Ein Bürgermeister verarscht die Bürger

 

Ja, diesmal tuts uns an zwei Tagen hintereinander geben, weil wir nämlich uns aufgeteilt haben und an zwei Themen arbeiten getan haben. Weil sich so viel tun tut. Nur mit dem Schreiben tunma uns schwer, weil es soll immer nach dem Gmundl klingen tun. Da müssma noch üben. Weil ned alle von uns den vollen Ton draufhaben, den echten Gmundl-Saund. Aber wir tun üben tun, bis wirs alle können tun.

Was uns echt voll in die Luft hupfen lassen tut sind nicht nur die vielen Zugriffe auf unsere Heimatseite. Sondern dass die ÖVP unsere Wortspenden übernehmen tun tut. Das haben nämlich wir erfinden getan, den Sager von der „vereinigten Opposition“. Dass die ÖVP das jetzt als Beschimpfung verwenden tun tut zeigt total supergut, wie weit sie sich von den Bürgern entfernt haben tut. Für Volksferne gemma meilenweit.

Die ÖVP hat jetzt der Allianz antworten tun getan. Ein unglaublicher Brief. Ein Dokument des Hochmuts, mehr tut uns dazu nicht mehr einfallen tun wollen. Aber bitte, wir bringen auch das in voller Volllänge, weil wenn mans nicht mit den eigenen Augerln sehen tut und lesen tut, dann tut mans nicht glauben tun, nie und nimmer! Wems trotzdem zu lang sein tut, der kanns auch nicht lesen tun. Weil nämlich unser Blog auch so verstanden werden tun kann, wenn man den Brief nicht lesen getan hat.

Das Dokument des Hochmuts der Gmunder Österreichischen VerarschungsPartei

Gmundens ÖVP kontert Kritik der “Allianz” mit offenem Brief

Sehr geehrte Damen und Herren der vereinigten Oppositionsparteien,
nun haben sich also alle Oppositionsparteien SPÖ, FPÖ, Grüne und Liste Lö zu einer „Allianz“ zusammengeschlossen, um medienwirksam von ihrer Untätigkeit im Gmundner Rathaus abzulenken.

Der Hintergrund ist klar und leicht durchschaubar: Sie verfolgen dabei nur ein klares Ziel – einen erfolgreichen, von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählten Bürgermeister und Finanzreferenten anzupatzen und alles zu verhindern, was unsere Stadt weiterbringen soll.

Es wirft ein bezeichnendes Bild auf die „Allianz“, wenn man anstatt konstruktiv im Gemeinderat mitzuarbeiten, nur mehr medienwirksam mit Presseaussendungen und Pressekonferenzen die Trommel rührt und dies als „Arbeit für Gmunden“ definiert. Haben das die Gmundnerinnen und Gmundner wirklich verdient? Haben Sie vergessen, wofür Sie gewählt sind? Es mag ja in der Natur der Sache liegen, dass Sie der ÖVP keinen politischen Erfolg gönnen, aber durch diese Fundamentalopposition und Verhinderungspolitik eine ganze Stadt in „Geiselhaft“ zu nehmen, nur weil sie sich politisch nicht durchsetzen können, ist mehr als ein Armutszeugnis.

Wo sind ihre Ideen und Vorschläge, vor allem aber wo ist ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit geblieben? Ihre Ideenlosigkeit Herr Dr. Dickinger und die ihrer SPÖ lässt sich ja sehr gut daran messen, wie oft ihre Parteizeitung seit der letzten Gemeinderatswahl 2009 erschienen ist – nämlich genau einmal – zudem werden sie als Vizebürgermeister fürs Verhindern und Nichtrepräsentieren auch noch gut entlohnt.

Noch schlimmer ist es um die FPÖ bestellt, die seit 2009 überhaupt kein Infoblatt mehr veröffentlicht hat – Warum auch? Was soll man dem Wähler berichten? Da genügt es doch, wenn man ein paar Mal im Jahr eine halbe Seite in den Medien schaltet und auf die ÖVP und deren Bürgermeister hinhaut. Zudem sind Sie, Herr Stadtrat Grampelhuber seit Februar letzen Jahres ohnedies nur mehr damit beschäftigt, das Gesprächsklima in der Gemeindestube nachhaltig zu vergiften und daher längst rücktrittsreif.

Die Österreichische Volkspartei muss sich für ihre absolute Mehrheit NICHT rechtfertigen und wird ihren Weg – wie vor der Wahl versprochen – weitergehen, daran werden auch Ihre gehässigen Angriffe und Aktivitäten nichts ändern. Die jeweiligen Repräsentanten einer Partei können sie sich eben nicht aussuchen, daher werden Sie – ob es Ihnen passt oder  nicht  – mit den gewählten Vertretern unserer Fraktion im Stadtrat auch weiterhin leben müssen.

Für die Bevölkerung unserer Stadt ist das aktuelle Erscheinungsbild der Lokalpolitik alles andere als erfreulich und für die Stadt selbst keine gute Werbung, wenn sich die Tagespolitik nur mehr in der Presse abspielt. Daher unser Apell an die „Allianz“: Machen Sie durch konstruktive Mitarbeit in den Ausschüssen positive Werbung für unsere Heimatstadt. Am Ende müssen ohnehin die Wählerinnen und Wähler entscheiden. Politik ist für uns noch immer ein Wettbewerb der besten Ideen – und nicht wer als Sieger aus einer Schlammschlacht hervorsteigt. Dafür sind wir nicht zu haben.

Für die ÖVP-Gmunden:

Vzbgm. Gottfried Schrabacher, Parteiobmann Stv.
Thomas Höpoltseder, Fraktionsobmann

StR. Gerhard Meingast
StR. Wolfgang Ortner
StR. Mag. Katharina Mizelli
GR Herta Grüneis
GR. Dr. Michael Schneditz-Bolfras
GR  Mag. Stefan Krapf
GR. Mag. Wolfgang Köppl

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Der Grampelhuber, dem was seine Fäns wir sicher nicht sind, hat sich nur erlaubt haben tun, dem Hochwohlgeborenen Herrn Bürgermeister ein paar Fragen stellen zu tun, wegen dem Tod vom Stadtamtsdirektor. Na, mehr hat er ned brauchen tut. Köppl ist bös auf ihn. Köppl ist das arme Opfer: wie kann der Stadtamtsdirektor skrupellos Selbstmord begehen und vorher noch schnell den Köppl anpatzen tun. Schwuppdiwupp. Der Köppl tut sich zum Opfer machen, und den Stadtamtsdirektor tut er zum Täter erklären. Da gehört schon was dazu. Der tut sich was trauen, der Köppl. In Betreuung hat er sich begeben tun müssen damals. Beim Stadtamtsdirektor gabs halt nix mehr zu betreuen, gell …

Der Dickinger ist endlich aufgewacht und tut was, schon wirds dem Herrn Burgamasta zu blöd. Was sollen die anderen Parteien eigentlich noch für welcherne Vorschläge machen, wenn die ÖVPler alles wegstimmen tun mit ihrer knappen Mehrheit. Klaro dass die anderen Parteien nicht die Stadt mit ihren Parteizeitungen überschwemmen tun können. Die haben nämlich ned so viel Geld wie die ÖVP, und schon gar nicht tun sie im Hintergrund irgendeinen Krösus haben, der sie wie die ÖVP fördern tun tut, weil die wiederum seine Interessen fördern tut. Gell!

Und mit Verlaub: was da über die Mehrheit geschrieben wird ist demokratiepolitischer Schaas. Eine Frechheit. Da ist jemanden die Macht zu Kopf gestiegen. Der tut nicht mehr schnallen, dass auch eine Mehrheit mit den anderen reden und denen zuhören muss. Das tut nämlich Demokratie sein tun, nicht, dass die Mehrheit tun machen kann, was sie will. Das tut dann nämlich eine Diktatur sein.

Dann auch noch sagen tun, dass am Schluss die Wähler entscheiden, ist eine saumässige Frechheit. Was sollen die denn noch entscheiden können dürfen, wenn die ÖVP schon alles hergeschenkt haben tun tut – vom Seebahnhof bis zum Strandbad? Zuerst tumma herschenken, und dann dürfen die depperten Wählerleins entscheiden tun tun. So saublöd sind die Leut auch wieder net, wie die ÖVP glauben tun tut.

Aber das allerärgste tut sein, dass die ÖVPler schreiben tun, „die ÖVP muss sich für ihre Mehrheit NICHT rechtfertigen“. Das ist der Hochmut der Macht. Mal in Klardeutsch geschrieben. Weil nämlich in einer Demokratie, welche wir angeblich sein tun wollen, muss man sich immer rechtfertigen. Nämlich für das, was man tut. Auch die Mehrheit muss ihre Taten und Beschlüsse rechtfertigen tun. Dieser Satz aus dem Brief der ÖVP lässt sich gut in die Sprache des Volks übersetzen. „Die ÖVP muss sich für ihre Mehrheit NICHT rechtfertigen“, das tut in der Übersetzung heissen: „Mir san mir, leckts uns am Arsch, mir mochn wos ma wolln, und ihr könnts alle scheissen gehen.“
Das tuns natürlich so ned hinschreiben, weil es unfein klingen tun tut. Aber das tut nix dran ändern, dass es eine unfeine Haltung ist. Im Salzi.at hat einer gepostet, es erinnere ihn an die Austrofaschisten. Das tut natürlich ein grosser Hammer sein, aber auf so an ungehobelten Block darf man schon mal mit dem ganz grossen Hammer draufhauen. Aber leider ist die ÖVP sowas von saurierhaft – wennsd den Saurier auf den Schwanz klopfen tun tust, tut ers erst nach zwei Wochen merken tun. Bei der ÖVP tuts wahrscheinlich ein paar Jahre dauern, bis der Schmerz sich von der grossen Zechn hochgearbeitet haben hat bis zum restlichen Hirn.

Der Hochmut der Macht. Die Abgehobenheit des Aufsteigers. Mach ma uns nix vor: der kleine Köppl hat noch mit dem Dreiradler und dem roten Fähnchen in der Hand am 1. Mai bei der SPÖ mitfahren tun getan. Dann hat er Karriere gmacht, bis er schwarz wurde. Ein entwurzelter ex-1. Mai-Dreirad-Knirps, der jetzt trotzig mit den Füssen aufstampfen tun tut: i hab aber die Mehrheit. Mei Amterl nimmt ma niemand weg. Gmunden is mei Sandburg. Ich gebs nicht her, das Amterl. Und Gmunden, mei Sandburg, auch ned. Wer des ned kapieren tun tut, dem tu ich eine mit dem Sandschauferl drüberziehen. Ausserdem tu in der Gemeindezeitung nur ich drin sein, weil ich tu die Mehrheit haben sein.

Besonders gspassig der Vorschlag des Herrn Burgamasta, zufällig ausgewählte Bürgern zur Mitsprache einzuladen. Die demokratische Zwergenversion von Demokratie. Den Zufall tunma uns leiwand vorstellen: er (der Zufall) hat a ÖVP-Parteibuch und heisst Köppl. Der sucht dann aus: den Meingast, den Schrabacher, den Ortner und wie sie alle heissen. Weil nämlich zuverlässig müssen sie schon sein die ausgewählten Bürger. Die haben alle das ÖVP-Parteibuch, was sie ungemein zuverlässig machen tut. Den Köppl-Sohn wird er natürlich auch auswählen, der Zufall. Damit die Jugend zuverlässig vertreten ist. Repräsentativ für die Bürgerleins ist das allemal, weil nämlich die Volkspartei hat das schon im Namen stehen tun, dass sie das Volk sein tut. Also tut sie das Volk darstellen. Zwar als Schmierenkomödie, aber repräsentativ. Den nächsten Burgamasta dürfen dann drei zufällig vom Asamer ausgesuchte parteifreie voll volksrepräsentative ÖVPler wählen tun. Der Ebenseer Fasching braucht keine Witze mehr suchen tun.

Wenn dann die fünf repräsentativen ÖVPler vom Zufalls-Köppl ausgesucht sind, könnma uns endlich die vereinigte Opposition sparen und die Gasche vom Dickinger. Die tun eh immer nur jammern, dass mir, die ÖVPler, zuviel Geld ausgeben tun. Also spar ma mal alser Erstes die Opposition ein.

Blöd, dass mir die Bürger ned auch einsparen können. Weil die tun zwar Steuern zahlen, aber das tut sich ja ned rechnen. Weil nämlich wir ham a Defizit. Ohne Bürger hättma ka Defizit. Gut, Steuern auch keine, aber da fällt uns schon was ein. Der Asamer hat ja genug Schotter. Vielleicht sollt ma doch die Bürger einsparen. Die Wahlen sowieso, kosten nur Geld. Mir fragen einfach den Köppl sein Buam, der entscheidet, was Bürgermeinung ist. Wer ka ÖVP-Parteibuch hat, der tut auf die Einsparungsliste kommen. Hättma auch schon früher draufkommen können. Weil mir müssen uns ned dafür rechtfertigen, dassma die Mehrheit haben. Leckts uns in Arsch. Auf nimmerwiederwählen.

Nächste Woche tunma die hochgeheime Abschrift vom Mitschnitt des letzten Parteivorstands der ÖVP bringen, gell. Titel: Wie die ÖVP die Gmundner Demokratiereform diskutiert. Untertitel: Bürger gehts scheissen!

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Eine Antwort

  1. Da Bua vom Köppl hats Not, das a dem Vize Dickinger sein Verdienst vorhalten tuat, der ist selba als Gemeinderat seit zwa Joah netta in ana anzigen Gemeinderatssitzung anwesend gwesen und Gattin No. 3 kassiert dafür, dass in da Tiafgarasch Werbeanzeigen aufhengt (des kennt ja a a Gemeindebediensteta mochn tuan, oda). Dank eich schen fia eichan Supa-Blogg! Es tuats ma aus der Sö reden tuan!

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