An einem klaren Tag sieht man unendlich weit …

An einem klaren Tag sieht man unendlich weit …

On a clear day, rise and look around you,
and you’ll see who you are.
On a clear day, on a clear day, you can see forever.

Sang by Frank Sinatra

Dank der Sachverhaltsdarstellung der Grünen rund um die Ungereimtheiten zum Hotel Lacus Infelix tun sich die Nebel ein wenig gelichtet haben. Man tut zwar noch nicht unendlich weit sehen, aber man tut ein wenig weiter sehen als bisher. Manche Merkwürdigkeit tut da aus dem sich lichtenden Nebel auftauchen tun.

Natürlich tuns jetzt versuchen, die Grünen als Verhinderer hinstellen zu tun. Aber das gneissen die Leute, gell! So deppert sind die nicht, wie manche Obergscheiterln glauben, dass die Leute sind. Man sollterte die Leute nie für dümmer halten als man selber sein tut, gell, all ihr Nebelversprüher, Abwiegler, Vertuscher, Mitmacher, Zickzackler. Ihr superschlauen Intelligenzbestien, die was die Bürgerinnen und Bürger für blöd halten und für blöd verkaufen. Aber die Bürgerleins sind gerade dabei, draufkommen zu tun, dass und wie man sie (und vor allem ihren bescheidenen Wohlstand) verkaufen tun tut.

Besonders hervorgetan haben tut sich da unser aller roter Stadthäuptling Dickinger, den was wir alle so lieben, weil er so unglaublich gscheit sein tut. Was er auch nicht müde wird, allen zu erzählen, falls es jemand net gmerkt haben tun tut. Er hätte lieber im Rechtsausschuss mehr aufpassen sollen, gell, weil dort tut er nämlich Vorsitzender sein. Was er dort – ausser vorzusitzen (= zeigen tun, wie man sitzten tut) – getan haben tut, weiss man nicht genau. Denn was der Vertrag rund um das Hotel ist, den hat er entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Jedenfalls nicht gemerkt, was da alles für Hämmer drin stehen tun. Und wenn ers gmerkt hat und nix gsagt hat … darüber tun ma net nachdenken wollen! Dafür weiss der Rechtsexperte weil juristisch nichtpromovierte Nichtjurist Dickinger ganz genau jetzt schon, was die Staatsanwaltschaft tun machen wird: nichts. Also entweder tut der Dickinger was wissen tun, was mir alle net wissen tun, oder er tut nur so vor sich hin schmettern. Pfeifen im Wald. Weil er ein bisserl Angst haben tun tut. Immerhin hat er einem Rechtsausschuss vorgesessen tun haben, der was ein ziemlich merkwürdiges Papierl als Vertrag durchwinken hat tun, der Nichtjurist, während die schwarzen Juristen sich gemütlich zurückgelehnt haben  und den grössten Intellektuellen Gmundens reintappen haben lassen tun. Da tut sich die Frage nach der Haftung stellen, gell, falls was nicht so ist, wie es sein tun solltert. Wenn da vielleicht öffentliches Vermögen verschwendet worden sein tut. Also jetzt tunmir wissen tun, dass auch der Dickinger scheppert wie ein Kluppensackerl (Worterklärung siehe letzten Blog). Darum mag der Dickinger es nicht, wenn in seiner Partei ein paar Leute gescheite (aus Dickinger-Sicht dumme?) Fragen stellen. Darum also werden in der SP Kritiker und Fragesteller rausgemobbt, zum Schweigen gebracht. Weil der Schef höchstpersönlich die Sache mit dem Hotel warum auch immer vergurkt hat mit seinem Zickzackkurs, der was zwischen Populismus, Anbiederung und Dummheit hin und her geschwankt haben tut. Weil dass er absichtlich so einen Blödsinn wie diesen Vertrag akzeptiert haben tun tut, wollma net glauben tun, denn da würden sich dann ganz andere Fragen stellen tun. Ausserdem tut natürlich die Unschuldsvermutung gelten tun.

Jetzt tut der Dickinger auch noch den Grünen, die was das alles mal laut gefragt haben, in den Rücken fallen tun. Schöner Sprecher der „Allianz für Gmunden“, der was dem Köppl und den Schwarzen gleich einen taxfreien Freispruch für alles geben tun tut. Bravo! Bravissimo! Warum der Dickinger freiwillig solche Sonderleistungen für die ÖVP erbringt, tut man sich natürlich schon fragen. Wahrscheinlich kriegt er z’Weihnachten den „Grossen Asamer-Verdienstorden in rostigem Blech“ für besondere Verdienste um die Verscheisserung der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft. Dazu einen Tritt in den Hintern von den Schwarzen, weil die werden ihn nicht nehmen tun wollen, wenn er Asül sucht vor den schimpfenden Bürgerleins, weil die in der ÖVP schon den John haben, der was auch kein Sozialdemokrat sein tut, aber dort mal hinwollen hat tun. Nur kann der John wenigstens kochen. Der Dickinger kocht nur im eigenen Saft. Ausserdem: der Dickinger und der Hacklwirt in einer Partei, des tut a Problem geben tun, gell. Weil zwei, die was beide Bürgermeister werden wollterten, in einer Partei, im selben Lokal, Bier vom grossen Fass – gell, das tut net tut gehn tun. Vielleicht sollte der Dickinger darüber mal in seinem Blog was schreiben tun, wo er doch dort Hintergründe verspricht (die was er wahrscheinlich selbst nicht kennen tun tut). Aber vielleicht tut er uns noch überraschen und tut über die Hintergründe schreiben, warum er zulässt, dass Kritiker aus der SP rausgemobbt werden. Da würden mir vom Team Gmundl glatt a Lokalrunde schmeissen tun im Hacklwirt.

Jaja. Viele Nebel tun sich jetzt lichten tun. Denn der Dickinger tut sich irren, wenn er glauben tut, dass das irgendwie von Bedeutung sein tut, ob die Staatsanwaltschaft was finden tut oder nicht, was dann zu einer Klage führen tut oder auch nicht. Das tut nämlich net die Frage sein. Jeder, der was die Sachverhaltsdarstellung der Grünen lesen tut (findet man alles auf

http://gmunden.gruene.at/ )

jeder, der was das lesen tut, wird merken tun, dass das allem Anschein nach zumindest ein grob fahrlässiger Vertrag sein tut, der was einem (dem Asamer) alle Rechte geben tut, und der Gemeinde so gut wie keine. Dazu kommen jede Menge merkwürdige Vorgänge rund um den Vertrag, dauernde Änderungen, Preise, die was sich kleine Häuslbauer wünschen täterten. Und. Und. Und.

Denn wenn der Vertrag irgendwas beweisen tut, dann das: da hat sich ein Unternehmer eine Stadt unterworfen, sich gefügig gemacht, für seine Interesssen eingespannt. Die Politik dackelt brav hinter ihm her. Stadt, Politik und Asamer kannst kaum mehr auseinanderhalten tun. Ein politisch-ökonomischer-kommunaler Komplex, ein Einheitsbrei. Eine Verheiratung von Politik und Wirtschaft unter Ausschluss der Demokratie. Früher haben Sozialdemokraten sowas bekämpft haben tun. Heute tut ein Teil von ihnen selbst ein Teil davon sein. Und tun dann nicht wissen, wie sie da wieder raus kommen sollen (wollen sie überhaupt?). Dafür tuns den Grünen, ihren Allianzpartnern also, in den Rücken fallen tun mit vorzeitigen Freisprüchen (Exkulpierungen nennt man das auf hochgscheit, gell, mir können das auch, nämlich net!).

Unsere Gedanken über „sozial“ und „demokratisch“ hamma aufs nächste Mal verschoben haben tun. Aus Aktualitätsgründen, gell!

Tschüss!

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Eine Antwort

  1. Die Gemeidepolitiker, die diesem Vertrag über die Verschleuderung des Seebahnhofareals zugestimmt haben, müssen sich warm anziehen. Es ist für sie nur zu hoffen, dass sie sich auf Ignoranz und Dummheit ausreden können. Denn wenn sie bewusst der Benachteiligung der Gemeinde (und damit auch praktisch der Enteignung der Bevölkerung) zugunsten eines Bauspekulanten zugestimmt haben und ihnen dies auch bewiesen werden kann, dann könnte das bestimmt rechtliche Konsequenzen auch für sie persönlich haben. Ein Gemeinderat ist per Eid verpflichtet, falls er gesetzliche Ungereimtheiten oder Verstösse bemerkt, dies den Gerichten zu melden. Waren sich die Gemeinderäte sich dessen bewusst, als sie den Eid abgelegt haben? Die Grünen haben es gewusst und haben pflichtgemäss gehandelt.
    Die Grünen haben wiederholt die Gemeinderäte der übrigen Parteien aufmerksam gemacht auf die Unkorrektheiten d. Vertrages, aber ihre Warnungen wurden in den Wind geschlagen.
    Dass Dr. Dickinger, der Oberintellektuelle und Cicero unter den Sozialdemokraten, als Rechtsausschussvorsitzender ahnungslos war, ist wohl schwer nachzuvollziehen.
    Man kann den Grünen u. auch der Bürgerinitiative nur gratulieren, dass sie professionell gehandelt haben und sich diese sicher umfangreiche Arbeit der Sachverhaltsdarstellung gemacht haben. Gehört schon ein grosse Portion Idealismus und Gerechtigkeitssinn dazu, diese Leistung zu erbringen.
    zivilcourage – 12. Juni 2013 um 9:35 vormittags

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