Archive for Oktober 2012

Die ÖVP steht hinter Köppl wie ein Mann
29. Oktober 2012

Wir müssen ein bisserl weit ausholen tun müssen. Ned jeder, der gutes oder schlechtes Deutsch schreiben tut können tun, muss deshalb beim Team Gmundl mit dabei sein. Weder der SP-Kammerhofer, der was auf unserer Seiten für sein Blättchen werben tun tut, ohne dass er uns vorher gefragt haben hätte, noch sonst wer. Aber da samma grosszügig. Wenns der Demokratie dienen tun tut, wollma ned kleinlich sein tun. Aber gell, Karli, das nächste Mal fragst uns vorher. Tu uns einfach auf Fähsbuk schreiben, wo mir eine Seite haben tun.

Wenn wir jetzt einen Link auf eine kleines Video des Gmundner Dichters Amon legen getan haben, dann ned, weil er ein Gmundlinger sein tun tut, gell, sondern weil wir alle Gmundner Autoren kennen und lesen tun (vom Kellner im Wiener Café über den Bernhard bis zum Ransmayr). Ned dass wieder alle den armen Amon verdächtigen tun tun, dass er das schreiben tun tut, nur weil mir einen Link auf ein Video von ihm legen tun. Aber es hat sich so gut treffen getan, weil in den Medien jetzt stehen tun tut, dass die Gmundner ÖVP ein einig Volk sein tut gegen die anderen von der Allianz. Und weil sie das gesagt haben tun, tumma vermuten, dass die Gmundner ÖVP wie ein Mann hinter dem Köppl stehen werden tun wird. Irgendeiner von denen hat das auch so ähnlich gesagt haben tun. Und das tut furchterregend sein tun.

Der Amon hat nämlich was drüber schreiben getan, wie das ist, wenn in einer Partei alle hinter einem stehen tun, nämlich ned, und ein Video mit einer Lesung gemacht haben tun, welches was er auf YouTube gestellt haben hat. Echt urig, saugut und total sowas von profetisch, man tuts nicht glauben tun wollen. Man könntert meinen tun, das hat er über den Köppl und die Gmundner ÖVP schreiben haben tun. Hat er aber nicht tun getan, weil das schon ein paar Jahre alt sein tut. Wenn also in dieserer Woche die Zeitungen verkündigen tun, dass der Köppl totalvollsuper unterstützen getan wird, dass alle hinter ihm stehen tun, und wenn wer wissen tun wolltert, was das Bedrohliches heissen tun tut für den Köppl, dann sollte sie oder er sich den Link unten anschauen tun, ordentlich reinziehen tun bei einem Tasserl Kaffee, länger tuts nicht dauern tun.

Leute tuts euch das Video anschauen tun tun, weil dann tuts ihr wissen tun werden, was dem armen Köppl für ein Schicksal drohen wird tun. Es tut nämlich nichts schrecklicher sein in der Politik, als wenn in einer Partei sich alle hinter eine Person versammeln machen tun. Der kann dann gleich das Kreuz über seiner selbst machen tun. Im Ernst!

Hier das Video, viel Vergnügen, auch wenn es technisch ziemlich am Arsch sein tut. Weil auch tontechnisch tut das nicht gut sein tun, weil man den Atem hören tun tut. Kleiner Tipp vom Team: Mikrofon ned automatisch aussteuern tun tun, gell! Und die Endsilben ned verschlucken tun, nämlich ned! Wir tun schon drüber nachdenken tun, wiema dem Amon helfen könnten tun, dass er seine Videos besser machen tun kann, aber auf der anderen Seiten wollma ned, dass dann wieder heisst, mir sind der Amon. Was mir nämlich ned sein tun. Weil der Amon tut einer sein, mir aber tun mehrere Leute haben. Also bitte merken tun: der Kammerhofer, der Amon, der Ziermayr (der Kellner vom Wiener Café) – die sind alle ned im Team Gmundl sein tun. Auch der Bernhard ned, weil der tut nämlich schon lang tot sein tun, gell, da tust nix mehr schreiben tun können. Der Dickinger, der was natürlich im Gegensatz zum Bernhard zum Glück noch blühend leben tun tut, der tut auch ka Mitglied sein bei uns. Weil nämlich ned jeder, der was Bücher schreiben kann, bei uns sein tun muss. Bitte auch ned alle, die was in Gmunden an Bleistift und a Grammatik halten tun können, für den Gmundl halten tun tun. Weil so viele sind mir nämlich auch wieder ned, gell!

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25. Oktober 2012

Was wäre die öffentliche

Meinung ohne jemanden,

der sie veröffentlicht?

Ein Bürgermeister verarscht die Bürger
22. Oktober 2012

 

Ja, diesmal tuts uns an zwei Tagen hintereinander geben, weil wir nämlich uns aufgeteilt haben und an zwei Themen arbeiten getan haben. Weil sich so viel tun tut. Nur mit dem Schreiben tunma uns schwer, weil es soll immer nach dem Gmundl klingen tun. Da müssma noch üben. Weil ned alle von uns den vollen Ton draufhaben, den echten Gmundl-Saund. Aber wir tun üben tun, bis wirs alle können tun.

Was uns echt voll in die Luft hupfen lassen tut sind nicht nur die vielen Zugriffe auf unsere Heimatseite. Sondern dass die ÖVP unsere Wortspenden übernehmen tun tut. Das haben nämlich wir erfinden getan, den Sager von der „vereinigten Opposition“. Dass die ÖVP das jetzt als Beschimpfung verwenden tun tut zeigt total supergut, wie weit sie sich von den Bürgern entfernt haben tut. Für Volksferne gemma meilenweit.

Die ÖVP hat jetzt der Allianz antworten tun getan. Ein unglaublicher Brief. Ein Dokument des Hochmuts, mehr tut uns dazu nicht mehr einfallen tun wollen. Aber bitte, wir bringen auch das in voller Volllänge, weil wenn mans nicht mit den eigenen Augerln sehen tut und lesen tut, dann tut mans nicht glauben tun, nie und nimmer! Wems trotzdem zu lang sein tut, der kanns auch nicht lesen tun. Weil nämlich unser Blog auch so verstanden werden tun kann, wenn man den Brief nicht lesen getan hat.

Das Dokument des Hochmuts der Gmunder Österreichischen VerarschungsPartei

Gmundens ÖVP kontert Kritik der “Allianz” mit offenem Brief

Sehr geehrte Damen und Herren der vereinigten Oppositionsparteien,
nun haben sich also alle Oppositionsparteien SPÖ, FPÖ, Grüne und Liste Lö zu einer „Allianz“ zusammengeschlossen, um medienwirksam von ihrer Untätigkeit im Gmundner Rathaus abzulenken.

Der Hintergrund ist klar und leicht durchschaubar: Sie verfolgen dabei nur ein klares Ziel – einen erfolgreichen, von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählten Bürgermeister und Finanzreferenten anzupatzen und alles zu verhindern, was unsere Stadt weiterbringen soll.

Es wirft ein bezeichnendes Bild auf die „Allianz“, wenn man anstatt konstruktiv im Gemeinderat mitzuarbeiten, nur mehr medienwirksam mit Presseaussendungen und Pressekonferenzen die Trommel rührt und dies als „Arbeit für Gmunden“ definiert. Haben das die Gmundnerinnen und Gmundner wirklich verdient? Haben Sie vergessen, wofür Sie gewählt sind? Es mag ja in der Natur der Sache liegen, dass Sie der ÖVP keinen politischen Erfolg gönnen, aber durch diese Fundamentalopposition und Verhinderungspolitik eine ganze Stadt in „Geiselhaft“ zu nehmen, nur weil sie sich politisch nicht durchsetzen können, ist mehr als ein Armutszeugnis.

Wo sind ihre Ideen und Vorschläge, vor allem aber wo ist ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit geblieben? Ihre Ideenlosigkeit Herr Dr. Dickinger und die ihrer SPÖ lässt sich ja sehr gut daran messen, wie oft ihre Parteizeitung seit der letzten Gemeinderatswahl 2009 erschienen ist – nämlich genau einmal – zudem werden sie als Vizebürgermeister fürs Verhindern und Nichtrepräsentieren auch noch gut entlohnt.

Noch schlimmer ist es um die FPÖ bestellt, die seit 2009 überhaupt kein Infoblatt mehr veröffentlicht hat – Warum auch? Was soll man dem Wähler berichten? Da genügt es doch, wenn man ein paar Mal im Jahr eine halbe Seite in den Medien schaltet und auf die ÖVP und deren Bürgermeister hinhaut. Zudem sind Sie, Herr Stadtrat Grampelhuber seit Februar letzen Jahres ohnedies nur mehr damit beschäftigt, das Gesprächsklima in der Gemeindestube nachhaltig zu vergiften und daher längst rücktrittsreif.

Die Österreichische Volkspartei muss sich für ihre absolute Mehrheit NICHT rechtfertigen und wird ihren Weg – wie vor der Wahl versprochen – weitergehen, daran werden auch Ihre gehässigen Angriffe und Aktivitäten nichts ändern. Die jeweiligen Repräsentanten einer Partei können sie sich eben nicht aussuchen, daher werden Sie – ob es Ihnen passt oder  nicht  – mit den gewählten Vertretern unserer Fraktion im Stadtrat auch weiterhin leben müssen.

Für die Bevölkerung unserer Stadt ist das aktuelle Erscheinungsbild der Lokalpolitik alles andere als erfreulich und für die Stadt selbst keine gute Werbung, wenn sich die Tagespolitik nur mehr in der Presse abspielt. Daher unser Apell an die „Allianz“: Machen Sie durch konstruktive Mitarbeit in den Ausschüssen positive Werbung für unsere Heimatstadt. Am Ende müssen ohnehin die Wählerinnen und Wähler entscheiden. Politik ist für uns noch immer ein Wettbewerb der besten Ideen – und nicht wer als Sieger aus einer Schlammschlacht hervorsteigt. Dafür sind wir nicht zu haben.

Für die ÖVP-Gmunden:

Vzbgm. Gottfried Schrabacher, Parteiobmann Stv.
Thomas Höpoltseder, Fraktionsobmann

StR. Gerhard Meingast
StR. Wolfgang Ortner
StR. Mag. Katharina Mizelli
GR Herta Grüneis
GR. Dr. Michael Schneditz-Bolfras
GR  Mag. Stefan Krapf
GR. Mag. Wolfgang Köppl

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Der Grampelhuber, dem was seine Fäns wir sicher nicht sind, hat sich nur erlaubt haben tun, dem Hochwohlgeborenen Herrn Bürgermeister ein paar Fragen stellen zu tun, wegen dem Tod vom Stadtamtsdirektor. Na, mehr hat er ned brauchen tut. Köppl ist bös auf ihn. Köppl ist das arme Opfer: wie kann der Stadtamtsdirektor skrupellos Selbstmord begehen und vorher noch schnell den Köppl anpatzen tun. Schwuppdiwupp. Der Köppl tut sich zum Opfer machen, und den Stadtamtsdirektor tut er zum Täter erklären. Da gehört schon was dazu. Der tut sich was trauen, der Köppl. In Betreuung hat er sich begeben tun müssen damals. Beim Stadtamtsdirektor gabs halt nix mehr zu betreuen, gell …

Der Dickinger ist endlich aufgewacht und tut was, schon wirds dem Herrn Burgamasta zu blöd. Was sollen die anderen Parteien eigentlich noch für welcherne Vorschläge machen, wenn die ÖVPler alles wegstimmen tun mit ihrer knappen Mehrheit. Klaro dass die anderen Parteien nicht die Stadt mit ihren Parteizeitungen überschwemmen tun können. Die haben nämlich ned so viel Geld wie die ÖVP, und schon gar nicht tun sie im Hintergrund irgendeinen Krösus haben, der sie wie die ÖVP fördern tun tut, weil die wiederum seine Interessen fördern tut. Gell!

Und mit Verlaub: was da über die Mehrheit geschrieben wird ist demokratiepolitischer Schaas. Eine Frechheit. Da ist jemanden die Macht zu Kopf gestiegen. Der tut nicht mehr schnallen, dass auch eine Mehrheit mit den anderen reden und denen zuhören muss. Das tut nämlich Demokratie sein tun, nicht, dass die Mehrheit tun machen kann, was sie will. Das tut dann nämlich eine Diktatur sein.

Dann auch noch sagen tun, dass am Schluss die Wähler entscheiden, ist eine saumässige Frechheit. Was sollen die denn noch entscheiden können dürfen, wenn die ÖVP schon alles hergeschenkt haben tun tut – vom Seebahnhof bis zum Strandbad? Zuerst tumma herschenken, und dann dürfen die depperten Wählerleins entscheiden tun tun. So saublöd sind die Leut auch wieder net, wie die ÖVP glauben tun tut.

Aber das allerärgste tut sein, dass die ÖVPler schreiben tun, „die ÖVP muss sich für ihre Mehrheit NICHT rechtfertigen“. Das ist der Hochmut der Macht. Mal in Klardeutsch geschrieben. Weil nämlich in einer Demokratie, welche wir angeblich sein tun wollen, muss man sich immer rechtfertigen. Nämlich für das, was man tut. Auch die Mehrheit muss ihre Taten und Beschlüsse rechtfertigen tun. Dieser Satz aus dem Brief der ÖVP lässt sich gut in die Sprache des Volks übersetzen. „Die ÖVP muss sich für ihre Mehrheit NICHT rechtfertigen“, das tut in der Übersetzung heissen: „Mir san mir, leckts uns am Arsch, mir mochn wos ma wolln, und ihr könnts alle scheissen gehen.“
Das tuns natürlich so ned hinschreiben, weil es unfein klingen tun tut. Aber das tut nix dran ändern, dass es eine unfeine Haltung ist. Im Salzi.at hat einer gepostet, es erinnere ihn an die Austrofaschisten. Das tut natürlich ein grosser Hammer sein, aber auf so an ungehobelten Block darf man schon mal mit dem ganz grossen Hammer draufhauen. Aber leider ist die ÖVP sowas von saurierhaft – wennsd den Saurier auf den Schwanz klopfen tun tust, tut ers erst nach zwei Wochen merken tun. Bei der ÖVP tuts wahrscheinlich ein paar Jahre dauern, bis der Schmerz sich von der grossen Zechn hochgearbeitet haben hat bis zum restlichen Hirn.

Der Hochmut der Macht. Die Abgehobenheit des Aufsteigers. Mach ma uns nix vor: der kleine Köppl hat noch mit dem Dreiradler und dem roten Fähnchen in der Hand am 1. Mai bei der SPÖ mitfahren tun getan. Dann hat er Karriere gmacht, bis er schwarz wurde. Ein entwurzelter ex-1. Mai-Dreirad-Knirps, der jetzt trotzig mit den Füssen aufstampfen tun tut: i hab aber die Mehrheit. Mei Amterl nimmt ma niemand weg. Gmunden is mei Sandburg. Ich gebs nicht her, das Amterl. Und Gmunden, mei Sandburg, auch ned. Wer des ned kapieren tun tut, dem tu ich eine mit dem Sandschauferl drüberziehen. Ausserdem tu in der Gemeindezeitung nur ich drin sein, weil ich tu die Mehrheit haben sein.

Besonders gspassig der Vorschlag des Herrn Burgamasta, zufällig ausgewählte Bürgern zur Mitsprache einzuladen. Die demokratische Zwergenversion von Demokratie. Den Zufall tunma uns leiwand vorstellen: er (der Zufall) hat a ÖVP-Parteibuch und heisst Köppl. Der sucht dann aus: den Meingast, den Schrabacher, den Ortner und wie sie alle heissen. Weil nämlich zuverlässig müssen sie schon sein die ausgewählten Bürger. Die haben alle das ÖVP-Parteibuch, was sie ungemein zuverlässig machen tut. Den Köppl-Sohn wird er natürlich auch auswählen, der Zufall. Damit die Jugend zuverlässig vertreten ist. Repräsentativ für die Bürgerleins ist das allemal, weil nämlich die Volkspartei hat das schon im Namen stehen tun, dass sie das Volk sein tut. Also tut sie das Volk darstellen. Zwar als Schmierenkomödie, aber repräsentativ. Den nächsten Burgamasta dürfen dann drei zufällig vom Asamer ausgesuchte parteifreie voll volksrepräsentative ÖVPler wählen tun. Der Ebenseer Fasching braucht keine Witze mehr suchen tun.

Wenn dann die fünf repräsentativen ÖVPler vom Zufalls-Köppl ausgesucht sind, könnma uns endlich die vereinigte Opposition sparen und die Gasche vom Dickinger. Die tun eh immer nur jammern, dass mir, die ÖVPler, zuviel Geld ausgeben tun. Also spar ma mal alser Erstes die Opposition ein.

Blöd, dass mir die Bürger ned auch einsparen können. Weil die tun zwar Steuern zahlen, aber das tut sich ja ned rechnen. Weil nämlich wir ham a Defizit. Ohne Bürger hättma ka Defizit. Gut, Steuern auch keine, aber da fällt uns schon was ein. Der Asamer hat ja genug Schotter. Vielleicht sollt ma doch die Bürger einsparen. Die Wahlen sowieso, kosten nur Geld. Mir fragen einfach den Köppl sein Buam, der entscheidet, was Bürgermeinung ist. Wer ka ÖVP-Parteibuch hat, der tut auf die Einsparungsliste kommen. Hättma auch schon früher draufkommen können. Weil mir müssen uns ned dafür rechtfertigen, dassma die Mehrheit haben. Leckts uns in Arsch. Auf nimmerwiederwählen.

Nächste Woche tunma die hochgeheime Abschrift vom Mitschnitt des letzten Parteivorstands der ÖVP bringen, gell. Titel: Wie die ÖVP die Gmundner Demokratiereform diskutiert. Untertitel: Bürger gehts scheissen!

Hey Big Spender – Köppl als großer Verschenker
21. Oktober 2012

Wir ham uns ein bissl verspätet, weil nämlich so viel los ist und so viel zu rescherschieren ist, dass ma nimmer nachkommen. Weil wir wollen unseren lieben und heftig mehr gewordenen Leserinnen und Lesern logo und klaro keine Schmähs erzählen. Sondern wir wollen informieren und kommentieren. Mir sagen nämlich auch unsere Meinung, weil dann kann man sich orientieren. Kann man dafür sein tun oder anderer Meinung sein tun. Das ist gut so. Weil nämlich nur so tun wir weiterkommen können. Wir vom Team Gmundl müssen ned immer recht haben tun. Aber wenn man sich nix traut, kann man auch nicht herausfinden können tun, wie die Dinge wirklich laufen in Stadt und Land.

Wir fragen uns zum Beispiel: warum hat der Köppl (mitsamt der Gmundner ÖVP) die grossen Spendierhosen an? XXXXXL-grosse Spendierhosen. Weil wenn man ein Grundstückl um 128,– Euro verkauft, wo jeder, der ned deppert ist, weiss, dass es 400, 500, vielleicht 700 pro Kwadratmeter wert ist, da fragt man sich: warum tut er das tun? Damit sich das Hotel rechnet? Kann nicht sein, weil dafür dürfen ja Wohnungen und die Arme-Millionärs-Bucht mit den anmutigen Chalets gebaut werden, damit sich das Lacus Infelix rechnen tun tut. Für das was es übrigens noch immer keinen Baubescheid gibt. Ausserdem haben wir in der Gmundner HAK gelernt, hallöchen an die Professorenschaft, dass sich Wirtschaftsprojekte aus sich selbst heraus rechnen müssen. Wenn sichs nur ausgehen tut, weil die Öffentlichkeit was brennen tun tut, dann ist es kein wirtschaftliches Projekt. Das ist dann ok, wenn es um soziale Sachen geht. Rechnen sich ned, eh klar. Aber ein Hotel ist kein Sozialprojekt, oder?

Dann tut der Köppl gegen die Stimmen aller anderen Parteien und gegen die meisten Leut hier das Strandbad mitsamt dem Grund herschenken tun. Weil ma ned kleinlich sein tun wollen, legma auch noch zehn Mille (fast 140 Millionen Schilling!) dazu. Mir tuns ja habn tun!

Warum diese Grosszügigkeit? Soll da wer saniert werden? Auf unsere Kosten? Und wer soll da saniert werden? Zweckdienliche Hinweise ans Team Gmundl wären erwünscht. Ausserdem gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Für jeden und jede. Eh klar. Tunma doch gesetzestreu sein tun, gell!

Weil ma gerade vom Hotel schreiben getan haben: glaubt wirklich wer, dass das Hotel gebaut wird? Wir hoffen ja noch immer, dass das Hotel ein grosser Schmäh ist. Weil zuerst wollte der Asamer es nicht selbst finanzieren, hat Investoren gesucht. Gfunden hat er offensichtlich keine. Weil sich das Hotel nämlich auch mit den Geschenken vom Köppl ned rechnen tun tut. Und jetzt wird angeblich der Asamer das Hotel selbst finanzieren. Wenn man dem Standard aber glauben darf, hat der Asamer gesagt: „Die Finanzierungsstrukturen wurden neu aufgesetzt, weil sich die Rückflüsse aus Lybien verschoben haben.“ Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man sowas Umschuldung, weil es bei der Liquidität ein Problemchen gibt, man ist nicht ganz flüssig, ein wenig klamm. Portokassa gut gefüllt, aber am Konto ist es ein wenig mau. Wo soll da das Geld für den Hotelneubau herkommen? Aber schön isses natürlich schon, wenn man dann ein schönes, grosses, leeres Grundstück hat, das nix viel Euro gekostet hat, und jetzt viel mehr Euro wert sein tut, als es gekostet hat, weil man bauen darf. Da sind dann auch die Finanzierungsstrukturen besser abgesichert, weil man das Grundstück als Sicherheit hat. Gell!
Immerhin tun in der Asamer-Holding laut Standard 176 Mille Anleihe- und Bankverbindlichkeiten auf die Rückzahlung warten, und für die Tochterfirmen tut ma mit läppischen 318 Millionen bürgen. Auch a Geld, das noch verdient und irgendwann rückgezahlt werden muss. Wenn Adam Riese und Standard sich nicht irren tun. Zsammgerechnet tun sich da ganz schön ordentliche  fast 500 Millionen Euronen errechnen tun. Was nämlich wiederum fast 7 (sieben) Milliarden Schilling sein tun. Ein ordentlicher Batzen Geld. Der Asamer hat 5450 Mitarbeiter. Wennma richtig gerechnet ham, ist dann jeder Arbeitsplatz mit einkommadrei Millionen Schilling (1.300.000 öS) oder fast 91.000 Euronen Verbindlichkeiten unterlegt, weil auch die Bürgschaften normalerweise für eine Schuld stehen tun. Die Tochterfirma macht Schulden und die Mutter/Holding bürgt. Da macht man sich schon so seine Gedanken. Zum Glück ist der Asamerkonzern laut Standard rohstoffreich und finanzstark. Trotzdem hat laut Standard die OMV angeblich mit Lieferstopp gedroht, weil sie nicht durchschaut haben, wie der Konzern wirklich aufgestellt ist.

Tjatjatja. Bleibt die Frage: warum tut der Köppl so gern Grundstücke herschenken tun? Warum tut der Köppl so grosszügig sein tun mit Sachen, die ned ihm gehören, sondern uns, den Bürgerleins? Und kommt Lacus Infelix wirklich?

Demnächst die neuesten Gerüchte rund um die Seilbahn … und ein Märchen wollten wir auch noch erzählen. Bitte tuts Geduld haben tun, liebe Leut, mir tun einfach länger brauchen tun, vor lauter Sachen, die ma uns anschauen müssen, und über die geschrieben werden wollen will.

Vorher aber tut es noch – und zwar gleich am Montag – einen zweiten Artikel geben. Weil nämlich zwei von uns sich ins Zeug gehaut haben taten und was geliefert haben tun. Der Montag wird ganz, ganz stark sein werden, versprochen. Titel: Wie Köppl die Bürger verarscht.

Brief der Oppositionsparteien an den Landeshauptmann
9. Oktober 2012

Da hamma mit dem letzten Blog wieder einmal voll ins Schwarze getroffen, und zwar echt ins Schwarze. Leider sehen wir auch jetzt nur tiefschwarz. Weil nämlich die ÖVP voll abgehoben hat. Und der Pühringer mit ihr. Trotzdem ist es irgendwie leiwand, dass sich einmal alle andren Parteien zsammtun, um was Vernünftiges zu machen zu versuchen. Man kann ja nur mehr versuchen tun, zu retten, was noch zu retten ist. Aber ist die Gmundner ÖVP noch zu retten? Wissma ned. Ist der Pühringer noch zu retten? Wissma a ned. Soll ma die überhaupt retten? Wissma noch weniger. Aber das Strandbad müssma retten, unser Geld und ein ordentliches Hallenbad. Tatütatü, wir sind der Rettungsdienst.

Ausserdem freuen wir uns den Arsch ab, dass man uns in Gmunden liest und ernst nehmen tun tut. Weil wir nämlich waren die ersten, die das geschrieben haben tun, dass nämlich der verbilligte Eintritt für die Gmundner von der EU ned erlaubt sein tut. Jetzten schreibts auch die vereinte Gmundner Opposition. Drum freuen wir uns zusätzlich auch noch an Haxn ab.

Drum ist der Brief der vereinigten Gmundner Opposition total ok. Man soll auch mal loben tun, wenn es angebracht sein tut. Darum drucken wir den Brief hier auch in voller Länge und exklusiv. Weil, selbst wenn die Medien darüber schreiben, das Orginal in voller Länge bekommen Sie, liebe Mitbügerinnen und Mitbürger, nur hier bei uns. Gell! Weil inzwischen hat sichs herumsprechen getut, dass bei uns alles echt ist. Nix doppelter Boden, nix Schwindelei. Kein Blattl vor dem Mund. Und vor allem: kein Brettl vor dem Kopf. Weil mancherne hier im Ort glauben, nur weil ihner Brettl vor dem Kopf aus Teakholz ist, dass sie was besonderes sind. Tun sie aber nicht sein.

Und hier jetzt der Brief. Ungekürzt. Unzensiert. Volle Länge. Das ist eben Information für Bürgerlein, die was mitdenken und mitfühlen tun.

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„Allianz für Gmunden“

SPÖ, FPÖ, Grüne, Stadt-Liste Löcker

Rathausplatz 1

4810 Gmunden

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Gmunden, 4. Oktober 2012

Offener Brief an Landeshauptmann und Finanzreferent Dr. Josef Pühringer zum Projekt „Traunsee-Therme“

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Am 31. August 2009 fand im Gmundner Rathaus eine Pressekonferenz mit Ihnen, ÖVP-Obmann Heinz Köppl und Dir. Achleitner von der OÖ Thermenholding statt. Es wurde bekannt gegeben, die „politische Entscheidung“ für die Errichtung einer Traunsee-Therme sei „gefallen“. „…Stadt und Land haben … die OÖ Thermenholding im Vorjahr (also 2008) beauftragt, den landeseigenen Toskana-Standort auf seine touristische Entwicklungsmöglichkeit hin zu prüfen. Als Ergebnis ist nun ein Konzept entstanden, das …“

Damals wurde die Investitionssumme mit € 25 Mio angegeben, gegenwärtig sind es € 30 Mio, später werden es womöglich € 30 oder 40 Mio sein. In dieser PK wurde auch die oktroyierte „Drittel-Lösung“ bekannt gegeben, d. h., dass die Stadt Gmunden einen Betrag von mindestens € 10 Mio zu investieren hat. In diesem Zusammenhang wurde von einem „Grundsatzübereinkommen“ gesprochen.

Wir halten fest, dass in den zuständigen Gremien der Stadt Gmunden weder über ein „Grundsatzübereinkommen“ noch über eine „Beauftragung“ der Thermenholdung diskutiert wurde, weshalb es auch zu keinen Beschlüssen gekommen sein kann.

In den darauffolgenden 34 (!) Monaten wurde kein einziges Gremium der Stadt (Gemeinderat, Stadtrat, Finanzausschuss) offiziell mit dieser Causa befasst, weshalb Vizebürgermeister Dr. Christian Dickinger am 23. August 2011 in einem Brief an Sie einschlägige Informationen erbat. In Ihrem Antwortschreiben berichteten Sie über einschlägige Vorarbeiten und bekräftigten Sie die „Drittel-Lösung“ hinsichtlich der Finanzierung.

Erst Mitte dieses Jahres kam es zu einschlägigen Besprechungen mit Dir. Achleitner von der Thermenholding. Zu unser aller Überraschung war nun vom „landeseigenen Toskana-Standort“, einer für Tourismus gewidmeten Fläche, nicht mehr die Rede. Es wurde vielmehr mitgeteilt, dass die Stadt Gmunden – zusätzlich zu den € 10 Mio – das Strandbad in das Projekt einzubringen habe (Baurecht), auf dessen Areal die Therme errichtet werde.

Laut Thermenholding habe das vor zwei Jahrzehnten mit großem finanziellem Aufwand der Stadt errichtete 50-Meter-Sportbecken samt Tribüne, Rutsche und Kinderbecken abgerissen zu werden.

Diese Vorgangsweise ist für die „Sach-Allianz für Gmunden“ (SPÖ, FPÖ, Grüne, Stadtliste) nicht akzeptabel.

Wir haben vor und in der Gemeinderatssitzung vom 25. September d. J., in welcher alleine mit den Stimmen der ÖVP (19 zu 18 Stimmen) dem Diktat der Thermenholding zugestimmt wurde, konstruktive Vorschläge unterbreitet.

a) Die Errichtung der Therme – ohne Beschädigung der bestehenden Anlagen – jenseits des Wartgrabens auf der Halbinsel Toskana, auf für Tourismus gewidmetem Grund des Landes OÖ mit der Möglichkeit auch ein Thermenhotel, als gemeinsame Anlage, eben dort zu bauen.

b) Beibehaltung des Strandbades in der derzeitigen Form und Betrieb durch die Stadt Gmunden.

c) Durchführung von laufenden Instandhaltungsarbeiten durch die Stadt.

d) Möglichkeit für die Besucher des Strandbades, gegen Bezahlung eines Eintrittspreises, die Anlagen der Therme zu benutzen, und auch umgekehrt den Benutzern der Therme die Anlagen des Strandbades zur Mitbenutzung anzubieten. Die Bodensee-Therme in Konstanz ist hierfür ein gutes Beispiel.

Ferner halten wir fest, dass seitens der „Allianz“ rechtzeitig eine Plan-Skizze vorgelegt wurde, welche dokumentiert, dass die Therme sehr gut auf das besagte Toskana-Areal passen würde, ohne die bestehenden Strukturen zu zerstören. In einem einschlägigen Parteiengespräch vor der GR-Sitzung war auf unser Verlangen hin einstimmig beschlossen worden, sowohl mit der Thermenholding wie auch mit Ihnen, sehr geehrter Herr Landeshauptmann, nochmals in Kontakt zu treten, um zu einer allseits vertretbaren Lösung zu gelangen. Seitens der ÖVP Gmunden wurde dieser Beschluss ignoriert. Erst am Tag der Gemeinderatssitzung wurde seitens des Bürgermeisters Köppl der Tagesordnungspunkt „Beratung über die weitere Vorgangsweise“ in der Thermen-Causa geändert und ein Beschluss erzwungen. Ein solches Vorgehen atmet spätfeudale Vorstellungen von Politik und korrespondiert nicht mit unseren Vorstellungen einer modernen Kommunalpolitik, die auf Verlässlichkeit, Handschlagqualität und Bürgerbeteiligung beruht.

Die Eintrittspreise in die Therme werden sich an den üblichen Eintrittspreisen der Thermenholding, deren Aufsichtsrats-Vorsitzender Sie bekanntlich sind, orientieren. In Bad Ischl etwa kostet eine Schwimmbadkarte € 17,–. Somit wird eine Gmundner Familie mit 2 Kindern künftig für einen Badetag im Strandbad etwa € 50,– (!) bezahlen müssen. Die von der Gmundner ÖVP angekündigten „Preisnachlässe“ für Gmundner Badegäste sind nicht EU-Rechts-konform und somit ausgeschlossen.

Die aufgebürdete Verpflichtung für die Stadt Gmunden, die mit dem Strandbad bereits eine der wertvollsten Immobilien Oberösterreichs einzubringen hat, (mindestens) € 10 Mio zu bezahlen und – zusätzlich – weitere Parkflächen zu finanzieren, ist angesichts der jährlichen Einnahmen von ca. € 40 Mio und einem Schuldenstand von ca. € 30 Mio aus unserer Sicht nicht zu vertreten. Angesichts weiterer kostenintensiver Projekte und Verpflichtungen befürchten wir am Wege zur Abgangsgemeinde zu sein bzw. auf diesen gedrängt zu werden. Wir befürchten, dass die Standgemeinde sodann in absehbarer Zukunft ihren Kernaufgaben nicht mehr nachkommen kann.

All dies kann nicht in Ihrem Interesse als Finanzreferent des Landes OÖ sein, weshalb wir Sie ersuchen, sowohl über die Standortfrage wie auch über die Finanzierung nochmals nachzudenken und gemeinsam mit uns ALLEN an einer Lösung zu arbeiten, die mit den legitimen Anliegen der Gmundner Bevölkerung konform gehen.

Mit besten Grüßen!

Vzbgm. Dr. Christian Dickinger, SPÖ

StR. Gerald Grampelhuber, FPÖ

StR. Mag. Johann Bors, Grüne

GR Dr. Herbert Löcker, Stadt-Liste

„Volks“partei verschleudert 400 Millionen Bürgereigentum
7. Oktober 2012

Unsere lieben Leserchens sinds gwohnt, dassma manchmal was ankündigen tun tun, und dann tun mirs wieder verschieben. Weil nämlich die Dinge sich manchmal überschlagen. Oder die ÖVP. Und wenn dann nach einem solchernen Überschlag ein Totalschaden vorliegt, Verhikel im Strassengraben, Radln himmelwärts, dann müssma, ob mir wollen oder net, natürlich auf das aktuelle eingehen tun müssen.

Weil nämlich diesmal hats die ÖVP echt gschafft: voll gegen den Volksbaum geknallt, der was aus der Sicht der ÖVP mitten auf der falschen Strassen steht. Aber das tut so natürlich net stimmen tun. Des ist nur deshalb so, weil am Vehikel von der ÖVP die Windschutzscheiben verdreckt sind, oder verklebt mit dem Geld von ihnere Gönner. Oder der Scheibenwischer ist hin. Ka Geld für einen neuen, weil man alles verschleudert hat. Wie in der Gemeinde. Dafür tun die ÖVP-Gemeinderäte dann in der Nacht am Marktplatz schwer illuminiert ein Liederl gröllen tun: „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld.“ Auch a Art, die Innenstadt beleben zu tun.

Also, die ÖVP hats voll derworfen. Mit der „Therme“ und mit dem Strandbad. Hat mit einer einzigen (!) Stimme Mehrheit die vereinigte Opposition niedergestimmt. Dabei will das was heissen tun, wenn sich grün, rot, blau und gelöckert mal zsammtun und der selben Meinung sind. Noch dazu, wenn sich diese Meinung mit der von die Leut „da draussen“, wie manche Politiker immer so schön lallen tun, wenn sies Volks meinen, decken tut.

Da muss sich die ÖVP schon fragen lassen tun, wofür das V in ÖVP eigentlich noch stehen tut! Verrückt? Vergallopiert? Vergeudung? Verarschung? Die Leute wollen a ordentliches Hallenbad. Gell. Die pfeifen auf a angebliche Therme, weil das ist nämlich ein Etikettenschwindel, gell. Weil sowas braucht a natürliches Warmwasser. Und des gibts in Gmunden nur dort, wo die Geschirrspüler und Waschmaschinen ihr Abwasser ableiten tun. Aber dass das a so a richtig natürliches Warmwasser sein tun, mögert eigentlich niemand so recht behaupten. Gell! Aber mit dem Schmäh von der Therme, soll sein, mit dem könnterte man ja leben können tun. Weil: die Gmundner ÖVP lebt sowieso nurmehr vom Schmäh. Und die glauben auch noch, dass es keiner merken wird. Die werden sich wundern tun bei der nächsten Wahl.

Weil nämlich die Vorschläge der anderen Parteien sind net deppert. Vor allem wollen die Leute das auch: Erhaltung des Strandbades und Hallenbad auf der Toskana.

Weil nämlich die ÖVP hat auch noch gar nicht erklärt, was das bedeutet, wenn sie das Strandbad, das uns allen gehört, herschenkt. Und noch zehn Millionen drauflegt, weil wir hams ja. Wir die Bürger, ned die ÖVP. Die tuts nur herschenken tun. Sowas nennt man im allgemeinen Diebstahl. (Juristisch natürlich ned, weil ein Mandl mehr im Gemeinderat ist halt ein Mandl mehr, also tuts legal sein tun, aber legitim, ist es ned, gell! Und wer den Unterschied zwischen legal und legitim ned kennt, und das scheinen einige im Gemeinderat zu sein, soll halt mal im Wörterbuch nachschauen tun, im Fremdwortduden oder so.)

Dabei haben wir schon vor einigen Wochen vorgerechnet (im Blog „Höhere Mathematik & das 100-Millionen-Ding“), dass uns einfache Leut, die was wir nur als blökendes Stimmviehr wahrgenommen werden, die Therme in Wahrheit 30 Millionen Euro kosten tun wird. Mindestens. Weil nämlich das hergeschenkte Grundstück fast unbezahlbar viel teuer ist. Aber die ÖVP hat es ja mit dem Verschenken von Grundstücken, die der Allgemeinheit gehören. Die Österreichische VerschenkungsPartei. Blöd nur, dass von denen immer die beschenkt werden, die schon gnug Kohle im Keller haben. Schon komisch, gell!

Weil nämlich, und das hat bisher noch niemand gesagt, wenn das Grundstück hergeschenkt sein tut, und die 10 Mille auch noch nachgeschmissen sind, dann sind in Schilling mehr als 400 Millionen alte österreichische Alpendollar beim Teufel oder sonstwo. Jedenfalls nicht mehr beim Volk, bei den Bürgerinnen und Bürgern. Das gehört dann der Thermenholding, die was dem Land gehört. Und dann verscheppert das Land die Thermenholding, weil privat ja besser ist als der Staat. Dann gehört das, was früher uns allen gehört hat, einem Privaten. Wem auch immer. Und wenn sich das Bad dann nicht rechnet, und das kann man immer leicht vorrechnen, dann sind die teuren Grundstückeln futsch, weg. Dann wird nämlich zugesperrt – Therme und Stranbad und die Grundstücke sauteuer verscheppert. Dann machen ein paar Leute privat Kassa. Weil ja privat so was von viel besser ist als Staat. Blöd nur, dass wir alle, die was wir auch der Staat sind, dabei die Depperten sind und die Zeche zahlen. Die Österreichische VerarschungsPartei macht es möglich.

Mir alle tun ein ordentliches Hallenbad haben wollen tun. Und das Strandbad mit dem 50 Meter Becken wollen wir auch behalten tun. Und die günstigen Eintrittspreise im Sommer. Weil das für die Leute bei uns, die was net das Geld im Keller stapeln, und die was keinen eigenen Strand haben, wie der Herr Bürgermeister angeblich einen haben tut, die brauchen das nämlich. Weil das mit dem verbilligten Eintritt in der Therme für die Bewohner von Gmunden, das tut noch so ein riesiger Schmäh von der ÖVP sein tun. Weil das tut nämlich die EU ned erlauben, weil das verboten ist, weil es gegen das Diskriminierungsverbot verstossen tun tut, gell Herr Bürgermeister. Also verarschen Sie bitte die Leut ned mit solchen Humbug. Das mit den billigen Liftkarten für die Einheimischen hat schon in Tirol und so ned klappen getan.

Ausserdem sollten Sie, Herr Bürgermeister, vielleicht wieder einmal mit die Leut von anderen Parteien reden, oder überhaupt mit Leut, die ned von oben bis unten schwarz angmalt sind, damit sie vielleicht aufwachen tun und merken, dass die Leut des net wollen, dass sie mit einer läppischen Stimme Mehrheit alles unterdrücken, wegschieben, niederstimmen, was ned nach der Österreichischen VerarschungsPartei riecht. Gell. Vielleicht probieren Sie es einmal mit Aufwachen, unter das nicht parteiangehörige Volk (soll es geben!) mischen, und vielleicht mal umdenken, nachdenken, in sich gehen. Vielleicht kann der örtliche Pfarrer Ihnen a kleine Wallfahrt organisieren tun, damit Sie wieder ein bisserl eine Demut bekommen tun vor dem, was man den Souverän nennen tut. Das sind nämlich wir, gell, das Wahlvolk, das depperte Stimmvieh, das immer alles vergessen tun tut bis zur nächsten Wahl. Aber neuerdings funktioniert das nimmer mehr so gut, wie man auch schon in anderen Ländern sehen tun kann. Wird nix werden mit der Österreichischen VergesslichkeitsPartei.

So, das hat geschrieben werden müssen. Ob mir schon beim nächsten Mal das Märchen erzählen, das so wundersam auch nach Gmunden passen würde, obwohl es sich ganz woanders ereignet haben tut, wissen mir jetzt noch nicht. Weil es liegt so viel am Thementisch herum. Zum Beispiel gibt es ja auch a tolles neues Beispiel für die Besonderheiten der Gmundner Mathematik, weil nämlich die Köppelsche angewandte Kommunalmathematik langsam beginnt, alle Lebenssphären Gmundens zu durchdringen. Aber davon tun wir beim nächsten Mal ganz sicher was schreiben, weil es war gerade Schulanfang, und je früher unserer Erstklassler sich mit der Köppelschen KO-Mathematik auseinandersetzen, umso besser tut das sein. Weil dann sind sie fit für Lebenskampf und Bürgermeistersessel.

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