Es geht rund … läuft aber nicht rund!

Heute
ein paar Anmerkungen
zum Wasserkrimi
zur RegioTramBahnBim
zum runden Tisch
und anderem
sowie AndyB gastkommentierend zur Titel-Freudigkeit

Liebe Mitmenschen!

Für normal jammere ich nicht. Aber jetzt versteh ich, welchen Stress die Babsy zuletzt gehabt hat. Wir gehen unter in Mails und Lob und Infos. Die paar Tropferln Kritik halten wir da natürlich locker aus. Nur die Arbeit wächst mir fast über den Kopf. Ich mache das bekannterweise nebenbei. Wie wir alle hier. Zum Glück ist nächste Woche auch die Babsy wieder auf dem Dampfer. Dann wird es hoffentlich wieder leichter.

Es tut sich was. Wir sind einer neuen Spur in Sachen Wasserkrimi auf den Fersen. Kann man das so schreiben? Wir verfolgen jedenfalls eine neue Spur, die eine ziemlich alte zu sein scheint. Mehr wollen wir jetzt nicht verraten. Am Dienstag ist die Polizei bei der Firma Vorwagner eingerückt. Gemeinhin nennt man das „Razzia“. Zu verdanken hat Vorwagner das einer Anzeige der Asamer-Deponie-Betreiber. Wir zitieren jetzt den Geschäftsführer der Firma Vorwagner: „Ich bin unter den Beschuldigten, gemeinsam mit einigen anderen. Aber Asamer benützt uns als Spielball, um von sich selbst abzulenken.“ Wir geben diesen Satz mit dem ausdrücklichen Hinweis auf die Unschuldsvermutung wieder. Sollte diese Aussage sich aber als haltbar erweisen, dann kommt da noch ein dicker Fisch geschwommen. Wie gesagt: auch wir verfolgen neue Hinweise und hoffen, schon bald berichten zu können. Auf jeden Fall sieht in Ohlsdorf alles nach einem der gemeingefährlichsten Kriminalfälle der letzten Jahrzehnte aus. Gemeingefährlich für Natur, Tier und Mensch. Im Namen des Profits. Wer den eingestreift hat, wird sich hoffentlich bald herausstellen. Wir lassen nicht locker!
Auch die Kronenzeitung hat festgestellt, dass es ziemlich traurig ist, dass die oft gescholtenen Journalisten schneller ermittelt haben als die Polizei. In diesem Fall kann man nicht übersehen, dass die Krone wirklich voll am Drücker ist. Wie so oft bei Umweltfragen ist sie hier wirklich akkurat und macht das, was Aufgabe von Journalisten ist. Sollte man auch mal sagen. Denn Ohrfeigen bekommt die Krone ohnedies genug. Es wird gern verschwiegen, dass sie sehr oft auch eine positive Rolle spielt.

Wir im Team rotieren derzeit echt und in Echtzeit. Zum Glück gibt es noch die Helferleins im Team. Die recherchieren. Etwa rund um die RegioTram. Wir sind noch beim Verifizieren. Aber wir haben was Neues. Mal sehen, ob es sich als brauchbar herausstellt.

Morgen informiere ich über Neuerungen, dazu gibts ein paar Leserbriefe, die uns per Email erreicht haben. Nachträge zum Köppl-Rücktritt, dann ein Schreiben zur RegioTram an die Tips-Redaktion. Lassen Sie sich einfach überraschen!
Am Sonntag oder Montag bringen wir einen Gastkommentar von Michael Amon. Diesmal nicht spezifisch zu Gmunden. Nur indirekt. Es geht um die Hypo-Alpe-Adria, um falsche und richtige Schuldzuweisungen und um die grosse Frage, was politische Verantwortung eigentlich bedeutet. Womit wir wieder in Gmunden wären.

Und hier heute noch ein neuer Gastkommentar von AndyB zur Titel-Folklore in Österreich. Eine Antwort auf Florentina4810.

Nächste Woche wird es dann wieder zusätzlich spannend. Der runde Tisch zum Hotel kommt. Mit allen Beteiligten und der RAIKA. Letzt genannter Teilnehmer lässt darauf hoffen, dass ein tatsächlicher Machtträger dabei ist, der vielleicht auch an einer vernünftigen Lösung interessiert ist. Dort soll es ja Leute geben, die einen Rechenstift halten können. Vielleicht machen die den lokalen ÖVP-Politikern und dem neuen Bürgermeister klar, dass der Hotelbau sich auf diese Art nicht rechnen kann. Dass man zuerst neue Randbedingungen schaffen muss. Dann kann man über Hotelbau weiter reden. Man darf gespannt sein, ob der neue Bürgermeister einen die Bevölkerung zufriedenstellenden Pfad durch dieses Minenfeld findet. Es wäre immerhin auch im Interesse der ÖVP, diese Geschichte endlich zu bereinigen. Die allererste Aufgabe des neuen Bürgermeisters wäre es, die Seebahnhof-Grundstücke wieder ins direkte Gemeindeeigentum zu übertragen. Er wird daran zu messen sein, ob er diese demokratiepolitische Schande aus der Welt schafft, oder ob er weiterhin das Theater der Asamers mitspielt. Ich gehe sogar einen Schritt weiter: davon wird sein Wohl und Wehe bei der Volkswahl der Bürgermeisters abhängen. Man wird sehen. Immerhin haben wir von einigen Gemeinderäten gehört, dass es zumindest klimatisch ein paar positive Zeichen von einigen ÖVP-Akteuren gibt. Ob das mehr als nur Taktik ist, wird sich bald zeigen.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

Titel-Folklore

Ein Gastkommentar von AndyB

Als Antwort auf Florentina4810.

Da haben Sie aber etwas völlig aus dem Zusammenhang gerissen und etwas herein interpretiert, was nirgends steht!
Ich hatte vor ein paar Tagen einen Beitrag geschrieben, der sich mit der seltsamen “Titelhörigkeit” der Landsleute beschäftigte.
Genau gesagt : wenn der Mann ein Doktor ist, dann wird hier immer wieder gerne die Frau automatisch zu “Frau Doktor”, auch wenn sie die Hausfrau Aloisia Hinterbartenhuber ist und keinen “eigenen Titel” besitzt.

Das gilt ebenfalls für andere Titel : Frau Bürgermeister, Frau Bahnhofsvorsteher, Frau Direktor, Frau Bankdirektor, Frau Kapitän, Frau Generalkonsul etc.
Wohlgemerkt, es ging um Frauen, die eben keinen Titel haben, sondern nur von den Leuten so bezeichnet/angesprochen werden.
Ich habe es beim neuen Bürgermeister noch ein wenig überspitzt : Frau Magister, Kind Magister und Hund Magister.

Dabei war überhaupt keine Rede von Frauen, die selbst einen Titel haben!
Generell möchte ich noch dazu sagen : Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer …..

Heute wird ja schon inflationär mit Titeln um sich geworfen. Was früher nur wenigen Sprösslingen aus reichen Familien vorbehalten war, kann heute jeder Hinz und Kunz. Es ist halt nichts mehr “besonderes”.

Auf der anderen Seite werden Titel völlig überbewertet. Ein Titel sagt nichts über die Qualität des Titelträgers aus.

Ein Magister Dr. Dr. kann trotzdem ein miserabler Arzt sein und ein Titel macht auch niemanden zu einem guten Anwalt.

Genau wie ein Magister nicht automatisch einen guten Bürgermeister ausmacht.

Es gibt viele Menschen die keinen Schulabschluss haben oder gar überhaupt nicht schreiben können. Trotzdem können sie ihren Beruf erstklassig ausüben. Manchen Menschen liegt halt eine handwerkliche Tätigkeit im Blut und mit Theorie haben sie nichts am Hut.

Dadurch ist aber kein Mensch minderwertiger oder höher anzusehen. Ein Titel macht keinen guten Arbeiter, Angestellten, Selbstständigen und er macht erst recht keinen guten Menschen aus dem Träger.

Einige der größten Politiker der Zeitgeschichte hatten “nur” einen Hauptschulabschluss und manchmal nicht mal den.

Übrigens
Wie Sie auf das Bild kommen, das wird wohl ewig Ihr Geheimnis bleiben ….
Ein Bild der Familie Krapf (mit Kindern) finden Sie übrigens im ÖVP Blättchen (oft nicht) MITTENDRIN (sondern oft völlig daneben). Mit genauen Angaben über Beruf, Alter der Kinder etc.


titel_grab_2
Selbst zum jenseitigen Gericht
geht man ohne Titeln nicht!


 

 

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Eine Antwort

  1. Ja ja , recht hat der Bruno, hoffentlich wird alles besser!

    Freundschaftliche Grüsse!
    Hugo von Wald und See

    Wollen wir doch hoffen! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Folgendes hat jetzt nichts mit diesem Posting zu tun. Aber ist eine notwendige Erklärung des Teams!
    Wir haben ausserdem wieder einmal bei den Postings eingreifen müssen. Die Person, die hier versucht hat, unter dem Namen ahnungsloser Mitbürger zu posten. Wieder einmal ein Versuch. Unsere IT-Leute finden sowas. Auch wenn es einen Tag dauert. Diese Person erfrecht sich auch noch, uns Unmoral vorzuwerfen. Verwendet selbst aber „gestohlene“ Namen. Und steht mit zweien der zehn Gebote auf Kriegsfuss – kleiner Hinweis: es sind zwei Gebote, die unmittelbar miteinander zu tun haben. So jemand soll dann besser nicht über Missbrauch sprechen, wenn wir ein harmloses Agenturfoto verwenden, auf dem Kind und Hund zu sehen sind. Das Kind noch dazu unkenntlich gemacht.
    Und wo beim Abbilden eines skurrilen Grabsteins die Verletzung des Datenschutzes sein soll, das würden wir echt gern wissen.
    Es gibt auf dieser Welt leider ein paar schwere Psychopathen. Die sollten sich behandeln lassen, und nicht Mitmenschen hier im Blog belästigen. Hier wird jedenfalls kein Pseudo-Sittenbold die Blog-Besucher belästigen.
    Diese Anmerkung hat natürlich nichts mit diesem Posting hier vom Hugo zu tun! Aber das wir die von uns gemeinten Postings nicht veröffentlichen, haben wir unsere Hinweise dazu halt hier gemacht. Hugo wird es uns verzeihen!
    Bruno Beinhart f. d. TG

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