Archive for Juni 2013

Machtfaktor Raiffeisen
27. Juni 2013

Wir vom Team Gmundl wollen unseren Aktionsradius ein wenig erweitern. Mehr Infos für Menschen, denen es nicht egal ist, in wessen Händen sich unser Land befindet, wer die Mächtigen sind und wer das Sagen hat, solange wir uns nicht wehren.
Vor einem Monat ist das Buch „Machtfaktor Raiffeisen“ von Lutz Holzinger und Clemens Staudinger erschienen. Auf news.at folgte dann ein Interview mit den beiden Autoren. Offenbar unter dem Druck von Raiffeisen wurde der Artikel von News, an dem Raiffeisen mit ca. 25 % beteiligt und auch größter Kreditgeber ist, wieder zurückgezogen. Angeblich weil der Artikel „journalistischen Standards nicht genügt“. Welche das denn seien, wurde nicht geoffenbart. Um den medialen PR-Supergau zu verhindern, hat nun Raiffeisen selbst für eine Woche den Artikel wieder zugänglich gemacht. Wir bringen ihn hier ungekürzt, in voller Länge. Jederfrau und Jedermann kann sich also selbst ein Bild machen. Sich davon überzeugen, wie wichtig eine von den grossen Machtblöcken unabhängige öffentliche Medieninstanz ist.
Machtfaktor Raiffeisen
Von einer Selbsthilfe-Organisation der verarmten Bauernschaft zum globalen Multi
Wie konnte aus einer kleinen Selbsthilfegruppe verarmter Landwirte die mächtigste und größte Firmengruppe des Landes werden? Dieser Frage gingen die Autoren Lutz Holzinger und Clemens Staudinger in ihrem „Schwarzbuch Raiffeisen“ nach und trugen dabei akribisch Informationen über den Großkonzern zusammen, die diesen nicht immer im besten Licht darstellen. NEWS.AT sprach mit den Autoren über ihr Buch und Raiffeisen.
Raiffeisen ist in Österreich omnipräsent. Wer mit dem Zug von West nach Ost fährt, kommt an unzähligen Raiffeisenlagerhäusern vorbei, wird in beinahe jedem Ort eine Raiffeisenbank vorfinden und vielfach Raiffeisensilos erblicken die, wie sonst nur Kirchtürme, die Architektur am Land prägen.
Ursprünglich im 19. Jahrhundert gegründet, um den Bauernstand vor den Umwälzungen der liberalisierten Märkte zu schützen, hat sich die Genossenschaft mehr und mehr von dieser Kernaufgabe entfernt. Heute gibt es neben den 1600 Genossenschaften, mehr als 500 Banken mit 2000 Filialen, Beteiligungen an Versicherungen, Baukonzernen und Medienhäusern. Aebr auch großen Einfluss in der Politik. Denn im Nationalrat hätte Raiffeisen Klubstärke und sogar mehr Mandatare als das Team Stronach. 
Den Ausgangspunkt für das „Schwarzbuch Raiffeisen“ bietet eine Kolumne, die Holzinger und Staudinger im „Augustin“ verfassten. Die Fortsetzung ist nun als Buch im mandelbaum-Verlag erschienen.
NEWS.AT: Bei der Lektüre ihres Buchs staunt man immer wieder, wie groß Raiffeisen geworden ist. Hat Sie diese Entwicklung überrascht?

Lutz Holzinger: Die Expansion des Sektors folgt analog zur Öffnung der Finanzmärkte. Ab den 1980er Jahren fängt es an. Raiffeisen hatte einen Kapitalüberhang und deshalb die Möglichkeiten früher zu expandieren als Andere in der EU. Worauf man auch stolz ist. Heute ist Raiffeisen ein Milliardenkonzern, in den 1950er Jahren wurden hingegen teilweise noch Volksschulklassen angemietet, um Bankauszahlungen durchzuführen.
Clemens Staudinger: Das erstaunliche daran ist die Einzigartigkeit: Es gibt viele Banken, es gibt viele Nahrungsmittelproduzenten, es gibt viele Hersteller von Agrartechnologie. Aber kein einziger dieser Wettbewerber hat die Möglichkeit, so direkt in die Politik hinein zu intervenieren. Dadurch, dass Raiffeisenfunktionäre mit Ausnahme Wiens in allen Landesregierungen und Landtagen vertreten sind. Dazu kommt, was mindestens genauso wichtig ist, die Vertretung in den Landwirtschaftskammern. Die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammer ist als Verein konstituiert und dort ist den Statuten nach auch der Österreichische Raiffeisenverband Mitglied.
»„Im Parlament hat Raiffeisen Klubstärke“«
NEWS.AT: Das war eine der bemerkenswertesten Informationen ihres Buches. Weshalb ist das Mitglied einer letztlich privaten Genossenschaft Mitglied in der Landwirtschaftskammer-Präsidialkonferenz?
Staudinger: Das ist in der Tat bemerkenswert: neben den Präsidenten der einzelnen Kammern in den Bundesländern, die immerhin demokratisch legitimiert sind, ist der Raiffeisenverband wohl durch finanzielle Potenz und politischen Einfluss legitimiert.
Holzinger: In einzelnen Landeslandwirtschaftskammern sind auch Vertreter von Raiffeisen unter den Kammerräten. Sie können davon ausgehen, dass schon bei der Erstellung der Kandidatenlisten für die Landwirtschaftskammerwahlen Raiffeisen ein wichtiges Wort mitspricht.
NEWS.AT: Und in der Politik?
Staudinger: Raiffeisen hätte im Parlament Klubstärke. Sieben Nationalräte, drei Bundesräte, eine EU-Abgeordnete. Man kann nicht sagen, der ÖVP gehört Raiffeisen oder Raiffeisen gehört die ÖVP aber es sind kommunizierende Gefäße. Ganz konkret: Wer zahlt schafft an. Erinnern Sie sich an das Beispiel „Erwin Pröll will Bundespräsident werden“. Raiffeisen lehnte eine finanzielle Unterstützung des Wahlkampfs ab, Pröll kandidierte nicht und ist, wie man hört, heute noch verschnupft.
Holzinger: Es ist außerdem ein Demokratieproblem, dass es schon eine ganze Reihe von Politikern gibt, die nach ihrer Karriere Jobs bei Raiffeisen bekamen. Die ehemaligen Vizekanzler Riegler, Josef Pröll und viele mehr. Man kann sich fragen, wie wird ein Politiker entscheidet, der weiß, dass sein Mandat irgendwann abläuft und er hat über ein Raiffeisenrelevantes Thema zu befinden. Darüber lohnt es sich nachzudenken.
»„Am Geldsektor eine Stellung wie die Krone bei den Tageszeitungen“«
NEWS.AT: Was läuft in Österreich alles unter dem Dach von Raiffeisen?
Holzinger: Raiffeisen hat im Geldsektor eine Reichweite, die vergleichbar ist der Stellung der „Neuen Kronen Zeitung“ bei den Tageszeitungen. Dazu kommt die UNIQA-Versicherung samt Raiffeisenversicherung und eine große Beteiligung an der Strabag. Dann ist Raiffeisen ein Monopolist der von Milchbauern produzierten Milch. 99 Prozent der Frischmilch kommt aus Raiffeisen-Molkereien. Bei Joghurt und verschiedene Käsesorten gibt es auch Marktanteile von mehr als 60 Prozent. Im Zuckerbereich gibt es mit der Agrana ein Monopol, außerdem werden der Stärkebereich und die Produktion von Fruchtzucker dominiert.
Mit der Leipnick-Lundenburger besteht eine sehr starke Stellung im Mühlen- und damit im Mehlsektor. „Finis Feinstes“ ist die Spitzenmarke in diesem Bereich. Der Anteil der Mühlenkapazitäten liegt bei mehr als 50 Prozent. Dann gibt es unzählige Beteiligungen im Nahrungsmittelsektor. Das reicht von der Industrieproduktion über Kaffeeautomaten von cafe+co bis zu Do&Co und Demel. Aber auch Schinken, Kärntnerwürste und vieles mehr wird von Tochterkonzernen von Raiffeisen produziert. Nicht zu vergessen der Anteil an der VOEST durch Raiffeisen Oberösterreich.

Staudinger: Dazu kommt der Immobiliensektor. Sowohl Immobilienentwicklung, wie auch diese selbst zu betreiben. Der Medienkonzern, beispielsweise mit dem „Kurier“ oder den Beteiligungen an Ihrem Magazin „NEWS“ sowie „profil“ und der ORF-Sendetochter ORS . Die Lagerhausgruppe, die als Aufkäufer der Ernte auftritt und Bauern mit Produktionsmitteln versorgt, die sich aber zugleich zunehmend in Einkaufszentren entwickeln
Staudinger: Man kann sich den Raiffeisen-Menschen vorstellen. Er ernährt sich von Raiffeisenprodukten. Er wohnt in einem Eigenheim das von Raiffeisen finanziert wurde und mit Raiffeisenbaustoffen errichtet wurde. Das Ersparte bringt er zu Raiffeisenbank. Im Betrieb gibt es eine Kantine von „Gourmet“-Futter. Versichert sind sein Auto, sein Leben und seine Zukunft bei der UNIQA. Als Zeitung liest er den „Kurier“, auf Urlaub fährt er mit Raiffeisenreisen. Man kann fast das gesamte Leben bei Raiffeisen organisieren und nur bei den wenigsten Produkten steht der Name „Raiffeisen“ drauf.
»„Geschäft mit konzerneigenen Gesellschaften“«
NEWS.AT: Wie kam es zu diesem Erfolg?
Holzinger: Die Strategie hat interessanterweise Engelbert Dolfuß – in seiner Zeit als Amtsdirektor der niederösterreichischen Landwirtschaftskammer in den späten 1920er Jahren – entwickelt. Damals entstand das, was wir Dreifaltigkeit nennen. Das Zusammenspiel aus Raiffeisen, Landwirtschaftskammern und Bauernbund. Umgesetzt wurde es erst so richtig unter den günstigen Rahmenbedingungen nach dem 2. Weltkrieg.
Staudinger: Das Organisationsprinzip sieht die Präsenz vor Ort, gebündelt in die Landesbanken und darüber in die die Zentralinstitute vor. Über allem schwebt der Raiffeisensektor, der noch das Privileg der Selbstkontrolle hat. Die Aktiengesellschaften des Sektors müssen natürlich ihre Bilanzen testieren lassen, aber der Genossenschaftssektor kontrolliert sich selbst.
»Gibt es noch andere Einflussfaktoren für den Machtfaktor Raiffeisen?«
Holzinger: Beispielsweise die Ostexpansion von Raiffeisen: Die Erste Bank oder die Bank Austria mussten sich vor Ort jemanden suchen der Geld braucht. Wenn Raiffeisen dorthin geht, dann gehen sehr viele Raiffeisen-eigene Konzerne mit, die dort ein Geschäft aufbauen. So hat beispielsweise die NÖM International in Kiew die größte Molkerei der Ukraine gebaut. So macht Raiffeisen sichere Geschäfte, da man viele Kreditnehmer bereits kennt. Da ein wesentlicher Teil des Geschäfts mit konzerneigenen Gesellschaften abgewickelt wird.
Staudinger: Die Geschäftsführer der Banken sind angehalten zunächst einmal zu sehen, was im eigenen Konzern abgedeckt werden kann. Es gibt Stahlwerke, es gibt Reisebüros, also kaum etwas was nicht abgedeckt wird.
»„Keinerlei Wertsteigerung für Genossenschafter“«
NEWS.AT: In mehreren Bereichen gibt es ja fast eine Monopolstellung von Raiffeisen
Holzinger: Zum Teil kann man sich auf eine Zuckerrübenverordnung der EU berufen, die noch bis 2016 läuft und einen langsamen Abbau der Anbauflächen zum Ziel hat. Die Agrana vergibt sozusagen die Flächen in Österreich, Ein Agrana-eigenes Institut produziert die Rübensamen und verkauft diese dann via Raiffeisen-Lagerhaus an die Bauern. Ein komplett geschlossenes System. Aber nicht nur für die Bauern, sondern auch für die Konsumenten ein Problem, denn in Deutschland ist der Zuckerpreis wesentlich niedriger als in Österreich.

Staudinger: Das reicht in den Mühlenbereich hinein. Der Sektor hat über 50 Prozent Anteil an der Mehlproduktion. Im Milchbereich gibt es einen Marktanteil von 95 Prozent. 
Raiffeisen ist ja als Genossenschaft mit sehr vielen Mitgliedern organisiert. Was passiert mit den Gewinnen?
Holzinger: Entscheidend ist am Genossenschaftsprinzip, dass es dadurch kaum eine Gewinnentnahme gibt. Das Geld bleibt im Sektor und wird nicht ausgeschüttet, das trifft auch auf die Aktiengesellschaften zu, wenn man den minimalen Anteil an Privataktionären abrechnet.
Staudinger: Es gibt einen Vorstoß der in Richtung einer verstärkten Beteiligung der Genossenschafter geht. Aber bislang ist es so, dass man beispielsweisen einen Anteil bei der Bank erwirbt und so Genossenschafter wird. Entnimmt man das Geld erhält man das Kapital zurück. Aber es gibt keinerlei Wertsteigerung.
Holzinger: Bei den AGs wird eine Dividende bezahlt, doch ein Großteil fällt an die Großaktionäre die wiederum selbst im Raiffeisensektor sind, beispielsweise die Raiffeisen Niederösterreich-Wien. Diese ist an mehr als 1.000 Unternehmen beteiligt. So dehnt sich der Sektor immer weiter aus.
»„2007 Steuerquote von einem Prozent“«
NEWS.AT: Regt sich da nicht auch im Sektor Ärger?

Holzinger: Das dringt nicht ganz durch, weil die Spitzeninstitute ja losgelöst als Aktiengesellschaften funktionieren. Stimmen dort die Kleinaktionäre gegen einen Plan, so bewegt das oft nur wenige Promille des Stimmrechts. Bei der Hauptversammlung vielleicht eine überwältigende Mehrheit der anwesenden Personen, aber es zählt ja das Stimmrecht. Die Kleinaktionäre dürfen sich dort ein bisschen aufregen, sich beschweren. Sie werden angehört aber Bedeutung hat es kaum eine.
NEWS.AT: Was ist die Steuerleistung von Raiffeisen?
Staudinger: Allgemein gilt, dass die Körperschaftssteuer bei 25 Prozent liegt. Es ist aber vielen nicht bewusst, dass man durch das Instrument der Gruppensteuer die gesamte Expansion in den Osten mitfinanziert. Weil das fehlende Geld vom hiesigen Steuerzahler ersetzt werden muss, was bei Expansionen möglicherweise an Verlust anfällt. 2007 gab es die extrem niedrige Steuerquote von einem Prozent, die Steuerquote ist aber auch in den Jahren danach sehr gering. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 erbrachte der Bankensektor insgesamt eine Steuerleistung von etwa sieben Prozent. Auch weit weg von den 25 Prozent aber doch deutlich mehr als Raiffeisen. Und nebenbei: als das System „Gruppensteuer“ im Nationalrat beschlossen wurde, stimmten auch die Raiffeisenabgeordneten ab. Dreimal darf das Publikum raten, wie sich die Mandatare entschieden haben.
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Ebensee und der Zufall
26. Juni 2013

Merkwürdige Zufälle tut es geben tun. Am kommenden Wochenende sollen die Ebenseerinnen und Ebenseer einen neuen Bürgermeister wählen tun. Genau zehn Tage vorher tut ein Bericht in der Zeitung kommen tun, dass der Masseverwalter sich jetzt das Geld von den Konsumgenossinnen und -genossen holen wird, die was bisher ned bezahlt haben tun. Zur Not wird er sich das Geld auch mit Klagen holen tun.

Ein Schelm, der was sich da was Böses denken tut. Denn das zielt natürlich auf die Sozialdemokraten in Ebensee. Denen soll die Wahl versaut werden. Dabei müssen wir Gmundlianer denen echt Respekt bekunden tun. Weil die haben was tun getan, was den verantwortungslosen jetzigen Verantwortlichen in der Gmundner SP nie einfallen tun tätert: die haben nach dem Verlust der Mehrheit, die was es in Gmunden eh nie gegeben haben tut, die Partei personell totalst erneuert. Da ist keiner am Sessel kleben tun geblieben. Nur der Bürgermeister ist geblieben, ohne Klebstoff, sondern weil der die Erfahrung haben tut, die was die Neuen brauchen tun. Jetzt ist er gegangen. So rechtzeitig, dass der neue Bürgermeister vom Volk gewählt werden kann und ned zwischen den Parteien ausgemauschelt werden tut. Sind halt Sozialdemokraten in Ebensee.

Mir tun nur hoffen, dass die Ebenseer Wählerleins net die Ebenseer SP für den Unsinn verantwortlich machen tun, den was der Dickinger aus Gmunden von sich gegeben haben tut, blöderweise ned nur Gmundner Witzebürgermeister, sondern auch Bezirkssegredär der SP. Wenn der Nurmi ein Problembär war, dann tunma ned wissen tun, wie man den Dickinger nennen sollen. Mir haben schon voriges Jahr im Dezember über diese blöde Sache schreiben tun müssen. Mir wollen uns hier aus dem damaligen Blog selber selbstzitieren:

Alle schauen traurig aus der ungebügelten Wäsche, und der Masseverwalter hält das Handerl auf.  … Die armen Konsumgenossen können jetzt auch Fragen stellen, nachdem sie geblecht haben, oder auch davor, piepegal: „Wos woar die Leistung? Fiar wos brenn i?“ Was wir daraus lernen? Nehmen ist seliger als Geben!Jetzt müssen … Omas und Opas, noch dazu so rote …, vor Weihnachten ihre Sparbücher plündern. Den Roten nimmts der Herr im Schlafe. Wenn sie Sparbücher haben. Weil spar mal was bei einer Rente von achthundert Euro. Oder weniger. Die welche was keine Ersparnisse haben, können halt akkurat beim Heizen sparen. … Da können ein paar rote Pensionisten ordentlich frieren. Oder den Dickinger Christian anrufen in Gmunden. Den soll man nämlich anrufen, wenn man die 145 Euro nicht hat. Er wird sie zwar auch nicht haben, denn er ist der Bezirkssekretär von den Roten und Gmundner Vizebürgermeister. Aber vielleicht hat er ein Platzerl frei im Gmundner Rathaus. Wenn geht geheizt. Oder er spendiert ein Glühweinderl in der Altmühl. Weil dass die SPÖ die ungefähr 430.000 Euro spendiert, … glaubt keiner. Der Dickinger wird also im Bezirk schöne Weihnachts- und Neujahrsgrüsse verteilen. Warme Händedrücke statt warmer Wohnstube. Den roten Omas und Opas wird davon nicht so richtig warm ums Herz werden.

Wäre noch so eine unbeantwortete Frage: hat überhaupt wer den Dickinger anrufen tun? Wenn ja, was hat der Dickinger tun getan? Weil vorher eine grosse Klappe haben tun, und dann nix tun, das kennma aus Gmunden, gell.

Mir tun halt hoffen tun, dass die Wählerleins sich nicht von gezielten Querschüssen in Sachen „Konsum“ bei der Wahl beeinflussen lassen. Auch nicht davon, dass der angeblich rote Dickinger das Blaue vom Himmel herunter versprochen haben tut, so getan haben tut, als ob er helfen könntert. Die Bürgerleins von Ebensee werden schon wissen, was sie zu tun haben. Aber dem Rest des Bezirks wolltma zeigen, wie manche Dinge laufen tun, gell! Der Dickinger ist jedenfalls eine Vorgabe, wie man das im Sport nennt, wenn man hundert Meter hinter dem Gegner starten muss. Mit dem Dickinger gehts Richtung zweihundert Meter.

Auf jeden Fall tunmir gespannt sein tun, wie die Erneuerung bei den Ebenseer Sozialdemokraten von den Wählerleins beurteilt werden tun wird. Mir sind gespannt! Wenn die Ebenseer SP den Bürgermeister verlieren tun solltert, wird man das in der Soziologie wahrscheinlich den Konsum-Dickinger-Kumulations-Effekt nennen tun. Wenn sie den Bürgermeister halten tut, dann wegen atypischen Politverhaltens: konsequente Erneuerung. Lassma uns überraschen tun.

Tschüss! Das Team Gmundl

Erläuterung:

Segredär: von Segregation,  das Wort bezeichnet den Vorgang der Entmischung von unterschiedlichen Elementen in einem Beobachtungsgebiet. Man spricht dann von Segregation, wenn sich die Tendenz zu einer Polarisierung und räumlichen Aufteilung der Elemente gemäß bestimmter Eigenschaften beobachten lässt. Das Beobachtungsgebiet ist entlang bestimmter Merkmale segregiert, wenn eine bestimmte Gruppe oder ein spezifisches Element in Teilen des Beobachtungsgebietes konzentriert auftritt, in anderen dagegen unterrepräsentiert ist.

Unglückshotel und viele Fragen
26. Juni 2013

Zuerst tunma uns entschuldigen, weil mir verspätet sind mit dem Blog. Tunma haben ein technisches Problem. Aber: Problem erkannt, Problem gelöst. Das soll uns die Politik einmal nachmachen tun können!

Zuerst wollma klarstellen: wenn mir von „SPÖ“, „SP“ oder „SP-Gmunden“ etc. schreiben tun, dann tunma net alle Sozialdemokraten meinen tun. Mir tun die meinen tun, die was meinen, dass sie jetzt das Sagen haben tun. Mir tun nämlich gut wissen tun, dass die schweigende Mehrheit der Gmundner Parteigänger sich nurmehr wundern tun tut, was da von einer kleinen Minderheit, die was sich in den Gremien die Mehrheit gesichert haben tut, politisch aufgeführt wird. Schmierentheater hat ein Poster schreiben tun (laut eigenen Angaben Parteimitglied!), was wir aber ned veröffentlicht haben, weil der Rest hat ned zitierfähig sein tun (siehe weiter unten).

Mir tun also schurnalistische noch immer beim Lacus Infelix sein. Weil sowas von behämmert, als wie es da zugeht, das tut eigentlich ned wahr sein tun können. Tut aber wahr sein. Tun. Wie mir schon gesagt haben tun: die ÖVP tut wenigstens konsequent sein. Ob es aber besonders schlau sein tut, auf einer Linie bleiben zu tun, die man erkennbar nicht mehr halten können tut, das tut eine andere Frage sein. Aber gut, tut nicht unser Problem sein. Solange die Gmundner SP das tut, was sie derzeit tun tut, wäre die ÖVP deppert, wenn sie selbst was änderes tun tätert. Was tut die Gmundner SP tun? Auf Tauschstation sein! Sie hat nur ned gschnallt, dass sie zuwenig Sauerstoff an Bord haben tut. Sowas tut ned guat ausgehen, gell! Die ÖVP hat auf jeden Fall sagen tun, dass alles total leiwand sein tut rund ums Hotel, weil sonst hätterten die SPÖ und die FPÖ ned mitstimmen tun getan. Dass die FPÖ nichts sagen tut, tut uns egal sein tun, weil mir die ned verstehen tun. Die hamma noch nie kapiert, was die für eine Politik machen tun. Obwohl mir das Gefühl haben tun: die tun das Gefühl haben, dass man sie bei der Hotel-Sache anrennen hat lassen tun. Gegen einen Pfosten oder so oder gegen den Hotel-Kobel. Jetzt tuts lauter blaue Flecken haben tun die FPÖ.

Aber bei der SP fragen sich die Bürgerleins, was dort los sein tut. Mir tun nämlich Postings bekommen tun, die könnma gar ned online stellen, weil was die Leute dort über die Gmundner SP schreiben tun, das tut eher sehr unschön sein tun. Gell. Könnma net veröffentlichen, liebe Leute, weil die für die Hotellinie verantwortlichen SPler sind in einem so beklagenswerten Zustand, dass sie gleich nach der Justiz rufen würden tun. Also liebe Leutln, schreibts uns Sachen, die wasma veröffentlichen können, gell! Weil bei der Gmundner SP tut ein altes österreichisches Prinzip ned gelten tun: Mir wern kan Richter ned brauchn. Nee, bei denen tut jetzt vermutlich gelten: Mir wern sicher an Richter brauchn. Tun halt manche von ihnen keine Sozialdemokraten mehr sein. Halten sich für einen Teil der örtlichen Macht, ahgehwusch!, nur weil sie bei der Seilbahn auch einen Spatenstich tun machen dürfen. Dass man damit bei den Wählerleins keinen Stich mehr macht, tuns ned kapieren. Scheinprivilegien tut man sowas nennen. Natürlich tun mir auch weiterhin gern Sachen lesen, die was mir nicht veröffentlichen tun können, aber die werden dann eben ned veröffentlicht sein tun.

Trotzdem tunma ein paar Fragen kennen, die was die SP endlich beantworten tun sollterte! Warum hat die SP wirklich zugestimmt haben tun? Warum nur, warum???
Warum tut sie uns nichts erklären? Warum bleibt die SP in der Geiselhaft der ÖVP, tut ihr in den Augen der Wählerleins die Mauer machen?

Die ÖVP tut behaupten tun, dass die Grünen lügen tun, wenn sie sagen, dass die Mandatare die Vertragsunterlagen für den letzten Hotelbeschluss erst eine Stunde vor der Gemeinderatssitzung bekömmen haben. Mir tun den Grünen glauben. Warum tut die SP nichts zur Klärung der Sache sagen tun? Sind doch Allianzpartner, hahaha, der Grünen. Haben sie die Verträge auch erst eine Stunde vor der Sitzung bekommen? Wieso waren sie dann dafür? Oder hat die SP die Verträge früher bekommen haben tun, weil die ÖVP gewusst hat, dass die SP mitstimmen wird tun? Und wenn das so war (was wir nicht wissen tun, weil die SP ja schweigen tun tut): Wieso hat die ÖVP wissen tun, dass die SP mitstimmen tut? Wenn also die SP die Unterlagen rechtzeitig vorher bekommen haben tut (weil sie dafür stimmen tätert) und die Grünen nur ganz knapp, weil die dagegen sein täterten, dann wär das von der ÖVP net sehr demokratisch gewesen. Von der SP aber auch ned, wenn sie solche Methoden akzeptieren tut. Wobei wir eben ned wissen tun, was stimmt und ob es so gewesen sein tut. Kann auch sein, dass der SP egal war, wann sie die Unterlagen bekommen tut, weil sie auf jeden Fall einen Grund gefunden tun hätterten, damit sie zustimmen können tun. Bei denen war vielleicht der unbedingte Wille da, den Verträgen zustimmen zu tun. Aber warum? Da tut auch die Unschuldsvermutung gelten, gell, bevor mir wieder an Richter brauchen tun. Tunma net! Aber dass die SP an ziemlichen Erklärungsbedarf haben tun tut, dass sieht ein Blinder! Dazu tun ma kan Richter ned brauchen. Das sehn mir auch so. Mit den Hühneraugen auf der kleinen Zehe tunmir das sehen.

Eine besonders dreiste Behauptung der ÖVP tut es sein, dass die Grünen und die Bürgerinitiativler alles nur Zuagraste sein tun, keine echten Gmundner, weil sie ned im Schatten des Traunsteins geboren sein tun (darum tuns auch ned wissen, dass das Gelände kontaminisert ist, gell!). Ned beim ersten Augenaufschlag den Traunstein sehen zu tun, das wird in Zukunft auch Schicksal der echten Gmundner sein tun, weil sie jetzt die Geburtsabteilung nach Vöcklabruck verlegen tun – Ade, du echter Gmundner! Dahin auf ewig, du echte Gmundnerin! Aber die Behauptung mit den Zugrasten tut schon ziemlich doof sein tun, geradezu abwegig in Zeiten der EU, gell! Was tätert ausserdem Gmunden sein tun, wenn es nicht von den Habsburgern, damals Zuagraste aus Wien, wach geküsst sein worden wäre? Salzmonopol, Verwaltung für die Habsburger und so. Gell! Der alte Kaiser hat gwußt, warum er lieber nach Ischl gfahren ist. Net nur wegen der Schratt, gell! Gmunden tätert ein trostloses, ärmliches Provinznest sein tun. Wäre eher ned Bezirkshauptstadt, hättert kein Stadttheater, keine schönen Villen, nichts davon. Weil die meisten echten Gmunder, die was sich was leisten können tun, die sogenannten Gstopften, die tun nämlich alle hässliche Häuser bauen lassen tun, die was den Ort verschandeln. Das Schloss Orth tätert aussehen wie der Asamer-Hotel-Kobel. Statt Villen: Seilbahnstations-Stil 1960. Kommunistischer Apparatschik-Stil 1970. Oder Alpenkitsch. Gschmacklos, igittigitt. Schauts euch nur die ganzen Asamer-Hütten an. Würg. Kotz. Speib. Abgesehen davon, dass unsereiner am Seeufer ned so bauen tun dürftert. Aber das tut eine andere Sache sein.

Also liebe SPler, die Fragen der lästigen und dummen Bürgerleins werdets ned einfach aussitzen können. Die werden jeden Tag lauter werden tun. Ein paar hohle Frasen werden net ausreichen tun. Bis zur Wahl immer lauter. Dann werden euch die Ohren ziemlich dröhnen tun: von den Fragen und von den Wahlergebnissen, gell! Vielleicht tut ihr das irgendwann schnallen, wenn ned: bitte anschnallen, der Aufschlag wird hart sein tun. Dafür könnma garantieren. Aber wenn ihr so deppert seid und den Plutzer hinhalten tuts für eine Tetschn, die was die ÖVP bekommen tun solltert, dann tuts selber schuld dran sein tun. Dann könnts eure Zeitung, die was seit der letzten Wahl kein einziges Mal erscheinen haben tut, umbenennen tun. Auf „Warum?“. Dann könnt ihrs auch wieder erscheinen lassen tun. Leer. Unbedruckt. Dann tuts ned viel Arbeit sein tun, und die Bürgerleins tun wissen, dass sie von der SP keine Antworten bekommen tun werden. Nur leere Seiten ohne Antworten. Keine Antwort ist für die Bürgerleins auch eine Antwort. Die Unschuldsvermutung der leeren Seiten, gell.

Ja, die Fragen bleiben. Werden grösser. Die Fragezeichen überragen demnächst den Traunstein. Da werde dann alle Nicht-Zuagrasten Tränen in den Augerln haben, auch wir vom Team Gmundl, die was wenig Zugrast sind, so gut wie gar ned zuagrast sind. Weilmir den Traunstein nimmer sehen werden tun hinter dem riesigen Fragezeichen, das was aus dem Traunsee wachsen tun wird. Demnächst. Dann wird das Fragezeichen umfallen und den Nichtantwortern auf die Schrumpfkopferln fallen. Fallende Mandatszahl, schrumpfende Fraktionsgrösse. Wahltag ist Zahltag, hat die FPÖ plakatieren tun vor langer Zeit. Mir tun sagen: Wahltag ist Fahltag. Weil da werden ein paar Gesichterln ziemlich eine fahle Farbe annehmen tun werden.

Tschüss!

Das Team Gmundl (inkl. aller Zuagrasten, Abgrasten und allen, die was a Mischung davon sein tun). Mir tun heute aus Aktualitätsgründen noch einen Blog nachschieben am Nachmittag. Garantiert! Wort drauf!

Bostskribdumm:

Zuagraster = Zugereister. Das Gegenteil eines Einheimischen, der es nicht nötig hatte, nach Gmunden zu fahren, weil er hier auf die Welt gekommen ist; blöderweise fahren manche Eingeborene nie wirklich weit weg. Zumindest ned im Kopf, sondern nur mit die Füss.

Abgraster = Abgereister. Kommt in Gmunden fast nicht vor, weil es kein gutes Hotel gibt. UNd die Grünen sind schuld. Eh klar, Nudelaug!

Einheimischer = unglaublich doofer Erklärungsversuch der ÖVP

Kontaminierter = Zuagraster, Abgraster oder Einheimischer, die was in der Bucht beim Seebahnhof dem Badevergnügen gefrönt haben. Zumindest wenn man einem besonders dummen Rechtfertigungsversuch der ÖVP Glauben schenkt.

Ganz Gmunden ist Gmundl
24. Juni 2013

… zumindest fast ganz Gmunden. Rechnerisch, also statistisch tut es aber stimmen.

Lieber Leserleins aller Geschlechter!

Wir tun euch fürchterlich viel dankbar sein, dass ihr uns nicht nur treu geblieben seids, sondern auch viel weitergesagt habt, dass man uns lesen soll. Jetzt tunma eine riesige Stammleserschaft haben. Und was uns besonders freuen tut: in den letzten zehn Monaten haben irre viel Leute uns gelesen. Am Wochenende hamma die 30.000er-Zahl an echten Besuchen überschritten. Die grosse Mehrheit tut direkt unsere Adresse eingeben tun und kommt nicht über externe Links. Das tut ein gutes Zeichen sein, weil das heisst, dass unsere Adresse eine feine geworden ist, die was sich die Menschen merken tun.

Man kann daher wirklich sagen tun: ganz Gmunden ist Gmundl! Weil rein statistisch tut in den letzten zehn Monaten jede Gmundnerin und jeder Gmundner über zwei Mal auf unsere Seiten zugegriffen haben. Echte Besuche, ned wie bei einem Vizebürgermeisterlein seinem Blog, wo jeder Klick auf der Homepage gezählt werden tut, und so getan wird, als ob das Besucher sein täterten.

Praktisch tut das bedeuten, dass wir alle Leute, die auf welche Art immer, an Politik interessiert sein tun, uns auch lesen. Freund und Feind beim Gmundl vereint. Sozusagen. Das tut natürlich einen riesigen Vervielfältigungseffekt haben. Denn frau und man spricht über den gmundl-Blog. Der bewegt was in der Stadt. Die einen freuts, die anderen ärgerts. Und ein paar tun – mir habens schon öfter erwähnt – scheppern wie die Kluppensackerln. Das tut gut sein tun. An sich tunma ja dafür sein, dass niemand in dieser Gesellschaft und in diesem Land sich fürchten tun muss. Aber die, welche was wir meinen tun, die sollen schon ein bisserl eine Angst haben: um ihre Macht, um ihren Einfluss, um die materiellen Vorteile, die was sie sich zugeschanzt haben tun.

Wir tun auch nicht für die gesunde Watschn sein tun. Aber eine symbolische für manche HERRschaften, die tunma schon austeilen. Auch mit dem symbolischen Rohrstaberl auf die symbolischen Finger tunma klopfen. Mir tun ohnedies ned wissen, ob die, welche was wir meinen, überhaupt noch was gspüren tun. Sonst gäberts manche Sachen ned, die was es leider geben tut. Gell!

Morgen tut dann noch ein richtiger, neuer Blog erscheinen tun. Der hier war ein bisserl eine Selbstbeweihräucherung. Tunma zugeben. Aber ein Mal in der Zeit dürfma uns schon loben. Weil auch mir vertragen unglaublich viel Lob, gell!

Tschüss bis morgen!

Das Team Gmundel

Hinweis
24. Juni 2013

Liebe Leute!

Eine Bitte: wenn jemand einen Kommentar zu einem Blogbeitrag von uns posten will, dann bitte immer direkt beim Blog kommentieren. Wie das geht? Einfach: Gleich unter dem Titel unserer Blog-Beiträge steht das Datum. Gleich daneben steht entweder „Schreibe eine Antwort“ oder je nach Anzahl der bereits geposteten Antworten „Eine Antwort“, „Zwei Antworten“ etc., die können angeklickt werden. Dann öffnet sich ein neues Fenster und man kann den Kommentar eingeben. Sobald wir ihn freigeschaltet haben, erhöht sich der Zähler z. B. von „Eine Antwort“ auf „Zwei Antworten“. Damit ist sichergestellt, dass die Kommentare direkt bei den zugehörigen Blogeinträgen zu finden sind. Um die Kommentare zu lesen, klickt man ebenfalls auf „xxx Antwort(en)“.

Eine Reihe interessanter Kommentare ist – weil das nicht beachtet worden ist – in der Rubrik „Über“ als Kommentar zu finden. Leider gibt es keine Möglichkeit für uns, diese „falsch“ zugeordneten Kommentare zu den kommentierten Blogs zu verschieben.

Danke & Tschüss

Das Team Gmundl

Kontaminiert?
17. Juni 2013

WAREN UNSERE KINDER UND WIR SELBST IN GEFAHR?

Nach einer Schreckwoche, eigentlich warens sogar zwei, hat die ÖVP offiziell reagiert auf die Sachverhaltsdarstellung der Grünen rund um die Hotel-Sache. Inoffiziell tut sie schon die ganze Zeit ziemlich viel Merkwürdiges auf der OÖN-Online posten lassen tun. Viele neue Poster tun sich dort tummeln, die was die ÖVP schnell ins Gefecht der Postings geschickt haben tun dürfte. Sehr geschickt tun die zwar meist nicht sein, aber was solls!

Was man der ÖVP lassen tun muss: sie tut bei ihrer Linie bleiben. Tut die anderen Parteien, die was mitgestimmt haben (SP, FP) in die Verantwortung nehmen, weil es eine Zweidrittelmehrheit war im Gemeinderat. So geht es einem, wenn man immer nur brav hinter der ÖVP herhecheln tut wie ein braves Hunderl.

Die SPÖ hat nach jedem Knocherl schnappen tun, das was man ihr hingehalten haben hat, damit sie nur ja zustimmen können tut. Was die SPÖ zu diesem Verhalten getrieben haben hat, tut kein Mensch wissen tun. Womöglich nicht einmal die selbst. Klar tut man sich Gedanken machen tun, warum die beim Hotel jeden Blödsinn mitgemacht haben tun. Aber erklären tun sies uns nicht tun, und die internen Fragesteller, das tun wir inzwischen schon alle wissen, werden mundtot gemacht. Was natürlich nur ein ganz gewöhnlicher persönlicher Konflikt ist, wie der Dickinger uns zu verklickern zu tun versucht. Nur so blöd tut niemand sein, dass ihm das abgenommen wird. Also tuts ein Rätsel bleiben tun, warum die SPÖ todesmutig hinter der ÖVP herhatschen tut. Aber vielleicht tuts eine Mutprobe sein, eine Todesmutprobe mit viel Testosteron. Manchen dort ist fast alles zuzutrauen.

Die FPler haben scheinbar glauben getan, dass der Asamer ein treuer Gmundner ist, der was seiner Heimat sowas ned antun wird, ein Hotel zu versprechen und dann ned zu bauen. Weil der Mann hat Handschlagqualität. Das ist dann aber ein harter Schlag geworden, gell. Weil mit der Investorenqualität wars dann halt nicht weit her. Merke: Geld kommt vor Heimat.

Jetzt tut die ÖVP behaupten tun, die Grünen täterten die grossen Hotelverhinderer sein und Gmunden schädigen tun, vor allem, weil man noch immer auf Investorensuche sei. Na sowas! Und wenn sie nicht gestorben sein tun, dann tun sie bis in alle Ewigkeit suchen tun. Amen. Jetzt den Grünen die Schuld zuschieben tun, das war sogar den handzahmen OÖN zviel, weil selbst dort hat man bemerkt, dass der Asamer längst hätte bauen können tun, wenn er gewollt haben hätte. Aber entweder ist der Asamer ein bissl klamm im Geldbörserl, was manche Presseberichte vermuten lassen tun, oder nicht so dumm, sein eigenes Geld riskieren zu tun. Weil das pfeifen inzwischen auch die unmusikalischten Spatzen von allen Gmundner Dächern, dass sich der Hotelkobel ned rechnen tun tut.

Die ÖVP sagt: die anderen, die was im Gemeinderat sitzen tun, ausser die Grünen, tun bei den Hotelfragen immer mit der ÖVP gestimmt haben. Da tuns recht haben. Das tut ja der Jammer sein, dass die anderen, vor allem die SPÖ, immer brav mitgetan haben tun. Jetzt tun die Roten in der Falle sitzen, weil ihr Dickinger ist auch noch dazu der Vorsitzende des Rechtsausschusses, der diese bemerkenswerten Verträge akzeptiert haben tut. Wirklich: niemand tut verstehen tun, warum die überall artig mitgestimmt haben tun. Aber vielleicht kommt die Korruptionsstaatsanwaltschaft dahinter und kann es dem staunenden Publikum eines Tages erklären tun. Es gilt natürlich und ausdrücklich die Unschuldsvermutung. Kann schliesslich eine ganz harmlose Erklärung geben. Vielleicht habens in den Sitzungen gschlafen. Oder es war eine besonders trickreiche Strategie, die sie und wir bis heute ned verstehen. Oder sie haben sich so auf Hotel gefreut haben tun.

Dass die ÖVP aber wehleidig behauptet, hier würden ALLE Gemeinderäte kriminalisiert, tut schon ziemlich dreist sein, gell. Weil erstens kanns nur für die brenzlig werden tun, die was für all diese Verträge gestimmt haben tun. Also ned für die Grünen. Dann tut es kein Kriminalisieren sein, wenn man bei einem undurchsichtigen Vertrag, wo man nicht wirklich durchblicken tut, eine Stelle befragt, die was sich auskennen tut. Ein Gemeinderäte sind sogar verpflichtet, wenn was nicht koscher vorkommen tut, laut aufzuschreien und Aufklärung zu verlangen. Wenn die nicht kommt, dann muss man was tun, um nicht selbst unter Umständen strafbar zu werden. Natürlich gilt da auch die Unschuldsvermutung. Kriminalisiert tun hier in der Stadt vor allem Kritiker werden, die was der SPÖ unangenehme Fragen stellen tun. Wenn jemand, wie wir hier, eine Frage stellt, die was einem nicht passt, und die man einfach beantworten hätte können, schreit die SPÖ nach dem Staatsanwalt, obwohl es offensichtlich kein Delikt geben tut, wie jeder alphabetisierte Gmundner beim Lesen unseres Blogs leicht überprüfen kann. Das nennen wir Kriminalisieren. Net das, was die Grünen gemacht haben tun.

Wirklich zum Wiehern ist die Begründung der ÖVP, warum die Grundstücke so billig verkauft worden sein tun. Sie tut ein Bilderl vom Gelände aus den 1960er Jahren aus der Lade ziehen und sagt: das war Industriegegend. Die ist kontaminiert. Ah geh wusch, ah geh schau! Das Gelände tut  also so kontaminiert sein, dass man das erholungssuchenden Leuten nicht als badegeeigneten Seegrund verkaufen können tut. Sondern nur dem Asamer für ein Hotel. Bei einem Preisabschlag von 75 % (!!!) muss dort aber massenhaft Gift lagern tun. Und das seit Jahrzehnten, wenn man dem Bild glauben sollen tun, das was die ÖVP jetzt herzeigen tut.

Da tut man sich dann fragen: was für ein Zeug ist dort verbuddelt? Oder: welches Gift ist dort versickert? Wie gefährlich ist dieses Zeug eigentlich? Das muss ja unglaublich giftig und gefährlich sein, bei diesem Preisnachlass. ABER: Warum hat die Gemeinde unter Führung der ÖVP jahrzehntelang nichts gemacht? Wieso hat man unsere Kinder und uns selbst dort jahrzehntelang baden lassen tun, wenn der Grund so gefährlich verdreckt ist? Kann uns das wer erklären? Wer war so verantwortungslos, dieses Grundstück über Jahrzehnte von der Öffentlichkeit betreten zu lassen, wenn es so gefährlich kontaminiert sein tut?

Liebe ÖVP! Wir täterten gerne eine Antwort haben:

Wie giftig ist das Zeug dort? Um was handelt es sich? Wenn es 75%-Preisnachlass-giftig ist, warum durften dort die Kinder der Normalverdiener ohne eigenen Seegrund jahrzehntelang baden und spielen? War es gefährlich, am Seebahnhof auf einen Zug zu warten?

Wenn das alles nicht zutrifft: ist die Kontamination nur ein dummer Schmäh, um den Preisnachlass zu rechtfertigen?

Herr Bürgermeister: legen Sie die Fakten auf den Tisch. Zahlen, Mengen, Art des Giftes, Grad der Gefährlichkeit. Bestand je eine Gefahr für Gesundheit und Leben der dort Badenden und sich Sonnenden? (Warum stellt die SPÖ eigentlich diese Fragen nicht? Hallo, aufwachen! Oder wollt ihr ewig mit der ÖVP kuscheln, bis ihr euch zu Tode gekuschelt habt???)

Herr Bürgermeister: waren unsere Kinder jemals in Gefahr, oder ist die ganze Kontaminationsgeschichte nur Geschwafel, Rechfertigungsrethorik?

Die Bürgerinnen und Bürger haben Recht auf wahrheitsgetreue Antworten!

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs: stellt diese Fragen in den Online-Foren, stellt sie dem Bürgermeister. Stellt sie jenen Mandataren, die für den Hotelbau und den billigen Grundverkauf gestimmt haben. Stellt Fragen, Fragen, Fragen!

Auch wir werden nicht locker lassen. Denn die neuesten Erklärungen der ÖVP klären gar nichts, sondern werfen neue, brennend heisse Fragen auf.

Wir bleiben dran. Tschüss!

Das Team Gmundl

Verwirrspiele
16. Juni 2013

Der SPÖ-Vzbgm. Christian Dickinger schreibt in seinem neu gestarteten Blog (wir tun vermuten, es tut sich bei diesem Wortschwall um eine Beschwerde handeln):

In einem so genannten BLOG im Internet, in welchem die deutsche Sprache gepeinigt wird, um den Intellekt des Autors, dessen Selbstüberschätzung nur von seiner in der Anonymität lustwandelnden Feigheit übertroffen wird, zu tarnen, wurde mir jüngst die Ungnade des autoritativ Zensuren verteilenden Zuchtmeisters aller KommunalpolitikerInnen, die ohnehin alle deppert, unfähig und womöglich auch noch „korrupt sein tun“, zuteil.

Nun gut. Jeder, wie er können tut. Vielleicht gibt es sogar Leute, die diesem Satzungetüm (wer peinigt hier die Sprache?) etwas Sinnentnehmendes abringen können. Wir tun auf das nur ein einziges Mal antworten. Hier, jetzt, heute. Denn was tut die Diskussion für einen Sinn haben mit einem, der in der eigenen Partei eine Entwicklung zulassen tut, die alle kritischen Leute vertreiben tut, und immer wieder das Gegenteil beteuern tut. Warum gehen die Leute dann?

Also das mit der „Feigheit“ tut halt nur zeigen, dass noch nicht alle Menschen entwickungsgeschichtlich das Neandertal verlassen haben, gell. Weil das ist ein sogenanntes Testosteron-Argument, schlichter gesagt: männlich, patriarchalisch, Macho-Niveau. Du feig sein, wenn nicht springen tun. Dabei hamma schon im Kindergarten gelernt haben tun, dass man nicht springen tut, nur weil einer „feig“ brüllen tut. Wer mit diesee Art steinzeitlichem Mut handeln tut, tut unklug sein und würdert eher einen Mangel an Intelligenz beweisen. Angesichts des Drucks, dem Kritiker hier in der Stadt ausgesetzt sein tun, tut es eine Frage der Klugheit sein, dass wir uns nicht outen tun.

Nirgendwo haben wir geschrieben, dass ALLE Kommunalpolitiker deppert sind. Wenn Dickinger diesen Schluss aus unserer Beschreibung mancher Vorgänge in Gmunden ziehen tut, dann tut das sein Problem sein tun. Typischer Politikertrick: eine scheinbar gemeinsame Front gegen Kritiker schaffen. Wir tun aber Wert drauf legen tun, dass wir genug kluge Leute in der Gmundner Kommunalpolitik kennen tun, auf die aber leider niemand hören tut. Die sind mit unserer Kritik nicht gemeint. Hinter denen und dem Wort „ALLE“ braucht Dickinger sich nicht zu verschanzen.
Den Konflikt von GR Kammerhofer mit „seiner“ SP auf die persönliche Ebene zu schieben, ist … wir tun das jetzt nicht qualifizieren, weil sich das selbst qualifizieren tut. Dass allerdings der studierte Politologe Dickinger uns einen politischen Konflikt als persönliche „Fehde“ vergackeiern tun will, lässt tief blicken lassen. Er sollte vielleicht das eine oder andere Semester noch einmal absolvieren tun und dabei die Lauscher aufstellen tun. Die Personalisierung eines politischen Konflikts tut der typische Versuch eines Politikers sein, die Vorgänge mit Worten vernebeln zu tun und den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen streuen tun. Dass der Kammerhofer geht, ist eine Schande für die SP-Gmunden. Der Mann ist rotes Urgestein. Der war schon in der Partei aktiv, da hat so mancher seiner Gegner in der SP-Gmunden noch an Windeln geschnüffelt.
Besonders nett tut die Behauptung sein, wir täterten behaupten, „alle seien korrupt“. Das Wort „alle“ tun mir bei politischen Einschätzungen nicht kennen tun. Wir tun immer sagen, wer gemeint ist, gell! Dafür tut im ganzen Blog, auf den der Dickinger sich beziehen tun tut, das Wort „korrupt“ gar nicht vorkommen. Offenbar hat er inzwischen eine NLP-Schulung besucht (das ist das, womit Figuren wie KHG Interviewer und Zuhörer nerven tun): behaupte etwas, was gar nicht gesagt worden ist, und widersprich dieser Eigenerfindung heftig. Damit lenkt man vom Kern des Problems ab und tut sich die Antwort auf unangehme Fragen ersparen tun. Wir haben ausserdem angenommen, dass der Dickinger in der Lage sein tut zu merken, wenn ein Text ins Satirische kippen tut. Wenn er von uns als „grösster Intellektueller Gmundens“ bezeichnet werden tut, dann tut das eine satirische Übertreibung sein, gell. Ein bisserl was zum Lachen halt, gell! Weil ein bisserl lächerlich tut das schon sein tun, was hier „politisch“ abläuft, gell!

Klar kann einer in der Politik Fehler machen tun, das tut doch nicht die Frage sein. Jeder würde politische Fehler machen tun, auch wir vom Team Gmundl. Das Problem tut aber sein, dass der Kammerhofer genau diese Frage gestellt hat: die nach den Fehlern und deren Ursachen. Mehr hat er ned braucht haben tun! Wir tun niemandem Fehler vorwerfen, wenn es wirklich Fehler waren. Komisch ist nur, dass in Gmunden von den selben Leuten immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden tun. Auf unseren eigentlichen Vorwurf, die Verquickung von Stadt, Politikern und Asamer-Konzern und warum die SP mit keinem Wort gegen diese Vermanschung auftreten tut, tut der Dickinger schweigen. Auch eine Art von Antwort.

Der Rest (im wahrsten Wortsinn) von Dickingers Rechtfertigungsblog tut ein wehleidiges Sammelsurium von unpolitischem Gsuder (Copyright Alfred Gusenbauer) im rein persönlichen Bereich sein. Keine politische Antwort auf politische Fragen. Ein typischer Trick von schwächelnden Politikern aller Farben: politische Kritik als persönliche Befindlichkeit der Kritiker abzutun bis hin zum in diesem Zusammenhang grenzenlos dummen Wort „Hass“. Lieber Dickinger! Mir tun Sie ned hassen. Nein, eher betrauern. Weil es schad sein tut, wenn jemand nicht mehr merken tut, was in der Stadt und bei der Mehrzahl der Menschen vorgehen tut. Wir tun nix dafür können, wenn Politiker sich immer wieder so verhalten tun, dass das dumme Vorurteil genährt wird, dass die ohnedies alle korrupt, dumm oder sonstwie ausgerastet sind. Vor allem weil es auch all jene treffen tut, die was parteiübergreifend nicht so sein tun.

Noch was wollma erwähnen tun: der Dickinger ist wirklich schlau. Damit sich die Zugriffszahlen auf seinen Blog besonders eindrucksvoll ausmachen tun, tut sich der Zähler bei jedem Klick, den jemand auf der Seite machen tut, um eins erhöhen (Stand heute!). Wenn also der geneigte Besucher sich von einem Menupunkt zu einem anderen klicken tut, wird das immer als ein Besucher gezählt. Wenn sich daher jemand durch alle Punkte durchklicken tut, hat der Dickinger, auch wenns nur eine Person gewesen sein tut, gleich fünf, sechs oder zehn Besucher gehabt. Verwirrspiele halt.

Jaja, so clever ist er, der Dickinger. Es tun genau diese Tricksereien sein, die was die Bürgerleins satt haben tun, gell! Liebe Leute, tuts das jetzt ned alle ausprobieren tun, oder nur mit zwei Klicks, gell, weil sonst tut der Dickinger bald soviele Besucher haben tun, dass er sich vor seiner eigenen Schlauheit zu fürchten beginnen wird. Es gilt jedenfalls: angezeigte Besucherzahl mindestens durch 10 dividieren, dann tut man auf die Zahl derer kommen, die was sich den Dickinger wirklich anschauen tun.

Die Kommentare einiger seiner Parteigänger zu/auf seinem Blog tun dafür sowas von peinlich sein tun. Klingt wie die PRAWDA des Jahres 1970 oder so. Oder Nordkorea 2013. De gustibus non est disputandum …

Aber einmal sollten auch die Fans vom Team Gmundl und unserem Blog sich die Dickinger-Bloggerei angucken tun. Sie tun dann ein recht gutes Bild vom Politiker Dickinger bekommen tun. Einem Politiker, der nicht kapieren tut, dass sich inzwischen viel Unmut aufgestaut hat, so viel, dass sich Gruppen von Leuten bilden tun, die was gemeinsam was gegen die Zustände unternehmen, die hier herrschen. Wie wir vom Team Gmundl zum Beispiel. Weil das tut der ganz grosse Irrtum vom Dickinger sein tun: glauben zu tun, dass wir nur einer sein tun. Das Erwachen wird bitter sein tun.

So! Das war einmal für alle Mal. Mir werden keinen Krieg gegen den Dickinger führen, auch wenn Teile seiner Partei einen Krieg gegen Kritiker führen. Wir werden ihn kritisieren tun, wenns was zum Kritisieren geben tut. Wir werden ihn loben tun, wenns was zum loben tun gibt. Wir werden für das freie Wort in Gmunden kämpfen tun. Gegen alle Mächte, gegen jeden Politiker, gegen alle, die versuchen tun, das freie Wort zu behindern. Früher war die Sozialdemokratie auf der Seite solcher Kämpferinnen und Kämpfer. Heute tun leider Teile der Gmundner SP scheinbar selbst mitmachen tun beim Kampf GEGEN das freie Wort. Es liegt an der Gmundner SP, diesen Eindruck glaubhaft zu widerlegen. Wenn die Genossen Vorschläge brauchen, wir vom Team Gmundl beraten sie gern, auch wenn wir eine stabile Beratungsresistenz vermuten tun.

Irgendwann heute tuts noch einen zweiten Kommentar im Blog geben, weil es nämlich die Aktualität so verlangen tun tut. Wenn die ÖVP eine Pressekonferenz geben haben tut, in der sie die anderen Parteien in die Hotel-Geislhaft nimmt (allerdings: selber schuld die anderen), dann tut das für uns ein Thema sein tun. Weil ein Argument hat uns besonders gut gefallen haben tun. Auf das werma besonders eingehen tun. Also unbedingt lesen und weiterempfehlen! Mir wissen nur ned, ob wirs heute noch online bekommen tun. Weil mir tun die Kommentare alle gegenlesen tun, weil mir nämlich ein Team sein tun (früher hat man das „Redaktionskollektiv“ nennen tun, aber das tut heut net mehr so richtig cool klingen tun).

Auweiha! Mir ham shcon wieder viel zviel geschrieben. Aber jeder von uns hat noch ein Absatzerl dazuknallen wollen, und da noch eine Bemerkung, und dort einen Hinweis … und schon samma wieder zlang!

Bis später & tschüss!

Team Gmundl

 

To whom it may concern:

Umsonst sei all dein Ringen nach Kränzen blut’gen Ruhms,
Dein Name sei vergessen, in ew’ge Nacht getaucht,
Sei, wie ein letztes Röcheln, in leere Luft verhaucht!
Ludwig Uhland, Des Sängers Fluch

 

An einem klaren Tag sieht man unendlich weit …
10. Juni 2013

An einem klaren Tag sieht man unendlich weit …

On a clear day, rise and look around you,
and you’ll see who you are.
On a clear day, on a clear day, you can see forever.

Sang by Frank Sinatra

Dank der Sachverhaltsdarstellung der Grünen rund um die Ungereimtheiten zum Hotel Lacus Infelix tun sich die Nebel ein wenig gelichtet haben. Man tut zwar noch nicht unendlich weit sehen, aber man tut ein wenig weiter sehen als bisher. Manche Merkwürdigkeit tut da aus dem sich lichtenden Nebel auftauchen tun.

Natürlich tuns jetzt versuchen, die Grünen als Verhinderer hinstellen zu tun. Aber das gneissen die Leute, gell! So deppert sind die nicht, wie manche Obergscheiterln glauben, dass die Leute sind. Man sollterte die Leute nie für dümmer halten als man selber sein tut, gell, all ihr Nebelversprüher, Abwiegler, Vertuscher, Mitmacher, Zickzackler. Ihr superschlauen Intelligenzbestien, die was die Bürgerinnen und Bürger für blöd halten und für blöd verkaufen. Aber die Bürgerleins sind gerade dabei, draufkommen zu tun, dass und wie man sie (und vor allem ihren bescheidenen Wohlstand) verkaufen tun tut.

Besonders hervorgetan haben tut sich da unser aller roter Stadthäuptling Dickinger, den was wir alle so lieben, weil er so unglaublich gscheit sein tut. Was er auch nicht müde wird, allen zu erzählen, falls es jemand net gmerkt haben tun tut. Er hätte lieber im Rechtsausschuss mehr aufpassen sollen, gell, weil dort tut er nämlich Vorsitzender sein. Was er dort – ausser vorzusitzen (= zeigen tun, wie man sitzten tut) – getan haben tut, weiss man nicht genau. Denn was der Vertrag rund um das Hotel ist, den hat er entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Jedenfalls nicht gemerkt, was da alles für Hämmer drin stehen tun. Und wenn ers gmerkt hat und nix gsagt hat … darüber tun ma net nachdenken wollen! Dafür weiss der Rechtsexperte weil juristisch nichtpromovierte Nichtjurist Dickinger ganz genau jetzt schon, was die Staatsanwaltschaft tun machen wird: nichts. Also entweder tut der Dickinger was wissen tun, was mir alle net wissen tun, oder er tut nur so vor sich hin schmettern. Pfeifen im Wald. Weil er ein bisserl Angst haben tun tut. Immerhin hat er einem Rechtsausschuss vorgesessen tun haben, der was ein ziemlich merkwürdiges Papierl als Vertrag durchwinken hat tun, der Nichtjurist, während die schwarzen Juristen sich gemütlich zurückgelehnt haben  und den grössten Intellektuellen Gmundens reintappen haben lassen tun. Da tut sich die Frage nach der Haftung stellen, gell, falls was nicht so ist, wie es sein tun solltert. Wenn da vielleicht öffentliches Vermögen verschwendet worden sein tut. Also jetzt tunmir wissen tun, dass auch der Dickinger scheppert wie ein Kluppensackerl (Worterklärung siehe letzten Blog). Darum mag der Dickinger es nicht, wenn in seiner Partei ein paar Leute gescheite (aus Dickinger-Sicht dumme?) Fragen stellen. Darum also werden in der SP Kritiker und Fragesteller rausgemobbt, zum Schweigen gebracht. Weil der Schef höchstpersönlich die Sache mit dem Hotel warum auch immer vergurkt hat mit seinem Zickzackkurs, der was zwischen Populismus, Anbiederung und Dummheit hin und her geschwankt haben tut. Weil dass er absichtlich so einen Blödsinn wie diesen Vertrag akzeptiert haben tun tut, wollma net glauben tun, denn da würden sich dann ganz andere Fragen stellen tun. Ausserdem tut natürlich die Unschuldsvermutung gelten tun.

Jetzt tut der Dickinger auch noch den Grünen, die was das alles mal laut gefragt haben, in den Rücken fallen tun. Schöner Sprecher der „Allianz für Gmunden“, der was dem Köppl und den Schwarzen gleich einen taxfreien Freispruch für alles geben tun tut. Bravo! Bravissimo! Warum der Dickinger freiwillig solche Sonderleistungen für die ÖVP erbringt, tut man sich natürlich schon fragen. Wahrscheinlich kriegt er z’Weihnachten den „Grossen Asamer-Verdienstorden in rostigem Blech“ für besondere Verdienste um die Verscheisserung der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft. Dazu einen Tritt in den Hintern von den Schwarzen, weil die werden ihn nicht nehmen tun wollen, wenn er Asül sucht vor den schimpfenden Bürgerleins, weil die in der ÖVP schon den John haben, der was auch kein Sozialdemokrat sein tut, aber dort mal hinwollen hat tun. Nur kann der John wenigstens kochen. Der Dickinger kocht nur im eigenen Saft. Ausserdem: der Dickinger und der Hacklwirt in einer Partei, des tut a Problem geben tun, gell. Weil zwei, die was beide Bürgermeister werden wollterten, in einer Partei, im selben Lokal, Bier vom grossen Fass – gell, das tut net tut gehn tun. Vielleicht sollte der Dickinger darüber mal in seinem Blog was schreiben tun, wo er doch dort Hintergründe verspricht (die was er wahrscheinlich selbst nicht kennen tun tut). Aber vielleicht tut er uns noch überraschen und tut über die Hintergründe schreiben, warum er zulässt, dass Kritiker aus der SP rausgemobbt werden. Da würden mir vom Team Gmundl glatt a Lokalrunde schmeissen tun im Hacklwirt.

Jaja. Viele Nebel tun sich jetzt lichten tun. Denn der Dickinger tut sich irren, wenn er glauben tut, dass das irgendwie von Bedeutung sein tut, ob die Staatsanwaltschaft was finden tut oder nicht, was dann zu einer Klage führen tut oder auch nicht. Das tut nämlich net die Frage sein. Jeder, der was die Sachverhaltsdarstellung der Grünen lesen tut (findet man alles auf

http://gmunden.gruene.at/ )

jeder, der was das lesen tut, wird merken tun, dass das allem Anschein nach zumindest ein grob fahrlässiger Vertrag sein tut, der was einem (dem Asamer) alle Rechte geben tut, und der Gemeinde so gut wie keine. Dazu kommen jede Menge merkwürdige Vorgänge rund um den Vertrag, dauernde Änderungen, Preise, die was sich kleine Häuslbauer wünschen täterten. Und. Und. Und.

Denn wenn der Vertrag irgendwas beweisen tut, dann das: da hat sich ein Unternehmer eine Stadt unterworfen, sich gefügig gemacht, für seine Interesssen eingespannt. Die Politik dackelt brav hinter ihm her. Stadt, Politik und Asamer kannst kaum mehr auseinanderhalten tun. Ein politisch-ökonomischer-kommunaler Komplex, ein Einheitsbrei. Eine Verheiratung von Politik und Wirtschaft unter Ausschluss der Demokratie. Früher haben Sozialdemokraten sowas bekämpft haben tun. Heute tut ein Teil von ihnen selbst ein Teil davon sein. Und tun dann nicht wissen, wie sie da wieder raus kommen sollen (wollen sie überhaupt?). Dafür tuns den Grünen, ihren Allianzpartnern also, in den Rücken fallen tun mit vorzeitigen Freisprüchen (Exkulpierungen nennt man das auf hochgscheit, gell, mir können das auch, nämlich net!).

Unsere Gedanken über „sozial“ und „demokratisch“ hamma aufs nächste Mal verschoben haben tun. Aus Aktualitätsgründen, gell!

Tschüss!

Infelix – Das Unglückshotel ist tot!
3. Juni 2013

Alle schepperns vor der Pressekonferenz, die was die Grünen heute (3. 6. 2013) in Gmunden im Wiener Café um 10 Uhr geben tun werden. Scheppern tuns wie ein Kluppensackerl (das was in dem die Wäschekluppen gesammelt werden). Sachverhaltsdarstellung an die Korruptionsstaatsanwaltschaft. An den Bundesrechnungshof. Bravo! So gehört das gemacht! Wir vom Team Gmundl ham das schon vor einiger Zeit verlangt haben tun. Wenns uns nicht geben tätert, mir sind da trotzdem bescheiden und tun ned überheblich werden, aber mir schreiben uns schon gut, dass der Druck der Bürgerinnen und Bürger so gross worden ist. Viele, viele haben gearbeitet, recherchiert, informiert. Aber mir vom Gmundl haben mit unserem Blog halt wirklich viele Leute erreicht. Darum sinds in der Politik sehr, sehr nervös geworden, die einen (vor allem Schwarz und Rot). Andere haben gmerkt: da muss was geschehen. Fast ganz Gmunden kann jetzt sagen: wir sind Team Gmundl. Und schwenken ein kleines, grünes Fähnchen, auch wennma strikt parteiunabhängig sind. Andere haben auch ein Fähnchen, aber das sieht man nicht, das riecht man nur. Hicks!

Guat! Lacus Infelix tut tot sein. Man könntert auch sagen tun: es hat nie gelebt. Bestenfalls scheinlebendig. Das ist, was wir, seit es uns gibt, schon sagen tun: es tut kein Hotel geben, es wird kein Hotel geben tun. Es tut sich nicht rechnen tun. Mir sagen das schon immer, weil uns kann man aus keiner Partei rauswerfen, uns kann man ned zum schwiegen bringen tun. Wir tun uns das ein wenig schon uns selbst gutschreiben, dass jetzt sogar in der ÖVP Zweifel aufkommen tun, dass man das Hotel ned bekommen wird. Dass man eine unserer Forderungen jetzt erfüllen sollten tun müsstert: Rückkauf des Seebahnhofgrundstücks, weg mit den Hypotheken, die drauf liegen. Die RAIKA soll schauen tun, wo sie ihr Geld herbekommen tut. Sie hat wissen müssen tun, dass der Asamer die Grundstücke lastenfrei zurückgeben müssen tut, wenn bis Ende 2013 (ohnedies schon verlängert!) kein Hotel stehen tut. Von Juni bis Dezember hat er noch Zeit. Da tut er gerade noch ein mannshohes Hotel mit Lego-Bausteinen bauen tun können.

Richtig fies ist, was jetzt mit den Grünen gemacht wird. Die sollen schuld sein tun, weil sie das Hotel verhindern tun mit ihrer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Das tut der ÖVP nicht einmal die bekannt sanfte OÖN mehr abnehmen. Was zviel ist, ist zviel. So haben die Schlauköpfe sich das vorgestellt: man tut, als ob man ein Hotel bauen tut, präsentiert einen Kobel, der was so schirch sein tut, dass ihn niemand will. Man schiebt dem angeblichen Bauherrn das Grundstück billigst zu (Hofer- oder Lidl-Preis), die bauen nicht, weil die bösen Bürgerinnen und Bürger und die Grünen und das Team Gmundl das angeblich verhindern tun. Nur die SPÖ nicht, die ist brav immer hinter der ÖVP hergedackelt. Zwei Quadratmeter Badefläche haben der SP zum Kompromiss gereicht und zugestimmt. Nix Bürgerbeteiligung, von der was der Dickinger immer nur quaken tut. Der beteiligt nämlihch ned amal seine Parteimitglieder an der Entscheidungsfindung. So tut das nämlich sein. Und als jetzt ein SP-Gemeinderat, der Kammerhofer, dumme Fragen gestellt hat, die denen sowas von peinlich sein haben tun, haben sie ihn rausgemobbt. Aber gut: mir wissen inzwischen, dass die Gmundner SP es nicht mag, wenn man ihr kritische Fragen stellt.
Warum das so ist, das müssen die Bürgerinnen und Bürger sich auch fragen tun, bloss die Antwort, die muss sich jede und jeder selbst geben tun. Da könnma nix sagen, weil mir nix wissen tun. Die Antworten aber, die uns einfallen tun täterten, die unterliegen der Unschuldsvermutung, weil die entspringen nur unserer blühenden Fantasie. Denn wie es so schön heissen tut: nix Genaues weiss man nicht. Und die was was wissen tun, die tun nix sagen. Also kann die Bevölkerung nur rätseln tun, warum der Dickinger auf Populist und Transparenz macht, aber genau bei der wichtigsten Frage der letzten Jahre gar nix transparent sein tut, was das Abstimmverhalten der SP betrifft. Er solltert mit der Demokratieoffensive bei sich selbst anfangen tun. Weil die Fragen, die tun bleiben. Jetzt tut er sich hinter der Allianz verstecken tun und glaubt, er tut aus dem Schneider sein tun. Tut er aber nicht. Nur weil die Allianz jetzt für den Rückkauf ist (sehr, sehr löblich!), heisst das ned, dass die SPÖ keine Fragen mehr beantworten müssen tut. Die Wählerchens werden eine Menge Fragen haben tun.

Was also das Verhindern des Hotels betrifft: da ist gar nix verhindert worden sein. Die bauen nicht, die wollten nie bauen tun, weil es sich nicht rechnen tut. Saison zu kurz. Gmunden zu unattraktiv. Gastronomie zumeist sauschlecht. Sogar die Saiblinge und Reinanken haben Angst, in der Pfanne eines Gmundner Lokals landen zu tun, weil das kein würdevoller Tod sein tut. Die Betteln mit flatternden Kiemen, dass man sie ins nächstgelegene Luxusrestaurant bringen tut, bevors zu riechen beginnen und nicht mehr frisch sind. Nur ned in Gmunden verbrutzelt werden.

Was also das Sich-Rechnen betrifft: 35 Millionen soll das schirche Lacus Infelix kosten. Investoren wollen das heutzutage in zehn Jahren zurückverdienen tun. Sind also 3,5 Millionen Rückzahlung im Jahr. Dazu die Zinsen. Sagma die wollen 10 % Rendite vom Kapital (sonst könntertens gleich auf den Finanzmärkten spekulieren). Aber gut, weil Gmunden so arm und die Traunseefische so bemitleidenswert sein tun, gebens uns die Kohle um 5 %, was natürlich ein Märchen sein tut, aber damit niemand sagt, mir tun zu hoche Zinsen rechnen. Das tun dann Daumen mal Pi 875.000 Euro im Jahr Zinsen sein tun. Die müssen auch bezahlt werden sein. Ohne Betrieb, ohne Personal, ohne Strom, ohne laufende Erhaltung und Instandhaltung, nur der nackerte Kobel, der in der Landschaft steht: rund 4,4 Millionen Euro Rückzahlung im Jahr. Drei Monate Saison, mehr hamma ned in Gmunden, das ist schon sehr positiv gerechnet sein tun. Jedes Hotelzimmer muss in der kurzen Saison ungefähr 10.900 Euro einspielen tun. Exklusive Mehrwertsteuer. Die tut noch dazu kommen mit zehn Prozent. Tun dann rund 12.000 Euro sein tun. Pro Saisontag muss jedes Zimmer Vollauslastung haben (=alle Zimmer sind drei Monate hindurch voll belegt) und 133 Euro täglich einspielen tun – nur für Rückzahlung und Zinsen. Kein Frühstück berechnet, kein Personal, kein Strom, keine Betriebskosten, keine Instandhaltung.

Welcher Selbstmörder sollte in dieses Hotel investieren tun wollen? Wenn er es ned selbst tun tut, bringen ihn seine Erben um.

Und weil mir vom Team Gmundl viel auf Reisen sind. Mir fahren kürzlich Richtung Süden, oder Südosten, mit dem Kompass tun mir es ned so haben. An der Schwarzmeerküste, die was die Bonzenküste für die alten Kummerln der alten Sowjetunion war, und für die andern Bonzen aus dem Ostblock, da steht ein Hotel, das scheint in weiser altkommunistischer Voraussicht für den Traunsee geplant worden zu sein. Mir tun es ned so richtig glauben wollen, dass der Asamer seinen Entwurf dort fladern hat lassen tun, aber verblüffend tuts schon sein tun, die Ähnlichkeit und das Hotel für die Altkummerln. Wenn jetztta noch der Köppl das Rathaus auf Kreml umbauen lassen tut, damit die roten Stadtapparatschiks sich endlich wieder wohlfühlen tun drin im Rathaus, dann wissmer alle, was da gespielt werden tut.

bonzen_hotel

Tschüss!

Das Team Gmundl

PS.: Und schon bald tun mir darüber schreiben tun, was in Gmunden die Worte „sozial“ und „demokratisch“ bedeuten tun tun. Und – man tuts kaum glauben tun – das hat auch was mit dem Hotelbau zu Gmunden-Babel zu tun.

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