Etikettenschwindel

Liebe Leserleins!

Der Gastkommentar des Gmundner Schriftstellers Michael Amon in der PRESSE vom Donnerstag war gmundenmässig gesehen ein Hammer. Dabei diente Gmunden bloss als kleines Beispiel, frei nach Hebbel: Gmunden, die kleine Welt, in der die grosse ihre Probe hält. Es ging um Verschwendung und sinnlose Ausgabe ganz allgemein, um ein System, das geradezu zur Verschwendung zwingt. Dann wurde daraus eine RegioTram-Diskussion. Soll sein. Inzwischen hat uns Michael Amon fürs nächste Wochenende einen Gastkommentar versprochen, in der er seinen Standpunkt bzw. seine Sehweise in Sachen RegioTram darlegen wird. Er legt nochmals Wert auf die Feststellung, dass Skepsis nicht gleich grundlegende Ablehnung bedeutet.

Auch wir legen auf das Wert. Jetzt ist nun einmal der Zeitpunkt der Diskussion. Wenn die Verschandelug des Klosterpatzes beendet ist und die grosse Pause wegen der Wahlen 2015 kommt (und nur wegen der Wahlen wird nicht weitergebaut, die Politiker wissen offenbar, dass dieses Projekt irgendwie ein Problem darstellt), dann sollte man in dieser Pause ernsthaft alle Pros und Kontras noch einmal durchdenken. Nicht im Sinne einer Denkpause, denn eigentlich bedeute dies Wort, dass man eine Pause beim Denken einlegt, sondern eine Pause, um nachzudenken. Die Argumente der Gegner sind gewichtig und nicht einfach vom Tisch zu wischen. Die Argumente der Befürworter beruhen leider auf falschen Zahlen und darauf aufbauenden Hochrechnungen. Vielleicht findet man da noch eine besser fundierte Argumentationsbasis. Für einen Vorrang der Öffis sind, soweit wir das überblicken, ohnedies alle. Alle wollen eine verkehrsberuhigte Innenstadt, die gerade durch diese Beruhigung belebt werden kann.

Was aber wirklich nicht mehr akzeptierbar ist, ist der permanente Etikettenschwindel, der von den RegioTram-Befürwortern betrieben wird. Es geht hier nicht um den Erhalt und die Weiterführung der Gmundner Strassenbahn. Wir haben es auch nicht mit einer Durchbindung der Strassenbahn zum Klosterplatz zu tun. Nein. Es geht um die Einstellung der alten Strassenbahn und die Durchbindung der Vorchdorfer Bahn durch Gmunden. Das ist etwas gänzlich anderes. Darum auch ist die Berufung auf Thomas Bernhards Lob auf die alte Strassenbahn reichlich dreist. Um nicht das Wort „perfid“ zu verwenden.
Die derzeit im Strassenbahnbetrieb verwendeten Triebwägen wiegen zwischen 16 und 17 Tonnen, die ganz alten Fahrzeuge mit offenem Triebwagen 11 bzw. 9 Tonnen. Die neuen Züge haben ein Leergewicht von 41 (!)  Tonnen, erlaubtes Maximalgewicht 55 Tonnen (das bei zehn Fahrgästen eher nicht erreicht werden wird). Was das mit jender Strassenbahn, die Bernhard lobt, zu tun haben soll, muss man erst erklären.
Der Werbespruch mit der „kleinsten Strassenbahn der Welt“ ist damit jedenfalls mausetot. Achtung Herr Murray, aufwachen!, nicht mehr im Tourismus damit werben, gell, weil sonst gibts verwunderte Gmunden-Besucher. Es ist weder die kürzeste, noch die kleinste – vielleicht aber die schlaueste oder gar die dümmste Strassenbahn  der Welt. Die Zukunft wird es weisen.

Also: Schluss mit dem Etikettenschwindel. Die Gmundner Strassenbahn wird eingestellt, die Vorchdorfer Lokalbahn durch Gmunden verlängert. Das sind die Fakten. Ehrlichkeit ist der erste Weg zu einer Lösung des Problems.

Wir bringen also heute weitere Postings aus der PRESSE, sowohl von Herrn Amon als auch anderen. Dann noch einen längeren Kommentar zum Blog, denn wir hier direkt im Blog noch einmal einstellen.

Was wir noch erwähnen wollen: es gibt einen interessanten Zusammenhang zwischen Hotelbau zu Asam und der RegioTram. Man hat bereits seit langem den fixen Termin für den Umbau des Klosterplatzes gewusst und nutzt jetzt für die Baustelleneinrichtungen (Container, Geräte etc.) die Gründe, auf denen der Wohnbau stattfinden hätte sollen. Hätte der zeitgerecht begonnen, wäre gar kein Platz die Einrichtung der Baustelle am Klosterplatz gewesen. Da hat offenbar jemand schon vor längerer Zeit geahnt oder gewusst, dass weder Hotelbau noch Wohnungsbau zeitgerecht stattfinden werden. Nur der Herr Bürgermeister hat nichts geahnt und nichts gewusst. Gibt zu denken!

Nach den Postings und Kommentaren kommt noch eine hochinteressante Bildstrecke: Machen Sie sich ein Bild!
Unbedingt ansehen!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Online-Debatte in der PRESSE über die RegioTram

Link:

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4194637/Die-Spatenschwinger-von-Gmunden?parentid=4583436&act=2&isanonym=null#kommentar4583436


michaelamon
26.10.2014

Nachtrag zu Josef Aigner
Als ehemaliger Journalist hätte Josef Aigner die alten Prinzipien anwenden sollen: Check, Re-Check, Re-Re-Check, bevor er Thomas Bernhard zitiert. Ich habe ihm diese Aufgabe inzwischen abgenommen und erlaube mir, den Originaltext Bernhards von 1989 (!) zu zitieren, ergänzend zur etwas originellen Auswahl Aigners:
„Gerade diese Straßenbahn ist eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt und ich benütze sie regelmäßig mit dem größten Vergnügen … Ich bin der Meinung, daß die Straßenbahn wieder bis zum Rathausplatz geführt werden sollte; das wäre nicht nur für die Gmundner selbst, sondern für alle, die diese Stadt aufsuchen, die Wiedergewinnung eines schon so viele Jahre vermissten Vorteils als Augenweide. Mit der Erhaltung der Straßenbahn und ihrer Weiterführung bis zum Rathausplatz wäre Gmunden nicht nur seiner Zeit gemäß,
sondern dazu auch noch weit voraus.“
Halten wir also fest: Bernhard schrieb von der kleinen Nostalgiebahn, nicht von über 30 m langen Garnituren. Und: er schrieb nicht – wie Aigner verkürzend zitiert – von einer „Weiterführung“, was eine dauerhafte Aufrechterhaltung insinuiert, sondern von einer „Weiterführung bis zum Rathausplatz“, also keinesfalls der Durchquerung der Stadt mit einem riesigen Tatzelwurm.
Was nichts daran ändert, daß niemand weiß, wie Bernhard zum jetzigen Projekt stehen würde. Aber sich auf ihn als Zeuge für die heutige Verlängerung zu berufen, bedarf schon einer mutigen Kürzung seines Textes, man kanns auch Chuzpe nennen.


michaelamon
26.10.2014

Zusatzinfo zum Posting von Herrn Klinger
Der im Posting von Hrn. Klinger als „kompetenter Projektbefürworter“ angeführte Herr Otfried Knoll war viele, viele Jahre Betriebsleiter bei der Betreiberfirma des privaten Straßenbahn-/Bahnbetreibers. Er ist im Hintergrund der Haupt“machatschek“ im Gmundner Straßenbahnverein. Von ihm stammte der, nun, zumindest waghalsige Vorschlag, bei der Verlängerung der Bim eine Linienführung quer durch den Garten das (aufgelassenen) Kapuzinerklosters zu wählen. Zumindest dieser Unfug wurde dann doch gestoppt.
Nochmals: ich bin für Öffis, wo immer sie sinnvoll eingesetzt werden können. Ich mißtraue aber „Chancen“, die mit falschem Zahlenmaterial argumentiert werden. Die Hochrechnung zukünftiger Passagierpotentiale beruht auf Schätzungen (!) des derzeitigen Passagieraufkommens. Also: eine Schätzung auf Basis einer Schätzung.
Daher auch das nochmals: ich lasse mich nicht in eines der beiden Lager zwnangszuordnen. Skepsis ist aber angesichts der Umstände beinahe Bürgerpflicht, wenn man sein Gehirn nicht in der Straßenbahnremise abgegeben hat.
Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen: ich habe auf eine systemimmanente Vergeudungsorgie hingewiesen. Die RegioTram ist nur ein Teil davon. Die pure Logik spricht – angesichts dessen, was ich sonst noch beschreibe – dafür, daß das Vergeudungsprinzip auch bei der RegioTram streng eingehalten wird. Die kolportierten Kostenüberschreitungen: Seebahnhof ca. 2 Mille, Klosterplatz (in Bau) angeblich bereits 1 Mille.


petlah
25.10.2014

Spielzeugbahn – Größenwahn
Man ist sich nicht mehr sicher ob die diversen Argumente für diese Bahn ernst gemeint sind, das kann man vielleicht in China, an einer Gmunden Kopie (Hallstatt..) versuchen (die haben mehr Geld dafür) – hier will ich kein verschuldetes Museum, eine noch mehr verschuldete Bezirksstadt. Ein klares Nein zu einer Spielzeugbahn für größenwahnsinnge Politiker und Planer. Hier brauchen wir einen angemessenen Mini-City-Bus, mehr nicht. Solch Größenwahn passt nicht mehr. Die Verantwortungslosigkeit – bei diesen Summen – es ist nur noch unfassbar!


Kommentar von unserer Kommentarseite

VILOSOFIO
Gesendet am 25.10.2014 um 8:57 nachmittags

ZUM KOMMENTAR VON HERRN KLINGER:

Die grundsätzliche Fragen, der sich alle GmundnerInnen stellen sollten, ist diese:
Warum wird seit Jahren ein ZUG-PROJEKT QUER DURCH GMUNDEN … als „niedliche Straßenbahn“ verkauft?
Der alte Straßenbahn-Wagon auf der Esplanande gegenüber der Konditorei Grellinger ist nur deswegen dort, weil die tatsäschlich 32 Meter langen, bis zu 60 Tonnen schweren Zugsgarnituren keinen Platz im Park hätten ….

Warum wurde und wird nach wie vor mit falschen (wissentlich gefälschten???) Fahrgastzahlen für das Zug-Projekt argumentiert?

Verehrte ZUG-PROJEKT-BEFÜRWORTER & -BETREIBER:
Bekennen Sie doch endlich Farbe.
Sagen Sie doch einfach, dass es eine wunderbare Gelegenheit ist, auf Kosten der Steuerzahler eine ZUGLINIE QUER DURCH GMUNDEN künftig zu betreiben.
Sagen Sie doch endlich mal EHRLICH und ohne verniedlichende Darstellungen, dass es der VORCHDORFER ZUG ist, der – meistens leer – durch Gumunden rollen soll.

Faktum ist:
60 – und jetzt machen wir es mal so wie die Zugprojekt-Betreiber – wir verdoppeln mal einfach so die künftigen Zahlen …
Faktum ist, dass unabhängig erhoben es 120 Menschen – maximal – auf Basis aktuellst gezählter Fahrgastzahlen sind, die den ZUG QUER DURCH GMUNDEN vom Seebahnhof kommend bis zum neuen Gmundner Bahnhof nützen werden.
Dem verehrten Herrn Klinger, welcher sich so kritisch über den Beitrag von Herrn Amon beschwert, …. IHNEN SEHR GEEHRTER HERR KLINGER empfehle ich eine Pause zum NACHDENKEN!

Was hätte es in Gmunden an SINNVOLLEM (soferne es ein nachhaltig orientiertes „Gesamt-Stadt-Entwicklungs-Konzept“ der Politik und der Manager im Tourismus und der Stadt gegeben hätte ), ….

… was hätte es an SINNVOLLEM geben können für die 2.2 MIO Euro Baukostenüberschreitung, die nur bei dem kleinen 170 Meter Baulos Seebahnhof bis Klosterplatz bisher entstanden sind – und die vom Steuerzahler und nicht den Politikern, die Gmunden in den letzten 2 Jahrzehnten den Bach runter gewirtschaftet haben, zu bezahlen sind, …
… WAS ALLES hätte mit den ZWOKOMMAZWO MILLE GETAN WERDEN KÖNNEN????
Denken Sie BITTE MAL darüber nach.
Posten Sie doch bitte, sehr geehrter Herr Klinger – intelligente, nachhaltige Vorschläge für Gmunden, die wir Steuerzahler für die 2,2 Millionen Euro finanzieren könnten, die stattdessen eine Baufirma lukriert hat, die auch künftig von Politikers Gnaden der nutznießende Zugbetreiber ohne wirtschaftliches Risiko ist. 2.2 Millionen die dieses Unternehmen JETZT schon mit dem 180 Meter Baulos vom Seebahnhof bis Klosterplatz ZUSÄTZLICH LUKRIERT HAT …
2,2 MIO Steuergelder … sinnlos verbraten.
Und da reden Sie, verehrter Herr Klinger noch von „kompetenten Befürwortern des Projektes“???? SORRY… da kann Ihnen kein denkender Gmundner Bürger mehr folgen.

Die Geiselhaft der Politik durch die Zugbetreiberlobby ist jener der Causa LACUS FELIX HOTEL sehr, sehr ähnlich …
LERNFÄHIGKEIT … dürfte die wahrscheinlich letzte Agenda der noch bis zur nächsten Wahl handelnden Volksvertreter im Gmundner Rathaus sein.

Über das Thema der bisher veröffentlichten, nachweislich falschen Fahrgastzahlen, darf der Verfasser hier in diesem – dankenswerter Weise existierenden Blog – gerne ein anderes Mal posten. Zahlen, welche die Grundlage für eine Politikerriege sind, die Ihren Sachverstand an willfährige Gutachter und Privatfirmen abgegeben hat – und sich damit für einen ZUG DURCH GMUNDEN engagiert hat – aus welchen weiteren Gründen auch immer aber vor allem ZUM SCHADEN FÜR DIESE STADT!

Nur soviel:
Für 60 !!!, aber gut, rechnen wir mal ebenso sinnlos wie die Gutachter der Zugbetreiber hoch und sagen wir mal 120 FAHRGÄSTE am Tag, wird der ZUG QUER DURCH GMUNDEN GEPLANT!!!!
Mehr als die 120 Fahrgäste sind es nicht!
Dafür riskiert die Politik das Flair dieser schönen Stadt.
Und so viele Millionen. Von denen WIR ALS GMUNDNER nichts haben werden.
Aber eine Baufirma, die auch Zugbetreiber sein soll … sehr, sehr viel!!!!
Das Gmundner Ambiente, wegen dem die Gäste gerade noch kommen, soll einer Zuglawine geopfert werden…
Für weit über 30 Millionen Euro, die wir als Stadt und Bundesland ohnehin nicht haben – bzw. die wesentlich sinnvoller eingesetzt werden könnten, als maximal 60 bis 120 Menschleins täglich durch Gmunden zu karren.

Herbst 2015.
Die Wahlen werden kommen wie das Amen im Gebet.
Und da wird der – polittaktisch – für 2015 politisch verordnete Baustopp quer durch die Stadt, den jetzt noch handelnden Politikern am Wahltag im Herbst 2015 auch nicht mehr helfen.

DENN 2016 WOLLT IHR, verehrte Politiker …. DIE ZUGSVERBINDUNG QUER DURCH GMUNDEN WEITER BAUEN.
Und das muss und wird bei der nächsten Wahl verhindert werden!
Auch dank solcher Beiträge, wie sie der verehrte Herr Klinger hier veröffentlicht!
Schreiben Sie nur weiter so. JA … schreiben SIE BITTE PRO ZUG DURCH GMUNDEN …
Es wird die Bürger Gmundens nur noch mehr für die WAHRE WAHRHEIT sensibilisieren… DAVON BIN ICH ÜBERZEUGT!
Die Trägheit der Masse (der Bürger) wurde in und mit diesem Projekt unterschätzt.
Womöglich auch deshalb, weil die massige Dimension der geplanten ZUGSGARNITUREN eindeutig zu groß für diese Stadt ist!

Mit nachhaltig Zug freien Grüßen Ihnen, sehr geehrter Herr Klinger:
VILOSOFIO
————–
P.S.:
Weiter so, liebes Gmundl Team.
Weiter so, verehrter Herr Amon.

Es fährt ein Zug ins Nirgendwo…
….und damit hoffentlich NIE!

P.P.S.: Ersuche Komma und- allf. Vertippfehler dem Verfasser nach zu sehen …. oder nachzusehen … je nach dem, wie man das sieht! 🙂


Geruhsamen Sonntag wünscht Babsy allen unseren Leserleins!

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

 

Machen Sie sich ein Bild!

Motto: Der Vergleich macht sie hoffentlich sicher …

bim_1a (1a)_kl

bim_offiziell_alt_klbim_offiziell

bim_villa_altbim_villa_neu

bim_vergleich

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2 Antworten

  1. ETIKETTENSCHWINDEL die ZWEITE ….
    —- oder wie aus einem Zug,
    mit einem Schalterumlegen eine so genannte „Bim“ wird 🙂 ….

    Gefunden im Stadt-Perlen-Reihe Büchlein Nr. 4810:
    „Wie man Bürger für blöd verkauft“:

    —————

    Bürgerfrage:
    Herr Zug-Projekt-Betrieber: Das ist ja doch ein Zug und keine Straßenbahn …

    Der Zug-Projekt-Betreiber:
    Das ist nicht so. Denn bis zum Seebahnhof wird dieses Gerät als Zug geführt. Ab dem Seebahnhof wird dann ein Schalter umgelegt und so wird aus dem Zug eine Straßenbahn.

    Der Bürger:
    Das müssen sie mir jetzt genau erklären…

    Der Zug-Projekt-Betreiber:
    Das ist ja ganz einfach: Ein Zug pfeift und eine Straßenbahn bimmelt und daher brauchen wir nur das Signal ändern. Wir müssen das sogar. Denn ein Zug dürfte ja nicht durch die Stadt fahren….

    —————

    WAS SOLL MAN DAZU NOCH SAGEN ….

    Mit nachdenklichen, ZUG freien Grüßen und der guten Hoffnung, dass es im Wahljahr 2015 die entsprechende Antwort darauf gibt:

    VILOSOFIO

    —————

  2. Liebes Gmundl Team,

    ich bedanke mich bei ihnen sehr herzlich über die seriöse und wahrheitsgetreue Darstellung der RegioZug Steuerverschwendung. Endlich schreibt eine Informationsgruppe „angstfrei“ über die tatsächlichen Beweggründe und „ korrupten Vernetzungen“ für diesen Jahrhundertwahnsinn.

    Als Bürger von Gmunden, welcher seit mehr als 25 Jahren mehrmals pro Tag nach Vorchdorf fährt, kann ich nur feststellen und bezeugen, dass der Regionalzug „Gmunden Vorchdorf – Gmunden“ maximal 1 – 3 Personen pro Zug befördert – großteils ist aber nur der Zugführer/ Zugführerin, welche/r den leeren Zug von Gmunden nach Vorchdorf und zurück nach Gmunden lenkt im Regionalzug. Nur an Schultagen ist der Zug am Morgen und zu Mittag mit 20 – 50 Schülern besetzt.

    Sie sollten auch wissen, dass ca. 65 % der Fahrgäste in diesem Zug Schüler sind, was auch von Stern& Hafferl nicht bestritten wird.

    Ich würde den Politikern sehr herzlich empfehlen, sich einmal beim Bahnübergang „ LAIZING“ vor Kirchham, am Vormittag und am Nachmittag jeweils 1 Stunde am Parkplatz vor dem Fußballplatz Kirchham zu positionieren uns selbst eine Zählung vorzunehmen.

    Auch wenn man noch so viele „abhängige Journalisten“ für dieses an Dummheit zu überbietende Projekt gewinnt, wird es nicht über Nacht ein gutes Projekt.

    Wie dumm und verwegen dürfen Politiker eigentlich wirklich sein?

    Ich bitte sie höflich , mit ihren Recherchen und Veröffentlichungen mitzuhelfen, nun endlich diesen „ Gmunder Sumpf“ trocken zu legen.

    Pythagoras

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