Archive for Juli 2013

Das Phantom der Oper
28. Juli 2013

Eine weitere Folge unserer beliebten Filmplakat-Serie „Sommerfilme, die es nie bis Gmunden schafften“.

Die Geschichte:
Ein einsamer Provinzbürgermeister träumt von einem Hotel und verliebt sich unsterblich in einen unbekannten Investor. Niemand weiss, ob die Gespräche, die er mit diesem führt, tatsächlich stattgefunden haben, oder nur ein Tagtraum des verzweifelten Bürgermeisters sind. Ein Ergebnis seiner unerfüllten Liebe zu einem niemals gebauten Hotel?

Nächtens wird im Toskana-Park mitunter eine rot gekleidete und maskierte Gestalt gesichtet, die mit schnellen Schritten, in gebückter Haltung durch den Park streift und sofort spurlos verschwindet, sobald sie merkt, von Menschen erblickt worden zu sein. Da am Tag nach solchen Gespenster-Sichtungen immer merkwürdige Dinge geschehen (Letter of Intents kommen an, der Tourismusdirektor ruft nach drei weiteren Hotels, in Gmundner Wirtshäusern gibt es plötzlich und unerwartet ein paar Stunden lang geniessbares Essen, die SP-Gmunden bekennt sich zu einer Haltung), trägt das Gespenst bald den Namen „Roter Tod“. Die Gmundner SPÖ gibt seit langem ein erstes Lebenszeichen von sich: sie distanziert sich von der Bezeichnung „Roter Tod“, es müsse vielmehr heissen „Schwarzer Tod“.

Werden Köppl und der Investor einander schon bald in ewiger Liebe verfallen sein und im Schloss Ort den ewigen Bund der Ehe schliessen? Wird Asamer als Trauzeuge fungieren und die Raika die Aussteuer spendieren? Wird SP-Chef-Dickinger in letzter Sekunde versuchen, die Hochzeit zu verhindern und den Investor selbst zu ehelichen?

Wird die Gmundner Bevölkerung jemals erfahren, wer sich hinter der Maske verbirgt? Wird sie jemals den Letter of Intent zu sehen bekommen, in dem der Investor seine ewige Liebe zu Köppl beschworen und diesem den Heiratsantrag gemacht hat? Gibt es das Phantom überhaupt? Ist ein Happy-End möglich, oder wird der verzweifelte Investor für immer zum Schreckgespenst der Toskana? Holt er Köppl nächtens heim ins Reich der Finsternis? Welche Rolle spielt die Raika? Und stimmt das Gerücht, Asamer selbst sei der „Rote Tod“?

Ob der Film all diese Rätsel lösen kann? Ab sofort auf unabsehbare Zeit Nonstopp-Auffführung im Stadttheater Gmunden!

phantom-of-the-opera_plakat

Und schon demnächst tunmir hier im Gmundl-Blog die wirklich wirkliche Wahrheit über den Investor enthüllen, den was der Köppl laut Kronenzeitung auch schon mit gesprochen haben tut. Mir haben auch mit ihm gesprochen haben, undercover, eh kloa, Nudlaug, und enthüllen, was niemand enthüllen wollte. Exklusiv nur im Gmundl-Blog! Morgen oder übermorgen oder überübermorgen, weil wegen der Gmundl-Zeit, gell! Und haaaassssss is aaaaaahhhh! Mir san im Strandbad, solangs es das noch geben tut, gell! Und wenn er wo einen Letter of Intent finden tun tut, dann soll er ihn bitte entweder beim Bürgermeister abgeben, oder hier im Blog abgeben tun, damit mir vergleichen können, ob es der selbige sein tätert, wie der, den was man uns zugespielt haben tun tut.

Tschüss auf bald! Team Gmundl in Badehose (und drüben im Weissenbachtal auch ohne was)

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Wenn da Köppl vazöijd …
26. Juli 2013

Wenn der Köppl erzählt … (Mir tun auch Ned-Oberösterreicher ham tun, die was hier lesen machen tun!)

Jojojo, mir tun a bisserl zu spät dran sein tun. Das tut die spezinielle Gmundl-Zeit sein tun. Uns Glücklichen tut keine Stunde schlagen, gell! Aber mir san scho do. Weil mir ham die ÖVP-Zeitung bekommen tun, und tun sie als brave und folgsame Bürgerleins von Gmunden auch gleich brav glesen haben tun, damit mir wissen tun, was die Wahrheit ist, nix als die reine Wahrheit. So hat damals vor vielen, vielen Jahren schon die Zeitung von den Kummerln in Russland heissen haben tun: Wahrheit, russisch: Prawda. Jetzt tunma der ÖVP net unterstellen wollen tun, dass sie Kummerln sein tun. Na, wirklich net, gell. Weil das wärat arg. Weil Kummerln verteilen nix auf alle. Die ÖVP verteilt alles auf fast niemanden. So schauen mir nämlich aus, gell!

Aber mutig tuns schon sein tun, die ÖVPler. Weil wie die jetzt das Hotel von oben abbilderln tun, mit der Bucht von Gmunden und so. Na servas! Jedes Bürgerlein mit ein bisserl einer Fantasie kann sich jetzt vorstellen, wie hoch der Koloss von Asam in die Höhe ragen tätert, wenns ihn denn bauen würderten. Da siehst nix anderes mehr. Mitten in einen Stadtteil mit niedriger Bebauung tun die so einen Monsterkübel hinstellen tun. Man muss schon ordentlich scheissdrauf sein tun, um das den Bürgerleins als tolles Hotel verkaufen zu tun. Was wir echt klasse finden tun, is, dass jetzt auf dem Bild keine 15 sogenannten Chalets mehr drauf sein tun, sondern nurmehr 13. Echt gut tun wir das finden. Soviel Ironie täterten wir der ÖVP gar ned zugetraut haben. Weil 13 soll ja a echte Unglückszahl sein tun. Und mir vom Gmundl-Team tun das Hotel ja schon ewig lang Lacux infelix, das unglückliche Hotel, nennen tun. Offenbar tut die ÖVP das auch so sehen tun. Im nächsten Wahlkampf wird die ÖVP Hasenpfoten oder sowas verteilen tun werden, so als Abwehr gegen den bösen Zauber oder so, gell!

Echt fies ist es natürlich, wie die ÖVP immer zuerst die Gemeindezeitung, die was wir Bürgerleins finanzieren, herausbringen tut, und dann ein paar Tage danach, die ÖVP-Zeitung, die was auch wir Bürgerleins finanzieren, in Wahrheit nämlich, weil wegen der Parteienfinanzierung und weil die was da drin Inserate machen tun, die Firmen, die was schwarz sind oder sich von den Schwarzen was erhoffen tun, die nehmens ja auch nicht von irgendwo her. Nein, die müssen das in den Preisen, die sie uns Gmundner Bürgerleins verrechnen tun, einkalkulieren tun. Also tunma die ÖVP-Zeitung nämlich auch zahlen, auf Umwegen halt, gell, aber brennen tun am Schluss immer wir Bürgerleins, seis beim Bier oder beim Schitzel oder beim Hauerlbauen. Weil dass die, die was was mit Bauen und Wohnen zu tun haben tun, besonders viel in der ÖVP-Zeitung inserieren tun, gell, da tut nur ein Schelm sich was Böses denken tun. Weil bei der Auftragsvergabe der Stadt da tuts nix geben, alles in Ordnung. Tut alles der heimischen Wirtschaft zugute kommen tun, gell!

Aber es tut schon eine bodenlose Freichheit sein tun, wenn die ÖVP den Bürgerleins jetzt vorhalten tun tut, dass das Baden am Badeplatz, den was das Hotel wegnehmen tätert, auch a Geld kosten tut. Ja, die grosszügige ÖVP rechnet den Bürgerleins vor, dass man so grosszügig war, über eine Million Euro an Pacht für das Badegelände ausgeben haben zu tun. Für nur drei Monate im Jahr, weil die Bürgerleins zu deppert oder zu verweichlicht sein tun, auch im Rest vom Jahr sich im See zu verkühlen tun. Wenn die Schwarzen sich da bloss ned selber eine Verkphlung holen tun. Weil die ÖVP wirft also den Bürgerleins vor, dass sie, die ÖVP, gezwungen war, Steuergeld für die Bürgerleins und ihre Badelust ver(sch)wenden müssen zu tun. Ah geh schau! Liebe ÖVP! Das Geld, das ihr da für die badenden Bürgerleins ausgeben tun tut, das war nicht euer Geld, sondern das Steuergeld der Bürgerleins, sauer verdient, gell! Steurgeld ghört nämlich ned euch, gell! Das brauchts denen also ned vorhalten, sonst halten euch die Bürgerleins einmal vor, was sie, die Bürgerleins, im Monat für den Herrn Bürgermeister auf den Tisch legen müssen, damit der dann grosszügig mit dem Geld der Bürgerleins deren Badeplatz zahlen tut. Und noch was fällt uns ein: wenn das Gelände angeblich kontaminiert haben sein tut, wieso war dann die Gemeinde so heudumm und hat so viel Pacht bezahlt haben tun? Weil nach der Asamerschen Hotel-Preis-Reduktionsregel hätterte die Gemeinde dann nur einen Euro oder so im Jahr für den Badeplatz hinlegen tun dürfen, gell!

Fragen über Fragen! Man könntert echt verzweifelt verzwiefelt sein tun, vor lauter fehlende Antworten, weil a blöde Antwort tut auch eine fehlende Antwort sein tun. Und die Antworten der ÖVP in ihrem Kasblattl (Feinschmecker-Käse dieser Welt tuts uns diesen Ausdruck bitte verzeihen tun!) sind wirklich blöd. Sagen auch die Bürgerleins, weil wir tun unter denen schwimmen wie der Fisch im Wasser schwimmen tut, gell!

Tschüss!

Das Team Gmundel

PS.: Am Wochenende, hoffentlich, Gmundl-Zeit gell!, tut die grosse Sensation kommen tun: wir enthüllen und veröffentlichen den Letter of Intentd, der was uns aus dem innersten Wisserkreis zugespielt worden sein tut. Oder hat ihn uns gar die NAS aus ihrem unendlichen Datenwust rausgesucht und zugeschickt haben tun? Weil was der Obama ist, der hat uns ganz lieb, obwohl er ein Schwarzer ist. Aber wie es so sein tut im Leben: mir tun ned sagen, wo ma das her haben tun, weil das is Redaktionsgeheimnis.

Und nächste Woche, irgendwann in der Mitten, Gmundl-Time, gell: Die SPÖ ist aufgewacht … ist sie aufgewacht? Ein dramatischer Kurswechsel der SPÖ bahnt sich an, oder auch nicht? Schaunmer mal!

Sommerfilm Nummer 2
22. Juli 2013

Den nächsten Blog-Kommentar tut es am Dienstag geben, wenn uns ned was dazwischen kommen tun tut. Aber das wissen unsere Leserleins bereits, gell: Zeitangaben, wann mir erscheinen tun, sind immer nur für zirka zu nehmen, gell, weil hudeln wollmir auch ned tun. Gut Gmundl-Blog braucht Weil. Dafür heute wieder ein Filmplakat. Und nur für die, die was es ned merken tun: mir tun schon wissen, dass man Dilettanten in Wirklichkeit „Dilletanten“ schreiben tut. Aber bei dem Film tuts irgendwie total saugut passen tun, wenn mirs andersherum schreiben tun, die doppelten Buchstaben. Mir tun finden tun, für die Gmundner-SP-Politiker ist das „tt“ viel zutreffender als das „ll“. Aber mir tun des gern diskutieren tun im Gegensatz zur SP-Gmunden, die was das mit dem Diskutieren ned so gern haben mögen tun tut, gell! Weil da bist als Diskutant gleich schnell einmal in Verschiss, wie man das auf dialektmässig nennen tut.

Tschüss! Das Team Gmundl

 

Sommerfilmplakat

Aus der Reihe unserer beliebten Sommerfilm-Plakate daher diesmal „Der Untergang“, die tragisch-komische Geschichte einiger überforderter Polidicker, die unwillentlich aber konsequent ihre Partei zertrümmern tun. Wir sehen den grossen Parteivorsitzenden auf den Trümmern einer Partei, die leider zu lange „seine“ Partei war. Die Rauchschwaden legen sich, die Parteimitglieder sind ebenso verschwunden wie die Wähler. Wird er umkehren? Nein, er geht seinen Weg ins Nichts unbeirrt weiter, gefolgt von einer kleinen Schar Getreuer, die ebensowenig wie er selbst die Zeichen der Zeit erkennen. Dass auch treue Parteimitglieder sich von ihm abwenden, deutet er als Zeichen der Vorsehung. Aus den Trümmern eines nie gebauten Hotels wollte er aufsteigen wie einst der Phönix aus der Asche. Geblieben sind vom Phönix und seinem Flugversuch nur ein paar verkohlte Chicken-Wings am Holzofengrill und ein wenig Asche für den Streudienst im Winter. Hier kommt selbst die Gmundner Feuerwehr zu spät: aus den rauchenden Trümmern ist nichts mehr zu retten. Ein Film garantiert ohne Happy-End. Für Jugendliche unter 30 nicht geeignet. Von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmhersteller für alle Wählerleins trotzdem empfohlen. Das Team Gmundl vergibt zehn von zehn Punkten auf der Schmieren-Skala und empfielht diesen Film nur Leuten mit wirklich starken Nerven.

Aus Sicherheitsgründen erfolgt vor diesem Film kein Verkauf von Chips, Süßigkeiten oder Red Bull an der Kino-Kasse. Da Mitbringen von Provianht ist ebenfalls verboten, Wasser darf nur in Plastikflaschen mitgebracht werden. Das Werfen mit Gegenständen (faule Eier, Paradeiser) auf die Hauptdarsteller ist untersagt. Die Leinwand wird nach jeder Vorstellung vorsorglich trotzdem gereinigt.

 

Unrtergang_plakat_1

 

Zensur in den OÖN ????
19. Juli 2013

Tut es nur Zufall sein, oder tuts absichtlich geschehen: der letzte Artikel über Lacus-Felix in den OÖN ist nurmehr für registrierte Benutzer oder Abozahler aufzurufen möglich. Dort tun nämlich fast 70 extrem kritische Postings zu dem blöden Letter of Non-Intentd sein tun, nämlich ned, die was die Leute offenbar ned zum lesen kriegen sollen. Oder nur die paar Aboisten und Onliner mit Anmeldung. Weil wenn man das sperrt, können erstens nurmehr viel weniger Leute das lesen tun, und zweitens können die OÖN dann besser kontrollieren tun, wer da böse Postings reinhängen tun tut. Weil irgendwann werden nurmehr Aboisten posten dürfen, das tunmir sehen kommen. Dann wissen die von den OÖN ganz genau, wer was Böses schreiben tut. Und ob die dann brav dichthalten tun, wenn der Köppl oder der Asamer oder gar die RAIKA unbedingt wissen wollen, wer da so schamlos kritisiert, das wissmer nicht. Weil das Redaktionsgeheimnis tut zwar beschworen werden, aber was es in der Praxis wert ist, tut keiner wissen. Weil das ist so wie mit der politischen Unabhängigkeit der OÖN. Die sind so unhängig, wie die Druckfarbe ned schwarz sein tut.

Mir sind dabei, eine Möglichkeit finden zu tun, wie man hier in den Blogs besser posten kann. Weil inzwischen tunmir so viele Zugriffe haben tun, dass wir den Postern der OÖN anbieten können: tuts hier posten tun. Da habts fast genausoviele Leserleins wie bei den OÖN. Und wenn viele posten tun und viel Mundpropaganda machen tun, dann könnenmir hier die Diskussionen führen tun, die was anderswo nicht mehr geführt werden können tun. Wollma hoffen jedenfalls, gell!

Tschüss! Das Team Gmundel (alle miteinander)

Noch was tut uns gerade einfallen tun. Die ganzen Bilderleins die man sehen tut, mit dem Hotel, das was angeblich kommen soll, die tun alle irgendwie ned zeigen tun, wie das wirlich in der Gegend wirken tut.
Weil das tut alles nicht in der richtigen Perspektive sein tun, sodass man sehen tut, wie sich das wirklich auf das Orts- und Seebild auswirken tun tut. Mir haben jetzt mal probieren getan, wie der Koloss von Asam sich mit Blick aus der alten Seilbahn ausnehmen tun tätert (bei der neuen wirds ned anders ausschauen tun, weil Trasse tut gleich bleiben tun). Erst jetzt sieht man nämlich, wie sich der Kobel wirklich auswirken tun tut. Der tut alles in den Schatten stellen. Vielleicht findet sich noch jemand, der was wie Architektur kann, und uns das Hotel-Modell besser zeichnen kann, mir haben es nur auf ein pseudo-3D-Bild verzerren können tun, weil mir simma alle keine technischen Zeichner oder Architekten, gell. Aber so rein vom Augeneindruck tuts natürlich total stimmen. Also Leute, machts die Augerln auf und tuts euch wundern, was die uns zumuten wollen tun!

Hier also ist es, das einfühlsam in die Landschaft eingepasste Hotel:

Gmunden_hotel_mon

Keine Frage, dass der Kobel überdimensioniert sein tut und die Gmundner Bucht dominieren tun tätert. Die Faust aufs Aug. Da redma noch net davon, dass die Hüttn im Überschwemmungsgebiet stehen tut, man sich fragen tut, wie das bei Hochwasser im See sein tut, weil ob da dann die Gäste direkt in den Speisesaal schwimmen können. Aber es tut eh nix nutzn, die Architektur in Gmunden ist schon lang am Arsch, anders kann man es nicht sagen. Aber wenn kulturlose Leute kulturlos Ferienhotels bauen, dann können die Bauten auch weiderum nur kulturlos sein tun.

Auf bald!

Deppert???
15. Juli 2013

Tut man uns und die Gmundner Bevölkerung jetzt schon für total überdrüberdeppert halten tun? Weil was die ÖVP uns jetzt zumuten tut mitsamt dem Asamer, das kann schon nicht mehr wahr sein tun, gell.

Jetzt fuchtelt der Asamer mit einem Letter of Intend herum. Angeblich tuts an Investor geben tun. Na, da schaun mir aber. Der tut beabsichtigen tun, dass er vielleicht, wenns ihn freut und wenn das Geld reichen tun solltert, unter Umständen und möglicherweise ein Hotel, was heisst ein Hotel, DAS HOTEL, hinstellen wird, den Koloss von Asam. Mitten aufs gerade noch kontaminierte Gelände tun sies angeblich hinstellen. Aber nur dann, wenn der Staatsanwalt alle frei gesprochen haben tun tut. Sonst tut er es nicht tun. Na sowas! Tut der Investor etwa nicht überzeugt sein tun, dass alles paletti sein tut? Weil, wenn er das tun tätert, nämlich überzeugt sein tun, dann könnte er ja mit dem Bauen anfangen tun. Weil nix schief gschehn kann, wenn alles paletti sein tut, und er das glauben tut. Das tut uns ein schöner Investor sein, der was dem Asamer und der Gemeinde und all den anderen lieben Verwickelten ned amal glauben tut, dass alles paletti sein tut. Schon komisch irgendwie.

Oder tut das ganze Geschrei mit diesem Absichtsbrieferl nur dazu da sein, zu sagen: wenn die Grünen net so deppert beim Staatsanwalt ein paar Fragen gestellt haben täterten, dann könnt ma schon zum Bauen anfangen tun. Aber so, leider, leider, die bösen Grünen, die tuns verhindern. Net, weil der Asamer-Konzern derzeit ned amal seine Kredite bedienen tut können, weil er umstrukturiert wird, wird ned baut, sondern weil die bösen Grünen böse Fragen stellen tun. Ned weil ma keinen Investor finden, weil sich die Hüttn niemals wird rechnen tun können. Ned amal, wenns hundert Stock hoch gebaut wird und jeder Gmundner und jede Gmundnerin zu einem vierwöchigen Urlaub im Jahr im Koloss zwangsverpflichtet werden tut.

Also nochmals, langsam zum mitschreiben und zum Versickern in den Gehirnen: wenn der Investor glauben tut, dass nix dran sein tut an den Unklarheiten, weil alles super paletti KHG-sauberweiss ist für den Investor, warum fangt der dann ned gleich zum Bauen an? Zeit tut ja Geld sein tun, oder?

Wahrscheinlich tut das wieder ein neuer Riesenschmäh sein tun mit dem Investor. Man tut sich nur fragen, wem diese ganzen Sachen einfallen tun, diese ganzen Schmähs, mit denen sie dann den nächsten Ebenseer Fasching belustigen werden. Obs denLetter wirklich geben tut? Naja, irgendein Brieferl werdens schon haben tun. Weil das kann a jeder schreiben. Verpflichten tut es zu nix. Zu null komma gar nix. Kann jeder schreiben.

Lieber Bürgerleins! Schreibts bitte alle soan Letter of Intend (kann auch Absichtserkläruing heissen) an unseren Bürgermeister und an die Dickinger-SPÖ und an den Asamer und an alle, die was noch immer an den Asamer und sein Hotel glauben tun. Hier ein Muster:

Lieba Herr Burgamaster, lieba Gommertialrad Asamer,

Ich tu der reiche Onkel aus Amerika sein. Oder aus Nigeria. Eh egal, hauptsach reich tu ich sein, gell! Also: ich bin der reiche irgendwas aus irgendwo und tu soviel Schotter haben tun, dass der Asamer mirs echt neidig sein tud. Aber unter uns Schotterbaronen gilt: einer tut dem anderen ka Schottergrubn grabn, gell, in die was man hineinfallen können tut. Das tun mir Schotterleut ned, zumindest net, solange mir gnug Schotter haben tun. Also tun mir auch bereit sein, irgendwann irgendein Hotel irgendwo in Gmunden hinstellen zu tun. Na, eh dort, wo der Grund kontaminiert oder auch ned kontaminiert ist. Egal. Mir sind bereit sein tun, unter Umständen vielleicht und irgendwann irgendwas irgendwo irgendwie hinbauen zu tun. Mir hoffen, der vorige Satz tut verständlich sein tun, wegen der vielen irgend….. aber mir wollten ganz konkret bleiben, damit die Bevölkerung wissen tun tut, dass es uns mit unser Intention sowas von Absicht ist, dass es sogar der Köppl kaum glauben will. Mir sagen entschieden vielleicht oder auch nicht vielleicht, gell! Nur der Dickinger von der SP, der tuts glauben tun, das mit der Bauabsicht, weil er gern alles glauben tut, was ihm der Asamer so reindrücken tun tut, wenn der Tag lang oder auch kurz sein tut. Der Dickinger tut immer nur nicken tun. Das werma ihm ned mehr abgewöhenen können, gell. Mir werden also bauen tun. Zukünftig, Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dieses Vielleicht tut unsere feste Absicht sein, was wir hiermit auch feierlich und schriftlich vielleicht bestätigen tun werden.

Mit dem Ausdruck vorzüglichsten Hochbaus verbleibe ich
ein unglaublich reiches Bürgerlein
das was den Namen ned sagen tut, weil sonst tuts bauen tun müssen.

Bitte, bitte, schickts viele solche Absichtserklärungen ans Rathaus. Damit die weiter glauben tun könnne, dass es von Investoren nur so wimmeln tun tut, die was ihr Geld verlieren tun wollen, damits im Rathaus wissen, wo die wirklichen Investoren sitzen: in den Häusern und Wohungen von Gmunden als Steuerzahler, die was sie wirklich sein tun. Weil die blechen nämlich in Wahrheit den ganzen Unfug, der was da ablaufen tun tut, gell!

Weil wenn der Dickinger ein halbwegs ordentlicher Polidicker wäre, dann würdert er nämlich endlich aufstehen und laut „Halt“ rufen. Dann würde er endlich tun, was ein ordentlicher Roter in so einer Situation tun muss: laut nein sagen tun und nicht mehr mitspielen, wenn die Bevölkerung sowas von systematisch verarscht werden tun tut. Aber wahrscheinlich tut er lieber mitverarschen. Oder sonst was. Man tuts ned verstehen tun. Die ÖVP legt den Roten einen Ball nach dem anderen auf den Elfer hin, und die tun sich in der Kabine verstecken und tun den Grünen das Feld überlassen. Da tut man sich schon fragen, warum das so sein tun tut, gell! Aber gut, is zum Glück ned unser Problem. Und auch ned das von den Grünen. Die können elegant zum Elfmeterpunkt schlendern und volle Wulle das Tor schiessen. Weil wenn der Asamer denen mit Anzeige und so droht, kann man nur müde lächeln tun. Was will er den anzeigen tun? Dass die Grünen blöde Fragen stellen? Oder will er bei denen auf soviel Kreditschädigung klagen, dass die Grünen hin sind? Dann müssten eigentlich alle demokratischen Parteien laut aufschreien tun, wenn Gemeinderäte bei der Ausübung ihres Amtes behindert und eingeschüchtert werden tun sollen. Wo die ÖVP in den letzten Wochen sowiesoehschon die ganze Zeit das Wort „kriminalisieren“ geübt haben tun tut. Jetzt solltert sie es ohne Stottern aussprechen können, gell, wenn der Asamer versuchen tut, die Grünen zu quälen und droht, dass sie in seine schirche Hüttn einziehen müssen tun werden, in ein Luxus-Apartmau: Zimmerküchebadwohnklo, geschottert mit Köppl-Bild an der Wand.

Mir werden echt sowas von verarscht, dass man aus lauter Gewöhnung schon nurmehr Ärsche sieht, wohin man schaut. Es tult natürlich die Nicht-Arsch-Vermutung gelten tun. Das tut nur eine allgemeine Wertung sein tun, keine persönliche, gell. Niemand bestimmter nicht tut nicht gemeint sein, gell!

Tschüss! Das Team Gmundl/Gmunden

Gmunden?
12. Juli 2013

Hier für heute nur ein Link zu einem Kommentar im Standard, den was der auch in Gmunden seiende Schriftsteller Amon geschrieben hat, den was die OÖN völlig unberechtigt als gmundl-verdächtig dargestellt hat. Aber der Kommentar liest sich als wie einer zu Gmunden, gell!

http://derstandard.at/1373512401612/Selbstabsicherung-statt-Buergernaehe#forumstart

 

Demnächst: the letter of non-intend!

Tschüss, auf bald! Team Gmundl

Fass ohne Boden …
11. Juli 2013

Wir haben noch einen Kommentar zur letzten Gmundner Gemeinderatssitzung versprochen haben tun. Äh, wie immer samma verspätet. Aber das tut man an uns lieben tun, verspätet aber sicher tun unsere beim Volk ebenso beliebten wie bei manchen Politikern gefürchteten Kommentare kommen tun.

Das neue Dienstleitungszentrum der Gemeinde, von der ÖVP rücksichtslos durchgesetzt, tut immer mehr zum Fass ohne Boden werden tun. Die SPÖ war ursprünglich dagegen. Das tut sie angeblich immer noch sein. Aber für die Freigabe von weiteren 135.000 Euro für Heizung und Vordach hat sie gestimmt. Kann man machen tun. Auch wenn es vielleicht nicht der Weisheit allerletzter Schluss sein tut. Aber dass dem SP-Fraktionschef nur ein saudummes Argument einfällt, warum seine Fraktion für diese Freigabe stimmen tut, zeigt, wo politische Intelligenz nicht zu Hause ist, weil sie von dort längst geflohen ist. Danke Kronenzeitung für den Grossabdruck des „Arguments“: „Wir wollten nie ein so teures DLZ bauen, aber zu einer Heizung kann man schlecht Nein sagen.“ Da tunmir aber schauen. Wieso nicht? Wenn die ÖVP demnächst vier Reifen bestellen tut, tut dann die SPÖ sagen werden tun: „Können mir nix machen tun, müssma auch der Luxuslimusine zustimmen, weil die Reifen tun schon da sein tun.“ Hat der Mann noch nie was von politischer Symbolik gehört haben tun? Die ÖVP tut sowieso die Mehrheit haben tun, die kann daher die Heizung ganz allein beschliessen, was sie sonst auch immer tun tut, wenn die anderen nicht wollen. Mit einem NEIN zu weiteren Mitteln hätte man signalisieren können tun, dass man diesen Bau nach wie vor für Wahnwitz hält. Aber von politischen Zeichen versteht einer nix, der was meinen tut, er könne Wahlen gewinnen, wenn er interne Kritiker aus der Partei jagen tut. Auch das tut ein Symbol sein, auch wenn er selbst es nicht schnallen tut, gell!

Dass die ÖVP in ihrer Hotel-Linie so konsequent sein tut, tut einem schon richtig Bewunderung abringen tun. So wie man den Busfahrer bewundern tut, der was gerade auf die Wand zufahren tut und noch Gas geben tut statt bremsen tun. A bisserl Kalk ist halt verladen worden, gell. Ungelöschter vielleicht? Ach Gott, ein weites Feld, ein weiter Begriff. A paar Tropferln Öl von den Loks. Wenn es sonst nichts ist. Ein Tropfen Öl tut 1000 Liter Wasser oder so verderben. Die giftige Forelle, dahin als wie ein Pfeil. Also: jetzt zu sagen, dass der Begriff „Kontamination“ ein weiter sei, na auf das wäre net amal der Fraktionsobmann der SPÖ gekommen, und der ist bekannt einfallsreich. Ein Patzen Marmelade auf dem weissen Hemd, ist ein Patzen Marmelade auf dem weissen Hemd. Klar? Logo? Die ÖVP sollte in der Oberstufe eines der von ihr so vehement verteidigten Gymnasien mal den Filosofieunterricht besuchen tun. Wenn die Logik aufm Lehrplan stehen tut. Tätert nicht schaden tun.Und mir tun noch immer ned wissen tun, ob jetzt die kleinen Kinder beim Baden gefährdet gewesen waren oder ned. Obs wahr sein tut, die Kontamination, oder ob die ÖVP ein bisserl notgeschwindelt hat. Mir wissen es net. Der Asamer sagt: nix kontaminiert und bekommt den Kontaminierungs-Nachlass. Net schlecht. Nur schhlecht tut einem werden, gell, wenn man das so lesen tun tut.

Haben die lieben Leserleins gewusst, dass eigentlich die ÖVP oder Gemeinde, was ja für die ÖVP das selbe sein tut, das Hotel errichten tun tut? Mir habens auch net gewusst, aber Köppel sagt das so. Schreibt das so. In der neuen Gemeindezeitung, die was ausschaut wie eine ÖVP-Zeitung, die was sich liest wie eine ÖVP-Zeitung und die was offensichtlich in Abstimmung mit der ÖVP-Zeitung gemacht werden tut. Zahlen tun es mir Steuerzahlerchens tun, gell! Die ganzen schönen Zeitungen, wo nix drin stehen tut als die Wahrheit. Darum sinds auch so dünn, gell! Also schreibt der Bürgermeister ganz bescheiden und zerknirscht: „Das Hotel konnten wir bis dato nicht realisieren.“ Na sowas! Die Stadt ist der Bauherr? Da fragt man sich erst recht, warum man das Grundstück an den Asamer verklopft haben tun tut! Oder tut es so sein, dass der Bürgermeister zwischen sich, Asamer, Gmunden und ÖVP nicht mehr unterscheiden kann, is lei alles eins. So schauts auch aus. Weil mir tun mir sein tun. Mir sind alle ein Boot, und wenn es leck geht, saufen mir alle miteinander ab. Gut, dass der Traunsee Trinkwasserqualität hat, gell! Wir haben es jetzt also amtlich, was mir kürzlich geschrieben haben, dass es in Gmunden einen politisch-wirtschaftlichen Block gibt, wo alles ununterscheidbar geworden ist: wer wessen Hand wäscht, wer die Handwäsche bezahlt, nee, das wissmer: die Steuerzahler. Aber wie die alle zusammenhängen und lei eins werden, dass wissen mir net. Mir sehen es nur. Das reicht uns schon. Danke. Mir können gar net soviel speiben, wie die sich in ihre Bäuche gestopft haben.

Und jetzt gemma Gmunden kontaminieren. Ganz Gmunden. Mit Speibe. Eh wurscht. Weil die Kontamination tut ein weites Feld sein tun.

Tschüss!

Das Team Gmundl (Redaktion Gmunden)

 

 

Staatsanwälte küsst man nicht
7. Juli 2013

Heute beginnt unsere neue, leichte Sommerserie: Filme (und ihre Plakate), die Gmunden nie erreicht haben. Und am Montag gibt es einen neuen Blog über die letzte Gemeinderatssitzung.

Film Nr. 1: Staatsanwälte küsst man nicht – eine leichte Sommerkomödie mit grimmigem Unterton, bei der die Badegäste über kontaminierte Badestrände latschen, ein Hotel nicht gebaut wird, und wertvolle Grundstücke merkwürdige Wertverluste erleiden. In Nebenrollen einige blässliche Gemeinderatsmandatare die frühzeitig an Erinnerungsschwächen und Antwort-Insuffizienzen erkranken. Dazu ein Schotterkönig, dem der Schotter ausgeht und ein paar Schwäne, die überlegen, den See zu wechseln, weil sie ihren Nachwuchs nicht im Schatten eines Wolkenkratzers (Hotel Lacus Infelix) aufziehen wollen. Ein Aufdecker macht gute Figur und darf auf ein Happy-End hoffen, das anderen Protagonisten wahrscheinlich verweigert wird. Aber mehr sei hier nicht verraten.

Der Film wird voraussichtlich die nächsten Jahre in Gmunden laufen, live und non-stop, und die Bürgerinnen und Bürger sind die Zuschauer: erste Reihe, fussfrei. Zwischenrufe sind nicht nur erlaubt, sondern erbeten. Infos über den Fortgang der Handlung finden sie sicher nicht in den OÖN und deren Lokalbeilage. Die finden Sie hier im gmundl-Blog. Tschüss und schönes Wochenende!

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Seegrundstücke, aufrechter Gang und Mobbing
4. Juli 2013

Mir tun wieder einmal verspätet sein tun. Aber das sind unsere Leserleins, die was nur wir so liebevoll nennen tun dürfen, weil mir damit auch das Geschlechtsproblem umgehen tun können, die sind das gewohnt sein tun. Mir kommen terminlich fast immer zu spät, nur ned, wenn es um heisse Sachen geht. Da simma immer vorne dabei, gell! Also wie immer: tut mit uns Nachsicht haben, aber mir tun viele sein, und bis mir uns zusammengeredet haben (soll es noch geben tun, dass Leute wo miteinander reden und ned die rausmobben, die was anders ticken tun), tuts seine Zeit brauchen tun.

Das mit dem aufrechten Gang tut ein Problem sein tun. Der aufrechte Sozialdemokrat Kammerhofer war so aufrecht, dass das manchen seiner Genossen schon gar nicht mehr recht sein hat tun. Weil er in ihren Augen blöde Fragen stellen haben tut, haben sie ihn rausgemobbt. Gut (oder auch: schlecht), aber das tut das Problem der Gmundner Genossen sein tun, wenn dort ein paar so dumm sind, dass sie glauben tun, auf einen wie den Kammerhofer verzichten können zu tun. Aber dass man dann auch noch glauben tun tut, man könne weiterhin „Allianz für Gmunden“ spielen tun, und dabei den Kammerhofer net mitspielen lassen tun, da fragma uns schon: wie politisch deppert muss man sein, um sowas glauben zu tun, oder auch nur im Ansatz versuchen zu tun, sowas zu machen. Klaro ist der Kammerhofer jetzt bei der Allianz dabei. Und wer hat sich für ihn ins Zeug geworfen? Der SozialDEMOKRAT(?) Dickiner? Ah geh, Nudlaug, der doch ned. So isses halt, wenn Angst das Bewusstsein trüben tut: Angst vor den Wählern. Angst vor Leuten, die dumme Fragen stellen. Angst, Antworten zu geben. Nein, der Dickinger hat sich nicht in sozialdemokratischer Tradition für Kammerhofer eingesetzt. Vergessen ist das alte Wort, man werde auch für die Freiheit des Gegners kämpfen, dass der seine Meinung sagen können tut, auch wenn sie nicht die gleiche sein tut wie die eigene Meinung.Nein, dafür hat es den Grampelhuber von der FPÖ gebraucht haben tun. Gell, Sachen gibts, die gibts nur in Gmunden. Hochachtung für den Grampelhuber, hättma nie geglaubt haben tun, dassmir auch die FPÖ einmal loben werden müssen tun. Aber Dickinger machts möglich, auch wenn er sonst unmöglich sein tut. Wir tun ihm dafür ehrenhalber den Titel „Sozialdämokrat“ verleihen. Is vielleicht ein bisserle hochtrabend, aber so mag er es ja. Hochtrabend. Hoch zu Ross. Über dem Volk. Herabschauen. Keine blöden Fragen stellen lassen.

Etwa die: warum hat die SPÖ-Gmunden wirklich zugestimmt, dass die Gemeinde einem Privaten einen Vorteil von ungefähr 70 Millionen Euronen zukommen hat lassen? So viel tut nämlich der Wert der diversen Grundstücke und Umwidmungen rund um das Lacus Infelix-Seehotel (auch: Koloss von Asam genannt) sein tun. Das sind ungefähr 11.000 Euro pro Haushalt in Gmunden. Das schauma aber, gell, weil da kann man sich gleich viel mehr drunter vorstellen tun. Warum tun ein paar Hansln in der Gmundner SP lieber „Verräter“ suchen tun, als Fragen der Bürgerleins zu beantworten? Scheiss auf die Bürgerleins? Oder überhaupt scheissdrauf, weil mir san mir und hamma unsere Schäfchen schon im Trockenen haben tun. Wir werden ned locker lassen tun. Tschango vergisst, mir ned! Die Wählerleins auch ned, dafür werdenmir sorgen. Jeder Säugling, der was jetzt ned mehr in Gmunden sondern in Vöcklabruck auf die Welt kommen tut, wird als erstes ned „Mama“ rufen tun, sondern „Warum?“.

Die ÖVP ist zwar dreist, aber tut wenigstens, mir haben es schon mehrmals schreiben tun, die tut wenigstens konsequent sein tun. Die SP tut aber Kindesweglegung betreiben. Alle sollen sich in der SP selbst kritisieren tun, nein, ned alle, sondern die „Verräter“, nur bei den Verantwortlichen tut es damit ned weit her sein. Eine traurige Ansammlung trauriger Gestalten, mehr könnma da nicht mehr sagen tun. Für den Wahlsieg in Ebensee braucht sich der Dickinger gar ned erst selbst auf die Schultern klopfen (wer anderer täterts zwar eh ned tun, ihm wegen Ebensee auf die Schultern zu klopfen), weil in Gmunden tut er zur Wahl stehen tun. Was ned wirklich a Möglichkeit sein tut, ihn anzukreuzeln, wenn mir ernst nehmen tun, was die Bürgerleins so flüsternd erzählen. Weil die meisten tun lieber Bleistift und Wahlzettel schlucken, als den Dickinger wählen. Er soll sich Ebensee gut anschauen, dann ein ehrlicher Blick in den Spiegel. Wie tuts immer heissen tun: Sieger schauen anders aus (der Wäsche)! Oder: Der Vergleich macht uns sicher. Dabei tut alles ganz einfach sein tun. Da brauchma ned amal einen Politigberater. Irren tut sich jeder dürfen. Gut, mir sehen ein, die Gmundner SP hat sich in letzter Zeit luxuriös oft geirrt. Aber die Wählerleins sind nachsichtig, wenn einer Demut zeigen tut. Ehrliche natürlich.

Zurück zur ÖVP: die antwortet noch immer ned auf die Frage der Kontamination und den damit angeblich zusammenhängenden Wertverlustet. Blöd auch! Weil nämlich in der Sachverhaltsdaststellung der Grünen tut auch ein Gutachten sein, wo was der Gutachter nix gefunden haben tut von wegen Kontamination. Da tunma aber schauen jetzt wie ein Autobus, gell! Weil wir tun jetzt ned wissen: war die ÖVP so verantwortlungslos und hat Badegäste auf einem vergifteten Grund herumliegen lassen, Kinder spielen auf Umweltschmutz (=Abenteuerspielplatz). Oder haben die Schwarzen uns angeschwindelt mit der Kontamination. Jetzt tun halt leider wirklich nur noch zwei Möglichkeiten bleiben tun: die haben uns angelogen oder sie waren verantwortungslos. Sauber, sauber, tut uns da nur noch einfallen tun.

Im übrigen beginnen sich die Nebel zu lichten, langsam tauchen aus dem Dunkel der Nacht und unbeantworteter Fragen Konturen auf, im Moment tun die zwar noch schemenhaft sein, genaues sieht man noch nicht, aber Umrisse. Wir tun vom Abstimmungsverhalten einzelner SP-Verantwortlicher sprechen tun. Aber aus Umrissen, Konturen tun schön langsam immer besser zu erkennende Motive auftauchen tun. Mir werden darüber berichten, über die Morgendämmerung, die für manche eine Abenddämmerung und für noch andere eine Götterdämmerung werden sein tut.

Tschüss! Das Team Gmundl (Gmunden)

Leseempfehlung: die Sommerausgabe des Kammerhof-Reports unter http://www.report.arte77.at/

 

Ebenseer Lehren
1. Juli 2013

Der Bürgermeister-Kandidat der SP-Ebensee hat gleich im ersten Wahlgang die absolute Stimmenmehrheit erhalten, und das mit großem Vorsprung: 67.32 %. Bei 75 % Wahlbeteiligung wurde er damit sogar von mehr als der Hälfte aller wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger gewählt. Eine „echte“ Mehrheit somit. Beachtlich. Ebenso beachtlich der Erfolg des Kandidaten der BÜFE: rund ein Viertel der abgegebenen Stimmen.

Was wir daraus lernen können? Wer nah bei der Wählerschaft ist, wird gewählt. Wer sich zu weit entfernt, wird nicht gewählt oder abgewählt.

Wie erklären wir den Wahlerfolg der SP-Ebensee im Detail? Ganz ohne Umfrageergebnisse, aus der Erfahrung jener Team Gmundl-Mitgestalter, die aus Ebensee sind: die SP dort hat aus der Niederlage bei der letzten Gemeinderatswahl (Verlust der absoluten Mehrheit) die richtigen Schlüsse gezogen und sich runderneuert. Der letzte Stein im Mosaik der Erneuerung war der Rücktritt das nunmehrigen Altbürgermeisters Loidl und die heutige Neuwahl seines Nachfolgers. Die Nachfolger haben das Richtige gemacht: hin zu den Bürgern. Es ist kein Zufall daß die beiden Kandidaten mit der höchsten Bürgernähe über 90 % (!) der Stimmen geholt haben bei gleichzeitigem Absturz von ÖVP (gerade noch über sechs Prozent) und FPÖ (etwas über zwei Prozent).

Die SPÖ hat fast alles richtig gemacht, was man richtig machen kann. Ein weise aus dem Hintergrund wirkender Altbürgermeister, der seinem potentiellen Nachfolger nicht Steine in den Weg legt (wie es in Aussee geschehen ist), sondern ihn mit seiner Erfahrung diskret aber wirksam unterstützt. Eine geeinigte Ortsorganisation, die niemanden ausgrenzt und eine grosse Breite an Typen und Charakteren aufweist, sich auf die eigenen Kräfte verlässt und interne Kritik nicht nur aushält, sondern beachtet und als mahnende Stimmen schätzt. Es wird auch geholfen haben, dass der – zurückhaltend formuliert – unbeliebte SP-Bezirkssekretär praktsich weder hergezeigt noch im Wahlkampf eingesetzt worden ist. Der Besuch von Faymann wird ebenfalls wenig Zusatzwirkung gehabt haben (da sind die Ebenseer Bürgerinnen und Bürger viel zu eigenwillig, als dass sie sich in ihrem Wahlverhalten von so einem offensichtlichen Propagandabesuch beeindrucken und beeinflussen lassen würden). Vielleicht hat das Hochwasser einen kleinen Einfluss gehabt, weil die Menschen in Ebensee den Bürgermeister in einer Krisensituation hautnah erleben konnten. Man sollte das aber nicht überschätzen.

Wir freuen uns auch über das Abschneiden der BÜFE. Ihre Existenz hat in Ebensee zu gravierenden und positiven Änderungen geführt. Die Zeit der Ortskaiser ist vorbei. Das rechtzeitig erkannt zu haben, können sich die SPÖ und ihr Altbürgermeister Loidl gutschreiben.

Das Signal dieser Wahl ist eindeutig: hin zur Bürgerschaft, und zwar per pedes, in persona. Ganz persönlich. Greifbar bleiben. Nicht vom Schreibtisch aus Konzepte verkünden und dazu ein paar Plakate aufhängen, ein paar Phrasen von Bürgernähe dreschen und sich sonst um die Leute nicht wirklich kümmern. Bürgernähe muss gelebt werden, spontan und ohne nachzudenken. Manche haben das, die anderen lernen es nie.

67 % im ersten Wahlgang sind nicht nur ein Erfolg, sondern gleicherweise Bürde und Verpflichtung: die Bürgerinnen und Bürger auch zwischen den Wahlen ernst zu nehmen, die Türen offen zu halten für alle Fragen und auch vernünftige Antworten zu finden. Ganz wichtig: die SPÖ auch intern für Kritik und Diskussion offen halten, sich nicht einengen auf einen kleinen Kreis, der alles auspackelt, wie das anderswo leider geschieht. Nur eine lebendige, offene Partei (das gilt für alle Parteien des Spektrums) kann respekable und respektierte Kanditatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt hervorbringen. Nur gewählte Amtträgerinnen und Amtsträger, die sich auf solche Parteien und die Bürgerinnen und Bürger stützen, können eine gute Politik machen.

Die Erwartungen in den neuen Ebenseer Bürgermeister sind angesichts des Wahlergebnisses hoch. Die Bürgerinnen und Bürger von Ebensee erwarten zurecht, dass er diesen Erwartungen weitgehend gerecht wird. Wir gehen davon aus, dass die BÜFE und ihr Kandidat auch in Zukunft dafür sorgen werden, dass Ebensee und die Bürgermeisterpartei in Bewegung bleiben und nicht erstarren.

Tschüss

Das Team Gmundl (Ebensee)

PS.: Heute oder morgen kommt noch ein zweiter Kommentar/Blog. Thema? Gmunden, eh kloar, Nudlaug!

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