Archive for 6. März 2015

Einfache Frage …
6. März 2015

Heute:
Babsy B. stellt Fragen
wichtige Information von find-out2

Liebe Leserleins!

Heute nur eine kurze, einfache Frage.

Im OÖ-Gesundheitsbudget fehlen jetzt schon zirka 25 Millionen Euro. Die Lücke wird weiter wachsen – die Menschen werden älter, aber eben leider nicht unbedingt gesünder (Letzteres ist auch kein Wunder, da der Druck in der Arbeitswelt unglaublich angestiegen ist).

Können wir es uns da wirklich leisten, nachgewiesen sinnlose Projekte zu finanzieren? Das Geld für Dummheiten wie die Regio beim Fenster hinauszuwerfen?

Einmal mehr hat übrigens BM Krapf unsere von an Anfang an verkündete Meinung bestätigt, er sei nur ein Lehrbub im BM-Amt. Wenn er anlässlich der Regio-Klausur begrüsste „… dass man an einer konstruktiven Arbeit und nicht an einer Grundsatzdiskussion interessiert sei“. Eigentlich unglaublich, eine solche Äusserung. Um was, wenn nicht um Grundsätzliches geht es, wenn man weitreichende Entscheidungen, seien sie rein politischer oder „bloss“ finanzieller“ Natur oder beides? Nachdenken, diskutieren, grundsätzliche Entscheidungen treffen – das ist Politik. Das sollte sich der Bürgermeister-Lehrbub hinter die Ohren schreiben. Natürlich ist die Regio-Problematik nicht ohne grundsätzliche Überlegungen zu lösen.
Ein wenig klingt diese Aussage leider nach „Pappn haltn, Beschlüsse ausführen“. Hinter dem freundlichen Gesicht des Herrn BM verbirgt sich Merkwürdiges.

Merkwürdiges auch erneut von SP-Stadtrat Sagder: „Wir wollen an dem gemessen werden, was wir machen und nicht an dem, was wir nicht machen.“ Also ehrlich, das ist voll daneben. Natürlich ist die Politik an beidem zu messen. In diesem Fall also einerseits an dem, was getan wird (Verschandelung der Stadt, Halbwahrheiten für die Bürgerleins, Privatisierung von Steuergeldern) und anderseits natürlich auch an dem, was nicht getan wird: Sparen, sorgsam mit Steuergeldern umgehen, die optimale Lösung finden. Kein Wunder, dass da der Wunsch der Regio-Betreiber besteht, ja nicht an dem gemessen zu werden, was sie nicht tun bzw. nicht getan haben. Also, liebe Leute, so leicht kann man sich aus dieser Nummer wirklich nicht rausschummeln.  Aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder: Die Massen stürmen die Regio, und es fahren dereinst in ferner Zukunft wenigstens soviele Leute mit der Regio, wie die Betreiber heute behaupten, dass derzeit schon fahren würden. Aber da gehört schon ein starker Wunderglaube dazu. Eher machen die Ortspfarrer diverser Bekenntnisse aus Wasser Wein …

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


WICHTIGE INFORMATION

von find-out2

Kleine Ergänzung zum Gastkommentar von peipino

Die Zählung – ich betone Zählung, nicht Schätzung – der Fahrgäste, die an Wochen- und Schultagen Mitte September 2014 mit der Straßenbahn zwischen Franz-Josefs Platz und EnergieAG Turm bei 74 Fahrten täglich unterwegs waren, betrug 259!
Das sind 3,5 Fahrgäste pro Fahrt!
Um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, die Zahlen wären überholt, erfolgte diese Woche wieder eine Zählung (Wir wissen schon: keine Schätzung!) unter den selben Kriterien wie im September 2014.
Die Anzahl der Fahrgäste betrug diesmal 233!
Das sind 3,15 Fahrgäste pro Fahrt!
Die Betreiber der Durchbindung behaupten seit Jahren gebetsmühlenhaft, dass täglich durchschnittlich 890 Fahrgäste zu verzeichnen sind und dass mit einer Verdoppelung der Fahrgäste nach Durchbindung zu rechnen ist.

Kein weiterer Kommentar!

Übrigens: Die Zählprotokolle stehen auf Anforderung zur Kontrolle zur Verfügung.

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