Mal etwas anderes

Liebe Leserleins!

Natürlich geht die Trambahnzug-Diskussion weiter. Aber heute machen wir eine kleine Verschnaufpause, gell! Nicht, weil Ihre Babsy ein Schluckerl braucht, nein, nicht, was Sie jetzt glauben, nur Tee ganz ohne was drin, weil die kalten Tage zuletzt, da hab ich Halsweh bekommen. Also Kräutertee, wähhhh, grauslich. Sie wissen ja: alles, was gesund ist, schmeckt entweder scheusslich, ist amtlich EU-verordnet oder macht keinen Spass. Aber da muss Ihre Babsy jetzt durch. Die Babsy-Augerln tränen vom vielen Mail-Lesen und vom Schnupfen. Der Bruno darf mir aber nicht helfen, haaapttschiiiii, sonst bekommt er auch was ab, klassische Tröpfcheninfektion. Vielleicht hats mir zu viel gezogen, Sie wissen schon, die Laufmaschen, da bekommt man auch kalte Fusserln. Aber gut, ich will unsere lieben Leserleins nicht mit meinen Befindlichkeiten belästigen.

Morgen gibt es wieder alles, was sich zwischen zwei Geleisen so abspielen kann. Heute aber eine Presseaussendung vom unabhängigen Gemeinderat Karl Kammerhofer. Wir unterstützen schliesslich alles, was der Bürgerlein-Nähe dient. Kommende Woche werden in den Gmundner Haushalten, die in der Aussendung erwähnten Fragebögen eintröpfeln. Man wird die dann auch vom Netz herunterladen können. Hinweise bringen wir rechtzeitig. Wir denken, es sollten möglichst viele Bürgerleins die Frageböden ausfüllen und zurückschicken, wenn schon mal ein Politiker sich die Mühe macht, so etwas zu machen und dabei auch noch eigenes Geld reinsteckt. Hut ab! Klingt bei mir blöd, weil ich keine Hüte trage, bin ja nicht die Queen, bin auch nicht in Ascot, und mag Hüte genau besehen überhaupt nicht.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

GR Kammerhofer Pressemitteilung

Kammerhofer_frageTeas

Ab morgen Donnerstag werden 5.000 dieser Teilnahmebögen an alle Gmundner Haushalte zugestellt.

 

Was SIE schon immer über Top-Themen Gmundens wissen wollten
aber die Gmundner Parteien die Bevölkerung niemals zu fragen wagten:

“Was meinen Sie zu den aktuellen Top-Themen Gmundens wie Stadtgestaltung, Tourismus, Parkplätze, Wirtschaft, Korruption und Ihre Meinung zu eventuell neuen Parteien in Gmunden ?“. Gemeinderat Karl Kammerhofer stellt nun öffentlich 16 solcher Fragen. Ihn interessiert was die Bürgerinnen und Bürger in Gmunden wirklich bewegt. Aus diesem Grund hat er dieser Tage an alle Haushalte Gmundens Teilnahmeunterlagen einer anonymen Befragung verschickt.

Wir haben Herrn Ing.Mag.Karl Kammerhofer gefragt was er bei seiner Aussendung unter einer „randomisierten (anonymen) Umfrage“ versteht? Seine Antwort:“Gmunden hat etwas über 13.000 Einwohner aber nur rund 5.000 Haushalte. Es ist daher purer Zufall wer in einem Haushalt den Fragebogen ausfüllt. Um ein mögliches Ungleichgewicht zu beseitigen, vergleiche ich die ohnehin anonymen Angaben über Altersgruppe und Geschlecht mit den offiziellen 2001er Daten der STATISTIK AUSTRIA. So sind beispielsweise rund 13% der Gmundner Bevölkerung über 65 Jahre und weiblich aber nur gute 6 % (also nur die Hälfte !) männlich und über 65 Jahre. Dieser Generation (zusammen rund 19%) stehen nur 16% Kinder unter 14 Jahren gegenüber. Das muss ich bei der Auswertung gegenüber den Daten der STATISTIK AUSTRIA natürlich berücksichtigen“.

Zur Frage nach der Finanzierung der 5.000 aufwendigen Briefe mit Fragebogen, Rückantwortkuvert und Naturbleistift meinte Herr Kammerhofer: „Ich will von Parteien und Interessengruppen unabhängig sein. Daher ersuche ich alle politisch interessierten Gmundnerinnen und Gmundner, mir bei meiner Informationsarbeit auch finanziell die Möglichkeit zu geben, weiterhin für sie tätig sein zu können. Auch kleine finanzielle Bausteine sind hier dabei hilfreich. Vorläufig habe ich alles vorfinanziert.“

Auf die Frage, was ihm als Gemeinderat am stärksten unter den Nägeln brennt, gab er zur Antwort: “Das demografische Ungleichgewicht! Gmundens Politik ekelt die Jugend (siehe Angaben der Statistik Austria) durch die extrem hohen Mieten förmlich aus der Stadt hinaus. Zwei Drittel des Gmundner Wohnbaus geht an den jungen Familien vorbei und dient nur dazu Gelder von sehr Wohlhabenden für Zweitwohnsitze bei gleichzeitigem Immobilienleerstand in Gmunden zu parken. Die wahre Rechnung zahlt die ansässige Bevölkerung auch für die Bereitstellung der Infrastruktur für diese Bauten durch überhöhte Wasser- und Kanalgebühren die seit Jahren schlechte Pflasterungen, schlechte Straßen und sonstige schlechte Infrastruktur durch eine bewusst fehlgeleitete Interessenpolitik verursacht – empört hinnehmen muss“.

Karl Kammerhofer
Gemeinderat in Gmunden
17. September 2014

Kammer_voran_1


 

Advertisements

5 Antworten

  1. pffffffft …. ich habe keinen Fragebogen bekommen ….

    Ich hätte hier nicht so streng mit Herrn Kammerhofer sein sollen …..

    __________________________________________________________________________________________

    :-)))
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  2. gute gemeint ist nicht immer gut gemacht.

    diese binsenweisheit gilt auch hier.
    ein bischen beratung bei der ausformulierung der fragen und bei der strukturierung hätten sicher nicht geschadet. so fehlt z.b. die -für fragebögen übliche- altersangabe. es hätte schon gereicht 10 jahresschritte anzugeben. es ist ja nicht irrelevant welche interessen unterschiedliche altersgruppen haben. weiters fehlt mir das motiv für diese umfrage. wenn herr kammerhofer sich mit dem gedanken spielt nächstes jahr mit eine bürgeliste anzutreten sollte er das ehrlich und offen sagen. sonst hat der ganze aufwand für meinen geschmack nämlich nicht viel sinn. denn herr kammerhofer wird sonst in einem jahr nicht mehr im gemeinderat sitzen und seinen politischen einfluss völlig verloren haben.
    gilt natürlich nicht für die stammtische.
    ich versteh auch nicht warum herr kammerhofer statt des papierbogens nicht nur autorisierungsdaten für eine onlineumfrage versendet hat. da hätte er sich viel arbeit erspart (auswertung voll elektronisch) und für diejenigen haushalte welche keinen zugang zum internet haben hätte man bei interesse ja papierfragebögen nachliefern können.
    und zu guter letzt erinnern micht die fragen nach den lieblingspolitikerinnen und parkgewohnheiten eher an eine aushorchaktion -aller stasi- und das munitionssammeln für privatscharmützel als an das ziel gmunden voran zu bringen.

    nochmals respekt für die arbeit und das bemühen. ein bisserl beratung und feedback hätten sich aber durchaus gelohnt.

    das ist natürlich alles zu tiefst subjektiv.

    Da bisher niemand vom Team den Fragebogen erhalten und gesehen hat, wollen und können wir dazu nichts sagen. Wir haben es aber für unsere Pflicht gehalten, Herrn Kammerhofer eine Möglichkeit zu geben, seiner Fragebogenaktion hier zusätzlich Öffentlichkeit zu verschaffen. Da wir parteiunabhängig agieren, sollen alle, die den Kontakt zu den Bürgerleins suchen, hier auch die Möglichkeit haben – solange nicht gegen Gesetze oder humanitäre Grundsätze verstossen wird.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

    • Ja sicher und die Haushalte, die keinen PC haben, hätten sich dann „anonym“ an Herrn Kammerhofer gewandt und ihm die Adresse für den Fragebogen geschickt ……

  3. Ein „wunderbarer“ Fragebogen zu den anstehenden Problemen von Gmunden: Besonders die Frage 13 nach den „Parkplätzen für Großkopferte“ ist toll! Das sind die Probleme, die Gmunden bewegen! Und nicht, dass 3000 BürgerInnen gegen die Zerstörung der Innenstadt durch einen 32mZug unterschrieben haben! Aber dieses Votum kann Herr Kammerhofer ja gerne in seine Überlegungen einbauen, mehr Zustimmung zu einer Frage auf seinem Fragebogen wird er nicht bekommen. Danke übrigens für den Bleistift!

    Hier gilt das selbe wie für das Posting von „noa wurst“.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  4. Herr Kammerhofer, Sie sind wirklich ein Idealist und sehr FLEISSIG!.

    Man mag Herrn Kammerhofer beurteilen wie man will und seine eigene Meinung über ihn haben Aber eines steht fest, Herr Kammerhofer ist wirklich fleissig, macht sich Gedanken für die Stadt, nicht nur als Politiker, sondern auch noch in seiner Freizeit u. mit seinen eigenen finanziellen Mitteln. Da könnte sich mancher faule, unvorbereitete Gemeindepolitiker ein Beispiel nehmen. Von einigen hat man das Gefühl, sie sitzen nur im GR, um persönliche Vorteile herauszuschinden, oder vielleicht auch nur um sich das Sitzungsgeld abzuholen. Für hie und da die Pfote heben oder sogar nicht heben, oder vielleicht ein Schläfchen zu machen, ist das allemal noch gut bezahlt. (Eine Reinigungsfrau muss dafür mindestens 10 Stunden hart arbeiten).

    Aber wenn die Wahlen kommen, da wachen sie wieder auf unsere Lokalpolitiker, schleimen sich beim Wählervolk mit Kugelschreiber und anderem Schmarrn ein. In der übrigen Zeit hört oder sieht man nicht viel von ihnen. Bei aller Kritik, der BM Köppl ist überall präsent, bei Vernissagen und anderen Eröffnungen und schwingt wohlklingende schalmeienhafte Reden, die Volksvertreter von den anderen Parteien glänzen meist durch Abwesenheit.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: