Neuer Tiefpunkt beim Unglückshotel Lacux Infelix

Es tut wieder einmal Neuigkeiten geben tun rund um unser Pleite- und Unglückshotel „Lacus Infelix“. Unsere Sonder-Eil-Reporterin Babsy Blitzschnell tut berichten tun.

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Babsy Blitzschnell berichtet: Keine Planer, kein Architekt – nur leere Luft

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Es ist nicht offiziell. Es ist ein Gerücht. Eines mit Hand und Fuss, wie man sagen muss.

Angeblich ist das Gmundner Planungsunternehmen aus dem Hotelprojekt ausgeschieden, jenes Planungsbüro, das für die Projektabwicklung sorgen hätte sollen. Das ist schon besorgniserregende genug. Doch wie man aus gut informierten Kreisen hören kann, sind auch die Architekten Riepl & Riepl abgesprungen. Angeblich deshalb, weil eine totale Kostenreduktion geplant ist. Damit sei aber ein qualitativ ansprechender Hotelbau nicht mehr möglich. Nachdem schon im Vorjahr Architekt Mackowitz ausgeschieden ist … kann man sich seinen Teil denken.

Aber den Herrn Bürgermeister kratzt das alles nicht. Als Laufbursch von Bankinteressen ist er weiter in Sachen Hotel unterwegs, obwohl jetzt dem Dümmsten klar sein muss, dass ein Hotelbau in der geplanten Form nicht stattfinden kann und wird.

Das Gerücht hat mehr als nur Hand und Fuss. Denn dass es offensichtlich drastische Kostenreduktionen beim Hotelbau geben soll, liegt schriftlich vor. Immerhin wurde viele Jahre von Hotel-Errichtungskosten in der Höhe von 35 Millionen Euro gesprochen. Ohnehin sehr knapp kalkuliert, wenn man die enormen Kosten des Inselbaus bedenkt. Die nunmehr vorliegende „Finanzierungszusage“ der Raiffeisen Landesbank spricht von 16 Millionen Euro. Das ist weniger als die Hälfte der geschätzten Kosten. Wie soll das gehen? Abgesehen davon, dass die „Finanzierungszusage“ ein Wisch ist, mehr nicht. Dort steht nämlich nur drin, dass man im Vorstand beschlossen habe, das zu finanzieren. Das ist keine Zusage, sondern ein Beschluss der RLB, der erst im Laufe von Verhandlungen eventuell in einem Kreditvertrag münden kann. Aber nicht muss!!! Das ist ein bestelltes Schreiben zwecks Zeitverzögerung. Aber es beweist: ein Hotelbau ist nicht möglich, wahrscheinlich nicht einmal wirklich beabsichtigt.

Es gibt nun also allem Anschein nach weder einen Planer/Projektumsetzer noch einen Architekten. Das mit 16 Millionen mehr als eine achtstöckige Jugendherberge errichtet werden könnte, ist undenkbar. In Wahrheit soll das Hotelgrundstück wohl als Besicherung im Rahmen der Sanierung des Asamer-Gruppe durch die Banken dienen. Dazu gehört, so zu tun, als ob man wirklich bauen wolle, weil das den bilanziell darstellbaren Wert deutlich erhöht.

Herr Bürgermeister! Beenden Sie dieses unwürdige Schausspiel! Folgen Sie den Plänen der Allianz. Sie sind der Bevölkerung verantwortlich und nicht irgendwelchen Bank- und Geldinteressen.Ändern Sie endlich Ihre unhaltbare Position, sonst werden 2015 die Wählerinnen und Wähler diese Positionsänderung vornehmen.

ÖVP-Mandatare und -Mandatarinnen: Stimmt mit der Allianz für den Rückkauf. Wie schon gestern das Christkind in seinem Brief geschrieben hat: eine einzige mutige Person aus dem Kreis der ÖVP-Gemeinderäte kann diese ganze Schmierenkomödie beenden!

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Soweit der neueste Bericht von Babsy Blitzschnell. Wir tun blitzschnell am Ball bleiben tun!

Tschüss! Team Gmundl

PS.: Soeben tunmir die Stellungnahme eines renommierten Architekturkritikers zum Hotelbau zu Babel-Gmunden erhalten haben tun. Mir werden diesen Beitrag morgen hier im Blog online stellen tun. Da tut kein Auge trocken bleiben werden tun!

 

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2 Antworten

  1. Als alter Gmundener und Brancheninsider von Kindesbeinen an, ist es mir ein Anliegen, mich für Ihren Einsatz gegen dieses geradezu monströse und
    vollkommen unrealistische Hotelprojekt zu bedanken. Ihre Argumente dagegen, sind ausnahmslos alle richtig und können durch gemachte Erfahrung über Generationen hinweg bestätigt werden. Gegen so viel Dilettantismus, Ignoranz und Dummheit wäre noch einiges anzuführen, was den hier gebotenen Rahmen allerdings sprengen würde.Man muß sich auch die Frage stellen, wie es möglich sein kann daß ein Gemeinderat in einer funktionierenden Demokratie derart in die Geiselhaft einer dümmlichen und perfiden „Cosa Nostra“ geraten kann ? Gmunden hätte sicherlich einen klügeren, mit etwas mehr Weitblick und Sensibität ausgestatteten Bürgermeister verdient, um keine härteren Worte zu gebrauchen. Machen Sie bitte weiter so, damit Gmunden nicht zur Lachnummer verkommt, für all jene die sich noch einen Funken Hausverstand und Sinn für Ästhetik bewahrt haben !!!!

    Mir tun ganz gerührt sein tun bei so viel Lob, gell! Aber wie tut schon der selige Bundeskanzler Kreisky gesagt haben tun: „Sie wissen gar nicht, wie viel Lob ich vertragen kann.“ Es tut aber wirklich schön sein tun, dass viele Leute unseren Blog mögen machen tun. Und die, die was ihn nicht mögen und vielleicht sogar heftig ablehnen tun, die tunmir auch liebhaben tun, weil wenn uns alle nur lieben tun täterten, dann tätertenmir was falsch machen tun, gell! Team Gmundl (alle miteinander vor Diktat vorreist)

  2. Guten Morgen Team Gmundl !

    Hinsichtlich der von Euch in Eurem Artikel angeführten 16 Mio Euro verhält es sich wie folgt:

    a) Die „Investoren“ präsentierten kürzlich ein Schreiben der RLB in welchem diese, bezugnehmend auf ein beigelegtes „Term Sheet“ ( eine Art Absichtserklärung), mitteilt, die Finanzierung für das Hotel Lacus Felix vorzunehmen.

    b) Das von den „Investoren“ vorgelegte „Term Sheet“ im Ausmaß einer 1/2 A4 Seite, beinhaltet folgende Zusammenstellung:
    RLB 16 Mio
    Förderung Land 4 Mio
    Erträge aus Wohnbebauung 5 Mio

    c) Das tatsächlich von der RLB gemeinte „Term Sheet“ ist jedoch wesentlich umfangreicher und bestätigt eine Finanzierung durch die RLB von 16 Mio Euro, unter der Voraussetzung, dass die „Investoren“ Eigenmittel von zumindest ebenfalls 16 Mio Euro beibringen. Die RLB würde also 50 % der Baukosten finanzieren, falls die „Investoren“ ebefalls 50 % an Eigenmittel einbringen.

    d) Einblick in das tatsächlich von der RLB gemeinte „Term Sheet“ konnte SAD Dr. Pseiner nehmen. Ich habe den unter Punkt c) angeführten Sachverhalt im Stadtamt nachgefragt und mir wurde mitgeteilt, dass dem, nach Einsicht in das tatsächliche „Term Sheet“, nicht widersprochen werden kann.

    e) Das veranlasst mich zu folgender Schlussfolgerung:
    – Das den Mandataren vorgelegte „Term Sheet“ ist nicht mit jenem ident, auf welches sich das Schreiben der RLB bezieht, und vom Inhalt her Sinn entfremdet. Man könnte es auch als glatte Fälschung bezeichnen, aber hier gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
    – Um wirklich sagen zu können „Finanzierung steht“, ist es notwendig, dass die „Investoren“ einen Eigenmittelnachweis von 16 Mio Euro erbringen. Diesen vermisse ich jedoch.

    Am Donnerstag soll im Gemeinderat zunächst über eine Firstverlängerung der in der Rahmenvereinbarung NEU festgelegten Termine abgestimmt werden. Dazu ist eine 2/3 Mehrheit notwendig.

    Falls sich keine 2/3 Mehrheit findet, ist über meinen Antrag auf Rückkauf, der sich in insgesamt 4 Abschnitte gliedert, abzustimmen. Hier genügt zur Annahme die einfache Mehrheit. Das heißt, sollten alle Mandatare von SPÖ, FPÖ, Grünen und STL für meinen Antrag stimmen, ist trotzdem für die Annahme zumindest 1 Stimme der ÖVP notwendig.

    Ich hoffe sehr, dass zumindest 1 ÖVP Mandatar(in) nach Kenntnis der Werthaltigkeit der vorher beschriebenen „Finanzierung“ für den Rückkauf stimmt.

    Schöne Grüsse

    Gerald Grampelhuber

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