Archive for Mai 2013

Best of Postings – In eigener Sache 3
26. Mai 2013

Hier eine Auswahl der interessantesten Postings zur Berichterstattung der OÖN. Erschienen auf nachrichten.at. Wir veröffentlichen sie ohne Kommentar.

Garfield
Herr Brandner, Sie und ihr Kollege
Sperrer machen keinen investigatitiven Journalismus, sondern ducken nur. Sonst wärd ihr beide auf Niveau „Gmundl“.

„Gmundl“ macht das schon völlig richtig. Im Provinzdorf Gmunden darf man keine eigene Meinung haben, sonst wird man geächtet, wenn man dazu steht.

 

 

holzauge

Gut finde ich dass man „gmundl.com“ so richtig bekannt macht, auch Kammerhofers Internetauftritt wurde in die Öffentlichkeit gebracht. Wenn in den meisten Gemeindestuben nicht genehme Meinungen niedergemacht werden ist es erfrischend wenn man andere (wenn auch zuwenig) Meinungen lesen kann. Die Befindlichkeiten so mancher Provinzpolitiker ist zum kotzen, wenn man nichts verträgt soll man zurücktreten.

Zivilcourage

Politiker kritisieren, wozu es viele Grund dafür gibt, darf man denn das? Ist das nicht Majestätsbeleidigung? Da die lokalen mit Maulkorb verpassten Printmedien grösstenteils ein älteres Publikum (in Gmunden ist die Bevölkerungsstruktur so) erreichen, das meist über keinen Internetzugang verfügt, wird die öffentlich Meinung immer noch weitestgehend von den verfügbaren Printmedien wie OÖN o.TIPS geprägt, die nur harmlose Berichte bringen, die die Bevölkerung einlullen. Die Herren Politiker wollen es nicht wahrhaben, dass eine neue Generation (darunter auch einige ältere, die sich trauen) heranwächst, die sich umfassend online informiert. Also, so einfach geht das nimmer, Ihr Herren Selbstdarsteller,viele Menschen sind untereinander schon gut vernetzt u. tauschen sich aus. Also warm anziehen, liebe Politiker, es sind schon Hausherren gestorben… Auch den Big Boss von Raiffeisen International Stepic hat es erwischt, und der hat sicher einen höheren Intelligenzquotienten als…..

Kopfnuss
Mut sollte belohnt werden,
und nicht bestraft.

Die Demokratie lebt von den Mutigen,
die für notwendige Veränderungen kämpfen.

mynachrichten1

Meinungsfreiheit wird ja von etablierten eher

mißgebraucht, manmal mistgebraucht.
Behörden sollten ihre Stellung nicht mißbrauchen, aber da wird leider nicht kontrolliert und man kann auch eine Behörde nicht direkt anzeigen.
Tatsache ist, Politik muss viel transparenter werden.
Auch Behörden müssen viel tranparenter und direkter sein.
Nur so kann der Bürger, der ja oft betroffen ist oder zumindest Steuer zahlt verhindern, dass etwas missbraucht wird.
Meinung wird von Geld geprägt und vielfach auch über Medien, die ja wirtschaftliche Ziele verfolgen regelrecht manipuliert.
Aber ein Blog dient wohl nur dazu, das auszusprechen, was auch einmal diskutiert werden muss und es soll bitte nicht so weit kommen, und das schon gar nicht von sozialistischer Seite, dass man andere anzeigt wegen Lappalien.

Da hätte Dickinger wegen seiner Habsburg Sager schon oft….

Toleranz und Diskussion beleben die Demokratie und Information ist immer gut.

Savonarola

Möge Gott dem Gmundl ein langes Leben schenken, auf dass er weiterhin auf die Ungereimtheiten im Gmundner Rathaus hinweisen kann und dass er uns weiterhin über das informieren wird, was die regionale Presse uns gewissentlich vorenthält und verschweigt. Danke Gmundl für Deinen Mut und Dein Engagement!

Racer

Unsere Politiker

müssen froh sein, daß ihnen nur verbal ans Bein gepinkelt wird!!!

Garfield

Gmundner, strafft endlich euer

Rückgrat und sammelt eure Gehirnzellen. Startet eine Unterschriftenliste, um endlich eure Dienstnehmer kollektiv loszuwerden. Bis zur nächsten Wahl könnt ihr nicht mehr warten bei dem Desaster, dass auch ihr mitverschuldet habt.
Weiters, schnallt euch Knieschützer über und rutscht in die Nachbargemeinden um Aufnahme. Wenn ihr Gmundner eure Looser los seid, habt ihr keinerlei Personalressourcen. Da müsst ihr Unterschlupf in den Nachbargemeinden suchen, falls die euch Hinterwäldler überhaupt aufnehmen.

Floko1982

Brrr, … kritische Bürger, die sich den Mund nicht verbieten lassen, …. der Alptraum jedes Politikers, …..weiter so Gmundl, ….

wilderer

Die Wahrheit tut weh!
Und daß sich dazu die Sozi einspannen lassen zeigt, welcher parteiübergreifender Sauhaufen in Gmunden herrscht!

metschertom

Den Politikern gehört auf die Finger geschaut! Und wenn einer mal hinschauen mit hinhauen verwechselt solls mir auch recht sein! Denn eine Mimose ist keiner von denen.

holzauge

Ja genau

das ist richtig und wenn einer etwas aufdeckt versucht man ihn Mundtod zu machen. Die Blogs in gmundl.com sind absolut lesenswert.

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In eigener Sache 2 – keine Stellungnahme
26. Mai 2013

Wir haben diskutiert. Wir haben beschlossen, keine Stellung zu nehmen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Leute Fragen und Behauptungen nicht unterscheiden können.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker sich selbst in die Luft jagen. Wir werden aber auch keine Erste Hilfe leisten.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker Selbstmord mit Anlauf begehen. Wir werden aber auch keine Beihilfe zu diesem Selbstmord leisten.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker dabei erwischt werden, Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn Politiker dabei ertappt werden, bei internen Parteikonflikten zu merkwürdigen „Lösungen“ zu greifen.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn versucht wird, Kritiker zu kriminalisieren.

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn politische Konflikte von der Presse unter Mithilfe …….. Politiker personalisiert werden. (Statt den Punkterln möge das jeweils lesende Mitglied des Souveräns eine passende und politisch korrekte Beifügung seiner Wahl einfügen.)

Wir nehmen keine Stellung dazu, wenn lokale Medien auf Recherchen verzichten und unbewiesene Behauptungen als Tatsachen ausgeben.

Wir nehmen keine Stellung dazu, dass wir keine Stellung nehmen.

Im übrigen sind wir der Meinung, dass die Seebahnhofgründe endlich zurückgekauft werden müssen.

In eigener Sache 1
26. Mai 2013

Manifest

1.) Dieser Blog ist eine literarische Kunstaktion. Wir sehen uns in der Tradition aktionistischer und sozial engagierter Kunstbewegungen (z. B. WochenKlausur des nunmehrigen Grün-Abgeordneten Zinggl). Auch andere künstlerische Strömungen sind uns Vorbild: Dadaismus, Surrealismus oder Ironische Front. Unser Thema ist die Intervention in den öffentlichen Raum an der Schnittstelle von alten und neuen Medien, Öffentlichkeit und Politik.

2.) Kunst für sich selbst ist seit der Moderne sinnlos geworden.

3.) Unser Mittel ist die Sprache. „Herr Gmundl“ ist eine Kunstfigur. Seine Sprache ist eine Kunstsprache. Sie werden von uns als Gruppe geschaffen und beziehen sich auf den öffentlichen Raum (siehe Punkt 1).

4.) Wir erforschen die Reaktion der Öffentlichkeit auf unsere Interventionen.

5.) Kunst muss verändern.

6.) Unsere Form der Intervention erfordert Anonymität. Die Erforschung der Reaktion auf Interventionen im öffentlich Raum erfordert, dass der Forschende sich unerkannt unter den auf die Intervention reagierenden Menschen bewegen kann.

7.) Hauptakteure im öffentlichen Raum sind Personen der Politik. Ihrem Verhalten gilt daher unsere besondere Aufmerksamkeit. Ihr Reaktionen sind jene, welche die Bürgerinnen und Bürger am heftigsten zu spüren bekommen und am meisten fürchte nmüssen. Politiker müssen sich darum auch gefallen lassen, mit unangenehmen Fragen belästigt zu werden. Der Souverän hat ein Recht auf Antworten. Wir sind nicht der Souverän. Wir sind eine Teilmenge. Wir verleihen einem Teil des Souveräns Stimme. Wir wollen und können nicht den Anspruch erheben, für alle Bürgerinnen und Bürger zu sprechen, das wäre eine totalitäre Gesinnung.

8.) Interventionen in den öffentlichen Raum sind notwendig. Ohne sie erlahmen die demokratischen Institutionen, werden womöglich gar ausgehebelt.

9.) Kritischer Journalismus ist auf regionaler Ebene praktisch nicht vorhanden, er ist meist zur Hofberichterstattung degeneriert. In dieser Lücke bewegen wir uns und versuchen, sie zu schliessen.

10.) In vielen politischen Parteien ist die demokratische Diskussion tot. Es geht oft nur noch um Machterhalt, Funktionärspfründe und Dorfkaisertum. Wir wollen diese Diskussion durch unsere Interventionen wieder beleben.

11.) Unsere Interventionen sollen die Zivilcourage fördern. Dazu ist manchmal ein Umweg nötig. Und sei es der über die Anonymität. Wie viele Beispiele auch der Gegenwart zeigen, werden kritische Stimmen gern zum Schweigen gebracht. Wir wollen aufzeigen, wie diese Mechanismen funktionieren. Dadurch werden jene Politiker, die versuchen, uns zum Schweigen zu bringen, selbst zum Kunstwerk, Ausstellungsgegenstand. Dies ist die wahrscheinlich sinnvollste Verwendung, der man solche Politiker zuführen kann. Sie erfüllen dann endlich einen öffentlichen Zweck und richten keinen Schaden mehr an. Sie werden als die kenntlich, die sie wirklich sind.

12.) Man wird uns nicht zum Schweigen bringen. Wir werden umso erfolgreicher sein, je mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte wahrnehmen: sie haben uns mit NLP zugemüllt. Wir müllen sie mit gmundl-Sprache zu.

13.) Die Grenze zwischen Ironie, Politik und tieferer Bedeutung ist eine undeutliche. Wir bekennen uns zu dieser Undeutlichkeit. Umso deutlicher sollten unsere Interventionen sein. Was paradox aussieht, ist in Wahrheit wechselseitige Ergänzung.

14.) Es lebe der Gemeinplatz. Für ihn müssen wir nichts mehr tun. Das erledigt bereits die aktuelle Politik.

15.) Es lebe die Satire. Auch für sie müssen wir nur wenig tun, denn die Stichworte liefert die Politik. Danke! Wir müssen aus den gelieferten Worten nur noch Sätze deichseln, damit die Menschen erkennen, was sich hinter den hohlen Worten verbirgt.

16.) Wir sind ausschliesslich unseren Leserinnen und Lesern verpflichtet.

17.) Die Politik hat sich von den Menschen „da draussen“ entfernt. Wir wollen mit unseren Interventionen darauf hinweisen, dass das wirkliche Leben ausserhalb der Zirkeln politischer Inzucht stattfindet.

18.) Wir werden das tun-Wort niemals in ein Kästchen einsperren tun.

 

Tut uns leid …
12. Mai 2013

Sehr verrehrter Herr Fraktionsobmann der SP-Gmunden!

Mir sind missverstanden worden. Wir haben dem Fraktionsobmann der Sozialdemokraten im Gemeinderat nix haben unterstellen wollen. Wir haben ein paar Fragen gestellt, weil mir an der Gerüchtebörse Sachen gehört haben, wo man schon mal fragen können dürfen muss, ob was stimmen tut dran. Weil diese Gerüchte längst öffentlich im Umlauf sein tun, sind wir der Meinung gewesen sein tun (das tun wir noch immer), dass es fär sein tut, Sie das laut zu fragen. Erst dadurch tun Sie sich dagegen wehren können. Es tut uns leid, dass Sie unsere gute Absicht total missverstanden haben tun. Wir wollten das aus der Welt haben tun – und das tut auch in Ihrem Sinne sein tun. Wir ham in der besten Absicht unsere Fragen stellen tun. Fragen stellen darf man tun.

Sehr geehrter Herr Fraktionsobmann! Mir wollten Sie weder kränken noch beleidigen noch Ihnen etwas Unrechtes vorwerfen, das was Sie nicht getan haben. Wir wollten nur wissen, ob die Gerüchte stimmen tun. Wenn Sie sagen: Sie haben nur öffentliche Unterlagen aus dem Grundbuch verwendet – in Ordnung! Um mehr ist es nicht gegangen sein. Dass Sie das gleich als Vorwurf der tatsächlichen „Tat“ auffassen, tut uns leid. War nicht so gemeint. Aber Ihren Facebook-Eintrag auf der Gmundl-Seite, den haben wir gelöscht tun. Ist in Ihrem Interesse. Weil da tun Sie nicht gut ausschauen tun. So tut man doch nicht reagieren. Drohen und beschimpfen. Es hätte gereicht, wenn Sie uns diese Zeilen geschickt hätten: „Leider bist du völlig falsch informiert und bezichtigst mich eines Amtmissbrauches, ich habe lediglich das für jedermann zugängliche Grundbuch in Sachen XXXXXXXX befragt.“ Dieser eine Satz hätte uns völlig genügen getan. Der Rest des Facebook-Eintrags war überflüssig gewesen sein tun. Und den Namen Ihres Genossen tut man nicht nennen, um den es da gehen tut. Den haben wir hier beim Zitieren eines Satzes Ihres Eintrags auch löschen tun. Und ist mit ein Grund, warum wir Ihren ganzen Facebook-Eintrag löschen tun. Den sein Name hat hier nämlich wirklich nichts zu suchen tun. Der würde sich bedanken tun, wenn Sie seinen Namen öffentlich streuen tun. Das tut euch bitte unter euch in der SPÖ ausmachen. Da tun wir vom Team uns nicht einmischen tun.

Aber noch ein Mal ganz deutlich wollen wir sagen tun: wir haben fragen tun, ned bezichtigt. Einfache Frage, einfache Antwort. Ausserdem haben wir klar gesagt haben tun, dass natürlich nach dem österreichischen Recht die Unschuldsvermutung gelten tun tut. Wenn wir Sie mit der Frage gekränkt haben tun sollten, dann tun mir uns natürlich bei Ihnen entschuldigen. Aber eines wollen wir schon sagen: als Politiker tut man solche Fragen aushalten tun. Und nicht mit einem A-Wort reagieren. Das darf man sich als Politiker nur denken tun, aber nicht sagen tun. Der Gusi ist wegen harmloseren Worten („Gesuder“) in Ihrer Partei nicht geliebt sein worden tun.

Nur eine Bitte: seien Sie bei der Hotelsache jetzt so kämpferisch sein tun, wie Sie es gegen das Team Gmundl haben haben sein wollen. Tun Sie Ihre Kräfte nicht verschwenden tun im Kampf gegen ein paar fragende Bürger, auch wenn Sie die Fragen ärgern und von Ihnen totalvöllig missverstanden worden sein tun. Wir tun nur ein paar harmlose Bürger sein, die unangenehme Fragen stellen tun. Aber das tut Ihnen die Möglichkeit geben, auf Vorwürfe, die was längst kursieren tun, zu antworten und selbige aus der Welt schaffen zu tun.

Immerhin ist uns das mit unserer Sie ärgernden Fragerei gelungen sein tun: Sie haben das klargestellt und dank unserer Fragen tut jetzt jeder hier wissen: an den Gerüchten tut nix dran sein tun. Sie haben sich in fraglicher Sache nix zuschulden kommen lassen tun.

Hier noch eine Mail, die uns ein Mitglied des Stadtparteiausschusses der Gmundner SP geschickt haben tut:

Liebe Leute vom Team Gmundl!

Ich war bei der Sitzung, um die es da geht, nicht dabei. Ich will und kann deshalb auch die Vorfälle im Detail nicht bewerten oder kommentieren. Aber bei der Frage nach Amtsmißbrauch werde ich hellhörig. Also habe ich unserem Parteiobmann Dickinger befragt, wie er das sieht. Er hat mir versichert, daß Freund Hochegger, der Fraktionsobmann, sein volles Vertrauen besitzt und keine geheimen Amtsdaten bei der parteiinternen Diskussion verwendet hat. Ich habe keinen Grund, diese Aussagen eines langjährigen Freundes – und nicht bloß Parteifreundes – zu bezweifeln.

Denke, das ist eine stichhaltige Antwort auf eure Fragen. Daß die SP in Sachen „Hotel“ keinen „geraden“ Kurs gefahren ist, ist schwer zu entgegnen. Ich gebe bloß zu bedenken: auch die Asamer-Linie in Hotel-Fragen war nicht sehr klar und geradlinig. Ihr habt das selbst in eurem Blog gut dargestellt. Ich gehe davon aus, daß man die Stadt-SPÖ mit Halbwahrheiten an der Nase herumgeführt hat – so wie die anderen Parteien (also FPÖ, Grüne, Bürgerliste) auch. Das dämmert jetzt langsam allen. Daß ich das schon seit Jahren sage – lange schon, bevor es euch gab – , bestätigt mich zwar, macht mich aber nicht glücklich. Es ist halt denjenigen in der SP, die das ganze Hotelprojekt kritisch sahen, nicht gelungen, ihren Standpunkt durchzusetzen. Ich gehe davon aus, daß hier ein Umdenken eingesetzt hat, und das wird auch von unserem Fraktionsobmann mitgetragen. Dazu habt ihr als Team Gmundl sicher auch einen Beitrag geleistet.

Bitte löscht Hocheggers Eintrag auf der Gmundl-Facebook-Seite. Er ist da über das Ziel hinaus geschossen. Seine Injurien wären nämlich in der Tat klagsfähig. Und nehmt den Hinweis auf die „Fackel“ von Karl Kraus heraus. Da liegt ihr inhaltlich völlig falsch. Ich kapier den Zusammenhang jedenfalls nicht. In diesem Heft, das ihr abbildet, geht es um eine Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Literaturkritiker Kerr und Kraus. Oder wolltet ihr darauf anspielen, daß die beiden sich wechselseitig wegen Verleumdung geklagt hatten, und dann vor Gericht ihre Klagen zurückzogen, weil sie beide eingesehen haben, daß sie damit sich nur jeweils selbst schaden? Das wäre ziemlich prophetisch gewesen, leider für jene Leute, die Kraus nicht kennen, völlig unverständlich.

Mit besten Grüßen

Michael Amon

Bruno Kreisky-Preisträger
Schatzmeister P.E.N.-Club Österreich

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Danken tun mir für das Schreiben. Eh haben wir den Eintrag entfernen tun. Ned weil mir zensurieren tun, sondern weil mir es unfär finden, das stehen zu lassen, was einer im ersten Ärger wo reinschreiben tut. Wobei wir täterten ihn ned klagen, weil wir tun glauben tun, dass man solche Fragen politisch diskutieren tun muss und nicht vor Gericht. Das hat schon der F-Haider versuchen tun, und das hat ihm nix gebracht haben tun. Diese Klagerei tut nur die Anwälte reicher machen. In einer politischen Auseinandersetzung tut das nix zu suchen haben. Denn auch die unangenehmen Fragen, die wir gestellt haben tun, tun Teil einer politischen Diskussion rund um das Hotel sein tun, zu der wir den Fraktionsobmann der SP mit diesen Fragen eingeladen haben tun.

An die Rathaustür nageln – Ein Bürgerinnenkommentar
10. Mai 2013

Leider tun viele die wichtigen Kommentare nicht bemerken tun, weil sie entweder unter „über“ stehen tun oder weil niemand merken tun tut, dass oben, gleich unter dem Titel eines Gmundl-Beitrags die Anzahl der Antworten stehen tun tut. Das muss man dann auf „Eine Antwort“ oder „Zwei Antworten“ usw. klicken tun, damit man die Kommentare sehen tun kann. Sicherheitshalbe tunma also wichtige Beiträge unserer Leserleins hier vorn nochmals als Blog wiederholen tun machen. Damits alle sehen können tun, gell!
Also tun mir es hier auch wieder tun.

Gmundnerin

Könnte man diese Forderungen an die Türe des Rathauses nageln bitte !!

Kontrolle – aber sofort! Transparenz für Gmunden!
10. Mai 2013

Reden wir heute Klartext, ganz ohne tun und aber.

Vorweg eine kleine Anmerkung.
Die Reaktionen aus der Bevölkerung nach dem letzten Blog-Eintrag waren überwältigend. Überhaupt werden wir von der Leserschaft geradezu gestürmt. Rein statistisch hat in den letzten 10 Monaten jede Gmundnerin und jeder Gmundner, vom eben geborenen Säugling bis zu unseren uralten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, jeweils zwei Mal unsere Seite besucht und Beiträge gelesen! Das ist unglaublich, und wir vom Team Gmundl wollen allen danken, die uns lesen, ermuntern, aufmuntern, ermutigen. Wir werden auch in Zukunft nicht schweigen, nichts unter den Teppich kehren. Wir werden auch in Zukunft schreiben was Sache ist. Wir bleiben das Sprachrohr der Menschen dieser Stadt, all jener, die nicht wollen, dass diese Stadt im Sumpf der Korruption versinkt, nurmehr im Interesse einiger vermeintlich Superreicher regiert wird. Wo die „kleinen“ Leute – mit Verlaub – scheissen gehen können. Siehe Millionengrundstücke dem Asamer schenken bei gleichzeitiger Androhung der Schliessung der Postservicestelle in der Annagasse (Ersparnis: 40.000 Euro im Jahr!!!). Allein die 10 Millionen, die man der Thermenholding völlig grund- und sinnlos nachschmeissen will, würden reichen, den Postbetrieb 250 (!!! in Worten: zweihundertfünfzig) Jahre  (!!!) aufrecht zu erhalten.

Allein um die jährliche Pachtgebühr, die von der Gemeinde für wertlose Grundstücke geblecht wird, um sie für Parkplätze zu nutzen, kann man die Postservicestelle zwei Jahre betreiben. Aber bei der Pacht (inflationsgesichert, fast ewige Laufzeit) geht es um die Alterssicherung des derzeitigen ÖVP-Bezirkssekretärs. Bei der Post bloss um die Interessen der Bevölkerung. So schaut es aus!

Was sind in dieser Stadt eigentlich noch Treu und Glauben wert? Wie schlecht geht es Asamer wirklich, wenn er zuerst sein Hotel Freisitz Roith verpachtet, und dann dem neuen Pächter sofort Konkurrenz macht, indem er die bisherigen Gäste des Freisitzes mittels Aussendung ins Asamersche Schloss Mondsee wegzulocken versucht? Ist das die feine Art der Schotterbarone? Wir sind ja von der Schotter-Mizzi vulgo Fr. Finanzminister schon einiges gewohnt (Verteidigung des Bankgeheimnisses für steuerhinterziehende Millionäre, Englischkurse „shortly without von delay“, als Familienwohnbau getarnte Flüchtlingsunterkünfte usw. usf.). Ist scheinbar der Stil von Schotterbaronen und -baronessen.

Blöd nur, wenn den Schotterbaronen der Schotter ausgeht. Wir dürfen – und jetzt wird es verdammt ernst – daran erinnern, dass der Asamer zugesagt hat, das Grundstück – so er nicht baut und die Gemeinde es vertragskonform rückkauft – lastenfrei (also ohne Hypothek) zu übergeben. Gebaut ist bis heute nicht. Dafür wurde sofort nach dem vertraglichen Ende des Belastungsverbots eine Hypothek von 2 Millionen eingetragen. Wenn die Gemeinde das Grundstück jetzt zum vertraglich vereinbarten Preis zurückkauft, verliert sie diese 2 Millionen. Oder ist Herr Asamer in der Lage, diese Hypothek zu beseitigen, indem er die zugrunde liegende Schuld begleicht?

Herr Bürgermeister: Verlangen Sie die sofortige Tilgung der Schuld und die Entfernung der Hypothek aus dem Grundbuch! Machen Sie sofort von der Option auf Rückkauf des Grundstücks Gebrauch! Eiern Sie nicht herum! Das Hotel kommt nicht! Legen Sie endlich die Karten offen auf den Tisch! Oder treten Sie zurück. Aber dazu habgen Sie nicht den Mumm (ein anderes, etwas ordinäres Wort, wollen wir hier nicht verwenden, aber es fängt mit „Ei“ und endet mit „er“). Jemand, der glücklich ist, dass der Hund wieder beim Sohnemann ist, weil sich der Tierschutz darum gekümmert hat, dem aber dann selbst völlig egal ist, dass das Tierschutzheim im Bestand gefährdet ist, der ist ohnedies am Holzweg. Aber bitte im nächsten Wahlkampf keine Bilder mit Kind und Hund, gell!

Das Hotel sollte – davon sind wir fest überzeugt – nie wirklich gebaut werden. Man erinnere sich: zuerst ein riesiger Kobl wie ein DDR-Plattenbau. Dann auf einmal ein deutlich kleinerer Rundbau auf einer Insel, der dann angeblich nochmals um ein oder zwei Stockwerke gekürzt wurde. Dann eine Bucht mit Chalets dazu. Dann aufeinmal hiess es: vorerst bauen wir nur die Bucht mit den Chalets. Schaut das nach einem Plan aus oder nach Schmähführen für die Bevölkerung?

Zuerst hiess es: der Asamer finanziert 5 %, für den Rest sucht er Investoren. Die fanden sich nicht. Nichteinmal bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen. Dann hiess es auf einmal: die Familie Asamer finanziert selbst. Mit welchem Geld, wenn man fragen darf? Und wonach schaut das aus: nach einem Plan oder nach Schmähführen für die Bevölkerung?

Man streut uns seit Jahren Sand in die Augen – wahrscheinlich direkt aus den Asamerschen Schottergruben!

Es darf nicht sein, dass die Gmundner Bevölkerung die Zeche dafür zahlt, dass die Schotterbarone ihr Imperium überdehnt haben. Das darf nicht sein. Herr Bürgermeister! Sie sind der Bevölkerung verpflichtet, nicht dem Asamer-Clan und nicht der RAIKA. Walten Sie endlich Ihres Amtes!

Legen Sie alle Verträge auf den Tisch. Verträge, die von den Asamer-Anwälten und in dessen Interesse formuliert wurden (siehe Punkt 9.2 der Verträge). Dort steht übrigens auch: die Gemeinde muss sich selbst darum kümmern, dass sie bei diesen Verträgen rechtlich beraten wird. So haben  es die Asamer-Anwälte (!) selbst in die Verträge hineingeschreiben. Man glaubt es kaum, wenn man es liest!

Wenn Sie nicht bald Klarheit schaffen, wird es Zeit, die Korruptionsstaatsanwaltschaft einzuschalten und den Dingen auf den Grund zu gehen.

Wir fordern die anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien einzeln aber auch in ihrer Form als „Allianz für Gmunden“ auf, eine Prüfung durch den Rechnungshof des Bundes zu verlangen. Die Vorgänge rund um die Grundstücke und das Hotel sind extrem aufklärungsbedürftig. Hier gehören Leute her, die das mal kontrollieren, jeden Zettel umdrehen und sich die Verträge im Detail ansehen. Der Landesrechnungshof ist in diesem Fall zu nah und nicht objektiv genug. Der Bundesrechnungshof ist auch deshalb zuständig, weil die Österreichischen Bundesbahnen einst das Grundstück an die Gemeinde verkauft haben. Sehr günstig und billig verkauft haben, weil das angeblich im öffentlichen Interesse war. Wenn die Grundstücke jetzt aber irgendwo ins RAIKA-Reich abwandern, weil die es für die Begleichung von Schulden das Asamer-Konzerns brauchen, dann stellt sich eine Menge Fragen: wer ist verantworlich für so schlechte Verträge, die solche Vorgänge ermöglichen? Warum handelt der Bürgermeister nicht? Warum stimmen die Sozialdemokraten seit Jahren jedem Unsinn rund um das Hotel zu?

Stimmt es, dass der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten in seinem Job als Gemeindebediensteter besondere Privilegien (neben der Zusatzgage als Fraktionsobmann) hat? Etwa freie Zeiteinteilung, die es ihm ermöglicht, zu kommen und zu gehen wie er will? Stimmt es, dass er in Parteisitzungen aus Behördenakten zitiert hat, um einen Fraktionskollegen zu diffamieren? Was tut die Sozialdemokratie gegen eventuellen Amtmissbrauch? Schweigt sie etwa deshalb, weil ihr Fraktionsobmann um seine Privilegien fürchtet? (Es gilt natürlich wie immer in Österreich die Unschuldsvermutung!)

Die Stichworte der Woche:

AUFKLÄRUNG

PRÜFUNG DER VORGÄNGE DURCH DEN RECHNUNGSHOF DER REPUBLIK

SOFORTIGER RÜCKKAUF DES GRUNDSTÜCKS

Die Bürgerinnen und Bürger Gmundens haben es satt. Sie wollen nicht länger an der Nase herumgeführt werden. Stopp der Arroganz der Macht! Stoppt Köppl! Stoppt die Geschäfte der Stadt mit Asamer!

Freiheit für Gmunden!

Das Team Gmundl (das was versprechen tun tut, dass es demnächst wieder zu seiner echten Sprache finden werden tun tut, gell! Aber im Moment tunma so baff sein tun, dass es uns die Sprach verschlagen haben tun tut!)

Bürgerinnenkommentar
9. Mai 2013

Weil nicht alle hinten bei „über“ nachschauen tun, hier noch ein interessanter Kommentar zu unserem Blog:

Gmundnerin

Dass die wirtschaftliche Situation von Asamer sehr ernst ist ist schon länger bekannt . Dass sich ausgerechnet in einer solchen Situation , in der die Holding eigentlich jeden cent zusammenkratzen müsste , alle drei Asamer – Brüder zugleich millionenteure Paläste bauen , muss man wohl für ein klares Zeichen halten für einen Endspurt in die Insolvenz , also Schäfchen ins Trockene bringen .
Es herrscht eine verständliche Nachrichtensperre , immerhin ist auch Raiffeisen auf Landesniveau jagdfreundschaftlich verbunden . Da sägt man an den tragenden Säulen des Landes , Offenheit ist in diesen Kreisen nicht üblich . Die Stadt ist , nicht zuletzt durch persönliche Verbindungen der Amtsträger seit Jahren ein System Asamer , wer da nicht begeistert ist , der kann halt nicht mithalten und hält darum besser den Mund , den neidischen. Soweit die Devise der letzten Jahre .

Den Mund haben ja auch alle mehr oder weniger notgedrungen gehalten . Man kann ja nicht wissen , ob man nicht vielleicht selber einmal etwas braucht von dieser Gemeinde und dann ein ” tut uns leid , aber .. ” hört .
Mir erschliessen sich zwar sehr wohl die Vorteile , die die Brüder Asamer aus dieser Allianz mit der Stadt gezogen haben , aber die Segnungen der Asamerischen Gelder – jedenfalls solche zum Wohle der Stadt – im Gegenzug sind bisher total ausgeblieben . Und wie es ausschaut , wird sich daran kaum noch was ändern .

Die Gefahr , dass Raiffeisen auf den Seegrund zugreift ist eine sehr konkrete . Warum wird von seiten der Gemeinde nicht sofort gehandelt ?
Nicht nur wie hier hinter verschlossenen Türen mit unserem Geld gepokert wird ist ein Skandal , die mafiösen Strukturen , die eine solche Packelei mit sich bringt sind es noch mehr . Köppl braucht sich keine Wahl mehr antun . Aber es wird Jahre brauchen , um dieses System wieder zu beseitigen , und Politiker mit sehr viel Gespür für die Leute , Offenheit , Integrität , Unbestechlichkeit und Klugheit . Wollen wirs hoffen , dass wir dann so jemanden haben .

Mitbürger/Mitbürgerinnen-Kommentar
4. Mai 2013

Weil es nämlich so ernst und wichtig sein tut, hier nochmals im Blog zwei Kommentare, die was auf der Kommentarseite stehen tun. Leider tun viele ihre Kommentare in der Rubrik „Über“ posten tun. Bitte immer beim Artikel selbst den Kommentar schreiben tun. Dann tuns mehr Leute sehen und lesen.

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Niceoldie

Ich war völlig überrascht und dachte nicht im geringsten daran:”Der Asamer ist pleite u. brauchte Geld” Ja gestern am Fußballplatz haben wir über den Zeitungsartikel noch diskutiert – ALLE waren überrascht darüber.
Jedenfalls ist der Bürgermeister jetzt in der Zwickmühle – bekommt der Asammer weiter sein Wohlwollen oder denkst er auch an die Verantwortung als Bürgermeister – dann muss er wohl den Seegrund zurück fordern!!

 

Margareta Enser-de Groot

Es ist das eingetroffen, was jeder, der nur ein bisschen denken kann, sowieso voraussagen konnte. Der Asamer ist pleite u. brauchte Geld: wie macht man das: man bekommt ein öffentliches Seegrund fast geschenkt u. belastet es mit 2 mio. Euro. Dem Asamer kann man es nicht verübeln bei Gemeindevertretern, die so (u. teilweise auch absichtlich) so dumm sind und etwas unterschreiben, was sie gar nicht verstehen; aber der Gipfel ist, dass die Opposition, die Juristen auch in ihren Reihen haben, diese Vertragsklauseln nicht einmal einer strengen Prüfung unterzogen haben. Es hat einmal einer gesagt, da wird ein Ozeanriese von einem “Kapitän” gesteuert, der die Seekarte verkehrt hält. Aber die Politiker müssen ja keine Verantwortung tragen, den Schaden nicht ersetzen, den zahlt der Steuerzahler vor allem des Mittelstandes. Mein Vorwurf gilt nicht so sehr dem Asamer sondern diesen verantwortungslosen Stadtpolitikern die diesen Asamer anhimmeln, weil sie selbst keine . Qualifikation haben, so nachhaltige Entscheidungen für unsere Stadt zu treffen. Mir kommen die Tränen, wenn ich bei einr Gemeinderatssitzung zuhöre, das Niveau ist katastrophal.
Da uns die Politiker so enttäuscht haben, bleibt uns Bürgern nur die Wahl uns zu wehren in Form von Bürgerinitiativen, d.h. eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft ist längst fällig, besonders im Hinblick dass es sich fast um einen Parallelfall mit Stronach u. seinem Kauf von Schloss Reifnitz handelt, da wurde eine Anzeige gemacht. Hoffentlich können wir das mit Asamer auch durchbringen, das wäre endlich ein Durchbruch durch diesen stinkenden Sumpf. Bürger wehrt Euch, yes we can!!.

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