzester Zeit nach der Diagnose an Leukämie.)
DAS wird das neue Image vom „Rathausplätzchen“! Auf der „Schwanenseite“ – wo Stammtischler schon ab 8 Uhr 30 dem Bierkonsum frönen – wird der Pranger aufgestellt, auf der „Brandl“-Seite der Scheiterhaufen. In beiden Regionen bin ich sicher an vorderster Front, da Horizont weit über Traunstein liegend & im 3. Jahrtausend angekommen! Bisher unveröffentlichter Teil „Fest des Huhnes“ in 3. Auflage lässt grüssen!

Es mussten in letzter Zeit einige Hundebesitzer ihren einzigen Halt in dem toten Gmundenambiente verlieren dank Fehleinschätzung der „Hundegesundheitslage“ durch Tierärzte. Wie kann man ohne Blutprobe Antibiotika verabreichen bzw. eine OP durchführen & da OP länger dauerte – z. B. an Zähnen, eine weitere Narkose machen? In dem Totenambiente gehen dank Verlust ihrer Hundepfoten sehr viele am psychischen Limit! Und da soziales Miteinander in Gmunden auf Nulllinie ist, sind diese Menschen nach Verlust ihrer einzigen Bezugsquelle psychisch total fertig!


Der ganz normale Wahnsinn

19. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Statt eines Blogbeitrags ein kurzes Video

 

Zur Erinnerung daran, dass es auf dieser Welt noch ganz andere Probleme gibt, als unsere kleine, Gmundner Weltsicht mit all den örtlichen Problemchen, die uns so aufregen.


 

Zusatzvereinbarungen

16. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell & Bruno Beinhart über
Haftungen, Risiko und Zusatzvereinbarungen

GK AndyB übers Wetter

Liebe Leserleins!
Geschätzte Leserschaft!

Wir danken zuerst einmal für die Treue. Auch wenn wir jetzt ein wenig Sommerpause machen und die Handbremse angezogen haben, hält der Besucherstrom hier im Blog an. Auch wenn wir im Moment nicht täglich was Neues bringen. Aber auch wir wollen ein wenig relaxen im Sommer.  Selbst wenn das nicht immer leicht ist, wie das vergangene, verlängerte Wochenende wieder einmal bewiesen hat. Zuerst das inzwischen zur Lärmorgie verkommene Lichterlfest und am Tag darauf ein abgehalfterter Schlagerfuzzi liessen weder die Innenstadtbewohnerleins noch die entlang der Gmundner Bucht lebenden Menschen so richtig entspannt sein. Erst am Montagabend kehrte im Land Ruhe und Beschaulichkeit ein. Ob diese Art der lärmigen Nutzung des öffentlichen Raums touristisch wirklich etwas bringt, sollte mal ernsthaft diskutiert werden.

Aber zum noch immer heissen Thema dieser Tage: die Zustzvereinbarung bezüglich Regio, die S&H praktisch aus jeder Haftung entlässt bzw. eventuelle Haftungsansprüche der Stadt zu einem aufwändigen zivilrechtlichen Verfahren macht. Normalerweise können Bauherren bei schlechter Auftragserfüllung Geld zurück halten. Das ist nunmehr nicht mehr möglich. Dass ausgerechnet die Europäische Investitionsbank eine solche Handlungsweise verlangt, stimmt nachdenklich. Die EIB soll ja „Wirtschaftspolitik durch Kreditvergabe“ machen. Leider sieht sich die EIB hier offensichtlich als Vollstrecker neoliberaler Wirtschaftspolitik: alles Risiko hin zur öffentlichen Hand, Sozialisierung der Verluste, Privatisierung der Gewinne. Kein Wunder, dass in Europa nichts weitergeht.

Die eigentliche Kritik, die wir üben, besteht darin, die angebliche „Kostenersparnis“ von 320.000 Euro (dank Niedrigstzinssatz) in Frage zu stellen. Denn die Frage bei solchen Konstruktionen ist nicht, wieviel Geld man sich erspart, sondern wie das Risikoprofil dieser Ersparnis aussieht. Simpel gesagt: Kann die Ersparnis von 320.000 Euro (=Risikoprämie) das deutlich höhere Risiko durch die S&H-Haftungsausschlüsse abdecken?
Soweit wir wissen, wurde weder ein Risikoprofil für die Regelungen der Zusatzvereinbarung erstellt, noch eine mathematisch fundierte Errechnung der dafür nötigen Risikoprämie durchgeführt. Man hat einfach nur die Zinsersparnis im Auge gehabt. Unsere kurze Rückfrage bei einem Experten für die Berechnung von Risikoab- bzw. Zuschlägen hat ergeben, dass selbst bei oberflächlicher Betrachtung unter finanzmathematischen Aspekten im gegebenen Fall erst bei einer Zinsersparnis von rund 650.000 Euro eine vollständige Abdeckung des Risikos gegeben wäre (Genauigkeit: +/- 10 %). Anders gesagt: die Gemeinde nimmt S&H das Risiko zu einem echten Okkasionspreis ab. Eine weitere Ungereimtheit inmitten all der Ungereimtheiten rund um die Regio.

Die Gemeinde verlässt sich auf Einschätzungen des Vorsitzenden des Rechtsausschusses. Wir möchten dessen Kompetenz keineswegs anzweifeln. Aber Tatsache ist, dass auf der Gegenseite (EIB) die Kanzlei Wolf Theiss tätig ist, eine der Branchengrössen auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts und mit allein 130 Anwälten in Österreich. Der Gmundner David gegen den internationalen Goliath sozusagen. Und nur in der Bibel ist David der Sieger. Im wirklichen Leben sieht es anders aus. Praktisch ist es so, dass die Gemeinderäte über juristische Formulierungen abgestimmt haben, die wohl fast alle Gemeinderäte überfordert haben. Über Dinge, die sie in Wahrheit weder verstehen noch beurteilen können. Die einzig richtige Haltung in einem solchen Fall ist die Ablehnung solcher Vereinbarungen. Für unsere Leserleins zitieren wir hier jetzt aus dem Amtsvortrag für den Gemeinderat. Jedes Leserlein möge selbst entscheiden, ob es der grossen Mehrzahl der Gemeinderätchens zutraut, die Unterschiede zwischen den einzelnen Formulierungen zu verstehen.

Wir zitieren aus dem Amtsvortrag (kursiv):
(…)
In der Folge wurde vom Rechtsvertreter der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft ein
weiterer Vorschlag an die EIB und die Stadtgemeinde Gmunden mit nachstehendem Wortlaut
übermittelt:
2. Die Stadt Gmunden verzichtet hiemit gegenüber der EIB im Bezug auf Ihren Förderzuschuss
und/oder in Bezug auf ihre sonstigen Verpflichtungen gemäß der Finanzierungsvereinbarung
auf die Geltendmachung von gegenwärtigen oder künftigen Aufrechnungsrechten oder
sonstigen Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft, gleich aus welchem
Rechtsgrund. Dieser vorgenannte Verzicht gilt auch gegenüber der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG und der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.bH als abgegeben. Jedoch
gegenüber den zuletzt Genannten nur insoweit, als durch gegenwartige oder künftige
Aufrechnungsrechte oder sonstige Emwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft,
gleich aus welchem Rechtsgrund, die (sicherungsweise) zedierten Ansprüche weder dem
Grunde noch der Höhe nach zu Lasten der EIB beeinträchtigt werden dürfen.
Dieser Formulierungsvorschlag wurde sowohl von der Stadtgemeinde Gmunden als auch von der EIB abgelehnt. In Abstimmung mit der Stadtgemeinde Gmunden wurde daraufhin ein weiterer Formulierungsentwurf mit Schreiben vom 30.06.2016 an die EIB und an dessen Rechtsvertreter der Rechtsanwaltskanzlei WOLF THEISS in Wien mit nachstehendem Inhalt übermittelt:
2. Die Stadt Gmunden verzichtet hiermit gegenüber der EIB in Bezug auf ihren
Förderungszuschuss und/oder in Bezug auf ihre sonstigen Verpflichtungen gemäß der
Finanzierungsvereinbarung auf die Geltendmachung von gegenwärtigen oder künftigen
Aufrechnungsrechten oder sonstigen Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft,
gleich aus welchem Rechtsgrund. Die Stadt Gmunden anerkennt weiters gemäß § 1396 Satz
2 ABGB gegenüber der EIB als redlichen Sicherungszessionar einen Teilbetrag von €
4. 800. 000, 00 aus ihrer Verpflichtung gemäß der Finanzierungsvereinbarung als richtig an.
Dieses Anerkenntnis verringert sich um jene Zahlungen, die seitens der Stadt Gmunden
gemäß der Finanzierungsvereinbarung vor Auszahlung des Kredits direkt an die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H bzw. im Wege der Tochtergesellschaft Lokalbahn
Gmunden-Vorchdorf AG über einen Betrag von € 1.200.000,00 hinausgehend bezahlt wurden
oder noch werden.
Mit Schreiben vom 06.07.2016 wurde durch die EIB mitgeteilt, dass der Formulierungsentwurf vom 30.06.2016 keine Zustimmung erhält und gleichzeitig nachstehender Formulierungsvorschlag zu Pkt 2 der Aufrechnungs- und Einwendungsverzichtserklärung übermittelt:
2. Die Stadt Gmunden verzichtet hiermit gegenüber der EIB in Bezug auf ihren
Förderungszuschuss und/oder in Bezug auf ihre sonstigen Verpflichtungen gemäß der
Finanzierungsvereinbarung auf die Geltendmachung von gegenwärtigen oder künftigen
Aufrechnungsrechten oder sonstigen Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft,
gleich aus welchem Rechtsgrund. Diese Verzichtserklärung der Stadt Gmunden gilt auch
gegenüber der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG und der STERN & HAFFERL
Verkehrsgesellschaft m.b.H. als abgegeben. Jedoch gegenüber der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG und der STERN & HAFFERL Verkehrsgesellschaft m.b.H nur insoweit, als die
an die EIB (sicherungsweise) zedierten Ansprüche aus der Finanzierungsvereinbarung weder
dem Grunde noch der Höhe nach zu lasten der EIB, insbesondere zu Lasten des
Sicherungsinteresses der EIB, beeinträchtigt werden dürfen.
Durch diese Formulierung sollte sichergestellt werden, dass keinerlei Einwendungen gegenüber der EIB durch die Stadtgemeinde Gmunden in Bezug auf die sicherungsweise abgetretene Forderung aus der Finanzierungsvereinbarung erhoben werden können. In Abstimmung mit dem Obmann des Rechtsausschusses wurde der oben dargestellte Formulierungsvorschlag einer weiteren Überarbeitung unterzogen und dieser mit nachstehendem Wortlaut der EIB und dem Vertreter der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H übermittelt:
2. Die Stadt Gmunden verzichtet hiermit gegenüber der EIB in Bezug auf ihren
Förderungszuschuss und/oder in Bezug auf ihre sonstigen Verpflichtungen gemäß der
Finanzierungsvereinbarung auf die Geltendmachung von gegenwärtigen oder künftigen
Aufrechnungsrechten oder sonstigen Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft,
gleich aus welchem Rechtsgrund. Diese Verzichtserklärung der Stadt Gmunden gilt auch
gegenüber der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG und der STERN & HAFFERL
Verkehrsgesellschaft m.b.H. als abgegeben. Jedoch gegenüber den zuletzt Genannten bis zur
Höhe der srcherungsweise abgetretenen Forderung gegen die Stadtgemeinde Gmunden von
€ 6.000.000,00 abzüglich der von der Stadtgemeinde Gmunden vor Kreditauszahlung an die
Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H bzw. die Lokalbahn Gmunden·Vorchdorf AG
aufgrund der Finanzierungsvereinbarung bereits geleisteten Zahlungen, jedoch gegenüber der
Lolrnlbahn Gmunden Vorchdorf AG und der Stern & HAFF’ERL Verkehrsgesellschaft m.b.H.
nur insoweit, als die an die EIB (sicherungsweise) zedierten Ansprüche aus der
Finanzierungsvereinbarung weder denn Grunde noch der Höhee nach zu Lasten der EIB,
insbesondere zu Lasten des Sicherungsinteresses der EIB, beeinträchtigt werden dürfen.
Da auch dieser Vorschlag nicht von allen Vertragsparteien angenommen wurde, erfolgte am
07.07.2016 eine neuerliche Umformulierung mit folgendem Wortlaut, über welchen nun der
Rechtsausschuss beraten soll:
2. Die Stadt Gmunden verzichtet hiermit gegenüber der EIB in Bezug auf ihren
Förderungszuschuss und/oder in Bezug auf ihre sonstigen Verpflichtungen gemäß der
Finanzierungsvereinbarung auf die Geltendmachung von gegenwärtigen oder künftigen
Aufrechnungsrechten oder sonstigen Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgeschäft,
gleich aus welchem Rechtsgrund. Diese Verzichtserklärung der Stadt Gmunden gilt bis zur
Höhe des jeweils aus der Tranche B aushaltenden Kreditbetrages von ursprünglich Euro
4,800.000,00 zuzüglich offener Zinsen und Nebengebühren auch gegenüber der Lokalbahn
Gmunden-Vorchdorf AG und der STERN & HAFFERL Verkehrsgesellschaft m b.H. als
abgegeben, jedoch gegenüber der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG und der STERN &
HAFFERL Verkehrsgesellschaft m.b.H. nur insoweit, als die an die EIB (sicherungsweise)
zedierten Anspruche aus der Finanzierungsvereinbarung weder dem Grunde noch der Höhe
nach zu Lasten der insbesondere zu Lasten des Sicherungsinteresse der EIB beeinträchtigt werden dürfen.
(…)

Die rot unterlegte Formulierung wurde im Gemeinderat mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen gegen die Stimmen von BIG und FPÖ beschlossen. Dass die zustimmenden Gemeinderäte tatsächlich verstanden haben, worin die Feinheiten und Unterschiede der einzelnen Passi bestehen, darf mit gutem Grund bezweifelt werden. Im Sinne einer verantwortungsvollen Gemeindepolitik ist das nicht! Und nochmals: ein Risikoprofil mit entsprechender Berechnung einer adäquaten Risikoprämie wurde nicht erstellt. Nach unseren Recherchen beträgt die ungedeckte, bewertete Risikolücke zwischen 300.000 und 400.000 Euro. Auch nicht gerade ein Pappenstiel.

Wie gesagt, liebe Leserleins, lesen und vergleichen. Und nachdenken. Würde ein Privatbetrieb sich ein solches Risiko aufhalsen? Nie und nimmer! Ein Unternehmensvorstand, der ein solches ungedecktes (und unkalkuliertes) Risiko übernimmt, wäre wohl seine Pöstchens los!

Babsy Blitzschnell & Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Dieses ewige Gejammer über das Wetter …

Gastkommentar von AndyB

Liebe Babsy, wir wissen, dasa Du ein Fan von kühlem Wetter bist und die warmen Sommertage nicht Dein Ding sind. Aber immer die „Klimaerwärmungskeule“ aus dem Sack zu holen, das ist auch auf Dauer langweilig.
Niemand (außer Dir) will einen Hochsommer mit Temperaturen von 10 – 14 Grad und Regen. Die Badegäste wollen das nicht, die Touristen schon mal gar nicht und die meisten Mitbürger auch nicht.
Man kann nicht immer alles auf die Klimaveränderung schieben. Warme Sommer, mit weit über 30 Grad, gab es schon vor 30, 40, 50 Jahren und davor.
Da muss man nur mal die Statistiken bemühen :
„Der Mai war einer der trübsten der letzten 25 Jahre“
„Vorarlberg
Der niedrigste Allzeit-Höchstwert wurde am 11. Juli 1984 in Feldkirch gemessen – und zwar 38,1 Grad. Auf Platz zwei folgt Bregenz mit 37,5 Grad, am 28. Juli 2013. Am selben Tag registrierten die Messstationen in Feldkirch 37,2 sowie in Dornbirn 36,8 Grad.“

„Tirol
Der Sommer 2013 ließ bisher auch im zweitwestlichsten Bundesland keinen meteorologischen Stein auf dem anderen. Die neue Bestmarke ist seit 3. August in Lienz beheimatet, nämlich 38,9 Grad. Gefolgt von 38,3 Grad in Haiming, gemessen am 27. Juli 1983. Auf Rang drei ein Uralt-Rekord: In Landeck wurden seit dem 2. Juli 1952 nie wieder 37,9 Grad registriert“

„Oberösterreich
Die Poleposition hält im Moment Bad Goisern, wo am 28. Juli beeindruckende 39,2 Grad gemessen wurden. Lediglich 0,2 Grad weniger hatte es am 6. Juli 1957 in Enns. Tabellendritter ist St. Wolfgang im Salzkammergut mit 38,5 Grad, abgelesen am 27. Juli 1983.“

„Niederösterreich
Die weiten Flächen des Wiener Beckens sorgten im Land unter der Enns bisher für die höchsten Werte. In Führung liegt Seibersdorf mit heißen 39,7 Grad – das aber auch erst seit dem 3. August 2013, und die aktuellen Entwicklungen lassen darauf schließen, dass sich auch das bald ändern könnte. Aktuell auf Platz zwei und auch gleich auf Platz drei: Waidhofen an der Ybbs mit 39,3 (5. Juli 1950) und 39,2 Grad (28. Juli 2013).“

„Wien
Ganz im Westen der Bundeshauptstadt, in Hadersdorf, liegt die Messstation Mariabrunn. Dort wurde am 8. Juli 1957, also vor mittlerweile mehr als 56 Jahren, mit 38,9 Grad der Allzeit-Rekord für Wien gemessen. Nur 0,4 Grad „kälter“, dafür wesentlich aktueller (3. August 2013) ist der „zweite Sieger“ Donaufeld, gefolgt von der Innenstadt mit 38,4 Grad (28. Juli 2013).“

„Steiermark
Leibnitz ist mit 39,3 Grad der Hitzepol. Allerdings wartet man in der Steiermark nun schon seit dem 5. Juli 1950 auf einen noch höheren Wert. Graz-Straßgang, Wagna und Frohnleiten teilen sich mit 38,8 Grad Platz zwei. Leibnitz taucht in den Top-Ten übrigens noch weitere zwei Mal auf.“

„Kärnten
Last but not least – jenes Bundesland, wo Dellach im Drautal liegt, also der bundesweite Spitzenreiter mit 39,9 Grad. Dort wurden bereits am 27. Juli 1983 39,7 Grad gemessen, ein Rekord, der mehr als 30 Jahre anhielt, erst am 3. August 2013 gebrochen wurde.“

Quelle : Kurier

Ich könnte jetzt noch massig andere Quelle zitieren.

Auch wenn die „imaginäre“ Jahrestemperatur 1,5 Grad höher ist, ist und bleibt ein verregneter Sommer ein verregneter Sommer. 14 Grad an einem Tag, am nächsten Tag 28 Grad und Sonne, dann wieder 3 Tage Regen und wieder 2 Tage Sonne und das im Wechsel. Das ist weder gut für Kreislaufgeschädigte, noch für sonst jemanden.

Jeder ältere Österreicher erinnert sich noch an lange Sommer, wo es abends und nachts gewittert und geregnet hat und wo es am nächsten Tag wieder schön war. Über 30 Grad muss natürlich auch nicht sein, aber so 24 – 27 Grad sollte im Sommer schon drin sein.

Der Herbst und Winter sind lang genug, da muss man nicht auch noch verregnete Sommertage „feiern“.

Lieber AndyB,
über 24 – 27 Grad können wir uns einigen. 14 Grad halte ich auch nicht gerade für besonders sommerlich. Blöd nur, dass uns niemand in der Wetterküche der Wettermacher nach unserer Meinung fragt.

Ich fand und finde aber das Bejubeln von superheissen Tagen ziemlich bescheuert.
Und ja: es gab auch früher heisse Wetterperioden. Was es nicht gab, das ist nachweisbar und sagen alle Meteorologen, war die hohe Zahl von Tagen mit über 30 Grad und die stark gestiegene Zahl von Tropennächten (Temperatur ab 20 Grad). Die sind eindeutig angestiegen. Auch die frühen Hitzewellen oft schon Anfang Mai sind neu und ein Hinweis auf klimatische Änderungen. Die Hagelversicherung kann die Klimaänderung leicht messen: an den stark gestiegenen Schadenssummen, die zur Auszahlung gelangen.

Eines sollten wir jedenfalls nicht machen: mit Hinweis auf frühere heisse Tage den offenkundigen Klimawandel weg zu diskutieren. Den gibt es. Und für 2030 wird derzeit eine Verdoppelung der Tage mit über 30 Grad angesagt, eine Vermehrung der aus der hohen Temperatur resultierenden Unwetterlagen (heuer erlebten wir einen kleinen Vorgeschmack).

Nein, lieber AndyB, den Klimawandel gibt es. Unklar ist scheinbar nur (da streiten die Wissenschafter), wie hoch der Anteil der Menschen daran ist. Einiges spricht dafür, dass die Menschen zumindes teilweise für diesen Klimawandel verantwortlich sind. Die Zunahme der heissen Tage und der Hitzeperioden kann man nicht leugnen. Und trotz des bei uns ziemlich schrägen Sommerverlaufs wurden bis Ende Juli auch hierzulande neue Temperaturrekorde erreicht. Im August kann es anders aussehen, aber an der Tendenz ändert das nichts: es wird heisser und dank Wetterkapriolen deutlich ungemütlicher.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

Hallenbadmisere

12. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell über die Gmundner Hallenbadmisere
GK Geisterbahn über Windmühlen
GK Saunageher über Grundstücksspekulation

Liebe Leserleins!

Hier ist sie wieder, Ihre Babsy Blitzschnell, nachdem sie sich ein paar Tage Auszeit gegönnt hat. Und was lese ich in der Krone? Ein Loblied auf den Sommer des Vorjahres. Liebe Leute, das ist obszön. Wer eine solche Hitze braucht, soll meinetwegen in die Sahara fahren. Ich brauche es nicht. Und ich jammere auch nicht über das im moment kühle Wetter. Der Juli war – auch wenn es viele nicht glauben wollen – ohnehin 1,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Und der zehnte Monat in Folge, der weltweit neue durchschnittliche Höchsttemperaturen gebracht hat.

Nein, liebe Leute, Jubel hierzulande über Tage mit mehr als 35 Grad, über dutzende Tage über 30, so ein Jubel ist zu kurz gedacht und eigentlich bescheuert. Denn das ist der Klimawandel mit all seinen schädlichen Folgen. Die Unwetter, die wir heuer erlebt haben, sind die Kehrseite des beschissenen Heisswetters. Nee, liebe Leute, natürlich kann ich auf Unwetter verzichten, aber eher nicht so heisse Sommertage, die stören mich nicht. Wer in der Hitze brutzeln will, findet genug Weltgegenden, wo das möglich ist. Hier im Land brauche ich das nicht.

Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben. Hat sich nur so ergeben, gell! Mir geht es heute um die Bädermisere in OÖ und speziell in Gmunden. Die Kurzdenker und Sparefrohs im Land haben sich als Sparmassnahme die Reduzierung der Hallenbäder vorgenommen. Eine unglaublich dumme Idee. Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten. Ein Hallenbad ist die beste Gesundheitsvorsorge, die vorstellbar ist. Und auf lange Sicht extrem kostengünstig durch Vorbeugung gegen Krankheiten. Allerdings müssen die Bäder in vernünftiger Zeit und mit Öffis erreichbar sein. Das ist nicht der Fall. Schon gar nicht hier in Gmunden. Die Fahrerei nach Vöcklabruck (bei jedem Wetter) ist einfach nur nervig. Ebenso die nach Ebensee. Und für Kinder und Jugendlich praktisch nicht möglich. Detto für Schulen. Also geht der Schwimmunterricht zurück, können die Leute nicht Schwimmen üben. Was wiederum dazu führt, dass die Wasserrettung Alarm schreit, weil immer weniger Leute Rettungsschwimm-Kurse besuchen und die Schwimmfähigkeit deutlich abnimmt. Gluck, gluck, weg war er. OK, mit Unglück soll frau keine Scherze treiben. Aber es ist doch so, oder?!

Gmunden, liebe Leute, braucht keine banale Saunalandschaft mit ein bisserl Pseudo-Spa, sondern ein ordentliches Hallenbad. Mit allem drum und dran. Die beste Investition in die Gesundheit der Bevölkerung – von klein bis gross, von jung bis alt. Aber in der unseligen Köppl-Zeit hat man das Geld für Dinge rausgeschmissen, an die sich heute kein Mensch mehr erinnert. Die Schulden der Stadt sind explodiert, ohne dass die Bevölkerung einen Gegenwert erhalten hat. Mit all dem Geld hätte man längst locker ein Hallenbad finanzieren können. Es ist eine Schande, sagen wir es mal deutlich, dass eine der reichsten Städte Österreichs zwar ein Budgetproblem aber kein Hallenbad hat.

Überlegungen über eine neue Marina entlang der Esplanade sind gut, recht und schön. Aber nicht das wirkliche Problem von Gmunden. Wir brauchen ein Hallenbad! Wer sich hier mal ordentlich Gedanken macht und zu einer guten Lösung findet, könnte sich wirklich um diese Stadt verdient machen. Und die Bürgerleins werden dankbar sein. Und der Gesundheit der Einwohnerleins würde es auch viel bringen. Denkt mal darüber nach, liebe Politikerleins, wie ihr hallenbadmässig endlich Nägel mit Köpfen machen könntet. Immerhin hat man es jetzt nach der Wahl sogar geschafft, die desolaten Schulen endlich zu sanieren, nachdem man sie über Jahre hinweg dahin modern hat lassen. Ich würde meinen Luxuskörper jedenfalls regelmässig in engstem Bikini im Hallenbad ausführen, gell. Wenn das kein Anreiz ist … aber bitte, niemand möge mich blöd anmachen, gell. Und: Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten. Egal ob Ösi oder Asyli, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Kampf gegen die Windmühlen!

Gastkommentar von Geisterbahn

Liebes Gmundl Team! Ich sing euch ein Lied des Leidgeplagten, der Narr, welcher versucht hat, etwas zu verändern!

Seit Monaten kämpfe ich um eine Statement seitens der Politik oder von irgendwelchen Experten, warum man die Bahnstrecke Lambach-Laakirchen-Gmunden nicht wieder aktiviert.
Laakirchen hat über 9.000 Einwohner, nennt sich Stadt, und nicht jeder hat einen Führerschein, möchte aber trotzdem unterwegs sein – auch die ältere Generation.
Über die Zugverbindung nach Lambach könnte man die Westbahnstrecke erreichen und überall hinfahren.

Interessant auch jetzt ist das Lichterfest in Gmunden. Jeder weiss, dass Gmunden schon immer Verkehrschaos pur hat – jeden Tag. Beim Lichterfest geht gar nix mehr!
Darum bietet die Krapf-Partie an, mit dem Zug von Vorchdorf und mit dem Bus von Pinsdorf zum Lichterfest zu kommen.

Nur für die 9.000 Laakirchner gibt es keinerlei Möglichkeit mit den Öffis zum Lichterfest zu gelangen.
Viele fragen mich, warum das so ist, und warum über 70 Millionen für die Verlängerung der Geisterbahn nach Vorchdorf da sind, aber kein Geld für eine Bahnlinie da ist, die bereits besteht, und die über 30.000 Einwohner miteinander verbinden würde: Gmunden-Laakirchen-Lambach!

Nun, das Gmundner Rathaus liess mich wissen, Lambach und Laakirchen seien schuld, weil sie keinerlei Interesse an der Bahn zeigen. Laakirchen sagt die Öbb und das Land OÖ sind schuld. Lambach sagt: das geht uns nichts an.

Naja, da Gmunden auch die Unterführung nach Pinsdorf abgerissen hat, muss man sagen: Gmunden will unter sich bleiben!
Also Pinsdorfer: nur mehr in Vöcklabruck einkaufen!
Laakirchner: nur mehr in Wels und Vöcklabruck einkaufen!
Lassen wir die Gmundner mit ihren Lieblingen aus Vorchdorf allein!

Und ausserdem: wer sich den Verkehr in Gmunden gibt, ist Masochist oder lebensmüde!
Ausserdem haben wir Laakirchner nach über 90 Jahren endlich ein Schuhgeschäft bekommen. Wir sind jetzt mobil und können zu Fuss jetzt überall hin gehen!

PS: Meine Anfrage, ob ich mir selbst eine kleine Lok kaufen und damit von Laakirchen nach Lambach fahren darf auf den Schienen, blieb unbeantwortet seitens der ÖBB.
Auch das WiFi-Gmunden hat mir nicht geantwortet, ob es einen Lokführer-Grundkurs gibt.
Auch das Rathaus nicht, ob ich mich selbstständig machen darf als Lokführer. Die Lok und ein paar Waggons würde ich nämlich bei willhaben oder Ebay bekommen!
Ich halt euch auf dem laufenden!
GlG


Grundstücksspekulation

Gastkommentar von Saunageher

Bruno Beinhart hat vollkommen recht. So lange es in Gmunden keine ganzjährige touristische Infrastruktur gibt, wird sich ein Hotel niemals, betont niemals, rechnen. Der Gipfel ist, dass Gmunden nicht einmal eine öffentliche Sauna hat, und die einheimischen Steuerzahler bis nach Bad Ischl oder Vöcklabruck fahren müssen, um für die Gesundheit etwas zu tun. Zu den hohen Eintrittskosten kommen noch die Fahrtkosten.

Ein Hotelprojekt ist nur der Vorwand für weitere Grundstücksspekulationen, d. h. unter dem Vorwand, ein Hotel zu bauen, kommen die gefürchteten „Investoren“ günstig an ein hochwertiges öffentliches Seegrundstück, die grosse Kohle machen sie dann mit der Umwandlung in Luxuseigentumswohnungen, denn jedes Hotel in Gmunden hat dieses Schicksal erlitten.

Wegen eines Hotels kommen die Leute in der kurzen Saison nicht in das lärmige Gmunden. Fast hätte ich vergessen, Gmunden hat ja besonders kaltes Badewasser des Traunsees zu bieten, vielleicht wäre dies ganzjährig zu geniessen? Gmunden’s Stadtpolitiker sollten sich einmal bemühen, sich aus der misslichen Rechtslage, in die die Stadt durch den Asamer Clan beim Seebahnhofgrundstueck geraten ist, zu befreien, bevor sie in die nächste Scheisse treten.


 

Was wird aus der Toscana Halbinsel?

10. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Bruno Beinhart über die Zukunft der Toscana-Halbinsel

Geschätzte Leserschaft!

Träume sind Schäume. Rund um die Toscana türmen sich längst Schaumgebirge auf. Schon vor zwei Jahrzehnten wurden von der Bürgerschaft Hotelpläne auf der Toscana gestoppt. Nun steht 2018 der Auszug der forstlichen Ausbildungsstätte aus dem Landschloss an. Das weckt Begehrlichkeiten und neue Träume.

Trotz des Scheiterns aller neuen und vieler alter Hotels geistert noch immer die Behauptung „Gmunden braucht ein Hotel“ durch die Köpfe vieler Touristiker und Kommunalpolitiker. Dadurch erst wurde die Groteske rund um das Asamer-Hotel und die Seebahnhofgründe (mitsamt mutwilligem Abriss des alten Parkhotels) möglich. Wir halten hier nochmals unsere schon oft geäusserte Ansicht fest: im momentanen Umfeld braucht Gmunden nicht nur kein Hotel, sondern kann es gar nicht auslasten. So wie Gmunden derzeit aufgestellt ist, kann sich ein Hotel nicht rechnen. Nur wenn das Land sehr viel Geld der Steuerzahler in die Hand nimmt und über Gmunden herab regnen lässt, können Strukturen entstehen, in denen sich ein Hotel rechnen könnte. Allerdings mit enormem Zeithorizont. Die strukturelle Veränderung Gmundens benötigt mindestens zwanzig Jahre. Solange muss das Land Zuschüsse leisten. Mit einer eher vagen Erfolgsaussicht.

Wenn nun BM Krapf mit seinem Vize in Wien weilte und einer Präsentation der Bundesimmobiliengesellschaft BIG (nicht zu verwechseln mit der Gmundner Bürgerinitiative B.I.G.) lauschte, ist das natürlich trotzdem vernünftig. Weniger vernünftig ist es wahrscheinlich, die Standortanalyse des Tourismusforschungs-Unternehmens Kohl & Partner unkritisch zu glauben und die Analyse-Ergebnisse für bare Münze zu nehmen. Solche Firmen leben davon, touristische Chancen auch dort zu sehen, wo sie nicht unbedingt vorhanden sind. Eine solches Unternehmen wird ja nicht dafür bezahlt, zur Erkenntnis zu gelangen, dass da wenig bis nichts ist.

So ist etwa die Behauptung, dass die Errichtung eines solchen Hotels auf der Toscana für Investoren und Betreiber „mit Sicherheit interessant und reizvoll“ ist, wohl mehr Wunschdenken als Realität. Die Positionierung als „Hochzeitsstadt“ wird weit überschätzt. Auch da gibt es längst einen Run auf die Heiratswilligen. Die Sonderlocations in Wels etwa verzeichnen mehr auswärtige Paare als Gmunden mit dem Seeschloss.

Dass die Experten von Kohl & Partner ein 100-150-Zimmer-Hotel (= 200 bis 300 Zimmer) der Kategorie Drei-Stern-Plus bis Vier-Stern-Plus empfehlen, ist auch nicht besonders vertrauenserweckend. Kongresstourismus unter Fünf-Sterne-Standard ist völlig out. In Gmunden sind derzeit der Gasthof Hoisn und das Hotel Schwan in der „4*+“-Kategorie. Bei allem Respekt vor den Betreibern: das ist nicht der Standard, der im Kongresstourismus heute nachgefragt wird.

Auch wenn versichert wird, dass sowohl BIG als auch Land OÖ und die Stadt Gmunden ein solches Projekt realisieren wollen, dann muss man halt auch feststellen: wer soll das finanzieren? Investoren für ein solches Projekt sind weit und breit nicht in Sicht (was durch das Asamer-Projekt und die Hotelschliessungen in Gmunden auch mehr als nur bewiesen ist).

Nochmals: ein Hotel-Projekt in Gmunden kann nur funktionieren, wenn über gut zwei Jahrzehne hinweg in die Infrastruktur Gmundens investiert wird. Auch muss es eine gemeinsame Lösung für Kongresshalle, Hotel und Hallenbad geben. Eine Lösung nur mit Spa/Saunalandschaft entspricht nicht mehr den heutigen Standards. D. h. in letzter Konsequenz, dass es einen Kongresstourismus nur geben wird, wenn entscheidende Schritte gesetzt werden, Gmunden wieder zur Kurstadt zu machen.

Man sollte klar sagen: man braucht eine neue Kongresshalle, ein 5-Sterne-Hotel (oder besser) mit Kurbetrieb, ein Kur- und Hallenbad. Das erfordert ernorme Zuschüsse der öffentlichen Hand. Und es wird, wir bleiben dabei, mindestens zwanzig Jahre dauern, diese Umorientierung Gmundens in einen rentablen Bereich zu bringen. Begleitend müsste man nachdenken, durch welche Einrichtungen man Gmunden zur Kurstadt machen könnte. So wäre etwa zu überlegen, das Solewasser bis nach Gmunden weiterzuleiten. Auch die Regio-Tram wäre in die Überlegungen einzubeziehen. Man könnte sie vielleicht doch noch zu einem sinnvollen Verkehrsmittel machen, wenn man sie in einem ersten Schritt bis zu einer neuen Kongresshalle auf der Toscana verlängert (was auch zu einer besseren Erreichbarkeit eines Hallenbades führen würde).

All das erfordert enorme Investitionen. Da fragen wir uns, wo das Land das Geld dafür hernehmen will. Schon jetzt ist das Landesbudget dank vieler unsinniger Projekte auf Jahrzehnte verplant. Neuerdings wurde seitens des Landes erklärt, man wolle das Ski-Gebiet Kasberg mit 10 Millionen unterstützen (angesichts des Klimawandels eine besonders unsinnige Geldausgabe). Für die Schafbergbahn stehen 14 Millionen an (Anteil von OÖ ungeklärt). Wir halten es für wenig wahrscheinlich, dass seitens des Landes OÖ ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Neuorientierung und Umstrukturierung Gmundens zu finanzieren. Die Gemeinde selbst kann angesichts ihres Schuldenstandes nur wenig Eigenmittel beitragen.

Ja, dann wäre da noch eine Frage: spielt die Gmundner Bürgerschaft mit? Wie gesagt: schon einmal scheiterte ein Toscana-Projekt am Widerstand der Bevölkerung. Es wird also nötig sein, ähnlich wie bei den Plänen zur Neugestaltung der Esplanade die Bürgerschaft von Beginn an ein zu beziehen und mitsprechen zu lassen. Ebenso ist die Neugestaltung des Seebahnhofsgeländes in die grundsätzlichen Überlegungen zur Neustrukturierung zu integrieren. Wir sehen Toscana-Gelände und Seebahnhof als interdependente Projekte. Sowohl Toscana als auch Seebahnhof müssen über entsprechend weitläufige, öffentlich und frei zugängliche Areale verfügen. Gmunden könnte sich damit eine Sonderstellung unter den Seegemeinden des Salzkammerguts schaffen: mit besonders vielen frei zugänglichen Seeanteilen.

Es wird noch viel Traunwasser durch den Traunsee fliessen, bis wir hier neue und gute Lösungsansätze sehen. Ob die aber jemals realisiert werden können, bleibt fraglich. Denn das grosse Geld wird man für lange Zeit nicht verdienen können. Egal, welche Illusionen von Touristikforschern und -managern geschürt und gepflegt werden. Eine zeitgerechte, ausführliche und gründliche öffentliche Diskussion wird ausserdem unumgänglich sein.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

Wenn es S&H gut geht … ???

8. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Bruno Beinhart über den
Gmundner Sondergemeinderat
und ein merkwürdiges Geschäft

Geschätzte Leserschaft!

„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut.“
Wir kennen diesen Werbespruch. Und wissen längst: er ist in dieser allgemeinen Form schwachsinnig. Die Entwicklung der Realeinkommen zeigt es. In den letzten zwanzig Jahren hat eine kleine Minderheit abkassiert. Zu Lasten der grossen Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung. Egal ob Arbeiter, normale Angestellte oder Kleinunternehmer.

Heute tagt ein Sondergemeinderat. In Gmunden. Es sollen mit wilder Hast die letzten Haftungsfreistellungen für Stern & Hafferl durch gepeitscht werden. Wenn es S&H gut geht, geht es Gmunden gut? Da kann man Zweifel anmelden. Vielleicht geht es der ÖVP gut. Aber wie wir so hören, laufen dort auch einige Gemeinderäte mit Bauchschmerzen herum. Und werden halt mit der Fraktion stimmen. Weil so ist es der Brauch.

Und wenn es S&H schlecht geht? Geht es dann Gmunden schlecht? So schlecht, dass man als Gemeinde lieber gleich potenziellen Finanz-Selbstmord begeht, anstatt abzuwarten, was wirklich geschieht, falls es S&H schlecht geht (was wir nicht annehmen, aber die Bilanzen 2015 kennen wir noch nicht). Wir wissen natürlich nicht, was finanziell auf der Regio-Baustelle geschehen ist. Allein die Tatsache, dass S&H jetzt Zwischenabrechnung zugestanden werden, stimmt skeptisch. Insider der Bauwirtschaft runzeln die Stirn. Wackeln mit dem Kopf. Wenn wir sie auf das ansprechen. Die Vorgängen liessen zumindest auf Liquiditätsprobleme schliessen. Wenn nicht sogar auf ausufernde Baukosten jenseits dessen, was man kalkuliert habe. Fehlkalkulationen sind in der Bauwirtschaft nichts Neues. Kommen immer wieder mal vor. Ob es so ist, wissen wir nicht. Es fehlt hier völlig an Transparenz. Gmunden übernimmt Risken, deren Höhe es nicht kennt. Die Behauptung, es gäbe keine Risken, ist natürlich aufgelegter Unsinn. Sonst bräuchte es keine Zusatzvereinbarungen. Keinen Sondergemeinderat, um schnell, schnell, bevor es ein Urteil des Gerichts gibt, noch schnell alle Risken zur öffentlichen Hand zu verlagern. Ob diese Handlungsweise gegenüber der steuerzahlende Bürgerschaft verantwortbar ist, wird jeder Gemeinderat zu entscheiden haben. Wir halten diese Vorgänge für verantwortungslos.

Ein Grund für die Eile könnte sein, dass spätestens Ende September die Bilanzen zu veröffentlichen sind. Sollten hier tatsächlich Risken bestehen, die ohne Übernahme der Haftungen durch Gemeinde und Land bei S&H zu bilanzieren wären, dann könnte dieser Sondergemeinderat dazu dienen, S&H die Erstellung einer Bilanz zu ermöglichen, in der diese Risken nicht mehr aufscheinen. Sind ja bei der öffentlichen Hand gelandet. Beurteilen lässt sich das aber erst, wenn die Bilanzen für 2015 veröffentlicht sind. Per Ende 2014 weist die Gesamtgruppe S&H jedenfalls ein negatives EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von fast drei Millionen Euro auf. Dem steht ein fast ebenso hoher positiver Gruppen-Cash-Flow gegenüber. Letzterer ist vermutlich damit zu erklären, dass hohe öffentliche Subventionen in die Gruppe geflossen sind. Die damit zusammenhängeden Abschreibungen der subventionierten Investitionen erhöhen ebenfalls den Cash-Flow. Anders gesagt: S&H hängt scheinbar in hohem Ausmass von öffentlichen Förderungen ab. Exakt könnte man das natürlich nur beurteilen, wenn man die internen Unterlagen kennt.

Noch dazu, wo es eine höchst skurrile (wenn nicht skandalöse) Vorgangsweise rund um eines jener Grundstücke gibt, die man braucht, um die von unfähigen Gmundner Politikern vergeigte direkte Pinsdorf-Verbindung wieder her zu stellen. Wer hätte es erraten: es geht um ein Grundstück von Stern & Hafferl. Der sieht die von der ÖVP ausgestreckite öffentliche Hand scheinbar als Einladung, sich zu bedienen. Auf Kosten der Steuerzahler. Mit dem Wohlwollen der ÖVP.
Aber hier mal die Geschichte.

Ein neues Zauberstück der ÖVP: Man hat S&H zugesagt, neben dem Kaufpreis für das Grundstück auch noch eine Zusatz-Entschädigung für das Strassengrundstück nach Pinsdorf auf den Tisch des Hauses S&H zu legen. Grund: Laut Insidern fährt Stern derzeit illegal mit seinen Transportfahrzeugen, die nur für den privaten Bauhofverkehr zugelassen sind, über die Strasse auf jene Seite des Grundstücks, von dem jetzt ein Teil verkauft wird. Weil nun angeblich wegen der neuen Verbindung dort ein Kreisverkehr hinkommt, will Stern für den künftigen Mehraufwand der Bewirtschaftung seines Bauhofes eine Entschädigung. Wie man hört, wurde das ohne offizielle Verhandlungen von der ÖVP akzeptiert und zugesagt!

Dass wegen der Regio-Baustellen von S&H tausende Menschen für viele Monate (und wenn die Traunbrücke neu gebaut wird für Jahre) hunderte – vielleicht sogar tausende – Mehrkilometer in Kauf nehmen müssen und keine Entschädigung erhalten, ist eh klar.  Das ist eben ausgleichende Gerechtigkeit. Dafür, dass S&H wenig genant die verfügbaren Steuergelder aufsaugt wie ein Staubsauger. Aber ehrlich: was treibt die ÖVP zu solchen Zusagen? Familienclans haben in der ÖVP und in Gmunden noch immer das Sagen. Und Grüne und SPÖ hupfen fröhlich mit, solange es um das Fetisch „Regio“ geht …

Bleibt die Frage: Wie gut oder wie schlecht geht es S&H, wenn er sogar für Selbstverständlichkeiten Geld von der öffentlichen Hand kassiert? Und ist sich niemand in der Gemeinderatsriege der ÖVP zu gut, bei solchen Spielchen mit zu machen? Wir sprechen hier nämlich von politischer Verantwortung bzw. Verantwortungslosigkeit.

Bruno Beinhart d. d. Team Gmundl


 

 

Gmunden in Geiselhaft?

5. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell und Bruno Beinhart
über den Gmundner Sondergemeinderat

Liebe Leserleins!
Geschätzte Leserschaft!

Wir erinnern uns: im letzten Gemeinderat wurde gegen die Stimmen der BIG und der FPÖ eine Zusatzvereinbarung in Sachen Regio beschlossen, die dem Projektbetreiber S&H fast alle Sorgen in Sachen Haftung abnimmt. Alle Sorgen, die vor allem daraus resultieren, dass man mit dem Baubeginn nicht abgewartet hat, bis alle Bescheide rechtsgültig geworden sind. Die ÖVP hat beteuert, es bestehe keinerlei Risiko für die Stadt. Wir haben uns schon damals gefragt, warum man dann eine Zusatzvereinbarung zur Entlastung von S&H braucht, wenn es eh keine Risken gibt. Inzwischen hat Bürgermeister Krapf unsere Einschätzung (und die von BIG und FPÖ) ungewollt bestätigt. In der neuesten Ausgabe der ÖVP-Stadtzeitung hat er erklärt, man habe diese Zusatzvereinbarung „unterschreiben müssen“, weil man einen Partner (gemeint ist das Land OÖ), der soviel Geld im Rahmen der Regio in der Stadt für die Erneuerung von Kanal und Leitungen investiert, „nicht im Regen stehen lassen kann“.

Die Redewendung „jemanden im Regen stehen lassen“ bedeutet nun nichts anderes, als jemanden, der in Schwierigkeiten ist, in Stich zu lassen, ihm nicht helfend bezuspringen. Umgemünzt auf die Situation mit Regio und S&H bedeutet das: S&H (und nicht nur das Land) sind in Problemen, in Schwierigkeiten. Und die hängen offensichtlich damit zusammen, dass nicht sicher ist, wie das Gericht in Fragen Einsprüche bei der Regio entscheiden wird. Die Durchbindung der Regio kann durchaus gestoppt werden – dann hängt S&H schwer in der Luft. Die Gemeinde und das Land haben mit der Zusatzvereinbarung ihre verantwortungslose Politik in Sachen Regio/Durchbindung fortgesetzt (leider auch mit Hilfe der Landes-FPÖ) und S&H aus der Haftung entlassen. Wobei nun zu vermuten ist, dass hier noch mehr an Risken schlummert. Denn wie sonst ist die Hast zu erklären, mit der man nun für kommende Woche einen Sonder-Gemeinderat einberufen hat? Wo man doch sonst immer über die hohen Kosten von zusätzlichen Gemeinderatssitzungen jammert?

Aber für S&H und dessen Haftungsfreistellung ist offenbar nichts zu teuer. Da werden auch mitten im Sommer mitten in der Haupturlaubszeit die Gemeinderätchens herbei gerufen, um willfährig den Herren der Stadt, nämlich S&H, aus der Patsche zu helfen. Eine Stadt in Geiselhaft eines Familienunternehmens, das fast ein Dutzend Familienangehörige mit Superpöstchens versorgt. Wer gehofft hat, die ÖVP (mitsamt SP und Grünen) hätten aus der Asamer-Hörigkeit etwas gelernt, wendet sich je nach Gemüt mit Verwunderung oder mit Grausen ab. Man hat nichts gelernt. Noch immer ist es scheinbar Familienclans möglich, die Gmundner Politik zum eigenen Vorteil zu instrumentalisieren.

Die Hoffnung, die ÖVP könnte sich aus der Umklammerung dieser Clans nach den verlorenen Köppl-Jahren lösen, ist wohl zu hoch angesetzt gewesen. Im übertregenen Sinne gilt, was Schiller einst in seinem Wallenstein-Drama geschrieben hat: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.“ Man kommt aus der Nummer, die einst unter Köppl begonnen wurde, nicht mehr heraus.

Die Tagesordnung:
1 . Beratung und Beschlussfassung über die Abgabe einer Zustimmungserklärung im Zusammenhang mit der Finanzierungsvereinbarung betreffend die Errichtung der StadtRegioTram;
2 . Beratung und Beschlussfassung über die Abgabe einer Aufrechnungs- und Einwendungsverzichtserklärung durch die Stadtgemeinde Gmunden im Zusammenhang mit der Finanzierung der StadtRegioTram;
3 . Beratung und Beschlussfassung über den Grundstücksankauf zur Errichtung der Verbindungsstraße Gmunden-Pinsdorf;
4 . Beratung und Beschlussfassung über die gerichtliche Kündigung der Wohnung Franz Grillparzer-Straße 33, TOP 4;
5 . Berichte des Bürgermeisters;
6 . Allfälliges;

Was fällt uns dazu ein?

Punkt 1.) Hier geht es um  die Finanzierung durch die EIB (Europäische Investitions Bank). Dort kosten Kredite derzeit fast nichts, Zinsen gegen null. Daher aus heutiger Sicht keine Verschlechterung für Land und Gemeinde, die ja die gesamten Finanzierungskosten des Regio-Projekts ebenso übernehmen wie die Gesamtkosten der Investition. Die momentane Zwischenfinanzierung ist deutlich teurer. Die Frage, warum nicht von Beginn an eine Finanzierung durch die EIB gemacht worden ist, steht natürlich im Raum. Da fehlen auch normalerweise gut informierten Gemeinderäten die Beweggründe. Die Frage „warum nicht gleich“ steht drängend im Raum.

Punkt 2.) ist extrem problematisch. Hier handelt es sich um  die Abgabe einer Aufrechnungs- und Einwendungsverzichtserklärung durch die Stadtgemeinde Gmunden im Zusammenhang mit der Finanzierung der StadtRegioTram. Gegenüber der EIB ist dies wohl unverhandelbarer Teil der Kreditbedingungen (vermuten wir). Wie wir aber aus der ÖVP hören, soll diese Erklärung auch gegen S&H abgeben werden. Leider liegt derzeit der dazugehörige Amtsvortrag noch nicht vor – aber wie uns ein skeptischer ÖVP-Gemeinderat flüsterte, sehe er in diesem Fall (also Verzichtserklärung auch gegenüber S&H) schon eine Handlung, die ein wenig nach Nähe zum Amtsmißbrauch rieche! (Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.) Tatsache ist jedenfalls, dass dieser Tagesordnungpunkt ein Beweis mehr ist, dass es unkalkulierbare Risken im Regio-Projekt gibt, die man S&H ohne Not abnimmt. Risken, die aus dem Weiterbau ohne Vorliegen aller Bescheide in Rechtskraft resultieren. Die Behauptungen der ÖVP, die Stadt habe kein zusätzliches Risiko, ist völlig unglaubwürdig, sonst bräuchte es diese Beschlüsse zur S&H-Haftungsverhinderung nicht. Jede andere Annahme widerspricht der Logik und dem gesunden Menschenverstand.

Punkt 3.) Beschluss über den nötigen Grundankauf zwecks Wiedererrichtung der direkten Verbindung nach Pinsdorf, die Stadtrat Sageder vorher zerstören hat lassen – aus welchem Grund auch immer: Ignoranz, Unvermögen mit der ÖBB zu verhandeln oder einfach simple Ideologie gegen das Autofahren. Die ÖBB hat damals für die Auflassung der Eisenbahnkreuzung jedenfalls die Zustimmung der Gemeinde benötigt und bekommen (genauso wie jene der Gemeinde Altmünster für die Auflassung der Eisenbahnkreuzung Hatschek!). Wenn man damals also diese Verbindungen erhalten hätte wollen, hätte man als Gemeinde eine starke Position gehabt, um eine für die Gemeindebürger vernünftige Lösung zu erzwingen, die wesentlich günstiger gewesen wäre, als die jetzige. Allerdings hätte dann S&H auch nicht sein Grundstückerl an die Gemeinde verscheppern können, gell! Und man hätte sich eine unglaubliche Anzahl zusätzlicher umweltschädlicher Fahrkilometer im Umfahrungsstau ersparen können. Aber Ideologie geht manchmal vor Hirn.

Aber, wie sagte Karl Farkas (Wiederholungen auf ORF III) – schauen Sie sich das mal an! In diesem Fall: die Einladung für den 8. 8. 2016, 17 Uhr und die dazu gehörige Gemeinderatssitzung.

Es muss ungemein schön sein, nach dem Taktstock eines Familienclans den Polit-Cha-Cha-Cha zu tanzen, gell!

Babsy Blitzschnell und Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

 

Bitte, Danke und die Freiwilligen

2. August 2016 - Leave a Response

Heute:
Babsy Blitzschnell über Bitte & Danke
EK Wilhelm Krausshar über Barrieren
GK Wurfan Wupf „Kärchern nix gut“
GK Freund der friedlichen Sandler:
„Ein Glaserl am Rathausplatz“

Liebe Leserleins!

Keine Sorge. Ihre Babsy ist schon noch da. Zumindest heute. Wir hatten ja angekündigt, es im August ein wenig gemütlicher an zu gehen, gell! Also hofft Ihre Babsy, dass sie Ihnen nicht all zu sehr abgegangen ist. Und wie angekündigt: es wird uns im August nicht unbedingt jeden Tag geben.

Heute mal ein Wort zu Sitten und Gebräuchen und ihr Fehlen. Ja, liebe Leute, die Worte „Bitte“ und „Danke scheinen zu Raritäten im Sprachschatz geworden zu sein. In der Ellbogengesellschaft herrscht schrankenloses Anspruchsdenken. Einfach so. Die Klagen der – zum Glück noch immer vielen – freiwilligen Helfer nehmen erschreckend zu. Nein, da spricht Ihre Babsy nicht nur von Asylanten oder sonstigen Zuwanderern, die in ihren Ländern kaum Ärzte haben, aber hier in den Spitälern die grosse Lippe führen. Es sind auch unsere Landsleute und sonstige angeblich zivilisierte Mitteleuropäer, die sich benehmen wie Säue.

Die Feuerwehren berichten, dass die Leute die Feuerwehren für eine Art Dienstboten-Vereinigung halten, wo man rüde Befehle erteilen kann. Ein Putztrupp, der nichts kostet. Wobei gilt: selbst einen Putztrupp muss man ordentlich behandeln. Das gehört sich einfach so. Aber wie wäre es mit einem Dankeschön nach dem Einsatz an die Feuerwehrleute? Wäre doch das Mindeste, was sich gehört, oder?

Auch die Bergrettungsmenschen erzählen Schauderhaftes. Nicht nur, dass viele Touristen inzwischen die Berge mit einem harmlosen Trainingsgerät im Turnsaal verwechseln. Dank Handy kann man ja eh allerweil jemanden anrufen, der einem bei Nacht und Nebel aus der Patsche und der Wand hilft. Die Leute machen die irrsten Sachen. Etwa an einem heissen Tag zu Mittag den Aufstieg auf den Traunstein zu beginnen. Wegen der Dummheit und des Leichtsinns der Leute müssen sich die Bergretterleins selbst in Lebensgefahr begeben. Extrem gefährliche Hubschrauber-Bergungen kommen noch dazu. Weil die Leute glauben, ich fahr mal schnell zu einem Berg, hurtle rauf und wieder runter. Und wenn ich schon mal da bin, nix wie hinauf, egal wie das Wetter ist. Man kann ja immer die Bergrettung anrufen. Es lebe das Handy!

Nein, liebe Leute so geht es nicht! Ein bisserl mehr denken, gell, das würde schon helfen. Und nicht immer glauben, man habe auf alles einen selbstverständlichen Anspruch. Nein, liebe Leute, es ist nicht selbstverstädndlich, dass freiwillige Helferleins sich nicht nur für unverschuldete Notfälle den Haxn ausreissen, sondern auch für Deppen, die einfach nur gedankenlos, egoistisch und hirnverbrannt sind. Unhöflich noch dazu. Und undankbar.

Liebe Leute! Ehren wir unsere Freiwilligen, egal ob Feuerwehr, Bergrettung, Arbeitersamariter und all die anderen. Sagen wir schön „Bitte“ und „Danke“. Zeigen wir ein wenig Demut angesichts dessen, was diese Menschen leisten. Und vor allem: Hirn einschalten und mal darüber nachdenken, wieviel Zeit diese Freiwilligen einsetzen (die müssen auch viel Zeit bei Übungen und Trainings verbringen, gell!), die ihnen und ihren Familien fehlt. Diese Menschen bringen grosse Opfer für all die Deppen, die da draussen in der weiten Welt herum irren.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

Am kommenden Monat findet eine Sondersitzunge des Gemeindesrates von Gmunden statt. Bemerkenswert, gell! Worum es geht? Natürlich wieder einmal darum, S&H aus der Regio-Haftung heraus zu holen. Wir werden noch diese Woche berichten. Liebe Leserleins, Sie werden aus dem Staunen nicht heraus kommen. Versprochen!


Barrieren

Einserkasterl von Wilhelm Krausshar

And now something totally different!

Unsere Hausärztin ist im Kammerhofgebäude. Meine Frau ist schwer behindert.
Wenn ich mit ihr zum Arzt gehe, habe ich ein Problem. Es gibt im Bereich Rathausplatz nur mehr EINEN Behindertenparkplatz vor dem Schwan, der ist zumeist zugeparkt, auch von Nicht-Behinderten.
Um mit dem Rollstuhl nicht durch die ganze Stadt fahren zu müssen, bin ich jetzt zweimal bis vor den Kammerhof gefahren. Prompt habe ich zwei Mal ein Strafmandat bekommen.
Beschweren mit Rollstuhl ist in Gmunden unmöglich, da das Rathaus auch nicht behindertengerecht ist.
Kann man da nicht endlich eine Lösung finden?


Kein Lob fürs Kärchern

Gastkommentar von Wurfan Wupf

Ist die öffentliche Ruhe und Ordnung gestört, sehen Gesetze vor, wie und mit welchen Mitteln die zuständige Behörde diese Störung beseitigen MUSS.
Der Kärcher ist kein Mittel, das mir idZ geeignet erschiene.

Wenn das auf der Esplanade gesetzte Verhalten die öffentliche Ordnung (oder sonst eine Regel) verletzt hat, war folglich die zuständige Behörde säumig, weil sie es nicht abgestellt hat.

Wenn die öffentliche Ordnung (oder sonst eine Regel) nicht verletzt wurde, ist das Verhalten zwar ein Ärgernis, aber ein erlaubtes und daher zu akzeptierendes Ärgernis.

Der Kärcher darf aber mE weder dazu genutzt werden, Versäumnisse von Behörden zu bereinigen, noch die Freiheit Einzelner wegzuputzen.

Natürlich kann sich ändern, welche Ärgernisse wir akzeptieren wollen und welche nicht. Auch kann erkannt werden, dass die bestehenden Regeln nicht ausreichen.
Aber auch hier: Der Kärcher ist nicht dazu geeignet diese neuen Regeln des Zusammenleben zu schreiben. Gesetze und Verordnungen (welche auch exekutiert werden) sind der bessere – eigentlich einzig – Weg.

Weiters halte ich es für ein Zumutung den Bauhofmitarbeitern gegenüber, wenn diese als Hilfs-Sheriffs eingesetzt – eigentlich missbraucht – werden.

Alles Liebe
Wurfan Wupf

PS: Natürlich anerkenne ich das Bemühen des Bürgermeisters seinem ortspolizeilichen Auftrag, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, nachzukommen. Die hier geäußerte Kritik beschränkt sich somit auf das dafür gewählte Mittel.

Anm. d. Red.: Wir finden halt, dass hier ein doch ziemlich mildes Mittel eingesetzt worden ist, um eine Eskalation zu vermeiden. Aber wir sehen auch, dass man die Probleme einer Gesellschaft nicht einfach wegkärchern kann.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Ein Glaserl am Rathausplatz

Gastkommentar von Freund der friedlichen Sandler

Das ist doch alles hochgespielt, die Leute trinken bei der schiachen Betonmauer friedlich ihr Bier. Das von Beamten ausgeschüttet wurde. Da staut sich natürlich Unmut bei den friedlichen Biertrinkern. Beim Bierflascherl das angeblich in einen Kinderwagen gefallen sein soll, hat man auf ein Plastikflascherl abgeschwächt. In der Rundschau. Ist überhaupt eines geflogen???

Die friedlichen Biertrinker haben vermutlich keine Auto. Im Gegensatz zu den Besuchern der umliegenden Lokale, die anschließend vom Rathausplatz/Esplanade nach dem Konsum mit ihren PKWs wegfahren.
Da Herr Krapf wurde auch schon auf dem Rathausplatz mit Weinglaserl und Bierglaserl gesichtet. Ja, da ist alles anders, der sitzt nicht bei der Betonwand, der steht auf dem Rahausplatz mit Wein oder Bierglaserl. Ja, das ist der Herr Krapf, da ist alles anders. Wenn Punschstandzeit ist, und die Esplanade und der Rathausplatz voll mit leeren Plastikbechern sind, die nach dem Alkolkonsum weggeworfen wurden, macht das nichts. Das sind andere Leute, Jugendliche sind auch dabei. Das macht doch nichts, weil die Gemeinde räumt das im Laufe des Tage weg.
Freund der friedlichen Sandler, Biertrinker, Betonmauer.


 

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