Hotel & Seebahnhofgelände

Liebe Leserleins!

Ganz kann man den Streit rund um den Sondergemeinderat, den SP, Grüne, Stadtliste und GR Kammerhofer verlangt haben, und den nun der Bürgermeister einberufen muss, nicht verstehen. Die FPÖ wirft den Antragsstellern „Populismus“ vor. Nun, gerade die FPÖ hat uns immer erklärt, warum auch Populismus was Gutes habe. Mag sein, dass diese Einberufung „populistisch“ ist, ziemlich sicher sogar. Denn sie macht die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass hier keineswegs schon alles gelaufen ist. Die Antwort von SP-Chef Dickinger, es sei Gefahr in Verzug, ausserdem sei das Thema von so grosser Bedeutung, dass man es nicht unter dutzenden anderen Punkten der Tagesordnung verschwinden lassen wolle. Natürlich wird bei einer Sondersitung, die nur ein Thema hat, die Rückübertragung des Seebahnhofs-Grundstücks in das Eigentum der Gemeinde, dieses Thema im Fokus stehen. Und das ist gut so. Die ÖVP soll nicht wieder die heissen Themen ans Ende einer schier endlosen Tagesordnung schieben können. Diese Frage gehört ausführtlich und mit genügend Zeit diskutiert.

Nachdem die ÖVP mittels einer sehr fragwürdigen neuen „Erkenntnis“ der Landesbehörden behauptet, für Verkäufe von Grundstücken im Vereinsvermögen (der wiederum der Gemeinde gehört, simpel gesagt) sei keine 2/3-Mehrheit nötig, ist es eine Existenzfrage, die Grundstücke wieder zurück an die Gemeinde zu geben. Nur dann ist gesichert, dass die ÖVP nicht mit ihrer kleinen Mehrheit mit den Grundstücken macht, was sie will. Auch ein paar FP-Stimmen reichen dann nicht mehr für den Verkauf mit 2/3-Mehrheit. Ist es das, was die FPÖ will? Der ÖVP die Mauer machen? Kann doch nicht ernst gemeint sein, oder?

Die LInie der FP ist in dieser Frage ohnedies nicht völlig klar und ein wenig undurchschaubar. Auf Landesebene wird verlangt, das Hotel solle ins Landschloss kommen. Gleichzeitig fordert sie das aber auch für die nun in Frage stehenden Seebahnhof-Grundstücke plus Holzinger- und Putzgründe. Hier die entscheidenden Passagen eines Schreibens von Stadträtin Enzmann und der FP-Gemeinderatsriege an den Bürgermeister:

„Die FPÖ Gmunden hat ein Konzept für die weitere Vorgangsweise nach dem Kauf der Seebahnhofgründe erarbeitet. Wir fordern Sie auf,
Ø    endlich den von uns schon lange verlangten „runden Tisch“ mit
– den derzeit über die Holzinger- und Putzgründe verfügungs-
  berechtigten Personen oder Gesellschaften,
– den Geldgebern, also der Raiffeisen Landesbank,
– und Vertretern aller politischen Entscheidungsträger einzuberufen,
Ø    ernsthafte Verhandlungen über den Kauf der Holzinger- und Putzgründe durch die Stadt Gmunden oder den Verein zu führen – Die Gemeinde könnte dann völlig frei und unbelastet von den alten Verträgen neue Überlegungen in alle Richtungen anstellen und die Bank hätte einen verlässlichen und berechenbaren Partner.-,
Ø    anschließend eine internationale Ausschreibung für ein Freizeitprojekt mit Hotel, öffentlichem SPA und Badegrund auf dem gesamten Areal, also den Holzinger-, Putz- und Seebahnhof-Grundstücken zu machen
Ø    und dann die Projekte von der Gmundner Bevölkerung durch eine Bürgerbefragung bewerten zu lassen.
Wir alle sollten uns gemeinsam um die beste, auch von den Gmundnerinnen und Gmundnern akzeptierte Verwertung eines der schönsten und wertvollsten Bauplätze Gmundens bemühen.“

Alle diese Forderungen sind, soweit wir das sehen, weitgehend deckungsgleich mit den Vorstellungen der SPÖ und der Grünen. Warum also der Streit? Bloss weil der Wahlkampf naht?

Hier die wesentlichen Teile der Antwort von SP-Dickinger auf die FP-Kritik:
Den Vorwurf des populistischen Aktionismus weise ich mit Nachdruck zurück. Die Einberufung eines Sondergemeinderats ist notwendig, weil die Köppl-ÖVP den Kopf in den Sand steckt und keine Schritte setzt. …
Der Einwand von Stadträtin Enzmann, es würde im Dezember ohnehin einen regulären Gemeinderat geben, geht ins Leere. Dieses Thema kann nicht ein Tagesordnungspunkt unter 50 anderen sein, sondern Schwerpunktthema. …
Hätte sich die FPÖ nicht seinerzeit auf die Seite der ÖVP geschlagen und dem Rückkaufswunsch der SPÖ Rechnung getragen, müssten wir diese Diskussion jetzt nicht führen. … Was einen möglichen, von der FPÖ ventilierten Ankauf der Holzinger-/Putz-Gründe durch die Stadt anlangt, gebe ich zu bedenken, dass ein wahrscheinlicher Kaufpreis vermutlich mehr als ein Viertel des Jahresbudgets der Stadtgemeinde in Anspruch nehmen würde, also eine gewaltige Neuverschuldung bedeuten würde. Rücklagen sind nicht vorhanden. …
Der von mir eingeforderte „Sondergemeinderat“ hat den alleinigen Zweck, so rasch als möglich die Seebahnhofgründe vom „Verein“ direkt an die Stadt zu übertragen, nur so kann der Gefahr vorgebeugt werden, dass eine „einfache Mehrheit“ im Gemeinderat eben diese Gründe erneut an einen „Investor“ verkauft. Die FPÖ nimmt in ihrem Schreiben „Hausverstand“ und „Überblick“ in Anspruch, Eigenschaften, die in den letzten Monaten von dieser Partei nicht eben dokumentiert wurden. Allzulange haben die Freiheitlichen der ÖVP, Asamer und „Investor“ Freunschlag „die Mauer gemacht“.

Wie oben geschrieben: inhaltlich ist man nicht sehr weit auseinander. Jetzt ist aber kein Vorwahlgeplänkel zu führen, sondern es sind die Seebahnhof-Gründe abzusichern. Dass dieses Thema nicht untergeht, müsste auch im Interesse der FP sein, auch wenn deren Abstimmverhalten in der Hotelfrage zuletzt zwischen unergründlich und hintergründig einzuordnen war.

Also, Leutln, einigts euch und zieht an einem Strang in dieser Sache. Wie sagt Gemeinderat Karl Kammerhofer so schön in Richtung FPÖ: „Ich ersuche daher diese geschätzte Kollegin und  die Kollegen der FPÖ ihre ursprünglichen, exzellenten Auffassungen wieder in Erinnerung zu rufen.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Untenstehend dann noch einmal die diensttägliche Diskussion in den Kommentaren rund um RegioTram und Stilfragen 😉  Wir wissen, dass viele Leserleins es mögen, wenn wir das hier vorn im Blog noch einmal reinstellen. In umgekehrter Reihenfolge des Eintreffens!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


VILOSOFIO
Gesendet am 28.10.2014 um 10:24 nachmittags | Als Antwort auf Zivilcourage .

An ZIVILCOURAGE …. betreffend Literatur versus Technokratismus….

OKOK … Der Beitrag ist vielleicht (für manche Leser des Gmundl Blogs event. zu literarisch … ABER …. TROTZDEM – und gerade wegen Ihrer Kritik, …..offensichtlich AM PUNKT gewesen…. Alles kein Problem. Werde für Sie in Zukunft, wenn es mir passt, einfach einfacher schreiben.
Ist im Sinne der Sache – danke für den Hinweis.

Nur das nicht! Unsere Leserleins verstehen das schon, keine Sorge. Wir haben durchwegs positive Reaktionen auf die sehr unterschiedlichen Stile, in denen hier gepostet wird. Also lieber Vilosofio, keine Hemmungen, weiter so! Die Leute verstehen mehr als man ihnen zutraut. Immerhin lesen hier derzeit täglich zwischen 800 und 1000 Personen mitunter recht lange und ausführliche Texte. Bei uns hat sich bisher noch niemand beschwert. Auch an den “Abo”-Zahlen erkennen wir, dass der Blog so angenommen wird, wie er ist. Die sind in den letzten Monaten steil angestiegen.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


VILOSOFIO
 
Gesendet am 28.10.2014 um 10:14 nachmittags |

Nur der Ordnung halber …. wertgeschätztes Team Gmundl: Ich habe weder „vertrottelt” … noch… „Schwachsinniger Bürgermeister, …. noch dumme Person …. geschrieben …
ICH HABE DIESE WORTE NIE GEPOSTET! LG Vilosofo

Nein, natürlich nicht! Dieser Eindruck sollte auf keinen Fall entstehen. Es waren keine Verbalinjurien, aber eine doch sehr persönliche Attacke. Da uns die Person hinter “Zivilcourage” bekannt ist, halten wir den erhobenen Vorwurf bezüglich des Charakters der dahinter stehenden Person für unzutreffend. Da es sich um keine/n Politiker/in handelt, wäre diese Aussage noch dazu vor einem Gericht klagsfähig. Wir achten natürlich darauf, dass das Presserecht in diesen Fragen eingehalten wird. Auch zum Schutz unserer Schreiberleins, obwohl sie praktisch nicht ausforschbar wären. OK, über den NSA, aber der wird wegen einer Gmundner Ehrenbeleidigung eher nicht seine Archive für das mehr oder weniger Heitere Bezirksgericht öffnen.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Hans Heidinger
Gesendet am 28.10.2014 um 4:44 nachmittags

Herr Stadtrat Sageder hat bereits am Donnerstag, 18. September 2014, in den OÖN/Salzkammergut Nachrichten seine Stellungnahme abgegeben:
Frage des Interviewers: “Wäre das nicht auch ohne Strassenbahn gegangen?”
Antwort Stadtrat Sageder: “Grundsätzlich schon”, aber durch den Bau der Strassenbahn werden auch die Baumaßnahmen für die Begegnungszone finanziert und ermöglicht.”
Anmerkung: Im Artikel ging es natürlich um die Durchbindung der Vorchdorfer Bahn und nicht um die bestehende Strassenbahn.
Übersetzung für die Politiker des Landes OÖ: Gmunden baut eine Verbindung – die gar nicht notwendig wäre – mit der Vordorfer Bahn und der bestehenden Strassenbahn durch die historische Altstadt von Gmunden;aber im Zuge der Baumaßnahmen können dafür ein paar Gasleitungen erneuert und der zerstörte Klosterplatz neu gepflastert werden.
Übrigens: Wie die Durchbindung durch die Innenstadt aussehen wird, davon kann man sich schon ein gutes Bild am Klosterplatz machen.
Eigentlich stellt sich nach der Diskussion der letzten Tage nur noch die Frage, wie weit der Realitätsverlust unserer Gmundner Politiker schon fortgeschritten ist und welche Antwort sie sich im Wahljahr 2015 noch erwarten.

Und:
Ceterum censeo, “RegionalZUG durch Gmunden” esse delendam!

Danke für den Hinweis! Diese Äusserung des von uns – für seine ruhige und normalerwesie unaufgeregte Art – eigentlich sehr geschätzten Stadtrats Sageder beweist allerdings deutlich, dass die Systemkritik von Michael Amon in der PRESSE mehr als nur zutreffend und berechtigt war. Er hat genau damit argumentiert: man baut eine(n) Bahn/Tram/Zug, um andere Sachen finanziert zu bekommen. So kann es wohl nicht gehen. Da ist ein Wurm im Gesamtsystem, wenn ein kluger Politiker wie Sageder offenbar gezwungen ist, so zu agieren. Da ist eine Systemänderung dringend nötig.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


VILOSOFIO
Gesendet am 28.10.2014 um 3:37 nachmittags

Vilosofio sieht sich angeregt, auf den „merk-würdigen“ Beitrag von Zivilcourage = Zivilcourage Gesendet am 27.10.2014 um 8:53 vormittags
eine Replik zu schreiben.

Hatte mit Kopfschütteln den Beitrag 3 x gelesen und konnte es irgendwie nicht fassen.
Zivilcourage meint- wenn ich ihn (oder sie) richtig verstand – dass es bei allem Wahnwitz an fahrlässiger Vernichtung von Volksvermögen durch Finanzkonzerne und deren kriminelle Machenschaften es eh schon wurscht ist, ob in Gmunden 30 oder mehr Millionen Euro Steuergeld für ein rettungslos überdimensioniertes, garantiert nachhaltigst dauerdefiztitäres Zugprojekt ausgegeben werden?

Habe ich da Zivilcourage richtig verstanden?
Wenn ja, dann möchte ich den werten Beitragschreiber in eine Reihe mit jenen verantwortungslosen Politikern stellen, denen es ebenfalls völlig wurscht ist, wenn sie jedes Jahr ihrer Amtszeit zig zig Millionen Steuergelder in zahlreichen, sinnlosen Projekte versenken (siehe dazu die Rechnungshofberichte der letzten 10 Jahre ….. ).
Das kleine Übel – meint Zivilcourage – soll also – sozusagen mit dem Hinweis auf die viel, viel größeren Verschwendungsprojekte – also eh nicht so schlimm sein?
Verehrte(r) Zivilcourage: Wenn das Ihr Anspruch an die Politik ist, dann verstehe ich, wenn wir genau diese, zu unser aller Schaden leider haben.

… (Absatz redaktionell gestrichen)

Leider haben die Politker ihren Sach- und Hausverstand an Gutachter und Wirtschaftslobbyisten abgegeben.
Da wird gepackelt, abgetauscht – „gibst Du mir – geb ich Dir“.
Die Roten wollen Gmunden um jeden Preis dem Zug opfern.
Schieben Umweltschutz und Nachhaltigkeit als perfide Argumente für ein Projekt, das Gmunden nachhaltig ruinieren wird, vor.
Die schwarze Reichshälfte hat sich in Zugsgeiselhaft nehmen lassen – dafür wird es schon gute Gründe geben…

Ein Trauerspiel.
Und Sie, verehrte(r) ZIVILCOURAGE sind mit Ihrer postulierten Einstellung wohl ein gut funktionierender Teil dieses Systems.

2015 wird ein Wahltag sein.
Das macht Mut, genau gegen solche Einstellungen und Meinungen wie die Ihren auf- und anzutreten!

Mit Zug freien Grüßen:
VILOSOFIO
P.S.: Zum von Zivilcourage angezogenen Thema eines Neidgefühls gegen eine Gmundner Unternehmerfamilie sei noch etwas nachgereicht:

Wirtschaftlicher Erfolg sei jedem Unternehmer mehr als vergönnt.

Wenn jedoch wie im gegenständlichen Falle ZIG ZIG MILLIONEN AN STEUERGELDERN für ein HOCHFRISIERTES GEISTERBAHN-PROJEKT ausgegeben werden sollen und dann hinterher dem Steuerzahler auf die nächsten Jahrzehnte auch noch der Ausgleich des Defizites aus dem jährlichen Betrieb der Geisterbahn zwangsverordnet wird, da kommt – ich versichere es Ihnen – garantiert kein Neid auf.

Wenn die von Ihnen zitierte Unternehmerfamilie Ihren Teil an laufend schönen Gewinnen auf Kosten der Steuerzahler lukriert … dann kommt nicht Neid – sondern eher grosser Ärger auf.

Verärgerung über jene Fahrlässigkeit, die hier von der Politik im Zusammenspiel mit einem Unternehmen, das – verständlicherweise – auf 3 unterschiedlichen Ebenen (am Bau der Zugtrasse, beim Betreiben des Zuges und beim Betreiben der ergänzenden Buslinien zum Zug) am GEISTERBAHN-PROJEKT schön verdienen will, an den Tag gelegt wird.

Das Unternehmen könnte sich tatsächlich in die Gmundner Stadtchronik einmeisseln… mit einer Kehrtwende im Zugprojekt und einem sinnvollen Hybrid-Bus-System in der Traunseestadt.

Da lässt sich ja doch auch was verdienen.

Und als Ersatz für den Verdienstentgang beim Zugtrassenbau gäbe es sicher noch ein schönes Denkmal am Franz Josef Platz.

Mit vielen Sternderln und einer schönen, goldenen Schrift:

Mit großem Dank sei dieses Denkmal gewidmet ….
…. einer mehr als bemerkenswerten Unternehmerfamilie, die mit Herz und verständnisvollem Weitblick – und einem großen Sprung über den eigenen Schatten – der Stadt Gmunden ihre besondere Lebensqualität und architektonische Einzigartigkeit nachhaltig bewahrt hat.

Die Bürger Gmundens, im Jahr 2015
… und alle ihnen nachfolgenden Generationen.

Ja – dieses Denkmal könnte am Franz Josef Platz stehen …….

Lieber Vilosofio!
Wir schätzen die Beiträge ausserordentlich. Aber ein paar Zeilen einer doch sehr persönlich geratenen Attacke auf Zivilcourage haben wir herausgenommen. Wir hoffen auf Verständnis. Bitte das nicht als Zensur verstehen! IM Eifer des Gefechts kommt es manchmal zu gar zu heftigen Formulierungen – ist uns angeblich auch schon unterlaufen 😉 AndyB ist da ohnedies ziemlich an die Grenze gegangen mit seinem letzten Satz im Kommentar; der war gerade noch soso-lala. Die Kritik an den Äusserungen von Zivilcourage haben wir klarerweise voll stehen lassen, es ging nur um die extrem persönliche Attacke. Also: heftige Diskussion und deftige Qualifizierung von Argumenten ist ok.
Aber bitte nicht auf die Person.
Beispiele: dummes Argument=ok, dumme Person=nicht OK. Unfähiger Politiker=ok, vertrottelter Politiker=nicht ok. Vertrottelte Politik=ok. Schwachsinnige Idee=ok. Schwachsinniger Bürgermeister=nicht ok.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


AndyB
Gesendet am 28.10.2014 um 12:20 nachmittags | Als Antwort auf Zivilcourage .

Ich muss mich doch schon sehr sehr wundern und mehr als das ….
Wie man doch seine Meinung ändern und drehen kann, wie es einem in den Kram passt.
Als eiserner Verfechter gegen das Lacus Felix, inklusive aller damit verbundenen Verquickungen von Privatinteressen eines Unternehmers und der Politik, haben Sie endlose Postings geschrieben.
Plötzlich schreiben Sie ganz andere Dinge, wie:
“Es scheint ein Neidgefühl aufzukommen gegen eine Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren Pionierarbeit geleistet hat.”
Aha …. das ist ja interessant. Wieso haben Sie das nicht bei Asamer geschrieben?

Dass keine öffentlichen Ausschreibungen stattgefunden haben, dass der Verein “Pro Gmundner Straßenbahn” praktisch eine Werbeplattform der Firma ist, und auch noch der Bürgermeister im Vorstand sitzt, das nehmen wir dann billigend in Kauf.
Dass man gedroht hat, den Firmensitz zu verlegen, falls das Projekt platzen würde – wie es zu lesen war – das ist dann auch völlig in Ordnung.
Das wäre so, als würde die Zigarettenmarke X einen Verein “Pro Rauchen” gründen, wo der Gesundheitsminister im Vorstand sitzt.

Wir brauchen also nur das Wort “Hotel” gegen das Wort “Straßenbahn” auszutauschen und schon sind Sie völlig anderer Meinung.

Merkwürdig ……

Besser “altmodisch” denken, als sein Fähnlein in den Wind hängen …..

Lieber AndyB!
Wir würden Zivilcourage nicht unterstellen, ihr Mäntlein in den Wind zu hängen. Sie ist halt Strassenbahnfan und blendet alles andere aus. So unser Eindruck. Ihre Argumentation mit Neid bzw. eh schon wurscht, wenn noch weiter Mille verschwendet werden, können aber auch wir allerdings beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es ist aber natürlich ihr gutes Recht, das so zu sehen.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Zivilcourage
Gesendet am 28.10.2014 um 7:19 vormittags

Antwort auf Vilosofio

Ich hätte nicht gedacht, dass die Diskussion über die Strassenbahn eine solche literarische Orgie auslösen kann. Mit diesem Talent sollte sich Vilosofio nächstes Jahr bei den Kulturvermerken bei Jutta Skokan anmelden.

Nichtsdestotrotz, ist das Thema Strassenbahn eher profan u. sollte kürzer und einfacher kommentiert werden. Ansonsten versteht das einfache Gmundner Bürgerlein am Ende nicht mehr worum es geht. Für literarische Auswüchse, gäbe es andere Plattformen als den gmundl.

Der gmundl, ursprünglich für die einfach gestrickten Leute – schon von der gmundl Sprache her – gedacht, sollte kein Forum für literarische Selbstdarstellung werden, auch wenn man sich vilosofio nennt.

Liebe Zivilcourage!
Wir schätzen Sie sehr für Ihr Engagement, wenn es um Gmunden geht. In einem Punkt aber irren Sie: dieser Blog war keineswegs “ursprünglich für die einfach gestrickten Leute gedacht”. Wir würden uns nie erlauben, in “einfach” und “mehrfach” oder “kompliziert” gestrickte Menschen zu unterscheiden. Wir wollten für alle Platz sein, die etwas zu sagen haben. Ob einfach oder gescheit oder obergescheit. Das mit der Sprache hat es sogar eher schwieriger gemacht, den Blog zu lesen. Leseungeübte taten sich schwer. Die Wahl der Sprache hatte einen von uns lang diskutierten Grund/Zweck: wir wollten, dass unterschiedliche Verfasserleins sprachlich möglichst immer “gleich” klingen, so als ob die Kunstfigur “gmundl” alle Beiträge verfassen würde. Die Idee war gut, aber auf Dauer nicht umsetzbar. Wir werden aber auch in Hinkunft in speziellen Fällen wieder auf die “gmundl-Sprache” zurückgreifen. Wir schätzen es sehr, wenn Poster versuchen, sich in verschiedenen literarischen Formen auszudrücken. Immerhin ist dieser Blog (siehe “Über”) auch als künstlerische Aktion gedacht.
Ja, und noch etwas: bitte hier im Blog keine Kriege gegen Personen führen. Verbeisst euch in die Argumente, aber nicht in die Leute, wenn es halt irgend wie geht. Gilt auch für vilosofio.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

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7 Antworten

  1. Die einfältigen Gmundner gingen 2009, wie die Lemminge an der Kilppe stehend, in die Wahlurne und kreuzten ihren eigenen Untergang an: ÖVP Absolute und DER BM zum 3. Mal BM von Gmunden. Die Lemminge sind in den Suizid gesprungen und die Gmundner Lemminge merken das nicht einmal.
    Altbürgermeister Herrmann verzichtete schon darauf, an seinem letzten Weg Bühne für die Selbstdarstellung dieses BM zu sein. Eine Ohrfeige im übertragenen Sinn für BM Köppl . Nicht einmal das bemerkt er in seiner Selbstherrlichkeit.

  2. Trefflicher Artikel heute im News bezüglich Denkmalschutz, analog zum Seebahnhof Abriss!
    http://www.news.at/a/denkmalschutz-oesterreich-historische-bauten-abriss

  3. Hallo Babsy!
    Irgendwie übersteigen einige Bemerkungen in Deinen Antworten zu gestrigen Postings meinen schlichten Horizont:
    Wenn ich richtig gelesen habe, gibt es wohl „vertrottelte Politik“, aber keine „vertrottelten Politiker“. Bitte, hilf mir auf die Sprünge, wie nennt man dann Politiker, die „vertrottelte Politik“ machen? „Gute Politiker“ vielleicht? Geht auch nicht, weil dann würde ja „gute Politik“ nie von „guten Politikern“ gemacht…!
    Oder doch? Oder aber nur zeitweise? Gibt es nicht auch „schwachsinnige Politiker“ die „vertrottelte Politik“ machen, fallweise aber – Du kennst die Geschichte vom blinden Huhn – sogar „gute Politik“ machen? Vergiß es, das Thema ist zu schwierig! Wie schon ein Bundeskanzler einmal erwähnte, es ist alles sehr kompliziert!
    Wie würde man einen Politiker nennen, der in einem Gespräch darauf hingewiesen wird, dass die Zahlen, die in der „Potentialanalyse“ verwendet wurden – Du weißt schon, „die“ Potentialanalyse“, die die Durchbindung der VorchdorferBAHN zur unbedingten Notwendigkeit erklärt – nicht stimmen und viel zu hoch angesetzt sind und dass durch das neue Park&Ride Angebot beim neuen Bahnhof (164 neue Parkplätze) sowie durch die neue Umfahrung (Gschwandtner sind in 5 Minuten beim neuen Bahnhof) sich die Fahrgäste in Grenzen halten werden, die durch die Innenstadt zum Bahnhof fahren, darauf folgendes sagt: „Wenn nur EINER mehr fährt, hat sich der Aufwand gelohnt“?
    Auflösung: Du hast gestern diesen Politiker in Deiner Replik „klug“ und vom „System gezwungen“ genannt.
    Das wäre eigentlich die dritte Frage: Wie, auf welche Art und Weise, zwingt das „System“ Politiker wie den angesprochenen Herrn zu solchen Aussagen? Da würde ich gerne noch etwas dazu lernen, denn mir fallen dazu nur zwei Worte ein, die jeweils mit „k“ beginnen, einmal mit „t“ und einmal mit „l“ enden!

    Und:
    Ceterum censeo „RegionalZUG durch Gmunden“ esse delendam!

    Ja, also, nun, tja – das ist so: das war eine presserechtliche Erörterung anhand von Beispielen. Natürlich gibt es vertrottelte Politiker – aber man darf sie nicht so nennen. Das wäre dann eine Beleidigung – und wie es das Pech so an sich hat: man darf bei solchen Ausdrücken meist nicht einmal den Wahrheitsbeweis vor Gericht antreten. In diesem Sinne ist unsere Gleichungssystem 😉 zu verstehen. Dazu muss man noch sagen, dass laut ständiger Rechtssprechung des EuGH Politiker sich mehr sagen lassen müssen als „Normal“bürgerleins. Man darf also einen Politiker durchaus deutlich heftiger „titulieren“ als etwa normale Posterleins wie Zivilcourage. Wir versuchen halt, diese Regeln zu beachten. Es hilft ausserdem, den menschllichen Respekt zu wahren, wenn man Politiker nicht taxfrei als „saudumm“, „blitzdumm“, „arschlöchrig“ etc. bezeichnet. Obwohl: viele Politiker sehen sich schon persönlich verletzt, wenn man eine ihrer Ideen als „dumm“ bezeichnet. Aber presserechtlich geht das in Ordnung.

    Was nun einen vom System zu bestimmten Handlungen „gezwungenen Politiker“ betrifft. Das war ganz simpel gemeint: man versetze sich in die Logik eines einfachen Kommunalpolitikers. Er muss in 25 Jahren um eine neue Brücke betteln gehen, um die Gelder für die Sanierung von unterirdischen Einbauten etc. Wenn ihm aber heute ein – sagen wir mal – privates Bahnunternehmen die Schiene 😉 auf Landesebene legt, dass das Land das alles der Gemeinde bezahlt, wenn man den Zug quer durch die Stadt verlängert – wie soll dieser Politiker auf kommunaler Ebene sich dann entscheiden? Gegen die Verlängerung und fürs Betteln gehen in 25 Jahren? Ich glaube, das war genau das, was Herr Amon in seinem Kommentar gemeint hat: der Wurm steckt im System als solchem. Niemand würde als Privatmensch sein zwei Jahre altes Auto weggeben und sich ein neues kaufen, weil er nicht weiss, ob er sich in fünf oder acht Jahren noch ein neues Auto wird leisten können. Auch kein Privatunternehmen würde so handeln. Aber Politiker handeln in diesem System genau so. Es ist ein Wettlauf im Rahmen eines ziemlich doofen Systems – und wer da nicht mitläuft, läuft Gefahr, von seinen Bürgerleins gefragt zu werden: warum haben die in der Nachbargemeinde eine neue Was-auch-immer bekommen, aber wir nicht? In diesem System muss ein Kommunalpolitiker auch dumme Sachen machen, also 30 Mille aus anderen Steuertöpfen verschleudern, um den eigenen Steuertopf zu schonen. Würde er darauf verzichten, würde die Vergeudung eben nebenan geschehen. Amon hat es zitiert: „Lieber hier Geld verbuddeln als im Mühlviertel.“
    Ja, das System muss geändert werden. Aber daran haben wiederum die Landespolitiker kein Interesse (und die Kommunalpolitik sieht über die Ortsgrenzen meist nicht hinaus). Denn die fahren ja wie Scheich Mufti durchs Land und verteilen grosszügig Gelder an die Gemeinden. Nicht ihr Geld, wie wir alle wissen. Das System tickt falsch. Aber, auch das muss man sagen, ein wenig sind schon auch die Bürgerleins schuld, die auf solche Schmähs abfahren und hereinfallen.
    Dieses System zwingt letztlich auch kluge Politiker zu dummen Handlungen. Dass sie dann auch noch dumme Rechtfertigungen liefern, ist der Fluch der dummen Tat. Esw müssten sich halt leider einige hundert kluger Kommunalpolitiker quer durchs Land finden, die bereits sind, gegen dieses System zu kämpfen und es zu ändern. Aber letzten Endes geht es halt immer ums „Spatenschwingen“, wie Herr Amon das sehr zutreffend in der PRESSE genannt hat. Seine Forderung nach einem „Spatenstichverbot“ wäre in der Tat ein guter erster Schritt in die richtige Richtung.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

    • Antwort an Hans Heidinger
      ..das System muss geändert werden…. haben Sie ein Rezept wie? … Ich bin gespannt, welche Ideen Sie dazu haben.

  4. Antwort auf AncyB u. Vilosofio

    Ich hätte nicht erwartet, daß meine niemanden beleidigenden Kommentare so aggressive Meinungsäußerungen auslösen würden.

    Bezügl. „Mäntelchen nach dem Wind hängen“: AndyB Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Das Projekt Lacus Felix war von Anfang ein Spekulationsprojekt u. sollte nie langfristig ein Hotel bleiben. Das werden Sie als SuperVifZack u. von gmundl immer wieder gelobter Blogger doch auch begriffen haben. Ausserdem, Asamer mit Stern u.Hafferl zu vergleichen ist schon ein starkes Stück. Ich habe kein Nahverhältnis zu Stern u. Hafferl, aber vor ca. 100 Jahren haben die Vorfahren dieser Familie die OKA gegründet u. wie viele Okarianer leben heute noch gut davon? (Ich gehöre nicht dazu, zu Ihrer iInformation,, also urteile ich neutral).
    Der Asamer hatte eben auch sehr gute Beziehungen, besonders zu einer ehemaligen kurzzeitigen Verkehrsministerin aus der Schwarz-Blau Regierung, und so wurde ihm ein Filetstück der ÖBB von der ÖVP u. dem Bürgermeister billigst zugeschanzt. Die Details sind ja bekannt
    .
    Der Schaden, der Gmunden durch die Grundstücksumwidmungen, durch die für die Stadt verheerenden Verträge, die von den Anwälten von Asamer aufgestellt wurden, übersteigt bei weitem die Kosten für die Strassenbahn. Zu Ihrer Information, die Rechtsanwaltskosten für die schlechte Beratung der Stadtgemeinde, betragen ca. 70.000 Euro. Die Studie für den Seetunnel hat eine Million Euro gekostet u. hat ins Nichts geführt. Die Leute haben eben ein kurzes Gedächtnis u. reagieren meistens sehr emotional.

    Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass Äusserungen in diesem Blog mehr sachlich fundiert sein sollten u. nicht in eine Furzerei von Feindseligkeiten gegenüber Personen, die anderer Meinung sind, ausarten sollen. Aber Sachlichkeit erfordert eben mehr Anstrengung als Loslassen von Aggressionen. Gmundl soll darauf achten, dass ein gewisses Niveau gewahrt bleibt.
    Die barrierefreie sachliche Information, die sich andere Medien aufgrund ihrer Abhängigkeit von ihren Geldgebern (meist Banken)nicht erlauben können, bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten.

    Wir tun, was wir können. Darum ist es uns auch wichtig, dass die Posterleins nicht untereinander „streitert“ werden. Denn die „Fronten“ wechseln. Schon morgen können die, die sich heute befetzen, in einer anderen Frage auf der selben Seite stehen. Auch darum sollte man direkte persönliche Attacken vermeiden. Hauen wir auf die Argumente ein, denn wie heisst es so zutreffend: Wir Menschen verfügen eigentlich über eine in der Natur einmalige Fähigkeit: wir können anstelle von Menschen Ideen und Gedanken sterben lassen.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

    • Sorry, aber ich kann beim besten Willen keine aggressiven Äußerungen, Feindseeligkeiten oder persönliche Attacken in meinem Posting entdecken.

      Ich habe nichts anderes getan, als auf Argumente einzugehen.

      Für mich ist entscheidend, wie Dinge zusammenhängen und nicht ob ich persönlich davon profitiere oder nicht.

      X ist im Aufsichtsrat/Jagdfreund/Schulfreund/Schwiegersohn etc. von Y.

      Y profitiert weil er Aufträge/Grundstücke/sonstige Vorteile etc. erhält.

      X ist von Y abhängig durch Steuergelder/Parteispenden etc.

      Der Bürger bleibt außen vor und es finden, wie es denn normal wäre, keine Ausschreibungen statt.

      Der Bürger wird bewusst nicht oder falsch informiert.

      Dieses System prangere ich an und dabei ist es völlig egal, um was für ein Projekt es sich handelt. Auch wenn ich Projekt A/B/C/D persönlich befürworte, es ändert nichts am System.

      „Das werden Sie …….. doch auch begriffen haben.“

      Was für mich nicht anderes bedeutet als :

      Sie begreifen ja sonst nichts, aber das müssten doch selbst sie begreifen.

      „Äusserungen in diesem Blog mehr sachlich fundiert sein sollten …… ein gewisses Niveau gewahrt bleibt“

      Bedeutet für mich auch nichts anderes als :

      ihre Meinungen sind sachlich nicht fundiert und haben eh kein Niveau.

      Ok, es ist keine „direkte persönliche Attacke“, sondern sind eher versteckte Anspielungen.

      Ich werde also in Zukunft auf meine „humorvollen“ Beiträge verzichten, da sie anscheinend andere als weniger „humorvoll“ sehen.

      Da mir aber knochentrockene Argumentationen weniger liegen, werde ich mich erst einmal zurück halten und auch ihre Beiträge nicht mehr diskutieren oder kommentieren.

      Wir vom Team würden sehr bedauern, wenn AndyB tatsächlich „Zurückhaltung“ üben würde. Nicht nur wir, sondern auch viele Leserleins schätzen seine ironisch unterlegten Beiträge! Daher bitte weitermachen wie bisher und keine Schere im Kopf. Ums presserechtlich Vertretbare kümmern wir uns.
      Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

      • Antwort an AndyB.
        Es tut mir leid, dass ich Ihrer Bemerkung „sein Mäntelchen in den Wind hängen“ wenig Humorvolles abgewinnen konnte, obwohl Sie Babsy von gmundl weiter ermuntert, so humorvolle Kommentare zu schreiben. Bitte, den Humor mit Fussnoten erklären, für so simple Leute wie mich…
        Auch ich werde mich mit meinen Kommentaren einbremsen, denn sehr viel positive Gefühle bekommt man dabei sowieso nicht, wenn man sich zu sehr mit der Politik beschäftigt und dabei ohnmächtig zusehen muss, was die Politiker so treiben, wenn sie einmal an der Macht sind. Sind sie einmal von den kleinen Bürgerleins gewählt, haben sie ihre Wählerleins sehr schnell vergessen für viele Jahre. Erst wenn wieder Wahlkampf ist, verteilen sie Kugelschreiber u. kriechen den Bürgerleins hinten (Verzeihung den Ausdruck!) hinein. Im Grunde genommen halten sich die Politiker sowieso für prominent u. elitär. Kennen Sie den Audruck: die politische Elite?

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