Schön ist so ein Ringelspiel – Gmundner Variante

Liebe Leserleins!

Die Krone macht weiter mit ihrer Bürgermeister-Rettungs-Propaganda. Denn wie immer man zur RegioTramBahnZug steht, die vollmundige Behauptung der Krone, man habe keine Gegner der Regio gefunden, ist ziemlich kühn. Auch die freihändige Berechnung, dass acht von zehn Gmundnerleins für die Regio seien, erinnert an die Fahrgastschätzungen der von Stern & Hafferl beauftragten Beratungsfirma. Man würde gern wissen, mit welche Befragung, welcher Frage und mit welchem Sample die Krone auf diese Behauptung kommt. Allein aus der Tatsache, dass ausser der FP alle Parteien für die Regio sind, kann man das eher nicht schliessen. Das wäre nicht nur kühn, sondern auch ziemlich dreist.

Ich, als Ihre Babsy, kann nur aus dem meine Schlüsse und Vermutungen ziehen, was ich kenne und weiss. Eindeutig ist es so, das viele der ablehnenden Mails, die wir in dieser Frage bekommen, von Leuten quer durch alle Parteien kommen dürften, zumindest wenn wir die Selbstzuordnungen der Schreibenden ernst nehmen. Dazu kommt, dass wir vom Team mitten unter den Menschen leben – im Gegensatz zu manchen Politikern. Wir fahren auch keine SUVs und sind brave Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel und reden brav mit den Leuten und stellen die Lauscherchens auf. Da hört sich das dann ganz anders an. Die Bewohnerleins sind für Öffis, aber gegenüber der Regio gibt es nicht wenig Misstrauen, eine gute Portion Skepsis. Und auch Leute, die das für eine tolle Sache halten. Nach meiner Schätzung, und die deckt sich mit der des Teams, stehts es ungefährt halbe-halbe mit einem leichten Überhang der Befürworter.
In den Gesprächen stellen wir aber fest, dass viele der Befürworter noch immer glauben, es würde die alte Bimbambim verlängert werden. Manche wundern sich auch, warum man dafür den Klosterplatz grossmächtig umbauen muss. Wenn man dann erklärt, dass die alte Gmundner Bimbambim abgeschafft wird, dafür der Zug von Vorchdorf durch Gmunden verlängert wird, erntet man ungläubiges Staunen. Wenn man dann noch die Zahl 30 Mille sowie Brückenneubau ins Spiel bringt, geht das Staunen meist in Ablehnung bis Ärger über.
Halten wir also fest: die angebliche „Bürgerbeteiligung“ hat nicht gegriffen. Die Leute sind ahnungslos. Auch die Argumente der Gegner sind noch nicht so richtig bei den Leuten angekommen. Die traurige Wahrheit ist: bei vielen Bürgerleins ist dieses Thema noch gar nicht angekommen. Insofern sind wir nicht unglücklich, wenn die Krone ihre Pro-Propaganda fährt. Zumindest erfahren die Leute damit, dass hier etwas im Busch ist.

Auch die Info-Broschüre der Initiative gegen die Regio ist noch nicht in allen Haushalten angekommen. Ausserdem weiss man, dass nur etwa fünf Prozent solcher Aussendungen auch gelesen werden. Ganz egal ob es sich um das von uns Steuerzahlerleins finanzierte Amtsblatt zum Lob des Bürgermeisters handelt, dass vom zweiteuersten Mitarbeiter des Stadtamts gemacht wird, oder ob es die offizielle Parteizeitung der ÖVP ist, der Grünen oder der SP (ach ja, die haben ja seit fünf Jahren gar keine mehr) ist, egal, das Zeug kommt nur bei wenigen Leuten an. Nein, liebe SPÖler, das ist kein Argument dafür, dass ihr seit Jahren keine Zeitung macht. Ihr müsstet halt ein Blatt machen, das auffällt und die Leute interessiert, gell, dann kann man vielleicht auch wieder die Leute erreichen. Aber sie haben die zu bezahlenden Parteiblätter nicht gelesen, warum sollten sie die Gratisblattln lesen? Auch die Gratis-Kasblätter wie Tips oder Rundschau werden in Wahrheit nicht gelesen, bestenfalls hastig durchgeblättert oder als Trockeneinlage im Mülleimer verwendet. Die Leute würden schon lesen, wenn es interessant wäre.

Es gibt also für beide Seiten noch viel zu tun, wenn sie ihre Argumente „rüber“bekommen wollen. Nicht besonders nützlich ist es dabei, wenn man dann Äusserungen hört wie „und wenn es nur ein Fahrgast mehr ist, dann haben sich die Millionen ausgezahlt“. Ehrlich, das kann es auch nicht sein, oder? Wir sparen, koste es, was es wolle? Auch die kommende Ölknappheit ist ein schwaches Argument. Auch die Bim braucht Strom – da unterscheidet sie sich doch überhaupt nicht von E-Bussen.

Wer übrigens wissen will, auf welche Art man unsere Stadt verschandeln wird, der/die/das begebe sich Richtung Klosterplatz. Dort kann man seit gestern das elegante Dach der neuen Bahnstation besichtigen. Da hat es den „Architekten“ wohl die Schuhe ausgezogen, das Dachl schaut jedenfalls so ähnlich aus aus wie eine verlorengegangene Schuhsohle. Da hat jemand nicht den Hut, sondern die Schuhsohle draufghaut.

Ja, und dann gibt es hier noch ein uraltes Lied von Hermann Leopoldi (von dem hat meine Urgrossmutter sowas von geschwärmt …):

Schön ist so ein Ringelspiel –
Das is a Hetz und kost net viel!
Damit auch der kleine Mann
Sich eine Freude leisten kann!
Immer wieder foahrt ma weg
Und draht si doch am selben Fleck!
Man kann sagen, wos ma will –
Schön ist so ein Ringelspiel!

Für den Gebrauch in Gmunden muss frau nur den Text ein klein wenig der Realität anpassen:

Schiarch ist so ein Ringelspiel –
Es is ka Hetz und kost recht viel!

So können wir derzeit nur zwei Ratschläge geben. Einen den Befürwortern und einen den Gegnern.
Die Befürworter sollen wie bisher lieber den Mund halten und nicht all zu viel über dieses Projekt erzählen, denn je mehr die einzelnen Bürgerleins darüber erfahren, umso kritischer sehen sie das Projekt.
Ratschlag zwei für die Gegner lautet genau umgekehrt: reden, reden, reden. Aber bitte, den Zug nicht täglich länger werden lassen. Entsetzte Leserleins haben uns schon per Mail befragt, ob es stimmt, dass das Bähnlein 120 Meter lang ist. Bleibt bitte bei 31-32 m – man muss ja nicht übertreiben. Sonst werden die Züge so lang, dass nicht einmal mehr der Stern & Hafferl sie den Politikern verklickern kann.

Ich bin echt gespannt, wie das Rennen ausgeht.

Unterhalb des Blogs bringen wir die Postings vom gestrigen Kommentarteil. Und am Samstag oder Sonntag folgt dann der Gastkommentar von Michael Amon zur RegioTramBahnZugwirrnis.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

Zuvor hier übrigens das vor einigen Tagen erwähnte Inserat in der ÖVP-Zeitung. Aufgegeben von jenen Architekten, deren Bauvorhaben im Bauausschuss angeblich nicht in seinen Dimensionen durchschaut worden ist. Gibt es im Bauausschuss eigentlich ein Alkoholverbot (und Sie wissen, liebe Leserleins, Ihre Babsy ist da nicht sehr puritanisch)? Zum Vergrössern auf das Bild klicken!

stelzenhaus_inserat

Und das kommt heraus, wenn ein Architekt vom Range eines Frank Lloyd Wright, der übrigens nicht in dem ÖVP-Blattl inseriert hat, ein sehr ähnliches Problem lösen muss:

stelzenhaus_franklloydwright


 

peipino
Gesendet am 30.10.2014 um 4:50 nachmittags

Sehr geehrte Gmundl Redaktion !

Dass der eifrigste Proponent für das schwachsinnige Projekt “Vorchdorferbahn durch Gmunden”, Stadtrat Sageder, uns Bürger für blöd hält, ist offensichtlich und so zur Kenntnis zu nehmen. Wenn er aber noch meint, daß der (hoffentlich nicht kommende) Zug durch Gmunden eine Straßenbahn sein muß, “da ein Zug rechtlich und technisch nicht durch die Stadt fahren kann und darf”, dann kann er damit nur meinen, daß dieser von Vorchdorf bis zum Seebahnhof ein Zug ist und dann als Straßenbahn weiter fährt!!
Wäre interessant das von ihm erklärt zu bekommen!?
Daß er aber den Gegnern vorwirft, mit falschen Grundlagen und Zahlen zu operieren grenzt schon an bewußte Täuschung.
Von ihm hat man nämlich außer vagen Aussagen wie “dem öffentlichen Verkehr gehört die Zukunft” ect. ect. …. noch nie konkrete Fakten für das von ihm so stark unterstützte Projekt gehört.
Dabei hätte er nur den im Firmenbuch veröffentlichten und daher für jedermann zugänglichen Lagebericht des Vorstandes der “Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG” über das Geschäftsjahr 2013 lesen brauchen. Darin schreibt die Geschäftsführung: “dass uns die tatsächliche Anzahl, der von uns beförderten Schüler und Lehrlinge nicht mehr bekannt ist”. !!!
Weiters hätte er auch lesen können, daß die Förderungen von Bund und Land 2013 € 1.053.258,- und 2012 € 1.000739,-betragen haben .
Dazu kam noch ein sog. “Verlagerungs-und Qualitätsbonus” von jährl. € 227.819.
Bei jährlichen Einnahmen aus Ticketverkäufen in Höhe von etwas über € 250.000,- machen daher die Förderungen das Fünffache aus!!!

Wenn man die vom Unternehmen angegebenen pro Jahr beförderten Personen (deren genaue Zahl man jedoch offenbar selbst nicht genau weiß?) mit rund 317.000 annimmt, ergibt sich, daß ca. 800 Personen täglich den Zug benutzen. Man muss nämlich davon ausgehen, daß in diesen Zahlen je eine Hin- und Rückfahrt erfaßt ist.
Dies bedeutet, daß jeder Fahrgast im Jahr mit € 1.625,- subventioniert wird.
Dies wird sich bei der Durchführung durch Gmunden sicher noch verdoppeln!!

Wenn man die Investitionsumme von € 30 Mio für das Projekt annimmt, dann ergibt dies (natürlich auf eine gewisse Zeit gerechnet ) € 37.500,- pro Benutzer!!!
Wenn man sich dies vor Augen hält, ist es unglaublich, wie Politiker Tatsachen verdrehen und kritische Bürger nicht nur nicht ernst nehmen, sondern auch noch verhöhnen und ihre Überlegungen als “Grimms Märchen” bezeichnen.
Man kann nur hoffen, daß diese bodenlose Frechheit bei der nächsten Wahl ihre berechtigte Strafe erfährt!!!!!

Vielleicht weckt die demnächst auf uns zukommende Eröffnung des “Bahnhofs Klosterplatz” weitere Mitbürger auf! Nachdem das Dach desselben soeben montiert wurde, zeichnet sich schon mehr als deutlich ab, daß man von der einstmals dezenten biedermeierlichen Gestaltung des Platzes zur
“Sagederschen Attnang-Puchheim Bahnhofsvorplatz Architektur”
gewechselt hat!!!

Mir wird schon ganz übel, wenn ich mir vorstelle, was dann auch noch mit dem Stadtplatz und dem Franz Josephs-Platz passiert!!!


 

Zivilcourage
Gesendet am 30.10.2014 um 9:51 vormittags | Als Antwort auf AndyB .

Antwort an AndyB.
Es tut mir leid, dass ich Ihrer Bemerkung “sein Mäntelchen in den Wind hängen” wenig Humorvolles abgewinnen konnte, obwohl Sie Babsy von gmundl weiter ermuntert, so humorvolle Kommentare zu schreiben. Bitte, den Humor mit Fussnoten erklären, für so simple Leute wie mich…
Auch ich werde mich mit meinen Kommentaren einbremsen, denn sehr viel positive Gefühle bekommt man dabei sowieso nicht, wenn man sich zu sehr mit der Politik beschäftigt und dabei ohnmächtig zusehen muss, was die Politiker so treiben, wenn sie einmal an der Macht sind. Sind sie einmal von den kleinen Bürgerleins gewählt, haben sie ihre Wählerleins sehr schnell vergessen für viele Jahre. Erst wenn wieder Wahlkampf ist, verteilen sie Kugelschreiber u. kriechen den Bürgerleins hinten (Verzeihung den Ausdruck!) hinein. Im Grunde genommen halten sich die Politiker sowieso für prominent u. elitär. Kennen Sie den Audruck: die politische Elite?


Zivilcourage
Gesendet am 30.10.2014 um 8:16 vormittags | Als Antwort auf Hans Heidinger .

Antwort an Hans Heidinger
..das System muss geändert werden…. haben Sie ein Rezept wie? … Ich bin gespannt, welche Ideen Sie dazu haben.


gstoan
Gesendet am 30.10.2014 um 6:57 vormittags

Trefflicher Artikel heute im News bezüglich Denkmalschutz, analog zum Seebahnhof Abriss!
http://www.news.at/a/denkmalschutz-oesterreich-historische-bauten-abriss


 

 

 

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3 Antworten

  1. BM Köppl ist doch froh, dass SR Sageder den Schwarzen Peter in der Causa Stadt-Regio-Tram gezogen hat, obwohl Köppl plus seine Getreuen doch auch für diese Wahnidee im Gemeinderat stimmten – zum Wohle von Gmunden selbstverständlich.
    BM Köppl ist wirklich arm und sehr zu bemitleiden. In die Annalen von Gmunden kann er trotz der langen Amtszeit nur als Totengräber der Kleinststadt eingehen – höchstens das 100000 Euro Klo kann man nach ihm benennen. Dazu erkennt er sein Ablaufdatum leider nicht. Köppl sollte sich Ackermann als Vorbild nehmen. Leider weiß er sicher wie viele Gmundner nicht, wer das ist.
    Es gibt 6000 Mitglieder im Verein Pro Strassenbahn. Allein aus der Ressource würde Frequenz bei Bim min 3,5 Millionen Fahrgäste im Jahr ergeben, gnädig gerechnet – Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde wäre Gmunden sicher für die Frequenz bei der derzeitigen Streckenlänge.
    Warum die Käseblätter Mittendrin bzw Team Köppl wenig Leser finden, liegt an der hohen Analphabetenrate der Gmundner – auch sinnerfassend lesen ist darin beinhaltet, dem kärglichen Rest wird schon nach wenigen Sätzen übel und mutieren zu Wutbürgern. Schlecht bei dem zwischenmenschlichen Klima – die können sich nicht durchsetzen und werden gemieden. Die in ihren Grüppchen vor sich hinvegitieren typischen Gmundner – Zugezogene auf identem Level wie Urgmundner – also Nichtleser von den Käseblättern, füllen ihr Gespräch damit aus – Mein Hund hat den Kuchen gegessen, XY trägt angeblich nur Ramschkleidung etcetc.
    Das Stelzenhaus ist ein Eyecatcher gegenüber den Schandbauten, die es sonst in Gmunden gibt – Mehrfamilienhäuser hineingequetscht zw Einfamilienhäuser, die EW`s sind Ladenhüter. In der Bahnhofstrasse am Hochkoglterrain werden Mehrparteienhäuser genehmhigt, obwohl Gmundens Dienstnehmer – ergo Kommunalpolitiker – nicht wissen, wie die Bewohner der 60 Wohnungen aus der Tiefgarage in die Bahnhofstrasse einbiegen können.
    Fasching – oder soll man sagen Narrensitzungen – finden seit Jahren ganzjährig in Gmunden statt. Faschingsauftakt am 11.11. um 11 Uhr 11 kann sich BM Köppl wirklich sparen bei der Finanzlage auf Niveau einer Abgangsgemeinde und bei der ständigen Narrenperformance.

    Die Bemerkung übers Stelzenhaus ist leider richtig. Gemessen an dem, was hier sonst gebaut wird, ist das geradezu ein Geniestreich. Die Gestaltung der Stelzen ist halt ein wenig misslungen. Freischwebend ohne Stelzen wäre die Sache deutlich spannender.
    Aber darum ging es uns auch gar nicht. Der Punkt war: wenn ein Bauauschussmitlgied diesen Bau nun für einen Missgriff hält, wie kann man das bei einem derart deutlich profilierten Bau übersehen haben und erst jetzt im nachhinein draufkommen? Was da gebaut werden soll, war klar ersichtlich. Da gibt es nichts zu übersehen. Unabhängig von der Frage, ob man das mag oder nicht, ob es einem gefällt oder nicht: man wusste, was man bekommen würde.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

  2. Ich vermute, glaube, hoffe, dass die Mehrheit der Gmundner, die als Fahrgäste überhaupt in Frage kommen – ein geschätzter Mitbürger zB aus der Herakhstrasse wird die Problematik anders beurteilen wie ein Innenstadtbewohner – eine VERBINDUNG des Stadtteiles Traundorf mit der Innenstadt und in weiterer Folge mit wichtigen Stellen wie Krankenhaus, Sporthalle, SEP etc. mit einem sparsamen, flexiblen, effizienten und die Umwelt nicht belastenden Verkehrsmittel will.
    Was sie nicht braucht, ist die Durchbindung eines 32m langen ZUGES, der bei jeder Fahrt durchschnittlich 3 Fahrgäste befördern wird und auf einer anachronistischen Route aus dem 19.Jhd. verkehrt.
    Warum haben unsere großen „Experten“ in Stadt und Land keine Verbindung zu den wirklich „potenten“ Orten wie Altmünster, Pinsdorf und Laakirchen geplant?
    Ach ja, da gibt´s ja keinen St.&H. Zug! Oder?

    Und:
    Ceterum censeo „RegionalZUG durch Gmunden“ esse delendam!

  3. Antwort an Zivilcourage:
    Grundsätzlich habe ich von einer Systemänderung nicht gesprochen. Hier wäre Babsy Blitzschnell – von ihr stammt die Replik – gefordert, ihre Vorschläge zu bringen.
    Es ist nur schade, dass „Politiker“, die in Gesprächen und Interviews solche Antworten geben wie Herr Sageder, nur alle 6 Jahre „in die Wüste geschickt“ werden können.
    Dass die ganze Abwicklung der RegionalZUG Angelegenheit, gelinde gesagt, eine „Sauerei“ ersten Ranges ist, ist offensichtlich. Das Bedenkliche daran ist nur, dass in dieser Sache alle(!) – auch die FPÖ ist mit ihrem „Widerstand“ eine Lachnummer – politischen Parteien und sonstigen Mandatare ganz unüblich an einem Strang ziehen. Und das gegen die MEHRHEIT der Gmundner Bevölkerung. 4000 Unterschriften gegen dieses Wahnsinnsprojekt – soviele werden es bis dato sicher schon sein – sprechen eine eindeutige Sprache.
    Ob sich unsere „Politiker“ einen guten Dienst erweisen, wenn sie weiterhin die Kritiker auf die momentane Art und Weise negieren und in das „Verhinderereck stellen, wird sich zeigen.

    Und:
    Ceterum censeo „RegionalZUG durch Gmunden“ esse delendam!

    Ich/wir werde/n ganz sicher nicht die Arbeit der Politiker übernehmen und „konstruktive“ Vorschläge machen. Denn die Forderung, man möge doch Alterantivvorschläge machen (oder gar Systemänderungen vorschlagen), ist so ziemlich der älteste Politiker-Schmäh, um Kritiken abzudrehen. Aufgabe eines kritischen Journalismus (und so verstehen wir uns unter anderem auch) ist es, den Finger auf Schwachpunkte zu legen, diese Schwachpunkte aufzuzeigen und öffentlich zu machen. Die Politiker haben dann diese Schwachpunkte zu berücksichtigen (oder auch nicht), sie zu beheben, Systemfehler aus der Welt zu schaffen. Dafür sind sie gewählt. Das ist ihr Job. Nicht der unsere. Wir haben mehr als genug damit zu tun, die ganzen Blödheiten, die zwischen Unfähigkeit und Korruption pendeln, zu analysieren und aufzuzeigen.
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

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